• #31
Hm, also halten wir mal fest: Kochen, Backen, Putzen und Saubermachen ist nicht Herakles' Welt. Fürs handwerkliche ist auch der Mann zuständig, wie überhaupt für alle unangenehmen Dinge. Als Frau liebt sie es dagegen, verwöhnt zu werden. So ein schlechtes Frauenbild hab ja nicht mal ich.
Liebe Herakles, ich geh mal davon aus, dass deine Darstellung noch unvollständig ist. Was wären denn deiner Ansicht nach Gebiete, in denen Frauen Männern die unangenehme Arbeit abnehmen sollten, bzw. wie revanchieren sich Frauen deiner Ansicht nach für die Leistung der Männer? Es kann ja nicht nur Sex oder die bloße Präsenz der Frau sein.
[mod]
Ich kann es mir leisten so luxuriös zu leben wie ich will, wenn ich etwas handwerkliches tun will tu ich es, aber meine Fingernägel sind mir dazu zu schade und ich lasse lieber einen Fachmann kommen.

Kochen ist mir nach meinem stressigen Berufsalltag too much und ich gehe ins Restaurant, mir gefällt dieses Frauenbild sehr gut und ich hoffe doch das die Mehrzahl der Frauen wählen können zwischen der "Männerarbeit" die Spaß macht oder der Bezahlung eines Fachmannes für gewisse Tätigkeiten.

Da mir Männerarbeit (obligatorisch) keinen Spaß macht bezahle ich die Handwerker dafür, die wollen auch von ihrer Arbeit leben.
Ansonsten genieße ich mein Leben - als Frau in allem was mir Spaß macht und mit aller Gewalt es Männern gleichzutun gehört für mich nicht dazu.
 
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  • #32
Da täuscht sich Dein Lieber eben gerade nicht: Gerade in Norwegen gibt es das Gleichstellungs-Paradoxon, dass sich trotz aller Gleichstellerei die geschlechterspezifische Berufswahl kaum verändert hat.
jain..

ich habe noch nie so viele Ingenieurinnen und Meeresbiologinnen und LKW fahrerinnen gesehen wie hier.. "Männerberufe" sind hier keine seltenheit bei den Frauen.. was alerdings eher was mit den besseren verdienstmöglichkeiten und der Geldfokussierung der Norweger zu tun hat als mit persönlichen Vorlieben. Andererseits sind Frauen hier bisweilen "Ultrafrauen" (bis ca 28 jahren) d.h. da wird quasi alles optimiert um noch besser, noch fraulicher auszusehen. das geht vom obligatorischen Sport, hin zum allgegenwärtige Landhausmädel-look. Und natürlich bis zum extrem weiblichen verhalten in der (Abend) Freizeit bis hin zum "umschwenk" d.h. dem offensiven ansprechen, anfassen und angraben in Clubs und Parties. Ich bin in meinen kompletten Leben noch nie so oft angesprochen worden wie hier in den letzten 3 Jahren.

d.h. selbst MIT einer forcierten Emanzipation und einen geschlechtergleicheitsselbstverständnis von der Wiege auf, gibt es gut ausgeprägte "weibliche" und "männliche" Verhaltensweisen.
 
G

Gast

  • #33
Ich bin die vierte und letzte Tochter und ganz anders, als meine Schwestern, eher meinem Bruder ähnlich, bin überzeugt davon, dass vieles, aber nicht alles, über Gene mitgegeben wird.

Zum Beispiel auch den Einfluss von früher gesunder Ernährung einer jungen Frau auf die wesentlich spätere Schwangerschaft, Geburt und Gesundheitszustand der nächsten Generation.

Bin selber Mutter, Kind ist ein Mischmasch zwischen Vater, Mutter und den Grosseltern, kommt charakterlich und ihrem Wesen her sehr nach dem Vater. Hätte ich einen Jungen bekommen, bin ich überzeugt, dass der eher nach mir gekommen wäre.
 
  • #34
Hätte ich einen Jungen bekommen, bin ich überzeugt, dass der eher nach mir gekommen wäre.
Aha. Woher willst Du das wissen?

