• #1

Haben Frauen ab 40 eine Bindungsphobie?

Hi,

ich bin langsam am verzweifeln.Ich selbst bin mit meinem Leben sehr zufrieden.
War bisher nur gelegentlich immer mal kurzzeitig Single.Prinzipiell fällt es mir leicht eine neue Beziehung zufinden.
Aber meine Beziehungen scheitern prinzipiell von einer Länge 4-6 Jahre fast immer aus den gleichen Gründen.
Frauen sind bindungsgestört und haben teils ihre vergangenen Beziehungen oder Ehen nie verarbeitet.
Sie wollen kaum Verbindlichkeiten eingehen.
Ich bin vom Typ sehr umgänglich,verständnisvoll und freiheitsliebend.
Das haben alle Frauen an mir zu schätzen gewusst.
Sobald ich aber mal etwas gemeinsames Schaffen wollte z.b Kinder,Hausbau,Auto usw. begann der Streit.Seit 15 Jahren wollte auch noch nie eine Frau mit mir zusammen ziehen.
Alle haben nur die schönen Seiten mit mir genießen wollen.
Bei Problemen waren sie kaum Ansprechpartner oder waren weg.
In mir macht sich langsam das Gefühl breit,als würde ich nicht für mehr reichen.
Auch ganz aktuell, zum „vögeln“ gut genug aber bitte nicht mehr.
Ich komme bei Frauen zwar gut an aber vermittel scheinbar nicht den sogenannten Ruhepol,Sicherheit usw.
Widerrum beschweren sich Freunde,das ihre Frauen zu sehr klammern und ich doch froh sein sollte,so frei leben zu können.
Aber es erfüllt mich nicht mehr.
Ich suche nach der Partnerin die mir irgendwo das Gefühl gibt,das sie mich braucht,will und ich ihr wichtig bin...
 
  • #2
Wie mann es bekommt, ist es verkehrt! Der Großteil der Männer würde sich alle Finger ablecken, wenn sie wie Du Leben könnten - an jedem Finger eine Frau, die nichts als Sex und sonst noch ein paar schöne Stunden möchte - der Traum fast aller Männer!

Bei Problemen waren sie kaum Ansprechpartner oder waren weg.
Natürlich, Du solltest der Mann sein und nicht das Weichei!

ch suche nach der Partnerin die mir irgendwo das Gefühl gibt,das sie mich braucht
Geht nicht, siehe oben!!

vermittel scheinbar nicht den sogenannten Ruhepol,Sicherheit usw.
Natürlich nicht, siehe:
Entweder Du änderst grundsätzlich Deine Einstellung zum Leben oder Du lebst so weiter wie bisher. Wie Du selber weißt - die meisten Männer beneiden Dich darum!
ErwinM, 50
 
  • #3
Hallo @Eddy ,
du suchst dir die falschen Frauen aus.
Warum nimmst du die Selbstbewussten?
Guck dich mal bei den Mauerblümchen um. Da findest du was du suchst. Aber auch ganz viel Langeweile.
Mann kann nun mal nicht alles haben.
 
  • #4
Das sieht eher danach aus dass die Frauen bald erkennen was sie sich 'ins Haus' holen würden mit Dir und intuitiv - - im Gegensatz zu jungen Dingern - - spüren dass ihnen da wenig Sonnenschein blüht.
Also bleiben sie im sicheren Randgürtel aussen vor.
Ist vielleicht hart, ist abet meistens genau dass wenns immer wieder für mehr nicht reicht.
Versuch zu geniessen was geht, oder mal genau hinschauen warum das so ist.
Liegt nicht wirklich an den Ladys selbst, sie haben nur immer bessere Antennen mit den Jahren..... Oder es ist schlichtweg nie Liebe gewesen bis jetzt.
Good luck, w 46 :)
 
  • #5
Aber meine Beziehungen scheitern prinzipiell von einer Länge 4-6 Jahre fast immer aus den gleichen Gründen.
Wieviele sind es denn, dass Du von diesen paar Frauen auf alle schließt?
Vielleicht ziehst Du auch einen bestimmten Typ Frau an, der eben mit Deiner Art richtig gut klarkommt. Ich finde auch, dass eine Beziehung, die nach 4 bis 6 Jahren scheitert, eigentlich nicht mehr an den Exbeziehungen der Frauen scheitern kann. Das müsste mE nach einem halben Jahr passieren, weil die Frau ihre Exbeziehungsverhaltensweisen und irgendwelche Abwehrhaltungen usw. in diesem Zeitraum deutlich zeigt.
Gehen Bindungsgestörte so lange Beziehungen ein? Falls ja - hast Du mal drüber nachgedacht, dass Du ein bestimmtes Beuteschema hast?

Ich bin vom Typ sehr umgänglich,verständnisvoll und freiheitsliebend.
Könnte man das auch so übersetzen:
Umgänglich = Dir ist vieles egal?
Verständnisvoll = Dir ist vieles egal?
Freiheitsliebend = Du bist selbst unverbindlich und Dir ist vieles egal, weil man sich ja die Freiheiten geben kann, denn man hockt nicht dicht aufeinander und will nichts Enges miteinander?

Wenn man zu locker drauf ist und keine Anforderungen an den Partner hat, wirkt das vielleicht so, als wäre man recht gleichgültig. Man passt für alle, man gibt dem anderen nicht das Gefühl, was Besonderes zu sein.

