• #31
Liebe FS, über deinen versuchten Suizid möchte ich nicht urteilen, denn ich weiß nicht ob du depressiv bist oder nicht.was ich wirklich sehr traurig finde ist dass deine Kinder den Kontakt zu Dir abgebrochen haben.Sie sind nicht so klein , dass sie so leicht beeinflussbar sind.Also müssen sie sehr schlimm verletzt worden sein. Das würde mir als Mutter das Herz brechen und ich würde alles daran setzen wieder in Kontakt mit Ihnen zu kommen und ihr junges Leben nicht zu erschweren, sondern sie wie eine erwachsene Mutter liebevoll zu begleiten.was deinen Mann angeht , zerstörtes Vertrauen Last sich so schnell nicht wieder kitten. Deine Versprechungen sind zur Zeit leer, so schnell kann sich niemand verändert haben. Das solltest du dir ehrlich eingestehen und in der Therapie herausfinden wie du Verantwortung für dein Handeln und letztendlich dein Leben übernehmen kannst.
 
  • #32
Die Wahrheit wird nicht durch Mehrheitsentscheid festgestellt.

Natürlich nicht. In dem Falle darf jeder seine individuelle Wahrheit für sein Leben ausleben.

Richtig. Aber warum soll dieser Widerspruch immer zu Lasten der Bedürfnisse ausgehen?

Geht er nicht. Du kannst das für Dich abwägen, wie die FS auch. Die Konsequenz ist dann zu tragen.
 
  • #33
Tatsächlich erschlafft das Sexualleben oft an der fehlenden Abwechslung.
Vielleicht sind das auch fantasielose Menschen, die ständig Abwechslung brauchen. Ist mir auch neu, dass man jedem Bedürfnis nachgehen müsste.
Wenn ich einem Mann begegne, der auf mich attraktiv wirkt, werde ich den nicht sofort anspringen müssen. Mein Partner ist mir dann immer noch wichtiger. Den finde ich heiß, mit dem möchte ich mich paaren.
Wenn das nicht mehr der Fall ist, ERST DANN sucht man nach etwas Anderem oder Neuem.

Weil manche dann ihr gewohntes Umfeld nicht aufgeben wollen, in das sie irgendwas hinein investiert haben, oder sich ansonsten ganz wohl fühlen, wird eben betrogen und gelogen. Es ist reine Bequemlichkeit. Man müsste sich sonst wieder auf etwas Neues einstellen und etwas Riskieren.
Lieber holen sich manche dann Bestätigung von Aussen, ohne das wohlige Nest verlassen zu müssen.

Im Nebenthread heisst es sogar, manche würden das aus Trotz machen, damit sie sich frei fühlen können müssen. Solche Probleme muss man erstmal haben. Es wirkt auf mich ehrlich gesagt etwas unreif.
Bisher hätte es wohl keiner meiner Partner akzeptiert, wenn er mich hätte sexuell mit Anderen teilen müssen. Wenn das irgendwann soweit sein sollte, kann ich davon ausgehen, dass ich dem Partner schlicht nicht mehr wichtig genug bin, oder begehrenswert genug bin. Es ist und bleibt daher verletzend. Insbesondere dann, wenn Unehrlichkeit im Spiel ist.

Vielmehr suche ich nach einem Mann, der gewisse Prinzipien hat. Bei dem ich an erster Stelle stehe und nicht seine sexuelle Befriedigung und seine Abwechslung. Weshalb sollte ich mich auf sowas herablassen?
Da finde ich wirklich keinen Grund dazu.
Ich bin eben jemand, der auch mal mit etwas zufrieden sein kann.
 
  • #34
Du hast ja auch geschrieben, dass du deinen Job verloren hast. So einfach kann man gar nicht gekündigt werden. Schon gar nicht wenn man krank geschrieben ist. Da muss bestimmt noch was anderes vorgefallen sein.
 
  • #35
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #36
Leider gelten bei klein betrieben unter 10 angestelten andere Regeln und er kann. Habe mich schon beim Anwalt erkundigt
Natürlich gelten da andere Regeln. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man einfach so entlassen werden kann wenn man mal krank geschrieben ist. Es kann vielleicht sein, dass man entlassen werden kann wenn es von vornherein ausgeschlossen ist, dass man die Arbeit jemals wieder aufnehmen kann. Also wenn beispielsweise ein Bauarbeiter einen Bandscheibenvorfall hat. Trotzdem ist das nicht so einfach möglich. Trotzdem solltest du klagen. Allerdings so schnell wie möglich. Ich weiß jetzt nicht genau wie lange man da Zeit hat.
 
