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  • #1

Fremdgehen und Zweitbeziehung

Wie viele Frauen braucht ein Mann ?
 
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  • #2
Einige! Ich bin der festen Auffassung, dass man mit unter 35 eindeutig zu jung für Monigamie ist. Andererseits ist es natürlich die frage, wie man dies praktiziert.

Man(n) sollte es tunlichst vermeiden, einer Frau das Blaue vom Himmel herunter zu versprechen um auf seine Kosten zu kommen, wobei das häufig auch nicht notwendig ist, weil es genug Frauen gibt, die diese Einstellung teilen. soweit zumindest meine Erfahrung. Es gibt allerdings auch die "KeinOhrhasen-These, dass viele frauen am Anfang auch nicht mehr wollen, sich dann aber nach spätestens dreimal miteinander Schlafen sich in den Kerl verlieben und dann in die Röhre gucken, weil sich der emotionale Staus Quo für ihn nicht geändert hat.
Sollte man als Mann auch im Hinterkopf behalten.
Oft ist es zudem so, dass ein Frau selten alle Bedürfnisse abdecken kann und man daher ab und an das Bedürfniss nach etwas Abwechslung hat.

Das Gefühl und das Bedürfnis nach einer festen Bindung kommt sicherlich irgendwann von selbst und daher sollte man(n) und auch Frau diese zeit genießen. So lange man ehrlich bleibt und sich morgens noch selbst im Spiegel betrachten kann ist die Welt in Ordnung.
Und es macht halt einfach verdammt viel Spass. Für beide seiten, im Übrigen, wenn mann es richtig anstellt.
 
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  • #3
Oder wieviele Männer braucht eine Frau?... sollte jeder selber herausfinden. Ich kenne eine Menge Leute die eine Zweitbeziehung führen, ich kann mir das für mich (glaube ich) nicht vorstellen. Auf jeden Fall möchte ich das ein Mann zu mir ehrlich ist wenn er es braucht, damit ich mich entscheiden kann.

Eine Frau 42 Jahre.
 
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alhanifa

  • #4
eine Zweitbeziehung, oh je, ich bin jetzt wirklich schockiert. Wie viele Männer tun denn sowas? Bei einem Tier kann man ja verstehen, wenn es jedes Weibchen bespringt, doch bei einem inteligenten Wesen verstehe ich das nicht
 
  • #5
kommt darauf an wie man beziehung definiert, sexuell führ ich nur immer nur mit einer frau eine beziehung, trotzdem gibt es immer einige andere frauen in meinem leben. Manche sind 50+ und für mein seelenwohl wichtig, eine andere ruf ich an wenn meinen rücken nach einer professionellen masage schreit, ohne meiner trainingspartnerin wäre ich auch unglücklich weil es schon schwer genug ist überhaupt einen geeigneten trainingspartner zu finden da kann man nicht zimperlich sein nur weils eine frau ist. Auch meine nachbarin erhält mein gemüt, wenn sie überaschend mit einem tiramisu da steht. Aber alle diese frauen könnten oder kennen sich untereinander und auch meine künftige partnerin wird jede von ihnen kennen lernen bzw würden sie sich alle freuen wenn ich endlich eine fände *gggg*
 
  • #6
Ein Mann braucht genau eine Frau: Wenn dann noch Bedarf an anderen besteht, dann ist es einfach die falsche Frau.

So einfach ist das.
 
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  • #7
Das gleiche kann man doch auch sagen, wenn Frau danach ist, ist es der falsche Mann? Oder ist da jemand nicht so zufrieden in seiner Beziehung und braucht Abwechslung. So einfach ist es aber nicht, so scheint es.
 
  • #8
@#6: Natürlich gilt das gleiche für Frauen! Diese albernen Fragen zu "wieviele X braucht Y" sind doch nur reine Provokation. Da darf man gar nicht zu ernsthaft drüber nachdenken!
 
