• #31
Wenn ein Mann solche esoterischen Anwandlungen hat, kann er nicht ganz dicht sein. Wenn er bisher nur unglückliche Beziehungen hatte, würde ich das auch eher kritisch sehen.
Haha, das war auch mein erster Gedanke.

Oder der Typ ist ganz ausgefuchst und denkt, dass die Frau ihm das abkauft, weil Frauen ja oftmals auf solchen Esoterik Kram abfahren.

Ich würde es als billige Ausrede dafür sehen, dass er die Beziehung auf Distanz halten will, um sie im Zweifelsfall auslaufen zu lassen oder weil er mehrere Eisen im Feuer hat.

Die Frage ist natürlich was du als Rückzug betrachtest. Von 25 Liebesgeschwurbel SMS am Tag auf ein normales Maß zurück zu schrauben, würde ich jetzt nicht als bedenklichen Rückzug sehen, sondern als normalen Werdegang einer Beziehung.

Rein vorsichtshalber kannst du dich ja an die Ratschläge hinsichtlich der Rückzugsphase halten, ich weiß was du meinst, ich habe das auch irgendwo in einem Newsletter mal gelesen.

Rein praktisch ist mir das jedenfalls noch nicht mit gutem Ausgang widerfahren.
 
  • #32
Solche Ratgeber sind Bücher über Sternzeichendeutung ähnlich, man findet immer etwas was passt.
Bei der Partnerschaftssuche jedoch nicht unbedingt.
Bei der isoterischen Begründung, hätte mir passieren können, dass ich einen Lachanfall bekomme, für Dich jedoch ist es scheinbar kein K.O-Kriterium...bist Du da mit ihm auf einer Ebene?
Zumindest hast Du jetzt etwas Zeit....
die zumindest gibt er Dir, bis zum nächsten Partner nämlich.
Eine bessere Einstellung als davon auszugehen, kann ich Dir im Moment nicht empfehlen.
Weil es das gesündeste ist, dich selbst zu distanzieren.
Kannst Du das nicht, dann leg es drauf an und sag was.
Nur nicht unsicher fragen, denn zu einer Partnerschaft gehören zwei die gerade stehen. Verbogen sieht keiner wirklich gut aus.
 
  • #33
Hatte jemand nachdem der Mann eine Zeit lang auf diese Distanz ging eine Beziehung
Jetzt mal die Schnittwunden außen vor gelassen, denn das ist nicht die Frage, um die es dir geht.

Die Unverbindlichkeitsphase kenne ich durchaus, aus eigenen Erfahrungen und im Bekanntenkreis. Eine Zeit nach sehr intensivem Kontakt und viel Nähe, in der eine Part (ja, meist der Mann) einen Schritt aus einer hohen Taktzahl an Treffen mit großer Verliebtheit einen Schritt zurücktritt in sein "altes" Leben. Da sind Freunde und Familie, die wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen, der Job ist auch wichtig, und man möchte mal wieder ausschlafen und sich um seine eigenen Belange kümmern. So weit, so normal, und auch nicht ungesund.

Diese Ratgeber wurden wohl geschrieben, weil viele Frauen den Fehler machen, in dieser Phase irritiert zu sein und das Klammern beginnen. Irritation entsteht, weil der Mann sich nicht klar artikuliert (ein häufiges Problem), sondern wortlos auf Abstand geht.

Daneben gibt es diejenigen Männer, die den Abstand nutzen, weil sie in der Kennenlernphase gemerkt haben, dass es doch nicht passt.
Und die Männer, die bereits Erfahrungen mit vereinnahmenden Frauen und ihren Irritationsphasen haben und die neue Partnerin dahingehend austesten, ob sie ebenfalls eins dieser Klammeräffchen ist, das den Mann seiner heiligen Freiheiten berauben will.

Was nun bei euch gerade abläuft, ist von außen schwer zu sagen. Er sucht ja weiterhin den Kontakt.
Dir muss allerdings klar sein, dass ihr gerade eine Dynamik aufbaut, die vorrangig sein Bedürfnis nach nicht zu viel Nähe berücksichtigt.
Wenn ihr erst einmal diesen Grundstein über mehrere Monate gelegt habt, sprich du immer wieder zurückgesteckt hast, um ihn nicht zu vergraulen, dann kann er nur zu der Ansicht gelangen, dass du mit Unverbindlichkeit einverstanden bist.

