• #61
Zudem wird eine frisch verliebte Frau jeglichen (selbst schlechten) Sex mit ihrem Schnucki zunächst als großartig klassifizieren - einfach aufgrund der Gefühle und der Nähe. Das sagt über die Qualität erst einmal wenig aus.
Dem kann ich nicht zustimmen. Bei mir hat sich schon mehrmals ein Interesse an einem Mann beim ersten Sex sang- und klanglos verkrümelt. Weil es einfach nicht stimmig war. Ich mag Sex, wenn er innig ist, geil ist, Spass macht. Die Seele berührt. Wenn das nicht so ist, dann will ich keine Wiederholung. Deshalb finde ich warten doof. Ob ich gern Sex mit einem Mann habe, ist für ausschlaggebend dafür, wie es mit ihm weitergeht.

Frau 50
 
M

moobesa

  • #62
Wenn jemand sich anderweitig orientiert, weil du noch nicht zum Sex bereit bist, hatte er auch nichts anderes im Sinn als Sex. Wenn man ernsthaft jemanden kennenlernen will, muss man nicht beim dritten Date im Bett landen.
Dann soll die Frau auch Verständnis haben, wenn er z.B. noch längst nicht will, auch wenn sie schon Lust und kein Problem damit hat, mit ihm zu schlafen. Wenn es immer noch so zu sein hat, dass stets die Frau festlegt, wann zum ersten Mal miteinander geschlafen wird, zeigt dies nur, wie rückständig wir Deutschen in romantischen Dingen sind.
 
  • #63
Es ist auch das innigste Mittel/ die intimste Art Menschen die Zuneigung, Zärtlichkeit, Zugehörigkeit, Nähe, Akzeptanz und die Liebe auszudrücken. Und wie der Homo Sapiens fähig ist zu lieben, dazu ist keine andere Tierart fähig und insofern ist die Sexualität wie @Tom26 & Co. sie hier beschreibt und versteht die Sexualität auf dem Niveau eines Primaten oder eines anderen Säugetieres.
Hm, ich glaube hier liegt des Pudels Kern. Denn meines Erachtens stimmt das nicht, sondern ist der Versuch, die Sexualität umzuwidmen, um sie zu adeln, um sie weg vom als nieder empfundenen Trieb zu holen. Aber der Mensch funktioniert so nicht. Sex ist nach wie vor, trotz unseres Denkvermögens, vor allem Trieb, so wie Hunger und Durst. Das sollte man lieber akzeptieren als diese Tatsache zu bekämpfen. Sexuelle Erregung ist kein Ausdruck von Liebe, sondern eine körperliche Reaktion auf einen Reiz.
Dennoch kann jeder für sich entscheiden, dass er/sie Sex nur in Verbindung mit Gefühlen haben möchte. Ich handhabe das so, weil ich das schöner finde. Aber wenn jemand das anders handhabt, ist er deswegen kein Tier oder niveaulos.
Meiner Meinung nach haben viele Menschen einen unguten Zugang zum Sex. Auch hier im Forum wird über Sex oft abwertend gesprochen und er wird in die Schmuddelecke gestellt. Okay ist bei einigen Sex nach wie vor nur innerhalb einer festen Beziehung und als Ausdruck von Liebe, alles andere ist bäh. Kann man so handhaben, allerdings entsteht gerade dadurch eine Menge sexueller Frust, denn wenn schon Oralverkehr oder mal eine andere Stellung nicht geht, weil das verachtenswerter Pornosex ist, wie soll man denn dann Jahre oder Jahrzehnte Sexualität füllen, ohne dass es langweilig und unbefriedigend wird?
 
  • #64
Die Regel "Geh nicht zu schnell mit einem Mann ins Bett, lass ihn zappeln" gilt meiner Meinung nach heutzutage nicht mehr, da er sonst Sex mit einer anderen hat.
Vielleicht war das früher anders, aber jetzt sind alle sexuell offener und sich da keusch zu verhalten hat eher Nachteile.
Eine der grundlegenden Säulen der Emanzipationsbewegung, die den Feminismus stützt, ist die sexuelle Befreiung der Frau vom Diktat der Ehe und des weißen Mannes.

