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Gast

  • #61
Hallo zusammen,
ich finde es spannend wieviel Experten es gibt.
Wer sagt eigentlich das wir etwas besseres sind als Tiere?
Man kann so einiges aus dem Tiereich lernen und wir sollten was unsere Eigenschaft gegenüber den
Tier ausmacht nicht wirklich versuchen alles zu erklären.
Denn auch weiter, sind wir Frau und Mann triebgesteuert und das ist auch gut so.
Denn wenn alles aus Regeln bestünde würden wir aussterben.
Wir sind alle immer auf der suche nach dem Glücklich sein und jeder sollte es
für sich herausbekommen dürfen.
Denkt darüber nach und versucht keinen zu verletzen oder gar zu verurteilen
nur weil er anders empfindet.
Wünsche Euch ein erfülltes Leben
 
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Gast

  • #62
Frauen sind anders - und Männer auch. Wieviele jede/r von jeder/m braucht, können nur alle gemeinsam herausfinden. Natürlich kann man mehrere Menschen zur gleichen Zeit lieben. Ich bin verliebter Vater von drei Jungs. Also mindestens vier Personen jetzt schon mal - und war auch schon zusätzlich in eine weitere Frau verliebt, von der meine Frau es auch wusste. Meine Liebe zu ihr ging dadurch aber nicht unter, sonder wurde sogar noch stärker. Wir wollen Sicherheit(sgefühl) und Geborgenheit. Das geht besser in jahrzehtelangen Beziehungen. Deshalb würde ich mich nie "scheiden" lassen. Aber mit 19 leben und lieben wir anders als mit 51. Das ist gut so und wir tragen uns auch gegenseitig. Ist die Liebe zu einer anderen Frau vielleicht so etwas wie eine Krankheit? Die Lieber der Frau zu ihren Kindern kann ja auch Eifersucht auslösen...
"DIE ANTWORT" auf diese Frage gibt es sicher ebenso wenig wie die Antort auf die Frage ob überhaupt oder wieviele Kinder am besten sind. Wunderbar ist das Leben und lasst es uns doch in Harmonie, Achtung und Liebe geniessen.
(weitere Infos hierzu findet man im Netz unter polyamorie und lovesystems)
 
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Gast

  • #63
alias # 47, Petra, Ende 40:

Also ich frage mich ernsthaft danach, wer noch Verantwortung für sein Tun übernimmt. Es scheint wirklich wenig Erwachsene zu geben...

Achtung / Respekt und Aufrichtigkeit bedeutet wohl wenig, Egoismus und Feigheit herrscht - ABER: Gott sei Dank, nicht NUR!

... und DAS ist meine Hoffnung :)
 
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  • #64
Sehr interessant, wieviele Kommentare zu dieser Frage sich hier angehäuft haben. Dieses Thema scheint wohl alle sehr zu beschäftigen.

Ich denke, dass doch jeder Mann, auch wenn er selber gerne mehrere Frauen gleichzeitig haben möchte, für jede seiner Frauen der Einzige, Wichtigste und Beste (die Nr.1) sein möchte. Und das möchte doch im Prinzip auch jede Frau für ihren Mann sein - die Einzige, Wichtigste, Schönste, etc......

Daher favorisiere ich die Monogamie für beide Seiten.
 