  • #37
Und man sieht ja auch hier, dass das Fremdgehen der FS so tiefgehende Verletzungen ausgelöst hat, dass die Beziehung nicht mehr zu kitten war.
Hm...meinst du wirklich, dass das der Grund war ?
Ja klar, das Fremdgehen ist sehr wesentlich, sehr bedeutend, aber ich denke, so wie die FS sich hier präsentiert, dürfte es insgesamt wohl eher daran liegen, dass sie ein nicht ganz einfacher Mensch ist.
Dass das Zusammensein mit ihr nicht so fröhlich und angenehm ist, wie man es sich vorstellt.
Dass die Kinder sich von ihr abwenden und ihr Chef sie nicht mehr beschäftigen möchte, hat sicher nichts mit ihrem Fremdgehen, sondern mit ihrer Persönlichkeit zu tun.
Der Chef hat ihr 'ohne Grund' gekündigt. Das sagt doch alles. Die FS hat kein Unrechtsbewusstsein.

Ich denke, sie hat den Leuten in ihrem Umfeld das Leben schwer gemacht und sie haben sich daraus befreit.
Das mit der Untreue gibt dem Mann ein Argument für eine Handlung, die er wahrscheinlich auch ohne das vollzogen hätte.
Er hat ihr einen 'Grund' genannt und den versteht die FS.
Wenn sie nicht fremd gegangen wäre, würde sie sicher sagen, er hat sich 'ohne Grund' von ihr getrennt.
Einen Grund gibt es aber immer, egal ob der Partner mich verläßt oder der Chef mir kündigt.
Und ganz sicher gibt es sehr triftige Gründe, wenn Kinder den Kontakt zu den Eltern abbrechen.

w 53
 
  • #39
Neverever hat recht. Du blökst rum, pöbelst. Man sollte auf die sinnfreien Argumentationskonstruktionen nicht mehr reagieren.

Ich finde überhaupt nicht, dass @Andreas1965 blökt und pöbelt, im Gegenteil, meiner Ansicht nach ist er sehr sachlich und legt fundiert seine Argumente für seine Weltsicht dar. Man muss dass nicht gut finden, man/frau kann anderer Meinung sein, aber ihm zu unterstellen, er verdrehe Leuten das Wort im Munde, solange bis es in sein Weltbild passt, finde ich ziemlich gemein. Nur weil er eine Minderheitenmeinung hat, heißt das ja nicht, dass die neben eurer nicht existieren darf.
Daher will ich nun sachlich auf @Andreas1965 eingehen.
Ich kann deine Gedankengänge zwar verstehen, aber ich muss trotzdem einhaken. Denn wie oben schon erwähnt: Du meinst, dass viele Menschen einfach eine offene Beziehung vereinbaren sollten, und dann ist der Betrug halt nicht mehr Betrug, vereinfacht gesagt. Soweit gehe ich mit.
Allerdings sagst du diese Sachen ja immer dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Es ist nun einmal so, dass dies in dem vorliegenden Fall eben nicht vereinbart war, und somit bleibt der Betrug eben ein Betrug. Es ist ja ein Unterschied, ob meine Vertrauensperson etwas mit, oder ohne mein Wissen tut, und somit mein Vertrauen missbraucht. Zumal man in dem Fall sich ja aktiv FÜR eine Beziehung entschieden hat. Das ist einfach keine gute Umgangsweise miteinander.
Auch wenn du „beziehungs-avers“ bist, ist es nun mal nicht so, dass du auf einer einsamen Insel lebst. Du gehst, sobald du einen anderen Menschen triffst, sogar hier im Forum, Beziehungen ein. Deine Aversion sei dir gegönnt, ich denke aber, dass du dich vor Beziehung als solchem nicht retten kannst. Selbst mit einer Affäre gehst du Beziehung ein.
Daher plädiere ich dafür: in JEDEM Falle muss man sich konsequent an das Agreement halten, das ist eine Frage der Zuverlässigkeit und des Vertrauens.
Und du als philosophisch gebildeter Mensch kennst ja das Problem mit der „Wahrheit“. Die Wahrheit ist universell, aber da wir Menschen keine Übergeordnete Instanz sind und immer Teil eines Beziehungsgeflechts, können wir eben nicht entscheiden, was die Wahrheit ist, sondern sich ihr immer nur Annähern.
 
