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  • #31
Schon lustig. Hier und im Thread über Karrierefrauenund ihre Ansprüche wird über Vollzeit berufstätige Frauen mit guter Ausbildung und beruflichen Ambitionen geschimpft und gelästert und in anderen aktuellen Threads ("Heirat-Kind-Haus-Scheidung" & "Was kostet eine Scheidung?") wird von den Männern gleichzeitig über Frauen geschimpft, die mit Kindern zu Hause bleiben und nicht mehr oder nur noch wenig arbeiten. Wie man es als Frau macht, es ist immer falsch. Oder ist der Mittelweg der, den Männer wollen? Beruflich deutlich schlechter qualifiziert als der Mann und deutlich schlechter verdienend, damit er sich als der Überlegene fühlen kann, und dabei alles eigene selbst zahlend und alles gemeinsame zur Hälfte mitfinanzierend und selbstverständlich Haushalt und Kinderbetreuung alleine erledigend, damit der "Herr des Hauses" sich nicht mit solchen Nebensächlichkeiten beschäftigen muss? Tut mir Leid, Männer, so eine eierlegende Wollmilchsau werdet ihr kaum finden.
 
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  • #32
Das will von den jungen Männern, die eine Partnerin mit gleichem beruflichen Anspruch haben können, gar keiner mehr, von den reiferen Männern, wie Gast 1 es treffend beschrieben hat, auch keiner mehr.
Schon die Fragestellung des ersten Beitrags zeigt, dass das SO nicht sein kann.

Dass hier immer noch so getan wird, als sei Männern die Intelligenz einer Frau egal und Frauen die Attraktivität eines Mannes, Hauptsache die Frau sieht gut aus und Hauptsache der Mann verdient gut, ist eher der Wunsch der jeweiligen Verlierer auf dem Partnermarkt, die das so lange behaupten, bis es jemand glaubt.

Diese Verwirrung entsteht ja nur, weil die sogenannten "Karrierefrauen" glauben, sie wären intelligent, aber eine Frau, die ihrer Erfüllung in Form von einem schönen zu Hause und Kindern sieht, sei eher dumm. So wie ich das sehe, findet man hier von beiden Gruppen genug Beispiele, die sich heute, nach 20 Jahren darüber ärgern, nicht den anderen Weg gegangen zu sein. Kinderlose "Karrierefrauen" die es bereuen nie Kinder gehabt zu haben, genau wie geschiedene Mütter die ihren Weg bereuen, finden sich doch hier reichlich. Das man genaue das möchte was man gerade nicht hat, ist ja nicht neu. Was allerdings alle Menschen gemeinsam haben, ist der Wunsch nach Anerkennung. Manche finden die in leuchtenden Kinderaugen, manche in Gesprächen am Arbeitsplatz über den "Kulturabend", als sie sich Farbkleckse auf Wänden angeguckt haben, die irgendwer zur Kunst erklärt hat. Was jetzt eher ein Zeichen von "Intelligenz" ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Leider lassen das die meisten Menschen von anderen entscheiden und sind auch nicht "elite" genug, um das überhaupt zu bemerken.
 
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  • #33
Mir wäre ein Heimchen am Herd ein Graus. Das ist sowas von 19. Jahrh., aber weitverbreitet in Deutschland (Herdprämie wurde gerade mehrheitlich von Frauen wiedergewählt), daß meine Partnerin selbstverständlich nicht von hier kommt, sondern aus einer emanzipierteren Gesellschaft.

Sehr schlimm ist die Kombination aus "in der Vergangenheit habe ich keinen ONS ausgelassen" und "mit Mitte 30 werde ich jetzt total seriös"- Frauen. Das muß fast immer zwangsweise schiefgehen; neben einem (festen?) Willen der Änderung gehört leider auch noch die Macht der Gewohnheit, und die bricht allzu häufig wieder hervor.

Man kann mal bei Laurie Penny nachlesen, inwiefern das überkommene Schema der Hausfrau nicht nur Frauen, sondern auch Männer diskriminiert.

M 37
 
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  • #34
Hallo

ich habe früh geheiratet, eigentlich eine klassische Studentenehe.
Meine Frau war selbst noch sehr jung und konnte fast nichts im Haushalt.
Wir waren 15 Jahre verheiratet und haben eine Tochter.

Jetzt suche ich aber als Geschiedener eine Frau die mich umsorgt nachdem ich mich
in meiner Ehe dauernd um alles kümmern musste.
Ich möchte niemanden zwingen, vielmehr sollte sie freiwillig und gern
Kochen und den Haushalt übernehmen.
 
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  • #35
Was ist so schlimm daran, wenn man als Hausfrau und Mutter auf sein Baby selbst aufpasst? Mein Mann und ich haben uns gemeinsam für das Kind entschieden. Ich freue mich, dass ich die Zeit habe, eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen. Meinem Mann bin ich dankbar, dass er es mir finanziell ermöglicht. Im Gegenzug kümmere ich mich um eine gesunde Ernährung unserer Familie. Meine Erwerbstätigkeit kann 2 Jahre warten.
W, 30
 
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  • #36
Ich möchte niemanden zwingen, vielmehr sollte sie freiwillig und gern
Kochen und den Haushalt übernehmen.

Und was ist dafür die Gegenleistung, die Du bringen willst?
Sie arbeitet nicht oder geringfügig, sondern versorgt Dich und Du schaffst das Geld ran und versorgst sie mit finanziellen Mitteln? - ausgewogene Balance
Oder sie arbeitet Vollzeit und versorgt Dich, weil das so toll ist und Dir immer gefehlt hat? - Ungleichgewicht
 
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  • #37
Ganz besonders schlimm finde ich das Schubladendenken mancher Menschen! Das "Heimchen am Herd", die "Karrierefrau", die "Rabenmutter, die arbeiten geht" - meine Güte, kann man es gewissen Leuten überhaupt noch recht machen? Leben und leben lassen! Emanzipation bedeutet doch genau die Freiheit, entscheiden zu dürfen, was man sein will und was nicht. Nein, nicht alle Männer wollen ein "Heimchen am Herd", es ist schlicht und einfach Geschmackssache. Liebe FS, ich rate Dir zu weniger Schubladendenken und zu mehr Offenheit und Toleranz. Auf jeden Topf passt ein Deckelchen und die Geschmäcker und Lebensmodelle sind verschieden und bunt.

w, 40
 
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  • #38
Was ist so schlimm daran, wenn man als Hausfrau und Mutter auf sein Baby selbst aufpasst? Mein Mann und ich haben uns gemeinsam für das Kind entschieden. Ich freue mich, dass ich die Zeit habe, eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen. Meinem Mann bin ich dankbar, dass er es mir finanziell ermöglicht. Im Gegenzug kümmere ich mich um eine gesunde Ernährung unserer Familie. Meine Erwerbstätigkeit kann 2 Jahre warten.

