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Gast

  • #31
Leider gelten Verheiratete ganz automatisch in gewissen konservativen
Kreisen als seriöser und verantwortungsbewusster.
...
Das Verständnis für andere Lebensformen schwankt mit den Branchen und Positionen. Ob jemand verheiratet ist, einen Lebenspartner hat oder allein lebt sollte bei der Besetzung von Stellen überhaupt nicht im Raum stehen.
Das kann ich voll bestätigen. Verheirateten wird unterstellt, dass sie (auch in anderen Bereichen als im Job) Verantwortung übernehmen können und ein (in der Regel wenigstens) stabiles privates Umfeld haben, das sie gegebenenfalls unterstützt. Bei der Besetzung von echten Führungspositionen ist es üblich, vor der endgültigen Entscheidung über eine Stellenbesetzung auch ein Gespräch mit der Ehefrau/Partnerin zu führen - gerne bei einer Einladung zum Abendessen o.ä.

Da ist schon mancher Karriereschritt am Auftreten der Frau gescheitert. Und das ist bis heute so geblieben. (Es gilt prinzipiell übrigens umgekehrt - für Frauen - in exakt gleicher Weise.)

Im öffentlichen Dienst ist das naturgemäß anders... aber in der produktiven Wirtschaft, in der höhere Leistung und Belastbarkeit erwartet wird, da ist es unverändert so - wenn auch mit gewissen Ausnahmen (Agenturen zum Beispiel).

M50
 
G

Gast

  • #32
Selbstverständlich haben verheiratete Männer bessere Karrierechancen. Meine Frau ist immer an meiner Seite und hat mich an viele Ort der Welt begleitet, zuletzt in die USA. Sie ist meine Gefährtin und stärkt mich. Ich brauche und bewundere sie dafür, dass sie dafür einiges geopfert hat. Dafür sorge ich für sie und zwar gerne!
 
  • #33
@29
Soziale Kompetenz im Job müsste ja dann bei allen Eltern höher sein. Ist Quatsch.
Beruflich verwertbare soziale Kompetenz erwirbt man fachgebunden im Team und im Job.
Sehe keine Kompetenz beim Windeldiplom und der Umgang mit Kunden ist was anderes als der Umgang mit Kindern.
Es geht nicht um ALLE, sondern Wahrscheinlichkeiten. Selbstverständlich, (das zeigt auch die Erfahrung) haben Eltern im Schnitt deutlich höhere soziale Kompetenzen als Kinderlose. Und selbstverständlich sind die Hürden für einen Ortswechsel höher, da muss das Angebot der Konkurrenz schon äusserst attraktiv sein (versuch mal in einer ländlichen Gegend erfahrene Fachkräfte zu bekommen).
Der Umgang mit Kunden- tja hat sehr oft ziemlich viel Ähnlichkeit wie der Umgang mit Kindern. Gerade die Wege den Kunden dahin zu bringen dass es SEINE Idee war lernt man bei der Kindererziehung in perfekter Weise.

Bei der Besetzung von echten Führungspositionen ist es üblich, vor der endgültigen Entscheidung über eine Stellenbesetzung auch ein Gespräch mit der Ehefrau/Partnerin zu führen - gerne bei einer Einladung zum Abendessen o.ä.
Bitte?? Hab ich in D noch nie erlebt (in den USA und in England ist es in der Tat üblich). Hierzulande spielt der Partner üblicherweise keine Rolle. Diese Erscheinen auch in der Öffentlichkeit so gut wie nie. Selbst bei DAX-Vorständen nicht.
 
G

Gast

  • #34
Wenn ichjemanden einstelle, dann möglichst mit einer Familie als Hintergrund. Singels und AE sind hier nicht so angesagt. Mir ist wichtig dass eine gewisse Flexibilität vorhanden ist.

Die unverheirateten junge Frauen (das zeigte sich in der Vergangeheit sehr deutlich) wollen entweder skrupellos nach oben, ohne auf Kollegen- und Firmenkultur acht zu geben und nutzen dazu leider alle Mittel (habe ich allerdings auch schon zweimal bei Männern erlebt);
oder sie haben sich mit ihrer Beschäftigung abgefunden (mit eher unmotivierter Berufswahl - Bertriebswirtschaft als Auffanglager für alle Unentschlossenen) und gehen pünktlichst nach Hause um sich für das Feiern, Reiten oder sonst eine Freizeitbeschäftigung fertig zu machen (auch um sich den richtigen Traumprinzen zu angeln ???....). Das erhält nur den Job, sonst nichts.

Dies ist bei den jüngeren Männern irgendwie anders. Sie streben meist langsamer, kundenfreundlicher und kontinuirlicher zu höheren Zielen und sind dabei unaufdringlicher.

Die Zeit für die Familie erhalten beide Geschlechter, das ist uns allen wichtig, 1 bis 2 Jahre darf hier jeder Familienpause einlegen, ist mir lieber als "Burn-out-Zeiten". Wichtig ist, dass derjenige, welcher bei uns weiter machen möchte, sich auch fortbildet.

Außerdem gab es in der Vergangenheit bei uns viel Verdruß mit irgendwelchen Affairen zwischen den Angestellten, incl. Zickenkrieg bei den Frauen. Das will ich alles nicht, und trfefn dann schnell harte Entscheidungen.

Ich wäre sehr dafür, dass der nächster Partner ein Frau wird.

Leider hatte bei unserem Unternehmen noch keine Frau die erforderliche Kompetenz, Gelassenheit und innere Ausstrahlung. Das wird aber kommen.
Und dann bin ich mir sicher, dass es eine Mutter sein wird, wie meine Geschäftspartner auch Väter sind.

Ich glaube nämlich, Eltern können mehr soziale und geschäftliche Kompenetenz für unsere Dienstleitungen vermitteln und sind auch glaubwürdiger als jede "Single-Emanze".
Wie bei uns Männern auch, wird sie vermutlich nicht mehr jung sein, so dass die evtl. Kinder dann schon keine Kleinkinder mehr sind, wenn die Person dann in die Geschäftsleitung aufsteigt.

M 41