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  • #1

Gewöhnt man sich an die Singlevorteile??

Ich wollte einfach mal wissen, ob ich die Einzige bin, die diese Erfahrung gemacht hat: Bin seit 1,5 Jahre Single und hatte am Anfang wirklich Probleme damit. Dies kann daher kommen, da ich ca. 13 Jahren vorher durchgängig in Beziehungen war (3 Beziehungen).
Seit ca. 2 Monaten hat es "klick" gemacht. Ich freue mich regelrecht, dass kein Mensch zu Hause auf mich wartet. Ich bin einfach nur glücklich, mir alleine abends nach der Arbeit etwas zu kochen (was ICH mag) und es mir allein auf der Couch bequem zu machen. Es tut gut, einfach tun und lassen zu können, was man möchte. Ich fahr einfach mitten in der Nacht zu meiner besten Freundin. Ich telefoniere, wann und wie lange ich Lust habe! Ohne Stress und ohne Diskussionen! Die Frage an euch: Bleibt dieser Zustand konstant oder ist das lediglich eine "Phase"??
 
  • #2
Das kommt auf deine Einstellung an. Wir sind da ja alle verschieden.

Meine Meinung dazu ist, wer sich nicht nur über einen Partner(in) definieren und auch mit sich selbst etwas anfangen kann, der weiß durchaus das Singleleben zu schätzen.

Mir geht es seit vielen Jahren prima als Single. Ein Partner wäre ggf. eine willkommene Ergänzung. Natürlich nur, wenn es passt. Ich brauche aber nicht irgendeinen Partner, nur, um nicht alleine zu sein.

Ich bin keinesfalls einsam, ich lebe nur alleine - und das ausgesprochen gut!
 
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  • #3
Ja, liebe FS, das Singleleben kann mitunter luxuriöse Züge haben.
Genieß es!
 
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  • #4
Dito Angeline!
Ein Partner wäre mir auch eine willkommene Ergänzung, wenn es denn aus meiner Sicht auch passt! Aber bevor ich über Gebühr Kompromisse eingehen und mich nochmal stark unterordnen würde, bleibe ich lieber Single. Ich habe einen Beruf, ein schönes Zuhause, Freundeskreis, Interessen und Haustiere. Ich hatte einige Beziehungen in meinem Leben, auch eine von 11 Jahren. Inzwischen geniesse ich das Single-Leben auch sehr, denn es hat auch unbestreitbare Vorteile! Vielleicht ändert sich das nochmal, aber ich glaube, ich bin nicht mehr bereit, so viel für eine Beziehung aufzugeben. Im Moment ist es so, wie es ist. gut!
Und ich glaube, einige meiner Nachbarinnen mit Mann und Familie beneiden mich, jedenfalls hat mir das eine Nachbarin beim letzten Weihnachtsumtrunk zugeflüstert .... ;-)
 
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  • #5
Ja das Single-Leben ist wunderschön, man ist unabhängig, frei wie ein Vogel und hat "keine" Verantwortung. Ausserdem kann man seinen Luxus ungeteilt genießen.

Jedoch habe ich heute Mittag eine sehr interessante Frau ("Seelenverwandte") getroffen und bin jetzt der Meinung: Zu zweit ist es wohl doch noch schöner. Ja der Adenauer hat gewußt "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". m
 
  • #6
@ #4:

Sag ich doch! Wenn's passt, dann ist's gut, sonst bleibt es besser wie es ist! Nicht um jeden Preis!
 
  • #7
Ich sehe das auch so wie Angeline (#1). Wer grundsätzlich allein leben kann, ist natürlich nicht so auf eine Partnerschaft angewiesen und weiß die Vorzüge des Singledaseins zu schätzen. Man braucht praktisch auf niemandem Rücksicht zu nehmen (mal abgesehen von den eigenen Kindern). Zudem entwickelt man mehr Freiräume, auf die man in einer späteren Partnerschaft ungern verzichten würde.
 
