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Gast

  • #1

Fremdgehen, ist das wirklich zu verzeihen?

Angeregt durch einen anderen Beitrag von gestern, komme ich zu dieser Frage. Betrug in der Ehe, Fremdgehen für längere Zeit ist für mich das Ende der Beziehung. Ich könnte dieses betrügerische Verhalten nie vergessen und würde immer misstrauisch bleiben. Ich hätte an der Beziehung keine Freude mehr. Einige Männer sehen dieses Verhalten als verzeihlich an. Wie kann man das verzeihen?
 
  • #2
Wäre dann sowas für "kürzere" Zeit entschuldbar??
Oder wenn es nur eine reine "Sexbeziehung" war,..? Würdest du das verzeihen? Oder was schlimmer wäre, wenn auch Gefühle mit im Spiel wären??
 
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Gast

  • #3
Ob man das verzeihen kann, muss jede Frau für sich entscheiden.

Ich stimme dir zu, Fragestellerin: Das Vertrauen ist unwiederbringlich zerstört, die Partnerschaft wird, auch wenn man sie fortführt, nie wieder dieselbe sein.

Für mich ist es das Ende. Ohne Treue ist für mich eine Partnerschaft, eine Ehe, nicht denkbar.
Ob der oder die andere derselben Ansicht ist, sollte man früh genug herausfinden. Die gleichen Werte, gleiche Ansichten sind in diesem Punkt besonders wichtig.
 
  • #4
Fremdgehen ist unverzeihlich -- ausnahmslos.

Fremdgehen entzieht einer Partnerschaft das Vertrauen und Vertrauen ist das notwendige Fundament einer Partnerschaft. Das unbelastete Grundvertrauen wird nie wieder zurückkehren; man wird nie wieder völlig vertrauen. Ohne Grundvertrauen ist eine Partnerschaft endgültig gescheitert.

Fremdgehen ist eines der übelsten moralischen Vergehen überhaupt, da es die Grundlagen des Zusammenlebens auf niederträchtigste Art zerstört: Liebe, Zuneigung, Vertrauen.

Fremdgehen riskiert darüber hinaus die Gesundheit des Partners. Kondome können nicht alle üblichen Krankheiten vermeiden. Wer fremdgeht, setzt seinen Partner ungeahnten und inakzeptablen Risiken aus.

Nach Fremdgehen sollte man sich immer unverzüglich, konsequent, endgültig und mit aller Härte und Entschiedenheit trennen. Der Fremdgeher hat die Beziehung durch sein Verhalten gekündigt, das Opfer muss die Kündigung aber oft vollstrecken.
 
  • #5
Ich bin immer vorsichtig mit als absolut gesetzten Positionen, eher gilt für mich wie so oft im Leben ein "es kommt darauf an...":

Es kommt darauf an, was die Umstände des Fremdgehens waren. Wie war die Ausgangssituation in der bestehenden Partnerschaft? War das Fremdgehen ein einmaliger One-Night-Stand oder eine längere Zweitbeziehung? Wie intensiv sind die bestehenden Gefühle? etc.

Und noch mehr kommt es darauf an, wie sich der Fremdgeher danach verhält, Punkte: Rigorose Trennung von der Geliebten, Reue, Kampf um die bestehende erste Partnerschaft etc.

Nicht zuletzt: Faktor Zeit. Denn wirklich gut kann die Partnerschaft wohl erst nach längerer Zeit werden, in der natürlich keine weitere Untreue vorkommen darf.
 
  • #6
Och, es sind so ungefähr gleich viele Frauen die das für verzeihlich halten. Oder was glaubst Du mit wem die Männer Fremdgehen?

Zur Frage: Nein, ist mit absolut nichts entschuldbar. Es ist ein davonlaufen, feige, verletzend, herabwürdigend. Der andere ist es nicht Wert über die Beziehung zu reden, sie versuchen zu retten. Da ist einfach jeglicher Respekt verloren gegangen. Auch völlig egal ob nur einmal, ob 100mal, ob besoffen (wobei ich mich frag wie das geht) oder verzweifelt, ob anhaltender Sex- oder Aufmerksamkeitsentzug und wie die Ausreden so alle lauten.

Wenns in der Beziehung nicht passt, dass muss man reden, sich Hilfe suchen und wenn das alles nicht fruchtet sich trennen. In Würde. Fremdgehen ist die fristlose Kündigung.

