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  • #1

Gibt es in der heutigen Zeit überhaupt noch die langjährige Liebe?

Nicht viele, aber einige Ehe wurden auch zur Zeit unserer Großeltern noch arrangiert - und halten inzwischen im Durchschnitt mehr als 30 Jahre. Zum anderen wurde früher relativ schnell geheiratet...ohne lange Kennlernzeit und diesen ganzen Schnickschnack. Da man heute die Wahl hat, ist eine langjährige Partnerschaft viel schwieriger geworden. Man bindet sich nicht mehr so schnell, es könnte ja was Besseres kommen. Aber Liebe und auch eine Beziehung basiert u. a. auf Respekt, Treue und Ehrlichkeit. Wie kann man erwarten dass sich etwas ändert wenn man es nicht anspricht?
 
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  • #2
Ich würde bei einer langjährigen Ehe nicht zwangsläufig von einer "langjährigen Liebe" sprechen.
 
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  • #3
Natürlich ist es eine Grundvoraussetzung, den Dialog miteinander zu suchen, um störende oder belastende Dinge abstellen oder ändern zu können. Aber eine fehlende Dialogbereitschaft scheint eine Begleiterscheinung unserer Zeit zu sein - nicht nur in der Partnerschaft, leider. Was Respekt, Treue und Ehrlichkeit anbelangt - für eine glückliche, dauerhafte und erfüllende Beziehung sind dies, neben Liebe wohl die Grundpfeiler - ohne die geht es einfach nicht. Vielleicht liege ich jetzt völlig falsch, aber ich vermute, es hängt auch ein wenig mit dem Beginn der aufkommenden sexuellen Freiheits-Bewegung (Flower-Power-Zeit) Anfang der 70er Jahre, zusammen. Nach dem Motto: "jeder mit jedem - wo und wann auch immer". Mit der allgemeinen sexuellen Aufklärung, der Antibabypille (Mitte 50er.) war es auch für Frauen einfacher, sich einfach fallen zu lassen - ohne Angst vor möglichen Konsequenzen zu haben. Auch die Berufstätigkeit der Frau hat - auch in der Ehe - im Vergleich zu unserer Großmutter-Generation deutlich zugenommen. Dadurch ist FRAU finanziell nicht mehr von ihrem Partner abhängig und muss zusätzlich nicht Angst haben, ungewollt schwanger zu werden. Bei unüberbrückbaren Differenzen muss sie daher nicht mehr an einer Ehe festhalten, wenn es tatsächlich nicht mehr zumutbar ist.
Noch vor 50 Jahren wurden Frauen in sogenannten Haushaltsschulen auf den "Beruf" Ehefrau vorbereitet mit den Fächern: Säuglingspflege, Hausarbeit, Kochen, "wie empfange ich einen müden und abgearbeiteten Ehemann hübsch und liebevoll" (egal wie stressig der eigene Tag mit den 4 kleinen Kindern war). Eine Scheidung wäre für eine Frau nicht möglich gewesen. Über Seitensprünge der Ehemänner hatte die mustergültige Ehefrau tolerierend hinwegzusehen. Ob diese Ehen aber alle wirklich so glücklich waren oder noch sind? Sicher gibt es diese gelungenen Kombinationen - aber ob sie in der Mehrzahl sind?

Wer träumt nicht von einer lebenslang haltenden, glücklichen und erfüllenden Ehe/Partnerschaft? Aber Liebe erfordert tägliche Arbeit - den anderen nicht als "gegeben" hinzunehmen.

Sarina
 
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  • #4
eine arrangierte Ehe ist eine Zweckgemeinschaft, die möglichweise und bestenfalls irgendwann Sympathie beinhaltete. Von Liebe und dazu noch von langjähriger Liebe kann wohl keine Rede sein! Wandere aus, es gibt diese Länder noch immer, in denen diese Art der Ehe praktiziert wird und probier es aus.
 
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  • #5
@#1

Ich würde einer langjährigen Ehe die langjährige Liebe nicht zwangsläufig absprechen.

