• #31
Die FS will nach 7 Monaten Kennenlernphase die Sache zementieren. Das will er nicht, sagt es der FS nicht sondern schiebt Job, ihre vermeintliche Unreife, Angst vor Pflichten vor
Ich habe mir jetzt tatsächlich mal die alten Threads angeschaut, und ganz so war es offenbar nicht.

Die FS hat im April gefragt, wie sie ihre Eifersucht in den Griff bekommt. Zu diesem Zeitpunkt hat er seinen neuen Job begonnen, vorher war alles harmonisch. Seitdem gab es nur Streit, weil sie Bedenken und Ängste wegen der vielen Frauen hatte, mit denen er von nun an zusammenarbeiten würde.

Ich seh hier keinen Mann, der irgendwas vorschiebt. Nur einen, der vor einer eifersüchtigen Frau davonläuft, die ihm mit ihren Streitereien den letzten Nerv geraubt hat.
Bedürfnisse hat jeder, nur scheint er sie nicht auszusprechen ihr gegenüber
Ich denke, er hat ihre Eifersucht und ihr Stressmachen in den Streits durchaus thematisiert. Sie war ja auch in ihrem letzten Thread bemüht, sich zu ändern. Das kommt sicher nicht von ungefähr oder weil sie nicht wusste, warum er sich getrennt hatte.

Offenbar ist er ein Mann, der gut bei Frauen ankommt. Und offenbar hatte er diverse ONS in seinem Leben. Womöglich verlangt sein AG ihm zu viel ab und er findet gerade die Balance nicht. Wäre schön, wenn alle so souverän im Job wären, so eine ausgeglichene Work-Life-Balance hätten und ihren ausbeuterischen AG mit Mut und Qualifikation entgegen treten würden. Wir wissen, dass es in der Realität anders aussieht und nicht jeder dieses Standing aufbringt.

Vor dem Hintergrund, dass seine Exfreundin ihm mit ihrer Eifersucht und ihren Verlustängsten offenbar das Leben schwer gemacht hat, hat er genug gesunde Gründe gehabt, sich zu trennen. Da muss man ihm nicht krampf- und zwanghaft eine Störung andichten.
 
  • #32
Letztlich suchen sich gerade bindungsgestörte Frauen gerne bindungsgestörte Männer, da sich sich in einer solchen Konstellation Beide niemals so nahe kommen, dass die Bindungsstörung der Frau transparent wird.

Dies muss so sein, denn warum sonst sollten Frauen lebenslange Beziehungsserien mit Strohfeuer-, Affärenmänner usw. haben (?)
Nicht unbedingt sind beide Beteiligten bindungsgestört. Es gibt solche Bindungsstile, wo der eine ein sicherer Bindungstil aufweist und dadurch dem Unsicheren (ambivalent oder vermeidend) Ruhe, Stabilität, Sicherheit und Geborgenheit gibt, indem er selbst das alles durch eine enorme Souveränität ausstrahlt sowie auch Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zeigt und dadurch mit stoischer Gelassenheit das Hin und Her/Flucht und Annäherung betrachten kann à la: „Jetzt hat er die Distanphase aber er kommt schneller zurück, wenn ich gar nicht reagiere, weil er sich nicht bedrängt fühlen wird und somit auch schneller zurückkommt.“

Nur das Problem ist dabei, dass meistens der bildungswillige und -fähige Mensch sofort Verlustängste kriegt und genau diese Ängste treiben ihn dazu, sich klammernd und hinterher rennend zu verhalten. So entsteht diese ungesunde und äußerst verletzende Nähe - Distanz Dynamik. Ob sich dann der Bindunggestörte ab der scheinbaren Gleichgültigkeit des Bindungswilligen dauerhaft sein Verhalten ändert und mehr Nähe zulässt und sogar aktiv sucht, weiß ich nicht.

Wer freiwillig mehr als nötig arbeitet, das kann man auch als Flucht vorne sehen.
 
  • #33
So dann möchte ich euch gern noch ein paar Infos zu euren Fragen und zu ihm geben.