Was m.E. bei den Ratgebern nämlich nicht stimmt ist, dass die Männer nach dieser Phase plötzlich ganz viel Nähe und Bindung wollen.
Und so würde es auch weiterlaufen, wenn ihr weiter zusammenkämt, denn Du müsstest ja immer Rücksicht darauf nehmen, dass er sich nicht bedrängt fühlt.
Er konditioniert dich auf seine Wünsche, indem er dir von bedrängenden Frauen erzählt. Was spricht dagegen, ihm beim nächsten Treffen von unverbindlichen Männern zu erzählen? Ihn zu fragen, was für ihn Bedrängung ist und wie er sich eine ideale Beziehung vorstellt, ihm zu sagen, wie du sie dir vorstellst? Ich würde keine Spielchen mehr spielen und nicht mehr herumorakeln, sondern ein zwangloses Gespräch über die Thematik suchen. Dann weißt du, ob das mit euch langfristig eine Chance hat.
 
  • #34
Entweder denkt er, dass eh jede Frau auf so etwas abfährt und die Esoterik somit eine Landebahn bei Dir sein könnte oder er ist halt so. Falls Du das nicht willst, kannst Du ja esoterisch Schluss machen. Z.B: Dieses Amulett hier sagte mir ... usw... QuaQua ... usw.

An sich ist das Thema Esoterik nichts Schlechtes. Heißt irgendwas wie "allumfassende Erkenntnis" oder so ähnlich. Das Problem ist nur, dass man mit Esoterikern nicht reden kann. Sie haben immer recht und dulden keinen Widerspruch. Was sie klar abgrenzt von der Wissenschaft. Der Wissenschafter ist bemüht zu beweisen, aber IMMER im Wissen, auch unrecht haben zu können.

Der setzt sein "Unrecht haben" schon voraus. Der Esoteriker setzt sein "Recht haben" voraus. Das macht Esoteriker mühsam. Interessant kann das Thema aber allemal sein.

Viel Glück Dir
Kepler
 
  • #35
Aber abgesehen davon, wie würdet ihr den Kontakt zu ihm weiter gestalten ? Er meldet sich ja auch immer wieder und ich will das Ganze irgendwie noch nicht aufgeben. Ist es so falsch einfach abzuwarten ?
Aus meiner Sicht hat er keine "Unverbindlichkeitsphase" (die ich generell für Unsinn halte), sondern schlicht nicht ausreichendes Interesse. Ob Du dann weiter Kontakt haben möchtest oder nicht, kannst Du im Grund gestalten wie Du möchtest. Es wird aber nichts daran ändern, dass er kein wirkliches Interesse hat. Er wird parallel weiter schauen, das solltest Du auch tun.
 
  • #36
Solche Unverbindlichkeitsphasen haben nur unverbindliche Menschen. Diese Menschen mögen es nicht so eng, harmonisch. Sie suchen dann bewusst oder unbewusst Abstand. Indem sie Ausreden erfinden, Streit provozieren, Fehler suchen, mit Anderen anbändeln. Bei diesen Unverbindlichen wirken die Ratgeber tatsächlich tendenziell. Denn unverbindlich Freundschaft halten, niemals ernste Fragen stellen oder Vorwürfe machen, immer fröhlich und sexy sein, aber sich gleichzeitg rar und interessant machen ist ja genau das, was diese Menschen antriggert. Aber da bist du ja schon beim Spielchen spielen, dich verbiegen, verstellen und unglücklich werden.

Die Hälfte aller Mensch hat einen sicheren Bindungsstil, die brauchen das nicht. Da sind beide -gerade am Anfang- heftig ineinander verliebt und keinem wird es zu eng. Im Gegenteil.

Ich selbst habe beides erlebt, vor allem den sichern Bindungsstil, also souveräne liebevolle Männer und entsprechend schöne, leichte, unkomplizierte Beziehungen. Von Beginn an "Selbstläufer". Leider auch gelegentlich Anbahnungsphasen mit unverbindlichen Männern. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Bei Männern ab Ü30, erst recht ab Ü40 kannst du anhand der Beziehungsvita schnell herausfinden, ob sich dieser Wankelmut, die negative Sichtweise und scheinbar "glücklosen" Beziehungen wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen.
 
  • #37
Klar gibt es eine Unverbindlichkeitsphase bei manchen Männern. Die geht von Anfang des Kennenlernens bis zum Ende der Beziehung oder wie man das dann nennen will.

Mit dem Typ Mann wirst Du vermutlich nur dann glücklich, wenn Du ein ähnlich ausgeprägtes Distanzbedürfnis hast.

Ich habe hier eine Bekannte, die jedes Ereignis als religiöses Zeichen interpretiert und dann ständig nach ihrer Intuition sucht, um diese Zeichen zu deuten.

So selten ist sowas nicht. Seltsam aber weitgehend harmlos.
 
  • #38
Unverbindlichkeitsphasen sind ganz wichtig, nicht nur beim Aufbau der Beziehung, sondern auch in der Beziehung.

Mann braucht Zweitabschnitte, in denen man sich emotional in sich kehrt. Das dient der Regeneration. Emotionaler Austausch mit der Partnerin und seelischer Energiehaushalt sind für die meisten Männer ein Zielkonflikt. Deshalb findet periodisch zwischen beiden eine Pendelbewegung statt. Ein solcher Zielkonflikt existiert bei Frauen offenbar nicht, von daher das Unverständnis weiblicherseits.