Die Freiheit der Frau, sexuelle Beziehungen mit jedem beliebigen Mann zu jeder Zeit ohne rechtliche oder sonstige Konsequenzen fürchten zu müssen ist eine der meistgefeierten Errungenschaften der feministischen Emanzipation.
Das "früher war das anders" ist durchaus korrekt, denn die sexuelle Befreiung der Frau liegt noch nicht lange - nur zwei, drei Jahrzehnte - zurück.

Wahrscheinlich bist Du einfach noch nicht richtig in der Welt der emanzipierten Frau angekommen. Das ist aber nicht schlimm, denn wie Du selber bemerkt hast, haben es sehr viele Frauen schon vor Dir verstanden und "schnappen" Dir jetzt die Männer weg.

Du kannst Dich davon inspirieren lassen und gleichziehen oder mußt eben damit leben, daß Du nur mit den weniger begehrten Männern intime Kontakte haben kannst.
Es ist eine einfache Entscheidung, entweder Teil des Fortschritts und der Emanzipation zu sein oder überkommenen Mustern anzuhängen, die von alten weißen Männern propagiert wurden.

Natürlich kannst Du auch diese omnipräsente Promiskutitvität ablehnen und konservative Werte leben - Du hast die Freiheit der Entscheidung.
 
  • #65
Die Freiheit der Frau, sexuelle Beziehungen mit jedem beliebigen Mann zu jeder Zeit ohne rechtliche oder sonstige Konsequenzen fürchten zu müssen ist eine der meistgefeierten Errungenschaften der feministischen Emanzipation.
Das "früher war das anders" ist durchaus korrekt, denn die sexuelle Befreiung der Frau liegt noch nicht lange - nur zwei, drei Jahrzehnte - zurück.

Wahrscheinlich bist Du einfach noch nicht richtig in der Welt der emanzipierten Frau angekommen. Das ist aber nicht schlimm, denn wie Du selber bemerkt hast, haben es sehr viele Frauen schon vor Dir verstanden und "schnappen" Dir jetzt die Männer weg.

Du kannst Dich davon inspirieren lassen und gleichziehen oder mußt eben damit leben, daß Du nur mit den weniger begehrten Männern intime Kontakte haben kannst.
Diese Befreiung der weiblichen Sexualität insbesondere auch mit der Pille seit der sechziger führt zwar bei Frauen zu Freiheit, ihre Sexualität zu leben, wie sie sich das selbst vorstellen und wünschen aber das führt nicht automatisch zu längeren und besseren Beziehungen. Einerseits ist das gut andererseits aber auch wiederum schlecht. Nicht nur die Antibabypille hat die sexuelle Revolution begünstigt, sondern die Tatsache, dass die Frauen mit gleichwertigen Ausbildungen ebenfalls wirtschaftlich unabhängig wurden und nicht mehr ökonomisch abhängig waren.

Ein Deutscher (Deutschrumäne) geboren in Rumänien, wo sich auch seine Eltern kennen und lieben gelernt hatten, erzählte mir das seine Eltern ein Liebespaar wurden und ein Jahr lang miteinander nicht intim wahren. Kann mir vorstellen, dass sie deswegen immer noch verheiratet sind, weil die Sexualität die Krönung war ihres langen Kennenlernens aber gleichzeitig auch die Spannung erhöht hat bis das Paar endlich intim sein konnte.

Es mag sein, dass andere Frauen ihr die Männer schnappen aber wie lange die Männer in den Händen der anderen Frauen bleiben, weiss auch niemand. Vielleicht nur eine Nacht? Das kann es auch für die FS nicht sein, wenn sie sich eine dauerhafte Partnerschaft wünscht.
 
  • #66
Die Freiheit der Frau, sexuelle Beziehungen mit jedem beliebigen Mann zu jeder Zeit ohne rechtliche oder sonstige Konsequenzen fürchten zu müssen ist eine der meistgefeierten Errungenschaften der feministischen Emanzipation.
Ich denke, da wo früher Männer den Frauen Vorschriften gemacht haben, sorgen heute Frauen gegenseitig dafür, dass die beliebig freie sexuelle Beziehung der Frau nach ihrer Wahl möglich ist. Zumindest sorgen neidische Mitfrauen dafür, es ist ja auch hier immer wieder zu lesen.
 
