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  • #31
Also ich bin ein 45-jähriger Mann und seit über 20 Jahren Single. Unsere heutige Berufs- und Arbeitswelt sowie sonstige Anforderungen im Leben schlagen doch so ins Zeitbudget, dass für eine Beziehung einfach keine ausreichende Zeit mehr zur Verfügung steht. Andernfalls hätte man als Mann gar keine Zeit mehr, sich in seiner Freizeit mit den Dingen zu beschäftigen, die Lebensqualität ausmachen. Ich habe mich daher zumindest für die Zeit meines aktiven Berufslebens entschieden, Single zu bleiben und keinen Frauen nachzulaufen.
 
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  • #32
Wenn ich hier lese, dass Frauen heutzutage sich immer schwerer tun, kommt mir ein wenig Schadenfreude auf. Warum? Am Anfang groß auf Gleichberechtigung und Kampf-Emanzipation pochen und dann zum Schluss sich groß wundern, wo die offenen und warmherzigen Männer sind.

Entweder, Frau bleibt wirklich Frau oder Frau, die wirklich wie ein Mann sein möchte. Das bedeutet, All-in-One gibt es nicht. Eine Frau, die einen beschützenden Mann braucht, kann niemals auf Kampf-Emanizpation pochen. Hier sind Fakten, dass Männer sich nicht für dumm verkaufen lassen
 
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  • #33
Ich bringe sowohl Freunde als auch Dates (wenn sie Manieren hatten) nach Hause, und lasse sie nicht alleine draußen stehen.

Trotzdem, ich bleibe dabei: Verhaltensweisen einer Gruppe stellen eine Reaktion auf das Verhalten der anderen Gruppe dar. Man spiegelt sich. Nichts fällt "einfach so" vom Himmel.
Die jetzige Generation Männer hat die "Girl Power" Phase mitgemacht, und sich mit klassischen, guten Manieren in der Jugend eine blutige Nase eingefangen.

Wenn die Damen alle Vorteile mitnehmen, ihn aber leer ausgehen lassen, eventuell sogar Häme ausschütten, dann ziehen Männer und männliches Umfeld Konsequenzen daraus.

Wenn gute Umgangsformen wirklich in dem Maße wertgeschätzt würden, würden sich viel mehr Männer auch entsprechend verhalten.

M30
 
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  • #34
Gast Nr. 31:

Auch du verallgemeinerst mal wieder.

Da du ja sicher - wie wir alle - mitten im Leben stehst, solltest auch du gemerkt haben, dass Frauen sehr unterschiedlich sind.

Es gibt selbstbewusste und es gibt zurückhaltende schüchterne Frauen ...

Ach, es macht wirklich keinen Spaß mehr, es hier mit guten Argumenten zu versuchen.

Du magst offenbar keine Frauen. Dann lass sie einfach in Ruhe.
 
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  • #35
In Deutschland bzw. Mitteleuropa darf ich nichts als selbstverstaendlich betrachten. Das faellt mir unheimlich schwer. Ich habe von meinen Eltern gelernt, dass es gewisse Dinge gibt, in im Umgang zwischen Mann und Frau das Normalste auf der Welt sind.

Liebe FS, das, was für Dich als Südeuropäerin das Normalste auf der Welt ist, ist es in Mittel- und Nordeuropa nicht das Normalste auf der Welt.
Tu Dir selber einen Gefallen-lerne die deutschen Männer kennen, aber erwarte nicht, dass sie danach handeln, wie es üblich und selbstverständlich in Südeuropa oder Lateinamerika ist. Akzeptiere es doch endlich, dass ein Deutscher seine typischen Handlungs- und Denkweisen hat und diese sind für ihn das Normalste auf der Welt. Und diese sind aber seeehr unterschiedlich von der Weltauffassung über den Umgang Mann-Frau, die im Südeuropa üblich ist. Ich kenne gut beides (Südeuropa ist meine Heimat, erst im erwachsenen Alter bin ich als Ausländerin nach D. gekommen).

Nein, ein deutscher Mann wird sich nicht nach Dir richten-höchstens nur dann, wenn er dauerhaft in Deinem Land lebt und sich entscheidet, sich an Deine Mentalität und Auffassungen über das Leben anzupassen.

