• #31
Wie Du schon schreibst, es sind eben angenehme Hormone. Die sind aber oft nach einem Jahr verflogen und längerfristig weichen sie dann meist doch eher einer Zufriedenheit oder einem "ruhigeren" Glücksgefühl in Bezug auf einen Partner.

Für mich ist "glücklich" allgemein etwas anderes. Glücklich bin ich auch, wenn ich mit Freunden unterwegs bin und einen schönen Abend habe, glücklich bin ich mit meiner allgemeinen Lebenssituation und in vielen "kleinen" alltäglichen Augenblicken, in denen ich das Leben geniessen kann. Wenn glückliche Momente im Leben alleine davon abhängen würden, dass ein Partner an Deiner Seite ist, fände ich das bedauerlich. Vielleicht spürst Du einfach mal nach, ob das wirklich so ist?
 
  • #32
Liebe Lea. Das ist das große Problem bei Beziehungen: man kann von anderen Menschen nicht erwarten, dass sie einen glücklich machen. Für Dein Glück bist Du alleine zuständig.

Ich kannte einige, die glaubten, dass sie nur endlich einen Partner finden müssten und dann wäre die Welt schön. Sie fanden alle einen Partner und ihre Welt war noch immer nicht schön. Und irgendwie sind sie alle nicht gerettet worden.

Es ist erwiesen, dass nach sehr beglückenden Umständen, das Glücksniveau wieder auf Normalpegel sinkt. Auch mit Partner wirst Du bald wieder da landen, wo Du jetzt bist. Und es ist ebenfalls erwiesen, dass die glücklichsten Beziehungen von denen geführt werden, die schon vor der Beziehung glücklich waren. Ja, warum wohl?

Unser Weg führt uns erst einmal zu uns selbst. Die optimalsten Beziehungspartner sind diejenigen, die eine Beziehung nicht brauchen. Das ist genauso wie mit dem Alkohol. Wer ihn braucht, sollte die Finger davon lassen.

Natürlich ist ein Partner ein Glücksfaktor, aber er rettet uns nicht. Das müssen wir schon selber tun. Viel Glück.
 
  • #33
Was macht eine Beziehung denn aus? Das Vertrauen zueinander und die Zärtlichkeit. Höre nicht auf all die abgeklärten Schreiber, die mit Sprüchen wie:
Du musst in dir ruhen oder Du findest dein Glück nur in dir selbst !!kommen.
Wenn du das Sprüche nennst, verrätst du deine Persönlichkeit! Wer das nicht wahrhaben will, darf diese Lektion eben noch lernen!
Warum suchen denn hier die meisten oder haben einen Partner gesucht?
Aus ca. 4 Haupt - Gründen:
nicht allein sein können und/oder Sex Bedürfnis befriedigen und/oder KinderFamilie bauen und/oder wirtschaftliche Vorteile haben.
Der eine leidet mehr unter dem Alleinsein, der andere weniger. Aber letztendlich sucht fast jeder sein Glück in einer funktionierenden Partnerschaft.
Deswegen stehe zu deinen Gefühlen. Den meisten geht's nicht anders
Wer sein Glück in einer funktionierenden Partnerschaft sucht, der wird ständig neu enttäuscht werden und enttäuscht sein und ist ständig mit Partnerschaftssuchen beschäftigt, bis es ihm zum Hals raus hängt bzw. bis er sich fragt, wozu brauch ich noch einen Partner?!? Wenn man so lebt wie die meisten, ist man eh verloren, man sollte so leben, wie man es wirklich für sich möchte und nicht wie es andere tun!
Wer Defizite mit diesen wichtigen "S" hat, braucht sich wirklich nicht wundern, dass es mit Beziehungen nicht klappen wird und nicht klappen kann:
Selbstwert
Selbstvertrauen
Selbstbewusstsein
Selbstliebe
Selbstbestimmung
Selbstannahme
Selbstachtung
Selbstzuwendung
Selbsttreue
Selbstverantwortung
Es gibt noch einige mehr...
 
  • #34
Liebe FS,
erst dachte ich, es geht mir ein bisschen wie Dir: es ging mir gut, als ich allein lebte. Ich habe meine Freundschaften gepflegt, bin meinen Interessen nachgegangen, guter Job, wirtschaftlich alles ok - hätte ewig so weitergehen können als gutes Leben.
Und dann traf ich meinen mann und das Glück zog in meinem Leben ein - ist was ganz anderes, als "gut gehen"

Aber dann fällt mir der Unterschied auf:
Freunde können bei mir niemals diese Glückshormone erzeugen, wie es ein Mann kann für den ich Gefühle habe..... Nun nach dieser Zeit versuche ich natürlich viel mit Freunden zu machen..... ich möchte wirklich richtig Spaß haben und es gelingt mir einfach nicht.
Du hast garkeine richtigen Freunde, denn sie sind für Dich nur die Pausenclowns, die die Lücken füllen sollen, die der Mann nach dem Ende in Deiner Zeit und in Deinem Gefühlsleben hinterlassen hat.
Es funktioniert nicht, Spass haben zu wollen, indem man Sachen macht mit Leuten, an denen man keinen Spass hat (Leute und Sachen).

