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Gast

  • #1

Hat man als Frau Ü45 die A....karte im Leben gezogen?

Ich bin 48, seit 1 1/2 Jahren geschieden und nun seit mehr als 6 Jähren Single ( der Scheidung gingen 4 Jahre Trennung voraus). Es gab einige Männer in dieser Zeit, auch einige ONS und ZNS.....aber zu mehr als einem zweimonatigen Techtelmechtel kam es nie. An (eindeutigen) Angeboten, vor allem von verheirateten Männern mangelt es nicht, in der ersten Zeit war das ganz nett, aber jetzt bin ich dessen müde, ich mag nicht als Betthäschen verheirateter Männer enden. Mein Ex-Mann lebt seit mehr als drei Jahren in einer neuen Beziehung, vormeinem Jahr ist er mit der neuen Frau zusammengezogen........und ich kann mir die Fotos auf Facebook anschauen...
Meinen Job habe ich vor 5 Monaten verloren (aus wirtschaftlichen Gründen), trotz ausgezeichneter Ausbildung ( Studium) und mehr als 10jähriger Berufserfahrung finde ich momentan nichts......seit mehr als einem Monat herrscht Flaute, weder finden sich geeignete Stellenangebote noch kann ich mich vorstellen gehen. Ich wollte eine Therapie beginnen, um aus meinem Loch herauszufinden, aber die Erfahrungen mit den Theapeuten waren katastrophal............Ich weiss echt nicht mehr weiter und frage mich, ob das alles noch einen Sinn macht.
 
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Gast

  • #2
Das Wichtigste ist jetzt erst einmal , dass du einen neuen Job findest. Schreibe unzählige Bewerbungen (mit schönen Bewerbungsfotos) : sowohl für Jobs in deiner Umgebung als auch Jobs in weiter Ferne. Vielleicht würde dir durch einen Jobwechsel bedingter Umzug bzw. Tapetenwechsel sogar sehr gut tun.

Deine Therapiepläne würde ich vorerst erst einmal auf Eis legen. Ich denke mal, dass du - sobald du einen guten neuen Job hast - keine Therapie mehr brauchst.

Und dein Liebesleben wird sich irgendwann auch wieder einrenken, sobald du dein Leben geordnet hast.

Bonne chance et bon courage!
 
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  • #3
FS
Danke für die aufmunternden Worte - aber ich bin schon seit einem Jahr auf Jobsuche ( und seit 4 1/2 Monaten arbeitslos). Zu Beginn der Suche war ich ziemlich erfolgreich, hatte inzwischen schon 12 Vorstellungsgespräche, einmal kam ich sogar in die engste Auswahl. Eigentlich habe ich es nie in Frage gestellt, dass ich wieder einen neuen Job finde....mir ist es auch egal, zu pendeln. Den Wohnort möchte ich eigentlich nicht wechseln, denn hier habe ich wenigstens einige sehr gute Freunde, die mich unterstützen. Aber seit mein Therapeut gesagt hat, dass nach 400 Tagen ALG die Sozialhilfe komme, bin ich nur noch in Panik und sehe mich schon auf der Strasse.......nicht sehr hilfreich.....und was das Liebesleben betrifft: seit drei Jahren bin ich nicht mehr über das erste Date herausgekommen, ich werde sehr oft angesprochen und als viel jünger wahrgenommen, als ich eigentlich bin. Aber sobald die Männer erfahren, wie alt ich bin, sind sie weg. Jetzt habe ich wieder einen Mann kennengelernt, aber leider ist er sehr viel jünger als ich, kommt also auch nicht in Frage. Da mein Ex-Mann um einiges jünger ist als ich, bin ich ein gebranntes Kind. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass allen anderen alles gelingt, nur mir nicht. Ich konnte mich schon zweimal an Orten vorstellen gehen, weil die Stelleninhaberin den Job gekündigt hat, da sie wegen des neuen Partners umzieht. Diese beiden haben in der Zwischenzeit auch eine neue Stelle gefunden. Nur mich will anscheinend niemand, weder im Job noch in der Liebe. So mag ich nicht mehr weitermachen.
 
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  • #4
Man kann alles so darstellen, dass es ganz schrecklich klingt. Wenn du dich besser fühlen willst, mußt du dich auf das konzentrieren was du hast, nicht auf das was dir fehlt.

Erstens sagt es gar nichts aus, wenn jemand eine Beziehung hat und zusammenwohnt. Hast du da hinter die Kulissen gesehen? Männer haben deshalb oft schnell wieder eine Partnerin, weil sie nicht allein sein können und ihre Ansprüche oft unendlich nach unten schrauben. Das ist wohl keine Kunst, das könntest du auch, aber willst du das ?

Einige in deinem Alter haben Krebs oder andere unheilbare Krankheiten, du doch offenbar nicht, na also!

Wenn deine Bewerbungen erfolglos sein sollten, was gar nicht sein muß, dann könntest du dich immer noch selbständig machen, auch wenn es eine andere Branche ist. Das wird sogar vom Arbeitsamt unterstützt. Du mußt weder unter der Brücke wohnen (das muß in Deutschland niemand) noch allein bleiben. Das Einfachste ist noch einen Partner zu finden. Da mußt du einfach deine Ansprüche bezüglich Optik und Status herunterschrauben.

So lange du noch gesund bist, ein Dach über dem Kopf hast und zu essen, solltest du den Kopf nicht derart in den Sand stecken. Depressiv wird man, wenn die Ansprüche sich nicht mit der Realität decken.

Glück ist ZUFRIEDENHEIT. Viele sind nicht glücklich trotz Millionen, Superpartner usw. Lern was draus, dann wird es dir besser gehen.
 
