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Gast

  • #1

Hat er seine Frau wegen mir verlassen?

ich hatte letztes Jahr ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann. Jetzt hat er die Scheidung eingereicht. Eine gemeinsame Freundi sagt, es wäre meine Schuld aber ist er nicht derjenige der Schuld hat?
 
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Gast

  • #2
Meinst Du nicht für Skrupel ist es ein wenig zu spät?
 
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Albi_2010

  • #3
Ich denke, dass er die Verantwortung trägt, da er derjenige war der in einer Beziehung war und nicht Du. Du solltest dir keine Vorwürfe machen, zumal Eure Beziehung anscheinend schon beendet war, bevor er den Entschluss gefasst hat, sich zu trennen. Ich weiß ja nicht wie gut du ihn kennst aber vielleicht hat er auch schon eine neue Affäre für die er seine Frau verlässt.
 
  • #4
möglicherweise ist es einfach ein mann mit charakter der die konsequenz seines ehebruches zieht.

zum thema schuld, in machen ländern würde man dich heute noch steinigen, vor ein paar 100 jahren würde man dich köpfen oder ertränken wenn du an den falschen geraten bist eventuell sogar als hexe verbrennen. Ich glaub laut bibel ist es auch steinigen. Die schuldfrage wäre also geklärt.
 
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Gast

  • #5
So einfach lässt sich so eine "Schuldfrage" nicht klären. Zum einen würde ich nicht sagen, dass für so ein Ereignis einer isoliert verantwortlich ist, da hier immer mindestens 2 dazu gehören. Zum anderen ist es schlichtweg unfair hier ein pauschales Urteil zu fällen, denn die tieferen Gründe könnten auch ganz wo anders bereits vorhanden gewesen sein. Das bedeutet, dass es möglicherweise nur noch der Tropfen war, der ein längst bis zum bersten gefülltes Fass zum überlaufen brachte.

=> Mein Tipp: auf keinen Fall Schuldgefühle machen lassen. Vor allem, da in der Liebe jeder seine eigenen Entscheidungen treffen muss. Und hierbei gilt: es gibt halt leider keine Silbermedaille für den 2ten Platz. Trennungen / Scheidungen sind immer ein hartes Ende, aber oft besser als hinausgezögerte Vernunftehen plus sie beinhaltet für jede Seite die Chance auf einen Neuanfang.
 
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Gast

  • #6
@Thomas: welche Logik steckt bitte hinter deiner Aussage? Das kannst du nicht ernst meinen oder? Nur weil es menschenverachtende Methoden gegen Ehebruch in einigen Ländern gab und unglaublicherweise noch gibt, ist für dich die Schuldfrage eindeutig? Ich hoffe sehr, dass das ganz stark sarkastisch gemeint war sonst wäre das wirklich auf übelste frauenfeindlich und inakzeptabel.
 
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Gast

  • #7
also nur meine meinung: na klar war das von thomas nich ernst gemeint :D ich würde mich jedenfalls bis zum beweis des gegenteils strikt weigern etwas anderes zu denken :p

zu der ehebruchsache: sowas passsiert. und es lag in seiner verantwortung, ob er sich trennt oder nicht. dazu kann man ja niemanden zwingen.

du musst letzten endes nur mit deinem eigenen gewissen klarkommen, du warst vielleicht der auslöser, doch nach meiner erfahrung mit dem thema sicher "ersetzbar" wenn du verstehst, was ich meine. wenn ein paar sich trennt, dann nicht allein weil da ein fehltritt war. oder eben nur selten nur deswegen. schon gar nicht, wenn trennung "scheidung" bedeutet, aslo sogar schon geheiratet wurde. dann liegt doch meist woanders der hase im pfeffer.

also, meine meinung: keine schuldgefühle haben, aber dringend sich da auch auf keinen fall einbringen. denn die trennung geht nur die beiden beteiligten parteien was an.
 
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Gast

  • #8
Wenn ich recht verstehe, war Euer Verhältnis schon beendet, bevor er die Scheidung eingereicht hat? Dann kann ich die Schuldgefühle nicht verstehen. Die Ehe ist offenbar einfach an sich nicht mehr tragfähig.

Ich vermute, das war sie vorher auch schon nicht. Sonst hätte er das Verhältnis nicht begonnen.
 
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Gast

  • #9
Ach, nun wird verlangt, dass auf so wenig Information ausführliche Antworten kommen

Hm, generell gilt schon der Grundsatz, dass in eine intakte Beziehung niemand eindringen kann. Sonst wäre eine bestehende Beziehung beständig.