Du hast einfach ein komplett falsches, von Instagramm und Werbung geprägtes Bild vom Leben, dem Du nacheiferst - statt ein eigenes Lebenskonzept zu haben, nachdem Du Dein Leben gestaltest. Daher wird das bei Dir nie was und Du bist immer in einem Defizit.
Hör einfach auf, den Männern nachzurennen und mach Dir mal komplett unabhängig von Männern, Freunden usw. ein konzept, wie gutes Leben für Dich aussehen kann, mit Deinen möglichkeiten, ohne irgendwas zu wollen - als Selbstläufer sozusagen.


ich strenge mich so sehr an als Single mit Freunden und durch Unternehmungen glücklich zu sein
Merkst Du eigentlich irgendwas? Wie soll denn glücklich sein funktionieren, wenn man sich dafür anstrengen muss. Das verbietet sich doch von allein.
Du versuchst Dich mit Gewalt an irgendeinem Showprogramm, für dass Du keinerlei Talent hast.

Freunde können bei mir niemals diese Glückshormone erzeugen, wie es ein Mann kann für den ich Gefühle habe. Als ich zuletzt jemanden kennen lernte... Mein ganzes Leben fühlte sich perfekt an... Nachdem das ganze zu Ende ging (vor 6 Monaten), fühlte ich mich wie bei einem kalten Drogenentzug.
Du erkennst das richtoig. Dein Leben ist leer und darum jagst Du wie ein Junkie dem Stoff (Glückshormone) hinterher. Dein Irrtum ist, zu glauben, dass das immer so bleibt.

Meine Freunde können bei mir nicht die gleichen Gefühle hervorrufen wie mein Mann. Bei Freunden empfinde ich ein tiefes, stilles Glück.
Aber genau das habe ich bei meinem Mann auch, den größten Teil der Zeit, etwas intensiver als bei Freunden. Die lodernden Flammen, denen Du nachhetzt kommen zwar immer wieder vor, bestimmen aber nicht 24/365 unser Leben.
Füll Dein Leben mit den richtigen Inhalten und Du musst die innere Leere nicht mit Rausch vertreiben.
 
  • #35
Du bist sicherlich auch noch in einer Verarbeitungsphase der letzten Beziehung.
Es ist noch nicht normal für Dich, alleine zu sein.
Das beeinträchtigt natürlich das fühlbare Glücksgefühl.
 
  • #36
Liebe FS.... du scheinst noch sehr jung zu sein. Unsere Gesellschaft gibt vor, einen Partner zu haben und sich zu vermehren. Du wirst im Alter erkennen, dass es nicht so einfach ist, einen wirklich passenden Partner zu finden. Viele lange Partnerschaften, sind nicht glücklich, reden es sich schön oder sind nur aus Gewohnheit noch zusammen. Man sollte begreifen,dass Glück nicht von einem Partner abhängig zu machen, wenn du es einsiehst und begreifst wirst du sehen, was wirkliches Glück ist. Was du beschreibst, ist Verliebtheit und hat nichts mit Glück zu tun. Was du machst ist jammern, weil du wahrscheinlich noch keine wirklich schlimmer Schicksalsschläge hattest. Ich wünsche es dir auch nicht.
 
  • #37
Ich bin dieses seit Jahren in sämtlichen Ratgebern kursierenden Gefasel von wegen "Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest" einfach nur sowas von leid. Nein, es ist NICHT egal wen man heiratet und an dir und an millionen anderen Menschen sieht man, dass die Rechnung "unternimm viel mit Freunden und alles wird gut" eben NICHT aufgeht.

Der Wunsch einen Partern zu haben ist tief in uns verwurzelt und vollkommen natürlich. Wir müssen endlich mal aufhören unsere innersten Bedürfnisse zu verleugnen! Schon Gott hat gesagt "Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei!" Und wer nicht an Gottes Wort glaubt der muss doch wenigstens zugeben dass dieser Satz wohl von einem weisen Menschen geschrieben worden sein muss.

Ach ja, wenn ich das immer höre und lese. Wenn man sein Glück aus seinem Partner schöpft, dann ist man "needy", aber aus Freunden darf man sein Glück schöpfen, da ist man es dann nicht? Und mach Sport wenn du dich einsam fühlst und Liebeskummer hast, dann wird schon alles wieder gut. Na klar, es gibt Leistungssportler die den ganzen Tag nichts anderes machen als das und sich trotzdem einsam fühlen und Kummer haben. Wie kommt´s nur?

Tja weil dieses ganze Gefasel der letzten Jahre einfach grundsätzlich falsch ist. Oder glaubt hier wirklich einer ernsthaft, dass man Glück nur aus Unternehmungen mit seinen Freunden beziehen kann, einem dann nichts mehr fehlt und die arme @Lea25 die einzige Ausnahme auf der Welt ist, bei der die Rechnung nicht aufgeht?

Was ist so schlimm daran zu sagen, dass man sich einen Partner wünscht? Nichts. Es ist von der Natur nicht vorgesehen, dass wir alleine sind.
 
