Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #1

Gebärmutterentfernung, wie sieht es danach mit der Sexualität aus?

Meine Frauenärztin hat mir eröffnet, dass ich möglicherweise meine Gebärmutter entfernen lassen muss. Die Meinungen in meinem Ärztekreis sind unterschiedlich. Durch die Blume wurde mir von betroffenen Frauen gesagt, dass sie diesen Schritt nicht mehr machen würden. Warum, dass wurde nicht deutlich. Jetzt meine Frage. Ich möchte wissen , ob Frauen die sich die Gebärmutter haben entfernen lassen noch den Sex genauso empfinden? Gibt es noch das Gefühl vom Zusammenziehen der Muskeln?Wird Durch den Eingriff die Muskulatur beeinträchtigt,? Ist für den Partner ein Unterschied spürbar? Diese Fragen bekomme ich von Ärzten nicht genau beantwortet.
 
G

Gast

Gast
  • #2
Hallo Fragestellerin,

bitte hole Dir unbedingt andere Ärztemeinungen ein, ob dieser Schritt nötig ist!
Du fragst nach Problemen mit dem Sex - viel eher besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Du ein anderes Problem bekommen wirst:

Hier eine frische Erfahrung aus dem Bekanntenkreis: meine Freundin wurde vor ca. einem Jahr von ihrem Arzt zu einer Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) gedrängt. Sie hat sie durchführen lassen und danach Kontinenzprobleme gehabt. Der Platz, den der Uterus im Körper einnimmt, wird durch die Entfernung frei, die Blase befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft und natürlich wird die Muskulatur beeinflußt.

Die Schwester meiner Freundin ist Physiotherapeutin und mit fast einem dreiviertel Jahr intensiver privater Therapie und hartem Training konnte die Inkontinenz einigermaßen in den Griff bekommen werden.
Von ihrer Schwester hörte meine Freundin dann, dass ihre Praxis von vielen Frauen besucht wird, denen zur Hysterektomie geraten wurde. Nicht alle bekommen die Inkontinenz wieder in den Griff. Dieses Problem wird unglücklicherweise von Ärzten in diesem Zusammenhang gar nicht angesprochen.


Du hast leider nicht geschrieben, wie alt Du bist - sofern Du noch nicht in der Menopause bist (die Wechseljahre hinter Dir gelassen hast), wirst Du von einem auf den anderen Moment dahinein befördert.
Es gibt Frauen, die das mit wenig Beschwerden wegstecken, andere wiederum die darunter leiden - eine Folge (neben zig anderen) wäre dann möglicherweise Scheidentrockenheit. Dagegen kann man natürlich etwas tun.

Du siehst also, wie wichtig es ist, andere Ärztemeinungen einzuholen. Eine gute Idee wäre, herauszufinden, ob es in Deiner Nähe eine Selbsthilfegruppe gibt, wo Frauen nach Unterleibs-OP's über ihre Erfahrungen berichten.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Was heißt denn: "durch die Blume" wurde Dir von den betroffenen Fauen gesagt,..... Hast Du nicht nachgefragt, was damit gemeint ist? Und noch weniger verstehe ich, dass "diese Fragen von Ärzten nicht beantwortet werden". Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass eine solch wichtige Frage von EINEM Arzt nicht beantwortet wird, aber dass dann gleich MEHRERE ÄRZTE diese Fagen nicht beantworten können/ wollen, vermag ich nicht zu glauben......!

Wo lebst Du und wie alt bist Du? Vielleicht solltest Du mal in eine Klinik in einer Großstadt gehen?
 