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  • #65
Hallo alias 47, Petra Ende 40
Du weisst ja das die Hoffnung zuletzt stirbt. Richtig wundern müssen wir uns aber diese "Unarten" und "Erscheinungen" aber nicht wirklich. Alles in dieser Welt und zu dieser Zeit, ist austauschbar geworden... warum ? weil es den Menschen eindeutig zu gut geht. Man muss sich nur mal die ältere Generation anschauen. Diese haben noch wirklich ZUSAMMEN gehalten, durch welche Umstände auch immer ??? Vieleicht hing es damit zusammen, dass nach schlimmen Landesereignissen die Menschen zwischeneinander viel Solidarischer waren. Sich richtig was zusammen aufbauen und dabei nicht nur die Erfolge, sondern eben so sehr oder grade die Mißerfolge zusammen durchhalten, können doch die wenigsten noch. Wenn alles zu lange zu gut läuft, macht das träge und dabei reicht dann die kleinste Unbequemlichkeit und fix ist es ihm oder ihn schon zuviel und dann weg damit und wozu noch Nerven lassen oder Kraft aufwenden ??? Nun will ich nicht sagen, dass alle immer wieder Häppchenweise durchs Elend stapfen müssen um Gutes zu erkennen, aber ab und an mal unten zu sein um schätzen zu können was man hat oder einem zur Seite steht ist hin und wieder keine schlechte Errinnerungsauffrischung !!! Die Unart vor nichts mehr Respekt zu haben, vor einem defekten DVD Spieler, der achtlos in die Tonne kommt, da es an der nächste Ecke schon den neuen für ein paar Euro gibt, überträgt sich bei vielen dieser aneinander gereihten "Respektlossigkeiten" auch irgendwann auf Menschen, erst auf die Umwelt, dann die Kollegen, dann die Familie und schliesslich auf den Partner und letzlich bleibt dann auch nicht mehr viel übrig für Aufrichtigkeit...
Zurückkehren werden alle diese guten Eigenschaften erst wieder dann wenn all das Schnelllebige und dieser Hirnverbrennende Wohlstands und Erfolgswahnsinn aufhört und die Menschen mal wieder genötigt werden sich gemeinsam aus erlittenen Notsituationen nach oben rappeln zu müssen, ziemlich schade das es erst dann wieder erfolgt, aber schon jetzt nicht im allgemeinen "Fahrwasser" mit zu rudern und ein sich ein bischen dagegen zu stemmen ist niemals falsch, also freue und vor allem behalte Deine Ansichten ...
lieben Gruß, NR. 37 und 57
 
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Gast

  • #66
Männer sind triebgesteuert und Frauen auch egal ob sie besonders gebildet sind oder nicht!!!!
 
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  • #67
zu #65
definitv nicht!.

Männer mögen von Natur aus mehr triebgesteuert sein, Frauen dagegen haben den natürlichen "Trieb" zur Monogamie, zur Bindung, zu bewahren, zu halten und zu nähren. Ergibt sich allein aus ihrer biologischen Aufgabe der Schwangerschaft. Eine Frau kann sich von Natur aus diese frivole Haltung gar nicht leisten, denn für eine Nacht Vergnügen ist sie , wenn sie "Pech" hat, neun Monate an eine Schwangerschaft und lebenslang an die "Folgen gebunden". Da hat die Natur einen ganz natürlichen Selbstschutz eingebaut, indem eine Frau von Naur aus auf Bindung ausgelegt ist.
Männer undFrauen sind eben nicht gleich! Außerdem finde ich das "Triebargument" ziemlich einseitig, es kommen ja noch Kultur, Bildung und vor allem soziale WERTE hinzu, diese nicht ebenso zu schätzen, halte ich für egoistisch und unrealistisch. Sich nur auf den Trieb zu berufen, verhielte sich genauso als würde ich mich weigern, das Alphabet zu lernen, weil es mir die Natur nicht mitgegeben hat....sondern ich es mir aneignen muss....

erst die Sozialisation macht ein wertschätzendes, "Triebleben" aus
 
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  • #68
Liebe ist, wenn Treue Spaß macht!
 
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  • #69
@66 Frauen haben einen Trieb zur Monogamie? Biologisch begründet? Das halte ich für ein Gerücht. :)

Auf ein Neues: siehe Robin Baker, "Krieg der Spermien"

Kurzbeschreibung
"Ein Buch, das unsere Auffassung von Sexualität zu revolutionieren verspricht, vor allem das Klischee vom bösen untreuen Mann und der braven treuen Frau." The Times
"Am Anfang war der Seitensprung", sagt Robin Baker und enthüllt die vielen geheimen Mittel und listigen Strategien, die unsere Körper im Laufe der Evolution herausgebildet haben, um sich - häufig gegen unseren bewußten Willen - erfolgreich fortzupflanzen. Er stellt auf unterhaltsame Weise die biologischen Grundlagen unseres Liebeslebens dar und zeigt, was beim Sex wirklich los ist. Ein schonungsloser Blick auf unser Sexualverhalten, der aufklärt, provoziert und amüsiert: "eine faszinierende und spannende Bettlektüre." Cosmopolitan

“Baker hat ein faszinierendes, unterhaltsames Buch geschrieben, das provoziert und aufklärt. Als ungewohnter Blick auf unser Sexualverhalten ist diese verblüffende Mischung aus Science und Fiction überaus empfehlenswert.” Die Welt
 
  • #70
#66 die behauptung enbehrt jeder grundlage. Frauen suchen immer das stärkste männchen und sobald ein noch "stärkeres" deherkommt gehen sie zu dem. Erst wenn sie ein kind haben suchen sie einen ernährer und bleiben bei dem solange sie ihn brauchen.
also mich würde interessieren, wo du das gelesen hast.
 