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  • #8
Bei mir, (seit 2 Jahren single, davor 2 Beziehungen insgesamt 15 Jahre...also ähnlich wie bei Dir)...verhält es sich jedoch genau umgekehrt. Im ersten halben Jahr war es wunderbar, diese "neue" Freiheit...Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es früher viel easier war single zu sein. Das fängt schon damit an, dass viele Frauen die mir gefallen...einfach viel zu jung sind, und ich sie daher aussortieren muss. Und ich kann das Alter nur schwer schätzen. Außerdem treffe ich nirgendwo Frauen in meinem Alter, ist mit schleierhaft wo die sich rumtreiben :) Daher versuche ich es auch online, wo die "Fakten" auf dem Tisch liegen. m43
 
  • #9
Ich finde, das Singleleben hat unzählige Vorzüge, die von der FS beschriebenen sind einige davon. Sie lassen sich wohl alle unter "persönliche Freiheit" verbuchen. Diese geht mir über alles. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich nie eine Partnerschaft eingehen würde, wenn es nicht wirklich passt.
 
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  • #10
Ich bin in einer Beziehung und fühle mich herrlich frei

w
 
  • #11
@ # 9:

Prima - so muss sein! Nur dann ist es eine wirklich gute und richtige Beziehung!
 
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  • #12
Liebe Fragestellerin, sicherlich hat das Single-Leben ebenso wie das Beziehungs-Leben Vorteile. Ich finde Deine Frage interessant, es nur ein wenig schade, dass Du Beispiele für das Single-Leben bringst, die meiner Meinung nach auch in einer Beziehung selbstverständlich sind. Selbstverständlich kann ich, meiner Meinung nach, auch in einer Beziehung mitten in der Nacht zu meiner Freundin fahren, stundenlang telefonieren (in einem separatem Raum, damit der andere nicht gestört wird) und kochen wann und was ich will. Wer Hunger/Appetit hat kocht eben etwas Leckeres und fragt den anderen, ob er/sie mitessen möchte. Wobei ich finde, dass es Spaß macht, den anderen zu fragen, worauf er Lust hätte bzw. gemeinsam zu kochen. Mein Partner kann/könnte das ja auch alles machen, ohne dass es mich stören würde. Ich hatte nie ein Problem damit, wenn mein Partner stundenlang am Rechner sass (o.k., Informatiker ;-) ) und wenn er mitten in der Nacht zu einem Freund fahren wollte wäre das auch in Ordnung. Da schlafe ich sowieso.

Also, Single-Leben hat Vorteile, aber vielleicht können Du und/oder andere Foristen noch ein paar Beispiele bringen, was nun konkret die Vorteile sind, die in einer Beziehung Eurer Meinung nach wegfallen. Da ich schon lange Single bin, suche ich nämlich bereits lange nach diesen Vorteilen. :) Den Punkt "sexuelle Freiheit" können wir außen vor lassen, der ist zu offensichtlich, für den der das mag/kann.

Einen Vorteil sehe ich. Ich glaube, ich bin so der Typ "Kümmerin" und finde es entlastend, mich nicht um die Sorgen und Nöte eines anderen "kümmern" zu müssen sondern ggf. nur um meine eigenen.

w/49
 
  • #13
@9 Herzlichen Glückwunsch !!!
Das hätte ich auch gerne. Bis das klappt, finde ich mein single-Leben toll, wie die meisten anderen hier auch.
Und auch ich kriege von einigen meiner verheirateten Freundinnen öfter zu hören, daß es mir besser geht als Ihnen, nicht von allen natürlich, die meisten sind doch mehr oder weniger zufrieden.