G

Gast

Gast
  • #4
Lese dich hier mal ein.
femica.at via Goggle
Rate den Eingriff gründlich zu hinterfragen,denn nicht immer ist er notwendig und sinnvoll.qwdvm
 
G

Gast

Gast
  • #5
Wende Dich nicht an Ärzte sondern an ein Frauengesundheitszentrum. Ich weiß nicht, wo Du wohnst. In den großen Städten gibt es welche, die oft auch gute Ärztedateien haben. Außerdem findest Du unter dem folgenden Link (liebe Moderatorin bitte stehen lassen) den Download einer Broschüre zu diesem Thema - aus dem Jahr 2005.
http://www.ffgz.de/07.clios_und_broschueren/downloads/gebaermutter.pdf

Was ich weiß, durch die Entfernung der Gebärmutter kann die Orgasmusfähigkeit leiden!!!!!
Da unter anderen die Nervenenden und die Schwellkörper von der Klitoris bis zu 10 cm in den Bauchraum hineinreichen. Kürzlich las ich, das auch an der Gebärmutter Schwellkörper seien und der weibliche Schwellkörperbereich insgesamt größer ist als der männliche (nur im Penis). Bin mir aber nicht sicher, ob dies wirklich stimmt.
Ich hoffe Dir damit weitergeholfen und melde Dich doch nochmal, ob es hilfreich war.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Hier ist noch mal die #4
Vor allem die Seiten 30 und 31 der Broschüre sind sehr hilfreich für Deine Entscheidung.
Und bitte sei Dir darüber im Klaren, dies ist ein schwerer Eingriff - nicht nur wegen der Sexualität.

Mir wurde wegen eines großen Myoms (auch wegen Krebsgefahr, es war ziemlich schnell gewachsen), dass mir aber gar keine Beschwerden machte zur OP geraten. Ich suchte 5 Stellen auf. 3 Frauenärztinnnen und zwei Krankenhäuser. Ergebnis 3 Pro 2 Kontra. Ich habe mich gegen die OP entsschieden, auch weil ich mir die Prozentzahlen vom Heidelberger Krebsberatungstelle habe geben lassen. Die Gefahr bei der Vollnarkose zu sterben war genauso groß wie die Gefahr Krebs zu bekommen. Jetzt bin ich in den Wechseljahren und mein Myom ist total geschrumpft.
Also meine Entscheidung war richtig.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Die FS
Ja, danke für die vielen Antworten.
Ich bin 49 Jahre alt.
Mir ist jetzt klar, dass ich mir sicher nicht die Gebärmutter entfernen lasse. Lieber lasse ich mir
Hormone ect. verschreiben. Über meine Ärzte in meiner Kleinstadt muss ich jetzt nichts mehr schreiben.
Ich danke für die Links, ich habe viel gelesen und das Fürchten gelernt. Solche Infos habe ich gesucht.
Liebe Grüße
 
G

Gast

Gast
  • #8
Als Mann Anf. 50 kann ich dazu nur sagen ich beides schon erlebt hab. Entweder hat Frau nach der OP ein Hormonproblem das scheinbar auf alles andere negativ wirkt oder sie ist mindestens so gspürig und scharf beim Sex wie vorher.
 
  • #9
Meiner Meinung ist es verantwortungslos, der FS von einer OP abzuraten. Sie sagt nicht, weshalb das nötig sein könnte. Manchmal hat man gar keine Wahl! Bei Krebs gibt es keine Alternativen. - Ich war damals 31 Jahre alt!

Es ist noch gar nicht solange her, da war das schon einmal Thema hier. Damals gab es sehr gute, sachliche Erfahrungsberichte (zur OP und zur Sexualität danach), wie ich meine:

https://www.elitepartner.de/forum/sex-nach-gebaermutterentfernung-welche-frau-hat-damit-erfahrung.html

Lese dort einfach auch mal. Da ist u. a. auch mein Beitrag zu lesen.

Das Wichtisgste ist, dass du dich von sämtlichen Laienmeinungen und Horrorberichten frei machen mußt. - Kopfkino ist der größte Feind!

Du bist nach dieser OP kein anderer Mensch, du hast nur einfach keine Gebährmutter mehr. Einschränkungen/Behinderungen o.ä. der Sexualität findet im Kopf statt, ob die Wirklichkeit werden, liegt an dir selbst und an deinem Partner.