Ist im Endeffekt auch für den potentiellen Fremdgeher die bessere Variante. Sich dem Problem stellen und nicht weglaufen.
 
  • #7
@#4: Nö, auf die Umstände kommt es meiner Meinung nach nicht an, denn das Vertrauen ist so oder so zerstört, die Gesundheitsrisiken sind so oder so gegeben, und die Partnerschaft so oder so gescheitert.

Wer in der Beziehung unzufrieden ist, muss mit seinem Partner darüber sprechen. Wer nicht mehr will, muss sich erst trennen und kann dann tun und lassen, was er will. Aber Fremdgehen ist niemals eine akzeptable Variante.
 
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Gast

  • #8
Für mich wäre es mit der Partnerschaft vorbei. Ich hätte auch kein Vertrauen mehr. Außerdem ist eine Grenze überschritten, die beim zweiten Mal viel leichter passiert wird.

Natürlich würde ich mich fragen, warum es so weit gekommen ist. Gab es nicht Anzeichen dafür? Ist es bereits in den Vormonaten schlecht gelaufen und das Resultat ist jetzt fremdgehen?

Trotz dieser Fragen wäre es das für mich gewesen. Auch wenn es bitter ist.
 
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Gast

  • #9
Ich würde eine Femdgehen meiner Partnerin nicht verzeihen.
Mein Herz sagt mir allerdings, dass das bei ihr vielleicht passieren kann (sie ist in alkohosiertem Zustand für eine bestimmte Nähe sehr zugänglich, im Rgelfall gut für mich, aber...)

Ich bemühe mich trotzdem total, Vertrauen zu ihr aufzubauen, da sie mir nur mittelbar Anlass zu Misstrauen gibt.

Die (für die meisten hier wahrscheinlich eigenartige) Konsequenz daraus ist übrigens, dass ich sie niemals kirchlich heiraten werde.

Somit habe das "Fremdgehen" auf irgendeine Art sozusagen einkalkuliert.

M 36
 
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Gast

  • #10
Grundsätzlich verletzt Fremdgehen ungemein, es tut weh u zerstört absolut das Vertrauen. Deshalb ist Fremdgehen eigentlich ein no go i.d. Beziehung. Betrügt mich mein Partner einmal! u wir reden drüber u ich kann irgendwie was nachvollziehen, dann könnt ich das eine Mal! vielleicht mit der Zeit verzeihen, aber würde es wieder vorkommen, öfters, dann wäre es aus, weil mehrfaches Fremdgehen zeigt doch, dass die Beziehung so nicht mehr geht, dass da offenbar große Probleme i.d. Beziehung sind. Man kann dann drüber reder, aber mehrmaliges Fremdgehen ist nicht mehr gutzumachen. Hab es selbst erlebt. Wurde jahrelang betrogen, mein Ex bereut bis heute und jault, dass er wieder zu mir will, haben Paartherapie noch gemacht danach, aber bei mir ist was kaputt gegangen, gestorben. Ich mag ihn noch, aber ich will ihn nicht mehr als Lebenspartner, weil ich die Jahre des Betrugs nicht verdauen kann und dieser Betrug ja während dieser Jahre mich auch verändert hat und eben unsere ganze Beziehung. Ich bin durch den Betrug echt etwas traumatisiert, mich holen immer wieder panische Ängste ein, wieder betrogen zu werden, also ich hab manchmal ganz schnell Angst vor dieser schmerzhaften Verletzung, dass ich sie wieder erleben muss und ich sag Euch, das ist ganz schön heftig, sich dann immer wieder zurechtzurücken, klar zu sehen, dass man sich in nix reinsteigert. Bin wieder in einer glücklichen Beziehung, aber ich bin viel schneller "auf der Hut" wie früher vor dem Betrug und das macht mir dann oft unglückliche Gefühle, weil ich mich dann zurücknehme, also bereits im Vorfeld schütze und das merkt mein neuer Partner und wundert sich. Betrug ist ein NO GO in jedem Fall! w/46
 
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Gast

  • #11
@9: Dein neuer Partner sollte sich nicht wundern, sondern lieber deine Ehrlichkeit und deine Offenheit bewundern! So er die Hintergründe deiner Lebensgeschichte kennt, muss er akzeptieren, dass du einfühlsamer und verletzlicher geworden bis. Und wer keine schlechten Absichten hat, kann damit als Partner durchaus umgehen! Ich tue es auch, denn ich weiß ganz genau, dass mein jetziger Partner (von seiner Ex betrogen) hier ganz feine Antennen bekommen hat. Ist ok, ich habe nichts zu verbergen, weil ich ihn liebe.