Sein Vorleben sah tatsächlich so aus, dass er mehr Affären/ ONS hatte als ernsthafte Beziehungen. Daher war ich auch so eifersüchtig, weil immer irgendeine Bekanntschaft geschrieben hat, ihm eine Urlaubskarte geschickt hat... und dann zu glauben, dass es mit mir was ganz anderes ist, fiel eben schwer.
Er hatte eine Jugendliebe, mit der er 5 Jahre zusammen war und eine Ex mit der er 2 Jahre zusammen war (auch ein auf und ab). Die 2 Jahres Beziehung scheint ihm nicht wirklich viel bedeutet zu haben (so klingt es immer), sie hatte ein Kind und damit einen Spielgefährten für sein Kind. Dazwischen noch eine 6 monatige Beziehung, das wars. Mit keiner von denen hatte er so einen richtigen Alltag, morgens aufstehen, abends zusammen essen, zusammen einkaufen, die Wochenenden verbringen, so normale Dinge eben, wie wir es hatten. Ich war wohl die Erste, die seinen Hausschlüssel bekam, die Erste, die er so richtig allen vorgestellt hat und die sich dazu mit allen verstanden hat. Er war ein Womanizer wie er im Buch steht und sagte zu mir in einem ganz tollen Moment, dass so viele Frauen versucht haben ihn zu bekommen und ich es einfach so geschafft habe. Das mag für viele kitschig klingen, aber in dem Moment war es ernst, das hat man gemerkt. Unsere Kennenlernphase war wirklich besonders, es hat auf Anhieb gefunkt, auf beiden Seiten, so richtig mit Schmetterlingen, angrinsen und dem vollen Programm. Das hatte ich ewig nicht und er scheinbar auch nicht. Nur aus diesen Gründen, weil er mir das Gefühl gegeben hat anders als die Frauen zuvor zu sein und der besonderen kennenlernphase, fällt es mir ja so schwer es zu akzeptieren. Deswegen möchte ich gerne noch kämpfen. Wie jemand sagte, in guten wie in schlechten Zeiten. Und nun haben wir gerade eine sehr schlechte...

Zu seinem job. Er arbeitet in dem größten und bekanntesten Hotel unserer Stadt. Niemand möchte dort gern arbeiten, weil jeder weiß wie schlecht die Arbeit ist (Überstunden, schlechte Bezahlung,...). Er kennt zum einen den Chef, der ihn um Hilfe gebeten hat und zum Anderen braucht er das Geld. Er ist dort „Mädchen für alles“. Hausmeister, Auslieferungsfahrer, Unterstützung und Organisation bei Veranstaltungen... Und es macht ihm eigentlich sogar Spaß. Er war vorher selbstständig, aber die Aufträge wurden immer weniger... er konnte vorher also Jahre machen was er wollte und ist nun in einem festen Job. Sicher eine Umstellung für ihn.
 
  • #34
Ich seh hier keinen Mann, der irgendwas vorschiebt. Nur einen, der vor einer eifersüchtigen Frau davonläuft, die ihm mit ihren Streitereien den letzten Nerv geraubt hat.
Sehe ich auch so. Egal, wie er das begründet oder wie sie meint, dass es begründet sei. Er sieht sie unreif. Sie scheint sehr eifersüchtig zu sein. Der Versuch, sich nochmal anzunähern, scheint eher von ihr ausgegangen zu sein. Sie stört, dass er nicht tagelang heult, sondern im Grunde froh ist, dass er seine Ruhe hat. Das ist ihr Problem, nicht seines.

Sie schreibt das ja auch klar:
Der Gedanke ihm egal geworden zu sein, ist das Schlimmste an der Sache, daher würde ich ihn einfach gern verstehen.
Um zu verstehen, kann die FS das ernst nehmen, was er ihr zu dem Thema gesagt hat. Und ich bin sicher, die beiden hatten mehrere Gespräche dazu, denn das klingt ja immer wieder mal durch. Manche Frauen interpretieren gerne das, was der Partner sagt so, dass er sich ändern muss, nicht sie. Manche Männer ziehen dann die Konsequenz.
Ob er eine Bindungsstörung hat oder nicht, ist für sie letztlich egal. Sie sollte an ihrem Problem arbeiten, denn ich bin sicher, sonst wird es beim nächsten Mann nicht besser.`

Nach 7 Monaten sollte auch ein Mann doch wenigstens wissen, wo die Reise hingeht, ob es eine feste gemeinsame Zukunft gibt?
Weiß er. Es gibt keine. Sie redet sich aus meiner Sicht die Beziehung schön.

Ich verstehe nicht, warum alles an ihm hängen bleiben sollte,...eigene Wohnung, ...festen Job hat und für sich selbst finanziell sorgen kann!
Er wird seine Gründe haben, das so zu sehen. Warum, dazu fehlen Informationen. Sie schreibt ja selbst was von "chaotisch".