  • #40
Wir, mein Ex Mann (45) und ich (41) sind seit 18,5 Jahren zusammen und sind seit 17,5 Jahren verheiratet. Wir haben 2 Kinder 17 und 15.
Unsere Ehe war nicht immer leicht.
Vor 10 Jahren hatte ich eine Affäre und mein Mann trennte sich von mir. Es war keine friedlich Trennung. Ich zog aus und bekam bald darauf eine Wohnung. Nach 5 Monaten näherten wir uns wieder an. Er verzieh mir und nach 4 Monaten zog ich wieder zu ihm. Gingen zur Eheberatung und ich fand es klappte ganz gut.
Machte Beruflich einiges mit was ich fand uns noch enger zusammen brachte. Vor 2 Jahren hatte wir uns wieder die Beziehung schleifen lassen worauf hin ich mir wieder eine Affäre suchte. Sie ging 2 Monate. Dieses Mal war der Streit nicht so heftig und er verzieh mir ein 2. Mal. Gingen wieder zur Eheberatung. Fand dann die letzten 2 Jahre toll. Gerade Anfang der Coronazeit fand ich toll als Paar und Familie. Merkwürdig wurde es im Juli/August das er trotz Kurzarbeit immer spät von der Arbeit kam. Bis ich drauf kam das er bei einer anderen Frau ist. Als ich ihn konfrontierte meinte er die ist nur zum "reden" da. Aber er möchte unsere Ehe beenden.
Ich kam mir vor als würde es mir den Boden unter den Füssen wegziehen. Die Nacht ging heiß her da ich sehr ausgeflippt bin. Am nächsten Tag als ich von der Arbeit kam war er mit den Kinder verschwunden.
Habe täglich gebettelt und gefleht doch nicht alles aufzugeben und es doch nochmal zu versuchen nach alldem was wir durchgemacht haben. Dann kam die Nachricht das er seit dem ersten Mal der Trennung vor 10jahren nicht mehr wollte und es nur den Kinder zu liebe getan hat.
Das war dann zu viel für mich. Ich nahm eine Überdosis Tabletten. Wollte nur noch einschlafen und von dem Alptraum erwachen. Zum Glück ist nicht viel passiert. Nach Klinik Aufenthalt bin ich wieder in unserem Haus. Die Kinder wollen mich nicht sehen und keinen Kontakt seit 3 Wochen. Er will das ich ausziehe. Meinen Job habe ich auch verloren.
Bin so verzweifelt da ich ihn noch so sehr liebe und ich ihn nicht verlieren möchte. Es tut so weh. Es gibt kein Tag, wo ich keinen heulkrampf bekomme.
Habe eine Wohllösung gefunden wo ich hin kann. Aber ich möchte das alles nicht.
Ich liebe meinen Mann.
Kann unsere Ehe noch irgendwie gerettet werden oder ist es endgültig vorbei? Wie kann ich darum Kämpfen?

Dein Mann hat alles richtig gemacht. Du setzt die Beziehung zweimal aufs Spiel und wunderst dich nun, dass du verloren hast?

Du scheinst dir der Beziehung zu sicher gewesen zu sein und wenig Respekt und Achtung vor deinem Mann zu haben.

Ich wünsche dir mehr Selbstreflexion und Empathie für die Zukunft!!
 
  • #41
In meiner Wahrnehmung solltest du kämpfen.....nicht um eure Ehe, sondern um dich selber. Du solltest versuchen deine psychischen Baustellen in den Griff zu bekommen. Nicht nur für dich, sondern auch für deine Kinder.
Du misst mit zweierlei Maß, das finde ich sehr schwierig. Aber es ist müßig, dir jetzt den moralischen Zeigefinger unter die Nase zu reiben, denn dein Mann hat sich getrennt.
Ihr habt in der Vergangenheit mehrfach eine Eheberatung aufgesucht. Augenscheinlich mit zweifelhaftem Erfolg. Das kann am Therapeuten liegen oder daran, das wenigstens einer von euch seine "Hausaufgaben" nicht gemacht hat. Es lohnt sich zu gucken, ob du die Aufarbeitung gewisser Themen vermieden hast?!
Dein Selbstmordversuch werte ich als Hilferuf! Das Problem ist, niemand kann dir wirklich helfen! Das musst du schon selber machen. Erwarte jetzt nicht, dass dein Mann dir wieder zur Seite springt. Es ist jetzt deine Aufgabe dir zu verzeihen und in die Selbstliebe zu kommen. Es macht niemals Sinn im Außen zu suchen, was man nicht mal im eigenen inneren für sich selber übrig hat. Ich glaube nicht, dass sich deine Kinder ohne Grund von dir abwenden....du wirst Dinge getan haben, die sie daran hindern, dich so zu lieben wie sie es vermutlich gerne würden. Du wirst dir einen roten Faden suchen müssen und bei dir Anfangen. Das Außen spiegelt dir, was in deinem inneren nicht gesund ist. Kinder sind der stärkste Spiegel, in den man blicken kann. Es lohnt sich das zu akzeptieren. Rein ins blaue geraten: Du hast dich schon sehr lange von dir selber abgewendet. Lange bevor es deine Kinder getan haben! Vermutlich hast du deinen Mann nie geliebt, sondern einfach seine Form von bedingungslosem "für dich da sein".....Das hat er zweimal getan, obwohl du ihn betrogen hast. Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Das ist auch gut so, weil du jetzt endlich anfangen kannst für dich selber zu sorgen und Verantwortung zu übernehmen. Also, schau nicht auf die anderen, schau auf dich selber und fange an in dir drin aufzuräumen, dir zu verzeihen und dann neu anzufangen. Viel Kraft, Mut und Stärke für DEINEN Weg!
 
