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  • #1

Haben Männer generell weniger Gefühle oder können sie sie nur nicht zeigen?

Offensichtlich reden Männer nicht über Gefühle oder wenn nur selten. Ich frage mich schon lange, ob das nicht vielleicht einfach daran liegt, dass sie viel weniger Gefühle haben. Ich glaube, wir Frauen empfinden viele Gefühle viel intensiver und inniger.
 
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  • #2
ohje, um zu so einer Aussage zu kommen, musst du aber schon sehr schlechte Erfahungen gemacht haben, das tut mir leid.
Natürlich haben Männer nicht grundsätzlich weniger Gefühle, aber ja sie reden weniger drüber und machen vieles vielleicht lieber mit sich selber aus. Der grundlegende Unterschied zwischen Mann und Frau ist aber glaube ich, dass Männer ihr Leben nicht so deutlich von ihren Gefühlen bestimmen lassen, wie wir Frauen es tun und sicherlich nicht so interpretationsfreudig bgl Aussagen/Handlungen des Partners sind, wie wir es sind.
 
  • #3
Liebe Fragenstellerin,

wie oft habe ich schon so begonnen: dann hast Du mich noch nicht kennen gelernt? Also ehrlich gesagt erschreckt es mich immer wieder sowas über meine Geschlechtsgenossen zu hören, da gibt es doch tatsächlich Sekunden, wo ich mich tatsächlich schäme (aber nur 2,17 Sekunden - für mehr sind die anderen nicht so sensiblen Kerlen meine Gedanken nicht wert) ein Mann zu sein.

Also, ich bin nicht so.

Tja - und nun über das Leben der Anderen:
=> Eventuell sehen es diese Männer als Schwäche an, Gefühle zu zeigen. Sie merken in der modernen Gesellschaft mit einer sich zusehends lückenlos durchsetzenden weiblichen Emanzipation, dass es ihnen schwer fällt, klassisch männliche Werte zu zeigen und machen das dann so (vielleicht auch unbewusst, denn nicht jeder kann so denken)
=> Der Charakter, die Erziehung und die Persönlichkeit der Männer ist so, dass sie wenig darüber sprechen, entweder, weil sie es nie gelernt haben, weil es ihnen Unbehagen bereitet oder eventuell denken, dass ihr euch noch nicht gut genug kennt.
=> Vielleicht sind das selten auch Männer, die gerade mit sich selbst eine emotionale Krise ausmachen und im Rahmen dieses Verarbeitungsprozesses nicht reden wollen, weil sie es introvertiert und nur mit sich selbst ausmachen.
=> Es kann durchaus auch sein, dass diesen Menschen die Worte fehlen, etwas zu artikulieren, was an sich nicht artikuliert werden kann, weil es gefühlt wird.

Allerdings ist es totaler Schwachsinn, dass Männer weniger empfinden (jetzt mal körperliches Schmerzempfinden ausgenommen, da ist irgendwie doch wohl die männliche Schmerzschwelle anders). Männer empfinden ebenfalls viel und in ähnlicher Form, das, was sich zu unterscheiden scheint ist eher die Art damit umzugehen. Ich bin mir sicher, dass ein Mann genauso sinnlich und intensiv-innig sein kann wie Du. Ich kenne sogar einige, die das sind.

Daher wünsche ich mir Deinen Glauben in den Grundfesten erschüttert zu haben und hoffe, dass du konvertierst ;-) Herzliche Grüße - Niko m(25) 7E22AC77
 
  • #4
Fragestellerin, du musst zwischen drei Dingen klar unterscheiden:

1. Gefühle haben
2. Gefühle zeigen
3. Über Gefühle reden

Letzteres mögen viele Männer überhaupt nicht gerne, das hast du richtig erkannt. Es ist allerdings immer die Frage, was genau darunter verstanden wird. Unter "über Gefühle reden" versteht bestimmt jeder was anderes. Und auch keine Frau würde zu ihrem Mann sagen: Lass uns mal über Gefühle reden!

Emotionen hat grundsätzlich sicherlich auch jeder Mann in ausreichendem Maße, aber zeigen kann sie in der Tat nicht unbedingt jeder. Manche sind zu schüchtern und glauben, sich damit zu blamieren. Andere meinen, dass sie bei der Frau nicht den nötigen Rückhalt haben, so dass das Zeigen der Gefühle nicht auf fruchtbaren Boden fällt beim Gegenüber. Im Grund haben sie Angst vor der dann entstehenden peinlichen Situation. Wenn diese beiden Gründe nicht zutreffen, dann sind wohl tatsächlich keine Gefühle für diese spezielle Frau vorhanden. Für eine andere Frau - oder wahlweise auch ein Auto - mag das anders sein.