2 Jahre - das ist in vielen Branchen eine Ewigkeit! In dieser Zeit sind längst andere an einem vorbeigezogen und man selbst steht dann unter "ferner liefen". Und dann womöglich nur mit 20-25 Wochenstunden zurückkehren- kein Wunder, dass die Karrierekurve dann nach unten knickt.
Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie man als akademisch gebildete Frau dauerhaft mit einem Baby zu Hause bleiben und ständig in Babysprache Kinderlieder singen will, aber das ist ja jedem selbst überlassen. Ich hätte da das Gefühl, geistig unterfordert zu sein.
 
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  • #39
Ich war jeden Tag mit Baby alleine, was sterbenslangweilig war.... Mein Beruf und meine Karriere war vorbei, auch wenn ich jetzt wieder in meinem Beruf arbeite... Nein - das habe ich mir so nicht ausgesucht! Leider sind Männer auch ganz und gar ungeeignet, den Frauenpart zu übernehmen..." w,40

Wir sprechen von gut ausgebildeten Menschen die "auf Augenhöhe" agieren. Daraus ergibt sich doch per definition, daß kein Heimchen gesucht wurde. Ansonsten hätten der Akademiker ja die hübsche Friseuse von nebenan genommen. Die kocht meistens besser und im Bett und beim Putzen ist ja kein hoher IQ erforderlich:)

Es stimmt, mit Kindern ändert sich alles. Aber daß heißt doch nicht das Frau damit Ihre Eigenverantwortung abgibt. Seit den 60er Jahren bestimmen die Frauen alleine ob und wann sie Kinder kommen. Seitdem ist Frau also nicht Opfer sondern Täter!

Hat Frau vorab falsche Vorstellungen von den Belastungen des Mutterseins kann sie das doch nicht dem Mann anlasten. Schon eher den eigenen Eltern wegen fehlender Vorbereitung/Aufklärung! Wie beim Rauchen sind die Risiken a-priori bekannt und Frau sollte sich bei Lungenkrebs nicht beschweren, daß Sie die Warnaufdrucke auf den Packungen nicht gelesen hat.

"Langeweile" - Es ist doch die Eigenverantwortung der Frau dagegen etwas zu tun. Meine Töchter sind 8 und 10. Sie haben schon verstanden, daß Papa nicht ihr permanenter Bespaßungsagent und Unterhalter sein kann. Und Sie haben für das Problem Ihre eigenen Lösungen gefunden ohne das unsere Beziehung darunter leidet. Ist das von einer Akademikerin zuviel verlangt?

"Männer sind ungeeignet für Haushalt und Kindererziehung" - Die Realität ist doch daß die meisten Frauen anfangs nur beschränkte Männerteilhabe zulassen. Sie wollen mit dem neuen (Baby) spielen und sich dazu entspannt vom Schwangerschafts- und Geburtsstress erholen. Mit der Zeit wird aus Spaß natürlich ernst und dann ändert sich die weibliche Sichtweise. Nur da hat Sie die Grundsatzentscheidungen ja schon getroffen. Alles geht nunmal im Leben nicht.

"Er kam spät heim" - Immer wieder schön wie viele Frauen die Quadratur de Kreises einfordern. Er soll genug Karriere machen damit er die Familien alleine alimentieren kann. Gleichzeitig soll er aber um 5 zuhause sein. Fehlt nur noch das behauptet wird er käme nur so spät nach Hause weil er das Kindergeschrei und sie Hausarbeit vermeiden wolle...

"Karriereknick" - Die meisten Karrieren (95%) stagnieren ab 40/45. Wenn jemand wieder im gleichen Bereich einsteigen kann wie die obige Dame heißt das also, daß sich Ihre Karriere verzögert. Gleichem Einsatz wie bei den 30-jährigen vorausgesetzt, kann sie aber genauso verlaufen. Sie hat ja mit 40 noch 27 Jahre Zeit dafür. Eine Frage des Einsatzes und der Eigenverantwortung! Aber Futterneid ist natürlich einfacher...

Die Akademikerin entscheidet weitestgehend selbst ob Sie Mutter und Heimchen sein will. Sie sollte soviel Anstand haben, dazu zu stehen. m (45)
 
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  • #40
Meine Güte, das ist ja echt schlimm, was man zum Teil auf diesen Forum liest...

Es ist doch vollkommen egal, was Mann oder Frau machen, solange es ihnen gefällt, und sie niemanden schaden. Ob das nun in den (extrem alten) Rollenklischee reinpasst, ist doch vollkommen egal. Wenn ein Mann eine Frau sucht, die nur zu Hause sitzt und nichts tun, ja, dann ist das doch in Ordnung, solange er keine Frau dazu zwingt bzw. drängt! Und wenn das für die Frau in Ordnung ist, umso besser.

Ich persönlich würde mir auch eher eine selbständigere Frau suchen wollen, da ich wahrscheinlich sowieso mindestens einen Großteil der Kindererziehung übernehmen würde (Ich bin angehender Erzieher :) ).

Und was ich hier auch gelesen habe, dass es Unterschiede in den FÄHIGKEITEN von den Geschlechtern gibt, wird mir echt übel. Wer das sagt, dem kann ich keinen Respekt zollen, zumal er damit auch zum Teil meine Fertigkeiten und Interessen runterspielt. Ich bin, wie gesagt, angehender Erzieher, komme supergut mit Kindern zurecht, besser als viele Frauen, die ich kenne, und bin ein super zuhörer, dafür kann ich ÜBERHAUPT nicht basteln. Mit technischen Dingen kann man mich jagen, sogar zum Bilder anhängen bin ich zum Teil zu doof. Dafür ist meine Mutter super in solchen Dinge, handwerklich ist sie spitze, meistens baut sie die Schränke etc. auf, während ich auf meinen 5-Jährigen Bruder aufpasse.