Sonst bleibt es Dir nichts anderes übrig, als Dich an den deutschen Mann anzupassen und ihn zu akzeptieren. Es gibt sehr, sehr wenige Südländerinnen, die das können und damit glücklich werden. Mein Partner ist zwar Deutscher, aber kein typischer und er hat sich von sich aus der südeuropäischen Mentalität
zugewandt. Mein Ex-Ehemann konnte und wollte das nicht und unsere Ehe endete-ich war nicht glücklich mit ihm, er auf Dauer auch nicht mit mir.

Glaub mir, es macht schon Sinn, wenn ein Paar eine ähnliche Mentalität hat oder die Bereitschaft, den anderen so zu akzeptieren, wie er ist oder sich gerne und freiwillig anpasst.

Lies doch das Forum durch und Du wirst ein gutes Bild bekommen, wie der deutsche Mann ist, was er von einer Partnerin erwartet, wie die Emanzipation in D. verstanden wird etc.

Und akzeptiere so den deutschen Mann, wie er ist. Er ist kein Spanier und kein Grieche und auch kein Latino. Er ist Deutscher und seine Auffassungen und Anschauungen zum Thema Frau/Partnerschaft sind durch die in D. übliche Sozialisation entstanden.

Ich weiß, Du wirst Dich jeden Tag aufs neue wundern und staunen, wieso ein deutscher Mann etwas so macht oder lieber ganz lässt-bitte, vergiß die Vergleiche mit den Südländern (auch mit Deinen Eltern als Paar). Es sind auch sehr wenige Südländerinnen, die mit deutschen Männern auf Dauer glücklich geworden sind. Wohingegen bestimmt viele deutsche Frauen glücklich mit den deutschen Männer werden können. Du bist aber vom Südeuropa geprägt.

Bedenke-was für Dich das Normalste auf der Welt ist (Mann-Frau), ist es für den deutschen Mann nicht und auch umgekehrt.
Schade, dass Du nur auf blonde Männer optisch stehst. Optik ist aber nicht alles!

w/39
 
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  • #36
Mich haben schon mehrere Maenner nachts stundenlang alleine an Bahnhoefen auf die Oeffentlichen warten lassen .........
Ein Ex von mir hat das trotz mehrerer Bitten meinerseits nicht eingesehen, auf seine Tradition zu verzichten und lieber mich an Silvester alleine gelassen ........
Muss ein Mann denn unbedingt seinen 3-woechigen Jahresurlaub komplett mit den Kumpels verbringen? .......
aber mir wurde schon von mehreren Maennern gesagt, ich duerfe GAR NICHTS erwarten. ......

Liebe FS,
nun wird klar, was Du meinst. Nicht alle Männer sind so. Diejenigen, die anders sind und ein gewisses Benehmen haben, für die Zuwendung, Gemeinsamkeit etc keine holen Phrasen sind, sondern Selbstverständlichkeiten, die haben mit Mitte/Ende 20 ihre Lebenspartnerin gefunden.
Bei Männern, die mit 30+ noch Single sind, resp. die Online unterwegs sind, kannst Du in diesen Bereichen des Sozialverhaltens massive Defizite annehmen. Wenn Du also das Pech hast, selber schon über 30 zu sein, wird es schwierig, noch ein anderes Exemplar zu finden. Das liest Du hier ja auch in den Beiträgen, dass eine Lebensabschnittspartnerin nicht wert ist, sich für sie zu engagieren.

Soll es ein Mann mit dem von Dir beschriebenen Erscheinungsbild sein, hilft es nur noch, weiter nördlich zu suchen: Dänemark, Schweden, Norwegen. Da pflegt man einen entspannteren Lebensstil.

Was ich hier von den Männern lese, ist definitiv zum abgewöhnen. In einigen Punkten sitzt Du aber falsch rum auf dem Pferd. Eine moderne, berufstätige Frau sollte in der Lage sein, sich selber ein Taxi zu rufen, für einen sicheren Heimweg zu sorgen oder den Überblick haben, sich ein Hotel zu buchen. Das nicht hinzubekommen finde selbst Ich als ältere Frau tussihaft. Niemals würde ich mich von einem unbekannten Mann nach Hause bringen lassen oder bei ihm übernachten. Für solche Vertraulichkeiten braucht es eine Basis.
 