Das Klammern der Frau abzuwehren, kostet ihm seelische Energie, die er in der Distanz justament regenerieren will. Es ist also klar kontraproduktiv.

Ab einem gewissen Alter lernen Männer auf eigene Bedürfnisse mehr Rücksicht zu nehmen und werden nicht vorzeitig zu Wiederannährung bereit sein. Zudem lernen Männer aus Erfahrung, die Egoistinnen am Klammerverhalten zu erkennen. Die Bedürfnisse des anderen nur schwer zu verstehen, mag ja angehen, mit dem Kopf durch die Wand wollen aber, ist aber ein Ausschlusskriterium.

Im Grunde haben wir es hier mit der exakten Analogie zum Anspruch auf Sex in der Beziehung ohne Berücksichtigung Bedürfnislage des anderen zu tun.

Wer Beziehung will, muss nett sein.
 
  • #39
Man(n) kann auch im Kaffesatz eine Ausrede finden wenn man nur lange genau danach sucht...
 
  • #40
WARTEN fänd ich falsch, ja. Du musst ja nicht den Kontakt abbrechen, wenn Dir reicht, dass ihr ab und an mal Sex habt.
Das Problem seh ich darin, dass Du Dir was erhoffst von Deinem Warten. Ich denke nicht, dass das eintreten wird.

Ich versuche mich auch auf andere einzulassen, damit ich nicht mehr so fokussiert auf ihn bin.
Öhm... Das ist aber nicht nett diesen anderen gegenüber, oder? Ich meine, wenn mich einer als Ablenkung benutzen würde, wär ich sauer. Vielleicht musst Du dann die auch beschwichtigen mit "man soll nichts überstürzen". Vielleicht bist auch Du nur ne Ablenkung, weil sich die richtige Frau jetzt wieder gemeldet hat und er noch nicht sicher ist, ob sie ihn wirklich will. Um sich abzulenken, macht er was mit Dir und versucht, das ganze vielleicht sogar zu intensivieren.
Das hab es hier auch schon in Threads, dass Männer sich erst voll reinhingen in eine Beziehungsanbahnung, weil sie die Ex vergessen wollten, und dann hatte die sich wieder gemeldet. Zack, war es vorbei mit der Ablenkung. Hast Du sowas in ähnlicher Weise vor? Männer, die ne Beziehung wollen, erstmal zu treffen, um sie dann auf Abstand zu halten, falls es mit dem Esoterikmann doch noch was wird?

die Momente mit mir sehr geniesst und froh ist, dass wir uns kennen gelernt haben. Das alles kann man doch nicht so vortäuschen, das wäre doch viel zu viel Aufwand ?
Die Betonung liegt auf "Momente". Ich glaube auch nicht, dass er was vortäuscht. Manchmal ist ihm eben nach Gesellschaft und mit Dir ist es ganz schön. Aber der Hauptpunkt ist, dass er Dir nichts geben will, wenn Du es bräuchtest. Denn Du darfst ja nicht denken "oh, das war so schön, das brauch ich heute". Dann bist Du die Bedrängerin. Darum geht es doch: Kriegst Du, wenn Du brauchst, oder bist Du in Bereitschaft, wenn er braucht? So ist das mit den Geliebten von verheirateten Männern auch, die sind in Wartestellung, wenn der Mann mal Zeit hat bzw. haben will. Deren Zeitplan richtet sich nach dem der Ehefrau. Vielleicht richtet sich Dein Zeitplan nach ihm und seiner nach einer Ex oder ner anderen Frau, die er toll findet und drauf wartet, dass sie Zeit für ihn hat. Wenn nicht, kommt er zu Dir kuscheln.
 
  • #41
Ich würde aussteigen. Ich würde ihm sagen, dass war nett mit dir, aber du brauchst mehr Nähe in einer Beziehung, und nicht einen Mann der sich aufgrund eines Orakels zurückzieht. Ansonsten bleibst du weiter an ihn gebunden. Ich finde nun psychosomatische Deutungen nicht grundsätzlich abwegig, aber das hier geht einfach zu weit für meinen Geschmack.
Das könnte auch ein Mann sein, der einfach immer Abstand braucht.
 
  • #42
Ein solcher Zielkonflikt existiert bei Frauen offenbar nicht, von daher das Unverständnis weiblicherseits.
Würde ich anders formulieren: Der Mann merkt meist als erster, dass es ihm zu viel und zu dicht wird. Die Frau würde es auch merken, aber es kommt nicht mehr dazu. Der Mann hat schon Distanz eingeleitet.
Und ja, ich finde das auch normal, denn sonst hat man ja kein anderes Leben mehr, nur noch den Partner.