Bin ich deswegen kein Mann? Ja, ja, manche würden vermutlich ja sagen... und ist meine Mutter keine Frau?

Genau das gleiche bei einem Schulkameraden, der auch gerade die Ausbildung zum Erzieher macht. Er ist alleinerziehender Vater, die Mutter taucht aller paar Wochen mal auf, und glaubt mir, er ist bei der Erziehung um LÄNGEN besser als viele Frauen, die ich privat und durch Praktika in Kitas kenne.


Zum Glück scheinen solche Vorstellungen zum Größtenteil nur bei älteren aufzutretten, ich kenne keinen unter 23, der so denkt.

m, 20
 
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  • #41
Eine Frau, die zumindest für eine gewisse Zeit, sich der Kinderbetreuung zuhause und damit auch der Hausarbeit zu 100% widmet passt sehr gut zu meinen Wertvorstellungen, zumindest den Vorstellungen die ich habe bezüglich Arbeitsteilung von Mann und Frau wenn denn Kinder da sind.

Eine Frau die diese Wertvorstellungen teilt zeigt mir damit, dass es für sie das Normalste der Welt ist für eine gewisse Zeit für Kinder auch zurückzustecken und somit voll für diese da zu sein - für mich zumindest ein gesundes und nachvollziehbares Mutterverhalten. Genau das macht solche Frauen attraktiv.

Ich finde es jedoch ehrlich gesagt etwas traurig das insbesondere Frauen die diese Ansichten/Wertvorstellungen nicht teilen dann etwas polemisch über genau solche Hausfrauen reden. Ich meine: Jeder kann ja das Lebensmodell leben welches ihm am besten passt.
 
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  • #42
Beruflich deutlich schlechter qualifiziert als der Mann und deutlich schlechter verdienend, damit er sich als der Überlegene fühlen kann, und dabei alles eigene selbst zahlend und alles gemeinsame zur Hälfte mitfinanzierend und selbstverständlich Haushalt und Kinderbetreuung alleine erledigend, damit der "Herr des Hauses" sich nicht mit solchen Nebensächlichkeiten beschäftigen muss? Tut mir Leid, Männer, so eine eierlegende Wollmilchsau werdet ihr kaum finden.

Wenn Du die Polemik und die karikierende Übertreibung herausnimmst, ebenso die haltlose Unterstellung vom "Herr des Hauses", der sich "als der Überlegene fühlen" will: genau so eine Frau habe ich - gibt es also, und sooooo selten ist das auch heute noch nicht. Auch wenn ich mich persönlich glücklich wähne.

M50
 
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  • #43
Heimchen am Herd! Dass ich nicht lache...
Ich hab mich bewusst mit Anfang 20 für meine Kinder entschieden und auch dafür : eine Vollzeitmutter zu sein. Und aus Liebe zu meinen Kindern und auch zu mir , hab ich es sehr genossen, die Kinder in ihrer Entwicklung und Prägung maßgebend zu begleiten und es NICHT fremden "Fachkräften" zu überlassen. Sie sind zu wunderbaren, sozialen und selbständigen Menschen herangewachsen, die empathisch, klug und selbständig leben können.
Es ist schön, ihre Wertschätzung für meine Lebenszeit, Mühen und Arbeit signalisiert zu bekommen. Letztens sagte mir mein 24-jähriger Sohn :"Wenn ich an dich denke, bedeutet es Nähe, Wärme, Liebe , Geborgenheit". Das ist das schönste Geschenk, was eine Mutter bekommen kann.
Nach der Scheidung hab ich mich um meine "Karriere" gekümmert, stehe jetzt bestimmt finanziell schlechter da, als viele andere, bin aber sehr glücklich, dass meine Kinder ins Leben gut gestartet sind. Und diese Bindung und Liebe, die wir haben möchte ich mit keinen Abschlüssen , Diplomen und Zahlen auf dem Konto ersetzt bekommen.
Ich bin kein Heimchen am Herd und ich bewältigte alles meistens alleine ( 5 Kinder, davon 1 krank), heute stehe ich fest im Beruf , studiere und bin glücklich. Ich war gerne "nur" Mutter und Hausfrau. Es hat sich für mich ausgezahlt, für die Kinder sowieso, denn Geld und "Karriere" ist nicht das, worauf es im Leben ankommt.
 
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  • #44
#42: Es ist ja schön, dass du den für Euch richtigen Weg gefunden hast und gerade mit 5 Kindern, davon einem kranken, wäre es wohl anders auch schwer möglich gewesen. Aber deswegen muss der Weg ja nicht für alle Mütter und Kinder der richtige sein. Und Kinder von Vollzeit berufstätigen Müttern können genauso die Assoziation zu Nähe, Wärme, Liebe und Geborgenheit haben, wenn sie an ihr Zuhause denken. Dazu muss die Mutter nicht 24 Stunden am Tag zu Hause sitzen.

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann fällt mir z. B. auf, dass meine Tante (verheiratet, beruflich selbstständig, Vollzeit berufstätig, 3 Kinder) ihre gesamte Freizeit intensiv mit meinen Cousinen verbracht hat, während meine Mutter (trotz Abi und guter Ausbildung seit meiner Geburt und bis heute Vollzeithausfrau, ich bin Einzelkind, mein Vater hat in seinem Leben noch keinen Handschlag im Haushalt getan und lässt bei jeder Gelegenheit den Pascha und Geldverdiener heraushängen) nur sehr wenig mit mir unternommen hat. Und wenn ich mich da so in meinem Freundeskreis aus der Kindheit umsehe, war meine Mutter da nicht die "faule Ausnahme", sondern der Regelfall. Meine Mutter war auch keine schlechte Mutter, sondern immer da, wenn ich Hilfe brauchte, aber man hat halt nur im gewohnten Tagesablauf nebeneinander her gelebt und die Zeit nicht intensiv genutzt, da sie im Überfluss vorhanden war. Ich habe meine Cousinen jedenfalls damals um ihre Erlebnisse und Erfahrungen beneidet und zu meiner eigenständigen, selbstbewussten und unabhängigen Tante, die alles unter einen Hut bekam, aufgesehen. und auch heute noch würde ich mich, wenn ich mich zwischen den Lebensstilen meiner Mutter und meiner Tante entscheiden müsste, mich für den meiner Tante entscheiden.
 
