• #31
variable und Fixkosten sollten keine 70% übersteigen.
Arbeitsaufwand ca. 3 STD/Woche
Jede Woche einen Kassensturz

Das wäre mir dann doch zu aufwändig. 3 Stunden? Ich mach nicht wirklich ein Kassentsturz, da das meiste Geld zum Glück auf der Bank ist und nicht bei mir nur so zu Hause rumliegt. Einmal im Monat die Kosten zusammen rechnen, dann passt das.

Ich glaube, dass so ein Haushaltsbuch vor allem wichtig ist, wenn sich im Leben/Ausgaben etwas grund legend ändert oder wenn die Einnahmen sehr unregelmäßig sind (z.B. wenn man nur auf Provision arbeitet). Wenn man weiß, dass man durchschnittlich immer gleich viel ausgibt und immer dasselbe verdient, dann benötigt man so ein Haushaltsbuch logisch nicht.
 
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  • #32
Sehe es wie #30: Es ist sicher mal wichtig, sich einen Überblick über die Ausgabenzusammensetzung zu machen, um beispielsweise auch feststellen zu können, was sich (bemerkbar) beeinflussen lässt.

Hängt halt auch von den Umständen (Lebensalter, Einkommen) ab.
Ich(m57) habe einen bestimmten Lebenstil und damit verbundene Ausgaben und der variiert nun nicht so, dass ich ein HB führen müsste. Ein monatlicher Blick auf Kontoauszug reicht mir.
 
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  • #33
Also mir erschließt sich der Sinn eines Haushaltsbuches überhaupt nicht.
Wieso spart man damit Geld? Zunächst einmal gibt man mehr Geld aus, weil man das Haushaltsbuch (oder zumindest irgendein Heft) kaufen muß.

Dann ist der einzige Unterschied zwischen einem Leben mit Haushaltsbuch oder ohne Haushaltsbuch der, dass man sich die Mühe macht jeden Apfel den man sich kauft pingelig mit "53 cent" unter Ausgaben zu vermerken. Billiger wird er dadurch nicht.

Ob ich etwas brauche oder nicht entscheidet sich nicht im Nachhinein, wenn ich es in mein Haushaltsbuch eingetragen habe (dann habe ich das Geld dafür sowieso schon ausgegeben, das Aufschreiben bringt es mir auch nicht wieder), sondern ich bin hoffentlich reif und klug genug bereits am Supermarktregal zu entscheiden, was ich wirklich brauche, und was nicht.
Und von meinem aktuellen Kontostand hängt es dann ab, ob ich gewillt bin mir etwas zu kaufen, was ich eigentlich nicht unbedingt bräuchte, was ich aber gerne hätte.

Kaufe ich es erstmal ein und trage die Einkäufe dann später in ein Haushaltsbuch ein ist es sowieso bereits zu spät diese Ausgabe rückgängig zu machen. Was hat mir das Haushaltsbuch dann gesparrt?

Ein Haushaltsbuch ist meiner Meinung nach absolute Zeitverschwendung, denn natürlich hat man nicht mehr Geld, nur weil man immer alles was man ausgibt exact auf Papier festhält, so ein Blödsinn.

Bürokratie zuhause im Wohnzimmer, wie in der Firma für den Steuerberater - kleinkarrierter und spießiger geht es wirklich nicht.
 
  • #34
@Gast 32: ein Haushaltsbuch macht logischerweise die Dinge, die man benötigt, nicht billiger. Aber man sieht schwarz auf weiß, ob man sich nächstes Monat ein verlängertes Wochenende oder sonstige Extras überhaupt leisten kann. Manche benötigen das schwarz auf weiß.
Ich kenne jemanden - junger Herr - hat mir vorgejammert, dass er kein Geld hätte. Obwohl er keine Miete oder Rate zahlen hätte müssen und ein normales Gehalt verdient. Wo gibt dann ein Mensch so viel Geld aus? Es war ihm zu mühzählig alles aufzuschreiben, aber er hat mal alle Zettel aufbehalten. Am Ende hat sich herausgestellt, dass er für Zigaretten, Kaffee hier, Bier dort sehr viel Geld ausgibt. Also alles Kleinigkeiten. Zusetzlich hat er dieses Monat noch sehr viel Geld bei Sportkleidung ausgegeben. Der hat echt nicht gewusst, dass er ca. 600-700Euro pro Monat für Zigaretten, Kaffee und Bier ausgibt! Hat er aber!
 