  • #38
Glück ist wohl nur eine Momentaufnahme....aber ich verstehe schon was sie sagen will.
Ich bin sehr selbstbewusst, fad ist mir nie, ich habe ein wunderschönes zu Hause, liebe Freunde und eine tolle Familie, alles super, aber irgendwann sehnt man sich einfach danach in den Arm genommen zu werden, schöne Gespräche zu führen, die Nähe des Anderen zu spüren usw.....
und das kann dir nur ein Partner geben.....keine Freunde, Haustiere usw:)
 
  • #39
Ihr Lieben,

es heißt ja immer so schön, dass man auch als Single glücklich und zufrieden sein kann und wenn man mit sich im reinen ist und einen guten Freundeskreis hat, egal wäre ob man einen Partner hat oder nicht.

Bei mir ist es allerdings nicht so. Freunde können bei mir niemals diese Glückshormone erzeugen, wie es ein Mann kann für den ich Gefühle habe. Als ich zuletzt jemanden kennen lernte, was eine Weile lange lief und fast eine Beziehung wurde, bin ich gefühlt geplatzt vor Glück. Mein ganzes Leben fühlte sich perfekt an! Ich konnte mein Glück kaum fassen und war ständig ganz hibbelig vor lauter Schmetterlingen im Bauch. Nachdem das ganze zu Ende ging (vor 6 Monaten), fühlte ich mich wie bei einem kalten Drogenentzug. Mein Körper zeigte starke Symptome.

Nun nach dieser Zeit versuche ich natürlich viel mit Freunden zu machen (Konzerte, Bars, Musicals uvm.) ich möchte wirklich richtig Spaß haben und es gelingt mir einfach nicht. In der ganzen Zeit habe ich mich nicht einmal richtig glücklich gefühlt. Natürlich ist es immer "nett" mit Freunden und man lacht, aber es ist einfach niemals dieses absolut erfüllte Gefühl was mir ein Mann geben kann bei dem starke Gefühle im Spiel sind.

Für mich ist es einfach so, dass ich nur dann vollends glücklich bin, wenn ich glücklich verliebt bin. Ich strenge mich so sehr an als Single mit Freunden und durch Unternehmungen glücklich zu sein, aber ich kriege es einfach nicht hin. Ich möchte so gerne dieses erfüllte Gefühl wieder haben, dieses Gefühl dass ich vor Glück platzen könnte. Was denkt ihr woran es liegt, dass ich wenn es um das glücklich sein geht, von einem Mann abhängig bin?
Liebe Lea,

spontan kamen der Begriff "Liebessucht" in den Kopf. Eventuell bist du süchtig danach, verliebt zu sein.
Aber die Verliebtheit hält nicht lange an. Irgendwann kehrt der Alltag ein.

Wie alt bist du nun, 31? Wir sind in einem ähnlichen Alter.
Dass du einen Mann bist, ist für eine junge Frau in deinem Alter normal. Natürlich können einem Hobbies, Freunde nicht das geben, was ein Mann einem gibt (Liebesgefühle, sich beschützt fühlen, sich wie FRAU fühlen und eben nicht nur Kumpeline etc).

Woran ist es genau bei dem letzten Mann gescheitert? Was hat er gesagt, wieso er keine Beziehung will? Habt ihr euch über t...der oder so kennengelernt? Das geht meistens nicht gut, die wollen dort häufig nur das Eine.
 
  • #40
Liebe FSin, ich habe deinen letzten Thread mir angeschaut "Denkt ihr, einen Partner zu finden, hat mit Glück zu tun?"

Deine Lebensvorstellung ist die der meisten Menschen, Partner, Haus, Kinder, ausreichend Geld um Leben zu können, Fürsorge bei Krankheit und im Alter, Verständnis und Zuhören bei Problemen, Zärtlichkeit und Austausch.
Das ist aber nicht 100 % die Realität, weil Menschen nicht 100 % identisch und damit übereinstimmend sind. Wir haben in jeder Beziehung eine gewisse Schnittmenge. Bei EP gibt es im Profil eine Prozentangabe, wie gut man nach wissenschaftlich-statistischen Werten zusammenpassen würde.

Solange Du hier nicht diese Wünsche erfüllt hast und diesen Träumen nachläufst, diese Träume nicht durch Deine eigenen gesammelten Erfahrungen abgleichen kannst, wirst Du immer daran festhalten, dass ein Mann, Deine und seine Liebe, dass pure Glück auf Erden ist/wäre, eben was Dich auf Dauer zufrieden und glücklich macht.
 
  • #41
Natürlich ist es immer "nett" mit Freunden und man lacht, aber es ist einfach niemals dieses absolut erfüllte Gefühl was mir ein Mann geben kann bei dem starke Gefühle im Spiel sind.
So ist es, und dies ist der Grund, weshalb viele Singles unzufrieden sind, aber keiner darf es so offen sagen wie du.
Stattdessen werden Singles unter Druck gesetzt, sie sollten ALLEINE glücklich sein.

Dazu kann ich nur sagen- der Mensch ist nicht umsonst mit Sexualtrieb geboren worden. Den hat er, um sich mit anderen zusammenzutun. Sollte er alleine glücklich bleiben mit seinen Freunden und seinen Hobbies, dann hätte er keinen Sexualtrieb.

Kinder kann man übrigens mit dem Hobby auch nicht bekommen!

