• #1

Halten Ehen länger wenn ein gutes Verhältnis zu den Schwiegereltern besteht?

Ich frage mich, ob ihr bei der Partnerwahl auch im Hinterkopf habt, dass sich der Partner bzw. die Partnerin mit den eigenen Eltern versteht. Immer wieder erlebe ich, dass problematische Beziehungen zu Schwiegereltern Trennungen und Scheidungen begünstigen. Mir persönlich wäre es wichtig, dass ich mich auch mit seinen Eltern verstehe und dass er auch mit meiner Familie zurecht kommt. Habt ihr euch schonmal von jemandem getrennt, weil ihr mit den Schwiegereltern nicht klargekommen seid und deshalb auch nicht mehr heiraten wolltet? Ich stelle es mir insbesondere schwierig vor, wenn irgendwann Kinder da sind und kein gutes Verhältnis besteht. Mir sagte mal jemand: schau dir erstmal seine Eltern an bevor du eine ernste Beziehung mit ihm anfängst....
 
  • #2
Ich denke, dass das nur noch ein Ding ist, was zum anderen kommt, weil wenn die Eltern die Trennung beschleunigen, waren sie auch schon vorher Thema und Teil des Problems.

WANN geht denn eine Beziehung durch Schwiegereltern kaputt? Wenn das Kind von diesen Leuten nicht zu seinem Partner hält, sondern emotional noch unter der Fuchtel der Eltern steht.

Mal weitergedacht, wobei es sicher noch andere Szenarien gibt: Was für Partner suchen sich solche Menschen, die noch unter der Fuchtel der Eltern stehen?
Entweder dominante Partner, die den Unterfuchtelten selber unterfuchteln und wollen, dass er aber gegen die Eltern Widerstand leistet und zum dominanten Partner hält. Also wenn es um den dominanten Partner ist, soll der Unterfuchtelte auf einmal dominant gegen die eigenen Eltern auftreten, aber bitte nicht in der Partnerschaft. Da schön weiter unterordnen wie unter die Mutti.

Oder Partner, die sie selber unter die Fuchtel kriegen müssen, damit sie diese Situation akzeptieren, dass ganz oben noch das Elternteil steht, das das Sagen hat. Diese Leute werden Tyrannen für die eigenen Familien, weil ihre Eltern den Partner und die Kinder ja akzeptieren sollen und deswegen sich alle Familienmitglieder so hinbiegen müssen, damit die Eltern sie akzeptabel finden.

Ich denke, wenn die Schwiegereltern eine Beziehung kaputtmachen können, war das entsprechende Kind sowieso noch nicht reif für eine gesunde Erwachsenenbeziehung, also nicht emotional so erwachsen, dass es seinen Eltern was sagen konnte wie "ihr macht mir alles kaputt und ich werde den Kontakt zu euch abbrechen, wenn ihr nicht aufhört".

Ich denke, da gibt es aber noch mehr im Untergrund. Mütter, die mit ihren Schwiegertöchtern um die Söhne konkurrieren, oder Frauen, die sich selber in der Mutterrolle, also allgemein der dominierenden Rolle, für ihren Partner sehen und deswegen gleich anfangen, mit der Mutter zu konkurrieren bzw. die Mutter "rauskicken" wollen aus dem Leben des Partners.

Ich hatte nie Probleme bzgl. Schwiegereltern. Das lag aber auch daran, dass man nicht zusammenleben musste, denn es wären sicher auch welche aufgetreten, wenn man zu dicht gewesen wäre.
Mir sagte mal jemand: schau dir erstmal seine Eltern an bevor du eine ernste Beziehung mit ihm anfängst....
Halte ich eigentlich für kein Gesetz. Obwohl - viele Strukturen "vererben" sich ja, z.B. die Sicht des Mannes auf die Rolle der Frau in einer Partnerschaft. Hm... Sowas vielleicht, aber es muss ja nicht sein, dass einer sich da nie emanzipieren kann.
Man kann sich auf jeden Fall ansehen, wie der Mann mit den Eltern umgeht. Oder wie er mit Dir als Partnerin umgeht, wenn die Eltern anwesend sind. Ob Du Dich irgendwie anders anziehen und verhalten sollst, wenn Du sie triffst. Ob er Dir sagt, Du sollst nicht "so" lachen, wie Du immer lachst usw. Daran erkennt man ja schon, was los ist.
 