Alle haben nur die schönen Seiten mit mir genießen wollen.
Bei Problemen waren sie kaum Ansprechpartner oder waren weg.
Klingt ja so, als sei es für die Frauen nur eine Affäre gewesen. Hast Du eventuell auch so für Dich geworben mit Deiner Freiheitsliebe und dieser großen Toleranz?

Oder sie haben irgendwann entdeckt, dass es für mehr nicht reicht?

Vielleicht verhalten sich Frauen, die wirklich mal Kinder, Hausbau, Autokauf wollen, anfangs schon ganz anders, so dass Du Dich bedroht fühlen würdest durch Freiheitseinschränkung. Deswegen willst Du diese Frauen erst gar nicht?
 
  • #6
Hallo Lieber FS,
ich glaube dass es an deiner Freiheit liegt. Freiheitliebender Mensch ist kaum für die Partnerin da, gerade mal so für ein wenig Spass. Wenn es etwas mehr sein darf .... vermittelst Du nicht die Konstante, das Vertrauen und die Ernsthaftigkeit.
Sie denkt, ja ich glaube Dir, dass Du Haus und Kinder haben möchtest .... aber wenn es Langfristige sein sollte, dann bist du weg, weil Dir deine Freiheit wichtig ist. Vielleicht zu wichtig, zuviel des Guten.
Ein Partner der auf vielen Hochzeiten tanz ist nicht der perfekte Familienvater.
Mal tatsächlich in eine Beziehung investieren .... ich meine ZEIT.
Da hat man auch Zeit sich kennenzulernen, vertrauen aufzubauen und Pläne gemeinsam umzusetzen.
Wenn eine Frau es nicht mal schafft, mal zu klammern, dann hälst Du sie anscheinend von Anfang an, gut auf Abstand. Dann ist es fast immer nur Freundschaft +, tiefere Gefühle, Verbindlichkeit können nicht mal entstehen.
Wie soll eine Frau dann die eigene Wohnung aufgeben und mit Dir zusammen ziehen?
Etwas mehr von der Freiheit gegen Beziehungsleben eintauschen.
 
  • #7
Hallo, also ich bin eine Frau und werde dieses Jahr 40. Ich finde das eigentlich sehr nett, was du schreibst. Deine Vorstellungen vom Leben klingen solide und verbindlich. Langweilig lese ich da nicht raus. Und letztlich bist du wie du bist! Ich vermute,dass du einfach dein Beuteschema überdenken solltest. Was möchtest du von einer Frau und was vor allem nicht? Ansonsten wird man mit jeder gescheiterten Beziehung vorsichtiger und vor allem reifer. Ich glaube, Männer haben es generell schwerer, sich in die veränderte Rolle hineinzuversetzen. Wir brauchen keine finanziellen Versorger, das können wir selbst. Und Männer, die zu weich sind, emotional die Kinderschuhe nicht verlassen haben auch nicht. Das lese ich bei dir aber auch nicht raus. Also entspannt bleiben, genau hinsehen und immer den Glauben nicht verlieren, dass die Liebe irgendwo ist, auch für dich Liebe Grüße und viel Glück weiterhin
 
  • #8
Ich bin vom Typ sehr umgänglich,verständnisvoll und freiheitsliebend
Sobald ich aber mal etwas gemeinsames Schaffen wollte
Ich seh hier irgendwie ein Widerspruch. Du bist freiheitsliebend, suchst aber mehr Verbindlichkeit. Eventuell ziehst Du daher die falschen Frauen für dich an? Wie zeigt sich dieses "freiheitsliebend" denn?

Könnte es sein, dass Du wirklich im falschen Teich fischst, weil du vordergründig findest resp. anziehst was zu Beginn passt, aber dann nicht für "mehr" reicht?
 
  • #9
Ich vermute,dass du einfach dein Beuteschema überdenken solltest.
Beuteschema, schlimmes Wort für mich!FS bleibe genau so wie du bist, diese Frauen, von denen du berichtet hast, sind es garantiert nicht, die zu dir passen, lass dir sehr viel Zeit, werde entspannter, werde mehr cool, gehe in die Leichtigkeit und du wirst sehen, du ziehst genau die richtige Frau an! Ich rate jedem Mann, der was Festes sucht, sich viel Zeit zu lassen, eine Frau, die nicht warten kann, die sich an den nächstmöglichen Mann hängt, ist nicht die Passende für was Festes! Ich lasse sie gerne ziehen, auch wenn sie optisch noch so attraktiv ist, mich interessiert vielmehr, wie sie von innen attraktiv und schön ist!
 
  • #10
In Deiner Beschreibung geht einiges durcheinander.

Zunächst musst Du bedenken, dass jeder Mensch die Ambivalenz zwischen Sicherheit und Freiheit in sich trägt. Idealtypisch ist bei den Frauen der Wunsch nach Sicherheit ausgeprägter als unter Männern. Offenbar bist Du unter Männern ein Ausreißer Richtung Sicherheit, weshalb Dir der Freiheitsdrang als ungewöhnlich erscheint.