Auch im Tierreich ist es komisch, wenn ein Tier sich nicht paart, sondern isoliert von der Gruppe bleibt. Dann würde auch jeder denken, mit dem Tier stimmt etwas nicht bzw. es ist unglücklich!

Ich sage nicht, dass du alles vernachlässigen sollst in deinem Leben, und ein Partner alles sei.
Aber wenn du dir einen Partner wünschst, dann tue etwas dafür- ohne Arbeit, Hobbies und Freunde zu vernachlässigen.

w, vergeben
 
  • #42
… es heißt ja immer so schön, dass man auch als Single glücklich und zufrieden sein kann und wenn man mit sich im reinen ist und einen guten Freundeskreis hat, egal wäre ob man einen Partner hat oder nicht.
Dem ist auch so @Lea25.

Der Mensch, der einem am nächsten ist, der Mensch, für den man sorgen sollte, bei dem man darauf bedacht sein sollte, dass es ihm gut geht, ist man selber. Erst danach kommt die Zuneigung zu anderen Personen. Schon in der Bibel steht: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Keine andere Person, weder ein Mann noch Freunde, ist in der Verpflichtung dich glücklich zu machen. Das ist der erste Schritt, um dafür zu sorgen, wenn nötig mit professioneller Hilfe, dass du auch ohne Mann glücklich sein kannst.

Ist es für dich nicht wichtiger zu erkennen, woran es liegt, dass deine Beziehungen nicht halten?
Wie lange dauerte deine letzte, Beziehung, die vor 6 Monaten zu Ende ging?

Perfekt ist nix im Leben und du kannst sicher sein, dass es für jeden schlimm ist, wenn eine Liebesbeziehung vorbei ist.
In der Regel sind alle Beteiligten fürs Gelingen oder Scheitern verantwortlich. Das Erste beim Ende einer Beziehung ist deshalb sich damit zu beschäftigen, was der eigene Anteil daran war und ggf. daran zu arbeiten. Wenn du deinen Teil der Verantwortung siehst, ist schon viel gewonnen, denn aus seinen Fehlern kann man lernen, um sie beim nächsten Mal zu vermeiden.
 
  • #43
Der Wunsch einen Partern zu haben ist tief in uns verwurzelt und vollkommen natürlich. Wir müssen endlich mal aufhören unsere innersten Bedürfnisse zu verleugnen! Schon Gott hat gesagt "Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei!" Und wer nicht an Gottes Wort glaubt der muss doch wenigstens zugeben dass dieser Satz wohl von einem weisen Menschen geschrieben worden sein muss.
Übertreibe nicht. Schere die Menschen nicht alle über einen Kamm!

Es gibt auch nicht wenige Menschen, die nur wenige Sozialkontakte brauchen, um sich gut zu fühlen. Das sind keine Soziopathen und auch eine erheblicher Bevölkerungsanteil, für die viel Kontakt Stress ist. Das wird viel zu oft von Menschen wie Dir übersehen.
 
  • #44
Wo findet man Glück ?
Das kann dir niemand so genau sagen. Manche Menschen im Beruf, manche im Liebesleben, andere beim Fliegen, die nächsten in Kindern .....
Ganz wichtig ist allerdings die Gemeinsamkeit: Egal, wo du dein Glück findest ... DU bist immer dabei.
Mir erscheint es wichtig, dass du dich zu möglichst wenig in deinem Leben zwingst, den Augenblick geniessen kannst und Freude ohne Hintergedanken empfinden kannst.
Problem ist die Verknüpfung - Sonnenstrahlen und deren Wärme geniessen, ohne daran zu denken: Mit einem Mann an meiner Seite ist das toll. Nein, es ist auch alleine toll. Anders toll. Aber toll.
Mit anderen Menschen zu lachen macht Spass. Denkst du aber daran, dass das ja "nur" Freunde sind, verdirbst du dir und den anderen die Freude.
Strahlst du Zufriedenheit mit dir und Freude an deinem Leben aus, dann merkt das auch ein Mann. Im Optimalfalle verstärkt der dein Glück noch. Aber denke daran - verstärken kann man nur etwas, was schon da ist.
 
  • #45
Ich bin dieses seit Jahren in sämtlichen Ratgebern kursierenden Gefasel von wegen "Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest" einfach nur sowas von leid.
Daran merkt man, dass du keinen der Ratgeber verstanden hast. Es geht nicht darum, dass man keinen Partner haben soll und sich auch keinen Wünschen soll.

Ach ja, wenn ich das immer höre und lese. Wenn man sein Glück aus seinem Partner schöpft, dann ist man "needy", aber aus Freunden darf man sein Glück schöpfen, da ist man es dann nicht?
Sicherlich darf und soll man sein Glück aus einer schönen Partnerschaft ziehen. Unter anderem jedenfalls.

Was ist so schlimm daran zu sagen, dass man sich einen Partner wünscht?
Garnichts, aber man sollte eben sein Leben nicht davon abhängig machen. Keiner will einen schwachen Menschen an der Angel der sich an einen ranhängt weil er nicht anders kann. Mit Ausnahme von Narzissten. Die lieben es, wenn Menschen von ihnen abhängig sind, weil sie sich wunderbar demütigen lassen.