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  • #37
Liebe FS-es ist in Deutschland üblich, dass man getrennt zahlt. Auch in der Beziehung werden die Kosten zur Hälfte geteilt, solange man keine Kinder hat und daher die Frau weniger arbeiten gehen kann. Ich weiß, Dir kommt es nicht auf das Geld an-aber im Endeffekt, wenn ein Mann Dich einlädt, bezahlt er für Dich mit. Somit fehlt bei ihm diese Summe, die er für sich sparen, ausgeben oder egal was machen kann. Die Erwartungshaltung als Frau eingeladen zu werden, ist in Deutschland verpönnt und bei den deutschen Männern unbeliebt. Genau so wie Gentlemanmaniere, die man seitens der Männer mittlerweile für unnötig hält. Solche Gesten sind hier nicht mehr üblich. Ich weiß, Du verdienst selbst genug und hast es nicht nötig, eingeladen zu werden-Dir geht es um die Geste. Nein, diese ist NICHT (mehr) selbstverständlich in Deutschland. Auch deutsche Frauen wünschen sich oft solche Gesten, denen bleiben sie auch nicht selten verwehrt. Sie werden immer auf die Emanzipation hingewiesen und dass eine moderne Frau selbstverständlich ihren Kaffee selber bezahlt. So wie sonst alles und keine Erwartungen an Aufmerksamkeitsgesten erfüllt bekommen muss-nur kann, wenn der Mann selber Lust darauf hat, sie so zu behandeln. Einen Anspruch darauf hat sie nicht.

Meine Mutter ist Südeurpäerin, 70 Jahre alt und geht manchmal Eis essen mit einem Neffen. Er ist 23, Student, jobbt nebenbei und hat wenig Geld (meine Mutter ist gut finanziell abgesichert). Aber immer und ausnahmslos bezahlt der junge Südländer für beide mit, ohne darüber nachzudenken-weil er mit einer Frau im Eiscafe sitzt-auch wenn sie 70 ist. Meine Mutter will das so nicht und er sagt dann immer-ich bin doch ein Mann, ich bitte Dich, Tante M., steckt Dein Geld wieder ein. Und er fährt sie immer oder begleitet nach Hause, falls es schon dunkel ist.

Die Moral von der Geschichte-erwarte NIE in Deutschland die von Dir gewohnten Umgangsformen, welche Du aus Deiner Heimat kennst.

Ich kenne sehr gut den Anfangsschock, den ich erlebte, als ich merkte, wie die Umgangsformen Mann-Frau in D. sind. Das, was Dir auffällt oder erstaunt, ist hier die Realität und wird als normal und gut empfunden.

Erwarte keine Kavaliermaniere als Selbstverständlichkeit und keinen Umgang mit Dir wie mit einer Dame-das ist in D. nicht der Fall. Die Frau wird hier nicht besonders behandelt, weil sie Frau ist. Je früher Du die deutsche Realität im Umgang Mann-Frau begreifst, desto besser für Dich und für die dtsch. Männer, die Dir begegnen.

w/39
 
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  • #38
Was ich hier von den Männern lese, ist definitiv zum abgewöhnen. In einigen Punkten sitzt Du aber falsch rum auf dem Pferd. Eine moderne, berufstätige Frau sollte in der Lage sein, sich selber ein Taxi zu rufen, für einen sicheren Heimweg zu sorgen oder den Überblick haben, sich ein Hotel zu buchen. Das nicht hinzubekommen finde selbst Ich als ältere Frau tussihaft.

Diese Ansicht einer deutschen Frau ist das, liebe FS, was normal und selbstverständlich für beide Geschlechter in Deutschland ist. Und das widerspiegelt den großen Unterschied im Umgang Mann-Frau, der in Südeuropa üblich war, ist und bestimmt auch bleibt und hier. Du bist in Spanien, Griechenland eine moderne emanzipierte Frau, wenn Du arbeiten gehst. Und keine Tussi, wenn Du ertwartest, dass Duch Dein Freund nach Hause bringt, für Dich ein Taxi nimmt oder für Dich ein Hotel bucht. Das ist im Südeurpa normal und selbstverständlich, hier wirkt es aber "tussihaft". Nach meiner Scheidung von meinem deutschen Mann hatte ich eine Auszeit mir in Madrid gegönnt, wo ich dort auf Arbeitssuche ging. Ich war nicht arbeitslos gemeldet und lebte von Ersparnissen. Dort habe ich einen netten Mann (Spanier) kennengelernt, mit uns hat es gefunkt. Für ihn war das Natürlichste der Welt, mich einzuladen, mich überall hinzufahren, seine Freizeit nach uns beiden auszurichten. Er war stets beleidigt, als ich selber vieles bezahlen wollte oder mir ein Taxi nehmen wollte etc. Er war ein durchschnittlicher Südländer und kein reicher Mann.