Der Mann hat doch seine Familie in den Sand gesetzt, ...Zeigt sich doch am gestörten Verhältnis zu seiner Ex und seiner Tochter!
Wissen wir nicht. Es soll auch Exfrauen geben, die einem Mann das Leben schwer machen, weil er sie verlässt und die Kinder als Waffe einsetzen. Natürlich ganz selten...

Wissen wir, ob ihm der Job gekündigt wurde, weil er auch dort ungenügende Leistung erbracht hat ... es sei denn er will mal ein CEO werden. Wir wissen nicht mal, welchen Beruf er hat?
Wissen wir auch nicht. Spekulationen, aus Deiner Lebenserfahrung natürlich zuungunsten des "bösen" Mannes, helfen nicht weiter. Vielleicht will er wirklich CEO werden? Vielleicht hat er einen Saunaclub eröffnet und muss sich um die Mädels "kümmern"? Vielleicht hat er einfach die Streitereien zu Hause satt?
Konspirative Spekulationen helfen hier nicht weiter. Der Mann hat keine Lust mehr auf eine Beziehung mit der FS. Das sollte sie zur Kenntnis nehmen.
Und es wäre nicht schlecht, das zu verarbeiten...
 
  • #35
Aber wird er irgendwann auch wieder die guten Zeiten in Erinnerung haben und dann eventuell realisieren, dass nicht alles blöd war?
Die Frage würde ich mir stellen wenn die Beziehung eine langjährige war. Aber im Ernst, Ihr ward 7 Monate "zusammen". Wenn man den ganzen Streit, den Du erwähnst, abzieht, wahrscheinlich nur 5 Monate einigermaßen friedlich, davon Kennenlernzeit ca. 2-3 Monate abgezogen, an was soll er sich den schmachtend erinnern?
7 Monate sind für mich keine Beziehung, viel zu kurz um sich richtig kennenzulernen. Er hat das abgehakt, unter Beziehungsanbahnungs-Versuch.
 
  • #36
Sein Vorleben sah tatsächlich so aus, dass er mehr Affären/ ONS hatte als ernsthafte Beziehungen. Daher war ich auch so eifersüchtig, weil immer irgendeine Bekanntschaft geschrieben hat, ihm eine Urlaubskarte geschickt hat... und dann zu glauben, dass es mit mir was ganz anderes ist, fiel eben schwer.
Er hatte eine Jugendliebe, mit der er 5 Jahre zusammen war und eine Ex mit der er 2 Jahre zusammen war (auch ein auf und ab). Nur aus diesen Gründen, weil er mir das Gefühl gegeben hat anders als die Frauen zuvor zu sein und der besonderen kennenlernphase, fällt es mir ja so schwer es zu akzeptieren. Deswegen möchte ich gerne noch kämpfen. Wie jemand sagte, in guten wie in schlechten Zeiten. Und nun haben wir gerade eine sehr schlechte...
Liebe FS, wach lieber auf wenn du seine gesamte Vergangenheit kennst seinen zahlreichen Affären und ONS. Wie kommst du nur darauf, dass du ganz anders bist als die anderen Frauen und von dem anders behandelt wirst, wo ihr doch nur sieben Monate zusammen wart und davon die ganze Zeit meistens Stress, Misstrauen, Streit hattet? Du hast doch schon zwei Themen hier gestartet über ihn, am 1. Februar dieses Jahres und dann am 1. Juni schon der zweite.

Vergiss nicht er war doch schon fünf Jahre zusammen mit seiner Jugendliebe und das ist noch viel länger als mit dir. Was sind schon sieben Monate? Mit der anderen waren immerhin zwei Jahren das ist auch mehr als sieben Monate.
Und bei all diesen Frauen hatte er bestimmt Schmetterlinge im Bauch und grinsen im Gesicht denn das kannst du nicht beurteilen du warst nicht dabei.
Das ist einfach nur romantisches Träumen deinerseits mehr ist das nicht. Und du möchtest gerne glauben, du seist etwas besonderes für ihn. Nein, das bist du nicht ansonsten hätte er sich dir gegenüber von alleine an das verraten. Hätte begonnen die Zukunft aktiv zu planen, sich an einen Alltag zu gewöhnen begonnen und auch davon gesprochen in einigen Monaten zusammen zu ziehen. Oder war er bei dir Dauergast oder habt ihr zusammen eine Wohnung ausgesucht? Denn das ist nicht das gleiche, wie wenn man zusammen in eine gemeinsame Wohnung zieht.
 