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  • #45
Und was ich hier auch gelesen habe, dass es Unterschiede in den FÄHIGKEITEN von den Geschlechtern gibt, wird mir echt übel.

Das ist nicht schlimm :) Wenn man alle Menschen in 2 Geschlechter teilt und dazu Aussagen trifft, dann ist die Menge einfach zu gross, als das die Aussagen für alle gültig sind. Es reicht aber, wenn es auf den grössten Teil zutrifft. Selbst eine Aussage, dass ein Mann einen Penis hat ist pauschal und trifft nicht auf alle Männer zu. Trotzdem würde sich über so eine Aussage niemand beschweren. Es ist eben ausreichend oft richtig und es gibt halt Ausnahmen. Solange sie von mir nicht die Erlaubnis haben wollen Kinder zu gebähren, und ich sie nicht "Loretta" nennen muss, sind sie auch ein Mann. Vieleicht kein typischer, aber doch noch ein Mann :)
 
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  • #46
Das ist nicht schlimm :) Wenn man alle Menschen in 2 Geschlechter teilt und dazu Aussagen trifft, dann ist die Menge einfach zu gross, als das die Aussagen für alle gültig sind. Es reicht aber, wenn es auf den grössten Teil zutrifft. Selbst eine Aussage, dass ein Mann einen Penis hat ist pauschal und trifft nicht auf alle Männer zu. Trotzdem würde sich über so eine Aussage niemand beschweren. Es ist eben ausreichend oft richtig und es gibt halt Ausnahmen. Solange sie von mir nicht die Erlaubnis haben wollen Kinder zu gebähren, und ich sie nicht "Loretta" nennen muss, sind sie auch ein Mann. Vieleicht kein typischer, aber doch noch ein Mann :)

Jaein, ich verstehe, was du meinst, aber trotzdem, es gibt KEINE natürlichen Unterschiede in den Fähigkeiten zwischen Männern und Frauen. Ich stimme dir zwar zu, dass das Rollenbild heutzutage (leider) noch häufig zutrifft, dies hat aber hauptsächlich künstliche, und nicht natürliche Gründe:

Ein Grund für die Unterschiede sind die Einflüsse der westlichen Gesellschaft. Dies fängt schon im Säuglingsalter mit der Wahl der Farbe an (Rosa für Mädchen, Blau für Jungs), und zieht sich bis ins Kindesalter hin (Was, mein Sohn will einen Puppenwagen/Küche zum Geburtstag? Nichts da, er bekommt Spielzeugautos und Spielzeugpistolen, und meine Tochter Barbiepuppen). Nicht zu erwähnen die Medienn, die auch eine große Rolle spielen. Schon allein die "unterschiedlichen" Sendungen jeweils für Mädchen und Jungs, und die Botschaften bzw. Signale, die diese übersenden. Z.B. die unerträglichen, leider bei Mädchen recht beliebten, Barbiefilmen.

Würde man ein Jungen und ein Mädchen aber ohne diese ganzen Einflüsse aufziehen, wäre es ganz zufällig, welche Interessen bzw. Fähigkeiten das Individuum entwickelt.

Als Geschichtlicher Fakt bzw. Hintergrund, vor tausend Jahren, als die Sterblichkeitsrate und die Armut noch sehr groß wahren, wurde es ohne wenn und aber erwartet, dass sich die Frau an der, zum großen Teil auch mechanischen, Arbit beteiligt, und sie ggf. sogar komplett übernimmt. Da gab's kein "Ach, das ist doch 'ne Frau, die kann doch nicht mit Technik umgehen". Weibliche Handwerker, Bauleiter und Tischler waren an der Tagesordnung, und niemand hat sich daran gestört. Es gibt sogar Berichte, dass einige Adligen aus dem frühen Mittelalter weibliche Schmiede bevorzugt haben. Dies hat sich erst mit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert geändert, als mehr und mehr Menschen vom Land in die Stadt zogen. Und selbst dann gab es noch Phasen, wo Frauen viele Arbeiten in den Fabriken übernahmen, man nehme nur die Zeit nach dem 1. Weltkrieg.

Dies zeigt, denke ich recht klar, dass es von der Zeit, Umständen und von der Gesellschaft abhängt, weche Fähigkeiten welchem Geschlecht zugeordnet werden, nicht durch das vorhandenseins eines X- oder Y-Chromosons, was keinen oder nur geringen Einfluss hat.

m20, angehender Erzieher, Gast 39
 
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  • #47
Hallo Gast "20 m , angehender Erzieher".

Schön, dass du dein frisch erlerntes Wissen mit uns teilen möchtest.
Es gibt einen guten Grund, warum es Frauen und Männer gibt. Unabhängig davon, ob jemand an Gott als seinen Schöpfer, oder an einen Zufall glaubt:
würde es keine Unterschiede geben sollen/müssen , hätte Gott oder für andere der Zufall nur einen Menschen erschaffen können, auch mit der Fähigkeit zur Reproduktion...
Aus einem nicht definierten Grund wurden aber 2 Geschlechter erschaffen und wahrlich nicht deshalb, damit der Penis in eine Vagina exakt passen könnte...( es gäbe wohl noch andere Möglichkeiten Geschlächtsorgane zu erschaffen, die selbstversorgend/ausreichend wären, Kinder hervorzubringen...)
Das ganze Gerede und Gleichmacherei haben die Frauen zu Emanzen ( nicht mit Emanzipation verwechseln) gemacht und Männer ihrer männlicher Identität beraubt.
Das ist meine private Meinung. w45
 
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  • #48
Jaein, ich verstehe, was du meinst, aber trotzdem, es gibt KEINE natürlichen Unterschiede in den Fähigkeiten zwischen Männern und Frauen.

Oh mann...das fängt schon mit den körperlichen Unterschieden an, und damit meine ich nicht nur das Geschlecht. Eine Frau kann Bodybuilding machen bis sie grün wird, aber sie wird ohne Chemie niemals den Körper eines gleich trainierenden Mannes haben. Es gibt auch nicht umsonst für fast jede Sportart die Unterscheidung von Mann und Frau.