Ausserdem finde ich es einfach nicht richtig, wenn hier oft (auch bei anderen Themen) behauptet wird, dass der Arzt (die Ärzte) nicht richtig Auskunft geben. Das stimmt einfach nicht, man muss einfach auch Fragen stellen. Die meisten Patienten sitzen doch nach solchen Diagnosen wie paralysierte Kaninchen vor dem Arzt. Sie schütteln mit dem Kopf, wenn sie gefragt werden, ob sie Fragen haben. - Und später trauen sie sich nicht mehr hin und machen lieber eine Umfrage im Forum, wo dann auch Menschen antworten, die nur eine Meinung zum Thema haben, aber (zu ihrem Glück) keine eigene Erfahrung.

Lese einfach den o. g. Thread und wenn du medizinische Fragen hast, dann nix wie hin zu deinem Arzt - oder zu einem anderen, zu dem du mehr Vertrauen hast.

Alles Gute (63)
 
  • #10
Mir wurde vor einigen Jahren ebenfalls die Gebärmutter entfernt. Ebenfalls wegen mehrerer Myome. Da ich durch die Größe der Myome massive Beschwerden hatte und die Wechseljahre auch noch nicht in Sicht waren, habe ich nach reiflicher Überlegung einer OP zugestimmt. Allerdings einer Laparoskopie.
Hierbei wird der Beckenboden nicht "beschädigt". Insofern habe ich
- 4 Wochen nach der OP wieder Sport treiben können,
- nie Probleme mit Inkontinenz gehabt,
- weiterhin viel Lust und Empfinden beim Sex,
- natürlich keine Monatsblutung mehr, was ich sehr genieße.

Lass Dich umfassend beraten und wäge ab, ob die OP wirklich nötig ist.
Meine erste Reaktion damals war: NIEMALS!
Heute jedoch bin ich froh von den Beschwerden befreit zu sein und fühle ich mich sehr wohl.
 
G

Gast

Gast
  • #11
w43
Mir wurde voriges Jahr die Gebärmutter entfernt.
Da die Eierstöcke noch drin sind, ist das mit den vorzeitigen Wechseljahren völliger Quatsch. Der Hormonhaushalt läuft normal weiter ...
Mein Fazit: was Besseres konnte mir nicht passieren. Die Blutungen vorher (Myom) waren unerträglich und absolut einschränkend in der Lebensqualität.
Der Sex ist unverändert genial und befriedigend ... zumal durch die nicht mehr vorhandenen Blutungen auch jeder Zeit in vollem Umfang möglich.
 
G

Gast

Gast
  • #12
Ich (w55) schließe mich komplett der Nr. 10 an!
Vor 9 Jahren wurde mir die Gebärmutter wegen heftiger Blutungen (Myome) entfernt. Eierstöcke sind noch drin, der Hormon-Haushalt ist normal und noch immer keine Wechseljahren-Probleme in Sicht. Auch keine Inkontinenz oder sonst was.
Stattdessen hab ich mich endlich wieder sexy und nicht nur "dreckig" gefühlt. Und das nun "jederzeit"! Toll! Hat sich seeeeeehr positiv auf mein Seelen- und Liebes-Leben ausgewirkt!

An die Fragestellerin:
Lass dich nicht bangemachen von den vielen Negativ-Aussagen!
Wenn es medizinisch sinnvoll ist kann es dir dein Leben nur erleichtern!
 
G

Gast

Gast
  • #13
Genauso wie die FS würde mich interessieren, ob nach der OP noch das Zusammenziehen der Muskeln beim Orgasmus zu spüren ist?

w 49
 
  • #14
Ich habe diese OP auch hinter mir und ich hatte genau die gleichen Bedenken, hatte Angst, das Zentrum meiner Weiblichkeit zu verlieren, begleitet von heftigen Alpträumen ....
Die OP verlief ohne Komplikationen. Natürlich ist es ein nicht unbedeutender Eingriff.
Wenn die Eierstöcke drin bleiben, gib es auch keine Hormoveränderung
Meine Sexualität ist, nach kurzer Pause der Erholung, noch genauso lustvoll wie vorher.
Nein, sogar lustvoller, denn ich hatte durch die Myome extrem starke und lange Monatsblutungen, die mich ganz schön beeinträchtigten.
 