Meine Tochter "kommt" am ehesten nach meiner Schwiegermutter (die ich sehr schätze), mein Sohn nach meinem Bruder.

Bei mir ist die Familie sich einig, dass eine solche Kratzbürste ziemlich einzigartig ist, mein Bruder kommt nach dem Vater meiner Mutter.

Da wird gewürfelt, meine Lieben. Ein Chaos, und das ist gut so.
 
  • #35
Wann immer die Politik mittels Ideologien oder religiösen Überzeugungen ins Leben der Menschen eingreifen will, ist alles Scheisse.
Beharrlich werden Fakten geleugnet oder verdreht, das eigene Weltbild kommuniziert. Gender was weiss ich was, politisch korrekt, links - grün orientiert, Kommunismus, alle Arten Sozialismus, alle Religionen haben nur zu Elend und Verdruss geführt.
Männer und Frauen sind nicht gleich. Natürlich, denn Frauen können Kinder bekommen. Männer nicht. Männer können dafür wesentlich mehr Kinder zeugen als Frauen bekommen können. Alleine dieser Unterschied erfordert unterschiedliche Programmierungen bei Mann und Frau.
Auch die Gehirne werden wohl unterschiedlich genutzt.
Wir können auch hier immer wieder lesen, dass Frauen, die sich feminin geben, wesentlich mehr Erfolge bei der Männerwelt einfahren. Und Männer, die weinerlich und jämmerlich unterwegs sind auf Dauer keine Frau abbekommen. Während andere Männer nie Probleme hatten, Frauen kennen zu lernen.
Am erfolgreichsten im Beruf sind m.M nach die Frauen, die Können und Wissen im Beruf mit dem gekonnten Umgang "der Waffen der Frauen" verbinden. Selten, dass eine Frau wie Frau Dr. Merkel zu Beginn ihrer Kanzlerschaft durch Souveränität ohne femininen Touch erfolgreich werden. Und ausser in der Politik wird kein weinerlicher Jammerlappen etwas.
Die Natur wird immer stärker bleiben als ideologische "Konstruktionen" - wir alle sollten froh darüber sein.
 
  • #36
Als ich noch 12 Jahre war, musste ich immer mit meinem Vater beim Auto helfen und meine Schwester(9) dürfte mit der Mutter in Küche kochen. Ich hätte gerne in der Küche gekocht, aber das war lt. meinen Eltern ein Job für Mädchen. .
Leider ist es immer noch weit verbreitet.

Erst heute durfte ich mir anhören, dass ich den Sohn "nicht als schwul bezeichnen" soll.
Der Sohn ist 6 Jahre alt, tanzt sobald er Musik hört, und ich hatte tatsächlich vorgeschlagen, dass er in dem Bereich gefördert wird und in den Tanzunterricht geht.
Klar, Tanzen kommt für den Sohn laut Vater nicht in Betracht. Der Sohn ist "schliesslich nicht schwul". Der Sohn wird mürrisch zum Fußballtraining geschickt, wo er zu den schlechteren Spielern gehört.
 
  • #37
Männer und Frauen sind biologisch unterschiedlich, so wie jeweils auch Männer und Frauen untereinander sich unterscheiden.

Gleichheit fände ich langweilig, eine männliche Frau ist für mich nicht attraktiv. Natürlich schieben Ideologinnen ihre Probleme gerne auf das Geschlecht und beklagen sich dann über Ungerechtigkeit, statt an sich selbst etwas zu ändern. Jammern ist einfacher.
Welcher Mann will denn eine Frau vom Typ Alice Schwarzer? Abgesehen davon, dass sie selbst ja auch mit keinem klarkommt.

Frauen haben heute die gleichen Chancen wie Männer, bekommen aber beruflich genausowenig geschenkt.
 
  • #38
Wenn die Frauen, die gleichen Chancen haben, dann frage ich mich als Chef de Cuisine, warum man fast nur Männer als Topköche im TV sieht.
Du reisst hier eine einzelne Berufsgruppe aus dem Zusammenhang. Warum gibt es in Kindergärten fast nur Frauen, bei Reinigungskräften in Hotels auch nur? Ich denke, die Wahl, Koch zu werden, haben Frauen genauso. Wenn in der Küche Durchsetzungskraft gefragt ist und jemand die nicht hat, wird er nicht Chef. Sie auch nicht. Ich vermute auch, dass die meisten Frauen sich durch den rauen Ton in der Küche abschrecken lassen und viele Frauen einfach auch die Arbeitszeiten vermeiden wollen.
 