M

Michael_123

  • #3
Auch Elternteile bzw. Schwiegereltern können problembehaftete Personen sein, die mit ihrem Verhalten eine Belastung darstellen.

Wieso sollte eine funktionierende Partnerschaft mit einem geliebten Menschen beendet werden, wenn ein Schwiegerelternteil psychische Probleme besitzt bzw. sich nicht angemessen verhalten kann?!

In einer funktionierenden Partnerschaft steht man zu seinem Partner. Erst Recht, wenn dieser von den eigenen Eltern angegriffen wird (aus nichtigen Gründen). Mit genau diesem einen Menschen führt man die Partnerschaft und gestaltet das Leben zusammen, gründet im Idealfall eine Familie.

Wenn ein Schwiegerelternteil für Konflikte sorgt, hat man die Möglichkeit, den Kontakt zu der Person zu beenden. Und schon ist das Problem gelöst. Auch den Eltern / Schwiegereltern müssen ggf. Grenzen aufgezeigt werden, wenn diese überschritten werden.

Manch einer lässt sich jedoch alles bieten und unterjochen, weil er/sie das schöne Erbe gefährdet sieht...das nennt man dann Abhängigkeitsverhältnis und ist somt das Gegenteil von Unabhängigkeit und Freiheit.
 
  • #4
IMir sagte mal jemand: schau dir erstmal seine Eltern an bevor du eine ernste Beziehung mit ihm anfängst....
Meine Rede liebe Meeresbrandung. Schau Dir den Stall an, aus dem Dein neuer Partner kommt. Denn dort hat er Familienleben und alles andere auch gelernt. Oder auch nicht. Den Bindungsstil erwerben wir im Elternhaus. Oder auch nicht. Wenn ich meine verkorksten Klienten ansehe, dann lasse ich mir immer aus deren Kindheit erzählen. Wie das so daheim war. Und ich bin bis jetzt immer fündig geworden.

Aber vorsicht: die nach aussen perfekten Familien können genauso verkorkst sein. Sie sind es nur eben vornehmer. Aktuelles Beispiel: Familie Helmut Kohl. An ihm lassen seine Söhne kein gutes Haar.

Mein Partner hatte Eltern, die 57 Jahre gut verheiratet waren. Die Geschwister leben auch alle in langen Beziehungen. Sogar der Freundeskreis ist überwiegend familiär sehr stabil.

Es scheint zu stimmen: Scheidungskinder lassen sich selbst auch häufiger scheiden. Und Heimkinder haben noch schlechtere Prognosen. Denen hat man Familienleben schon beizeiten gründlich ausgetrieben.
 
  • #5
Es scheint zu stimmen: Scheidungskinder lassen sich selbst auch häufiger scheiden.
Ja, passt bei mir auch.
Also, ich bin nicht geschieden, weil ich nie verheiratet war. Aber ich trenne mich leicht von Männern, die mir nicht gut tun.
So herum könnte es nämlich auch im ein oder anderen Fall sein.
Scheidungskinder lassen sich häufiger scheiden, weil sie erstens keine Angst davor haben, allein zurecht zu kommen, denn sie haben in ihrer Kindheit gesehen, dass das Leben trotzdem weitergeht.
Und zweitens empfinden sie es nicht als Stigma, so wie Leute, die in der Umgebung vieler Menschen aufwachsen, die arbeitslos sind, dies nicht als ehrenrührig ansehen, während ich vor Scham darüber im Erdboden versinken wollen würde.
Geschieden zu sein wäre für mich null peinlich.

Als meine Tochter klein war, war ich sogar stolz darauf, dass ich das mit ihr und arbeiten und so allein schaffe ( naja gut, mit Hilfe meiner Eltern...kann sein, dass ich deren Anteil beim angeben immer ein ganz kleines bisschen heruntergespielt habe ).

Aber nochmal zurück zur Ausgangsfrage:
Ich habe genau das Gegenteil erlebt.
Als ich meinen allerersten Freund mit 16 hatte, habe ich bei ihm erstmals ein schönes Familienleben erlebt.
Ich war dort willkommen. Ich wurde beachtet, seine Mutter hat mich immer gedrückt. Nix mit Schwiegerdrachen.
Überhaupt ging es da sehr herzlich und körperlich zu.
Ich war unheimlich gerne dort.
Wenn ich sagen soll, was ich daran besonders schlimm fand, als mein Freund mich nach einem Jahr verließ, dann kommt der damit einhergehende Verlust dieser Familie, vor allem der Mutter, vielleicht schon an dritter Stelle, jedenfalls weit vorne.
Und wie man sieht, war es meinem Freund vollkommen schnuppe, dass seine Eltern, Bruder, Großeltern mich mochten und ich sie. Er wollte mich nicht mehr, das allein zählte.