Die liebe Lea ist wie viele andere Frauen nahezu anspruchslos und hängt sich jedem verzweifelt ans Bein der Andeutungen macht sie haben zu wollen. Und das will wirklich niemand haben.
 
  • #46
Oh wie süss!

Lach! Verständlich. Ich warte ja noch drauf, bis eine Frau in einer nicht funktionierenden unguten Beziehung eines Morgens aufwacht, feststellt, ihr Kopfkissen ist am linken und rechten unteren Zipfel besonders verknautscht, sagt das dem Mann und meint anschliessend: reicht mir mit Dir, ich beende unsere Beziehung. Oder so ähnlich.

Die festgestellte Projektion von starken positiven Gefühlen und Körperzuständen bei einem Mann, in welchen die FS verliebt ist, ist zufällig. Ich bin sicher, dieselben Zustände stellen sich ein, wenn man sich einredet, nur mein Kopfkissen, das so und so aussieht, macht mich glücklich und stark! Das mehrmals am Tag und Du bist kopfkissenverliebt und -besessen.
Hihi.
Natürlich habe ich mich nicht wegen dem Satz getrennt :)
Er hat nur gut die Problematik beschrieben: ich war in dem Kontakt "der Sonnenschein": zuständig für gute Laune, Glück, frohe Neuigkeiten, Trost.
Der Mann dagegen kam auf mich zu mit einem Paket an Problemen, Negativitaet, und Unfrieden mit sich, seinem Leben und seiner Vergangenheit.

Am Anfang bin ich also in die Rolle der Frau geschlüpft.. unbewusst.. die ihn endlich! glücklich macht.

Mit der Zeit stellte ich fest, dass mein Glück sich verlor. Ich wurde zunehmend gereizt und erschöpft.
Der Typ war suess. Ohne Frage.
Aber er übernahm keine Verantwortung für sich. Die Frau war es, die ihn glücklich machen sollte. Ich fühlte mich " konsumiert ".

Es ist schwer zu erklären.
Aber seither weiss ich: wer mit sich nicht glücklich ist und diesen Job dem Partner aufdrängt, vertreibt ihn...
 
  • #47
Lea lese vlt über eine narzistische Persönlichkeit, bzw über einen Umgang mit Narzisten nach,Es gibt einen unterschied zwischen weiblichem und männlichem narzismus. Vlt findest Du dich in den Texten wieder.
Die Männer geben dir sicherlich viel Energie,sie Laden deine Batterien auf. Sobald sie weg sind, ist auch die Luft bei dir raus.
 
  • #48
Ich muss meinen Vorrednern Recht geben. Selbstliebe und In-Sich-Ruhen sind ja schön und gut, aber wir sind ja wohl noch immer noch biologische Wesen und haben als solche einen Fortpflanzungstrieb. Und ich denke, dass selbst diejenigen, die bewusst keine Kinder wollen, unbewusst von diesem Trieb gesteuert werden.

NATÜRLICH hat eine Frau im fortpflanzungsfähigen Alter, deren biologische Uhr auch schon zu ticken beginnt, (Lea müsste jetzt wohl so um die 30 sein, wenn ich richtig mitgerechnet habe), große Sehnsucht nach einem Mann!

Wir jagen dem "Rausch" der frischen Verliebtheit nach, weil wir darauf programmiert sind. Es ist typisch menschliche Arroganz, zu meinen, man würde über solchen Instinkten stehen.

Nun stimmt es natürlich, dass die Verliebtheit in einer Beziehung nicht lange anhält. Aber es ist für uns Menschen ja auch nicht natürlich, lebenslang mit ein- und derselben Person zusammenzubleiben. Würden wir so leben, wie es die Natur für uns vorgesehen hat, sähe das vermutlich so aus: die Mehrheit der Frauen bekommt (beginnend so mit 14/15) alle 3 - 4 Jahre mit einem neuen Partner Nachwuchs und kommt am Ende so auf 8 - 15 Kinder, von denen aber die meisten noch im Babyalter sterben. Bei den Männern haben einige wenige dutzende Kinder, aber sehr viele gehen völlig leer aus. Und die durchschnittliche Lebenserwartung läge vielleicht so bei 40.

Natürlich klingt das aus heutiger Sicht nicht sonderlich erstrebenwert. Objektiv betrachtet, haben wir es heute schöner und bequemer. Aber ich denke, dass wir hormonell immer noch auf diese archaischen Lebensumstände programmiert sind, und dass es bei ganz vielen Menschen in den hochentwickelten Industrienationen ein Gefühl latenter Unzufriedenheit erzeugt, dieser biologischen Programmierung nicht zu folgen. Es geht ja nicht nur ums Fortpflanzungsverhalten, sondern allgemein um den Wegfall natürlicher sozialer Strukturen, aber z.B. auch ums Aufstehen zu biologisch völlig unsinnigen Zeiten, extremen Bewegungsmangel etc. An allen Ecken und Enden versuchen wir, uns einem System anzupassen, dass unseren ureigensten Bedürfnissen zuwiderläuft.

Wir sind nicht viel anders als die Raubkatze im Zoo, die rastlos von einer Ecke des Käfigs zur anderen tigert. Nur dass wir uns unseren Käfig selbst geschaffen haben.