Aber warum plagen Dich Schuldgefühle? Weil Du mit ihm nur 'spielen' wolltest? Dir selbst nur eine schöne Zeit machen wolltest? - Wer hat denn, wenn Du wirklich Grund wärst (was heißen würde, ihr hättet auch eine Zeit lang eine Beziehnung gehabt), die Beziehung zwischen Dir und Ihm beendet?

Schuldgefühle sind doch dann real, wenn es einen realen Grund dafür gibt. Und diesen kann ich aus der Frage nicht (direkt) rauslesen. Da scheint mir noch einiges unausgesprochen zu sein.
 
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Gast

  • #10
Ihr seit beide schuld....und du bist eine Ehebrecherin!
 
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Gast

  • #11
Ich finde es schon erstaunlich, wie hart hier viele urteilen können ohne Genaueres über diese Beziehung zu wissen. Viele Kommentare sind für mich wirklich schockierend! Aber anscheindend finden es viele Leute auch in der heutigen Zeit noch einfacher, der Frau die Schuld zu geben, obwohl sie doch nicht diejenige war, die die Beziehung hatte und ihren Partner betrogen hat. Das war ja nun eindeutig er.

Desweiteren weiß mab nie wo die Liebe hinfällt... das kann keiner vorhersagen.
Man sollte sich nicht auf ein zu hohes Ross setzen, nur wiel man vielleicht selbst noch nie fremdgegangen ist oder eine Beziehung mit jemandem hatte, der verheiratet war. Ich denke das kann Jedem passieren!
 
G

Gast

  • #12
Zu # 9: Ach Quatsch.....Ehebrecherin!! Er ist dazu sicher genötigt worden - also das Unschuldslamm! Soviel ich weiß gehören da zwei dazu!
 
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Gast

  • #13
Weißt, Du warst allenfalls Anlaß, aber nicht der Grund.
 
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Gast

  • #14
@9: Eine Ehebrecherin ohne Ehe? Wie geht denn das?! Ansichten wie ein Bauer. Doch die arbeiten wenigsten fleißig und hart.

Eine Ehe, die zu Ende ist, sollte geschieden werden. Wann man das macht, obliegt den beiden Eheleuten, genauso wie die Gründe dafür. Dritte können da nicht mitreden.
Der Mann liebt seine Ehefrau nicht mehr, sie ihn wahrscheinlich auch nicht. Gratulation zur Scheidung.
 
  • #15
@#13: Ehebruch begehen beide an der Tat Beteiligte, ganz egal wer von den beiden der verheiratete und wer der ledige ist. Ich finde auch persönlich beide Handlungen gleich verwerflich und zutiefst unmoralisch.
 
G

Gast

  • #16
Die Schuldfrage kann hier so nicht geklärt werden und sollte eigentlich auch nicht wichtig sein.

Zunächst einmal war ER der Verheiratete, er hätte sich nach Kennen lernen der anderen direkt trennen können, dass er das nicht getan hat, ist nicht die Schuld der neuen Frau. Wenn überhaupt, trägt er (einen Teil der) Schuld.

Darüber hinaus passiert ein Ehebruch aber selten in einer absolut intakten Beziehung. Es ist also durchaus möglich, dass die Ehefrau auch einen Teil der Schuld trägt (wenn man überhaupt von Schuld sprechen will). Dich, als neue Frau, trifft meines Erachtens gar keine Schuld. Es sei denn, Du hast ihn mit der Pistole bedroht, Dich zu lieben / zu treffen ;-)
 
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Gast

  • #17
Fragestellerin, möchtest Du hier freigesprochen werden? Oder eine ernsthafte Antwort?
 
  • #18
@#16: Eine Antwort wirst du kaum mehr von ihr bekommen - die Frage wurde am 6.1.2009 hier eingestellt.
 
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Gast

  • #19
Es gibt keine Schuld.
Es gibt hier 3 Menschen, die die Verantwortung für Ihr Handeln tragen- egal was sie tun.

Verantwortung und Schuld sind 2 verschiedene Dinge.

Hast Du ihn mit der Absicht, das er seine Ehefrau verlassen soll, und mit unlauteren Mitteln (Alkohol, tiefes Dekoltee bis Handgreiflichkeiten) verführt? Dann ist Deine Verantwortung größer,
als wenn er Dich verführt hat - vielleicht gar ohne das Du wußtest, er ist verheiratet?
Im letzteren Fall mußt Du dir null Gedanken zum Thema Schuld machen,
eher darüber, ob Du mit so einem Typen zusammen sein willst..
das nächste mal macht er es dann vielleicht mit Dir so..
 