Auch wenn es dem modernen Menschen nicht gefällt (mir auch nicht), aber wir sind nicht halb so Vernunftgesteuert wie die "Krone der Schöpfung" es gerne hätte. Du kannst aus einem Kind mit Down-Syndrom keinen Physik-Prof machen und selbst die beste Fußballerin der Welt ist nicht gut genug für die 2. Bundesliga der Männer. Das gilt auch dann, wenn du sie schon mit 2 Jahren anfängst zu trainieren. Wir sind immer ein Produkt unserer Veranlagung und unserer Umgebung und nie nur das Eine oder nur das Andere.
Aber wir sind natürlich schon sehr weit gekommen, wenn sogar schon 20-jährige ganz genau wissen, mit welchen Erziehungsmethoden sie einen typischen Mann, eine typische Frau, und natürlich auch einen Schwulen/Lesben erzeugen (das dürfte besonders viele Eltern interessieren). Wie man Frauen so erzieht das sie in den Wechseljahren nicht schwitzen, mehr Lust auf Sex haben und auch vor den "Tagen" immer gut drauf sind.
Dann erziehen wir dem Mann gleich noch den Sextrieb ab, seinen Hang zum Vergleichen mit anderen Männern, seine agressiven Tendenzen, sein logisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen (toll für Autowerkstätten) und seine Technikliebe. Dafür verpassen wir ihm den Drang 100 paar Turnschuhe zu besitzen (nicht zu tragen, nur zu besitzen !).Wenn wir ihm dann noch die Fähigkeit zur sozialen Interaktion und das Organisationstalent (vermutlich in der Kindheit gefördert duch den Besitz des obligatorischen Kaufladens) der Frau anerziehen, haben wir Super-Freddy erschaffen. Kann alles, nur Fortpflanzung ist nicht mehr sein Ding. Das ist das Gegenstück zu Super-Ellen, die auch alles kann, aber auch kein Bock mehr auf Fortpflanzung hat.
Dieses Experiment führen wir (die westlichen Industrienationen) ja gerade durch, und die Statistik lässt schon erste Hochrechnungen zu: Dieser Typ Mensch wird nicht überleben. Mir ist das natürlich egal, denn ich wurde ja schon geboren :)
Schöne Grüße von der Evolution, die es auch schon vor den Barbiepuppen gab.
 
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  • #49
Oh mann...das fängt schon mit den körperlichen Unterschieden an, und damit meine ich nicht nur das Geschlecht. Eine Frau kann Bodybuilding machen bis sie grün wird, aber sie wird ohne Chemie niemals den Körper eines gleich trainierenden Mannes haben. Es gibt auch nicht umsonst für fast jede Sportart die Unterscheidung von Mann und Frau.

Auch wenn es dem modernen Menschen nicht gefällt (mir auch nicht), aber wir sind nicht halb so Vernunftgesteuert wie die "Krone der Schöpfung" es gerne hätte. Du kannst aus einem Kind mit Down-Syndrom keinen Physik-Prof machen und selbst die beste Fußballerin der Welt ist nicht gut genug für die 2. Bundesliga der Männer. Das gilt auch dann, wenn du sie schon mit 2 Jahren anfängst zu trainieren. Wir sind immer ein Produkt unserer Veranlagung und unserer Umgebung und nie nur das Eine oder nur das Andere.
Aber wir sind natürlich schon sehr weit gekommen, wenn sogar schon 20-jährige ganz genau wissen, mit welchen Erziehungsmethoden ...

Ja, wer hätte je geglaubt, dass der fortschrittliche westliche Mensch einmal solche geistigen Höhenflüge Unternehmen würde... und das schon in jungen Jahren. Am erstaunlichsten fast, dass solche Ideen auch noch ernsthaft diskutiert werden (müssen?).

Gleichermaßen sollte man den diffamierenden Kampfbegriff vom "Heimchen am Herd" ad acta legen. Allein die Wortwahl zeigt, wes Geistes Kind die BenutzerInnen sind.

Eines allerdings wird immer dringlicher: dem nicht nur von Brüssel ausgehenden Wahnsinn des "Gender Mainstreaming" einen Riegel vorzuschieben. Schließlich finanzieren wir den ja auch noch mit unseren Steuergeldern!
 
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  • #50
Das ganze Gerede und Gleichmacherei haben die Frauen zu Emanzen ( nicht mit Emanzipation verwechseln) gemacht und Männer ihrer männlicher Identität beraubt.

w45
Und genau das ist es was uns Männern oft sauer auf stößt. Warum wird eine Frau die sich um ihren Mann kümmert immer gleich als Heimchen am Herd bezeichnet? Wobei diese abwertende Bezeichnung ausschließlich von Frauen kommt. Kein Mann würde eine Frau als Heimchen am Herd betiteln.

Und zum Leidwesen dieser Emanzen (oft Frauen die schon ewig Dauersingle sind, warum dürfte ersichtlich sein) gibt es Frauen die gerne Kochen und Backen und sich um ihre Familie kümmern. Das gibt es auch bei Männern. Die besten Weltköche sind Männer!!! Und ich habe großen Respekt vor Männern die die rolle des Hausmannes übernehmen. Das sind deshalb noch lange keine Weicheier. Warum nicht wenn die Frau besser verdient und die Familie ernährt. Es geht heute doch gar nicht mehr darum das der Mann unbedingt die Familie ernähren muss. Darüber sind wir uns doch alle einig. Sondern es geht darum das die Frau die sich gerne um ihre Familie kümmert von den anderen Frauen diskriminiert wird weil sie sich nicht den Emanzen anpasst. Diese Männer hassenden Frauen sind oft selber mit ihrem Leben unzufrieden und wollen das andere Frauen genauso unglücklich sind.

Meine Frau hat russische wurzeln, und ist genauso emanzipiert wie die deutsche Frau. Der unterschied ist allerdings das sie Frau ist und kein besserer Mann sein will. Wie einige deutsche Frauen.
Sie steht morgens mit mir zusammen auf, macht das Frühstück während ich Dusche. Sie könnte länger schlafen, da sie später zur Arbeit muss. Dafür bekommt sie ab und an als Dankeschön am Wochenende das Frühstück ans Bett. Bei uns kocht derjenige der eher zu hause ist. Und ich putze das Klo. (Bin steh Pinkler). Putzen tut niemand gerne, aber wenn man sich die Arbeit teilt, ist beiden geholfen. Wobei meine Frau den größeren teil übernimmt. Klar kann ich auch die Waschmaschine bedienen. Aber meine Frau kann es halt besser. Oder als wir zusammen zogen, klar kann ich auch eine Wohnung einrichten, vielleicht nicht so gut wie eine Frau. Aber die Einrichtung habe ich meiner Frau überlassen. Weil Frau einfach ein besseres Händchen dafür haben. Ist sie deshalb schon ein Heimchen am Herd weil sie vieles einfach besser macht? Und bin ich deshalb ein Macho der seine Frau unterdrückt? Klar könnte meine Frau auch die Getränkekiste hoch schleppen. Aber ich als Mann bin halt etwas kräftiger und mich belastet es weit aus weniger. Und ich bin Mann genug um auch der bekannten/Schwester die schweren Einkaufsbeutel abzunehmen. Wenn wir alles selber gleich gut könnten, könnten wir doch auch alleine bleiben. Trotzdem ist es zusammen viel schöner.