Es liegen Welten zwischen Südländern und Deutschen.

Eine moderne, emanzipierte Frau verdient nicht nur selbst genug, sondern ist auch in der Lage, ALLES eigenständig zu regeln. Die Aussage "Ich verdiene selber genug" bedeutet-ich kann und werde/möchte alles selber für mich regeln. Sonst bist Du nicht emanzipiert und modern, sondern gehst einfach nur arbeiten.

Im Süden verliebt man sich, die Männer sind stolz auf sich, sich um eine Frau zu bemühen. Und die Frauen sind stolz auf sich, den Männern die Chance zu geben, sie zu umwerben-dieses traditionelle Rollenverhalten ist in D. bei beiden Geschlechtern mittlerweile fast ausgestorben.

Das Umwerben und umwerben lassen hat im Süden nichts mit der Emanzipation der Frau zu tun-auch dort arbeiten die Frauen und verdienen Geld. Nach Feierabend sieht aber das Flirten, die Beziehungsanbahnung und die Beziehung traditionell aus-und das genießen dort BEIDE Geschlechter.

Ich würde es Dir wirklich empfehlen-sei wie eine deutsche Frau mit einem deutschen Mann und sei Du selbst mit einem Südländer. Ob Du so leben kannst, musst Du nur wissen.

Mein deutscher Partner plant auch seine Dienste auf Honorarbasis wie er möchte, ohne Rücksicht auf mich dabei zu nehmen. Das ist normal für ihn.
So gibt er vor, wann wir Freizeit zusammen haben (wir wohnen aber zusammen).
w/39
 
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  • #39
Das Umwerben und umwerben lassen hat im Süden nichts mit der Emanzipation der Frau zu tun-auch dort arbeiten die Frauen und verdienen Geld. Nach Feierabend sieht aber das Flirten, die Beziehungsanbahnung und die Beziehung traditionell aus-und das genießen dort BEIDE Geschlechter.

Das klingt aber vor allem wieder nach der üblichen Rosinenpickerei der Frau. Es wird nämlich gerade der Teil des klassischen Rollenverhaltens aufrechterhalten, bei dem die Frauen profitieren wie der Mann zahlt, der Mann muss umwerben etc. Die Nachteile gibt es aber für die Frauen nicht mehr. Da kann ich nicht erkennen, warum man das als Mann gut finden sollte.
 
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  • #40
Gast Nr. 38:

Du findest das natürlich nicht gut. Weil du vermutlich ein Deutscher bist.

Südländischen Männern gefällt das eben so. Die kennen wahrscheinlich gar nicht diese üblichen "Rosinenpickerei"-Ängste deutscher Männer, die ständig die Befürchtung haben, mehr arbeiten zu müssen als die Frauen. Und die sofort "Emanzipation" schreien, wenn der Herr den ersten Kaffee bezahlen soll.

Manche deutsche Männer fragen sich schon mal: Was gefällt den deutschen Frauen an Südländern?

Für mich ist die Sache klar ...
 
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  • #41
Eine moderne, emanzipierte Frau verdient nicht nur selbst genug, sondern ist auch in der Lage, ALLES eigenständig zu regeln. Die Aussage "Ich verdiene selber genug" bedeutet-ich kann und werde/möchte alles selber für mich regeln. Sonst bist Du nicht emanzipiert und modern, sondern gehst einfach nur arbeiten.

Im Süden verliebt man sich, die Männer sind stolz auf sich, sich um eine Frau zu bemühen. Und die Frauen sind stolz auf sich, den Männern die Chance zu geben, sie zu umwerben-dieses traditionelle Rollenverhalten ist in D. bei beiden Geschlechtern mittlerweile fast ausgestorben.