Was tun, wenn man nicht gerade als Aussteiger leben will? Ich denke, dass Bewegung tatsächlich ein ganz wichtiger Baustein ist. Nicht in staubigen Hallen, sondern draußen in der Natur; bei Wind und Wetter. Manchmal, wenn ich draußen bin, komme ich wirklich in so einen angenehm ausgeglichenen Zustand. Nein, es ist kein rauschhaftes Glück wie bei frischer Verliebtheit. Aber da entsteht dann so eine große Ruhe in mir, die gar nicht nach dem Rausch fragt.

Aber wie gesagt, dass man grundsätzlich Sehnsucht nach einem Partner hat; nicht 24 Stunden am Tag, aber quasi als Hintergrundrauschen im Alltag, halte ich für völlig normal.
 
  • #49
Es gibt auch nicht wenige Menschen, die nur wenige Sozialkontakte brauchen, um sich gut zu fühlen. Das sind keine Soziopathen
Hier hast du mal wieder einen Beitrag von mir so richtig schön verdreht und falsch verstanden. Sage ich hier, dass man viele Kontakte haben muss? Behaupte ich irgendwo, dass man Soziopath ist, wenn nicht? Ich habe ganz klar geschrieben dass wir zu unseren BEDÜRFNISSEN stehen sollen! Deine Bedürfnisse sind eben wenig Kontakte und vielleicht auch keinen Partner zu haben, die Bedürfnisse der FS sind nunmal andere! Du behauptest ja selbst von dir dass du keine Emphatie hast und daher verstehe ich vielleicht auch ein bisschen deine Reaktion, du solltest aber langsam aufhören jeden meiner Beiträge aus dem Zusammenhang zu reißen, es nervt!

Und nochmal ganz klar falls es immer noch nicht angekommen ist: Jeder sollte zu seinen individuellen Bedürfnissen stehen, wie diese auch immer sein mögen! Das ist Authentizität! Es ist nichts falsches oder schlechtes daran sein Glück in einer Beziehung suchen zu wollen, aber es wird viel zu oft so getan, als wäre es falsch, und DA sollte vielleicht mal an Toleranz gearbeitet werden.
 
  • #50
Ich finde das Geschreibsel man solle alleine glücklich sein, völlig unverständlich. Und ich glaub das auch niemandem. Ich sehe da eher Frust oder die Vermeidung von negativen Erlebnissen, an denen man eigentlich selber schuld war oder ist. Am Ende gewinnt der im Ring, der wieder aufgestanden ist. Wer liegen bleibt hat verloren.
 
  • #51
Danke für den tollen Beitrag von @adriana und von @Blair .

Ich habe es einfach satt, dass Leute immer wieder den Singles den natürlichen Wunsch nach einem (Sexual-)Partner ausreden.

Lea ist Anfang 30, soll sie bis zum Lebensende allein bleiben?

Sie war bis jetzt schon immer Single, wer von euch tollen „alleine-glücklich-sein“-Predigern hätte es durchgestanden, bis Anfang 30 Single zu bleiben? Die meisten hätten doch Depressionen bekommen!

Was sollen ihr jetzt hobbies und Freunde nutzen? Sie sollte all ihre Zeit unbedingt darauf verwenden, noch den passenden Mann zu treffen und zu binden, sonst wird’s knapp!

Sorry, einfach mal realistisch sein!

W, vergeben
 
  • #52
Ich kann das verstehen. Die letzten Jahre war/bin ich sehr glücklich, denn ich hatte meinen Mann gefunden...
Davor war alles nur ok. Ich hatte auch immer ein interessantes Leben, aber es fehlte mir etwas.
Ich war immer auf der Suche nach was auch immer, seitdem wir zusammen sind, weiß ich, egal was passiert, alles wird gut.

Lg w42
 
  • #53
Ich finde das völlig normal. Man muss aber auch das kleine Glück schätzen (lernen) . Es gibt eben verschiedene Arten und Abstufungen von Glück. Dankbarkeit und Bescheidenheit sind Voraussetzungen, um glücklich sein zu können. Und: bei verliebten Höhenflügen besteht die Gefahr, tief zu fallen.
 