Ich habe die ganze Familie niemals wiedergesehen.
Die Mutter ist wenige Jahre danach an Krebs gestorben, da war ich sehr traurig.

w 50
 
  • #6
Ich hatte tolle Schwiegereltern, die Ehe hielt trotzdem nicht. Aber, es ist wohl in der anderen Richtung so: Schwiegereltern mit denen man nicht klarkommt werden dann zum Problem, wenn der Partner nicht (freiweillig) zu Dir steht. Stabile Familienverhältnisse mögen eine stabile Beziehung begünstigen.
 
  • #7
Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern, sie haben sich immer liebevoll mit um meine Tochter gekümmert als sie klein war, mir nie reingeredet, mich respektiert. Die perfekten Schwiegereltern. Das habe ich auch zehn Jahre nach der Trennung noch.

Die mit der Trennung verbundene Trennung von der Familie meines Mannes - also auch seinen Geschwistern zu denen ich auch ein sehr freundschaftliches Verhältnis habe - war eine meiner größten Hemmnisse mich zu trennen. Ich hatte große Angst sie zu verlieren. Ich habe nur eine kleine Familie, mochte seine große immer sehr.

Glücklicherweise habe ich es hinbekommen trotz der Trennung von meinem Mann immer noch ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen Geschwistern zu haben und auch zu den Schwiegereltern.

Es ist schön, wenn man in einer Beziehung ein gutes Verhältnis auch zur restlichen Familie des Mannes hat.

Die Beziehung ist dadurch nicht besser gewesen und hat auch nicht länger gehalten, es fiel mir eben einfach nur schwerer, die Trennung durchzuziehen.

Wenn man kein gutes Verhältnis zu seiner Herkunftsfamilie hat ist es dann eben dieser oder ein weiterer Streitpunkt. Die meisten Beziehungen scheitern doch nicht nur an einer Sache, sondern weil sich einiges anhäuft was irgendwann in seiner Gesamtheit nicht mehr tragbar ist.
 
  • #8
Ich weiß nicht, ob man dem so viel Bedeutung beimessen sollte. In meinem Falle war es so, dass meine Schwiegereltern mich von Anfang an nicht mochten und mich das auch spüren ließen. Mein Mann hat das immer schulterzuckend hingenommen, aber nie was gesagt. Obwohl ich mir gewünscht hätte, dass er mal eine klare Ansage macht. Aber er meinte, es reicht, die Besuche auf ein paar Mal im Jahr zu reduzieren. Dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. Mit tat es trotzdem weh, dass die beiden anderen Schwiegerkinder hofiert wurden, während ich außen vor war. Das Ende vom Lied: Meine Ehe scheiterte nach 15 Jahren. Nicht daran, sondern an vielen anderen Faktoren. Aber heute weiß ich, dass diese schwierige Familiensituation entscheidend dazu beigetraten hat. Ich habe meine Schwiegereltern seit der Trennung nicht mehr gesehen und wünsche das auch nicht.
 
  • #9
...mich von Anfang an nicht mochten und mich das auch spüren ließen. Mein Mann hat das immer schulterzuckend hingenommen, aber nie was gesagt. Obwohl ich mir gewünscht hätte, dass er mal eine klare Ansage macht. Aber er meinte, es reicht, die Besuche auf ein paar Mal im Jahr zu reduzieren.
Eine solche Situation ist insgesamt schwierig. Bei allen sozialen Kontakten "menschelt" es. Zwischen Dir und Deinen Schwiegereltern hat es offenbar nicht "gefunkt". Da das bei den beiden anderen Schwiegerkindern anders war, scheint es hier nicht nur an generell schwierigen Schwiegereltern zu liegen. Es passte wohl beidseitig nicht.