Die erwähnten 4 bis. 6 Jahre bis zum Abflauen der Bindungsneigung bzw. Überhandnehmen des Freiheitsdrangs sind die Zeitspanne der Intensivbetreuung von Kindern. Danach sind sie soweit selbstständig, dass die Mutter sich wieder auf andere Dinge im Leben konzentrieren kann; d.h. andere Männer.

Der Mensch ist nicht monogam. Alle höheren Primaten sind polygam. Hämmer Dir das ins Bewusstsein, sonst verstehst Du die comédie humaine nicht. Es sind die dritten Kinder einer Ehe, die relativ oft Kuckuckskinder sind, nicht die Erstgeborenen. Wenn die Frauen nach ein paar Jahren sich von Dir abnabeln, folgen sie dem humangenetischen Programm. Lebenslange Bindung gibt es nur als Pathologie.

Es gibt doch genug Frauen Ende 30, die Torschlusspanik in Bezug auf Nachwuchs haben. Von daher sind Deine Chancen auf eine mittelfristige Bindung, welche natürlich zu Beginn als dauerhaft idealisiert wird, groß.

Pessimismus ist Defätismus vor dem Schicksal. Also, wohlan, auf ins Getümmel! Wir sind alle die Nachfahren von Menschen, die sich dem zu stellen wussten.

Und lass den Quatsch mit umgänglich und verständnisvoll. Steh zu dem, was DU willst. Die Passende mag sich finden.
 
  • #11
Wieviele sind es denn, dass Du von diesen paar Frauen auf alle schließt?
Vielleicht ziehst Du auch einen bestimmten Typ Frau an, der eben mit Deiner Art richtig gut klarkommt. Ich finde auch, dass eine Beziehung, die nach 4 bis 6 Jahren scheitert, eigentlich nicht mehr an den Exbeziehungen der Frauen scheitern kann. Das müsste mE nach einem halben Jahr passieren, weil die Frau ihre Exbeziehungsverhaltensweisen und irgendwelche Abwehrhaltungen usw. in diesem Zeitraum deutlich zeigt.
Gehen Bindungsgestörte so lange Beziehungen ein? Falls ja - hast Du mal drüber nachgedacht, dass Du ein bestimmtes Beuteschema hast?


Könnte man das auch so übersetzen:
Umgänglich = Dir ist vieles egal?
Verständnisvoll = Dir ist vieles egal?
Freiheitsliebend = Du bist selbst unverbindlich und Dir ist vieles egal, weil man sich ja die Freiheiten geben kann, denn man hockt nicht dicht aufeinander und will nichts Enges miteinander?

Wenn man zu locker drauf ist und keine Anforderungen an den Partner hat, wirkt das vielleicht so, als wäre man recht gleichgültig. Man passt für alle, man gibt dem anderen nicht das Gefühl, was Besonderes zu sein.


Klingt ja so, als sei es für die Frauen nur eine Affäre gewesen. Hast Du eventuell auch so für Dich geworben mit Deiner Freiheitsliebe und dieser großen Toleranz?

Oder sie haben irgendwann entdeckt, dass es für mehr nicht reicht?

Vielleicht verhalten sich Frauen, die wirklich mal Kinder, Hausbau, Autokauf wollen, anfangs schon ganz anders, so dass Du Dich bedroht fühlen würdest durch Freiheitseinschränkung. Deswegen willst Du diese Frauen erst gar nicht?
Meine Frauen kamen meist aus gestandenen Ehen,wo Haus und teils 1 Kind schon da waren.
Das sind Dinge,die für eine neue Partnerschaft aus Sicht der Frau die wenigsten Prioritäten haben.Sie mussten immer nur funktionieren.
Dann komme ich ins Spiel und die Frau lernt wieder „Spaß“ am Leben zuhaben,bekommt Wertschätzung meinerseits.
Ich stelle anfänglich wenig Forderungen bzw.lasse ich den Dingen gern ihren Lauf nehmen.Es waren auch nie nur Affären.Wir haben immer 2 getrennte Wohnungen gehabt und entweder hier oder da und gelegentlich gab es auch Wochen,wo jeder für sich mal 2-3 Tage allein geblieben ist.
Das finde ich nicht schlimm.Zudem bin ich beruflich bedingt auch mal 1-2 Wochen komplett weg.Ich bin Filmemacher,bereise Länder und drehe Dokumentarfilme usw.
Da haben mich oftmals meine Frauen sogar begleitet.
Die Nacharbeiten gingen oft bis in die Nächte,so das ich gern alleine bei mir war.Wurde auch alles toleriert und ist auch kein Platz für übersteigerte Eifersucht da.Da ist Vertrauen eine Grundvoraussetzung.
Die gewünschten Verbindlichkeiten kamen meist nach ca.2 Jahren meinerseits zum Thema.Natürlich waren dann dies auch Gründe,die seitens der Frau dagegen gesprochen haben.
Und ich habe die Frauen ja geliebt bzw.bin umgänglich und wenig auf mein Recht gepocht.
 
  • #12
Find ich glattwegs niedlich- also die Frauen sind die bösen, tolles Fazit!

Im Ernst- wen Du seit 15 Jahren immer wieder dieselbe Erfahrung machst könnte es- eventuell- an dir liegen?

Deinem Beuteschema, deiner Art?