G

Gast

Gast
  • #15
Ich finde, dass hier sehr viel Panik verbreitet wird. Auch ich habe mich im letzten Jahr für eine Entfernung der Gebärmutter entschieden und das nach insgesamt sieben Jahren Beratungen bei drei verschiedenen Ärzten. Ich war sehr froh, dass mich ein Arzt per Ausdrucken einer Überweisung ins Krankenhaus geschickt hat. Ansonsten würde ich heute noch hier sitzen mit 600 gr. Gebärmutter einschl. Myomen. Hatte auch auch nicht den Mut es durchzuziehen. Würde es trotz damaliger Ängste wieder tun, immer vorausgesetzt man leidet im Vorfeld mehr als hinterher. Und ich habe das Leiden hinter mir. Kann mich nur #10 nur anschließen.
 
G

Gast

Gast
  • #16
Es ist doch interessant, wieviele negative Meinungen über Gebärmutter-Entfernung an die FS gerichtet werden – aber alle, die hier negative Meinungen abgeben, haben nur etwas ‘vom hören sagen’ oder irgendwo was gelesen oder sonstwie etwas aufgeschnappt.

Die Frauen, welche diese OP bereits hinter sich haben, geben hier durchwegs positives Feedback. Auch ich habe vor 3 Monaten diesen Eingriff problemlos überstanden. Nach einem Monat konnte ich wieder alles machen – trotz Bauchschnitts. Bis jetzt habe ich absolut keine Beschwerden jeglicher Art – es geht mir blendend. Es ist zum grossen Teil eine Einstellungs-Sache deinerseits.

Beim Sex habe ich nun (endlich) keine Schmerzen mehr und es ist nun einfach ein Genuss. Es ist alles viel gehaltvoller und befreiend – mein Körper und mein Geist kann die Liebe und den Sex endlich ohne Einschränkungen geniessen. Keine falsche Konzentration auf irgendein Ziehen oder auf einen erwarteten Schmerz. Es war einfach nur noch ein krankes Organ – von Myomen missgebildet. Die Schmerzen können plötzlich auftreten (sozusagen ein Infarkt im Myom). Sie sind unerträglich und verschwinden wieder – frau lebt jedoch mit einer Zeitbombe im Bauch. Nachdem ich 2x diese Schmerzen ertragen habe, war mir schnell klar, dass ich nicht mit dieser ‘tickenden Zeitbombe’ im Bauch leben möchte. Es hat mein Leben auf allen Ebenen beeinträchtigt.

Liebe FS – frage Frauen, welche diesen Eingriff hinter sich gebracht haben !
Alles Gute für die Zukunft und höre / frage Deinen Bauch !

w/52
 
G

Gast

Gast
  • #17
Ich hatte eine Freundin ohne Gebärmutter. Vielleicht täusch ich mich, aber sie verströmte etwas weniger Sexuallockstoffe. Der Sex war aber super und vor allem ohne Angst vor Schwangerschaft. Hormonell litt sie nicht darunter, ich empfand sie eher als sehr ausgeglichen, lustbetont und lebensfroh.
m
 
G

Gast

Gast
  • #18
Liebe FS,
hier ist schon viel wichtiges gesagt wurden. Ich hatte auch zehn Jahre lang entsetzliche Blutungen, alle anderen Behandlungsmethoden durchprobiert, erfolglos, den Schritt der Gebärmutterentfernung lange hinausgezögert wegen all dieser Bedenken. Vor 3 Jahren habe ich die OP mit Bauchschnitt machen lassen. Allerdings habe ich den Gebärmutterhals behalten und auch die Eierstöcke, dazu hatten mir viele geraten. Und ich bin absolut zufrieden, habe keine der berüchtigten Nebenwirkungen, Sex ist so gut wie immer, keine Scheidentrockenheit, keine Inkontinenz, keine schlimmen Wechseljahresbeschwerden bisher (bin 47).
Ich würde immer raten, sich den Schritt gut zu überlegen, abzuwägen, und dann den Arzt/die Ärztin zu finden, die organerhaltend operiert.
 