Ich bin der Meinung, dass man von Männern das Reden über Gefühle nur sehr begrenzt erwarten kann. Dafür sollten sie sie dann aber schon auf andere Weise offenbaren. Sex ist nicht die einzige Möglichkeit und allein die wird von Frauen auch nicht akzeptiert. Das glauben Männer aber manchmal.
 
  • #5
Ich bin überzeugt, dass Männer prinzipiell genauso viele Gefühle empfinden können und auch tatsächlich regelmäßig empfinden.

Man muss sie nur beim Anschauen eines Fußballspiels beobachten -- da kommt niemand auf die Idee, sie könnten keine Gefühle haben. ;-)

Meines Erachtens zeigen Männer sogar recht oft und viel Gefühl. Man muss sie nur genau genug beobachten und deuten können. Strahlende Augen oder niedergeschlagene Stimmung; Trauer, Frust, Freude, Stolz ... alles intensiv vorhanden. Also keine Sorge!

Allerdings reden Männer nicht gerne über Gefühle und letztlich stimme ich ihnen da sogar zu: Gefühle sind zum haben, zeigen und ausleben gedacht, aber nicht zu darüber reden. Wie blöde ist es doch zu sagen "da freue ich mich aber" -- steifer und wirklichkeitsfremde geht es nicht. Freude empfindet man, lebt man, strahlt man aus -- aber sagt sie doch nicht.

Das gleiche gilt eigentlich auch für die meisten anderen Gefühle. Fast immer ist die nonverbale Kommunikation von Gefühlen viel aussagekräftiger, authentischer und lebensnäher als das "Darüberreden".

@#3: Ich stimme daher ThomasHH zu. Man sollte von Männern Gefühle erwarten, aber nicht das Reden darüber.
 
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  • #6
Ja Thomas, da hast Du recht,
Übrigens, nach 8 Jahren Beziehung weiss ich auch, dass über Gefühle reden für Männer ein absolut zweischenidiges Schwert ist.
Als ich das während und zum Ende meiner Beziehung jeweils tat (also Dinge so ansprach, wie ich sie fühlte und vermisste), da baute sich für meine Ex-Partnerin ein seelischer Druck auf, dem sie körperlich nicht standgehalten hat, Migräne und Tinitus (und Pilze) waren die Folge mit allenweiteren Folgen, die ihr euch leicht vorstellen könnt.

Das es so war, haben wir erst festgestellt, als ich die Beziehung beendete, danach war der Druck weg und es ging ihr (allerdings nur körperlich, seelisch wohl ein riesieges Loch) besser.

Vielleicht hätte ich mal lieber die Klappe gehalten, dann müsste ich jetzt nicht suchen....
 
  • #7
Ich stimme der FS zu und ich finde man soll auch über Gefühle sprechen können. Schließlich weiß Frau doch nicht, was in ihm vorgeht und gerade in einer Situation der wortlosen Gefühlsäußerung entstehen sehr oft Mißverständnisse. Die Frau denkt, "er hat es gemerkt, er weiß Bescheid..", und der Mann wundert sich "was ist mit ihr los? wieso reagiert sie jetzt so?"..

Meine Erfahrung hat mich auch das gleiche gelehrt. Ich zweifle nicht daran, das Männer Gefühle haben, keineswegs, aber Frauen scheinen viel emotionaler zu sein. Es mag auch eine Kleinigkeit sein, was Frauen berührt, wo aber Männer nur die Stirn runzeln.
Natürlich gibt es da auch Ausnahmen. Ich denke, das hängt auch von der Erziehung ab, da Männer im Allgemeinen zu weniger Emotionsausbrüchen gepolt werden.
 