Wenn das typisch ist, was ich in der direkten Nachbar- und Bekanntschaft sehen kann, dann würde ich einer langjährigen Ehe die langjährige Liebe nicht mal _überwiegend_ absprechen.
 
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  • #6
Ich sehe das ganz anders, die 'jungen' Leute heute heiraten viel zu schnell und zu früh .... und da der größte Teil der Frauen auch auf 2 Beinen steht, ist eine Trennung natürlich kein Hinderniss mehr - die Versorgung übernehmen sie selber!
Meine Eltern, beide 80, 53 Jahre verheiratet, schlackern auch mit den Ohren - 3 ihrer 5 Kinder sind geschieden!
Sie leben beide aber ganz gut damit :), vielleicht, weil sie nicht verbohrt u. verbittert in den Tag hineinleben, ihr persönliches Glück sich halt schon in jungen Jahren abzeichnete.
Die Zeiten ändern sich, alles wird schnelllebiger, ist hektischer (der berühmte Satz zu jeder Gelegenheit: Du, keine Zeit, bin echt im Stress! blabla ....... schrecklich!!)
Es wird sich nichts mehr ändern, die Prioritäten liegen heute woanders!
Schade, aber auch da müssen wir wohl durch!
@1 da hast Du natürlich Recht!!!!
w/45
 
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  • #7
Tja, das ist eben die Kehrseite desselben Phaenomens.

Viele Beziehungen waren sicher frueher stabiler. Das hatte auch mit oekonomischen Abhaengigkeiten zu tun, und mit sozialen, und damit, dass "das eben nicht recht ging", einen Partner zu verlassen. Wie #1 auch schon bemerkt hat, hatte das nicht unbedingt mit "langjaehriger Liebe" zu tun. Aber natuerlich gibt und gab es die auch.

Heute ist das natuerlich anders. Die oekonomischen Abhaengigkeiten sind abgeschwaecht, und man kriegt ein vermeintliches Ueberangebot von moeglichen Partnern praesentiert. Zudem sind oft die Erwartungshaltungen, was eine Beziehung leisten soll, ins unermessliche gesteigert. Viele denken, sie muessten zu allen Zeiten unglaublich verliebt sein, Durststrecken seien auf keinen Fall akzeptabel, kleinste Differenzen muessen zum Aus fuehren. Und, es koennte immer was Besseres kommen. Und, dass Beziehungen dadurch instabiler geworden sind, ist trivial.

Nun, das ist alles offensichtlich. Was ich nur interessant faende, ist sich zu ueberlegen, ob das Pendel mal wieder andersrum ausschlagen koennte.
 
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  • #8
lies' mal harmut rosas buch über die "beschleunigungsgesellschaft", dann weißt du, weshalb das wort lebensabschnittspartner entstanden ist...

bei kanpp 50 prozent scheidungsrate in den westlichen industrienationen kann die nichtarrangierte freibestimmte ehe wohl gegenüber der arrangierten nicht so viele vorteile haben,

gruß M
 
  • #9
Die Scheidungsraten heute sagen doch überhaupt nichts über die Qualität früherer langjähriger und nicht geschiedener Ehen aus. Es galt eben früher die Pflicht: Bis der Tod uns scheidet.
Man trennte sich nicht, sondern blieb (auch unglücklich) zusammen. Auch damals sind die Menschen fremdgegangen und haben von anderen Parntern geträumt.
Heute haben Mann und Frau das Recht und die Freiheit nicht funktionierende Partnerschaften/Ehen zu beenden und ein "neues Glück" zu suchen.
Diese ganze Diskusssion "früher war alles besser" oder dergleichen sind absolut überholt.
Wir leben in einer anderen Zeit, in der die Frauen größtenteils nicht in wirtschaftlicher Abhängigkeit leben und somit selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen. ZUM GLÜCK!
Hinzu kommt, dass Menschen sich verändern. Lebensziele, Träume und Lebensumstände wechseln im Laufe der Jahre und bewirken, dass ein Partner, vor 20 Jahren noch perfekt passend, heute nicht mehr harmoniert und neue Beziehungen gesucht werden.
Das trifft im übrigen nicht nur auf die Partnerwahl zu. Welche "Sandkastenfreundschaft" hält schon ein Leben lang?
 