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Gast

  • #71
zu #68 von#66

"Krieg der Spermien" sagt doch schon alles. Ist doch der männliche Trieb und auch Sprachgebrauch, der da "Krieg führen" muss...

Männliche Sichtweise "durchaus" richtig - aber nur EIN Spermium schafft`s und auf dieses EINE konzentriert sich die weibliche Natur, hegt und pflegt es, lässt es gedeihen und wachsen.. Eine Frau kann gar nicht täglich neu schwanger werden, ein Mann dagegen indirekt schon...also mag Bindung an EINE Frau für den triebgesteuerten Mann auch gar keine Frage sein. Ich spreche von der Biologie, nicht von sozial oder medizinisch errungenen Freiheiten, die es heute dankenswerter Weise gibt und gewisse Freiheiten erlauben.

Aber darum ging es Ihnen unter #65 ja nicht... Sie wollten,wenn ich Sie richtig verstanden habe, wohl sagen, dass als Begründung für Mehrfachbeziehungen der Trieb die Grundlage auch bei der Frau sei. Das eben sehe ich anders. Eine Frau wählt trieb-biologisch den Mann mit den "besten Spermien", also wiederum EINEN STATTT VIELE.
 
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  • #72
Wir leben in einer Konsumgesellschaft... Menschen werden auch konsumiert, irgendwann wird es langweilig und auf zum nächsten. Wieso immer der Anspruch alles haben/abgedeckt zu wollen?
 
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Gast

  • #73
#70 von #68

genau das, einen statt viele, stimmt eben nicht, siehe vorgenanntes buch. die frau schläft z. b. mit dem einen partner und gleich danach mit dem anderen. folge: vermischung der spermien ... these: die form des männliches penis hat die funktion, fremdes sperma aus der scheide der frau zu entfernen und damit die eigene fortpflanzung durchzusetzen.

sprich, bevor frau sich überhaupt um ein spermium kümmern kann, sammelt sie schon spermien mehrerer männer in sich!!! also - viele für einen!

vielleicht nochmal zum autor selbst, damit auch sie wissen, wovon ich spreche:
Robin Baker hat viele Jahre als Evolutionsbiologe an der Universität von Manchester geforscht und gelehrt. Seit 1996 widmet er sich ganz dem Schreiben. Er hat mehrere sehr erfolgreiche Bücher geschrieben. Der internationale Bestseller Krieg der Spermien (1997) und Baby Wars (1999) sind zuletzt auf deutsch bei Limes erschienen.

vielleicht einfach mal reinschnuppern in dieses buch???
 
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Gast

  • #74
Werde das Buch gern mal lesen, aber eine Schwalbe macht noch keinen Frühling... Ich möchte mich da nicht auf ein einziges Buch stützen, zumal wenn es eine Mischung aus Science und Fiction, zumindest provokant, sein soll. Es gibt immer mal wieder verschiedene Ausführungen über wissenschaftlcihe Erkenntnisse.... Ist ja letzlich auch völlig egal, womit Menschen ihr Verhalten begründen möchten, mehrere Beziehungen gleichzeitig unterhalten zu "müssen" oder besser zu wollen?!! Ich möchte es jedenfalls nicht, weil ich nur in einer monogamen, festen Beziehung Angenommensein, Geborgenheit und Halt finde, die ich brauche, um meinem Partner absolut vertrauen und mich fallen lassen zu können.
 
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  • #75
Wenn ein Mann mehrere Frauen braucht, soll er in keine Beziehung eingehen. Dann soll er sich noch ausleben mit all seinen Frauen und wenn er dies getan hat, kann er sich einer Beziehung zu witmen. Alles andere finde ich respektlos und unakzeptabel!!!!!
 