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Gast

  • #5
Ich sehe es so: Frauen (auch Männer) die sich auf viele ONS einlassen, kommen mir häufig als überschnell gelangweilt, ungeduldig und desinteressiert vor. Das andere Geschlecht ist schnell zu fad, es muss was neues her. Auch im Privaten sind sie schnell hibbelig. So wirkst du auch. Etwas klappt nicht sofort, dann macht scheinbar das ganze Leben keinen Sinn mehr.

Was tust du dich auch ständig mit verheirateten Männern zusammen? Einmal ok, aber daraus muss man doch gelernt haben und solche Männer dann meiden.

Du hattest viele ONS in 6 Jahre-Singlezeit. Wow, Glückwunsch! Manche bekommen nicht mal einen in der Zeit ins Bett.

Was ich damit sagen will: du moserst auf ganz hohem Niveau. Als 45 jährige Karrierefrau bist du doch oben mit dabei. Weißt nicht, was du willst. Du hast jede Menge Bettpartner, gute berufliche Qualifkationen. Andere wären froh, sie hätten nur ein Stück davon....
 
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Gast

  • #6
Nein, als Ü45 Frau hat man garantiert keine A-Karte gezogen. Das ist ein tolles Alter.

Du scheinst eine handfeste Depression zu haben, du siehst alles schwarz und grau und übersiehst dabei alle schönen Dinge des Lebens.
Du suchst regelrecht nach schmerzhaften Dingen. Warum schaust du dir Bilder von deinem Ex und seiner Neuen an? Was kümmert es dich? Das ist Schnee von gestern und du musst dich nicht damit quälen. Kündige ihm einfach die Facebookfreundschaft und dir werden die Bilder erspart.

Warum lässt du dich zum Betthäschen machen? Entweder du verbringst eine Nacht mit einem Mann und genießt es, lässt dem Mann deine Wünsche erfüllen und nicht umgekeht - oder du lässt das einfach.
Du musst lernen, dass DU für DICH die wichtigste Person ist. Es geht nämlich auch ganz gut mal ohne Mann, mach dich nicht zum Sklaven deiner Männersuche. Du bist ein Ganzes - und nicht die Hälfte eines Paares.

Was die Arbeit betrifft: Such einfach weiter, wenn dein Selbstwertgefühl besser wird, klappte das auch besser mit den Vorstellungen.
Solange du keinen Job hast, genieße die freie Zeit. Mach Dinge, die du schon immer mal machen wolltest. Gerade im Sommer und Herbst kann man viel unternehmen, was auch nichts kostet.

Du stehst einer Therapie zwar kritisch gegenüber, aber da solltest du noch einmal nachdenken. Du scheinst in einem Loch zu stecken, aus dem du selbst nicht so einfach herauskommst. Und du hast einige Baustellen. Vielleicht wäre eine Therapie nicht die schlechteste Lösung.
 
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Gast

  • #7
An (eindeutigen) Angeboten, vor allem von verheirateten Männern mangelt es nicht, in der ersten Zeit war das ganz nett, aber jetzt bin ich dessen müde, ich mag nicht als Betthäschen verheirateter Männer enden.
Wirst Du aber. Denn Du hast kein Verhältnis zur Treue. Die einen merken das und freuen sich, die anderen merken es auch und flüchten. Ich selbst verorte mich bei den letzteren. (m)
 
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Gast

  • #8
Nein hast Du nicht. Die Krisen in Deinem Leben lassen Dich erst zur Persönlichkeit reifen nicht die Erfolge und denke daran, viele Männer in Deinem Alter haben auch schon die Achterbahn des Lebens erfahren und sind nicht alle happy, begehrt und beruflich over The Top.
Ich kannte eine 63-jährige Frau, die immer schon Single war, sie hatte mit der Liebe auch abgeschlossen, als ihre 85-jährige Mutter ein Pflegefall wurde, besuchte sie einen Kurs für Angehörige welche die Eltern pflegten, dort lernte sie einen Mann kennen, der für seine Eltern ebenfalls alles organisieren wollte was für eine Pflege notwendig war. Sie waren zuerst Freunde,
unterstützten sich bei Behördengängen, Krankenkassenunterlagen etc., allem was man bei Elternpflege beachten muss und....verliebten sich ....und haben geheiratet.
Die Liebe kennt kein Alter, auch wenn das hier im Forum immer nur auf jung und schön getrimmt wird, die Realität schreib ihre eigenen Regeln.
 
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  • #9
Wäre ein Umzug vielleicht eine Möglichkeit? Eventuell findest du so ja auch schneller einen neuen Job. Und lasse dich ab jetzt nicht mehr auf Abenteuer ein. Die tun dir nicht gut.
 
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Gast

  • #10
Liebe FS, wir leben in Zeiten einer globalen Wirtschaftskrise, so ist es keine Seltenheit, dass man seinen Job verliert, bzw. oft befristete Verträgen hat oder an Projekten mitwirkt, ohne eine anschließende Weiterbeschäftigung. Auch wenn man in seinem Fach gut ist-es gibt eben Bereiche, wo es abgebaut wird. Als Akademikerin bist Du auch nicht sehr breit gefächert einzusetzten, Du möchtest bestimmt in Tätigkeiten Deiner Qualifaktion entsprechend arbeiten, was legitim ist.
Nur-viele Bereiche brauchen nicht so viele Fachkräfte und dort, wo Fachkräftemangel ist, besteht wahrscheinlich wenig bis gar kein Bezug zu Deiner Qualifikation.

Beziehungen gehen heute auch oft auseinander-in jedem Alter. Von daher, wie Deine momentane Lebenssituation ist, ist nichts besonders Außergewöhnliches mehr. Es geht mehreren Frauen so-man ist beschäftigt, dann wieder Arbeit Suchend, man hat einen Partner, dann ist man wieder Single. Das ist leider die heutige Zeit.