Was soll der Mann dann für eine "Ansage" machen? Klar, bei Beleidigungen, Handgreiflichkeiten etc. ist die Situation klar. Aber bei einfachem "nicht mögen"? Es ist doch für ihn schon unangenehm genug, den Kontakt reduzieren zu müssen, schließlich ist es seine Familie. Wie würde auf Dich die "klare Ansage" wirken, Du hättest eben mitzugehen? Ich denke, man sollte sich klar sein, dass man bei Heirat die Familie des Partners ein Stück weit mitheiratet. Und Schwiegereltern müssen sich genauso klar sein, dass sie ein neues Familienmitglied mit entsprechenden Folgen aufnehmen oder ablehnen. Vielleicht haben auch Deine Schwiegereltern gesehen, dass Du "die Falsche" bist und fühlen sich heute bestätigt?
 
  • #10
Ich glaube nicht, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem Verhältnis zu den Schwiegereltern und der Haltbarkeit einer Ehe besteht, weil es dazu viel zu viele Variable gibt.
Es kommt sicherlich auch darauf an, wie präsent die Schwiegereltern im eigenen Leben sind. Je präsenter umso wichtiger ist natürlich, dass man halbwegs gut mit ihnen auskommt, denn es macht ja einen Unterschied, ob die Schwiegereltern im eigenen Haus wohnen und damit dauernder Kontakt besteht, der zwangsläufig Konflikte hervorruft, oder ob sie auf Hawai wohnen und man sie nur alle 2 Jahre mal für 2 Tage sieht.

Grundsätzlich ist es schon so, dass sich belastende Faktoren auch auf eine Ehe auswirken können - auch bei jemand, der dauernd Stress mit Nachbarn oder Arbeitskollegen hat z.B.. Während man jedoch umziehen kann und den Job wechseln kann, wird sich wohl kaum jemand nur aufgrund des schlechten Verhältnisses zu den Schwiegereltern scheiden lassen, wenn die Ehe sonst gut ist.

Meine eigene Erfahrung als Schwiegertochter und inzwischen auch als Fast-Schwiegermutter ist die, dass man selbst viel für eine gutes Verhältnis tun kann. Bei den eigenen Eltern klappt es ja auch, dass man diese trotz aller Macken und Schrullen gern hat - und auch diese Menschen hat man sich nicht bewusst ausgesucht. Man hat eben eine Brille auf, die positiv verzerrt - und wenn man diese auch mal bei den Schwiegerleuten nutzt, hat es Vorteile für alle Beteiligten.
 
  • #11
Da das bei den beiden anderen Schwiegerkindern anders war, scheint es hier nicht nur an generell schwierigen Schwiegereltern zu liegen. Es passte wohl beidseitig nicht.

Was soll der Mann dann für eine "Ansage" machen?
Ich sehe hier auch weniger das Problem bei den Schwiegereltern oder Schwiegertochter, sondern beim Mann. Es geht nicht um "irgendwas bestimmtes machen", sondern um tausend kleine Sachen, bei denen er nicht zu seiner Partnerin steht und selbst Respekt von seinen Eltern für seine Wahl einfordert. Er muss sie nicht nur verteidigen, sondern insbesondere es sich verbieten, seine Wahl immer in Frage zu stellen.

Ihm waren jedoch die Sorgen seiner Partnerin nicht wichtig, somit ihr Wohlbefinden nicht, er wollte sich raushalten, statt zu ihr zu stehen und ggf seinen Eltern ein paar passende Takte sagen. Ein Feigling ohne Rückgrat.
 