Ich glaube auch, dass Frauen, die in der Hinsicht ticken wie Männer, kaum attraktiv wirken vom Verhalten her, wenn ein Mann eine Beziehung anstrebt. Dann sucht er sich nämlich eine, die anhänglicher als er ist und nicht eine, die weniger Zeit für die Beziehung haben will als er. Gilt natürlich nicht für alle Männer, es gibt bestimmt auch einige, die selber flexibel sind und nicht das Gefühl kriegen, ungeliebt zu sein, wenn die Frau mehr eigene Interessen hat als er.
 
  • #43
Vielen lieben Dank für eure Antworten und Einschätzungen.
Ich werde natürlich nicht andere Männer einfach ausnutzen, sondern ich gedenke viel eher mit ihm abzuschliessen. Nicht einen Kontaktabbruch, denn das fände ich sehr schade. Aber halt einfach anderer Kontakt.

Ich verstehe zwar immer noch nicht, weshalb er zu Beginn und auch in den ganzen zwei Monaten mir so sehr gezeigt hat, dass er etwas Ernstes mit mir vorstellen könnte. Er hat mich sogar gefragt wie viel Kinder für mich in Frage kämen, ob ich in der Natur gut leben könnte und viel viel mehr. Er sagt immer wieder wie gut wir harmonieren, auch wenn es um tiefere Gespräche ginge. Wie froh er sei, dass wir uns kennen und er nicht will dass wir uns aus den Augen verlieren.

Denoch sagt er gleichzeitig - er möchte sich nicht binden. Freundschaftlich soll es weiter gehen. Weshalb? Weshalb zieht sich ein Mann zurück wenn es wirklich so gut passt?? Und ich weiss,dass ich mir das nicht einbilde! Ich kenne auch Männer, die solche Dinge blos sagen - aber er hat es mir auch durch Taten gezeigt. Weshalb will er nicht mehr? Was ist der Grund?
 
  • #44
Tja, was könnte der Grund sein? Ich könnte mir vorstellen, dass es so ähnlich ist wie beim FS im Nebenthread mit dem Baby und der Frau, die nicht seine Traumfrau ist.

Ich denke auch, dass es Menschen gibt, die sich sehr wohlfühlen, wenn sie sich voll auf einen anderen einstellen. Der kriegt das Gefühl, dass es super passt, aber es ist nur angepasst, und das nicht aus Berechnung, sondern weil die Harmonie wirklich gewollt wird. Aber weil das einer nicht auf Dauer machen kann, kann er nicht verbindlich werden.
 
  • #45
Würde ich anders formulieren: Der Mann merkt meist als erster, dass es ihm zu viel und zu dicht wird. Die Frau würde es auch merken, aber es kommt nicht mehr dazu. Der Mann hat schon Distanz eingeleitet.
Also ich als Frau hab mir über zu viel Nähe noch nie so wirklich Gedanken gemacht.
Irgendwann nach x Wochen großer Verliebtheit vermisse ich einfach meine Freunde oder meine Zeit allein mit meinen Interessen oder was ich sonst so ohne meinen Partner mache und vor seiner Zeit gemacht habe. Ganz richtig, die Frau "merkt es auch".

Allerdings habe ich das Gefühl, en gros wird von Frauenseite dem Mann kein Vorwurf gemacht. Was für Dramen da teilweise von Männerseite kreiert werden, wenn sie ihre hochheilige Freiheit in Gefahr sehen, finde ich manchmal wirklich kindisch.

Dieses ganze Gefasel von Enge und Erholungsphasen sind deutlich schuldzuweisende und destruktive Floskeln, die eine Frau einfach verletzen und zurückstoßen. Welcher Mensch soll sich denn geliebt und gewertschätzt fühlen, wenn man sich von ihm regenerieren muss? Schon allein diese Denkweise ist ein klarer Vorwurf an die Frau.

Wir Frauen sagen unserem Liebsten ja in der Regel auch nicht: Du, in den letzten Wochen ist mir das mit dir einfach zu viel geworden. Der ständige Sex jede Nacht mir dir, mich täglich an den Beinen rasieren zu müssen, die Bewunderung, die du andauernd verlangst, die Witze, über die ich lachen soll... das kostet mich einfach zu viel Energie, die ich jetzt in der Distanz regenerieren muss. Bei dieser Art der Kommunikation würde sich ein Mann wohl auch vor den Kopf gestoßen und wie ein Lästling fühlen.

Man kann den Wunsch nach Zeit für sich/seine Freunde/Hobbies auch so kommunizieren, dass dem anderen kein Schuldvorwurf gemacht wird.
 