Das Umwerben und umwerben lassen hat im Süden nichts mit der Emanzipation der Frau zu tun-auch dort arbeiten die Frauen und verdienen Geld. Nach Feierabend sieht aber das Flirten, die Beziehungsanbahnung und die Beziehung traditionell aus-und das genießen dort BEIDE Geschlechter.

w/39

Wenn man hier die Kommentare einiger Damen liest und kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt, welche Ansprüche an Männer da formuliert werden (nicht zuletzt auch im sexuellen Bereich), wie selbstverständlich da für Lügen geworben wird, wenn es eigene Vorteile verspricht, wenn man dann sieht, wie eine Frau, wenn sie weniger verdient, es ganz selbstverständlich findet, dass der Mann Hauptzahler wird, im umgekehrten Falle Frauen hier aber fast unisono zu getrennten Kassen und 50/50-Kostenteilung raten... dann wird sich mancher Mann wohl überlegen, wie sehr er sein eigenes Leben nach dem einer Frau auszurichten bereit ist, die jederzeit - wenn seine Performance in welchem Bereich auch immer ihr nicht mehr gut genug ist - in der Lage sein wird, allerbeste Gründe (bei ihm!) zu finden, weshalb sie ihn leider, leider nur verlassen kann...
 
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  • #42
"Südländischer Mann" hier

Bei allem Respekt: die "südländischen Damen" wälzen sich in Klischees, das ist sehr schwer zu ertragen. Es ist zwar ein schönes Klischee, welches hier gemalt wird, aber es ist extrem selektiv. Speziell die Generation bis 35 ist ähnlich gestrickt wie die hiesigen Männer im Jahre 2013. Ich erkenne wenige Unterschiede, auch bei mir.

Diese Klischees sind natürlich wahnsinnig schmeichelhaft für das Ego, ist man doch so anders und so lebensfroh und so dolce vita... aber es ist eben nur ein Konstrukt. Die Realität ist auch in "Südland" häufig recht nüchtern, schon allein aufgrund der angespannten finanzielle Lage.

Ich beobachte diesen Effekt auch bei Menschen mit Migrationshintergrund sehr häufig: im Geburtsland ist alles viel besser, viel leichter, viel toller und man selber ist daher stolzer Südländer.... bis ein "echter", der hier bspw. zu Besuch ist, die Leviten liest und an die harsche Realität erinnert.

Ich rate den "Südländerinnen" in der Gegenwart zu leben, und sich nicht in eine Traumwelt zu flüchten. Außerdem sollten sie eventuell darüber nachdenken, was sie einem Mann bieten, damit er sich so verhält, wie gewünscht.

M30
 
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  • #43
Ich (#26) habe aus meiner Sicht keine besonders hohen Erwartungen an die Männer. Dass beide Partner arbeiten, ist für mich ganz natürlich. Ich möchte auch nicht ständig von einem Mann eingeladen werden und habe schon öfters irgendwelche Männer eingeladen (die es nicht für nötig hielten, sich zu revanchieren, wenn ein Kellner die Frage nach der Bezahlung stellte). Ich finde es schön, eingeladen zu werden. Und ich finde es genauso schön, auch selbst einzuladen. Das ist für mich Gleichberechtigung. Ich kann mir auch problemlos selbst ein Taxi rufen und ein Hotelzimmer buchen, mache ich doch im Urlaub auch. Es ist nur wichtig schon vor dem Treffen zu klären, was der Mann beabsichtigt, um nicht wieder in so eine Lage zu kommen. Und ich übernachte auch nicht bei wildfremden Männern, sondern nur bei Menschen, die ich schon eine ganze Weile kenne.


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  • #44
Ich frage mich ob das vielleicht anders ist, wenn man schon eine ganze Weile zusammen ist (meine Beziehungen hielten nie mehr als 1 Jahr) und sich die Partnerschaft gefestigt hat, also ob die Maenner dann mal eher der Frau zuliebe nachgeben.

Nein, definitiv nicht. Es gibt Männer, die gerne Rücksicht auf eine Frau nehmen und andere, die es nicht möchten und nicht für nötig halten und überhaupt.

Ob ein Mann so oder so ist, merkst Du bereits nach einigen Treffen-im Laufe der Zeit ändert er sich nicht. Du änderst Dich auch nicht im Laufe der Zeit, dass Du dann sagst, ok, ich erwarte nicht, dass mich mein Partner gelegentlich einlädt oder nach Hause fährt. Viele Männer bleiben aber lieber ohne Partnerin als Rücksicht auf eine Frau zu nehmen. Mit der Zeit ändert sich das nicht-und wenn, nicht zum Positiven.