Denn um zur Frage zu kommen: Nein, Fremdgehen ist in keinster Weise verzeihlich!
 
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Gast

  • #12
@10: Natürlich wird man durch so eine Erfahrung vorsichtiger, aber den neuen Partner dafür büssen zu lassen, ist auch nicht fair. Mein Ex war von meiner Vorgängerin betrogen worden, noch dazu mit einem seiner Freunde. Ich hatte dann immer unter diesem Misstrauen zu leiden, obwohl ich ihm nie Anlass dazu gegeben habe, viel Verständnis hatte und immer wieder versucht habe klarzumachen, dass ich ihn liebe und eben NICHT seine Ex bin. Im Streit (um andere Dinge) hat er mir dann immer unterstellt, ich würde ihn ja doch irgendwann wegen eines anderen mit dickerem Konto, größerem Auto etc. verlassen, dann könnten wir ja gleich Schluss machen.
Wie sollte ich einem Partner vertrauen, der mir sofort mit Kündigung der Partnerschaft droht, wenn er meint!, irgendwas passt nicht?
w,44
 
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Gast

  • #13
@11: Das alles setzt natürlich einen guten Charakter und auch Stärke des Betrogenen voraus. Wer dann verletzend und unverhältnismäßig eifersüchtig wird, ok, das geht natürlich nicht. Aber ich sprach von einem Menschen, der in sich gefestigt ist und daher feinfühliger wurde.. Nicht einer, der nur wild um sich schlägt, wenn auch nur verbal. Stil und Respekt gehören allemal für einen ordentlichen Umgang miteinander dazu.
 
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Gast

  • #14
Ja, man kann und sollte verzeihen, wenn man den Anderen wirklich liebt!
 
  • #15
#13
theoretisch stimmt das, in der Praxis geht es nicht (bei mir!).
 
  • #16
@#13, #14: Das liegt daran, dass die Liebe schlagartig erlöscht und in Hassliebe oder Hass umschlägt. Die Gefühle wackeln sofort -- und da zu recht und biologisch gewollt. Liebe verbindet aufgrund von Vertrauen, Geborgenheit und Nähe. Wenn das Vertrauen missbraucht wird, dadurch schlagartig keine Geborgenheit mehr vorstellbar ist und die Nähe so unendlich fern scheint, dann ist die Liebe eben zuende, auch wenn sie noch monatelange Nachbeben und Kummer und Leid verursachen kann.

Fremdgehen verdient keine Liebe. Deswegen verdient es auch kein Verzeihen.

Übler als Fremdgehen geht es nicht. Moralisch auf dem absoluten Nullpunkt.
 
  • #17
@15 Schlagartig erlöschen? Leider nicht, das macht es ja gerade so übel und lässt manche es wieder versuchen und sie glauben zu verzeihen. Es ist aber nur der Versuch den Schmerz zu lindern.
 
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Gast

  • #18
Habt Ihr Euch schon mal über die Rolle des Bindungshormons Oxytocin in einer Partnerschaft Gedanken gemecht?

Nein? Das ist schade - denn dann wären 100% dieser Postings absolut überflüssig.
Es gehen übrigens genauso viele Frauen wie Männer fremd - ist erwiesen.
Frauen legen Neugeborene in Babyklappen ab oder können ihre Kinder nicht lieben.
Männer lieben manche Frauen nicht, Frauen lieben nur bestimmte Männer - die Monogamie ist abendländisches Kulturgut mit eingebauter Moralkeule. Ob dieses Konstrukt aber biologisch hormonell austariert ist, möchte ich bezweifeln. Zumindest wurde dieses Phänomen nicht hinreichend berücksichtigt.

(m)
 
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Gast

  • #19
Ich kann mir durchaus schlimmere und grausamere moralische Vergehen vorstellen als Fremdgehen!

Und die Erfahrung zeigt doch, dass es immer wieder Paare gibt, die es irgendwie schaffen, damit umzugehen. Vielleicht nicht am ersten Tag. Vielleicht kann es aber auch eine Krise sein, die die Augen öffnet, die erst mal natürlich eine Welt untergehen läßt, auf lange Sicht gesehen möglicherweise aber dazu führt, dass schon lange vorhandene Probleme endlich geklärt werden.