  • #46
Dieses ganze Gefasel von Enge und Erholungsphasen sind deutlich schuldzuweisende und destruktive Floskeln, die eine Frau einfach verletzen und zurückstoßen. Welcher Mensch soll sich denn geliebt und gewertschätzt fühlen, wenn man sich von ihm regenerieren muss? Schon allein diese Denkweise ist ein klarer Vorwurf an die Frau.
Nein, das ist wohl , was im Unterbewusstsein passiert. Darlegen kann man das schon etwas anders - die Wahrheit muss ja nicht immer ungeschminkt daher kommen. Regeneration ist aber schon wichtig und richtig - dazu kommt, dass auch so manches aufgeschoben wurde.
Ich sehe das auch nicht als Vorwurf an die Frau - sondern als ganz natürliches Regulativ.
 
  • #47
Wir Frauen sagen unserem Liebsten ja in der Regel auch nicht: Du, in den letzten Wochen ist mir das mit dir einfach zu viel geworden. Der ständige Sex jede Nacht mir dir, mich täglich an den Beinen rasieren zu müssen, die Bewunderung, die du andauernd verlangst, die Witze, über die ich lachen soll... das kostet mich einfach zu viel Energie, die ich jetzt in der Distanz regenerieren muss.
Genau das habe ich auch gedacht. Die gewöhnungsbedürftige Nähe am Anfang, die verücktspielenden Hormone, der fehlende Schlaf, die geballten Aktivitäten, Aufmerksamkeiten etc. erschöpfen jeden und bringen Frauen genauso durcheinander.

Das kann ich vernünftig und liebevoll kommunizieren, wahrscheinlich geht es dem Partner sogar ähnlich. So war es jedenfalls bei meinem Freund und mir. Ebenso bei meinem Ex-Mann. Beides Männer, die viel beschäftigt sind, einen großen Freundeskreis haben, zudem ein Kind. Genau wie ich.
 
  • #48
Man kann den Wunsch nach Zeit für sich/seine Freunde/Hobbies auch so kommunizieren, dass dem anderen kein Schuldvorwurf gemacht wird.
Kann man. Kommt aber nur bei denen an, die eh schon wissen, daß eine allzu penetrante Dauergesellschaft den Partner früher oder später vertreibt. Für den Rest ist es schon ein Schuldvorwurf, wenn man etwas vorsichtig anspricht, woran der andere kein Interesse hat. Nach dem Motto: du willst in dieses Museum, und ich soll hier sitzen und auf dich warten, oder wie? Eine Zeitlang macht man noch einen Bogen um alles, was einem Vorwürfe dieser Art einbringt, dann aber macht man lieber einen Bogen um Menschen, die so militant-symbiotisch gestrickt sind.
 
  • #49
Also ich als Frau hab mir über zu viel Nähe noch nie so wirklich Gedanken gemacht.
Vielleicht hattest Du auch Beziehungen, die in der Hinsicht kein Problem aufwiesen.
Wenn man gelernt hat als Kind, dass man sich den Launen, Bedürfnissen und Malessen der Erwachsenen anzupassen hatte, damit man "geliebt" wird, verhält man sich ja, wenn das noch nicht erkannt wurde, in seinen Freundschaften und Beziehungen genauso "aufopferungsvoll" und stellt die eigenen Bedürfnisse hintenan, damit der andere zufrieden ist. Der Partner kriegt das Gefühl, er wurde noch nie so geliebt, alles passt perfekt und endlich hat er den Traummenschen gefunden. Nur der Traummensch muss natürlich auch dafür sorgen, dass er genügend Energie allein tanken kann. Meist hat er einen Partner, der fordert, oder er prägt ihn dahingehend durch seine ewige Anpassung. Der Partner wird auch getäuscht, ohne böse Absicht.
Ich denke, dass viele Männer die Mutti glücklich machen wollten, und dann eben auch die Freundin glücklich machen wollen, aber nur durch Anpassungsverhalten. Deswegen gehen sie auf Distanz irgendwann, weil sie es nicht mehr aushalten, sich hintenan zu stellen. Klar gibt es auch welche, die von vornherein bestimmen, wie sich die Frau zu verhalten hat, sie vor den Kopf stoßen mit unsozialem Verhalten und gar nicht in der Lage sind, eine liebevolle Beziehung zu gestalten.
Was aber, wenn der Mann schon die Gemeinsamzeit reduziert hat? Dann fangen manche Frauen an, ihre Alleinzeit DANN zu nehmen, wenn er gerade seinen Interessen nachgeht, und wenn er Zeit für sie haben will, sagt sie ihren Hobbys und Freundinnen ab, um bloß nicht diese Gemeinsamzeit auch noch zu gefährden. Es sieht ja dann so aus, als würde der Mann sagen "oh supi, hab ich heute auch noch frei". Allerdings kenne ich auch Beziehungen, wo die Frau auf einmal nicht mehr dann Zeit hatte, wenn der Mann das richtig fand, und er daraufhin ankam mit "was soll dann noch eine Beziehung, wenn wir sowieso nie Gemeinsamzeit haben".