  • #54
Liebe Lea,
ich kann Dich schon gut verstehen, weil es mir vor nicht allzu langer Zeit genauso ging. Und natürlich trifft mich auch jetzt noch dann und wann der Singleblues. Aber: ich weiß mittlerweile, dass ein Mann kein Glücksgarant ist. Je mehr ich das geglaubt habe, desto unglücklicher wurde ich, denn ich habe die Herren mit einer so riesigen Erwartungshaltung überlastet, dass es gar nicht funktionieren konnte. Wie Du dachte ich, das eine Beziehung die absolute Glückseligkeit bedeutet. Und so gab es eine Beziehungsanbahnung nach der anderen. Natürlich ohne Erfolg, weil die Herren gar keine Chance hatten. Es kann nicht funktionieren, wenn eine Beziehung DIE Glückseligkeit für Dein Leben sein soll. Ich habe mittlerweile auch erkannt, dass dieses etwas verquere Denken mit einer Depression zusammenhing. Nichts machte mir Freude und da habe ich das schlechte Gefühl immer auf die Dinge in meinem Leben zurückgeführt, die gefehlt haben. Die Ernüchterung kam dann spätestens nach der Anfangsphase. Ich denke, dass eine WIRKLICH gute Partnerschaft sehr, sehr selten ist. Ich wäre glücklich, wenn ich diesen Lottojackpot noch knacken würde, aber anders ist es auch nicht schlimm.
Liebe Lea, weder Freunde noch Partner machen glücklich. Mann muss es wirklich aus sich selbst ziehen, sonst kann man nur enttäuscht werden. Wer soll denn auch die hohen Erwartungen ständig erfüllen?
Wirklich glücklich machen Dinge, in denen man aufgeht. Für mich selber fällt mir da z. B. das Thema Tierschutz ein, das mir sehr am Herzen liegt. Da war ich immer überglücklich, wenn ich etwas erreichen konnte. Früher wollte ich in die Krebsforschung, aber Leben und Arbeitsmarkt hat mich dann in eine andere Richting gebracht. Das sind nur Beispiele, aber vielleicht hast Du auch solche "Herzensanliegen"?
 
  • #55
Ich finde, Du hast das auf den Punkt gebracht.
Wenn sich einer verantwortlich fühlt für das Glück seines Partners, beginnt er, sich zu verstellen, damit er nicht durch eigene Bedürfnisse stört. Also das Glück des Partners stört. Ich würde sagen, das sieht man regelmäßig bei Personen, die heimliche Affären sind, die mehr wollen. Der gebundene Mensch soll verführt werden, das große Glück doch in seiner Affäre zu sehen, statt dass diese riskiert, ihn durch die eigene Persönlichkeit und eigene Bedürfnisse zurückzu"graulen" zum Ehepartner.
Ich bin sicher, dieselben Zustände stellen sich ein, wenn man sich einredet, nur mein Kopfkissen, das so und so aussieht, macht mich glücklich und stark! Das mehrmals am Tag und Du bist kopfkissenverliebt und -besessen.
Kopfkissenliebe ist viel einfacher, das liebt ja zurück :D
Ich glaube, bei Lea geht es ums Verliebtsein und die Hormone, nicht um den konkreten Mann. Der ist nur "das Mittel" dazu.
Ich wünschte, mein Kopfkissen könnte das leisten, dass ich auf Wolken durchs Leben gehe.
 
  • #56
Daran merkt man, dass du keinen der Ratgeber verstanden hast. Es geht nicht darum, dass man keinen Partner haben soll und sich auch keinen Wünschen soll.
Viele der aktuell erhältlichen Ratgeber sind zwar im Kern darauf ausgelegt einen Partner zu bekommen, geben sich aber große Mühe dem Leser beizubringen dass er bloß nicht zu laut sagen darf was er sich eigentlich wünscht. Es gibt einen ziemlich großen Youtube Kanal von einem jungen Mann, welcher für Männer ausgelegt ist. Die Zielgruppe sind Männer die sich einsam fühlen, der Inhaber wird aber nicht müde zu erwähnen wie sie ihre eigentliche Absicht verpacken sollen, um ja nicht falsch rüber zu kommen. Bloß nicht zu deutlich sagen dass man sich einen Freundin wünscht, dann ist man bedürftig und gleich unten durch. Und der Tenor zieht sich durch eben viele dieser Ratgeber. Unterm Strich bekommt man gesagt dass man seine Bedürfnisse unterdrücken soll und dass ja alles nur am fehlenden Selbstbewusstsein liegt. Und oft liest man hier das Gleiche. Frauen die sagen dass sie keinen Partern wünschen oder brauchen bekommen vom IM Respekt dafür ausgesprochen. Wenn jemand hier schreibt er/sie hätte gerne einen Partern dann kommt in drei von vier Antworten dass man doch bitte an seinen drei "S" arbeiten soll.

Nein ich halte das einfach für falsch. Man sollte zu dem stehen was man möchte. Der eine lebt gut allein, der andere eben nicht. Hier hat @Kirovets mich mal wieder falsch verstanden. Und am Ende bleiben dann verwirrte Geister zurück, wie gerade @Lea25 die laut eigener Aussage zwar überall hört dass man sein Glück nicht aus dem Partner schöpfen soll, dann aber durcheinander ist weil das bei ihr nicht funktioniert. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist dann stellen sich solche Fragen nicht.
 