  • #42
Neverever hat recht. Du blökst rum, pöbelst.
Man sollte auf die sinnfreien Argumentationskonstruktionen nicht mehr reagieren.
Das sehe ich absolut nicht so! Ich lese Andreas' Beiträge sehr gern, weil er toll argumentieren kann. Ebenso gern lese ich deine Beiträge, Lionne, weil es wieder eine ganz andere Welt ist und man von euch viel lernen kann. Teilweise glaube ich sogar, dass Andreas recht hat, uns Frauen diese Sichtweise aber nicht schmeckt und dann gleich alle seine Beiträge derart geächtet werden. Das Forum dient sicher nicht nur mir zur Weiterentwicklung meiner Menschenkenntnis, weswegen gerade anderslautende Meinungen als der Mainstream mir sehr wertvoll sind. Deswegen muss man ja nicht gleich fremde Weltbilder übernehmen, aber man sollte sich mit ihnen beschäftigen.
 
  • #43
Das sehe ich absolut nicht so! Ich lese Andreas' Beiträge sehr gern, weil er toll argumentieren kann.

Das sehe ich nicht so, weil er unterstellt, dass alle Probleme in einer Ehe scheinbar immer auf den Sex zurückzuführen sind. Er glaubt dann auch einfach nicht, dass es NICHT daran liegen könnte. Wenn er mir unterstellt, dass mein Freund sich nicht angenommen fühlte, weil der Sex nicht gut war - äh? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, und ich muss es ja wissen, da er noch lange danach allen erzählt hat, mit mir hätte es sexuell am besten gepasst. Ich finde es gut, andere Sichtweisen zu lesen, z.B. auch von @Tom26 , aber nur, wenn die dann nicht immer nur eine Platte spielen, was @Andreas1965 aber tut. Er ist wie jemand, der einen Hammer hat und deshalb sieht für ihn alles nach Nagel aus...

In meiner Wahrnehmung solltest du kämpfen.....nicht um eure Ehe, sondern um dich selber. Du solltest versuchen deine psychischen Baustellen in den Griff zu bekommen. Nicht nur für dich, sondern auch für deine Kinder.
Das denke ich auch. Ein Selbstmordversuch ist immer ernstzunehmen, da man wirklich tiefgreifende Probleme haben muss, selbst, wenn er nicht zum Ziel führen sollte. Wahrscheinlich gibt es sehr viel aufzuarbeiten von der Ehe, aber auch von dir selbst.

Für mich ist das mit der offenen Beziehung, ein einseitiger, nicht finktionierender Notnagelvorschlag, der dann so gut wie immer, vom Betrüger ausgeht, um so die Beziehung parallel, - denn der anfang ist gemacht, - mit fremdgehen weiter führen zu können. Das kann aber niemals gut gehen, weil der Betrug schon stattgefunden hat,
Ich finde, da ist wieder der Unterschied ausschlaggebend, ob man die offene Beziehung von Anfang an vereinbart oder nicht. Ich denke zwar auch, dass das häufig problematisch ist, aber es gibt ja Beispiele, wo das klappt. Wenn man da offen ist, ist es ja eben kein Betrug und damit wird auch niemandes Vertrauen verletzt. Da kann es dann trotzdem zu Streit und Eifersucht kommen, aber niemand wird hintergangen. Aber hier in diesem Falle ist das natürlich überhaupt nicht relevant für die FS, da sie betrogen hat.
 
  • #44
Allerdings sagst du diese Sachen ja immer dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Ja genau.
Hier muss ich @Lionne auch mal etwas verteidigen.

Immer schreibt @Andreas1965 seinen üblichen Salm hier im Forum genau dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist Sprich:
Wenn die Fremdgänger schon längst entlarvt und der Schaden entstanden ist.

Dann kommt er immer damit, dass externer Sex auch außerhalb von Beziehungen doch ganz natürlich sei.