M

Marianne

  • #20
Alle, die diese Frau hier angreifen, nehmen gleichzeitig Kerle wie den untreuen Ehemann in Schutz. Es ist jedoch allein die Verantwortung von ihm gewesen, da er verheiratet ist. Daher hat auch nur er seiner Ehefrau gegenüber eine Verantwortung, nicht eine fremde Person, die seine Frau nicht einmal kennt.
Verlieben kann man sich immer, aber ehrlich und fair sollte man dem Partner gegenüber sein. Denn eine womöglich jahrelange Lüge tut weh und entehrt. Die Geliebte spielt nur eine Nebenrolle, sie trifft keinerlei Schuld. Es ist natürlich davon auszugehen, dass es keine Geliebte alà eine verhängnisvolle Affäre ist... ;)

Ehen können an so vielen Dingen zerbrechen. Auf die Form und den Stil kommt es an, die Ehre sollte man nicht vergessen.
Die Ehefrau wird schon wissen, warum die Ehe geendet hat. Der Rest steht im Prospekt.

Hier hat jemand geschrieben, dass die Fragende bloß ein Anlass, aber niemals ein Grund gewesen sein kann.

Erstaunlich, wie viele Menschen hier an kranken Beziehungen festhalten wollen, bloß aus Angst vor dem Alleinsein anscheinend. Huch, hoffentlich treffe ich nie auf so einen Mann. Ups, ich war mit so einem verheiratet... ;(
 
  • #21
@#19: Nein, Marianne, von der Bibel bis zur modernen westlichen Welt bezeichnet Ehebruch immer beide Beteiligten. Du kannst das natürlich persönlich anders sehen, aber den Begriff kann man nicht einfach umdefinieren.

Das moralische Versagen ist auf beiden Seiten gleich groß, der Anstand auf genau Nullniveau. Egal ob man als verheirateter Partner fremdgeht oder mit einem Verheirateten fremdgeht. Beides ist hochgradig verwerflich und da wirst Du mir ja wohl hoffentlich zustimmen.
 
M

Marianne

  • #22
@20: Naja, ich sehe das wirklich anders. Ein Mensch, der frank und frei ist, kann sich ohne jegliches schlechtes Gewissen verlieben. Ein gebundener Mensch sollte hingegen Skrupel und Verantwortungsbewußtsein gegenüber seinem oft nichts ahnenden Partner haben. Merkt man, dass man offen ist für Neues, sollte man schon einen Schlussstrich ziehen. Das repräsentiert für mich Ehrgefühl und Ehrlichkeit. Schließlich kommen solche Gedanken nicht über Nacht.

Es muss doch einen Unterschied geben, ob man gebunden oder frei ist. Ich finde nicht, dass jemand anders auf meine Ehe oder Beziehung achten sollte. Das tue ich schon selbst. Und wenn ich mich verliebe und fortgehe, dann tue ich das auch selbst. Der neue Partner hat höchstens mit meinen Gefühlen zu tun, nicht jedoch mit meiner somit beendeten Beziehung...

Ehebruch ist eine aussereheliche Beziehung führen... das kann ich schwer, wenn ich nicht verheiratet bin. Es gibt verschiedene Auslegungen, da hast Du Recht. Meine ist diese, ich erwarte mir von einem Mann unbedingt Tugenden, die heute leider schon fehlen. Und dazu gehört, ehrlich zu sein, wenn eine Liebe endet. Die Gründe gehen nur Ehefrau und Ehemann was an. Ich bin nicht der Moralapostel für andere, ich kehre nur vor meiner Tür.

"mit einem Verheirateten fremdgeht"... wie geht denn das?
 
G

Gast

  • #23
Du bist eine Ehebrecherin, da du mit einem verheiratetet Mann ein Verhaeltnis hattest. Ebenso ist er ein Ehebrecher. Ihr beide habt grosse Schuld auf euch geladen. Fuer den Betrug an der Ehefrau werdet ihr beide einmal zur Verantwortung gezogen. Die Bibel macht hierrueber eine ganz klare Aussage. Ihr werdet einmal an den Ort der Qual kommen (Hoelle). Dort gibt es kein entrinnen. Nach dem Tod ist nicht alles zu Ende.