Generell ist es doch so: wen man mit Anfang 20 noch am austesten ist, ist man mit 40 im allgemeinen im Leben angekommen.
Vor allem weiss man was man will oder auch nicht- gilt für beide Geschlechter!
 
  • #13
Ich würde mit keinem Mann zusammen sein wollen, der über die Frauen denkt, sie seien beziehungsgestört.
Warum muss es denn eine unabhängige 40-jährige sein? Diese Frauen haben ihr eigenes Leben.

Ich weißt nicht, was für ein Typ du bist, dass es Frauen abschreckt, nicht mit dir zusammen zu ziehen. Entweder bist du zu unreif, hast noch eine lebende Mutter, kannst selber nicht kochen oder bist besitzergreifend und kontrollierend.

Bei Problemen waren sie kaum Ansprechpartner oder waren weg.
Für Probleme gibt es den Therapeuten.

In mir macht sich langsam das Gefühl breit,als würde ich nicht für mehr reichen.
Du reicht in dieser Form auch nicht!

Ich suche nach der Partnerin die mir irgendwo das Gefühl gibt,das sie mich braucht,will und ich ihr wichtig bin...
Das wirst du heute nicht mehr finden. Die Frauen von heute werden zur Eigenständigkeit gedrillt - von den Männern!

Letztendlich musst du doch aber zugeben, dass du scharf auf gerade die unabhängige Frauen bist, ansonsten könnten dir diese Frauen ja wurscht sein, die sowieso nichts von dir wollen! Ich sehe bei dir eine enorm starke Abhängigkeit.

Ansonsten könntest du es mal in konventionelleren Kreisen probieren, wie im Kirchenchor.
 
  • #14
Die Frage ist, was du zu bieten hast. Mal ganz unromantisch die ganz harten Fakten, wenn da nichts außer Träumen ist, bist du nicht unbedingt aus Frauensicht geeignet. Frauen ü40 sind meist von romantischen Mädchenträumen ernüchtert.

Als Frau ü40 hat man meist einen sicheren Job, von dem man leben kann. Kinder hat man wahrscheinlich auch schon, nochmal den ganzen Stress mit Baby muss man sich nicht geben. Man hat ein ausgefülltes Leben.

Meist wurde man auch bereits darüber, enttäuscht, wie der Kinderwunsch von Männern in der Realität aussieht, also dass Frau sich gewöhnlich um alles allein kümmern muss, meist auch größtenteils noch um den Haushalt.

Nur bei einem Mann, der sich bewiesen hat, wirklich mit anzupacken, der nicht nur eine bequeme Haushälterin sucht, überdenkt eine erfahrene Frau, zusammenzuziehen etc.

Gleiches gilt für gemeinsame Anschaffungen. Wenn man ü40 schon ein paar Schäfchen ins trockene gebracht hat, überlegt auch frau, ob sie diese für eine Beziehung riskiert.
Warum ein Auto gemeinsam kaufen, wenn frau es auch alleine kann?
Ich würde auch keine Immobilie gemeinsam kaufen, wenn ich meine Hälfte bezahlen kann und der Mann seine finanzieren muss. Wird er zahlungsunfähig, zahl ich drauf.
Hier würde ich nur was gemeinsames kaufen, wenn kein Risiko besteht.

Wenn du also arbeitslos, mittellos oder ein kleiner Pascha bist, wäre das meine Erklärung für die Unverbindlichkeit der Frauen.
 
  • #15
Und hier liegt dein Denkfehler. Es gibt kein Recht auf das konservative Programm. Es ist kein zwingender Punkt einer Beziehung.

Es müssen beide wollen.

Wenn du dir Frauen aussuchst, die überhaupt gar kein Interesse mehr an dem konservativen Programm haben, ist doch klar, dass es dann scheitert, wenn aus dem coolen, lebensfrohen Mann plötzlich der konservative Vati wird.

Du änderst den Kurs. Nicht die Frauen.

Wärst du von Anfang an derart verbindlich, würdest du gleich andangs klarmachen, dass du das konservative Programm willst, würden diese Frauen wohl gar nicht erst was mit dir anfangen.
 
  • #16
Die Frage ist, was du zu bieten hast. Mal ganz unromantisch die ganz harten Fakten, wenn da nichts außer Träumen ist, bist du nicht unbedingt aus Frauensicht geeignet. Frauen ü40 sind meist von romantischen Mädchenträumen ernüchtert.

Als Frau ü40 hat man meist einen sicheren Job, von dem man leben kann. Kinder hat man wahrscheinlich auch schon, nochmal den ganzen Stress mit Baby muss man sich nicht geben. Man hat ein ausgefülltes Leben.

Meist wurde man auch bereits darüber, enttäuscht, wie der Kinderwunsch von Männern in der Realität aussieht, also dass Frau sich gewöhnlich um alles allein kümmern muss, meist auch größtenteils noch um den Haushalt.

Nur bei einem Mann, der sich bewiesen hat, wirklich mit anzupacken, der nicht nur eine bequeme Haushälterin sucht, überdenkt eine erfahrene Frau, zusammenzuziehen etc.