Man kann den Wunsch nach Zeit für sich/seine Freunde/Hobbies auch so kommunizieren, dass dem anderen kein Schuldvorwurf gemacht wird.
Klar, aber das ist m.E. nur möglich, wenn man keine Angst hat, dass der andere nun genau dann, wenn man sich Zeit mit ihm wünscht, sagt "nö, jetzt habe ich auch mal keine Zeit für dich" bzw. dass er sich nicht wen anderes sucht, der weniger Alleinzeit braucht. Und das hieße, dass man nicht so tickt wie oben beschrieben, also seine eigenen Bedürfnisse hat zurückstellen gelernt, weil irgendein Erwachsener, der sich eigentlich auf die Bedürfnisse des Kindes einzustellen gehabt hätte, das Kind besetzt hat mit eigenen emotionalen Forderungen, die sein Kind ihm erfüllen sollte. Diese Umkehrung ist echt richtig schädlich für ein Kind, weil es sich gegen dieses emotionale Benutzen überhaupt nicht wehren kann in seiner Abhängigkeit.
 
  • #50
Allerdings habe ich das Gefühl, en gros wird von Frauenseite dem Mann kein Vorwurf gemacht. Was für Dramen da teilweise von Männerseite kreiert werden, wenn sie ihre hochheilige Freiheit in Gefahr sehen, finde ich manchmal wirklich kindisch.

Dieses ganze Gefasel von Enge und Erholungsphasen sind deutlich schuldzuweisende und destruktive Floskeln, die eine Frau einfach verletzen und zurückstoßen. Welcher Mensch soll sich denn geliebt und gewertschätzt fühlen, wenn man sich von ihm regenerieren muss? Schon allein diese Denkweise ist ein klarer Vorwurf an die Frau.
Schön ausgedrückt und genau so oft erlebt.

Ich hatte mal einen Partner (Fernbeziehung), mit dem ich fast jeden Abend telefonierte.
Einmal schrieb er, er ginge nun mit einem Kumpel in die Kneipe, es werde sicher spät.
Fand ich OK, ich wünschte ihm einen schönen "Jungsabend".
Das hat mein Partner damals als Ironie aufgefasst (?!?!) und fragte mich am nächsten Tag, ob ich ihm nicht mal den Abend mit dem Kumpel gönne ....
Da hat dann SEIN Kopfkino aus mir eine Dramaqueen gemacht, die er zuhause schmollend oder die Wände hochgehend wähnte. Dabei habe ich ganz gemütlich einen Film geschaut ....

Ich glaube tatsächlich, dass viele Männer mehr Einschränkung hineindeuten, als wirklich da ist.
Und die einfache Frage, was jemand am Abend vorhat wird da schon zur Bedrohung. Vielleicht sind die Mütter schuld, die den kleinen Jungen immer kontrollierten?
 
  • #51
Naja hier geht es doch nicht darum, mal wieder seinen eigenen Interessen nachzugehen, sondern der Mann hält sie ja im Dauerabstand. Da ist doch noch gar keine Beziehung, wo nun jeder wieder seinen Interessen nachgehen will.
 
  • #52
Vielleicht sind die Mütter schuld, die den kleinen Jungen immer kontrollierten?
Naja, das glaube ich eher nicht, denn Mütter kontrollieren ja auch die Mädchen. Ich denke, was Kontrolle, Rechenschaftspflicht und Fürsorge angeht, sind Mädchen in der Erziehung genauso geplagt, wie Jungs. Nicht umsonst freuen sich die meisten Jugendlichen auf den 18. Geburtstag, wenn sie endlich auch vor dem Gesetz machen können, was sie wollen. Das können Sie als Minderjährige nun mal nicht, da man ja als Eltern gewissermaßen eine Aufsichtspflicht hat und auch das Recht hat, nachzufragen oder zu verbieten. Man trägt ja Verantwortung.

Das muss meiner Meinung nach an etwas anderem liegen.

Aber ich gebe dir Recht, es gibt wirklich unheimlich viele Männer (so auch in meinem Leben), die eine bloße, harmlose Nachfrage nach den abendlichen Plänen oder den Erlebnissen von gestern Nacht, eine Bedrohung und Kontrollsitiation sehen. Das kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, schließlich erzähl ich ja auch von meinen Erlebnissen. Ich will ja nicht, dass man sich die ganze Zeit am Hintern klebt, aber über die Erlebnisse kann man sich doch normal austauschen. Das Frauen damit ein Problem hätten, hab ich noch nie erlebt, Männer dagegen fühlen sich eingeengt. Sehr seltsam, das Ganze.
 