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  • #9
# 7
Irgendwann sollte Mann doch mit einer Partnerin auskommen können-es bereichert beiden das Leben gemeinsam und man kann einfach entspannter geniessen.
wbl.50+
 
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  • #10
gaaanz schwere frage....ich denk mal drüber nach, denke aber jetzt schon, keinesfalls mehr als drei...
 
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  • #11
Ich finde, eine Frau braucht einen Mann, der als richtiger Kumpel fungiert, einen, mit dem der Sex richtig Spaß macht und einen für die anderen schönen Dinge...
 
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  • #12
Ich glaube Männer sind einfach nicht für eine Frau gemacht.Die Erfahrung hat mir gezeigt auch wenn sie dich Lieben und nur dich Lieben,ist Sex mit anderen Frauen stets wichtig.
 
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  • #13
Er braucht nur eine, jedoch gibt es diese eine nur sehr selten, was dann leider dazu führt, dass er Kompromisse eingeht und sucht, ohne zu finden.
 
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  • #14
Ich glaube nicht, dass eine nicht-monogame Beziehung funktionieren kann. Da wird der Partner zu beliebig und austauschbar. Sex-Hopping mag was für Singles sein, aber auch meist nur für männliche Singles, weil diese Sex und Beziehung getrennt sehen. Es mag sicherlich Ausnahmen geben, aber je höher das Bildungsniveau, desto seltener gibt es da Ausnahmen. Je gebildeter ein Mensch, desto weniger ist er triebgesteuert. Das ist sicherlich nichts Neues.
KKKK
 
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  • #15
In der Cosmopolitan habe ich vor Jahren mal einen guten Artikel darüber gelesen, der untreuen Männern gewissermaßen den Urtrieb die eigenen Gene zu verbreiten als Entschuldigung anbietet.
Ich denke heutzutage machen viele Menschen auch bei der Partnerwahl schwierige Kompromisse, und einer verbreiteter Kompromiss ist eben dem sich den Idealpartner aus mehreren Menschen zusammenzustellen.
Ich bin hier weil ich endlich DIE Frau finden will welche mir in jeder Hinsicht genügt, dann und NUR dann werde ich treu sein, - versprochen! Marbella_frank
 
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  • #16
Nein, so 1-fach ist das alles nicht.

Viele sprechen von Treue und meinen aber monogames Sexualverhalten. Dabei sind das zwei vollkommen verschiedene Paar Stiefel. "Treue" hat schon vom Wortstamm her (englich:true) mit monogamem Sex nichts, mit Wahrhaftigkeit aber alles zu tun. Bei der Treue geht es darum, ob es sich im lebendigen Beisammensein um einen aufrichtigen, verlässlichen und authentischen Kontakt handelt, der auch zuverlässig wiederherstellbar ist.
Und zwar sowohl anderen, als auch sich selbst gegenüber.

Wer die Wahrheit ergründen will muss vor allem Eines: streng und differenziert Denken und die Begriffe sauber auseinanderhalten.

In Ibsens "Nora" entgegnet Nora ihrem Göttergatten Helmer auf seinen Liebesschwur: "Du hast mich nie geliebt. Es hat dir lediglich Spass gemacht, in mich verliebt zu sein."

Thats it.
 
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  • #17
Ja ,Thomas genau so ist das! Auf meine männlichen Freunde (Beziehungen) möchte ich nicht verzichten müssen,weil mein Partner meint er müsse der einzige Mann in meinem Leben sein.
Im Gegenteil,sie sind eine Bereicherung in unserer Partnerschaft!
Asita
 
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  • #18
A propos "Mann braucht Abwechslung". Wie sieht das aus für euch, liebe Forumteilnehmer, wenn ein Mann, ende 40, seit einigen Monaten mit einer Frau zusammen lebt, die er bewundert und mit welcher er es ernst meint, von welcher er angeblich sogar begeistert ist und sich mit ihr ein Neuanfang im Leben vorstellt( sie ist schon bei ihm auch eingezogen)und unerwartet eine andere Frau trifft, eine intensive seelische Begegnung mit ihr hat, mit ihr sogar in körperlicher Versuchung kommt, aber der Versuchung (teilweise)wiedersteht. Er hat den Bedarf darüber seiner Freundin zu erzählen, gesteht iht die Schönheit der Bruder/Schwester Seelenbegegnung, die Freundin reagiert mit Eifersucht und heimlicher Handy-Kontrolle. Was für eine "Abwechslung" braucht hier dieser Kerl, kann man ihm vertrauen, wenn er die Anziehung zu der anderen gestanden hat(auch wenn ein bißchen unter Druck)?
 