  • #67
Ich gestehe, dass es mir jedesmal, wenn ich hier "den Gratissex hat er mitgenommen" lese, fast hochkommt. Und ich lese es oft. Und frage mich, wie das im 21. Jhdt. und Jahrzehnte nach der Markteinführung der Pille möglich ist. Ich schlafe mit Männern, wenn ich das will. Mal nach dem ersten, mal nach dem dritten, mal nach dem fünften Treffen, mal gar nicht. Ausgenützt bin ich mir deshalb noch nie vorgekommen. Kein einziges Mal in meinem Leben. Weil ich es auch wollte, egal, ob es körperlich gepasst hat oder nicht. Weil ich Blender im Vorfeld immer aussiebe, ich bin da sehr instinktsicher. Und weil es meine Entscheidung war, Sex zu haben. Dafür ist niemand verantwortlich als ich selbst.

w,50, die Männer liebend
 
  • #68
liebe @FemmedeVienne: du bist eine lebenserfahrene Frau in der zweiten Lebenshälfte, die sich selbst als instinksicher bezeichnet: du kannst Blender und Lügner aussortieren.
Was rätst du jüngeren, unerfahrenen Frauen oder solchen, die nicht so instinktsicher sind wie du? Die nicht so blind Blender aussortieren können wie du?
 
  • #69
Moin,

als Mann finde ich es nicht schlecht, wenn man sich erst besser kennlernt, bevor es körperlich wird. "Sex mitnehmen " ist eine absurde Vorstellung für mich, viel zu stressig, emotional belastend... überhaupt ist doch der erste Sex mit jemandem oft noch nicht so schön, wie es später werden kann. Ganz absurd, dass ich es also nur auf dieses erste Mal absehen würde...

manchmal
 
  • #70
Und weil es meine Entscheidung war, Sex zu haben. Dafür ist niemand verantwortlich als ich selbst.
Danke dir - aber du merkst ja schon, die Klientel Frauen, die deinen Beitrag als schallende Ohrfeige verstehen müssten, sehen es mal wieder anders.
Wobei ich nach wie vor der Ansicht bin - die meisten Frauen, die sich hier über "Gratissex" auslassen, führen diese Diskussion rein theoretisch. Denn auch wir Männer wählen und sortieren aus.
 
  • #71
Was rätst du jüngeren, unerfahrenen Frauen oder solchen, die nicht so instinktsicher sind wie du? Die nicht so blind Blender aussortieren können wie du?
Im Grunde hilft doch nur, auf Sex völlig zu verzichten. Umgekehrt bei Männern auf Dates auch, um nicht auf die Blenderinnen zu treffen, die einen dann eine halbe Stunde vollquatschen und im Grunde nur einen Kaffee abstauben wollen.

Mal ernsthaft: übernehmt doch einfach die männliche Sicht. Ich schlafe genau dann mit einer Frau, wenn ich Lust darauf habe. Sonst gibt es eigentlich auch keinen Grund dafür. Ich tue damit doch nicht der Frau einen Gefallen.

"Blender" aussortieren wird dann überflüssig. Wenn man "Blender" aussortieren muss, ist etwas am eigenen Partnerwahlverhalten falsch. Dann geht es nämlich darum, dringend jemanden zu finden, der eigene Bedürfnisse erfüllt und man ist bereit, dafür etwas zu tun, was man eigentlich nicht tun möchte. Wenn eine Frau es so dringend nötig hat, dann sollte sie einfach etwas eigenständiger werden. Dann sieht man ihr ihren Notstand auch nicht so an und es klappt spannungsloser mit den Männern.
 
  • #72
Liebe FS, Tom demonstriert Dir hier ausführlich, um welche Männer Du einen Bogen machen solltest. "Hast Du Schiss"? "Andere Frauen haben mit 27 Jahren seit 10-12 Jahren Sex"...usw.usf. Vergiss diesen Unsinn. Genau so versuchen Dich Männer unter Druck zu setzen und zu manipulieren.
Ihr seid erst seit einer Woche ein Paar. Natürlich musst Du Dich da nicht zum Sex drängen lassen. Du gibst das Tempo vor. DEINE Sexualität ist Deine intimste Sache und Du musst Dich nicht rechtfertigen. Wenn der Mann Dich deshalb verlässt, hast Du nichts verloren.
 