  • #53
Allerdings habe ich das Gefühl, en gros wird von Frauenseite dem Mann kein Vorwurf gemacht. Was für Dramen da teilweise von Männerseite kreiert werden, wenn sie ihre hochheilige Freiheit in Gefahr sehen, finde ich manchmal wirklich kindisch.
Wie auch in anderen Zusammenhängen erleben Frauen nicht, wie sich andere Frauen Männern gegenüber verhalten. Im Grunde kann eine Frau da gar nicht mitreden. Ich als Mann im umgekehrten Fall auch nicht. Ein Mann erlebt Deine Art, mit ihm umzugehen anders als Du.
 
  • #54
Klar, aber das ist m.E. nur möglich, wenn man keine Angst hat, dass der andere nun genau dann, wenn man sich Zeit mit ihm wünscht, sagt "nö, jetzt habe ich auch mal keine Zeit für dich" bzw. dass er sich nicht wen anderes sucht, der weniger Alleinzeit braucht.
Angst ist aber ein schlechter Ratgeber.
Soll ich mich aus lauter Angst verbiegen, nur weils reichere, schönere und jüngere Männer gibt? Aber wenige ähnlich schöne Frauen wie mein Mädel .....
Ich müsste theoretisch ja in die Hose schei.... vor lauter Angst. Mach ich aber nicht. Angst wirkt nämlich sicherlich nicht sexy. Und volle Hose auch nicht.
Ich wäre nicht mehr der, den sie will. Sondern einer von vielen Angsthasen. Was ist so schlimm, wenn sie was vor hat? 3 Telefonanrufe und ich habe auch was .... und zur Not kann ich ja arbeiten. Dafür ist unsere gemeinsame Zeit aber auch zu wertvoll, um schweigend und gelangweilt nebeneinander auf der Couch zu hocken.
Jeder Dollar hat eben 2 Seiten - aber ich weiss sicher: Sie liebt ihre Freiheit genauso wie ich meine. Stutzen wir uns gegenseitig die Flügel - sind wir nicht mehr die Menschen, die sich gegenseitig begehren.
 
  • #55
Liebe FS,
sogenannte "Unverbindlichkeitsphasen" halte ich für totalen Unfug aus dem Bereich moderner Küchenpsychologie. Wenn sich ein potentieller Partner mir gegenüber wirklich unverbindlich verhält, dann kann ich mit ihm keine verbindliche Beziehung führen. Das allein wäre dann für mich handlungsweisend und würde als Konsequenz bedeuten, dass ich schleunigst gesunden Abstand suchen würde, wenn ich mir bis dato Hoffnungen auf eine Beziehung gemacht hätte.
Man sollte aber auch berücksichtigen, dass gerade zu Beginn, wenn man sich noch nicht so gut kennt, auch vieles im Bereich Nähe und Distanz missverstanden werden kann. Daher würde ich bei Zweifeln das direkte Gespräch suchen und ihn direkt darauf ansprechen, ob er an einer verbindlichen Partnerschaft interessiert ist.
 
  • #56
Vielleicht sind die Mütter schuld, die den kleinen Jungen immer kontrollierten?
Zusammengefasst würde ich das so denken (Vielleicht fehlt noch was, das mit Hormonen zu tun hat? Keine Ahnung.): Das gegengeschlechtliche Elternteil ist ja bei heterosexuellen Menschen (vielleicht auch bei homo- oder bisexuellen?) immer das Vorlebemuster für spätere Partner/innen. Bei unbewussten Menschen wird entweder genau das Gegenteil gesucht oder genau dasselbe oder teils teils. Der Mann, der die Kontrollmuttifrau braucht, weil seiner Mutter nach SO Frauen sind, verliebt sich nicht in eine, die selber auch Freiheiten will, obwohl er mit der eine harmonischere Beziehung führen könnte. Die wirkt zu desinteressiert an ihm. Gleichzeitig leidet er aber wie früher unter der Kontrolle bzw. viel mehr: an der EINGEBILDETEN Kontrolle. Er hat gelernt, dass so Liebe aussieht. Fehlt ein Stück am Muster, z.B. dass die Frau kein Problem damit hat, dass er allein was unternimmt, stimmt das Bild ja nicht mehr. Also so bald eine Nachfrage kommt, fühlt er sich kontrolliert und wird grantelig bis abweisend. Die Frau hatte das aber gar nicht vor und wird nun misstrauisch, ob was im Busch ist. Vielleicht beginnt sie wirklich mit Kontrolle, er fühlt sich bestätigt: Alle Frauen kontrollieren. Bei der nächsten ist er gleich vorsichtiger. Sie findet das zu unverbindlich, er fühlt sich bestätigt: Die wollte mich auch wieder kontrollieren, es gibt keine "normalen" Frauen.