Ich würde an Deiner Stelle nicht in Panik geraten, sondern weiterhin gezielt und fleißig mich bewerben und weiter suchen. Lass Dich von Fachleuten beraten, was Du alles mit Deiner Qualifikation machen kannst, ggf. kannst Du es versuchen, irgendwo quereinzusteigen, was nicht toll ist, aber immer hin Arbeitserfahrung.

ONS und Affären saugen meisten die Energie einer Frau und geben Energie einem Mann. Ich würde an Deiner Stelle einfach mal die Freizeit genießen, mehr Sport machen, Dich pflegen-und klar kräftig weiterbewerben.

Es gibt keine Garantie, dass jede Frau durchgängig in Beschäftigung ist und einen tollen Mann an ihrer Seite hat. Einfach Dich weiter bemühen und einsehen, dass die Realität eben so ist wie sie ist.

Viel Erfolg! Mach Dich doch nicht so verrückt-sonst wirst Du psychisch schwächer und dann hilft Dir bestimmt nicht weiter. Bei der Jobsuche muss man psychisch stark sein.

Mal eine Zeit ohne Männer-so nur für Dich allein. Verwöhne Dich, koche jeden Tag, mach Sport, lies Bücher, koste die freie Zeiteinteilung momentan. Wenn Du ein gutes ALG-I hast, mach Dir paar schöne Tagesfahrten oder Wellnessanwendungen in Deiner Stadt-dafür hat man sonst selten Zeit unter der Woche.
Du hast doch einen Job jetzt-dieser ist, Dich zu bewerben. Dafür wirst Du von Deiner Arbeitslosenversicherung unterhalten.

Google viel-vielleicht entdeckst Du Möglichkeiten, wo Du was selbstständig machen kannst, vielleicht entdeckst Du etwas anderes an Tätigkeit, was Dir liegen würde. Mit den ONS wirst Du in Deiner Situation nur schwächer. Denn diese betäuben Dich kurz, um Deine Sorgen zu vergessen. Danach fällst Du aber tiefer Richtung Depression, da ONS eine Frau einsam fühlen lassen. Du brauchst Leute, die Dich unterstützen und nicht Männer, für die Du ein Spielzeug zum Amüsieren bist.

w/39
 
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Gast

  • #11
Hallo, liebe FS. Ich habe Deine Erfahrungen gemacht. Was ich empfehlen würde, das Partnerschaft-Thema erstmal ganz weglassen, auch wenn man in Deiner Situation wirklich viel Nähe, Wärme, Trost und Beistand gebrauchen kann. Kümmere Dich um Dich! Um den Job , Wohnung, Hobbies etc. Als eine "Partnerin" besonders im I-Net,( und nicht nur) bist Du im Moment ein potentielles Opfer für falsche Typen. Glaube mir, es ist SO. Hat mit dem Alter nichts zu tun, sondern mit Deiner Lebenssituation. Drücke Dir die Daumen, dass Du es hinkriegst. Liebe Grüsse
 
G

Gast

  • #12
Liebe FS,
Du solltest Dir mal eine Katastrophisierungspause verordnen, sonst rutschst Du noch in eine handfeste Depression. Das ist keine gute Vorraussetzung, weder für die Jobsuche, noch für die Suche nach einem neuen Partner.
Du hast zuviel Energie in kurzfristige und aussichtslose Affären mit gebundenen Männern gesteckt. Das führt zu Frust ohne Ende und genau darin findest Du Dich zu einem denkbar unpassenden Zeitpunkt, wo Du alle Energie brauchst, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.
Ich kenne einige Leute, die in Deinem Alter und noch ein paar Jahre älter sind und trotzdem neue akzeptable Jobs gefunden haben. Sie mussten flexibel sein, sich von einigen Wünschen verabschieden, beim Gehalt zurück schrauben, auch bei den Tätigkeiten flexibel sein. So ist das mit ü45 am Arbeitsmarkt, insbesondere, wenn man aus der Arbeitslosigkeit heraus suchen muss. Die Situation muss man sich nicht schönreden, sondern sollte realistisch sein, besonders wenn Du nicht Ingenieurin bist.
Ähnlich ist es auch mit den Männern. Die wirklich tollen Männer in der relevanten Altersklasse sind nun mal seit mindestens 15 Jahren dauerhaften Beziehungen und suchen auch keine Affären. Gerade wenn Du selber Ansprüche an einen Mann stellst, ist die Luft sehr dünn. Wenn Du nicht downsizen oder ü60 akzeptieren willst, kannst Du Dich durchaus darauf einstellen, den Rest des Lebens als Single zu verbringen. Ich sehe das bei mir und diversen Freundinnen, die sich in dem Alter scheiden ließen. Es gab Gründe, warum sie sich von ihren Männern trennten und sie finden keine Männer, die nicht auch diese unerwünschten Eigenschaften haben.
Es lohnt sich nicht, Deinen Ex online zu stalken. Du schreibst selber, dass er etliche Jahre jünger ist, als Du und insofern ist er dann in der begehrten Altersklasse. Kein Wunder, dass er schnell eine neue Partnerin gefunden hat. Lass das einfach hinter Dir und guck auf Dein Leben.
Mein Ex hatte nach unserer Trennung auch schon einige längere Beziehungen, aber nichts qualitativ hochwertiges, was ich genommen hätte, wenn es sich als Mann angeboten hat - hatte ich als Ehemann schon und ist mir einfach nicht gut genug. Ich sage eben: besser keiner als so einer.
w, 55
 
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Gast

  • #13
Liebe FS

hast du einen Schock weil der Job weg ist ?