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  • #10
Hinzu kommt, wir haben nicht mehr die Sorgen, wie früher, nämlich ums nackte Überleben kämpfen - das schweisst nunmal zusammen. Und wir haben eine viel höhere Lebenserwartung. Heute kann man davon ausgehen, wenn die Kinder aus dem Haus sind (+/- 55), dann hat man trotzdem noch 25 bis 30 Jahre vor sich - früher war oftmals kurz nach Renteneintritt Ende.
 
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  • #11
Ja, die gibt es durchaus. Wenn beide aufrichtig und zuverlässig sind, und dem Anderen mit Liebe begegnen. Heutzutage sind jedoch diese Werte kaum noch etwas wert. Jeder will zwar das Optimum, ist aber selbst nicht bereit etwas zu geben oder zu tun. Immer nur die "Hand aufhalten" ist die Devise. Wenn dann mal die Beziehung nicht so läuft, ist man ganz schnell dabei alles hinzuschmeißen, denn es gibt ja noch so viele Andere. Das Internet fungiert als Bestellkatalog für Sex, Partner und Beziehungen. Klappt es mit dem Einen nicht, dann hopp, auf zum Nächsten.
So erklärt sich für mich, dass viele Menschen gerade bei Partnerbörsen meinen, sich nicht festlegen zu müssen, denn es könnte ja noch was Besseres kommen.

Wir haben die Konsum- und Wegwerfmentalität aus unserem sonstigen Leben auch auf die Partnerschaften übertragen.
 
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  • #12
ok, nur: ich sage nicht, dass früher als besser war - nur finde ich, dass die vorteile der heutigen, liberalisierten bindungsmöglichkeiten von gewaltigen problemen relativiert werden. das hauptproblem scheint mir, dass die meisten (siehe profileinträge hier auf EP) romantische liebe auf dauer und damit auf alltagskompatibilitiät einstellen wollen - das ist aber ein widerspruch. über die dominanz unglücklicher und neurotischer ehen sollte man, finde ich, kritisch nachdenken und dabei nicht nur auf den fetisch freiheit juhuuu blicken...

gruß M
 
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  • #13
Jaja, Respekt, Treue und Ehrlichkeit sind für uns heute selbstverständlich. Wenn nicht, dann eben Trennung.
Von meinem Vater habe ich da noch ganz andere Geschichten gehört. Sein Vater kam z. B. nur nach Hause, wenn er Lust dazu hatte und dann aß er oft die Lebensmittel, die die älteren Kinder bei den Bauern erbettelt hatten. Während er mit dem Motorrad spazieren fuhr mussten seine Kinder bei jedem Wetter kilometerweit zur Schule/zur Arbeit laufen. Die haben ihn alle gehasst, bis zu ihrem Tode. So ein Mann wäre heute höchstens noch bei einer Singlebörse zu finden.
 
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  • #14
@ 10: "Wir haben die Konsum- und Wegwerfmentalität aus unserem sonstigen Leben auch auf die Partnerschaften übertragen".

Dieser Satz gefällt mir bzw. spiegelt wirklich das wieder, wie die Beziehungen heutzutage aussehen (leider).
 
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  • #15
Allen die noch Hoffnung in sich tragen und denen Wertschätzung kein Fremdwort ist, möchte ich sagen, ja es gibt sie noch, die langjährige Liebe in der Ehe. Ich bin schon über 40 Jahre mit meiner Frau zusammen, davon 25 Jahre verheiratet und ich bekomme immer noch Herzklopfen wenn ich in ihre leuchtenden Augen sehe.
m/54
 
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  • #16
@ #14

gratuliere! das ist wirklich der ergreifendste beitrag, den ich seit langem hier gelesen habe. du glücklicher! und deine frau hat mit dir zweifesllos auch das große los gezogen... chapeau!
 