  • #39
Chancen haben ist das Eine, das nächste sie zu nutzen.
Und das Dritte genauso Essentielle, ist die Entscheidung für diese Chance.

Das Schöne ist doch, die Freiheit der Wahl - beruflich und anderweitig.
Dann kann Mann Handwerker oder einen sozialen Beruf, und Frau kann dies auch, oder ganz etwas anderes.

Teurer wird es, denn je mehr Männer in früher traditionell weibliche Berufe gehen - weil da auch Bedarf ist - desto eher wird dort ein Lohn gezahlt werden müssen, von dem man leben kann.
Das war früher nicht essentiell - Frau hatte ja den Versorger... Gerade soziale Berufe oder Berufe im Dienstleistungsektor waren eher ein Nice to have als ein Brotjob.

Dies als Gedanke zum Equalpay Tag.

W,49
 
  • #40
In die Liste der 50 Topköche 2017 hat es ja nur eine Frau. Douce Steiner, geschafft.
Und wie viele Frauen sind im Verhältnis Küchenchef in entsprechenden Häusern ? Wann hattest du persönlich die letzte Köchin in deiner Küche, die ehrgeizig dieses Ziel verfolgte ? Und wie sind die Anteile der Geschlechter bei Beginn bzw bei Abschluss der Ausbildung ?
Ich weiss von einem Bekannten, der GF beim Verband (DEHOGA) ist, dass viele Betriebe Auszubildende suchen und selbstverständlich auch Frauen willkommen sind. Die Chancen wären also da - vielleicht fehlt der Wille, einen langen Weg zurückzulegen?
Mein Eindruck ist der - Frauen, die sich wirklich auf ihren Beruf konzentrieren und fokussieren, erreichen auch etwas. Nur - wiederum mein Eindruck - das sind deutlich weniger als Männer.
Hier dürften die Gene sich bemerkbar machen - Frauen schneiden öfters im Bereich Studium im Durchschnitt besser ab als Männer - aber die Topleistungen sind eben meist von Männern erbracht worden.
Auch im Tierreich gibt es deutliche Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren - und die Tiere sind schlauer als wir. Sie wollen diese Unterschiede nicht einebnen, sonder akzeptieren die Fakten.
 
  • #41
Ich denke, dass die genetische Veranlagung und Bildung beide eine Rolle spielen, ob man gut in Mathe ist oder nicht. Ich zum Beispiel war bis zur 5. Klasse schlecht in Mathe. Danach habe ich einen sehr guten Lehrer gehabt (Privatunterricht) und siehe da, es hat auf einmal klick gemacht und ab da war Mathe mein bestes Fach. Ich konnte stundenlang mit Freude Matheübungen lösen. Bei der Abiturprüfung waren Biologie und Algebra meine beste Noten und an der Uni habe ich mich über die Mathescheine lustig gemacht. Ich musste nie dafür lernen. Von daher denke ich, dass die Veranlagung nicht alleine Verantwortlich ist, sondern auch die äußere Umstände/Bildung/Geopolitische Lage eines Landes/Lehrer/Elternhaus enorme Rollen spielen.
Ein guter Freund von mir hatte zum Beispiel in der 4. Klasse eine Empfehlung nur für die Hauptschule bekommen. Er sei dumm und würde nichts kapieren, haben seine Lehrer gesagt. Sein Vater (Uniprofessor) war so sauer über die Schule, dass er aus Deutschland ausgewandert ist. Der Sohn wurde dann in die Privatschule geschickt und er war nach der Schule an der MIT in US, heute lebt er in NY, hat ein PHD, war Jahre lang Professor und hat vor zwei eine Firma gegründet.
Genauso ist es auch mit dem geschlechtsspezifischen Verhalten. Die Veranlagung spielt natürlich eine Rolle aber auch die äußerlichen Umstände darf man nicht außer acht lassen. Du kannst natürlich auf gar keinen Fall aus einem Jungen ein Mädchen machen oder umgekehrt. Es gibt zum Beispiel einen sehr berühmten Fall über zwei Zwillingsbrüder. Sie wurden nach Ihrer Geburt beschnitten. Bei einem Bruder haben die Ärzte einen Fehler gemacht und sein Penis fast komplett (versehentlich) geschnitten. Es wurde den Eltern nahegelegt aus dem Junge ein Mädchen zu machen (Geschlechtsumwandlung). Die Eltern haben zwar zugestimmt aber es hat nicht geklappt. Da spielt Genetik eine sehr wichtige Rolle aber auch die Zeit im Gebärmutter und Umweltfaktoren. Es gibt auch Studien über männliche Zwillinge, mit exakt identischem Genetik und einer ist homosexuell und der andere Heterosexuell. Da gibt es noch sehr viel zu erforschen und es ist wirklich ein sehr spannendes Thema.
 