Gleiches gilt für gemeinsame Anschaffungen. Wenn man ü40 schon ein paar Schäfchen ins trockene gebracht hat, überlegt auch frau, ob sie diese für eine Beziehung riskiert.
Warum ein Auto gemeinsam kaufen, wenn frau es auch alleine kann?
Ich würde auch keine Immobilie gemeinsam kaufen, wenn ich meine Hälfte bezahlen kann und der Mann seine finanzieren muss. Wird er zahlungsunfähig, zahl ich drauf.
Hier würde ich nur was gemeinsames kaufen, wenn kein Risiko besteht.

Wenn du also arbeitslos, mittellos oder ein kleiner Pascha bist, wäre das meine Erklärung für die Unverbindlichkeit der Frauen.
Ich finde ja die unterschiedlichen Ansichten gerade von Frauen sehr lustig.
Ich bin alles andere als unselbstständig und mittellos.Eine Beziehung soll für mich eine Bereicherung sein und keine zusätzlichen Belastungen.
Ich bin eben gerade nicht der Mann,der von der Frau die Häuslichkeit und der damit verbundenen Verpflichtungen erwartet.
Mich muss keiner bekochen oder Wäsche waschen,das mache ich alles selbst.
Aber um etwas mehr Schliff oder Ernsthaftigkeit in die Beziehung zu bringen,sind doch solche Absichten nicht verkehrt.
Meine Frauen wollten es regelrecht gar nicht mehr anders,als eher so unkompliziert verbunden mit mir zu sein,weil sie eben mit diesen Verbindlichkeiten gescheitert sind.
Zudem muss man Frauen mit Kleinkindern und der existierende biologische Vater auch als Mann erstmal akzeptieren und haben wollen.Deshalb fande ich 1-2 Jahre das alles eher offen zu führen mehr als angebracht.
 
  • #17
Ich bin vom Typ sehr umgänglich,verständnisvoll und freiheitsliebend.
Das haben alle Frauen an mir zu schätzen gewusst.
Sobald ich aber mal etwas gemeinsames Schaffen wollte z.b Kinder,Hausbau,Auto usw. begann der Streit.Seit 15 Jahren wollte auch noch nie eine Frau mit mir zusammen ziehen.
Irgendwie beißt sich das "freiheitsliebend" mit dem gemeinsamen Schaffen. Also, wenn jemand sich als freiheitsliebend bezeichnet, dann nehme ich an, er möchte keine durchschnittlich enge Beziehung, sondern eher etwas lockeres mit viel Zeit für seine Hobbies und für sich selbst, also höchstens zweimal die Woche sehen, keine Verpflichtungen und Erwartungen und eher nicht Zusammenziehen oder Kinder, Hausbau usw. Kann es sein, dass du da entweder unentschlossen bist und dich ambivalent verhältst, oder aber am Anfang dich als freiheitsliebend verkaufst (und dann auch die entsprechenden Frauen anziehst, die sowas suchen), und dann später erst mit dem Hausbau ankommst? Freiheitsliebend ist für mich wirklich ein ganz starkes Wort, was mich z.B. bei einer beginnenden Beziehung skeptisch machen würde, weil ich denke, wenn man sich so beschreibt, dann hat man selbst vielleicht Bindungsprobleme...

Generell: Wenn die Beziehungen immer wieder nach der gleichen Zeit und an den gleichen Gründen scheitern, dann muss man bei sich selbst schauen, dann lernt man nichts aus einer Beziehung oder Partnerwahl für die nächste, sondern wiederholt immer alles.

w, 36
 
  • #18
Meine Frauen kamen meist aus gestandenen Ehen,wo Haus und teils 1 Kind schon da waren.
Also genau das wollen die meisten Frauen dann in ihrem nächsten Lebensabschnitt nicht mehr. Wenn du das willst, musst du dir eine Frau suchen, die das alles noch nicht hatte, vielleicht eine Single Frau so um die Mitte 30.
Ich stelle anfänglich wenig Forderungen bzw.lasse ich den Dingen gern ihren Lauf nehmen.Es waren auch nie nur Affären.Wir haben immer 2 getrennte Wohnungen gehabt und entweder hier oder da und gelegentlich gab es auch Wochen,wo jeder für sich mal 2-3 Tage allein geblieben ist.
Das klingt sehr unverbindlich, auch von diener Seite aus. Aber wahrscheinlich wollen viele Frauen Anfang 40 aus gescheiterten Ehen genau solch ein Leben. Wenn es verbindlicher wird, sind sie weg. Ehemann, Haus, Kind ... das hatten sie schon.
Die gewünschten Verbindlichkeiten kamen meist nach ca.2 Jahren meinerseits zum Thema. Natürlich waren dann dies auch Gründe,die seitens der Frau dagegen gesprochen haben.
Wie stellst du dir die Verbindlichkeiten denn vor? Du führst weiter dein unabhängiges Leben, kommst und gehst, wann du willst .. . und die Frau sitzt mit Baby (in einem Alter, in dem viele Frauen ihre Kinder schon "groß" haben) im Eigenheim und hält dir den Rücken frei. Und wenn du mal Probleme hast, kommst du vorbei und heulst dich bei ihr aus. Wieso sollte eine Frau sich wünschen, so ein Leben führen? Da sind doch kaum Gemeinsamkeiten.
 
  • #19
Dein Fehler, Du suchst lockere Frauen für Affäre. Locker, leicht, unverbindlich.
Das kommunizierst Du.