  • #8
Werte fragestellerin..

nein, Männer nehmen Gefühle sicherlich ebenso intensiv wahr wie Frauen. Einige davon sicherlich sogar intensiver. Im Normal unterscheidet man zwischen "weiblichen" (z.B. Scham) und "männlichen" (z.B Hass) Gefühlen.Der Feld-Wald und Wiesen Mann hatte bis dato immer gsagt bekommen: ein Indianer kennt kein Schmerz.. dahingehend auch keine schmerzhaften Gefühle. Sie haben oder nicht steht nicht zur Deabtte, sie zu zeigen oder nicht und sogar darüber zu reden wird grundsätzlich aberzogen. Interessanterweise gibt es mittlerweile diverse Managerschulen die das den Männern wieder beibringen. Ich habs auch wieder lernen müssen. und fahre damit recht gut.. Und: es macht verdammt zufrieden.. =)

7E24B720 m36
 
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  • #9
Liebe Fragestellerin,

aus meiner Sicht haben Männer nicht weniger Gefühle. Sie zeigen sie jedoch oft nicht, weil sie sie gar nicht kennen : Männer haben eine deutlich geringere Fähigkeit Gefühle bei sich wahrzunehmen und zu sie zu differenzieren, wissen selbst manchmal gar nicht , was los ist und können das dann auch schlecht in Worte packen.

Beate
 
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  • #10
Diese "Gerede über" erinnert mich an einen Cartoon (aus den 80-ger Jahren).
Sagt der Jäger zum, von ihm selbst angeschossenen Hasen: "Das tut mir aber echt leid!" ;)

M49
 
  • #11
Männer haben sicher die selbgen gefühle nur wird es ihnen von der gesellschaft abkonditioniert sie zu zeigen, schließlich will jede frau eine starke schulter zum anlehnen und nicht einen waschlappen um den sie sich kümmern muss und mit dessen gefühlswelt sie sowieso gänzlich überfordert ist, da müsste sie dann nämlich ihre zurückstellen.
 
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  • #12
Ich habe den Glauben daran verloren, dass Männer fühlen können. Ich habe keine Lust mehr verletzt zu werden und bleibe lieber alleine! Ist natürlich unschön, aber mir ist die Kraft ausgegangen. Ich kann nicht mehr ...
 
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  • #13
warum sollten männer generell weniger gefühle haben? das ist doch unsinn. nur fakt ist, daß die männer ihre gefühle der frau zeigen, die sie auch wirklich lieben. wenn ein mann dir keine gefühle zeigt (nicht sagt) dann liebt er dich auch nicht. punktum. wir frauen hören und sehen gerne mal über vieles hinweg und denken uns in aussagen das hinein, was wir gerne hören würden. klar gibt es typen, die weniger gefühle zeigen. aber selbst diese männer verhalten sich bei frauen, in die sie wirklich verliebt sind, ganz anders.
 
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  • #14
Nein, Männer fühlen genauso wenig und genauso intensiv wie eine Frau.
Nur sie zeigen es nicht so, wie Frau es sich wünscht bzw. merkt sie es oft nicht, weil sie glaubt, er müsse es sagen oder durch teure Geschenke kompensieren.
Ein Mann, der liebt, redet nicht viel, aber er tut viel und daran allein, was ein Mann für eine Frau tut, erkennt man seine Liebe. Erfahrene Frauen wissen das.
Hat er viel Zeit für mich? Ist er besorgt um mich? Tut er mir manchen Gefallen? Sieht er wo es fehlt?
Ein Liebesbewies ist immer die Tat für eine Frau, nicht Gerede.
 
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  • #15
Männer haben Gefühle - doch Frauen wollen so etwas nicht sehen, übersehen und nehmen es nicht mehr wahr.
 
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  • #16
Frauen halten sich für Menschen und Männer für Maschinen? Diesen Eindruck bekomme ich (m 37) oftmals, wenn ich solche Beitäge lese. Besonders wenn es um sexuelle Probleme wie "Ich habe keinen Bock auf Sex" geht. Da reden Frauen davon, wie schrecklich es ist, körperlich abgelehnt werden. Andererseits geben sie sich gegenseitig unverblümt den Rat nach Abwechslung im Sexleben und das es völlig normal sei, dass sie auf ihren Partner/Mann keine Lust mehr haben. Hallo? Wir Männer lesen hier auch mit. Für uns ist es ganz genau so schrecklich, körperlich abgelehnt zu werden - besonders wenn wir unsere Frauen lieben. Ich lese nur selten dass Männer untereinander derartige Ratschlàge geben. Hauptsache den Frauen geht es stets gut. Wenn sie keine Lust hat, ist das selbstverstàndlich völlig OK dass sie sich verweigert. Dass er darunter leidet interessiert ganz und gar nicht. Da soll noch mal jemand sagen Männer wären gefühlskalt - tzzzz. Wenn man nur einmal Leid und Lust bewertet kann einem übel werden. Er leidet während sie NUR keine Lust hat. Und da kann Frau sich nicht ab und zu überwinden?
 