  • #42
Hier wird immer von den "typisch männlichen" und "typisch weiblichen" Berufen geschrieben. Wie steht es denn mit den Berufen/ Studienfächern bei denen (zumindest gefühlt) der Anteil männlich/ weiblich ungefähr gleich ist? z.B. Medizin, Jura, Architektur, Psychologie etc.? Anscheinend gibt es wohl doch jede Menge Menschen, die eher eine individuelle Interessenprägung, statt einer geschlechtsspezifischen haben.

Und das Beispiel Koch zeigt ja auch eher keine Geschlechtsspezifische Prägung. Klassisch ist "kochen" ja eher eine Frauenaufgabe, trotzdem scheinen sich viele Männer dafür zu interessieren
 
  • #43
Wann immer die Politik mittels Ideologien oder religiösen Überzeugungen ins Leben der Menschen eingreifen will, ist alles Scheisse.
Beharrlich werden Fakten geleugnet oder verdreht, das eigene Weltbild kommuniziert. Gender was weiss ich was, politisch korrekt, links - grün orientiert, Kommunismus, alle Arten Sozialismus, alle Religionen haben nur zu Elend und Verdruss geführt.
Schon deinen Aufnahmeantrag bei der neuen blauen Partei abgegeben?
So einen Blödsinn lese ich sonst nur bei denen.
Auch deine Sichtweise ist nur Ideologie.
Und diese deine Sichtweise hat viel Leid in die Welt gebracht.
Also ist Tom auch nur ein dummer alter weißer Mann.
 
  • #44
Nun, bei der Berufswahl war für mich klar, dass ich auch einen Beruf wähle, mit den Familie vereinbar ist.
Familie, Kinder war mein Ziel, und entsprechend Zeit für die Kinder.
Dann sind bestimmte Berufe eher dafür prädestiniert, andere nicht.
Dass es aber dann als AE Mutter trotz sehr guter Ausbildung und Praxis am Arbeitsmarkt so schwierig werden würde, hätte ich nie erwartet. Ich hoffe , es hat sich etwas geändert.
Deswegen dann der Wechsel in die Freiberuflichkeit.

Mein Jüngerer Sohn hat sich bei seiner Berufswahl bei 2 Alternativen auch bewusst für den Beruf entschieden, bei dem flexible Zeiten möglich sind. Es ging um entweder IT oder ein Studium beim Staat.
Er fand es nämlich toll, dass doch jemand häufiger da war. Und er möchte Kinder, und diese aufwachsen sehen.
Mein Großer tickt ähnlich, auch für ihn ist Familie wichtig, und dann beides, Beruf und Familie, zusammen zu bekommen.

Keine Geschlechterfrage.
Ok, vielleicht meine links-grün versiffte Erziehung...