Am Alter liegt es nicht, aber Sinnverlust nach Jobverlust ist häufiger als du denkst. Es kann jeden erwischen. Männer und Frauen. Keiner der nicht gerade sich selbst beschäftigt ist vor Jobverlust gänzlich sicher.

Wenn du nicht der lockere Typ bist der "eat-pray-love" okay findet und erst Mal ein Jahr herumgondelt, ziellos, planlos, solltest du dich verwöhnen indem du deine Bedürfnisse ganz an die Spitze stellst. Die beruflichen: was willst du im Job schaffen, was ist dir wichtig ? Aber auch die privaten: was kam bislang zu kurz ?

Bewerben und dabei Online-Dating könnten dich zerreiben und verzweifeln lassen wenn es nicht gut läuft. Die Selektionskriterien sind nämlich ähnlich hart und es gibt keine zweite Chance geschenkt. Es ist wichtig nicht zwischen die Mühlsteine des Lebens zu geraten. Wieviele "nein" kannst du verkraften ?

Viele Männer ziehen sich reflexhaft zurück wenn sie spüren du hast gerade nichts Festes.
 
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Gast

  • #14
FS
@6 ich weiss nicht, ob Sie meinen Eintrag ganz gelesen haben - ich habe das mit den ONS aufgegeben, weil mich das Ganze nicht mehr befriedigt und ich "tue" mich auch nicht mir verheirateten Männern zusammen, sie begegnen mir einfach........zudem bin und will ich NICHT Betthäschen sein, ich war mal eine Zeitlang auf dieser Spur, aber das ist vorbei.
Quer einzusteigen ist sehr schwierig, momentan wird von den Arbeitgebern die eierlegende Wollmilchsau gesucht und offenbar auch gefunden, ich bewerbe mich normalerweise, wenn ich ca. 80 Prozemt der Anforderungen erfülle. Ich könnte es mir auch vorstellen, mich selbständig zu machen, aber ich habe keine Ahnung, wie man an die Projekte und Kontakte herankommt. Die Berater auf dem Arbeitsamt kann man spülen, die sind für nichts zu gebrauchen. Zudem möchte ich einen Job, damitmich wieder unter die Leute komme, ich bin sonst schon genug alleine.
Ja, ich stecke in einer schweren Depression, aus diesem Grund habe ich mir auch einen Therapeuten gesucht. Die eine hat mich nach sechs Sitzungen weggeschickt, da ihr eingefallen ist, dass sie eigentlich nur systemische Therapie macht, die andere hat mich ausgelachtund mir gesagt, dass ich mir klar sein müsse, dass eine Frau ü40 eher vom Tiger gefressen werde, als dass sie noch einen Mann finde, und übrigens sei sie weder Partner- noch Arbeitsvermittlungsstelle, was ich auch nicht erwarte, die dritte hat mir ernsthaft Online- Dating empfohlen, nun ja, verarschen kann ich mich selber und der vierte hat mir gesagt, vielleicht solle ich mich einfach damit abfinden, alleine zu bleiben, denn es seien viel mehr Frauen als Männer in meinem Alter alleine und hat auch den Spruch mit der Sozialhilfe gebracht.....super, und für das habe ich jeweils 150 Euro die Stunde bezahlt.....meinen Ex-Mann habe ich bei Facebook nicht geändert, gewisse Fotos sieht man auch, ohne miteinander befreundet zu sein.
In 1 1/2 Jahren werde ich 50.... eigentlich war es mein Ziel, mit 50 eine Karriere und einen Ehemann zu haben, aber im Moment stehe ich - wieder einmal- vor einem Scherbemhaufen. Ich bin seit sechs Jahren ohne festen Partner, und das tut verdammt weh, meine Sehnsucht nach Zärtlichkeit ist fast nicht mehr auszuhalten.....und zum zweiten Mal ohne Job......die Möglichkeit, in der Gosse zu landen ist nicht unwahrscheinlich........was bringt mir Hartz4.......Ich habe alles, was ich gehabt habe, verloren, Job, Partner.......was bringt mir eine gute Ausbildung, wenn die offenbar gar nicht gefragt ist? Was habe ich davon gesund zu sein, wenn ich irgendwann auf der Strasse schlafen muss?
 
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Gast

  • #15
Für Maenner ist 45++ meist abtörnend...Und der Arbeitsmarkt wird lernen müssen, dass arbeitswillige Mensch ( das ist die FS) nicht automatisch 20++ aus der Schule.
Tip, sieht dich doch im EU ausland um, dort ( z.B Daenemark oder Niederlande) sind die
personaler nicht ganz so durchgeknallt wie in bad old germany
 
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Gast

  • #16
Liebe Fragestellerin, du sollst nicht positiv denken - ich halte dies für einen der großen Irrwege der Küchentischpsychologie - du sollst auch die positiven Dinge die du schaffst auflisten.
1) du hast erkannt, dass die von dir kontaktierten Therapeuten sch...........waren. Sehr gut. (Ich hab auch die Erfahrung gemacht - mir geht es sehr viel besser, seitdem ich meinem letzten T einen
A... gegeben habe und mir gesagt habe über mich nachdenken kann ich selbst )
2) Du hast Freunde / Bekannte. Einfach weiterpflegen !
3) Du bist aktiv auf dem Arbeitsssuchmarkt Sehr gut. Es gibt Dinge, die kannst du beeinflussen, andere Nicht, Die Globalisierung und ihre Auswirkungen kannst du nicht beeinflussen!
4)
5)
Zähl hier die weiteren Dinge auf die gehen, bei denen du handelst und Erfolg hast.
Nächster Punkt - löcher deinen Sachbearbeiter mit Fragen was er für dich tun kann, wo es Nischen gibt - die Anstalt hat eine Aufgabe und wird aus Steuergeldern finanziert um genau dies zu tun!! Go on and fight! W
 
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Gast

  • #17
Keine gute Phase die Du durchlebst.
Aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken ändere Dein Leben.