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  • #17
Hallo #16, was hat ein Mann denn von Sex mit der Partnerin, die sich ÜBERWINDET?
Soll sie sich danach übergeben oder weinen, oder währenddessen telefonieren? ;)
Begehren und Liebe werden anscheinend nicht nur von Frauen fälschlicherweise oft verwechselt.
Viele Männer begehren eine Frau, ohne tiefere Gefühle für sie zu haben-das gilt als normal.
Viele Frauen haben tiefe Gefühle für einen Mann, das Begehren ist jedoch erloschen.
Frauen können einen Mann lieben, ihn aber nicht (mehr) begehren.
Tja-also können sie das auch trennen-nur andersherum, verstehst Du?
Hmm...vertrackt.
(w)
 
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  • #18
Meine Erfahrung zeigt, wenn ich einer Frau meine Gefühle offenbare, interssiert sie sich überhaupt nicht, die Freundschaft wird sogar in eine gernverte akzeptanz gewandelt. Bis dato war das immer so.

An den Punkt wundert es mich nicht dass die Männer so ticken.
 
  • #19
Frauen können einen Mann lieben, ihn aber nicht (mehr) begehren.
Für mich gehört das zusammen, sonst wäre es ja nur noch Freundschaft ?
Vielleicht nur sexuell nicht mehr begehren ?

Männern wird früh abtrainiert, Gefühle zu zeigen. Meine Mutter war besonders radikal.
Lachen = "Sei nicht so hysterisch" - weinen = sinngemäs "Selber schuld".
Ihre Mutter war auch so - aber noch härter.

Mit all meinen Partnerinnen konnte ich nicht über Gefühle sprechen. Weder meine noch ihre.
Weil sie es nicht wollten, oder nicht konnten ?

Wenn man erlebt, wie knallhart Frauen bei der Partnersuche sein können, welche tlw. schroffen Antworten, und Männer wie Bewerber aussieben,
braucht frau sich nicht wundern, wenn Männer vorsichtig werden, mit Gefühlsregungen.
Und beim aktuellen "Männlichkeits-Wahn" befürchten müssen, daß Gefühle (zeigen) als "unmännlich" verurteilt wird ?
 
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  • #20
Frauen haben mehr Gefühle für sich und ihre Welt. Das wars.

Frauen können nur ihre Welt und ihre Bedürfnisse sehen. Sie sind blind für den Mann und seine Gefühlswelt. Ja die Frauen interessieren sich auch nicht dafür weil sie selber von ihren eigenen Gefühlen so eingenommen sind das sie nichts weiter sehen al ebendiese.

Also haben zwar Frauen "mehr Gefühle" oder sie sind ihren (!) Gefühlen mehr ausgeliefert als der Mann [mod]

Frauen sind so gefühlsmäßig drauf wie kleine Kinder bei dem das eigene ICH als Gott auftritt. Das ist eine Phase in der Menschwerdung namens Narzissmus. Wobei die meisten Frauen geistig gesehen dort hängenbleiben. Im Narzissmus eben.

Einfühlungsvermögen besonders in einen Mann: Dazu ist keine Frau imstande besonders nicht wenn sie noch nicht ihren Instinkt des Kinderkriegens abgeschlosen hat denn dieser färbt die Beziehung zu dem Mann so ein das eine wahre Beziehung zu dem Mann gar nicht möglich ist. [mod]
 
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  • #21
Frauen haben "Gefühle". Männer lieben.
 
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  • #22
Naja, das sind große Worte...
Frauen lieben genauso.
Aber in Beziehungsanbahnungen ist es nunmal so, dass nicht immer alles eindeutig ist, dass nicht immer beide sofort verliebt sind und nach dem Sex spätestens klar ist: Wir sind ein Paar und wollen es auch bleiben.
Es ist manchmal eben kompliziert, wie Facebook so schön sagt. Frauen wollen auch nicht immer ihre Gefühle preisgeben, Frauen haben auch Angst verletzt zu werden und Frauen wollen einem Mann auch nicht hinterherrennen.
Männer haben manchmal, vor allem nach Trennungen, große Angst, sich wieder wirklich zu verlieben oder eine feste Beziehung einzugehen - sie könnten ja enttäuscht werden, es könnte ja zu viel Verpflichtung entstehen...
Ich hatte schon Begegnungen/Liebschaften/Affären, die nur auf Missverständnissen beruhten, weil keiner klar sagen wollte, was Sache ist.
Ich habe 2 Freundinnen, die hatten 2 bzw. 5(!) Jahre eine Affäre. bevor es eine Beziehung wurde.
Reden kann durchaus helfen. Vor allem, wenn keiner von beiden genau weiß, was denn der andere empfindet: Ist es hauptsächlich Spaß, ist es Verliebtheit, ist es Liebe?
Klar gibt es Beziehungen, da ist alles sofort klar. Das sind dann Frederikas Fälle.
Aber im wahren Leben läuft eben nicht alles optimal, manchmal liebt einer mehr, manchmal will einer von beiden vorerst nicht mehr und trotzdem können beide nicht voneinander lassen.