Das wäre aber eben nur dann in Ordnung, wenn die jeweiligen Paare das vorher auch in irendeiner Weise offen oder polygam vereinbart hätten.
Das ist aber ganz regelmäßig nicht der Fall.

So wie er das schreibt , klingt es immer jämmerlich, so ähnlich wie eine nachgeschobene Begründung für Abgasmaniupulation oder Ladendiebstahl.

Man könne ja gar nicht anders und dann sei das ja auch nicht so schlimm. Achso.

Außerdem macht er es noch schlimmer, und versucht auch noch zu rechtfertigen, dass der Betrug ja heimlich geschehen müsse, weil sich darauf ja sonst kaum einer einlassen würde (Genau, darauf lässt sich eben kaum eine Frau ein, jaja) .

Auf solche (egal, wie eloquent geschriebenen) dummen Ausreden regiere ich auch stets allergisch, vor allem weil man ja damit den Betrug und den angerichteten Schaden mit dieser klaren Vorteilsnahme immer nur noch weiter verschlimmert.

Und nebenbei fühlen sich die Ratsuchenden vom Forum auch noch veräppelt.

Es ist eben immer Betrug, wenn man vorher etwas anderes nämlich Monogamie, vereinbart hat.

Wenn er seinen These, wie im Nachbarthread, quasi als Prävention aufstellt, dann ist dagegen auch wenig zu sagen, wenngleich ich wirklich nicht seiner Meinung bin.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #45
Man muss dass nicht gut finden, man/frau kann anderer Meinung sein, aber ihm zu unterstellen, er verdrehe Leuten das Wort im Munde, solange bis es in sein Weltbild passt, finde ich ziemlich gemein. Nur weil er eine Minderheitenmeinung hat, heißt das ja nicht, dass die neben eurer nicht existieren darf.

Danke für die Unterstützung!

Das sind eben Anhänger geschlossenen Denkens. Für sie dient die Diskussion nicht dazu, unterschiedliche Sichtweise aneinander abzuwägen, sondern zur Herbeiführung einer Einheitsmeinung, welche natürlich möglichst mit der ihrigen identisch sein soll. Deshalb erscheint ihnen der Disput auch als Pöbelei, statt als lebhafte Debatte. Das scheint mir ein kulturelles Phänomen zu sein. Man vergleiche nur die Debatten im Bundestag mit denen im britischen Unterhaus. Oder Parteitage in England. Ein Schlüsselerlebnis war, als ich einmal zu früh im Hotel in England angekommen war und noch warten musste, bis das Zimmer fertig war. Ich verbummelte die Zeit in der Lobby und guckte eine Live-Übertragung eines Tory-Parteitags. Die Delegierten schimpften wie die Rohrspatzen über den Innenminister. Nach einiger Zeit erst ging mir auf, die Tories stellen den Innenminister und der saß sogar auf dem Podium und musste sich der Vorhaltungen seiner Parteifreunde unter größtem Kraftaufwand erwehren. In Deutschland undenkbar. Da sind Parteitage Veranstaltungen an Harmoniesucht.

Allerdings sagst du diese Sachen ja immer dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Es ist nun einmal so, dass dies in dem vorliegenden Fall eben nicht vereinbart war ...

Wir kriegen die Fälle hier ja in aller Regel erst berichtet, wenn das Kind schon im Brunnen ist. Die Fehler wurden aber schon lange vorher gemacht, worauf ich immer hinweise.

Du gehst, sobald du einen anderen Menschen triffst, sogar hier im Forum, Beziehungen ein. Deine Aversion sei dir gegönnt, ich denke aber, dass du dich vor Beziehung als solchem nicht retten kannst. Selbst mit einer Affäre gehst du Beziehung ein ...

Stimmt. Dementsprechend muss ich meine Kritik auf das beziehen, was idR als "ernsthafte, feste, seriöse Beziehung" bezeichnet wird; also die besitzergreifende, vereinnahmende Form davon.
 
  • #46

Sorry, ich fand den Angriff auf @mokuyobi völlig daneben.

Wenn mokuyobi schreibt, dass es mit ihrem Freund nicht am Punkt Sex scheiterte, sollte man es so stehen lassen - ohne sie dann anzugreifen.
Die Wortwahl, dieAbhandlung und pseudowissenschaftlichen Argumentationen machen den Angriff nicht besser.

Partnerschaften halten aus vielerlei Gründen nicht, es kann mit Sexualität zu tun haben, muss aber nicht. Da gibt es noch ganz andere Punkte.
Ich habe meine Ehen nicht deswegen beendet. Aber das wird wieder nicht passen, nachdem ich ja eine Frau bin.