  • #12
Genau mein Thema, hab genau dieses Theater durch, dass ich mich fast getrennt hätte. Gott sei Dank ist mein Mann doch anders und hat zu mir gestanden.
Ich muss sagen, dass ich ein tolles Elternhaus hatte, meine Eltern eher die ruhigere Fraktion. Meine Schwiegereltern habe ich kennengelernt, an diesem Tag musste mein Mann arbeiten und hat mich demnach allein mit ihnen gelassen und schon da hätte mir ein Licht aufgehen müssen, dass ich mit den beiden nicht klarkommen werde. Gut, ich habe 5 Jahre mir einiges gefallen lassen müssen an Kommentaren, weil ich eben nicht so war, wie sie es sich vorgestellt haben, wohne und lebe in der Stadt und trage ja auch Absatzschuhe und ja, da fing es schon an, dass man misstrauisch beäugt wurde. Letztendlich, um es abzukürzen, habe ich meinen Schwiegervater dann irgendwann bei einem Umzug aus der Wohnung geworfen und einen Schlussstrich gezogen, habe mich deutlich abgegrenzt, also keine Geburtstage mehr, bin nur noch wegen der Kinder hingefahren, um Geschenke abzuholen. Ich bin der Meinung, wenn andere Leute mit sich unzufrieden sind, muss ich das nicht zu meinem Problem machen. Noch dazu hat der SV die Angewohnheit, alles in einer entsprechenden Lautstärke zu kommentieren, was ihm nicht passt, durchaus auch beleidigend. Nein, mein Mann tut so etwas nicht, so eine Ehe würde ich nicht führen wollen. Meine Schwiegermutter hat dies wohl getan, hatte aber auch eine Art an sich, hinter meinem Rücken bei der Verwandtschaft zu lästern oder versucht, mich etwas doof hinzustellen. An meinen Kindern hatten sie nur Interesse, um sich als tolle Oma und Opa darzustellen, wenn wir mal da waren, was so auch nicht existierte, selbst, wenn wir dagewesen werden, wurde nix unternommen, von daher war die Geschichte mit einem Strich ziehen, auch kein großer Verlust für die Kinder und nach meine Erfahrung würde ich auch genau so wieder handeln. Hätte mein Mann nicht hinter mir gestanden, dann hätte ich mich auf jeden Fall getrennt, ausgehalten hätte ich es nicht. In das Haus von Schwiegereltern ziehen oder nur in die Nähe davon, käme mir nicht in den Sinn.
 
  • #13
Ihm waren jedoch die Sorgen seiner Partnerin nicht wichtig, somit ihr Wohlbefinden nicht, er wollte sich raushalten, statt zu ihr zu stehen und ggf seinen Eltern ein paar passende Takte sagen. Ein Feigling ohne Rückgrat.
Wissen wir nicht. Die Beschreibung ist relativ kurz, ich erkenne nicht, dass sie seine Wahl in Frage gestellt haben. Aber liegen müssen sie sie auch nicht. Auch Eltern haben ein Recht darauf, eine Meinung zu haben (der Rückzug ist ja offenbar auch von Seiten des Mannes daraufhin erfolgt). Wir wissen nicht, wie die FS sich verhalten hat. Die Ehe ist geschieden, die Eltern könnten gleich Recht gehabt haben.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass Schwiegereltern sich raushalten sollten, wir lesen nur eine Seite.
 
  • #14
Nein, das trenne ich.

Wichtig ist, dass ich ihn will und er mich.
Was Eltern, Schwiegereltern und Freundeskreis dazu meinen ist deren Sache.

Attraktiv ist für mich ein Partner, der das ebenso sieht. Fragt er Mutti oder Vati, ob er mich daten darf...puh...da gingen Alarmlampen an bei mir: Vorsicht..Finger weg, noch nicht erwachsen.
 
  • #15
Da gibt es keinerlei Zusammenhang zwischen der Haltbarkeit der Ehe und den Verhältnis zu den Schwiegereltern. Ich selbst nach über 5 Jahren nach der Scheidung noch ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Ex-Schwiegermutter. Vor 2 Jahren war ich sogar eingeladen, um bei der Trauerzeremonie meines Ex-Schwiegervaters teilzunehmen. Ich habe zwar dies dankend abgesagt und meine Schwiegermutter hatte dafür eher wenig Verständnis, aber um der Ruhe wegen, hat sie es akzeptiert. Anschließend bin ich dann 2 Monate später nach Córdoba
geflogen und dann waren wir alleine ohne den Rest der Verwandtschaft. Sie hat aber bis heute es nicht verstanden, warum wir uns nach über 15 Jahre scheiden ließen. Schuld war in ihren Augen nur ihre Tochter und das ist auch der Grund, warum ich nicht zur Trauerfeier wollte. Das war dann so abgegangen wie in den billigen B-Movies.
 
  • #16
Ist chrakterabhängig. Schwiegereltern haben heißt oft "Knast der eigenen Seele" und vieles Ertragen müssen. Wenn du introvertiert und ängstlich bist, dominieren sie dich vielleicht so sehr, dass du dich aus Angst gar nicht mehr trennen magst und emotional abhängig wirst. Du fühlst dich ihnen vielleicht schuldig. "Ausreißerleute" haben irgendwann genug und gehen einfach.

Grundsätzlich solltest du authentisch bleiben. Dich nicht bei Leuten einschleimen, um besser dazsutehen. Das geht immer nach hinten los. Als erstes verliert dein Partner den Respekt vor dir.