Ich bin 10 Jahre älter als Du. Geschieden seit 3 Jahren und auch mein Mann hatte recht schnell eine neue Partnerin. Aber das interessiert mich nicht.
Ich war 20 Jahre aus dem Berufsleben, werde in meinem Beruf sicher keine neue Stelle mehr bekommen. Aber ich habe Arbeit! Weit unter meinen Möglichkeiten, aber so kann ich in aller Ruhe weiter suchen.
Ich habe in den 3 Jahren viele Männer kennengelernt. Der Richtige war noch nicht dabei.
Ich hatte eine Affäre. (Aber nur, weil der Mann schlicht weg gelogen hat). Ich habe ONS ausprobiert und auch das kommt für mich nicht mehr in Frage denn davon habe ich nichts.
2 oder 3 Beziehungsversuche die aus verschiedenen Gründen gescheitert sind.

Na klar habe ich Phasen wo ich mir Gedanken mache warum es mit einer neuen Partnerschaft nicht klappt. Aber nach all den Erfahrungen, einige hätte ich mir ersparen sollen, ändere ich meine Lebensweise.

Ich bin sehr sportlich, habe meinen alten Sport wieder aufgenommen und mich in einem neuen Club angemeldet. Ich gehe mit meinen Arbeitskolleginnen und Freundinnen aus.
Ich gehe alleine ins Kino, zu Ausstellungen oder setzte mich in ein schönes Strassen-Cafe.
Die Partnersuche in einer SB lasse ich am Rande mitlaufen. Schön wenn sich was ergibt, wenn nicht ist dieses halt nicht mein Weg.

Ich geniesse einfach mein Leben. Ich bin gesund, sehe recht gut aus, habe eine gute Figur, kann mich ernähren das ist schon viel.
Suche Dir Freundinnen für gemeinsame Unternehmungen, melde Dich zu irgendwelchen Kursen an, lerne eine neue Sprache.......nur mach irgend etwas anstatt zu Hause zu sitzen und zu grübeln und darüber nachzudenken was Du alles nicht hast.

Mit 45 Jahren ist Dein Leben sicher nicht vorbei. Im Moment siehst Du nur die Möglichkeiten nicht.
 
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Gast

  • #18
Liebe FS

Du bist wirklich in einem Teufelskreis gefangen. Das Wichtigste ist, dass du nach vorne schaust OHNE dir Angst zu machen vor dem Ende des Arbeitslosengeldes. Deinen Therapeuten sollte man einem A...tritt geben und seine Befähigung, diesen Beruf auszuüben, muss ich doch sehr anzweifeln.

Er ist dafür da, dir zu helfen, doch er haut dich noch tiefer rein. So einen Therapeuten wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht!!!

Suche dir SOFORT einen anderen Therapeuten! Dann werde dir bewusst, was DU zu bieten hast. Du bist gut und nur das zählt. Die Anderen interessieren nicht, wer dich nicht will, hat dich nicht verdient.

Und auf deine Eingangsfrage: Nein, du hast nicht die A..karte, ausser du gibst sie dir selbst!! Lass dir nicht einreden, du hast es schlecht...du hast gute Chancen!

Das auch bei den Männern, wenn du wieder selbstbewusst wirst. Du würdest in meine Altersklasse passen (plus minus 5 Jahre) und ich schaue eher nach oben, was das Alter betrifft, da die Frauen dann wissen, was sie wollen und nicht mehr Mädchen sind...was ich teilweise bei 40-Jährigen schon erleben durfte. Wenn mir eine Frau sagt, das Lebensziel einer Frau sei es Kinder zu kriegen, wenn eine Frau keine Kinder will, dann ist das doch Unsinn...dann sagt das sehr viel aus und ich ziehe mich zurück.

M43
 
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Gast

  • #19
Ich kenne es genau anders herum..
Er 47; Trennung- Scheidung,jedes zweite Wochenende Kinder bei der Mutter holen. Arbeitslos, Unterhaltsschulden.Hüpft von Bett zu Bett. Treibt sich ständig im Internet herum.
Sie 40; erfolgreich im Beruf, neue Partnerschaft, Urlaube.
 