  • #37
Ich war wohl die Erste, die seinen Hausschlüssel bekam, die Erste, die er so richtig allen vorgestellt hat und die sich dazu mit allen verstanden hat.
Klingt für mich nicht wie der typische Beziehungsvermeider. Offenbar wollte er bei dir tatsächlich ankommen.

Liebe FS, mit einem Womanizer muss man klarkommen können. Das ist nichts für jede Frau. Für dich war es nichts, du warst nicht cool genug.
Ich will dich damit nicht als unfähig oder so hinstellen - Meins wär's auch nicht, es würde mich nerven und vielleicht auch verunsichern. Keine Ahnung, ich hatte nie so einen Mann, weil sie mich nicht reizen. Vielleicht, weil ich den Stress vorausahne.

Nimm es doch einfach so: Er hat deine Erwartungen nicht erfüllt, und du seine nicht. Es passt nicht mit euch beiden. Vielleicht hilft dir das etwas.
 
  • #38
Ja er wollte ankommen, ganz sicher. Wir sprachen nämlich über Zusammenziehen... Und auch seine beste Freundin sagte zu mir, dass sie dachte er sei angekommen,

Ich denke es ist der Job, der ihn dazu veranlasst hat so zu sein wie er gerade ist. Es schrieb doch jemand vom „funktionieren“. Und das Kinderthema war ein Punkt. Auch da sehe ich etwas positives, er hat es anfangs komplett ausgeschlossen aber nach und nach das Thema zugelassen. Sogar so sehr, dass er sich ernsthaft Gedanken darum gemacht hat. Ihr habt doch gesagt in guten und in schlechten Zeiten... wieso sagt ihr plötzlich doch, dass alles endgültig ist?

Und wieso meldet er sich dann immer noch bei mir? Und die netten Gesten von letzter Woche?
 
  • #39
Ja er wollte ankommen, ganz sicher. Wir sprachen nämlich über Zusammenziehen... Und auch seine beste Freundin sagte zu mir, dass sie dachte er sei angekommen,
Beziehungsvermeider reden gern vom Zusammenleben und anderen verbindenen Dingen. Das ist ein Teil ihrer Mittel einen Partner zu gewinnen und ihn am Angelhaken fest zu halten.

Wenn man sie kritisiert, dass sie das wohl nicht ernst meinen kommen so Sprüche wie "man wird doch wohl mal träumen dürfen".

Einige ziehen auch zusammen. Man sieht sie dann trotzdem nicht häufiger. Sie müssen ja viel arbeiten und auch mal ihre Freundschaften pflegen. Sagen sie.

Und wieso meldet er sich dann immer noch bei mir? Und die netten Gesten von letzter Woche?
Erstens sollst du nicht vom Angelhaken.

Zweitens träumt er sicher von einer schönen Beziehung. Wenn da nur nicht seine inneren Zwänge wären, selbst wenn er sie kennt, kontrolliert nicht er sie sondern sie kontrollieren ihn. Wenn er sie nicht kennt findet er außerdem alles normal und cool.
 
  • #40
Die Frage ist nicht wie Männer nach einer Trennung denken, sondern wie er nach dieser Trennung denkt. Man kann das doch nicht für Geschlechter generalisieren. Er scheint von euch (und vielleicht auch von deinen Erwartungen) erschlagen worden zu sein ohne dich und deine Bedürfnisse jetzt kritisieren. Ich denke du bist da ganz normal in die Sache reingegangen, aber er hat angefangen tausend und eine Dinge in dich, deine Reife etc. hineinzuinterpretieren und hat sich von einer Beziehung einfach überfordert gefühlt.
Manchmal brauchen Menschen einfach Zeit für sich und haben keinen Sinn für eine Bindung. Die sind mit sich selbst beschäftigt und müssen ihr eigenes Süppchen kochen - und dann muss man die Menschen auch machen lassen. Das hat nichts mit dir zu tun und es ist auch nicht persönlich.

Versuche dich einfach mal in seine Lebenssituation hineinzuversetzen, wie du das ja bereits tust, und frage dich wie du dich fühlen würdest mit seinen Erfahrungen und seinem Stress. Vielleicht würdest du sogar ähnlich reagieren. Dieses Verständnis kann dir helfen die Sache zu den Akten zu legen und das nicht auf dich zu beziehen. Trotzdem schade, und tut sicherlich weh in manchen Momenten, aber das geht vorbei wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass Menschen die Entscheidungen treffen, die sich für ihr Leben am Besten anfühlen.
 