Auf einmal willst Du Verbindlichkeit, Partnerschaft. Das passt für diesee Frauen nicht.
Die verbindlichen Frauen lassen sich auf das Konzept Affäre nicht ein.

Überlege, was Du wirklich willst, kommuniziere es gleich.
Kein guter Zug von Dir, den Frauen die Verantwortung für Deine Unfähigkeit klar zu kommunizieren, zu zu schieben.
Die Frauen sind klar.

M, 54
 
  • #20
»Bindungsphobie« würde ich das nicht nennen, was dir bei ü40jährigen begegnet. Eher ein Wissen erfahrener (und das nicht nur auf Sex bezogen) Frauen, dazu, was sie anstreben oder keinesfalls mehr wollen.

Dazu gehört eine längere Kennenlernphase und eine Gemeinsam-Erleben-Phase. Die kann auch über einige Jahre gehen. Erst dann entscheidet sie, ob sie bleibt oder geht. Was, im Übrigen, auch auf »beziehungserfahrene« Männer zutrifft.
Nur selten stürzen wir (also Männer UND Frauen) nach einem längeren Vorleben in einer festen Beziehung kopfüber in die nächste. Zumindest dann nicht, wenn wir nicht versehentlich, und vorübergehend, den Kopf völlig verlieren. Das geht dann meist nicht lange gut.

Lieber @Eddy, habe Geduld und gib der nächsten Begegnung etwas mehr Zeit. Da du selbst (s.o. #12) eher ein ungewöhnliches Leben führst, musst du dir auch eine »eher ungewöhnliche« Partnerin suchen. Dabei würde ich es, an deiner Stelle, erst mal mit LAT versuchen.
 
  • #21
Meine Frauen wollten es regelrecht gar nicht mehr anders,als eher so unkompliziert verbunden mit mir zu sein,weil sie eben mit diesen Verbindlichkeiten gescheitert sind.
Zudem muss man Frauen mit Kleinkindern und der existierende biologische Vater auch als Mann erstmal akzeptieren und haben wollen.Deshalb fande ich 1-2 Jahre das alles eher offen zu führen mehr als angebracht.
Na, da siehst du doch aber schon das Problem, genau wie ich dachte. Du signalisierst am Anfang, du willst alles frei und offen, bloß keine Verbindlichkeit. Damit schreckst du alle ab, die - so wie ich - eine engere Bindung zum Partner möchten; Kinder, Zusammenziehen usw, und ziehst alle an, die eher auch freiheitsliebend sind. Dann änderst du nach zwei, drei Jahren deine Auffassung dazu, und wunderst dich, dass die nicht mitziehen?
Du brauchst also eine Frau, die die ersten Jahre locker sieht und dann doch eine klassische Beziehung will? Das wird aber schwer, wenn auch sicher nicht unmöglich. Du solltest das am Anfang auf jeden Fall so kommunizieren, dass das kein Dauerzustand sein soll mit dem unverbindlich.
 
  • #22
Irgendwie beißt sich das "freiheitsliebend" mit dem gemeinsamen Schaffen. Also, wenn jemand sich als freiheitsliebend bezeichnet, dann nehme ich an, er möchte keine durchschnittlich enge Beziehung, sondern eher etwas lockeres mit viel Zeit für seine Hobbies und für sich selbst, also höchstens zweimal die Woche sehen, keine Verpflichtungen und Erwartungen und eher nicht Zusammenziehen oder Kinder, Hausbau usw. Kann es sein, dass du da entweder unentschlossen bist und dich ambivalent verhältst, oder aber am Anfang dich als freiheitsliebend verkaufst (und dann auch die entsprechenden Frauen anziehst, die sowas suchen), und dann später erst mit dem Hausbau ankommst? Freiheitsliebend ist für mich wirklich ein ganz starkes Wort, was mich z.B. bei einer beginnenden Beziehung skeptisch machen würde, weil ich denke, wenn man sich so beschreibt, dann hat man selbst vielleicht Bindungsprobleme...

Generell: Wenn die Beziehungen immer wieder nach der gleichen Zeit und an den gleichen Gründen scheitern, dann muss man bei sich selbst schauen, dann lernt man nichts aus einer Beziehung oder Partnerwahl für die nächste, sondern wiederholt immer alles.

w, 36
Natürlich bin ich eher unentschlossen bzw. fühle ich mich für beide Lebensformen geeignet.
Ich komme mit meinem Leben alleine sehr gut zurecht,deshalb muss ich auch keine Kompromisse eingehen, wo ich unterm Strich nichts davon habe.
Erfüllt mir aber eine Frau den Kinderwunsch usw. bin ich dafür bereit meine Freiheit dafür aufzugeben.
Solange es aber nie soweit kommt,fahre ich eben immer diese Schiene mit Frauen,der wenigen Verbindlichkeiten.
Natürlich stecke ich im Vorfeld paar Punkte zur Info ab aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
 
  • #23
Also genau das wollen die meisten Frauen dann in ihrem nächsten Lebensabschnitt nicht mehr. Wenn du das willst, musst du dir eine Frau suchen, die das alles noch nicht hatte, vielleicht eine Single Frau so um die Mitte 30.
Genauso ging es mir auch.
Alles erlebt und nicht für das Nonplusultra befunden. Nicht nur wegen des Mannes, sondern einfach das ganze Konzept.