W, 51
 
  • #47
Nein, ich glaube es hat keinen Sinn mehr.
Was heisst für Dich Liebe? Damit würde ich mich auseinandersetzen.
2 mal betrügen- damit käme man bei mir nicht durch. Eine Ehetherapie beginnt man in der Regel bevor es zu einem Seitensprung kommt. Du warst unehrlich und unfair...
 
  • #48
Ich kann hier auch kein Geböke und Gepöbel von @Andreas1965 erkennen. Im Gegenteil - er kontert die Angriffe auf sich immer ziemlich souverän. Ich muss ja nicht seine Meinung vertreten, allerdings triggert er mich auch nicht.
Und so die jahrzentelange Beziehung hast Du auch noch nicht hinter Dir liebe @ mokuyobi. Sex wird selten mit den Jahren besser.
In diesem Sinne könnte da schon etwas bei der FS dran sein. Sie war Anfang 20 als sie ihren Mann kennen lernte und wurde ziemlich schnell und jung schwanger. Reine Spekulation meinerseits, aber die Wahrscheinlichkeit gerade sexuell noch etwas anderes erleben zu wollen als mit dem Ehemann, welchen sie mit Anfang 20 kennen lernte und mit welchem sie seit nahezu 20 Jahren zusammen ist, halte ich für ziemlich groß. In dem Fall kommt noch hinzu, dass die Beiden auf Gedeih und Verderb aufgrund der sehr frühen Schwangerschaft zusammen bleiben mussten/wollten. Ich kann Untreue nicht ausstehen, kann es aber hier zumindest nachvollziehen. Wer bleibt heute noch ein Leben lang zusammen, wenn man sich mit Anfang 20 kennen lernte? 1 oder maximal 3 %?
W,55
 
  • #49
Der Chef hat ihr 'ohne Grund' gekündigt. Das sagt doch alles. Die FS hat kein Unrechtsbewusstsein
Da hast du natürlich recht. Sie hat natürlich kein Unrechtsbewusstsein. Allerdings wissen wir ja nicht was da genau vorgefallen ist. Wenn man einfach so entlassen wird muss natürlich was vorgefallen sein. Vor allem wenn man fristlos entlassen wird. Den Grund kennt die FS bestimmt.

Icb würde nochmal genau nachdenken. Ich kann das einfach nicht glauben. Wenn man noch in der Probezeit ist kann man natürlich gekündigt werden. Auch wenn man ein Attest hat. Ansonsten geht das nicht so einfach. Wenn nämlich jemand wirklich grundlos gekündigt wird, dann würde derjenige doch Himmel und Hölle in Bewegung setzten und sich dagegen wehren.
 