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  • #17
Ja, es gibt sie, die langjährige Liebe. Sie verlangt aber nach Kompromissen, Investitionen von Emotionen und Zeit, gegenseitiger Hingabe und Akzeptanz. In einer Gesellschaft, in der der kurzfristige Profit zählt, in der Menschen, die Gelegenheiten (auch des Fremdgehens) nicht ergreifen, verachtet werden, und in der bei dem geringsten Problem die Trennung eingeübt ist, in einer solchen Gesellschaft gedeiht langjährige Liebe nicht.

Wirkliche Liebe ist niemals Perfektion, sondern vielmehr die Akzeptanz der Fehler.

m 36
 
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  • #18
Ist etwas gut nur weil es lange andauert ?
Ist eine Ehe liebevoll nur weil sie über 30 Jahre besteht ?
Meine Freundinnen idealisieren diese alten Zeiten auch. Angeblich sei alles besser gewesen: Entscheidung aus Liebe füreinander, ohne Wenn und Aber. Das ist nostalgisch !
Was meine Urgroßmutter über ihre Ehe dachte ist nicht überliefert: Schweigen gehörte zum guten Ton. Von Grandmère weiss ich dass sie oft unglücklich war.
Warum hielten Frauen lieblose Ehen durch ? Die meisten Ehen hielten so lange weil es keine Alternativen gab und der gesellschaftliche Druck zur Normerfüllung existierte. Heute müssen wir uns frei für jemanden und für die Bindung entscheiden ohne diese zum Überleben nötig zu haben. Genau darin liegt die Schwierigkeit.
 
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  • #19
Ich denke nicht das es diese langjährige Liebe noch gibt. Die Unfähigkeit richtig miteinander zu kommunizieren lässt mittlerweile 45 % aller Ehen in Ballungscentren scheitern. Der Wunsch nach dem ewigen Glück lässt uns permanent nach dem dauerhaften Glück suchen.
Patchworkfamilien etc. werden immer mehr und die daraus kommenden Kinder leben das was sie zuvor vorgelebt bekommen haben nach. Die langen Ehen und eben auch die langjährigen Partnerschaften wird es bald nicht mehr geben.
Der Trend geht zu Lebensabschnittsgefährten und ich denke das kann auch ein Vorteil sein.

LG
w/39
 
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  • #20
Es gibt sie, die langjährigen, glücklichen Ehen. Nur - sie sind langjährig geworden, weil sie eben auch Tiefen überstanden, ausgehalten haben. Das Leben besteht nicht nur aus Höhenflügen - aber eine verlässliche, auf Treue, Vertrauen und Respekt beruhende Paarbeziehung - das ist Glück. Aber es ist ein Glück, für das beide auch einmal zurückstecken können müssen. Ganz großes Glück ist es, wenn man dann die eigenen Kinder (oh ja, die produzieren auch einiges an Sorgen) in ihr eigenes Leben treten sieht.

Wie grausam dagegen das Auf und Ab in immer wechselnden Partnerschaften, die bestenfalls einmal ein Jahrzehnt gehalten haben - und erst recht, wenn sie in Patchwork-Konstellationen mit zwischen den Expartnern zerrissenen Kindern enden... ein hoher Preis. Was ist diesen Preis wert?

Mir scheint, in etlichen Fällen gibt es nichts (außer egoistischer "Selbstverwirklichung"), das diesen Preis rechtfertigen könnte. In anderen Fällen, klar, kannn es sich auch um die Korrektur eines früher einmal gemachten schweren Fehlers handeln. Dann würde ich erwarten, dass die Fehlerkorrektur in eine neue, diesmal stabile Partnerschaft mündet. Die Statistik zeigt aber, dass Zweitehen häufiger scheitern als Erstehen...

Mit anderen Worten: eine pauschale Antwort kann es nicht geben - hat es nie gegeben.

Aber es gibt eine Verantwortung der nächsten Generation gegenüber. Taugen wir das als Vorbilder?