Zu meinem jezigen Leben würdest du gut passen. Nur bin ich der Typ, der Kind, Haus und Mann schon hatte und das alles nicht nochmal so will.

Ein Mann der öfters wochenlang abwesend ist? Jetzt kein Ding... mit Kind ein NoGo. Dann bliebe doch alles an mir hängen und du wärst der Gelegenheitsvater.

Also deine Kommunikation und deine Auswahl der Frauen sind das Problem.

Wenn du einen Tiger datest, kannst du ihn nicht nach paar Jahren zum Stubenkätzchen machen.
 
  • #24
Ich finde deinen Beruf sehr spannend.-
Ich denke, du suchst dir Frauen aus, die sehr gesettled sind, eigentlich alles haben und dich tatsächlich nur für Spaß brauchen.
Dann bist du ja wieder weg. Allerdings können auch Schauspieler o.a. Menschen, die viel unterwegs sind, eine Beziehung führen. Es liegt also nicht nur daran. Wenn du am Anfang sowas Lockeres ausstrahlt, denken die Frauen, ok, kein Problem.
Dein Bindungswunsch ist denke ich, klarer zu kommunizieren.
Und andere Frauen auswählen. Es gibt viele Frauen, auch AE, die sich Bindung wünschen. Ich nehme an, dass du auf einen bestimmten Typ, einen eher saturierten Typ Frau abfährst, der selber Sicherheit ausstrahlt, weil du das vielleicht suchst.
Versuche, die Sicherheit in dir zu finden und gezielt andere Frauen zu Daten, vielleicht auch die, die du bisher kategorisch ausgeschlossen hast. Vielleicht fängst du auch an, Sicherheit ausstrahlen und andere Frauen anzuziehen.
 
  • #25
Paarpsychologen sagen, dass es ab 40 viele Frauen gibt die zunehmend bindungsaengstlich agieren.
Sie haben ihre Erfahrungen mit Männern gemacht. Viele wurde in ihren zwanzigern und dreissigern betrogen, belogen oder als reines Sexobjekt missbraucht.
Viele junge Männer sind unreif und haben durch Pornos eine Beziehungsstoerung in dem Sinne, dass sie Frauen zum Sex Objekt degradieren ohne sie menschlich zu behandeln. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ab 40 dann werden viele Männer reifer. Die Hormone aendern sich, sie altern und kriegen nicht mehr jede Frau. Und sind zunehmend an Bindung interessiert.

Das Problem: Frauen in dem Alter sind dann oft nicht so verbindlich.
Sie haben genug in Männer investiert die es nicht wertschaetzten.
Sie sind auch nicht mehr so Östrogen-vergiftet wie junge, die meinen mit viel Liebe aus einem unreifen Mann einen guten Partner machen zu wollen.
Sie haben sich andere Dinge aufgebaut, beruflich und privat und wollen da keine Abstriche mehr machen. Die Naivitaet bzgl Maenner ist meist weg. Sie wollen nicht mehr Mutter Teresa, Mami, gratis Putze Koechin oder kindermaedchen plus sexueller Dienstleisterin sein. Der Kinderwunsch ist durch oder war nie Thema. Das einzige was sie noch von einem Mann erwarten ist Sex und Zärtlichkeit.

Es kommt zum Rollentausch der Geschlechter.

Aber ich denke, mit Geduld wirst Du die Nadel im Heuhaufen finde :)
Du hörst dich ja prinzipiell nach einem guten Fang an.
Dranbleiben!
 
  • #26
Ich sehe 2 Typen Frau für den FS:

  • eine viel jüngere eher schlichte Frau & Bewunderin mit der er Kinderkriegen kann und die im Haus bleibt & auf ihn wartet während er reist, Filme dreht
  • eine erfahrene, gebildete Kosmopolitin, die selbst ein interessantes Leben führt und eher für eine LAT-Beziehung in Frage kommt
 
  • #27
Natürlich bin ich eher unentschlossen bzw. fühle ich mich für beide Lebensformen geeignet.
Ich komme mit meinem Leben alleine sehr gut zurecht,deshalb muss ich auch keine Kompromisse eingehen, wo ich unterm Strich nichts davon habe.
Erfüllt mir aber eine Frau den Kinderwunsch usw. bin ich dafür bereit meine Freiheit dafür aufzugeben.
Solange es aber nie soweit kommt,fahre ich eben immer diese Schiene mit Frauen,der wenigen Verbindlichkeiten.
Natürlich stecke ich im Vorfeld paar Punkte zur Info ab aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Nun ja, dann liegt das Problem bei dir. Unentschlossen, was du willst - naja, kein Wunder. Keine Frau, die sich noch Kinder wünscht in dem Alter, wird sich erstmal auf jemanden einlassen, der ein Luftikus ist. Denn gerade dann muss sie sich sicher sein, der andere möchte das auch, und ist auch absolut verbindlich - denn als Alleinerziehende enden wollen die wenigsten, auch wenn es dann eben manchmal so weit kommt, und auch bei einem freiheitsliebendem Mann dann die meiste Zeit ums Kind kümmern und der geht seinen Hobbies und seiner Freiheit nach, ist nicht so die Idealvorstellung. Du meinst, du würdest das dann ändern? Die Frage ist, woher du das weißt, wenn du jetzt so viel Wert auf wenig Verbindlichkeiten legst, und auch die Frauen werden wohl daran zweifeln, dass das dann wirklich so ist. Damit fallen also fast alle weg, die eine enge Beziehung wollen, übrig bleiben die, die dich als netten Mann für gewisse Stunden gern nehmen, aber mehr bitte nicht. Und dann bist du auch wieder unzufrieden.
Arbeite für dich selbst raus, was du willst. Beides gleichzeitig wird einfach nicht gehen. Es ist völlig okay, eine sehr freie Beziehung zu führen, LAT usw., nur dann meist eben ohne Kinder. Oder aber du musst von Anfang an verbindlicher sein, um der Frau zu zeigen, du würdest auch bei der großen Verantwortung für ein Kind nicht die Freiheit plötzlich vorziehen. Das sind einfach zwei unterschiedliche Typen Frau.
 