@7: das sind übrigens die Frauen in Deinem Alter ( wir sind 44 ), die sind zuhause oder mit den Freundinnen im Cafè zum Sonntagsbrunch. Dahin, wo Männer und Frauen sich kennenlernen möchten ( clubs oder so ), wollen die nicht mit mir hin ( 'zu spääät, gääähn' ). Da gehen meine Freundinnen, die so Anfang bis Mitte 30 sind, mit mir hin. Männer in unserem Alter treffe ich da übrigens auch kaum, außer beim salsa, da sind die meisten so 40+. Ist aber auch keine wirklich single-Börse, jedenfalls nicht für Dich als Mann, weil da viele Frauen allein hingehen, obwohl sie einen Partner haben, der will halt nicht salsa tanzen. Männer, die da allein hinkommen, sind schon eher singles, das hilft Dir aber wohl nichts :)
 
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  • #14
Hallo, ich war eigentlich immer in einer Beziehung und bin nun 2 Jahre Single. Ich persönlich finde es inzwischen etwas lang und fühle mich so ganz alleine nicht mehr so wohl.Eine zeitlang ist es ja ok, aber für länger vermisse ich dann doch die Dinge, die gemeinsam halt schöner sind, wie z. B. morgens gemeinsam aufwachen, zusammenfrühstücken (zumindest am Wochenende), zusammen TV schauen, zusammen kochen, zusammen essengehen, zusammen Sport machen, zusammen verreisen, Sex, nicht in eine gähnend leere Wonung zu kommen und und und...Ich kann dem Singlesein auf Dauer nichts abgewinnen und kann nur sagen, wenn man verliebt ist und eine gute Beziehung hat, ist dies tausendmal schöner und rfüllender, als alles alleine zu machen. Auch ich frage mich, wo sind die Männern, die auch eine Beziehung suchen und sich auch mit Mitte 40 noch optisch gut gehalten haben? In Kneipen und auf Partys findet man eher die "Dauersingles" oder die, die nur die schnlle Nummer suchen (oder Affären). Wo begegnet man noch einem vernünftigen Mann mit Werten der aber nicht gleich unattraktiv ist? Es muss ja Beides stimmen - Charakter und Optik (klar ist das Geschmacksache). Wenn man selbst noch attraktiv, modisch usw. ist, sucht Frau ja jetzt nun auch nicht genau das Gegenteil, da muss man mal ehrlich bleiben. Ich stelle aber immer mehr fest, dass Männer, die mit Mitte/Ende 40 alleine sind, entweder charakterlich oder optisch daneben sind. Es gibt nur entweder das Eine oder das Andere!? Ich finde es schade, dass sich durch das Internet und Mobiltelefone alles so leicht gestaltet, so dass keiner mehr richtig eiss, wo er hingehört und gesimst und gemailt wird, bis einem schwindelig wird. Man sucht immer weiter, ob nicht doch NOCH was Besseres kommt...und kommt so nie an...Ich glaube nicht, dass der Mensch zum Alleinesein geboren wurde und ich denke auch, dass es letztendlich viel schöner ist, wenn man einen liebenden Partner hat. Singleleben auf Dauer ist für mich nichts und ich leide inzwischen darunter (nehme aber dennoch nicht einfach jemanden, nur um nicht alleine zu sein - ich möchte mich, wenn, schon verlieben). Ich kenne auch überwiegend Frauen, die das sehr ähnlich sehen. Bei Männern bin ich mir da nicht so sicher. Ich befürchte, dass die meisten sich lieber nicht festlegen und alles mitnehmen. Ist unsere Generation auf der männlichen Seite so "kindlich" geblieben? Weil von Reife zeugt das ja nicht gerade. Ich habe das Gefühl, dass Frauen bei vielen Männern nur noch als Ware (zur sexuellen Befriedigung) gesehen werden. Ist das nicht eine traurige Entwicklung? Geht es uns zu gut heutzutage, eben wir so sehr im Überfluss, dass uns menschliche Werte überhaupt nicht mehr wichtig sind? Geht es NUR noch um Optik, Status und Bestätigung? Also, mir fehlt schon die Nähe, die Zärtlichkeiten, die Beständigkeit, das Vertrauen, das Verlässliche usw. in einer Beziehung. Braucht Ihr das alle nicht mehr?
 