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  • #76
#73 - nein nein, das buch soll nichts rechtfertigen. ich persönlich möchte absolut monogam leben. ich habe mich lediglich zu der annahme geäußert, frauen hätten einen trieb zur monogamie! ;)

es soll ja auch leute geben, die ihre triebe ganz gut im griff haben!!! ;))))
 
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Gast

  • #77
Hallo miteinander..,heisses Thema.. Also ich war schonmal 10J.verheiratet(vom 26-36Lj.)habe in dieser Zeit absolut monogam gelebt u.soviel ich weiss u.vermute mein Ex-Mann auch ,aber seitdem (bin jetzt 40J.)habe ich bestimmt mit 45 versch. Männern Sex gehabt ,aber bei den meisten hatte ich nach kurzer Zeit die Vermutung,daß die auch noch mehr am laufen haben u.bevor ich mich in einem verliebe ,den ich nicht für mich alleine haben kann ,lebe ich lieber so weiter . Auf der einen Seite wünscht man sich Leidenschaft/Verlangen/ Hingabe u.auf der anderen Seite wünscht man sich Zufriedenheit u. Geborgenheit/Verlässlichkeit ,beides gleichzeitig zu haben kann auf Dauer NICHT funktionieren. Beim zusammensein/zus.leben bleibt auf Dauer die Neugierde,Begierde u.Leidenschaft auf der Strecke ,dafür sehr viel Nähe,Vertrauen/Geborgenheit u.ist man single hat man alle Möglichkeiten,wenn man nicht unbed.monogam veranlagt ist, zu tun was einem gefällt,ohne jemandem weh zu tun..L.G.
 
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Gast

  • #78
@48
ziemlich sicher wirst du bald auf beides verzichten müssen.
 
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  • #79
Diese Diskussionen sind immer wieder hübsch. Da wird die Evolution herangezogen, um etwas zu erklären, was vermutlich nicht zu erklären ist. Und wissenschaftlich belegt. Wie wäre es, wenn jeder so lebt, wie er es für richtig hält? Wenn man sich weder für Monogamie, noch für Untreue entschuldigen muss? Schließlich wählt sich jeder seinen Partner selbst. Sollte sich herausstellen, dass man unterschiedliche Vorstellungen von Treue hat, muss auch jeder selbst entscheiden, ob das für ihn/sie in Ordnung ist. Das ist manchmal schmerzhaft, aber kein Weltuntergang.
 
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Gast

  • #80
:) Herrlich, diese Diskusion. Und so männlich ;-)

...oder: Wie begründe ich mein Verhalten? (Auf die Frage: Gibt es noch Erwachsene?)

Menschen sind komplexe Wesen, daher mag ich jeder Argumentation etwas abringen. Jedoch reicht es aus? Meines Erachtens wohl kaum.

Vergleiche mit der Tierwelt hinken auch, gibt es doch sowohl Monagamie als auch Polygamie darunter. Jedoch läßt sich festhalten, je intelligenter das Tier desto komplexer. - Warum beziehen sich dann einige Menschen unbedingt auf ihren Trieb?! Läßt das etwa Rückschlüsse zu?! ;-)

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Danke Dir # 64 für Deine Resonanz.
 
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Gast

  • #81
Ich glaube da gibt es auf beiden Seiten keine großen Unterschiede - zumindest sehe ich das in meinem Bekanntenkreis. Frauen, die ein gewisses Maß an Selbstbewußtsein haben und keinen Ernährer suchen verhalten sich genau wie die Männer. automatisch legt man dann die Messlatte höher und möchte sich nicht so schnell festlegen, schon gar keine Kompromisse eingehen.

Der einzige Unterschied ist, das uns das Gefühl einen Mann bekommen zu können meist schon reicht! In diesem Sinne - wünsche ich uns allen noch viel Glück auf der suche nach Mr. Right :))
 
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Gast

  • #82
#78 - das machen wir doch!

es kann aber nie schaden, ein bissie hintergrundwissen zu haben, gell? so evolutionsbiologisch z. b.. historisch ist auch immer ganz schön: da schauen wir mal in die antike zu den hetären, oder ins rokoko zu den mätressen ... und dann relativiert sich alles ganz ganz schnell! ;)
 
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Gast

  • #83
Bei manchen Schreibern ist wirklich alles verloren bzw. nichts vorhanden (ich meine in Bezug auf fairen Umgang, was man sonst noch denken könnte, kann man gerne denken ich wollte es nur nicht so herablassend schreiben).