M50
 
  • #21
Ist denn 30 Jahre mit dem selben Partner überhaupt erstrebenswert? Menschen verändern sich nun mal und nicht immer in die gleiche Richtung. Nur weil die Ehen früher länger hielten waren sie nicht unbedingt glücklicher. Die Frauen waren viel abhängiger von den Männern und mußten sich viel gefallen lassen. Die Zeiten sind vorbei. Bin ich ein schlechterer Mensch weil ich mich von einem Mann getrennt habe, der nur lügen und betrügen konnte. Wäre ich ein besserer Mensch wenn ich (total unglücklich) bei ihm geblieben wäre. Was hätte ich meinen Kindern damit vorgelebt. W51
 
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  • #22
Natürlich gibt es noch die langjährige Liebe. Das hat aber mit Ehe oder nicht Ehe nichts zu tun. Aus der Dauer einer Ehe kann man nicht auf die Qualität der Ehe schließen. Das weiß man, wenn man im Altenheim gearbeitet hat, so wie ich zu Studienzeiten. Da gibt es natürlich die alten Ehepaare, die sich rührend umeinander sorgen. Viel öfter trifft man aber auf absolut verbitterte "Eheaushalter", die es bedauern, vor Jahrzehnten nicht den Charakter und die Kraft gehabt zu haben, mal gegen den Strom zu schwimmen und sich aus der unglücklichen Ehe zu verabschieden. Ein alter Mann hat mir mal gesagt, dass er seit 35 Jahren allein ist und seine Frau - im gleichen Appartement untergebracht -, dass es Zeit wird, dass ihr Mann stirbt. Trotzdem haben sie ihre Diamanthochzeit in der Zeitung feiern lassen. Von dem tiefen Unglück in solchen Ehen erfahren nur wenige. Ich bin in zweiter Ehe verheiratet und unsere Liebe hält schon sehr lange, ob das aber ewig so bleibt, weiß ich nicht. Falls es nicht so ist, wünsche ich mir beidseitig Ehrlichkeit und Konsequenz, denn der Teich ist in jedem Lebensalter voller Fische und die Gemeinsamkeit mit einem Menschen, der einen wirklich liebt und nicht nur zu faul ist, auf eigenen Füßen zu stehen oder ein wenig Wohlstand abzugeben, ist von unschätzbarem Wert.
 
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  • #23
Ist denn 30 Jahre mit dem selben Partner überhaupt erstrebenswert?

Menschen verändern sich ...

Bin ich ein schlechterer Mensch weil ich mich von einem Mann getrennt habe, der nur lügen und betrügen konnte. Wäre ich ein besserer Mensch wenn ich (total unglücklich) bei ihm geblieben wäre. Was hätte ich meinen Kindern damit vorgelebt. W51
Erstrebenswert ist es für die meisten nach wie vor. Wenn es gelingt, kann es hervorragende Ergebnisse zeitigen... (Hier - in diesem Forum - sammeln sich erwartungsgemäß überzufällig häufig jene,die gescheitert sind - das kann und will nicht repräsentativ sein.)

Dass Menschen sich verändern, das ist trivial. Sie verändern sich gemeinsam oder auch auseinander. In einer guten Partnerschaft sollte ersteres wahrscheinlicher sein.

Der letzte Absatz ist zynisch, weil er eine Scheinalternative aufbaut ("total unglücklich"). Es tut mir leid für Dich, was Du anscheinend erlebt hast, aber ... die Verallgemeinerung ist "glücklicherweise" ganz und gar daneben.

M50
 
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  • #24
Ich denke dass es möglich ist, obwohl schwer den ganzen Verlockungen stand zu halten ist.
Krisenzeiten bedeuten nicht dass es keine Liebe ist oder war, der Wille diese Zeit zu überbrücken, muss aber stark sein. Es ist etwas ganz wertvolles, Dialog und Ehrlichkeit ganz wichtig. Es ist eine Herausforderung, Kinder, Stillzeiten, schlaflose Nächte ohne Einbußen der Liebe zu durchstehen, ich hoffe aber dass es möglich ist...Mangelnde Anziehung überfällt in Schüben, da muss man eben daran arbeiten wieder interessant für den Partner zu sein/werden...