Was ist mit Paaren, die ein Leben lang zusammen sind, die sich mit Mitte 20 zusammentun und bis ins hohe ALter zusammen bleiben: denkt Ihr, in all den Jahren wird es keine Schwierigkeiten geben? Denkt Ihr, dieses Paar wird in den gemeinsamen 60 Jahren jederzeit ein Kommunikationswunder sein, das jedes auftretende Problem sofort anspricht und zur beiderseitigen Zufriedenheit löst?
Oder könnt Ihr Euch vorstellen, dass es Phasen gibt, die schwierig sind, in denene die Partnerschaft Beleastungen ausgesetzt ist?

Manchmal ist eine Trennung sicher der richtige Weg nach einem Betrug.

Manchmal ist eine Trennung vielleicht aber auch der falsche Weg - manchmal wiegen die Liebe und das Vertrauen aus vielen gemeinsam verbrachten Jahrzehnten mehr als ein Betrug.
 
  • #20
@#16: Doch, ich denke das. Da geht Liebe in Liebeskummer über, ein grundsätzlich anderes Gefühl, genau wie Hassliebe, Liebe, Verzweiflung und so weiter.

@#17: Also sag schon: Was hat Oxytocin mit dem Thema zu tun? Keine Andeutungen, sondern Klartext bitte. Warum wären unsere Beiträge hier überflüssig? Dein Beitrag ergibt keinen Sinn. Schade, dass Du nur Schlagworte nennst, aber keinen Inhalt formulierst.

@#18: Ich kenne kein Paar, das es geschafft hat, damit umzugehen -- selbst jene, die zusammengeblieben sind, sind eben nicht mehr die alten. Vertrauen wächst nur sehr begrenzt nach, das Misstrauen bleibt. Die Harmonie ist dahin.

Natürlich sind nicht alle Partnerschaften immer eitel Sonnenschein. Wer denkt so was? Natürlich gibt es immer Ärger, Zwist und Uneinigkeiten. Aber Fremdgehen ist eben eine ganz andere Größenordnung, denn Fremdgehen vernichtet Vertrauen und Vertrauen ist nun einmal die unverzichtbare Basis einer Partnerschaft.
 
  • #21
@#19: Ich kenne aus dem engsten Familienkreis gleich zwei Paare, die es geschafft haben. Es hat in Abhängigkeit vom Ausmaß des Betrugs unterschiedlich lange gedauert. Aber in dem einen Fall hat die Ehe bis zum natürlichen Tod des Ehemanns gehalten, im anderen Fall liegt der Betrug nun seit 21 Jahren zurück, und seither ist nichts mehr vorgefallen. Es kommt eben doch darauf an, wie stark man ist, was man will, wie man liebt, welche Erfahrungen man mitbringt etc.
 
  • #22
@#20: Wie stark man ist? Das meinst Du bestimmt wieder anders herum als ich es meinen würde. Stärke wäre, sich zu trennen, nicht aus Angst den einfacheren Weg zu gehen und die Schmach und Schande einfach zu ertragen, sondern klar zu zeigen: Hier ist die Grenze. Das ist inakzeptabel.

Wer Fremdgehen toleriert, hat selbst wenig Rückgrat. Trennung ist die einzig würdevolle und angemessene Reaktion auf Fremdgehen. 21 Jahre Seit an Seit mit so einem Kerl? Und alle wissen es auch noch in der Familie? Danke, aber nein danke.
 
  • #23
@#21 Man kann einem Menschen auch klar und deutlich Grenzen aufzeigen, ohne ihn gleich ganz "abzuschießen". Und was Stärke ist, was letztlich mehr Kraft und Überwindung kostet - gehen/trennen oder bleiben/kämpfen/an der Beziehung arbeiten - das sei mal dahingestellt und ist sicherlich nicht über alle Einzelfälle hinweg zu verallgemeinern.
 
  • #24
@#22: Würde, Stolz und in den Spiegel gucken können gehören aber auch dazu. Wer kann das, wenn er akzeptiert, dass sein Partner fremdgeht? Sorry, absolut inakzeptabel.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Vertrauen wird nie wieder sein wie vorher. Und ohne volles Vertrauen sollte man keine Partnerschaft führen.
 