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Gast

  • #20
Hallo Fragestellerin,
zu deinem Therapeutenblumenstrauß - das ist leider Therapeutendurchschnitt. Zu einem Therapeuten kommen und sagen ich wünsche mir eine Partnerschaft, habe keine , bin deswegen
seelisch sehr angeschlagen - das ist eine Thema aus den ganz normalen therapeutischen Angebot.
Die Handlungsantwort müsste sein: Ist ein Thema das wir hier besprechen können, ich gebe ihnen
ein Feedback auf ihre Handlungen ihr Sein bei dem ich mich um Objektivität bemühe - die ich aber nicht erreichen kann weil ich ein Mensch bin - und hängen Partnerwunsch ohne Erfüllung und mangelndes Selbstwertgefühl und Depression bilden einen Teufelskreis. Ob sie es schaffen einen Partner zu finden weiss ich nicht - aber ich habe einen Beruf in dem ich mich verpflichtet habe ihnen Hilfestellungen zu geben aus diesem Teufelskreis rauszukommen und dieser Selbstverpflichtung komme ich nach. Übrigens - haben Sie auch die Lachnummer gehört, dass eine Fraun Ü 40 eher von einem Tiger. Die gehört zu den urbanen Legenden. Denn es gibt bei Statistiken nur einen Satz - glaube nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast.
Dies hätte gesagt werden müssen - Gleiches auf die Jobverlustsache.
Die Antwort, die das Therapeut gegeben hat sagt nur etwas über das Therapeut aus - der ist dumm und für den Beruf ungeeignet. Leider sind das viele Therapeuten - du hast schon einige Normalexemplare getroffen.
Mir hat eine Therapeutin als ich sagte "Ich beende die Therapie weil Sie inkompetent sind" das Jugendamt ins Haus geschickt mit der Behauptung, ich sei unfähig mein Kind zu betreuen. Ich sagte ihr, damit breche sie ihre Schweigepflicht - sie sagte Ja. Da habe ich ihr das Geld für diese Stunde auf den Boden geworfen. Die Sache mit dem Jugendamt hat sich dann übrigens nach einem Kontrollbesuch der Dame geklärt - aber ich musste da Arbeit investieren. Und leider hatte ich keine Beweise um die Therapeutin zu verklagen -wie sie mir sagte - und das hat sie auch getan- hat sie anonym beim Jugendamt angerufen. ( Mutter xx ist schwer depressiv, ist unfähig, sich undihr Kind zu versorgen ....)
Dir liebe FS wünsche ich alles Gute. Du bist auch auf einem guten Weg, aber das Wetter in deinem Leben ist gerade sch ............. Wenn dir das Forum helfen kann, dann schreib hier wieder, entweder in diesem Thread oder mit Teilfragen. W / 59
 
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Gast

  • #21
Ich habe in solchen Lebensphasen immer stark auf meine eigenen Bedürfnisse gehört und mir selber viel gutes getan. Das solltest Du auch tun. Verkriech Dich nicht in Dein Schneckenhaus und geh unter Leute. Such Dir neue Kontakte, pflege vorhandene Freundschaften, such Dir Hobbies oder ein Ehrenamt bzw. ein Engagement für einen guten Zweck.

Beruflich könntest Du doch sicher auch eine Weiterbildung oder vielleicht uach ein Praktikum oder einen Minijob machen. Irgendetwas was Dir Spass macht oder Dich interessiert. Eine Bekannte von mir hat einfach im Blumenladen gejobbt, als ihr Mann arbeitsunfähig wurde und es auch für sie nicht einfach war.

Kümmere Dich also erst einmal um Dich selber. Es spricht auch nichts gegen eine Therapie, wenn dann wäre die Zeit jetzt günstig dafür. Den passenden Partner wirst Du dann schon anziehen bzw. er wird Dich finden. w/43
 
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Gast

  • #22
FS
......was bringt mir eine gute Ausbildung, wenn die offenbar gar nicht gefragt ist? Was habe ich davon gesund zu sein, wenn ich irgendwann auf der Strasse schlafen muss?
Liebe FS, erstmal bitte komm aus dieser Jammerecke raus-ich muss Dir mal den Kopf erstmal waschen.

Wie kommst Du auf so eine Idee zu jammern, was Du davon hast gesund zu sein (das mit der Straße kommt später).

Ohne Gesundheit hast Du die A----karte, um genau auf Deine Antwort zu antworten. Stell Dir mal vor-es gibt viele Frauen, die haben Ehemänner, tolle Jobs und .... Krebs und Metastasen im Gehirn. Und sind gerade mal Anfang 40. Oder sie müssen mit Chemotherapien kämpfen, haben mehrere Bandscheibenvorfälle (oft berufsbedingt-Pflege etc), müssen eine EU-Rente beeintragen und lebenslang mit Schmerzmitteln leben. Wenn Du mal eine Freundin hast, die Krankenschwester ist, wird sie Dir erzählen, wieviele Frauen 40-50+ unter tödlichen Krankheiten leiden oder ständig bangen müssen, ob der Krebs nicht wieder kommt. So-all das hast Du nicht. Und das ist so wertvoll-das können viele Menschen mit keinem Geld der Welt kaufen.

Du bist Deutsche und hier schläft keiner unter der Brücke, der H4 bezieht. Es sei denn, er möchte selber unter der Brücke schlafen. In vielen Ländern der Welt, selbst in den USA müsstest Du putzen gehen oder Dich prostituieren etc., falls Du Deinen Job verlierst. Tolle Ausbildung hin oder her. Von einer Krankenversicherung können viele Menschen in der Welt träumen, wie Du sie diese auch als H4-Empfängerin hier hast.

Dieses Jammern, was Du hinlegst, wirst Du dir sofort abschminken, wann Du mal momentan nach Syrien fliegen würdest.

Ok, Du wirst sagen-was kümmert mich all das, ich lebe hier. Sei zufrieden, dass Du hier nicht verhungerst und dass Du ein Dach über den Kopf hast, nicht als Hure arbeiten musst, um Deine Miete zu zahlen und keinen Krebs hast. Das ist schon sehr viel, was Du hast.
So, dass Du eine Ausbildung hast, die nicht gefragt ist, ist natürlich ungünstig-man konnte aber bereits vor Jahren absehen, dass Ärzte gefragt werden und irgendwelche z.B. Geisteswissenschaftler uvm. eher weniger.

Du solltest eins machen-aufhören, Dich selbst zu bemitleiden und einsehen, dass jeder auf dieser Welt für sich und für sein Glück selbst zuständig ist. Weder der Partner noch der Job-das sind Einflüße, die von außen kommen. Man braucht einen Job, der einen ernährt und erfüllt. Wenn man diesen verliert, such man sich einen, der einen vielleicht nur ernährt und ist man realistisch, dass es im KEINE Garantien für nichts gibt.
Die Männer heutzutage sind auch nie "sicher". Sie kommen und gehen wie sie möchten, da sie sich dies leisten können.