@
m20 angehender Erzieher.
Bei erwachsenen Männern die mit Kleinen Kindern spielen wollen, bekomme ich regelmäßig Magenschmerzen. Was ist bei dir verkehrt gelaufen?

m49
 
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  • #51
Hmm schaut man sich grade in ländlichen Gegenden um scheint mir das Modell "Allein"- plus "Zuverdiener" durchaus eher der Standard denn die Ausnahme zu sein..

bzgl: Mann vs. Frau.. Ganz simpel: sicher gibt's Gemeinsamkeiten und Überschneidungen aber es ist wie beim Fussball.. wenn Männer und Frauen wirklich gleich wären, dann gäbe es beim Fussball gemischte Teams (wenn es IRGENDEINEN Vorteil haben würde Frauen dabei zu haben..) gibt's aber nicht.. ergo. ja die Neigungen können ähnlich sein, die Ausprägung eher nicht..

Wie kann man nur so naiv sein?! Dass gemischte Teams im Wirtschaftsleben erfolgreicher sind, steht längst außer Frage. Trotzdem wird in den aller meisten Unternehmen spätestens auf Vorstandsebene eisern an einer Männerquote von (annähernd) 100% festgehalten! Ökonomisch rational sind solche Strukturen natürlich nicht. Etabliert Traditionen können sich aber auch dann sehr lange halten, wenn sie völlig unvernünftig sind.

Das gleiche gilt für den Sport. Nur weil Frauen eine Bereicherung wären, will Mann sie noch lange nicht im Team haben und bei einem direkten Vergleich den Kürzeren ziehen. Vielen Männern erscheint es immer noch wie eine Kastration, gegen eine Frau zu verlieren.

Das beste Beispiel ist der Reitsport. Da war die Unisex-Equipe auch nicht von Anfang an Standard. Und die Männer wollten partout keine Frauen dabei haben - vorgeblich um das Leistungsniveau nicht zu schmälern!!!
Mittlerweile haben sich die Reiter aber daran gewöhnen müssen, regelmäßig gegen die weibliche Konkurrenz zu verlieren. Frauen und Pferde sind halt eine Allianz, gegen die das Patriarchat auch dann nicht ankam, als es noch in voller Blüte stand.

Im Fußball wäre es nicht anders. Jugendmannschaften spielen schließlich auch gemischt. Für eine gemischte Bundesliga ist die Mehrheit der Männer aber einfach zu borniert! Was Spielerinnen da, völlig unabhängig von der Leistung, von den angetrunkenen Hooligans zu hören bekämen, will ich mir lieber gar nicht erst vorstellen!

Neigungen und Fähigkeiten sind individuell verschieden, Männer hören es nur nicht gerne, dass es einfach nichts, aber auch gar nichts, gibt, das sie per se besser können als Frauen!
 
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  • #52
Bei erwachsenen Männern die mit Kleinen Kindern spielen wollen, bekomme ich regelmäßig Magenschmerzen. Was ist bei dir verkehrt gelaufen?
Und was ist bei Ihnen schief gelaufen, dass Sie mit Grobheiten um sich werfen und es offensichtlich auch für seltsam halten, mit Kindern zu spielen? Einen solche Distanz zwischen Kindern und männlichen Erwachsenen zu propagieren, zeugt meines Erachtens von einem ungesunden Umgang mit Kindern.

Mir erscheint besagter Schreiber übrigens reifer, als jene Diskussionsteilnehmer, die hier ad hominem argumentieren und ihn aufgrund seines Alters angreifen. Entweder seine Argumente sind korrekt, dann wären sie dies auch, wenn sie von einem Teenager kommen, oder aber sie sind es nicht, in welchem Fall sie auch nicht durch ein hohes Alter geadelt werden. Wer einen Schreiber aufgrund seines Alters abwertet, lässt vermuten, dass er auf der Sachebene keine Argumente aufbringen kann.

So wie man als Mensch dreißig Jahre lang etwas falsch machen kann, kann auch eine Gesellschaft über lange Zeiträume hinweg Fehlschlüssen unterliegen. Nur weil man über Jahrhunderte eine Gruppe auf bestimmte Tätigkeiten beschränkt hat und dies noch nachklingt, heißt das nicht, dass sie dazu biologisch bestimmt ist. Man denke an jene Zeiten zurück, in denen große Teile der Gesellschaft davon überzeugt waren, dass der Schwarze an sich schlichtweg nicht zu höheren Denkleistungen fähig wäre. Diese Überzeugung führte dazu, dass den Schwarzen Bildung verweigert wurde, was natürlich einer intellektuellen Entwicklung nicht zugute kommt. Das Ergebnis dieses Vorurteils wurde als Bestätigung eben jener Überzeugung betrachtet. Heutzutage gibt es unter gebildeten Menschen glücklicherweise nur noch wenige Personen, die schwarzen Menschen höhere Denkleistungen absprechen.

Heute wird in Bezug auf die Geschlechter ganz ähnlich argumentiert. Wir ziehen Knaben und Mädchen vom ersten Tag an in Erwartung bestimmter Rollen groß und nehmen es dann als Bestätigung, wenn sie diese tatsächlich besser erfüllen, als die Rollen, die wir ihnen nicht zugedacht haben. Der Durchschnitt der Männer mag sich zwar bereits in ihrer Veranlagung vom Durchschnitt der Frauen unterscheiden, doch die meisten dieser Differenzen halte ich für hausgemacht. Weiter besagt auch ohne Abzug dieser selbsterfüllenden Prophezeiungen der Durchschnitt wenig über die individuellen Fähigkeiten eines Menschen aus. Die Differenzen innerhalb der Geschlechter können weitaus größer ausfallen, als die Differenzen zwischen Durchschnittsfrau und Durchschnittsmann. Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seiner Veranlagung. Wenn dies für eine Frau das Hausfrauendasein ist, wenn dies ihren Fähigkeiten entspricht und sie damit glücklich ist, dann sei ihr das gegönnt. Und wenn ein Mann einen Haushalt gut führen kann und sich gerne um die Kinder sorgt, dann möge er das ebenfalls tun. Es gibt keinen rationalen Grund, der dagegen sprechen würde.