G

Gast

Gast
  • #19
Mein Gott, es ist doch völlig klar das Frau abwägen muss. Hat sie mit Gebärmmutter große Probleme oder beeinträchtigt es die Sexualität (wegen Ängste und Schmerzen) usw. macht eine OP natürlich Sinn.
Die Gebärmutter als Hort der Weiblchkeit und ohne sie fühlt man sich leer - dies ist natürlich Ideologie und wird aufgebasucht. Es gibt jedoch Frauen, die sind davon überzeugt und haben dann durchaus dann bei einer TotalOP psychische Probleme. Ich denke jedoch dies betrifft eher die ltere Generation.
 
G

Gast

Gast
  • #20
Wie ich vestanden habe, geht es hier nicht um eine Totaloperation.

Wenn Eierstöcke und Gebärmutterhals nicht entfernt werden, ändert sich der Hormaonhaushalt nicht. Es st als wäre nichts gewesen - ausser nicht mehr schwanger werden.

Du bist 49, da haben die Wechseljahre "unterirdisch" = du merkst noch nicht davon, bereits begonnen.

Ich war kaum älter, habe mich vorallem auch bei verschiedenen Frauenärtinnen (!!) beraten lassen !! Außer einer kaum aufffindbaren 1.5 cm Narbe ist keinlei Unterschied festzustellen.

Männliche Ärzte sind - wenn es um eine Frau geht - fast immer wesentlich schneller entschieden zu operieren. Zumindest früher ganz deutlich zu beobachten! ! "Ach, die brauchen sie doch eh nicht mehr.."

Aber wenn es um einen Mann geht - heiliger Bimbam - da wird gedreht und gewendet, ob man überhaupt... oder doch irgendwie anders... . oder ...... oder ......
 
G

Gast

Gast
  • #21
Hallo liebe FS,
ich bin eine Frau ohne Gebärmutter. Und das schon seit fast 17 Jahren.
Ist sicherlich bei jeder Betroffenen unterschiedlich. Also kann nur von mir sprechen.
Mir geht es blendend, habe das immer als eine Leichterung empfunden.
Eierstöcke, die für Hormonhaushalt sorgen , sind bei mir erhalten geblieben. Kinder hatte ich schon, also.......
Lust und Sex? Ich bin fast Mitte 40, hatte bis jetzt keine Probleme, und was mich manchmal selbst wundert, je älter ich werde, desto mehr Lust verspüre ich.
Ich denke dafür ist eher der Kopf verantwortlich und nicht die Gebärmutter!
Alles Gute für Dich!
 
G

Gast

Gast
  • #22
Meine Frau hat das vor 4 Jahren machen lassen. Medizinisch war alles kein Problem. Jedoch war danach zu bemerken wie unser Sexleben immer mehr abnahm. Nicht weil es Probleme gab, sondern weil meine Frau immer weniger Lust hatte.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Bei der Entfernung der Gebärmutter wird auch der Muttermund bzw. ein Teil davon mit entfernt. Dadurch habe ich das Empfinden (und es ist wohl auch tatsächlich so), dass die Scheide deutlich kürzer ist als vorher.
Das Eindringen eines wirklich sehr großen Penis ist jetzt problematisch.
 
G

Gast

Gast
  • #24
Ich (44) habe die Gebärmutterentfernung nun vier Monate hinter mir (Eierstöcke sind erhalten) und ich kann nur sagen: warum habe ich das nicht eher gemacht? Alle 3,5 Wochen unerträgliche Schmerzen bei der Regel und das über 6 Jahre .... ja, es ist bei einem Bauchschnitt ein grösserer Eingriff, aber gemessen an dem Leid vorher....
Grundsätzlich sollte man 4-6 Wochen danach nichts heben, schleppen, tragen etc. - hält man sich daran, bleiben alle Organe (Blase etc.) an ihrem vorgesehenen Platz und es sind bei komplikationsloser OP keine bleibenden Schäden zu befürchten!
Und heute empfinde ich meine Sexualität genauso wie vorher ! Keine Einschränkungen - weder physisch noch psychisch!
 
G

Gast

Gast
  • #25
#19 schreibt:
.."Aber wenn es um einen Mann geht - heiliger Bimbam - da wird gedreht und gewendet, ob man überhaupt... oder doch irgendwie anders... . oder ....."