Evtl. einen Facharzt aufsuchen und keinen Therapeuten, der nicht Mediziner ist.

Es gibt für nichts eine Garantie im Leben-wenn man fällt, soll man wieder aufstehen und nicht jammern. Anderes hilft wirklich nicht.


w/39
 
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Gast

  • #23
Wieso hat die FS die Therapiestunden selber bezahlen müssen? Ich habe damals eine Langzeit-Therapie von der KK ohne Probleme übernommen bekommen, war lange nicht so schlecht drauf die die FS und habe 80% sehr gute Erfahrungen mit Therapeuten gemacht. Gut, dazu gehört auch Glück und gute Empfehlungen durch Ärzte.

Ich habe selber mal von H4 mit Kleindkind gelebt und bin derweil putzen gegangen. Ich konnte mich vor Aufträgen kaum retten und habe darüber wieder einen normalen Bürojob gefunden, den ich heute noch habe

w fast 50zig
 
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Gast

  • #24
Alles was Dir als Frau Ü45 passiert ist, passiert auch Frauen U45 ebenso wie Männern Ü und U45. Es ist, leider, nichts Besonderes. Bitte mache Dir klar, dass Du eine von ganz, ganz vielen bist.

Bezüglich Therapie: Du schreibst so allgemein davon, dass ich nicht weiß, ob Du bei einem Psychologen oder einem Psychiater warst. Wenn Du an einer Depression erkrankt bist, ist ein Psychiater die richtige Adresse, aber ich nehme an, Du weißt das.

Bezüglich Job kann ich nicht viel sagen, da meine letzte Bewerbung zu lange zurückliegt, aber wieder einen Job zu finden ist meiner Ansicht nach die wichtigste derzeitige Baustelle in Deinem Leben, vielleicht kannst Du bis dahin ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen, die teilweise auch bezahlt werden. Ich nehme an, Du bewirbst Dich bundesweit?

Und was Beziehung angeht: Ich wünsche Dir, dass es bald klappt, jeder Tag birgt eine neue Chance. Und bis dahin kannst Du nur das tun, was alle anderen auch tun müssen, das Beste aus der Situation machen.

Ich will Deine derzeitigen Schwierigkeiten nicht klein reden, Du hast im Moment schon sehr viel zu bewältigen, mir geht es nur darum Dir klar zu machen, dass es kein Einzelschicksal ist und jede/r von uns im Leben hin und wieder schwere Zeiten durchmacht. Es wird auch wieder besser.

w/51
 
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Gast

  • #25
FS
Es ist nicht der Schock, dass der Job weg ist, ich hatte innerlich schon längst gekündigt und war auch schon länger auf Jobsuche....aber ich habe offensichtlich falsch gesucht, denn ich konzentrierte mich ausschliesslich auf Führungsstellen. Was mir zu schaffen macht, ist die Art und Weise, wie man mit mir umgegangen ist. Als man mich vor fünf Jahren eingestellt hatte, konnte es nicht schnell genug gehen. Aber kaum war keine Afbeit mehr da, hat man mich sozusagen von einem Tag auf den anderen auf die Strasse gestellt, dh man hat mich ins Büro des Direktors zitiert und mir die Kündigung auf den Tisch geknallt.....alles ganz legal. Dass die Arbeit ausgehen würde war schon seit längerer Zeit klar, aber man hat sich nicht bemüht, etwas Neues aufzubauen. Man hat in der Firma in der Zwischenzeit zwei weitere Kollegimnen auf die gleiche Art entlassen. So geht es mir dauernd, wenn man mich nicht mehr braucht, erhalte ich den Triit in den Hintern, so war es auch bei meinem Ex-Mann, er wäre nicht da wo er jetzt ist ohne mich, aber plötzlich hatte er keine Lust mehr auf mich, ich habe ihn dann verlassen.
Ich mache kein Online- Dating, das habe ich mal zwei Monate lang ausprobiert und habe gemerkt, dass das nichts für mich ist, verarschen kann ich mich selber, da muss ich nicht noch dafür bezahlen. Zudem werde ich auch regelmässig von Männern angesprochen, daran fehlts nicht. Aber leider finde ich Männer in meinem Alter todlangweilig, die meisten Geschiedenen haben sowieso noch Unterhaltspflichten oder haben sich so schlecht gehalten, dass sie zehn Jahre älter wirken. Wenn es mir nur darum gehen würde, einfach einen Partner an der Seite zu haben, hätte ich den schon längst gefunden. Aber ich erlaube es mir, Ansprüche zu haben. Ich habe einige männliche platonische Freunde, mit denen ich etwas unternehme, einer möchte definitiv mehr, aber er ist ü60 und zudem noch schwer herzkrank.
Mein Problem ist nicht die aktuelle Joblosigkeit, sondern die Angst, zu einem Sozialfall zu werden.........eine Zeitlang lief es bei der Jobsuche recht gut, ich kann jetzt auch auf 10 Monate 13 Bewerbungsgespräche vorweisen, aber irgendwie will es nicht klappen......und auf Therapeuten, die mich, anstelle mir aus dem Loch zu helfen, mich immer tiefer ins Elemd reiten, kann ich gut verzichten. Ich sitze auch nicht zu Hause rum und bin am Trübsal blasen, denn finanziell geht es mir ( noch) nicht allzu schlecht.........aber ich bin trotz Freunden halt trotzdem häufig alleine und das zehrt an den Nerven.
 