26, w
 
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  • #53
Männer heiraten das "Heimchen am Herd", weil sie nach der Arbeit in eine geputzte Wohnung nachhause kommen möchten, mit warmem Essen auf dem Tisch und gebügelten Hemden im Schrank.
Dafür bekommt sie als Gegenleistung die finanzielle Versorgung, die sie sich wünscht, damit sie ihren Hausfrauenjob voll auskosten kann.

Der Mann sucht sich dann eine außereheliche Affaire mit einer attraktiven Karrierefrau, die keine Lust hat neben dem Job dem Mann den Haushalt zu schmeißen und nur die schönen Seiten des Mannes genießen möchte. Aufregender Sex, romantische Stunden, mehr will sie nicht von ihm und auch nicht geben.
Seine dreckigen Socken überläßt sie lieber dem "Heimchen am Herd".

Warum auch nicht, in der Konstellation sind alle glücklich und zufrieden, jeder kriegt was er sich wünscht vom Leben.
 
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  • #54
Der Mann sucht sich dann eine außereheliche Affaire mit einer attraktiven Karrierefrau, die keine Lust hat neben dem Job dem Mann den Haushalt zu schmeißen und nur die schönen Seiten des Mannes genießen möchte. Aufregender Sex, romantische Stunden, mehr will sie nicht von ihm und auch nicht geben.

Das müssen die glücklichen Frauen sein, die sich hier darüber beschweren dass Männer nur eine Affäre suchen, Männer nicht mutig genug sind sich für sie zu entscheiden und sich vom Partner zu trennen. Es sind sicher die weiblichen Dauergäste hier im Forum, die beklagen dass Männer ja keine "starken" Frauen wollen, Frauen die selbstbewusst sind, oder Frauen die mehr verdienen.
Mir (m) scheint das auch ein Stück eine Neiddiskussion zu sein. Man hätte auch gerne den Mann, aber ohne den eigenen Lebensentwurf aufzugeben.

Vor allem aber scheinen die Frauen hier ein erhebliches Problem mit ihrem Frau-sein zu haben. Frau sein reicht heute nicht mehr, man möchte am liebsten gleich beide Geschlechter abdecken. Kochen und Heimwerken, Kinder und Beruf, Ölwechsel machen und Handtaschen ausführen.Heute stand in der WAZ (Westfällische Allgemeine Zeitung) ein Artikel dazu. Vielen Frauen scheint die gelobte Emanzipation mit ihren selbstauferlegtem (bzw. von andern Frauen angefachtem) Zwang in allem besser zu sein, langsam über den Kopf zu wachsen. Und irgendwie hab ich auch gar nicht den Eindruck, als wenn hier bei den selbstbewusten Elite-Power-Kariere-Ich-kann-das-auch-allein-Frauen das wahre Lebensglück ausgebrochen sei.
 
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  • #55
Manche Männer machen es sich auf Kosten eines Heimchen am Herdes bequem.
Täglich anfallende Arbeiten macht sie still und kostenlos, jahrelang. Der Mann verdient sich mitunter in der gleichen Zeit die goldene Nase und braucht nach Feierabend nur seine Füße auf den gemeinsamen Couchtisch zu legen während sie das Abendessen macht. Sieht sie irgendwann alt und ausgelaugt aus und hat sich der jahrelange Alltag in stillem Frust über ihr Gemüt gelegt, wollen solche Männer dann eine andere - sexy, jung und wenn es geht reich und anspruchslos. Dumm genug den Job der ersten, abservierten Frau weiterzumachen. Genau die Männer wollen dann natürlich noch dreist und kostenfrei davon springen - ihre erste Frau soll dann sofort selbst arbeiten und soviel verdienen das sie ihn, wenn es geht noch " gerecht " abfinden kann. Das ist der Plan.
 
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  • #56
Wir waren 15 Jahre verheiratet und haben eine Tochter.

Jetzt suche ich aber als Geschiedener eine Frau, die mich umsorgt, nachdem ich mich
in meiner Ehe dauernd um alles kümmern musste.
Ich möchte niemanden zwingen, vielmehr sollte sie freiwillig und gern
Kochen und den Haushalt übernehmen.

Solche Frauen gibt es. Sie halten dem Mann freiwillig und gerne "den Rücken frei", wenn dieser bereit ist, sie dafür entsprechend gut finanziell zu versorgen.
Bist du also jemand, der so gut verdient, dass er sich das trotz eventueller Unterhaltszahlungen immer noch locker leisten kann, für den Lebensunterhalt und den Luxus seiner Partnerin mitzubezahlen, dann hast du auch gute Karten so eine Frau zu finden.
Denn die meisten Männer im mittleren Alter wollen nach dem Scheitern ihrer ersten Ehe dann doch lieber eine Partnerin, die genauso wie sie arbeiten geht und selber ihren Lebenunterhalt verdient, wollen auf keinen Fall nochmal der Versorger einer Hausfrau sein.

Allerdings haben die meisten dieser Frauen, die deinem Beuteschema entsprechen, ebenfalls bereits Kinder.
Wäre das ein Problem für dich, wenn sie eigene Kinder mitbringt?

w, 44
 
  • #57
@ Gast 46
War der erste Satz ernst gemeint, oder gegen mich gerichteter Sarkasmus :) ?

Natürlich, versteht mich nicht falsch, ich sage NICHT, dass es keine Unterschiede bei Männern und Frauen gibt, ich sage „nur“, dass das Geschlecht bei der Ausbildung der meisten, wenn nicht sogar aller, Fähigkeiten eine nur sehr, sehr geringe Rolle spielt. Man nehme nur wieder die Kindererziehung. Ich habe schon unzählige Prakitka in verschiedenen Kindereinrichtungen gemacht, und mehr unfähige Mütter als unfähige Väter gesehen.