  • #41
Und wieso meldet er sich dann immer noch bei mir? Und die netten Gesten von letzter Woche?
Wenn er klar gesagt hat, er will nicht mehr, dann bitte ihn um eine Kontaktsperre.
Ich habe den Eifersuchtsthread so in Erinnerung, dass er da nicht besonders auf die eingegangen ist. Wenn ein Mann sich ernsthaft binden will, könnte er das Geschäkere mit anderen Frauen auch lassen.
und sagte zu mir in einem ganz tollen Moment, dass so viele Frauen versucht haben ihn zu bekommen und ich es einfach so geschafft habe.
Lies dir diesen Satz doch mal durch. Er ist der Bachelor, den so viele Frauen wollten. Dh dieser Mann fühlt sich sehr sicher, während sich die Frauen um ihn kloppen. Ist das der Beginn einer wundervollen Liebesgeschichte? Nein. Der Mann sitzt auf dem Thron und lässt sich umwerben. Deswegen muss er keinen schlechten Charakter haben, aber es ist klar um was es geht: ihn.
 
  • #42
Ich denke es ist der Job, der ihn dazu veranlasst hat so zu sein wie er gerade ist......Ihr habt doch gesagt in guten und in schlechten Zeiten... wieso sagt ihr plötzlich doch, dass alles endgültig ist?
Es ist nicht sein Job, der ihn zur Trennung veranlasst - Du mit Deiner Eifersucht bist der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.
Er hat viel Stress zum einen durch die aktuelle Arbeitsmenge, zum anderen aber auch durch die Umstellung vom gescheiterten Selbstständigen (kann machen, was er will) auf angestellt beim stadtbekannt schlechtesten Arbeitgeber und Dir fehlt das Potenzial, zu erkennen, was das bedeutet.

Das ist eine Lebensveraenderung, die
1. ihm massiv aufs Ego schlägt und die er nicht freiwillig gewählt hat
2. ihn zwingt, sich unterzuordnen und wo er wegen Unterhaltspflichten auch nicht scheitern darf
3. ihm vorerst garkeine längerfristige Lebensplanung wie weitere Kinder ermöglicht.

Wir sind für Deine Schlecht-,Teil- und Fehlinformation nicht verantwortlich. Nach Deinen Nachreichern zeichnet sich ein anderes Bild ab, in dem Du Dich als unerfreuliche Partnerin entpuppst. Der Mann hat schon Stress mit seiner Ex und braucht nicht noch eine Stressfrau. Andere Sachverhalte bedingen andere Antworten.

Gute und schlechte Zeiten gilt bei gefestigten Beziehungen - habt ihr aber nicht. Du hast auch den falschen Begriff davon. In guten wie in schlechten Zeiten heisst, dass man zusammenhält und sich in schlechten Zeiten gegenseitig stützt. Hast Du aber nicht getan sondern im Gegenteil, ihn zusätzlich belastet.
Der Mann hat Stress, mit dem er nicht klarkommt, also ganz schlechte Zeiten. Da soll eine Partnerin ihn stärken, statt ihm mit ihrer Eifersucht weiterhin zu stressen und ihm die letzte Lebenskraft zu rauben.
Mit Dir an der Seite kann ein Womanizer keine schlechten Zeiten gut überstehen, weil Du ihn unter Wasser ziehst (Mühlestein am Hals). Er hat sich getrennt, weil sein Leben ohne Dich leichter ist.

Ich denke, dass Du viel zu naiv bist, um seine Lebenssituation zu verstehen und angemessen handeln oder die richtigen Schlüsse ziehen zu können.
Angesichts seiner beruflichen Situation kann er garnicht sagen, ob er in 2-3 Jahren Kinder will und sich diese leisten kann. Es ist auch nicht absehbar, dass er beim schlechtesten Arbeitgeber der Stadt jemals wieder in eine gut-drauf-Stimmung kommt, weniger arbeiten muss und sich um weitere Kinder kümmern könnte und wollte.

An Deinen Wünschen und Vorstellungen ist nichts falsch, nur ist er der falsche Mann dafür, steckt zudem in einer schwierigen Situation. Situation. Es ist unwahrscheinlich, dass sich daran in den nächsten 2 Jahren was ändert.