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  • #15
Ich wollte einfach mal wissen, ob ich die Einzige bin, die diese Erfahrung gemacht hat: Bin seit 1,5 Jahre Single und hatte am Anfang wirklich Probleme damit. Dies kann daher kommen, da ich ca. 13 Jahren vorher durchgängig in Beziehungen war (3 Beziehungen).
Seit ca. 2 Monaten hat es "klick" gemacht. Ich freue mich regelrecht, dass kein Mensch zu Hause auf mich wartet. Ich bin einfach nur glücklich, mir alleine abends nach der Arbeit etwas zu kochen (was ICH mag) und es mir allein auf der Couch bequem zu machen. Es tut gut, einfach tun und lassen zu können, was man möchte. Ich fahr einfach mitten in der Nacht zu meiner besten Freundin. Ich telefoniere, wann und wie lange ich Lust habe! Ohne Stress und ohne Diskussionen! Die Frage an euch: Bleibt dieser Zustand konstant oder ist das lediglich eine "Phase"??

Du lebst erst 2 Monate so, ich schon Jahre und ich muss sagen, das Schlimme ist manchmal, man gewöhnt sich daran, zumindest ich. Wenn dann plötzlich ein Mann auftaucht und dieses "schöne Schlummer-Singledasein" mit seinen Gefühlen umkrempelt, steht man ganz verdutzt da und muss sich fragen: Geb ich es auf oder lass ich es so wie es ist. Derzeit bin ich in diesem Dilemma und habe auch schon manchen Verehrer vergrault, weil ich einfach Angst hatte, meine heimliche Burg zu verlassen und auf "unsicheres Terrain" zu begeben. Also zu langes Singledasein wie bei mir, ist schlichtweg Mist.
 
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  • #16
Hallo,FS
ein ganz klares Ja.Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier.
Mir als Dauersingle (seit 18 Jahren) habe mir mein Leben zurecht gestrickt.
Das heißt nicht das ich gegen Beziehung/Partnerschaft/Ehe wäre.
Nur habe ich mit den Jahren einige Macken/Marotten entwickelt,mir fallen die
schon nicht mehr auf.Hatte auch 2 langjährige Beziehungen vorher.
Was ich genau möchte ist eine Art"Verbindlichkeit"ohne gleichzeitig auf die
nötige Distanz zu verzichten.
Die Frauen die ich kenne betrachte ich keineswegs als Ware(was den Sex
betrifft).Vielmehr wird mir sehr schnell Langweilig weil es nicht in die von beiden
Seiten gewünschte Richtung entwickelt.Da wurde gezickt,kontrolliert kurzum es
wurde mir zu stressig.
Was ich mir vielleicht zu Gute halten kann ist das ich keine der Damen ge/missbraucht
habe.Also klare Ansagen meinerseits,selten hübsch verpackt.
Nun so lebe ich mein Leben nach meiner Farcon,sollte sich wiedererwarten eine Frau
ehrliches Interesse an mir zeigen Mmh wird es nicht leicht.

(M45)der sich privat einfach durch das Leben treiben läßt
 
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  • #17
die frage kann ja wohl nicht sein, ob man sich an die singlevorteile gewöhnt. an die eindeutigen vorteile habe ich micht sehr schnell gewöhnt, ist ja auch keine kunst.
schwieriger ist es, sich an die nachteile zu "gewöhnen". nach langjähriger beziehung sich auf ein single-leben umzustellen ist nicht leicht. der mensch ist eben ein gewohnheitstier. das hat aber auch den vorteil, dass nach einiger zeit das signle-dasein als normal und gewöhnlich empfunden wird, dinge, von denen man zuvor angst hatte, auf einmal sogar schön werden (wie dein beispiel mit abends alleine essen...).
für mich daher: an die eindeutigen vorteile gewöhnte ich mich sehr schnell und weniger schönes wurde mit der zeit normal bzw. fand ich mit der zeit auch schönes daran.
eine partnerschaft inkl. gemeinsamer haushalt, daran müsste ich mich erst mal wieder gewöhnen und das ginge sicher nicht von heute auf morgen.
m/45
 
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