@1 & @all mit Zweitbeziehung oder damit einvernehmlichen Gedanken

Einmal untreu immer untreu, jemand der einen offenen Beziehungsgedanken führt sollte diesen sofort beim Kennenlernen äußern und sich einen geistig/charakterlich entsprechenden Partner suchen.
Ich finde es immer wieder Schade, wenn mir vorgeschlagenen Frauen der Glaube an Treue Partner durch unsensible/untreue „Vorgänger“ versaut wurde.

Nehmen wir mal ein anderes Thema und jemand behandelt euch so richtig „unfair“, das findet ihr dann nur noch zum heulen, handelt selber aber extrem „unfair“ den anderen (Partner, welchen ihr betrügt) gegenüber.
Hoffentlich zahlt sich das mal so richtig aus, dann werden die Damen in meiner Altersklasse vielleicht wieder normal und Beziehungstauglich.

Warum fabriziert ihr kein Singleleben und lebt euren Sexuellen Freiheitsgedanken bei z.B. speziellen Anbietern (Sex-Treff-Seiten) aus?
Jeder wird Glücklich und alle sind zufrieden, wäre so einfach … aber nein ihr wollt ja eure eigene Gier durchsetzen und in allen Bereichen (Sex, Partner, Job, Familie, …) nur das Beste (obwohl ihr selbst nicht allen Ansprüchen gerecht werden könnt)

@34
in diesem Fall trennt man sich und sucht einen besser passenden Partner, so einfach ist das.

@5 @20 @29 @47 @50 @74 Vollkommende Zustimmung
„Ein Mann braucht genau eine Frau: Wenn dann noch Bedarf an anderen besteht, dann ist es einfach die falsche Frau. So einfach ist das. „
„Wenn für den Mann sein kleiner Freund denkt, braucht er mehrere Frauen - wenn er mit dem Herzen denkt - nur eine - die Richtige“
„Es ist traurig, daß über dieses Thema überhaupt diskutiert werden muß!“

@all
"Liebe ist, wenn Treue Spaß macht" -blöd ist nur das beide Partner dazu gegenseitig dasselbe denken müssen.

Ach übrigens ich bin ein Mann und war/bin nicht untreu sondern monogam und erwarte das gleiche von einer Frau. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber was ist an einer anderen Frau großartig anders? Ich würde sagen biologisch ist alles genauso vorhanden wie bei anderen Frauen und ich für mich denke es ist der Kopf/Geist eines jeden, der entweder richtige oder falsche Erwartungen produziert. Schade, aber es kann ja nicht nur gute Leute geben.
Ich für mich hoffe, dass meine Antennen nach wie vor so gut funktionieren um solche Leute/ Ansichten auch weiterhin von mir fern zu halten, dann lieber Single als so etwas.

Ich denke das Problem ist nicht unbedingt die Treue sondern der Neid / die Neidgesellschaft:
Fast jeder will mehr haben als sein Nachbar/Arbeitskollege etc. und das geht nun mal nicht. Diese Neiddebatte wird nicht nur beim Thema Treue sondern in allen Lebensbereichen geführt (z.B. Gehalt/ Einkommen: ich bin Chef und arbeite hart und investiere viel Geld, das will aber niemand sehen, stattdessen will jeder mein Gehalt haben aber nichts dafür tun… diesen Sachverhalt kann man auf alle Lebensbereiche ausdehnen und kommt immer wieder zu dem Schluss: Es gibt eine grundlegende Fehlstellung der Gesellschaft in Bezug auf Ihrem Konsumverhalten (steht in keiner Relation).

LG M.
 