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  • #19
An den Teilnehmer 1: "Monigamie" finde ich auch blöd ;-) J
 
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  • #20
Ich (Mann, 29 Jahre) bin einfach mal ehrlich:

18-24 Jahre: 5 Frauen gehabt
25-27 Jahre: 46 Frauen gehabt
28-heute: 1 Frau gehabt

und jetzt glücklich und fühle mich rundum wohl und verspüre nicht mehr das Bedürfnis, wenn mir eine attraktive Frau begegnet, sie "ausprobieren" zu wollen...
 
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  • #21
Wenn für den Mann sein kleiner Freund denkt, braucht er mehrere Frauen - wenn er mit dem Herzen denkt - nur eine - die Richtige
 
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  • #22
Witzig, dass hier die Frage gestellt wird, wieviele Frauen ein Mann braucht.Kann sich denn keiner vorstellen, dass es den Frauen ähnlich geht? Den oder die Perfekte gibt es ja nun mal nicht. Drum wäre es doch perfekt, für jeden Bereich den richtigen Mann zu haben. Einer, mit dem man gut quatschen kann, einer der lieb und intelligent ist. Meistens sind das aber die, bei denen es im Bett nicht wirklich prickelt. Dummerweise sind laut meiner Erfahrung die Schufte die besten Typen im Bett, aber die hat man leider nie ganz allein. So sollte es doch das gleiche Recht für alle geben. Wir Frauen haben so ein großes Herz, da passen auch mehr Männer rein :)
 
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  • #23
Habe lange Zeit eine Zweitbeziehung gehabt. Lange Zeit war alles wunderbar.
Fühlte mich lange Zeit wie " Superman ", schließlich bildete ich mir ein zwei Frauen glücklich zu machen.
Es kam aber irgendwann was kommen mußte.
Es kam alles heraus, und alle Lügengebäude fielen in sich zusammen.
Was übrig blieb waren Schmerz, Enttäuschung und viele, viele Tränen.
Es waren zwei tolle Frauen, die ich belogen, betrogen und letztendlich unglücklich gemacht habe.
Das bedauere ich zutiefst.
Seitdem weiß ich, glücklich kann auch ein Mann nur in einer Zweierbeziehung sein, essei denn er ist gefühl-und skrupellos, oder macht sich selbst was vor.
 
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  • #24
Wenn es der richtige Partner ist, der alle Bedürfnisebenen erfüllt und man sich darüber austauschen kann, hat jede weitere Person in dieser Beziehung kaum eine Chance. Dann braucht man keine weitere Ersatzdroge. Hierzu gehört eine ehrliche Ansage und Mut und von der anderen Seite Toleranz und Kompromisbereitschaft.
 
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  • #25
Monogamie ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage, ob man erwachsen genug ist,eine partnerschaftliche Beziehung zu einem anderen Menschen zu führen und bereit ist, sich von sexuellen anreizen zu Gunsten dieses einen Partners nicht ablenken zu lassen, weil einem dieser eine Partner wichtiger ist, als eine sexuelle Ablenkung. - Fazit: Partnerschaft ist mehr als nur Sex.

J.
 
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  • #26
Ein Mann braucht so viele Frauen, wie Frauen diesen Mann wollen !
Wenn er gern monogam ist - ok !
Wenn nicht auch ok !
Frauen, die behaupten, daß Monogamie naturgegeben, ist haben den Knall, der Evolution, nicht gehört !
 
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  • #27
Ich bin bestürzt. Warum spielen Moral, Treue und Liebe in der heutigen Zeit eine so kleine Rolle? Man(n) kann sich alles herausnehmen und ist dann nur Casanova. Frau wenn es tun würde...
Ansonsten stimme ich der Antwort von Frederika vollumfänglich zu. Auch wenn von den meisten Männern als "altmodern" betitelt...
 