W,49
Ich ahne, dass wir wohl mal eine große Familie werden. :)
 
  • #45
Die Gesellschaftliche Vorstellung von Mann und Frau ändert sich konstant im Laufe der Jahrhunderte und ist auch von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich und dadurch relativ. Man kann jetzt her gehen und seine Vorstellung von geschlechtsspezifischem Verhalten als "normal" ansehen, man kann auch hin gehen und die Relativität akzeptieren. Was eine "richtige" Frau für eine Frau hält muß nicht meine Ansicht sein und ist absolut nicht evolutionär begründet, da kein Mensch weiß wie die Menschen vor 100000 Jahren das gehandhabt haben. Man kann es sich vorstellen, aber da saß sicher keiner am heimischen Feuer in der Höhle und hat gehäkelt, da war Arbeit gefragt und Überleben und Jagen, wozu man vermutlich jedes Mitglied der Sippe benötigte. Rollenbilder haben sehr viel mit ausgeübter Macht zu tun. Um das nicht falsch zu verstehen, Macht übt nicht nur ein alter weißer Mann sondern auch eine alte weiße Hausfrau aus. Jeder zementiert sein tradiertes Rollenbild als einzige wahres. Und sieht nicht, dass es nur eine Vorstellung vom Zusammenleben spiegelt. Ich selber sehe mich als böse Emanze, die den Männern das Leben gerne schwer macht, aber genauso den Frauen, die kein Jota von ihrem traditionellen Bild abweichen wollen . Etwas zu zementieren gibt eine Form der Sicherheit, die ich nicht empfinden und sehen kann. Kritik daran macht unsicher, der Kritisierte muß sich dann genau so verteidigen wie wir das im Forum täglich sehen dürfen.
 
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  • #46
Letztendlich tut es mir heute leid um die Jungs.

Bei Mädchen wird es bis zu einem bestimmten Alter zumindest geduldet, dass sie sich auch für typische Jungs-Sachen wie ferngesteuerte Autos oder Chemie-Labor-Kasten interessieren. Sie dürfen Jeanshosen oder Prinzessinnen-Glitzer-Rock anziehen, im Fasching als Feuerwehrmann oder Pirat gehen, in der Freizeit Fußball spielen, wie sie wollen. Es wird anerkannt, dass Mädchen auch naturwissenschaftliche Fächer studieren können.
Die Freiheit des Mädchens endet schließlich, wenn es darum geht, wer den Großteil der Familienarbeit und der Kindererziehung übernimmt. Hier sieht die Gesellschaft zumindest in Westdeutschland die Frau in der Verantwortung.

Bei Jungs dagegen ist der erlaubte Rahmen schon für kleinste Jungs sehr eingeschränkt. Kleine Jungs dürfen kein rosa und glitzer tragen, sie dürfen sich nicht als Schneewittchen verkleiden, in der Freizeit nicht mit Barbies spielen, Tanzen oder Kochen (#34, #36). Manche Jungs würden es aber gerne.

Solange wir Jungs nicht genauso normal typische Mädchen-Spielsachen anbieten und damit spielen lassen, werden die Geschlechter unterschiedlich erzogen.

Es ist auch nicht richtig, dass alle kleine Jungs grundsätzlich mit Puppen nichts anfangen können. Manche kleinen Jungs lieben ihren Einschlaf-Teddy.

Wie reagieren denn die Männer, wenn ein Junge Friseur, Kinderpfleger oder Bäckereifachangestellter werden will? Wie reagieren die Männer, wenn ein Vater wegen der Familienarbeit 3 Jahre Elternzeit und Teilzeit machen will?

Ich verstehe nicht, warum sich die Väter und alle Männer nicht mehr dafür einsetzen, dass ihre Söhne einen größeren Freiraum für ihre Entscheidungsmöglichkeit haben!
 
  • #47
r Anteil männlich/ weiblich ungefähr gleich ist? z.B. Medizin, Jura, Architektur, Psychologie etc.? Anscheinend gibt es wohl doch jede Menge Menschen, die eher eine individuelle Interessenprägung, statt einer geschlechtsspezifischen haben.
Leider zeigen sich im Job (z.B bei Architekten, da kann ich das beurteilen) deutliche Unterschiede.
Frauen sind nach meiner Erfahrung oft genauer, fließiger, und manchmal auch pünklicher.
Leider sehen sie oft das Große und Ganze nicht und versuchen tendenziell mehr Risiken von sich selbst fernzuhalten, was dann öfters ganz schlecht ist und sie auch um ihre Karrierechancen bringt.
Denn: Qui audet adipiscitur! Das wussten schon die Römer....