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  • #25
Fremdegehen ist natürlich das schlimmste das passieren kann in einer Beziehung,klar!.

Das Vertrauen ist gebrochen. Aber....man kann je nach Situation der Fremdgeher verzeihen wenn man den wirklich liebt. Klar, für einen fortführenden Beziehung kann auf keinen Fall so was intretten.

Wegen der Gesundheitsrisiko....den haben wir alle in den Moment das wir das erste Mal mit einen Partner ins Bett geht. Außer hat er/sie einen Test gemacht zu sehen ob alles in Ordnung ist.
Da für einen ernsthafte Beziehung sehr wichtig ist. Sonst muss man immer sich schützen,klar!
 
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  • #26
Ich glaube verzeihen kann man nur das, was man auch versteht.
Darüber hinaus heißt verzeihen noch lange nicht vergessen.

Ob eine Beziehung nach einem Außenverhälnis noch eine Chance hat, hängt m.E. auch stark von der Aufrichtigkeit des Partners ab.

Man kann einen anderen Menschen nicht festbinden und als sein Eigentum betrachten. Jeder Mensch ist frei.

In einer Beziehung verlange ich vor allem Aufrichtigkeit/Ehrlichkeit, gefolgt von Treue.
Wenn der Partner von anfang an aufrichtig ist, mich mit seinem Handeln nicht gefährdet und es ein Einzelfall bleibt, hätte die Beziehung viell. noch eine Chance.
Wird die Außenbeziehung jedoch verheimlicht und fliegt nur durch Zufall oder nach langer Zeit auf, sehe ich diese Verbrüderung mit der anderen Frau als ganz klare Absage an die Beziehung.

Die Frage nach dem Verzeihen stellt sich bei längeren Affären oder mehrmaligen Sex m.E. nicht mehr, denn um verzeihen zu können, muss der andere ja auch bereuen, was er getan hat. Schwer vorstellbar, dass jemand den Sex mit einen anderen Menschen bereut hat und es dann doch immer wieder getan hat. Ich glaube in so einem Fall nicht, dass der andere bereut. Es hat ihm gefallen, er war nur zu feige dazu zu stehen. Hier geht es vorrangig um Akzeptanz. Die Frage ist jetzt nur noch: Was kann man für die Zukunft daraus schlussfolgern, und kann ich damit leben?

w32
 
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  • #27
Ich weiß nicht, ich habe nun sehr vieles darüber gelesen, auch hier. Viele sind der Meinung, dass Fredgehen nicht zu verzeihen ist, dass man damit nicht umgehen könnte usw. Ist korrekt!
Aber fragt sich einer mal warum fremd gegangen wird?

Was sind die Gründe dafür? Gibt der Partner dem anderen nicht das, was er braucht? Ist das Vertrauen/ Verständnis auch noch da, auch wenn man nicht fremd gegangen ist? Ich mein, wenn man sich wirklich liebt, und dann auf einmal so was passiert, muss es einen Grund geben, warum es passiert ist. Ursache und Wirkung spielen da eine sehr wichtige Rolle
 
  • #28
@#26: Ja, gute Idee, die Gründe einmal zu diskutieren. Ich habe dazu einen neuen Thread eröffnet und bitte daher, sich in diesem Thread weiterhin auf das Titelthema zu fokussieren.
 
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  • #29
Ich bin mit meinem Mann relativ jung zusammengekommen. Er sieht sehr attraktiv aus und bekam immer viele Angebote von denen er sicher einige angenommen hat. Klar, war ich traurig, aber das ist jetzt vorbei und wir führen eine total glückliche Beziehung. Viele andere Mädels hätten meinen Kerl gerne, aber er ist bei mir, zum Glück! Und viele meiner Freundinnen haben keinen Mann, spielen nach außen die Harte und sind innerlich total unzufrieden und neiden mir fast mein Glück. Denkt auch mal langfristig.

w, 33
 
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Gast

  • #30
Meiner Meinung nach unverzeihlich.

In meinen Augen hat "verzeihen" auch nichts mit der Intensität der Liebe zu tun sondern mit der Abhängigkeit vom Partner bzw. dem Komfort den der/die Partner/in bietet. "Er" will oft das dann doch bequeme, warme Nestchen nicht verlieren, "sie" die Platin-Kreditkarte.