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  • #28
Zur selben Zeit nur eine Frau, alles andere ist unmoralisch.
Die Frage ist allerdings, wie lange man mit der gleichen Frau glücklich sein kann.
Viele Frauen lassen sich in einer Bezeihung gehen, achten nicht mehr auf ihre Figur, bilden sich nicht fort, entwickeln sich nicht weiter, widmen sich ausschließlich der Erziehung der Kinder und vernachlässigen die Bedürfnisse des Mannes.

Ein Mann, der sich nach fast 20 Ehejahren von seiner Frau getrennt hat und es bis jetzt auch nicht bereut hat, obwohl er auf gemeinsames Altern gehofft hat
 
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  • #29
Ich denke, das hängt immer von der Dauer der bestehenden Beziehung ab und ob man sich im Gleichklang oder besser gesagt im Wechsel weiterentwickelt hat. Sind nach Jahren der Ehe oder Beziehung so große Lücken oder Unterschiede entstanden, ist der Bereich, in der ein anderer Mann oder Frau Zugang findet, doch sehr groß.

Vielleicht sollte man nicht fragen, ob Mann oder Frau mehrere Partner haben muss, sondern warum der Wunsch danach entstanden ist oder bei manchem auch schon immer da gewesen ist.

Jeder möchte das Gefühl, welches am Anfang einer Beziehung steht, irgendwie konservieren und am liebsten für all die folgenden Jahre behalten. Aber das geht leider nicht. Liebe ist nicht Verliebtsein, Liebe muss sich in jedem Abschnitt des Lebens/der Paarbeziehung verändern und wachsen. Wer ständig nach den Hormonschüben des ersten Verliebt- und Glücklichsein sucht, wird dauerhaft enttäuscht werden und sich ein dickes Adressenbüchlein anlegen müssen.

Ich denke, viele Ehen wären nicht getrennt, wenn man sich selbst die Frage stellen würde, ob die eigene Erwartungshaltung nicht einfach viel zu hoch ist an diese Beziehung. Liebe heißt doch in erster Linie, den anderen wahrzunehmen und sein Ego nach hinten zu stellen. Erfolgt das auf der anderen Seite auch, so ist eine Basis vorhanden. Am Ende eines Lebens sollte nicht das Verliebtsein stehen, sondern tiefe Freundschaft zu einem, der da war und ist, der trägt und getragen wird, der wenig erwartet und dadurch viel bekommt.

Sich einfach mal fragen, was wirklich wichtig ist im Leben, wäre oftmals besser, als ständig nach dem einen oder der einen richtigen zu suchen. Aussehen und Kleidergrößen machen keinen guten Menschen aus. Wer sein Gegenüber wahrnimmer und erkennt, welche Wünsche, Bedürfnisse oder Sorgen er hat, weiß, warum es im Leben geht.

Und zu guter letzt sei gesagt, dass Sexualität wirklich wichtig und schön ist. Aber wenn man sie benutzt, um Bestätigung zu finden, meint, ein ganz Toller / eine ganz Tolle zu sein, dann sei gesagt, dass du jedesmal ein Stück von dir zurückläßt dabei und am Ende feststellen wirst, dass es sich ziemlich leer anfühlt und der Wunsch nach Nähe und Liebe, dem jedem Menschen innewohnt sich nicht erfüllen wird.

Oberflächigkeit kann man sehr schnell haben, für Liebe muss man Liebe geben können. So einfach ist das.
 
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  • #30
Es ist traurig, daß über dieses Thema überhaupt diskutiert werden muß! In was für einer wertlosen Welt/Gesellschaft leben wir eigentlich. In der Menschen zu einer Ware, einem Gebrauchsgegenstand werden...Wenn man einen Menschen tief in seiner Seele liebt, dann genießt man jede Sekunde mit ihm- jede Aktivität.Offensichtlich sind nur sehr wenige Menschen dazu in der Lage...