  • #28
.... deshalb muss ich auch keine Kompromisse eingehen, wo ich unterm Strich nichts davon habe.
Erfüllt mir aber eine Frau den Kinderwunsch usw. bin ich dafür bereit meine Freiheit dafür aufzugeben...
Ich vermute, dass du noch nie mit einer Frau Beziehungsalltag über Jahre zusammen gelebt hast. Deine Bekanntschaften waren eher unverbindliche Beziehungen oder Affären. Jeder macht seins in seinem Tanzbereich und wenn man Lust auf gemeinsame Unternehmungen, Austausch oder körperliche Nähe hat, trifft man sich. Das kannst du locker über Jahre machen. Dabei noch schön mit anderen flirten, denn "prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was besseres findet";D? Vorausgesetzt die Frauen haben mitgespielt.

Sei mal ehrlich. Es gab bestimmt Frauen, die sich in dich verliebt haben und nach wenigen Wochen oder Monaten von zusammenziehen und Kind geträumt haben.- Richtig? Das ist nämlich die deutliche Mehrheit der holden Weiblichkeit. Die wolltest du aber aus verschiedenen Gründen nicht, die kamen dir gar nicht erst in die Tüte. Woran lag das? -Zu langweilig, besitzergreifend, graumäusig, unsexy?

Jetzt, in fortgeschrittenen Alter, wirst du Beziehungsalltag gar nicht ertragen können. Zumindest wird dir das sehr schwer fallen. Auch um den Preis eines Kindes. Außerdem kriegen Frauen ü40 eher keine Kinder mehr - Wie stellst du dir das vor? Frauen u40 bevorzugen gleichaltrige Männer, zumindest wollen 90 Prozent keinen Altersunterschied von mehr als 8 Jahren. Auch wenn du dich charakterlich und äußerlich selbst noch so toll und jung findest und die Frauen das einfach nicht erkennen wollen.

Ich befürchte du hast jahrelang gar nicht gemerkt, dass du dich selbst unbewusst vor einer verbindlichen Liebesbeziehung "geschützt" hast. Auch wenn du es dir in deinen Träumen toll vorstellst, du hast keine Ahnung von der Realität. Dazu musst du nicht nur "Alltagsgrau" aushalten, sondern es eher schön finden, sich so nahe zu sein. Und das alles ist noch gar nichts gegenüber der Belastungsprobe mit Kind.
Geh lieber davon aus, es liegt an dir, dass in all der Zeit nicht die "Richtige" dabei war. Verrätst du uns dein Alter? Ü50?
 
  • #29
Also genau das wollen die meisten Frauen dann in ihrem nächsten Lebensabschnitt nicht mehr. Wenn du das willst, musst du dir eine Frau suchen, die das alles noch nicht hatte, vielleicht eine Single Frau so um die Mitte 30.
Und wenn dann ein Mann Anfang/Mitte 40 schreibt, dass er noch eine Familie gründen möchte und deshalb eine Frau Anfang/Mitte 30 sucht, fallen die Forumsfrauen hier wie Hyänen über ihn her und finden, der Zug sei für den Mann doch schon längst abgefahren und überhaupt, ein Mann habe gefälligst eine gleichaltrige und keinesfalls eine jüngere Partnerin zu nehmen. (Genau dieselben Forumsfrauen sind es dann interessanterweise, die in anderen Zusammenhängen finden, eine Frau könne selbst Mitte/Ende 40 noch locker schwanger werden, und sie sind es dann auch, die finden, eine Frau könne/dürfe/solle sich heutzutage durchaus einen jüngeren Partner suchen, und sie selber würden nicht mal mehr einen gleichaltrigen akzeptieren.)
 
  • #30
Sie sind auch nicht mehr so Östrogen-vergiftet wie junge, die meinen mit viel Liebe aus einem unreifen Mann einen guten Partner machen zu wollen.
Frauen sollten endlich damit aufhören, die Deutungshoheit über geistige und/oder emotionale Reife für sich zu reklamieren und Männer sogleich bei jeder abweichenden Meinung, Haltung oder Handlung als "unreif" zu beleidigen. Wer gibt euch das Recht, so zu urteilen? Wer geistig und emotional reifen will, soll meiner Meinung nach erst einmal die großen Klassiker der Weltliteratur lesen und darüber fundiert nachdenken. Haben Sie z.B. die Tragödien des Sophokles gelesen? Nein? In dem Fall sind Sie aus meiner Sicht eine unreife Person.