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  • #35
Gast 27,
man muss kein Geld ausgeben, um ein Haushaltsbuch zu führen a) das geht auch als Internet-datei
b) man kann auch Konzeptpapier dazu nehmen.
Zum Argument - Zeit- Ich glaube, es gibt niemand der einträgt 1 Apfel 53 Cent - das wäre dann überigens ein super-superteurer Apfel - sondern dieser Apfel verschwindet im Essen, zuhause mit 40 Euro. Ob man die Centbeträge einträgt oder rundet bleibt jedem überlassen. Und dann kann man ein Haushaltsbuch auch führen, um eine Kategorie von Ausgaben exakt zu haben und zu analysieren z.B. Zigaretten oder Kleidung oder Wohnungsdeko. Und mit der Analyse - wenn der Betrag zu hoch ist - gehe ich dann ans Sparen. Also - Kleidung - muss es soviel sein oder kaufe ich mir Basics, die mehrere Jahre halten. Wohnungsdeko - warum nicht Osterdeko aufbewahren und nächstes Jahr wieder nehmen usw usw. Das Analysieren ermöglichst das Sparen und Voraussetzung für das Analysieren ist das Aufschreiben.
Und - es ist immer wieder überraschend, wie viel für die 50-Cent-Sachen draufgeht, also die Kleinigkeiten die man praktisch übersieht - hier mal eine Dekokerze für1,99, dort mal eine Kleinigkeit zun Naschen, die nur halb aufgebraucht wird. Damit ist ein Ansatz für Veränderungen und mehr Geld haben das dann z.B. für eine Wochenende in Paris oder Berlin ausgegeben wird da.
Und genau die Leute, die "es nicht nötig haben" ein Haushaltsbuch zu führen jammern immer, dass sie kein Geld für einen teueren Friseur oder einen Urlaubstrip haben und wissen gar nicht, wo das Geld bleibt und wieso es immer weg ist .....
 
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  • #36
Wahrscheinlich sind mein Mann und ich in der Hinsicht ähnlich chaotisch; vielleicht kommen wir deshalb nicht so recht zu Geld? Ich fürchte allerdings, das ist uns auch nicht wichtig genug. Wir haben ein vernünftiges Auto und essen gut, aber z. B. ein Haus zu bauen, das ist uns nie in den Sinn gekommen. Und nein, wir sind nicht Anfang 30, sondern 50+.

Ich bin auch 50+ und führe seit ca. 5 Jahren ein Haushaltsbuch. Das dauert keine 5 Minuten pro Tag und ich finde es überhaupt nicht spießig. Ich bin auch eher der Chaotentyp und liebe das Leben - alles andere als ein pingeliger Buchhalter.
Aber ich möchte in ca. 6-7 Jahren in Altersteilzeit gehen. Ich möchte dann ein schönes, ausgefülltes und sorgenloses Leben führen, möchte schöne Reisen machen und mir nicht weniger gönnen als heute. Und genau diese Freiheit schaffe ich mir, indem ich einen Überblick über meine Finanzen habe. Ich weiß genau, wo ich dann einsparen kann und werde nicht überrascht von unvorhergesehenen Kosten.
Tja, während andere Rentner sich dann über ihr sinkendes Einkommen ärgern, genieße ich mein Leben - oh, wie spießig ;-)
 
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  • #37
Ich bin 21 Jahre alt und lebe seit ein paar Monaten in meiner ersten eigenen Wohnung. Ich führe ebenfalls ein Haushaltsbuch, um einen Überblick zu bekommen, wie viel Geld für Waschmittel & Co draufgehen. Ich finde es sehr nützlich, auch im Hinblick auf die doch teils immensen Preisunterschiede , die mir ohne Quittungsammeln und später -durchgehen gar nicht so sehr aufgefallen wären. Ich wohne in einem Schickimickiviertel, da kostet wirklich alles aus Prinzip schon 2 € mehr.
Klar - manchmal ist es auch lästig, aber im Großen und Ganzen hilft mir das Haushaltsbuch enorm!
 
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  • #38
1 Kästchenblatt Din A 4 waagerecht beschriftet:
Sämtliche Dauerausgaben mit Zahlungstermin und Zahlungsart mit Bleistift notiert.
Gesamtsumme für jeden Monat gleichzeitig in Monatswandkalender.
Wenn die fixen Ausgaben klar sind plus mtl. Rücklage weiß ich was übrig bleibt fürs
tgl. Leben.
Es gibt günstige Monate und teure je nach Fälligkeiten wie Autoversicherung etc.
Danach richte ich wenn möglich Reparaturen etc. aus,weil ich gerne etwas Luft
auf dem Konto habe.
Steuerrelevate Rechnungen werden sofort kopiert und wandern in die Ablage.
Genaueste Aufstellungen bis hin zu WC-Papier erspar ich mir.
Gutes Obst, Gemüse und Fisch ist wichtig, Fleisch selten, gutes Deo und Markenwaschmittel.
Der Rest vom Discounter.
Ich spare viel Quatsch ein und benutze keinen Weichspüler, Gefrierbeutel, Bügel- und Duftspray.
Zum Fensterputzen Spülmittel und Wasser. Eben kein Nixnutzkonsum und wenig auswärts essen,
abgepackte, vorgebackene Schnitzel aus Riesenkartons mit Kartoffelsalat aus 10 l Eimern muss
Ich mir nicht geben. Ich mag das Extrem anspruchslos und Superluxus.
 
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  • #39
Gibt es da ne App?
 
  • #40
@ 38, jede Menge und davon ganz viele kostenlose, zumindest für android
 
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