  • #57
Das hat sehr viel mit der berühmten Akzeptanz der unterschiedlichen Ebenen, Erwartungen, Lebensabschnitte, Herausforderungen etc. zu tun.
Es ist etwa wie wenn eine 70jährige sportliche tolle Frau darauf wartet das innere Leuchten zu spüren was schwangere Frauen erleben können.
Für jede Gefühlsebene gibt es eine Bühne.
Was Du beschreibst ist das verliebt sein in den Status Verliebt sein.
Sehr verständlich aber eben nur ein ganz bestimmter Kick unserer Dopamin Rezeptoren im Gehirn.
Wenn Du ein Mensch bist der sich nicht wirklich spüren kann ohne diesen 'flighing modus', kann ich Dir nur raten dies mit Sport auszugleichen. Da kann msn ähnliche Highs erleben.
Langfristig wird es Dir aber besser gehen wenn es Dir gelingt die verschiedenen Erlebnisebenen richtig einzuordnen und die Intensität von vielen kleinen schönen Momenten jeden Tag deutlicher wahrzunehmen.
Aber..... Das hat tatsächlich auch immer etwas mit der Weisheit des älter werdens zu tun. Ich wünsche Dir sehr dass Du bald in eine gute Balance kommst.
W. 46
 
  • #58
Ich glaube, einige hier verstehen absichtlich falsch. Kein Mensch sagt, dass die FS den Rest ihres Lebens allein bleiben soll. Aber sie kann sich ja keinen geeigneten Kandidaten, mit dem es klappt, herbeizaubern und scheint so manchen auch mit ihrer Haltung eher zu vertreiben. Hilft es da, todunglücklich durchs Leben zu laufen und sich einzureden, dass man nur mit Partner glücklich sein kann? Sie muss eben vorerst das Beste aus der Situation machen.

Selbstverständlich darf sie sich einen Partner suchen. Das Problem ist aber, finde ich, ihre Einstellung! Sie überfrachtet den zukünftigen Partner schon jetzt mit Erwartungen, weil sie nur und ausschließlich in einer Beziehung ihr Glück finden will.

Niemand ist immer glücklich. Singles nicht und Verpartnerte sind es genauso wenig.

Bei vielen kommt der Richtige dann, wenn sie eben nicht mehr permanent suchen sondern ihr eigenes Ding machen. Das macht einen auch attraktiver in einer Beziehung, noch seine eigenen Interessen zu haben und nicht den anderen zu jagen mit innerer Leere und einem riesigen Loch, das er füllen soll.

Nichts anderes versucht man ihr zu sagen. Nicht, dass sie dauerhaft Single sein soll. Sondern dass sie versuchen soll, auch darin soweit wie möglich etwas Glück zu finden.
 
  • #59
Sie sollte all ihre Zeit unbedingt darauf verwenden, noch den passenden Mann zu treffen und zu binden, sonst wird’s knapp!
Kann sie machen. Wird sie auch, so wie ich sie einschätze. Aber wenn es trotzdem nicht klappt? Dann wird sie weiterhin unglücklich sein. Und in diesem Thread geht es um "Glück". Schon in der Überschrift verbindet die FS "Glück" mit "Mann". Was heißt das nun für sie? Ohne Mann kein Glück? Das wäre doch sehr traurig. Hier werden der FS Tipps gegeben, wie man lernen kann, Glück zu empfinden, auch wenn einem nicht jeder Wunsch erfüllt wird im Leben. Und ja - natürlich haben wir alle unsere Erfahrungen gemacht. Gute und schlechte. Und wir haben daraus gelernt und geben lediglich unsere Erfahrungen weiter. Es gibt Frauen, die verbissen nach einem Mann suchen, und es gibt Frauen, die das nicht tun. Die Gründe hierfür können vielfältig sein.

Was sollen ihr jetzt hobbies und Freunde nutzen?
Wie arm wäre eine Frau, wenn Hobbies und Freunde nur "Nutzen" bringen sollen. Das sind in der Regel genau die Frauen, die andere Menschen fallen lassen, sobald sie ihren (vermeintlichen) "Traummann" gefunden haben. Weil es für sie dann nur noch den Mann und dessen Bedürfnisse gibt.
 
  • #60
Unterm Strich bekommt man gesagt dass man seine Bedürfnisse unterdrücken soll und dass ja alles nur am fehlenden Selbstbewusstsein liegt. Und oft liest man hier das Gleiche.
Willst du die alleinige und völlige Verantwortung dafür tragen, dass dein Partner glücklich ist ? Immer, für immer und absolut ?
Hallo Blair,

ich frage dich bewusst so plakativ. Nein, die meisten Menschen hier schreiben, dass nicht Mr.X für ihr Glück zuständig ist, sondern sie selbst. Ihren Wunsch nach einem Mann will ihr niemand ausreden. Diesen Mann mit einer solchen Verantwortung zu erschlagen schon. Stell dir vor, du hast einen Mann an deiner Seite, der nur mit dir geniessen kann, glücklich sein kann. Das erdrückt dich doch irgendwann. Immer nur aneinander kleben ....
Ich persönlich freue mich, wenn mir V von etwas erzählt, das sie ganz toll gefunden hat. Egal was. Shoppen mit Schwester oder Tochter oder Freundinnen, ein Eichhörnchen, das sie beobachten konnte, einem Musiktitel, der ihr gefallen hat, einem Erfolgserlebnis .....
Warum ? Sie teilt ihre Freude dann mit mir. Ihre Augen leuchten, ihr Lächeln ist strahlend ......
Das kann Lea aber nicht. Sie sollte es aber lernen. Also soll sie sich ruhig einen Mann wünschen. Auch Ausschau halten. Aber auch dafür sorgen, dass sie Glücksmomente alleine oder mit Freunden hat. Damit sie ihm dann auch Glücksmomente schenken kann.

So zumindest lese ich die meisten Beiträge hier.
Gruss vom Tom