  • #50
Sie war Anfang 20 als sie ihren Mann kennen lernte und wurde ziemlich schnell und jung schwanger.
So wie man sich bettet, so liegt man. Geheiratet haben sie auch recht schnell. Das kann ja keine Ausrede sein, dass man sich nicht weiterentwickelt, oder dass man seinen Partner hintergeht.
Es ist kein Geheimnis, dass erfahrene Erwachsene diese Alters als "zu früh" für Kind und Ehe einordnen.
Allerdings ist diese Konstellation sicherlich der Grund, warum sie ihren Mann (Ehemann) nicht ausreichend respektiert, weil sie ihn als selbstverständlich betrachtet hat. Er war eben "immer" da.
Aber interessant ist es allemal. Nach acht Jahren hat sie ihn zum ersten Mal betrogen. Da hatte die Beziehung eigentlich schon ihren Zenit erreicht. Die Luft war raus. Aus dem Grund den du nanntest @Silly , Die Erfahrungen mit anderen Partnern fehlte. Dann bleibt eben immer das grosse Unbekannte, wenn man sich nicht "die Hörner abstößt".
Deshalb auch das "zu früh".
Durch die Schwangerschaft und Ehe hat sie ihr eigenes Leben viel zu früh dermaßen beschränkt und in Ketten gelegt. War ihre eigene Entscheidung und kann nun nicht als Ausrede dienen.
Die berufliche Laufbahn war mit zwei Kindern so früh wahrscheinlich auch nicht einfach. Fraglich, ob sie überhaupt eine Ausbildung gemacht hat.
Dann arbeitet man eben leicht in der Hire and Fire Branche.
Die lassen es auch auf einen Prozess ankommen, wenn sie Personal einsparen wollen, oder jemand aus Gründen ausfällt.
So früh so lange zusammen sein, ist praktisch eine Entwicklungsbremse in jeder Hinsicht. Weil man keinen neuen Input bekommt. Man hat die Menschen nicht richtig kennengelernt, sondern kennt nur "den Einen".
Sie kann nicht abschätzen, wie andere Männer reagieren, welche anderen Eigenschaften und Charakterzüge sie haben können. Sie konnte nicht feststellen, wer zu ihr passt, sondern hat den Ersten als Letzten gewählt.
Mei das hat auch alles seine Berechtigung.
Aber eine Ausrede jemanden zu verletzen, darf es nicht sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #51
Und so die jahrzentelange Beziehung hast Du auch noch nicht hinter Dir liebe @ mokuyobi. Sex wird selten mit den Jahren besser.
Darum geht es nicht. Er meinte, er wüsste besser als ich, dass es bei meinen Ex-Freund der Sex war, der störte. Das stimmt nicht. Das weiß ich eben.
Natürlich gibt es auch genug Ehen, bei denen Sex ein Problem ist. Aber es gibt eben noch andere Gründe. Ich kenne Paare, die hatten nach Jahrzehnten schwierige Phasen oder haben sich scheiden lassen. Bei einigen lag es sicher auch am Sex, bei vielen aber auch nicht. Sonst müssten ja asexuelle Paare sich nie trennen, weil da der Sex ja kein Problem sein kann? Oder offene Beziehungen immer ewig halten? Die sind im Schnitt aber nicht langlebiger.
Ich habe Freunde, die mittlerweile 13 Jahre zusammen sind. Sie wirken noch immer wie frisch verliebt, sind sehr glücklich. Sex ist sehr selten, von beiden Seiten aus; ihm setzt jeder Stress sehr zu, sie hat körperlich immer wieder Probleme. Zumindest von ihrer Seite und soweit ich es beurteilen kann auch von seiner Seite, den er hatte sie unbedingt heiraten wollen vor kurzem, sind alle anderen Aspekte der Beziehung so toll, dass der Sex nicht ins Gewicht fällt, auch wenn er nicht ideal ist, und auch keiner den Wunsch nach „Abwechslung“ hat. Das dürfte ja nach Andreas auch nicht möglich sein?
Bei der FS scheint es vom Mann aus zumindest nicht daran gelegen zu haben, sondern ihn hat das Verhalten seiner Frau verletzt, so dass er nur wegen der Kinder damals geblieben ist. Scheinbar hatte er also nicht den Wunsch nach einer offenen Beziehung, sonst hätte er das wohl mal in der Paartherapie zum Ausdruck gebracht, wenn das die ideale Lösung gewesen wäre.
 
  • #52
Ja, dem kann ich nur zustimmen, nein, nicht nur ermüdend, sondern auch äusserst nervig und kindisch. Und gleichzeitig arrogant mit dem immer gleichen Anspruch: DER MENSCH, nur wenn er sich selber meint, keiner hat das Recht, für ALLE seine ganz eigene Meinung als allgemeingültig hinzustellen, echt abtörnend, sowas. Anscheinend macht ihm diese provozierende Äusserung einen Heidenspass und fast jede "Antwort", kriegt iwo diesen Textbaustein verpasst. ob passend oder nicht. Ok, manchmal sind , nachdem man diesen dummen Spruch überlesen hat, sogar interessante und ernstzunehmende Ratschläge dabei, wenn es nicht grad um immer dasselbe geht, nämlich: "Mann" ist mit "Normalfrau" beschissen dran und sollte sich Affären zulegen. Bei diesem geschilderten Fall zu denken, " er" ,also der noch-Mann der FS hat die "Neue", seine "Gesprächspartnerin", bald über, zeugt halt nur von eindimensionalem, in diesem spez. Fall nenn ich das mal "Typisch männlichem" Denken, ja es kann ja nur da drauf rauslaufen. Tja, wenn der Herr Andreas noch keinem Menschen(Frau) begegnet ist, welche seine sexuellen Wünsche vollumfänglich und mit Zuneigung und Freude befriedigen konnte, kann er mir ja auch nur leid tun, es fehlt ihm in diesem Fall eine äussert schöne Erfahrung, die man ohne zu lügen eine "Offenbarung" nennen kann. Aber bei der Sichtweise welche er zum Besten gibt (auf der Jagd sein, usw.) kann er ja auch nur entsprechende Frauen treffen. Stellen Sie sich vor (nein, kann er nicht und will er nicht) es gibt Frauen, die sind so empathisch, um mit einer Person über die Situation in so einer chaotischen, egozentrischen Ehefrau, mit 2 Kindern in der Pubertät, welche bestimmt eher Zuwendung und Anleitung brauchen würden anstatt Psychostress von Mammi, zu reden und die Sachlage zu erörtern, OHNE mit dem Gesprächspartner dann ins Bett liegen zu wollen. Und, Gipfel des Unverständnisses, Herr A, "Sympathie und Zuwendung gibts nicht nur in Zusammenhang mit "Sex zu haben" sondern auch noch rein menschliche Beweggründe, und Hilfsbereitschaft. Und dann, der Gipfel des Verlassenheitsgefühls ist wohl für jedes Kind der Suizid der Mutter, auch wenn es "nur"ein Versuch war, von dem sie redet, als ob sie mal kurz nen Abend versumpft wäre. Liebe FS, folgen Sie dem Rat der meisten gutmeinenden Antworten hier und sehen der Realität ins Auge, dass, wenn man so ein Benehmen an den Tag legt, das Wort: Liebe nur eine Worthülse ist, in diesem Falle Schall und Rauch, das ist reines Selbstmitleid, um die Folgen des ganzen Dramas nicht auf sich nehmen zu müssen.
 