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  • #26
FS
Wenn man nicht weiss, wa ich für eine Ausbildung habe finde ich die Bemerkungen " deine Ausbildung ist halt nicht gefragt" sehr arrogant. Zudem, es gibt auf der Welt nicht nur Ingenieurinnen und Aerztinnen, die gebraucht werden, sondern noch ganz vieles mehr.
Meine Therapeuten waren alles Fachärzte und leider und diese miserabel ausgebildet, einige haben nicht mal Ahnung vom psychologischen Vokabular. Die Therapie muss ich selber bezahlen, da in der CH andere Regeln als in D gelten. Danke für die Aussicht, dass man als H4 Empfängeim nicht auf der Strasse schlafen muss......ich will aber nicht H4 Empfängerin werden,[Mod.]
 
  • #27
Naja, erst Job, die Basis, dann der Rest..

darf man fragen WAS du gelernt hast? (Studiert ?) es ist ein Himmelweiter unterschied ob ich mich als IT Leiter, als leitender KonstruktionsIngenieur oder als MedienManager vorstellen muss..
 
G

Gast

  • #28
FS ... Was mir zu schaffen macht, ist die Art und Weise, wie man mit mir umgegangen ist.
Ich habe mir nur deine Beiträge durchelesen, und möchte dir gerne Feedback dazu geben.

Mein Eindruck ist: Du bist eine fordernde, anstrengende, verbitterte, und egozentrische Frau. Du hast mehrere Therapeuten bemüht, und kommst zum Schluss, dass ihr gesamter Berufsstand überflüssig ist. Du hast Online-Dating ausprobiert, und stellst fest, Online-Börsen sind grundsätzlich Mist. Du hattest das Vergnügen mit den Beratern der Arbeitsagentur, und du sprichst ihnen jegliche Kompetenz ab. Du hast mehrere Verehrer, und du kommst zu einem vernichtenden Urteil über sie. - Dafür wollte dein Ex nichts mehr mit dir zu tun haben, dein Arbeitgeber hat gerne auf dich verzichtet, und im persönlichen Vorstellungsgespräch hast du gleich 10x versagt. Ich weiss, du bist zum Schluss gekommen es lief damals ganz gut für dich, aber die Wahrheit ist, wer 3 Vorstellungsgespräche hat und den Job nicht bekommt, der hat ein Problem mit seinem persönlichen Auftreten.

Wenn du deine Situation verändern möchtest, dann must du dich selbst verändern. Ich denke, du bist deswegen so viel alleine, weil deine Gegenwart für andere Menschen unangenehm ist. In deiner Welt sind alle anderen schuld, nur du bist ok, und du darfst Ansprüche stellen. - Tja, nun bist du alleine in deiner Welt, weil alle anderen sich von dir abwenden, oder fern halten. Und ich würde ebenfalls nicht deine Nähe suchen wollen.

m
 
G

Gast

  • #29
Wäre ein Umzug vielleicht eine Möglichkeit? Eventuell findest du so ja auch schneller einen neuen Job. Und lasse dich ab jetzt nicht mehr auf Abenteuer ein. Die tun dir nicht gut.
Der FS wurden bereits zwei Anker im Leben genommen: Der Mann und die Arbeit. Warum soll sie freiwillig den letzten Anker, ihre eigenen 4 Wände, noch aufgeben. Das muß schief gehen.
Man sollte sich auch vom Märchen verabschieden, das die Politiker einflösen, daß jeder, der nur will eine Arbeit bekommt. So sieht die Realität nicht aus. Flexibilität bezüglich des Ortes bedeutet noch lange nicht, daß der neue Job winkt. Es gibt eine Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Ältere Menschen lassen sich nicht mehr alles gefallen vom Arbeitgeber und wollen ihre Erfahrung entlohnt haben. Das passt manchen Arbeitgebern überhaupt nicht.

zu deinem Therapeutenblumenstrauß - das ist leider Therapeutendurchschnitt.
Sehe ich nicht so. Die Therapeutin hat nur die Wahrheit gesagt und das paßt nicht in das Konzept der Patientin. Deshalb muß ein Therapeut nicht schlecht sein. Er muß reale Lösungskonzepte finden und nicht Träumereien, daß jeder einen Job findet, wenn er nur will und daß Frauen Ü40 weg gehen wie die warmen Semmeln. Ein Onkologe, der dem Patienten die infauste Prognose mitteilt, ist deshalb auch kein schlechter Arzt, nur weil es nicht das ist, was der Patient gerne hören möchte.

Ohne die FS näher zu kennen ist sie in die Falle geraten, in die viele ältere Frauen geraten. Die Ehe läuft nicht besonders aber auch nicht extrem schlecht. Frau trennt sich, weil sie denkt, mit der gleichen Leichtigkeit einen neuen Partner zu finden, wie in ihren jungen Jahren. Das Alter ist aber bei Frauen viel destruktiver auf die Attraktivität als bei Männern. Das geht meist schief, der neue Mann ist nicht zu finden. Fraglich, ob sie da nicht lieber an der Ehe festgehalten hätte.
 
G

Gast

  • #30
..."was habe ich davon gesund zu sein..."

Da zeigt ja schon die Undankbarkeit und Ansprüchlichkeit gegenüber dem Schicksal! Der Therapeut ist natürlich auch ein Idiot gewesen, wundert mich gar nicht. Ich kenne solche ansprüchlichen, depressiven Patienten, denen möchte ich am liebsten einen Kübel Eiswasser über die Birne schütten, ihnen in den Hintern treten und sie zum Teufel jagen, wo sie hingehören, denn Narzissmus ist bekanntlich so gut wie therapieresistent und der Schrecken auch der meisten meiner Kollegen.

Eine Psychotherapie würde ich der FS nicht empfehlen aus besagten Gründen, das was bei einer narzisstischen Depression (Ich weiß, das ist die alte Bezeichnung, ist aber deutlicher) hilft, sind Antidepressiva, also auf zum Psychiater Glückspillen holen und aufhören zu jammern.
 
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