Dass Frauen sich nicht in einen Mann einfühlen können, stimmt nur dann, wenn eine Frau nur ihre Bedürfnisse sieht und nicht die des Mannes. Kommt bei jüngeren Frauen häufig vor, die sind dauernd beleidigt, wenn der Mann nicht so funktioniert wie sie es gerne hätten.
Aber auch frau lernt dazu ;-)
Ich habe erst nach meiner Ehe wirklich gewusst, dass man einen Mann nicht erziehen kann, ummodeln zu dem Menschen, den man eigentlich gerne hätte. Klingt zwar logisch, ist aber in der Praxis gar nicht so leicht umzusetzen.
Einen Einzelgänger kann man nie auf den Geschmack des Familienlebens bringen, ein modisch Hoffnungsloser wird nie gerne shoppen gehen, ein Egoist wird nie empathisch, ein Kochmuffel oder unordentlicher Mensch wird sich auch nicht ändern, nur weil man selber es gerne hätte.
Auch der Sex wird sich nicht ändern, nur weil man selber es gerne anders hätte.
Männer ändern sich nie! Aber wenn man sie so sein lässt wie sie sind, tun sie es evtl. ein klein wenig ihrer Liebsten zuliebe. :)

Ich habe noch nie einen Mann kennen gelernt, der gerne über Gefühle geredet hat. Ich konnte auch nie wirklich einschätzen am Anfang einer Beziehung, was ein Mann für mich empfindet - meistens war es wesentlich mehr als ich dachte...

w,40
 
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  • #23
Jeder Mensch ist anders, so auch jede Frau und jeder Mann.
 
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Gast

  • #24
Ich bin ein ziemlich emotionaler Mann und zeige Emotionen oft und offen. Freundinnen in meinem Umfeld schätzen das sehr, potentielle Partnerinnen reagieren dagegen meiner Erfahrung nach in 8 von 10 Fällen anfangs tolerant, sehr bald aber entweder mit Rückzug oder genervt mit Vorwürfen wie “Du bist viel zu kompliziert für einen Mann“, worauf dann wiederum ich relativ schnell nen Schlussstrich ziehe, da ich ein Typ Mann bin, an den man sich gerne enorm anlehnen kann, der das aber auch von einer Frau erwartet (echte Emanzipation, ganz ohne das mediale Aufgebausche).

Meiner Erfahrung nach reden viele Frauen gerne darüber, dass Mann ja Gefühle offen zeigen und kommunizieren soll, aber wollen (und dazu gehört es, bereit zu sein, sowohl alle positiven, als auch negativen Konsequenzen zu tragen) tun das die wenigsten. Im Übrigen merkt Man(n) auch sehr schnell, dass sich gerade bei jungen Frauen zwischen 20 und 25 die beste Freundin in ihrer Stellung angegriffen fühlt.

Und genau mit diesen Wenigen hat es bei mir bisher geklappt und will ich auch zukünftig wieder eine Partnerschaft führen.
 
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Gast

  • #25
Frauen haben mehr Gefühle für sich und ihre Welt. Das wars.

Frauen können nur ihre Welt und ihre Bedürfnisse sehen. Sie sind blind für den Mann und seine Gefühlswelt. Ja die Frauen interessieren sich auch nicht dafür weil sie selber von ihren eigenen Gefühlen so eingenommen sind das sie nichts weiter sehen al ebendiese.

Also haben zwar Frauen "mehr Gefühle" oder sie sind ihren (!) Gefühlen mehr ausgeliefert als der Mann [mod]

Frauen sind so gefühlsmäßig drauf wie kleine Kinder bei dem das eigene ICH als Gott auftritt. Das ist eine Phase in der Menschwerdung namens Narzissmus. Wobei die meisten Frauen geistig gesehen dort hängenbleiben. Im Narzissmus eben.