  • #53
Hier geht es doch nicht um die Sexualität. Ich vermute eher, die Fragestellerin ist nicht wirklich fähig, Probleme durch Gespräche zu lösen. Ehrliche Selbstreflexion wird ihr schwer fallen. Dramaqueenallüren täten mich auch nicht verwundern. Etwas in Richtung Narzismuss... und er war der Abhängige in Tat und Wahrheit. Die Affairen waren da um eigene Mängel zu überdecken- sie kamen ja wenn es in der Ehe nicht rund lief.
Er kam weg durch Reflexion mit Gesprächen mit einer anderen Frau, erkannte die Mängel und kam so in seinen Selbstwert zurück.
Und der Ausraster- vielleicht war sie da zum ersten Mal ehrlich und zeigte ihr wahres Gesicht... und er begriff.
Hier hätte ich dringend das Bedürfnis, mal seine Vision der Geschichte zu hören.
 
  • #54
In meiner Wahrnehmung solltest du kämpfen.....nicht um eure Ehe, sondern um dich selber. Du solltest versuchen deine psychischen Baustellen in den Griff zu bekommen. Nicht nur für dich, sondern auch für deine Kinder.
Du misst mit zweierlei Maß, das finde ich sehr schwierig. Aber es ist müßig, dir jetzt den moralischen Zeigefinger unter die Nase zu reiben, denn dein Mann hat sich getrennt.
Ihr habt in der Vergangenheit mehrfach eine Eheberatung aufgesucht. Augenscheinlich mit zweifelhaftem Erfolg. Das kann am Therapeuten liegen oder daran, das wenigstens einer von euch seine "Hausaufgaben" nicht gemacht hat. Es lohnt sich zu gucken, ob du die Aufarbeitung gewisser Themen vermieden hast?!
Dein Selbstmordversuch werte ich als Hilferuf! Das Problem ist, niemand kann dir wirklich helfen! Das musst du schon selber machen. Erwarte jetzt nicht, dass dein Mann dir wieder zur Seite springt. Es ist jetzt deine Aufgabe dir zu verzeihen und in die Selbstliebe zu kommen. Es macht niemals Sinn im Außen zu suchen, was man nicht mal im eigenen inneren für sich selber übrig hat. Ich glaube nicht, dass sich deine Kinder ohne Grund von dir abwenden....du wirst Dinge getan haben, die sie daran hindern, dich so zu lieben wie sie es vermutlich gerne würden. Du wirst dir einen roten Faden suchen müssen und bei dir Anfangen. Das Außen spiegelt dir, was in deinem inneren nicht gesund ist. Kinder sind der stärkste Spiegel, in den man blicken kann. Es lohnt sich das zu akzeptieren. Rein ins blaue geraten: Du hast dich schon sehr lange von dir selber abgewendet. Lange bevor es deine Kinder getan haben! Vermutlich hast du deinen Mann nie geliebt, sondern einfach seine Form von bedingungslosem "für dich da sein".....Das hat er zweimal getan, obwohl du ihn betrogen hast. Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Das ist auch gut so, weil du jetzt endlich anfangen kannst für dich selber zu sorgen und Verantwortung zu übernehmen. Also, schau nicht auf die anderen, schau auf dich selber und fange an in dir drin aufzuräumen, dir zu verzeihen und dann neu anzufangen. Viel Kraft, Mut und Stärke für DEINEN Weg!
Ich sehe es ähnlich. Du scheinst viele Probleme zu haben, die du erst einmal für dich lösen solltest. Die Trennung wird wahrscheinlich nicht nur mit deinem Fremdgehen zu tun haben, zumindest hört sich das für mich so an. Such dir professionelle Hilfe, kämpfe um dich und die Beziehung zu deinen Kindern. DA würde meine Priorität liegen.
 
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