G

Gast

  • #84
Ist es denn nicht auch oberflächlich und hat wenig mit Liebe zu tun, wenn man sich von jemand wegen eines Seitensprungs trennt? Natürlich werden Seitensprünge verheimlicht, wenn darauf die Höchststrafe der sofortigen Trennung steht...Es ist ein schwieriges Thema und Eifersucht ist ein schrecklicher Schmerz...aber warum muss Ehe bedeuten, sein Leben lang niemand anders mehr anfassen zu dürfen? Besteht hier nicht auch die Gefahr, dass sich ein Gefühl der Lust auf einen anderen in ein Gefühl der Verliebtheit verwandelt, einfach, weil sich die Lust sozusagen durch den erhöhten Monogamiedruck anstaut? In einer Beziehung oder verheiratet zu sein kann doch nicht bedeuten, sich sein Leben lang vor allen anderen Menschen "wegzusperren"? Es ist ein schwer lösbarer Konflikt: man möchte Sicherheit und Vertrauen, aber man will auch Hin und wieder spüren, dass man lebendig ist. Es gibt keine einfache Lösung! Und Moralapostel sollten in sich horchen, ob sie nie von jemand anders fantasiert haben?
 
A

Annette

  • #85
Wieviel Frauen braucht ein Mann?

Die Frage mit den meisten Antworten. Doch , iIch habe hier keine wirkliche Antwort auf diese spannende Frage bisher gefunden und verstehe es so:

Mindestens Eine ;-)
 
  • #86
#84 Annette

dann geb ich dir jetzt eine *g*

für ein unkompliziertes, schönes leben braucht ein mann genau 0 frauen.
zum glücklich sein genau eine, wenn es die richtige ist.

alles ander bringt nur ärger
 
G

Gast

  • #87
@83 dich möchte ich wirklich nicht kennenlernen. Es gibt Menschen, für diese ist Treue ein nicht verhandelbarer Punkt (auch für mich) und es gibt andere Menschen. Ich für mich suche nur jemanden, welcher meinen Treuegedanken teilt.
Ich finde es berechtigt, einen Partner wegen Fremdgehen sofort und für immer von ihm zu trennen, das fremdgehen hat nichts mit Liebe zu tun und die Trennung ist ein logischer Schritt, da untreue selten einmalig auftritt und das Risiko dann einfach da ist.
 
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Gast

  • #88
Ich hoffe immer noch, an einen Mann zu geraten, der außer mir keine weitere Frau zusätzlich wirklich braucht.
Ich zumindest würde kein Bedürfnis nach einem weiteren Mann haben, wenn ich den Richtigen an meiner Seite hätte - egal ob er auch mal z.B. auf Geschäftsreise länger unterwegs sein sollte.
Es ist für mich absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar weshalb manche Menschen immer auf diese Art Ihren Marktwert antesten müssen und sich so unnötige Reize von außen schaffen.
Mary
 
G

Gast

  • #89
Also, ich als Frau sehe das so, warum sollte man sich nicht hin und wieder auch etwas Abwechslung gönnen? Ich selbst lebe in einer Ehe, seit 15 Jahren, bin viel geschäftlich unterwegs und wenn ich am Abend in der Bar einen netten Mann treffe, dann gehen wir auch zusammen in Bett, einfach nur um guten Sex zu haben. Keine Telefonnummern, keine Verpflichtung und sollte man sich nochmal treffen, dann gerne wieder, wenns gut war. Man kommt relaxt nach hause und führt dort sein Leben, warum nicht?
Angelika
 
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Gast

  • #90
Maya
@ 88 Angelika
Also das ist ja hochinteressant. Für mich käme so was gar nicht in Frage - ich kann mir nur vorstellen, dass dann eine bestehende Beziehung einfach nicht mehr wirklich gut ist und man wegen verschiedenster anderer Gründe zusammen bleibt, aber sicher nicht, weil man sich liebt. Wenn ich einen Mann liebe, dann habe ich auch guten Sex mit ihm, denn Sex hat - zumindest bei mir - immer mit viel Gefühl und Leidenschaft zu tun, was ich nicht einfach irgendeinem fremden Mann aus einer Bar schenken könnte bzw. wollte. Bin ich Single, kann schon mal die Leidenschaft durchbrechen (ohne Gefühl), aber hinterher kommt dann der große Katzenjammer - ist mir 2x passiert - ich möchte es nicht mehr. In einer festen Beziehung MÖCHTE ich treu sein und wünsche es mir auch von meinem Partner. Fühlt er sich dadurch "unter Druck" kann er gehen, denn ich könnte ihm nicht vertrauen und das ist wiederum die Basis einer Partnerschaft. Gegenseitige Treue funktioniert nur auf freiwilliger Ebene!