Einfühlungsvermögen besonders in einen Mann: Dazu ist keine Frau imstande besonders nicht wenn sie noch nicht ihren Instinkt des Kinderkriegens abgeschlosen hat denn dieser färbt die Beziehung zu dem Mann so ein das eine wahre Beziehung zu dem Mann gar nicht möglich ist. [mod]
Moment, das finde ich interessant.

Bist du m oder w?

Woher kommt die Theorie, Frauen hätten in einen Mann kein Einfühlungsvermögen und seien blind für seine Gefühle?

Also jetzt ernsthaft, das finde ich eine interessante Aussage und ich tendiere dazu, zuzustimmen, aber ich hätte gerne mehr Input dazu aus Männersicht ;-) Und vor allem würde ich gerne wissen, falls dem wirklich so ist, wie ändert man das? Kann man das ändern?

w, 31
 
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Mooseba

  • #26
Frauen, wenn ihr wollt, dass Männer grundsätzlich offener mit ihren Gefühlen umgehen, dann erzieht am besten eure Söhne entsprechend. Für mich ist das keine biologische, sondern eine gesellschaftliche Problematik. Männer halten mit ihren Gefühlen hinter'm Berg, weil das als männlich gilt. Beim Gegenteil gilt man als Weichei. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Dass Frauen viele Gefühle viel intensiver und inniger empfinden, ist ein Ammenmärchen.

(m,30)
 
  • #27
Dass Frauen viele Gefühle viel intensiver und inniger empfinden, ist ein Ammenmärchen.
Sehe ich ebenfalls so, jedenfalls im Kindesalter, auch wenn ich meine Kinder (2 Töchter und 2 Söhne) beobachte.
Allerdings wählen sich viele Menschen ihre Prägung im Laufe ihres Erwachsenenlebens (Déformation professionnelle ;), man sollte also nicht immer die Mütter verantwortlich machen -jedenfalls nicht ausschließlich sie- für das gesellschaftliche Erwartungsspektrum, dem jeder Erwachsene ausgesetzt ist.
 
M

Mooseba

  • #28
[...]
Allerdings wählen sich viele Menschen ihre Prägung im Laufe ihres Erwachsenenlebens (Déformation professionnelle ;), man sollte also nicht immer die Mütter verantwortlich machen -jedenfalls nicht ausschließlich sie- für das gesellschaftliche Erwartungsspektrum, dem jeder Erwachsene ausgesetzt ist.
Um Himmels willen, so wollte ich das auch nicht gemeint haben. Ich schrieb nur deshalb von Müttern, weil eine Frau hier die These aufstellte, dass Frauen grundsätzlich eine besseres Verhältnis zu den eigenen Gefühlen hätte. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die FS es grundsätzlich schlecht findet, dass die Männer eine größere Distanz zum eigenen Gefühlsleben hätten.
Bei mir z.B. war der Vater die treibende Kraft in der Erziehung und mit Sicherheit mitverantwortlich, dass ich nicht das beste Verhältnis zur eigenen Gefühlswelt habe.
 
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Gast

  • #29
Bei der Abnabelung aus meiner ersten Ehe habe ich für einige Zeit die Hilfe einer Therapeutin in Anspruch genommen. Sie hat mir sehr glaubhaft versichert, dass es Frauen zwar durchweg gut gelingt, sich als der gefühlvollere und zuwendungsbereitere Part darzustellen, es aber überwiegend die Männer sind, die im Fall einer Trennung auf künftige Exfrau und Kinder Rücksicht nehmen und aus falsch verstandener Liebe zu den Kindern sogar auf eine Trennung von ihrer Frau verzichten, während Frauen mehrheitlich die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen und erst danach nach Gründen suchen (und finden), warum die Trennung für die Kinder das Beste ist.
 
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Gast

  • #30
Liebe FS,

ich glaube (das ist nur meine subjektive Einschätzung und eigene Erfahrung als Mann), dass bei Männern Emotionen weniger komplex sind als bei den meisten Frauen, aber durchaus die gleiche Intensität besitzen. Anderseits ist es auch Erziehung, Emotionen abschalten zu können zum eigenen Schutz oder rationaler Dinge zu betrachten. Wer meint aber in einer Beziehung als Mann Emotionen abzuschalten, hat nach meiner Ansicht einen ganz schönen "Knacks"