  • #73
Es gibt nicht DIE Frauen und DIE Männer. Hier im Forum kann jeder die Schattierungen sehen. Ich hoffe, die FS hat einiges an Erfahrung gewonnen.

Fehler haben wir alle. Aber mir fallen bei solchen Diskussionen immer wieder EINZELNE, unehrliche, manipulierende, selbstdarstellerische Vertreter des jeweiligen Geschlechts auf. Und genau diese können im Laufe der Jahrzehnte schon ordentliche Verletzungen bei ihrem Gegenüber hinterlassen. Das gilt für täuschende Männer, die nie Beziehungsabsichten (im Sinne einer monogamen, auf Dauer und Liebe ausgerichteten Verbindung mit gutem Sex, aus der NATÜRLICH auch Kinder hervorgehen können, dank moderner Verhütung aber nicht müssen) genauso wie für täuschende Frauen, die berechnend den Partner für ihre Ziele belügen, zappeln lassen, Spielchen spielen, ein Kind "andrehen" bzw. Kinder als Besitz betrachten und den Vater schlecht machen bzw. Steine in den Weg legen.

Was rätst du jüngeren, unerfahrenen Frauen oder solchen, die nicht so instinktsicher sind wie du? Die nicht so blind Blender aussortieren können wie du?
Eine gute Frage. Wahrscheinlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

Wenn Black Betty wegen ihrer Warnung und ihrem Rat deswegen als "Männerhasserin" verunglimpft wird, dann bin ich wohl auch eine Männerhasserin. Obwohl ich Männer eigentlich sehr gern mag. Weil sie oft ehrlicher und direkter als Frauen sind, nicht so viele Worte machen, lieber Taten sprechen lassen.
 
  • #74
Die Freiheit der Frau, sexuelle Beziehungen mit jedem beliebigen Mann zu jeder Zeit ohne rechtliche oder sonstige Konsequenzen fürchten zu müssen ist eine der meistgefeierten Errungenschaften der feministischen Emanzipation.
Das stimmt nicht. Die Grundlagen der Frauenrechtsbewegung waren und sind Grundrechte: Studieren, einen Beruf ausüben, sich frei bewegen/ reisen, eine Partei wählen zu dürfen... und natürlich auch den Mann an ihrer Seite oder in ihrem Bett. Oder bist du für Zwangsehen?

Die sexuelle Freizügigkeit ist etwas anderes, kam erst später, in Verbindung mit sichereren Verhütungsmethoden.

Zur FS:
Manche Männer und Frauen übertreiben es vielleicht etwas mit der sexuellen Freizügigkeit, können oder wollen keine tieferen Verbindungen eingehen. Muss jeder für sich wissen.

Lerne einfach, die einen von den anderen zu unterscheiden. Das funktioniert nicht mit "zappeln lassen", sondern mit ehrlicher, offenener und unverkrampfter Kommunikation. Frage einfach, wohin die Reise gehen soll und wenn du Vertrauen und ein gutes Gefühl hast, genieße den Sex.
 
  • #75
Ja, @schwalbenweg , ich habe auch erst in diesem Forum aus dem Munde weniger, dafür umso lauterer Männer gelernt, dass frau eine Männerhasserin ist, wenn sie Gefühle wie Liebe kennt/hat und Sexualität nur in einer Beziehung ausleben will, statt promisk zu leben und sich nicht von Männern belügen, manipulieren und ausnutzen lassen will, denn dann ist frau moralinsauer und von der Kirche (sogar ich als Atheistin) beeinflusst und dumm, weil man keine eigene Meinung hat.
Denn Gefühle zählen nicht. Is Weiberkram. Und haben in einer Argumentation nichts verloren.
 
  • #76
Wenn eine Jungfrau mit dem Sex bis zur Ehe warten möchte, respektiere ich das.
Wenn eine zögerliche Frau mich um Geduld bittet, weil sie noch nie in den ersten Wochen/Monaten Sex hatte, habe ich Verständnis für sie.
Wenn eine offensichtlich promiske Frau mich aber "zappeln" lässt, bin ich offensichtlich nicht der Richtige für sie. Dann ist jede weitere Minute an Vorgeplänkel Zeitverschwendung.