Ich weiß, hier hast Du Sachen gelesen, die Deine Welt gründlich durchrütteln-mach Dich auf etwas gefasst, wenn Du tatsächlich immer noch einen deutschen Partner haben möchtest. Um so einen auf Dauer zu haben, solltest Du eine moderne, emanzipierte Frau ohne Ansprüche sein, die beim allen genauso anpackt wie ein Mann, die keinen Wert auf eine Eheschließung legt und so Kleinigkeiten wie getrennte Rechungen im Restaurant etc. sie gar nicht stören. Optisch darfst und sollst Du schon weiblich aussehen und wirken. Leistung im Leben solltest Du wie einen Mann erbringen und Dich wie einen Kumpel behandeln lassen. Nur mit dem Unterschied, dass Du beim Sex gerne weiblich sein darfst und sollst-sonst kannst Du ruhig alles "männlich" leisten.
Das ist die Emanzipation in deutsch. Ich weiß, diese Vorstellungen der Männer machen oft auch den deutschen Frauen zu schaffen-aber es gibt immer mehr deutsche Frauen, die das gut meistern können-die Emanzipation nach dem Modell der männlichen Wünsche und Vorstellungen umzusetzen. Oft die einzige Möglichkeit für eine Frau in Deutschland ihr Singledasein auf Dauer zu beenden. Deutschland ist ein wunderschönes und immer noch finanziell starkes Land-nur schade, dass so viele unzufriedene Menschen dort leben, was die private Seite und die Partnerschaft betrifft. So was kennst Du von Südeuropa gar nicht-zwar hat man viel weniger Geld, aber privat eine ganz andere Lebensart und mehr Zufriedenheit-auch mit viel weniger Einkommen.

w
 
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  • #45
Ja, diese Männer gibt es. Sie haben sich nur zurückgezogen, weil sie, obgleich sie attraktiv, freundlich, einfühlsam und zuvorkommend sind, schon sehr oft von Frauen zurückgestoßen worden sind, die nicht sehr viel von diesen Werten gehalten haben und lieber den glatzköpfigen Brutalo vorzogen. Man landet bei sehr vielen deutschen Frauen sehr, sehr schnell in der Kumpelecke und man wird von ihnen auch viel kopfiger beleuchtet als ein Ausländer . Mir (deutsch)geht das mit ausländischen Frauen sehr ähnlich, da läuft alles vom Kennenlernen viel unkomplizierter ab und die finden das auch super, daß man nett und interessiert ihnen gegenüber ist, obwohl man sein eigenes Geld verdient.
Ich bin jetzt fast 30 und es ist schon klar zu spüren, daß wenn ich an eine deutsche Frau herantrete, eine große Skepsis bei ihr zu spüren ist, auch wenn da Interesse da ist, aber die Erfahrungen mit den hohlen Alphas lässt sie nun defensiver auftreten und es wird ein taktisches Ränkespiel daraus und darauf habe ich keine Lust. Diese Kompliziertheit ist für mich ein absoluter Abturner, weswegen ich mich lieber mit ausländischen Frauen, egal welcher Herkunft, treffe, weil man da beidseitig aufeinander zukommt und man lädt sich einfach abwechselnd ein oder steht eben auch gemeinsam an einer einsamen Haltestelle für lange Zeit und wartet auf den Bus oder die Bahn, übernachten bei mir ist da auch eine Option. Das ist doch alles eine Frage der Sympathie und ob man sich gegenseitig angezogen fühlt :) .

M,29
 
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  • #46
Nein, ein Mann muss sein eigenes Ding durchziehen! Ist normal, finde ich auch total ok. Also einfach dran gewöhnen.