Naja hier geht es doch nicht darum, mal wieder seinen eigenen Interessen nachzugehen, sondern der Mann hält sie ja im Dauerabstand.
Vielleicht ist bei ihm die Angst zu groß, emotional abhängig zu werden, die Wünsche der Frau erfüllen zu MÜSSEN, unfrei leben zu müssen. Er weiß vielleicht von sich schon, dass er es nicht aushalten würde und sich dann nur noch auf die Frau einstellt? Das ist nur ein Erklärungsversuch, kein "der Arme, man solle es doch tolerieren". Wenn einer Frau so ein unverbindliches Verhalten nicht guttut, sollte sie sich auch niemals darauf einlassen und die Therapeutin spielen wollen.
 
  • #57
Da hat dann SEIN Kopfkino aus mir eine Dramaqueen gemacht, die er zuhause schmollend oder die Wände hochgehend wähnte. Dabei habe ich ganz gemütlich einen Film geschaut ....
Mir ist auch schon Ähnliches passiert. Seit Monaten stand Besuch einer Freundin aus Berlin an, mit der wir zusammen etwas unternehmen wollten. An besagtem Abend wollte er aber doch lieber Männerabend machen. Ich war die Xanthippe, die ihm keinen Männerabend gönnt. Dass er eine seit langem bestehende gemeinsame Verabredung einfach so cancelte, und ich deswegen sauer war, hat er sogar bestritten.
Ich glaube tatsächlich, dass viele Männer mehr Einschränkung hineindeuten, als wirklich da ist. Und die einfache Frage, was jemand am Abend vorhat wird da schon zur Bedrohung.
Irgendwelche tiefsitzenden Überzeugungen - woher auch immer sie nun im Einzelfall stammen - werden wohl dahinterstecken.
Das ist in meinem Ermessen kein reifer, selbstverantwortlicher Mann, wenn er Filme schiebt, in denen die Partnerin in seiner Phantasie zu Mama-Kontrolletti mutiert.
Ein selbstverantwortlicher Mann nimmt seine Frau auch nicht für Fehler anderer in Sippenhaft oder unterstellt "alle Frauen (incl. Mutti) sind so", sondern artikuliert seine Bedürfnisse deutlich und nachvollziehbar.
Vielleicht hattest Du auch Beziehungen, die in der Hinsicht kein Problem aufwiesen.
Nein, klammernde Männer finde ich deutlich unattraktiv.
Vielleicht ist bei ihm die Angst zu groß, emotional abhängig zu werden, die Wünsche der Frau erfüllen zu MÜSSEN, unfrei leben zu müssen.
Den Gedanken hatte ich auch schon oft. Aber mal ehrlich - das ist doch kein reifer Mann, der sich ängstigt, von seiner Partnerin vereinnahmt zu werden, oder?
 
  • #58
Aber mal ehrlich - das ist doch kein reifer Mann, der sich ängstigt, von seiner Partnerin vereinnahmt zu werden, oder?
Doch. Gerade deshalb. Es gibt Sachzwänge: Frau hat eine schwächere Konstitution, Frau ängstigt sich alleine, Frau ängstigt sich um ihn, Frau verliert unterwegs oft die Orientierung. Folge: der um seine Liebste besorgte Mann wird mehr und mehr zum Sklaven seiner ritterlichen Haltung. Denn was wäre denn die Alternative? „Sorry, keine Zeit, lese gerade ein spannendes Buch, fahr einfach weiter geradeaus, viel Glück”? Wäre das dann „reifer”?
 
  • #59
Wieso lässt du dich von ihm warmhalten? Ganz ehrlich, mir würde so ein esoterisches Geschwafel (auch wenn nur kurz erwähnt) auf die Nerven gehen. Sicher, dass er mit beiden Beinen fest im Leben steht?
Einen Mann, der wirklich ernsthaft verliebt ist, den würde auch die Esoterik nicht aufhalten.
Lass dich nicht weiter auf ihn ein und mach dich frei für einen Mann mit echtem Interesse.
 
  • #60
Unverbindliche Männer sind meistens solche, die kein wirkliches Interesse an der Frau haben und die "Unverbindlichkeit"/ Angst vor Nähe als Grund vorschieben um sich elegant aus der Nummer rauszuziehen.
oder es sind die Jein Männer, zuerst Feuer und Flamme und dann flaut es ab, dann zieht sie sich zurück, dann will er wieder Neverending Story eben! Den Mann ändert niemand, außer eine Frau mit demselben Beziehungsmuster. Ich würde dringend die Finger von dem lassen, du wirst enttäuscht sein. Das lohnt sich einfach nicht, der macht ne Therapie oder bleibt auf Dauer allein oder findet eben eine Partnerin, die ebenfalls bindungsunfähig ist. Beide sind nur auf dem Rückzug aber zwischendrin sind sie auf dem gleichen Level muss halt gleichzeitig sein. So einer eignet sich übrigens ganz hervorragend als Zweitobjekt oder Lückenfüller. Aber hier natürlich nicht mehr, hier ist es zu spät.