Sind Dir eigentlich schon viele Männer mit Gebärmutter begegnet?
 
G

Gast

Gast
  • #26
hallo ! habe im oktober2010 meine gebärmutter entfernt bekommen, jetzt friere ich immer, kann es von der op kommen ? würde mich über eine antwort freuen. lieben dank.
 
G

Gast

Gast
  • #27
Ich bin 45 und habe eine totale Blasensenkung und vergrösserte Gebährmutter.Am Freitag hatte ich eine Ausschabung und hoffe einen schnellstmöglichen OpTermin nach dem Befund zu bekommen weil ich mir denke so ist es für mich Seelisch und körperlich nicht mehr auszuhalten.Seid 11 Jahren habe ich einen Dreiwochenzyklus mit mega Blutungen (Homöophatische Sachen Pille viele Präparate)Seid zwei Monaten zwischendurch noch Blutungen.Ich bin froh wenn ich es hinter mir habe weil schlimmer kanns nicht werden!Ich emfinde es als totale Lebenseinschränkung
 
G

Gast

Gast
  • #28
Ich mußte mir de Gebärmutter mit 40 entfernen lassen, weil ein Myom entzündlich "explodiert" war. Der Muttermund ist noch da, die Eierstöcke auch. Ich hatte 5 Jahre gezögert damit, der Arzt wollte die Op viel eher. Meine Lebensqualität hat durch den Eingriff enorm zugenommen.
Ich habe hinterher noch eine Beckenbodenkorrektur vornehmen lassen, weil durch die Senkung der übergroßen Gebärmutter Bänder überdehnt waren.
Der Sex ist gut und genauso wie vorher. Due Kontraktionen der Gebärmutter beim Orgasmus habe ich zwar nicht mehr, dafür habe ich durch die Basenanhebung einen sehr aktiven g-Punkt bekommen...

Und: keine Menstruation mehr! Keine Regelschmerzen, nicht mehr in jeder Tasche Tampons, keine Höschen aufwendig zu waschen. Das finde ich super.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Noch mal due #27
ich war im Vorfeld in einem Frauengesundheitszentrum zur Beratung. Eben, weil ich das Gefühl hatte, mein Arzt sieht nur das technische Problem. Die Beratung dort war ein Flop. Vielleicht, weil es ein feministisches Fauengesundheitszentrum war. Ich bekam eine Stunde von einer Lesbe esoterisches Geschwafel zu hören. Daß Männer die Kräfte der Frauen kastrieren wollen, daß ich nach der op wegen des Verlusts des weiblichen Zentrums womöglich nicht mehr auf einem Bein stehen könnte und ähnlichen Blödsinn. Meine Fragen zur Sexualität verdrehte sie in eine Grundsatzdiskussion zu penetrierendem Sex.
Ich bin nicht sicher, ob so eine Beratung wirklich weiterhilft.
Generell: Laß dir von Leuten, die es nicht selbst erlebt haben, keinen Blödsinn erzählen. Die op-Methoden sind mittlerweile schonender als früher, vor allem die minimal Invasive. Ich habe 4 Wochen danach einen Skilanglauf-Urlaub gemacht. Du darfst nur auf keinen Fall schwer heben (hab ich leider gemacht).
Geh bei neuen Partnern nicht damit hausieren. Männer haben oft keine Ahnung von Frauenkörpern. Ich habe von Männern hinterher haarsträubende Urteile gehört. "du bist keine Frau mehr" "dich haben sie ausgenommen, du bist nicht mehr interessant" - beide dachten, mir wären auch die Eierstöcke entfernt worden u d ich würde mich in einen Mann verwandeln.
Daß Sex problematisch werden könnte, ist eher eine Kopfsache wie bei Männern mit Samenleiterdurchtrennung. Ich glaube, früher haben viele Frauen die damals schwere op benutzt, um ihren Männern klarzumachen, daß jetzt Schluß ist mit dem " Schweinkram", weil sie Urinen Soaß am Sex hatten.
 
G

Gast

Gast
  • #30
Entschuldigung, das war die Autokorrektur von meinem iPad!
"Urinen Soaß" am Sex -> keinen Spaß am Sex
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top