m, 26, mit Freundin die das versteht / zumindest toleriert

Wie naiv! Wie lange wird das wohl klappen?
Eine Beziehung ist immer auch ein Kompromiss für beide - die Frage ist nur, ob man gerne diese Kompromisse eingeht oder nicht?!
Manche Männer haben zwar eine Freundin, leben aber abgesehen von anderen Frauen trotzdem ein absolutes Singleleben. Das funktioniert auf Dauer nicht und wird zur Katastrophe, sobald ein Kind da ist!
Ich finde, es sollten beide die gleichen Freiräume haben, sich gleich an den unangenehmen Aufgaben des Alltags beteiligen, gemeinsam sollte entschieden werden, was gemacht wird und es sollten doch einige sogenannte "beziehungserhaltende Maßnahmen" im Alltag vorhanden sein, means Theater, Kino, Wellness, Kurztrips, PArty, Freunde GEMEINSAM.
Ich hätte nichts dagegen, wenn er auch mal mit den Jungs um die Häuser ziehen will oder ein WE mit Männern verbringen will - auf dem Berg oder bein Segeln - whatever!
Aber die meisten Männer jammern ja total rum, wenn man als Frau auch nur erwägt, dasselbe zu tun an einem WE, an dem ER Zeit hätte und nichts mit seinen Freunden vorhat.
Schlimm sind auch Männer, die ihre gesamte Freizeit mit Sport - Segeln, golfen, Fitness, Laufen, Bergsteigen, Trekking, Biken, usw... dann auch noch auf ihren herrenabend pochen udn sich dann wundern, dass die Liebste verstimmt ist.
Es muss schon ein WIR vorhanden sein. Und nicht nur ein ICH.
Dann ist mir alles andere egal.

w,39
 
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  • #47
Das ist die Emanzipation in deutsch. Ich weiß, diese Vorstellungen der Männer machen oft auch den deutschen Frauen zu schaffen-aber es gibt immer mehr deutsche Frauen, die das gut meistern können-die Emanzipation nach dem Modell der männlichen Wünsche und Vorstellungen umzusetzen.

Ich bin nicht die FS, aber auch meine Welt hast du mit deiner Schilderung ganz schön durcheinander gebracht. Wieso sollten hauptsächlich die Vorstellungen der Männer in einer Beziehung umgesetzt werden? Ich dachte emanzipierte Menschen legen Wert auf Gleichberechtigung, oder habe ich den Begriff völlig missverstanden?

Ich für meinen Teil sehe auf jeden Fall weiblich aus und habe kein Problem damit, auch mal eine "Männeraufgabe" (z. B. im handwerklichen Bereich) zu übernehmen. Nur manchmal ist das nicht möglich, denn wir Frauen sind nun mal körperlich schwächer als die Männer. Dafür können wir nichts. Wie du es beschreibst, fühlte ich mich an der Seite der deutschen Männer oftmals eher wie ein Kumpel als eine Frau. Es freut mich, dass manche Frau das auf die Reihe kriegen. Aber ob alle damit glücklich sind, ist eine andere Frage.
 
  • #48
Ich lese das hier jetzt schon ne Weile mit und frage mich zunehmend in was für einer Gesellschaft ich hier überhaupt lebe. (Ok, das frage ich mich nach dem gestrigen Wahl-Abend sowieso, aber das ist ein anderes Thema)
Ich versuche mal ein paar Sachen auseinanderzudröseln. Mir scheint hier viel zu viel Wert auf eine Unterscheidung zwischen den Südländern und Mitteleuropäern gelegt zu werden. (Ebenso wie oft an einer anderen Stelle zwischen Männern und Frauen) Es gibt nur Menschen und in diesem Fall gibt es eingei Mit Anstand und andere ohne. Ok, vielleicht etwas neutraler formuliert: Einzelne Menschen haben verschiedene Vorstellungen davon was anständiges Verhalten ist.
Wenn ich (m/33) mit jemanden (w) Abends unterwegs bin ist es für mich absolute Selbstverständlichkeit das ich die Dame nach Hause bringe oder zumindest ein Taxi rufe. Jemanden, egal ob m oder w Stunden lang allein auf einem Bahnsteig stehen zu lassen ist für mich ein absolutes NO-GO. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, warte ich halt mit. Und wenn mir jemand signalisiert er (=sie) würde gerne allein nach Hause gehen, dann würde ich a) explizit nachfragen ob ich das richtig verstanden habe und b) vorsichtig nachfragen, ob die Dame mir vielleicht eine SMS schreiben könnte wenn sie sicher zu Hause angekommen ist.
Aber ich lebe scheinbar in einer seltsamen Parrallelwelt.
Andererseits würde ich mein Leben in einer Partnerschaft nicht nach der Partnerin ausrichten. Ich bin doch kein Hund, der einem Frauchen hinterher rennt. Nein. Wenn ich in einer Partnerschaft bin, richte ich mein Leben nach dieser Partnerschaft aus. Das bedeutet gemeinsam Ziele zu stecken, Kompromisse einzugehen und alles was das Leben halt so spannend macht. Da bringe ich mich als Person ganz ein und von meiner Partnerin erwarte ich nicht weniger.
Insofern bin ich hier von beiden Seiten der Pros und Contras gleichermaßen erschrocken und abgestoßen und suche mir wohl meine Partnerin in der Parrallelwelt.
 