Und glaub mir, ich bin kein Freund von den „Emanzen“, die zum Teil völlig übertreiben. Es gibt sogar welche, die fordern, dass die deutsche Sprache sich „emanzipert“. Ich denke da an das grauenhafte Binnen-I. Ja, es gibt die sogenannte „Feministische Linguistik“

@ Gast 49
Dazu muss ich jetzt eigentlich nichts sagen, oder? Hast du auch nur eine, EINE kleine Idee, was Pädagogen alles leisten? Ich kenne viele Menschen, und Jeder, der auch nur die leiseste Ahnung vom Beruf des Erziehers hat, sagt, er könnte das, was wir tun, nicht machen.

Erzieher spielen NICHT nur mit den Kindern. Hast du schon mal einen Erziehungsplan für 20+ Kinder gemacht? Unter Beachtung physisch und psychisch kranker Kinder, die immer mehr zunehmen? Inklusive gestresster Eltern? Kinder mit Allergien? Kinder in gewalttätigen Familien? Kinder, die im Gruppengesehen zusammenbrechen?

Und falls das eine Anspielung auf mein Geschlecht sein soll, sehe ich das als sehr persönliche Beleidigung gegen mich. Ja, auch wenn das wie oben geschrieben nicht meine Haupttätigkeit ist, macht es mir auch mal spaß, mich hinzusetzen und eine Runde Brett-/ oder Kartenspiele mit den kleinen zu spielen. Na und? Im gegensatz zu vielen anderen Erwachsenen leugne ich nicht das Kind in mir ;) . Aber nein, das geht ja nicht. Wenn Frauen mit Kindern spielen, ist es in Ordnung, aber ich als Mann, `ne, der muss doch Hintergedanken haben. Mann, wie ich diese Doppelmoral hasse.

Wann würden sie denn keine Magenschmerzen bekommen? Wenn ich Bier saufend vor der Glotze hänge und mir ein Fußballspiel anschaue? Wenn ich mich mit anderen Kerlen schlagen würde?

Und was soll denn bei mir verkehrt gelaufen sein? Dass meine Mutter mir beigebracht hat, dass auch Jungs/Männer mal weinen können? Dass ich gemerkt habe, dass ich gut mit Kindern umgehen kann? Dass ich mich für die Bildung unserer Jugend interessiere?

@ Gast 50
Ich als Mann stimme dir absolut überein.

@ Gast 51
Vielen dank für die Verteidigung :) .

Wobei das auch seltsam ist. Wie ich bereits geschrieben habe, war es bis zum Ende des 19. Jhr. absolut üblich, dass Männer und Frauen, bis auf den Militärischen und Politischen Bereich, genau die gleichen Tätigkeiten und Verantwortungen hatten. Man hätte keinen Bauern und Arbeiter sagen brauchen, dass Frauen nur zu Hause tätig sein sollten, die hätten demjenigen den Vogel gezeigt.
 
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  • #58
@ 52: so einfach ist die Welt leider nicht. Meine Ex sah das aber genauso. Für mich ist ein Heimchen am Herd die Nullnummer, die nur den Haushalt versorgen kann oder nur den Haushalt versorgen will und dafür die Vollversorgung einschließlich gutem Lebensstandard, Altersvorsorge, Urlaubsfinanzierung, Vermögensbildung etc. mitnimmt und das mit wenigen Arbeitsstunden am Tag und einfachster Arbeit. Als ich mich dann für meine heutige Frau (berufstätig, Klassehausfrau ohne Tamtam daraus zu machen) entschieden habe, hat meine Exfrau auch unterstellt, die "Karrierefrau" sei weniger weiblich, weniger am Haushalt interessiert, weniger einfühlsam. Intelligenz macht nicht unweiblich, fehlende Intelligenz und fehlender Fleiß meines Erachtens aber schon.
 
  • #59
@ Gast 47


Dass Männer und Frauen physische Unterschiede Aufweisen, dessen bin ich mir schon bewusst, ist ja nicht zu übersehen. Ich habe ja nicht behauptet, es gäbe keine Unterschiede, nur, dass Fähigkeiten und Fertigkeiten unabhängig vom Geschlecht sind.

Und nein, ich kann niemanden zum Schwulen erziehen (ist angeboren), auch nicht zum typischen Mann/Frau, welche Interessen jemand hat und in was er besonders gut ist, kann ich nicht erziehen, höchtens beeinflussen. Aber ob jemand ein Mann oder eine Frau ist, hat auch damit relativ wenig zu tun. Frauen können genauso gut in der Mechanik sein wie Männer erziehen können. Und das mit den Wechseljahren brauche ich ja, denke ich, garnicht erst kommentieren.

Und jede Frau und jeder Mann haben einen unterschiedlichen Sexualtrieb, das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Und es haben auch nicht alle Frauen 100 Paar Schuhe, denn dann wären meine Mutter und meine Ex- und meine jetzige Freundin keine Frauen.


Du scheinst mich falsch verstanden zu haben. Ich habe nicht von körperlichen Eigenschaften geredet, sondern von FÄHIGKEITEN/FERTIGKEITEN. Frauen können von der technischen Seite genauso gut in Fußball sein wie Männer. Sie können die gleichen Techniken genauso gut beherschen wie Männer. Was die kondition angeht, ist es vllt. was anderes, aber das kann ich nicht einschätzen, da ich kein Fußball schaue.
 
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  • #60
Einige Männer wollen eine die für sich selbst sorgen kann wenn sie ihrer überdrüssig werden.
Prima dass ihnen bis dato die Wäsche gemacht wird, sie gutes Essen bekommen, ihre Bedürfnisse befriedigt fühlen und das als Selbstläufer zum erwartungsgemäßen Nulltarif bei Trennung.
Das ist keine Liebe, sondern eine kalkulierte Zweckmäßigkeit.
Und dann kriegt diese berufsuntätige Hausfrau und Mutter auch noch Urlaubsfinanzierung während der Ehezeit ??? Wirklich kaum zu glauben!!! Da ist ja eine Entschädigung gerechtfertigt wenn er abhaut. Wie wäre es wenn Sie ihm ihr geerbtes Elternhaus überschreibt oder ihm zumindest den Wert der von ihr verbrauchten Nahrungsmittel während der Ehe in Raten abstottern würde?
Normalerweise zahlt die moderne Frau sich ohnehin schon vollständig selbst.
 
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