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  • #49
na das mit den Süeuropäerinnen ist doch ausgemachter Unsinn: ich lebe in Südeuropa mit einer Südeuropäerin unter einem Dach (WG). Die Frau ist totlangweilig, spricht nichts, hockt tagein tagaus vor dem Computer, zieht ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter und zieht sich in ihr Zimmer zurück. Mit einer andern Südeuropäerin (wir unterhalten uns in beiden Sprachen fließend) hege ich nach wie vor ein sehr enges Freundschafts-/Beziehungsverhältnis. Sprachlos sind wir nie - es sei denn aus Müdigkeit - und Unternehmungen fallen uns immer ein: politische Aktionen, beim Film mitmachen, Unternehmungen mit ihren Kindern aus 1. Ehe, Oper, Kochen oder gemiensam Nichtstun. Davor war ich zwei Jahre mit einer Südamerikanerin liiert - sie hatte oft massive Depressionen und sich sukzessive zurückgezogen. Ihre Familie war übrigens alles andere als arm. Es liegt in letzter Konsequenz immer an den Menschen. Ein Mann der sich zu 100 % aufgibt, alle Freunde, Hobbies und Interessen für sie liegen lässt, hat bald gar nichts mehr: die Frau wird ihn für einen Hansdampfinallengassen schnell verlassen weil er ihr zu langweilig ist. m 44
 
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Mooseba

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  • #50
Man sollte nebenbei mal darauf hinweisen, dass viele deutsche Frauen ihre deutschen Männer toll finden, welche auch kein Kavaliersverhalten oder südeuropäische Romantik an den Tag legen. Und viele deutsche Frauen wollen das von ihren Männern auch gar nicht, sie stehen selbst nicht darauf. Dafür sind ihnen andere Eigenschaften wichtiger. Es ist also stets von dem Ideal abhängig, das man als Maßstab nimmt.
Außerdem wird hier mal wieder gnadenlos verallgemeinert. Die FS scheint sich wohl ständig die falschen deutschen Männer auszusuchen. Ich würde keine Frau abends allein am Busplatz warten lassen oder beim Date auf getrennten Rechnungen bestehen, sondern sie selbstverständlich einladen. Und da bin ich unter deutschen Männern keine Ausnahme. Wenn man Pech hat, ist nicht automatisch das andere Geschlecht daran schuld.
 
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  • #51
Ich glaube, dass die meisten Männer sich gern mal nach der Frau ausrichten. Für mich gehört das zumindest dazu, schliesslich lebt man ein gemeinsames Leben und nicht nur parallel nebeneinander her.
Aber Mann muss dabei gewisse Grenzen einhalten. Z.B Kompromisse im Job kann er nicht machen. Verliert er seine Karriere z.B. weil er längere Zeit Hausmann gewesen ist, ist das wie Selbstkastration. Erfolglosigkeit ist für Frauen nach wie vor unverzeihlich.
 
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  • #52
Frauen machen leider oft den Fehler sich emotional zu schnell an einen Mann zu binden. Sie erwarten zu schnell zu viel von einem Mann und fangen an sich an ihn anzupassen - oftmals unbewusst. Im Grunde genommen haben Männer die gleichen Ziele wie wir - nämlich eine Partnerin zu finden, mit der sie ihr Leben teilen können, bei der sie sie selbst sein können und auch mal Schwäche zeigen möchten. Diese Frau sollte jedoch ihr eigenes Leben haben. Sobald der Mann merkt, dass wir ihn nicht brauchen um glücklich zu sein im Leben und unseren eigenen Interessen nachgehen (egal ob er mitmacht oder nicht), werden wir interessant für ihn und je mehr wir an uns selbst denken, desto mehr wird der Mann sich "ändern" und mehr Interesse für ihr leben, ihre Hobbys etc. zeigen. Die Frau muss ihn faszinieren und er BRAUCHT das Gefühl, dass sie auch ohne ihn glücklich und zufrieden ist. Dann funktioniert das auch alles und ihr bekommt ALLES was ihr wollt!
 
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