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  • #91
70 an 64 = 78:

DU verdrehst Dir selber im Nachhinein die Worte! Du hast in 64 selber geschrieben: "die moderne Frau hat..." - das ist eine Aussage, die keinen Spielraum für anderes zulässt.

Man liest, was man lesen möchte. Ich habe nicht geschrieben, dass die moderne Frau so sein MUSS. Sie ist so, wenn sie so sein möchte, sie lässt sich nicht einreden, dass sie nur weiblich ist, wenn sie lange Haare und Rock trägt. Sie ist wie sie ist.
Wer hier aber ein Dogma aus der Sache macht, sind Leute wie du und die FS. Es MUSS bei euch so sein und es gibt keine Alternative.
Ich hingegen habe eine moderne Frau aufgezeigt, die eben genauso weiblich ist, wenn sie Hosen trägt und einen Kurzhaarschnitt trägt. Ich habe keine Ausschließlichkeit wie Ihr aufgezeigt.
Der Spielraum ist also sehr wohl da, dur Leute mit Scheuklappen können ihn nicht sehen.
Ich bin einer der wenigen Forumsteilnehmer, die selbstständig denken. Die meisten plappern nur nach, was ihnen die linken Medien inkl. Emanzen vorkauen. Als Partnerin kommt für mich darum nur eine Frau in Frage, die Modeströmungen wie Emanzipation und Feminismus kritisch hinterfragt. Und so eine Frau trägt selbstverständlich langes Haar.
Manchmal reicht es eben nicht "zu denken". Manchmal sollte man auch kritisch denken und seine eigene Ansicht auch hinterfragen.
Schon alleine deine Meinung, dass alles, was nicht deinem Gedankengut entstammt automatisch links wäre, ist einfach nur lächerlich. Ich bin weder links noch eine Emanze noch eine Feministin. Männer, die mich kennen, wissen meine Weiblichkeit sehr wohl zu schätzen. Ich kann eben auch Frau sein, selbst wenn ich einen Glatzkopf hätte. Frau sein ist eine innere Einstellung - und das muss ich nicht denken, das weiß ich.
 
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  • #92
Nein, da steckt Stolz und der Wunsch nach eigener Würde dahinter sowie der Wunsch, nach dem eigenen Können beurteilt zu werden und nicht nach der Größe der Brüste.

Wie gesagt, das ist nicht die Schuld der gutaussehenden Frauen, sondern der Männer. Weil DIESE nämlich die schönen Mitarbeiterinnen oft bevorzugen, anglotzen, kaum noch klar denken können, sobald diese den Raum betreten usw.. Würden Männer sich nicht so hormongesteuert verhalten, hätte eine schöne Frau im Job null Vorteile. Also nicht immer auf die hübschen Frauen einprügeln.
 
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  • #93
Vor allem schreibt eine Userin; Top und Hose seien unbeschreiblich weiblich, schön, dass sie das weiblich findet, ein Mann würde diese Meinung evtl. nicht teilen. Also schreiben Frauen über daß was sie selbst als weiblich empfinden, jedoch konträr zu dem wie Männer das sehen.

Ich bin ein Mann und ich finde einen knackigen Po in engen Hosen einfach irrsinnig weiblich. Viel erotischer als ein Rock.
Wenn du uns schon fragst, warum akzeptierst du dann nicht unsere Antworten? Nur weil sie nicht so sind, wie du sie hören möchtest?
Ich glaube, du hast ein Problem mit dir.
Also stört sie ihr eigenes momentanes Frauenbild gewaltig, dass merke ich beim durchlesen der Texte wo explizit der "männlich/weibliche Kumpeltyp" von Frauen favorisiert wird, nur warum reiten sie so darauf herum wenn sie sich ja soooooo toll fühlen in Dauerhosen und Rolli mit bequemen Tretern und "flotten männlichen" Haarschnitt???
Du suchst dir in den vielen Postings ein paar wenige heraus und hackst darauf rum.
Als Mann möchte ich eine Partnerin auf Augenhöhe, eine Frau, mit der ich mein Leben leben kann. Dazu gehört mehr als nur ein Weibchen. Ich möchte eine Frau, die mir optisch gefällt, die aber auch mein Kamerad ist.
Wenn hier ein Mann sein "Rehlein" sucht, dann mag das ein Einzelfall sein, meine Freunde suchen sowas höchstens mal fürs Bett, aber sicher nicht als Lebenspartnerin.
Mir ist es auch egal, ob eine Frau lange oder kurze Haare hat, das kommt auf den Typ an. Ich mag gerne eine sportliche Frau und da passt auch ein Kurzhaarschnitt. Es muss ja kein männlicher Schnitt sein. Es müssen auch keine Treter sein, es gibt tolle Schuhe, die nicht gleich 10 cm hoch sind und wer schreibt denn hier, dass sie Rollis, Jogginghosen, Tatzenkjacken und dergleichen als Alternativen zu Röcken tragen. Kein Mensch, weder Frauen noch Männer. Das kommt doch nur von dir. Kennst du nichts dazwischen? Ich schon.
Selbst wenn eine Frau sehr dünnes Haar hat und es nicht lang tragen kann, kann sie dennoch Kostüm oder Rock tragen, die es wie schon erwähnt in allen Längen, Formen, Farben und Stilen gibt, somit wirkt sie immer noch sehr weiblich.
Kann, aber muss nicht. Ich mag keine Kostüme. Wenn meine Freundin imKostüm käme, würde ich sie wohl fragen, was sie geraucht hat. Nein, bitte keine Kostüme, das ist ja schrecklich spießig. Sowas hatte meine Oma immer an.
Zieh doch du an, was du möchtest. Aber ich möchte keine solche Frau haben. Meine Frau soll tragen, was ihr und mir gefällt. Mal eine Hose, mal ein Kleid, je nach Lust und Laune und nach Anlass.
 
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  • #94
Meine Güte, liebe FS, es bleibt Ihnen ja unbenommen, Kleider, Röcke, Blusen und lange Haare zu tragen. Aber gestehen Sie den Frauen, die sich mit kurzen Haaren, Jeans und Sneakers wohler fühlen, bitte auch zu, so herumzulaufen, wie sie möchten. Man kann nicht nur Toleranz einfordern, ohne selbst welche zu geben. Das ist doch das Schöne an der heutigen Zeit: Jede Frau hat das Recht, sich anzuziehen, wie sie möchte, und ist nicht gezwungen, sich in eine gewisse Richtung pressen zu lassen, die die Gesellschaft von ihr erwartet - gilt ebenso für Ausbildung und Karriere und ich bin sehr froh drum, heutzutage in jeder Hinsicht mehr Freiheiten zu haben, als die Frauen vor drei oder vier Generationen, deren Weg ab der Geburt in jeder Hinsicht vorbestimmt war, ohne dass sie viel Einfluss darauf nehmen konnten.

w mit langen Haaren und einem von Laune und Wetter abhängigen Kleidungsstil
 
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  • #95
Wenn der Mann selber sich nur wenig verändert, wird ihm die Veränderung bei den Frauen zu schnell und zuviel ? Entwickeln sich die Frauen also "zu schnell" fort ? Zu schnell für die der Mann sich neu orientieren müßte, um Hosen, Kurzhaarfrisur etc. an Frauen als "weiblich" zu empfinden.

Wenn sie Hosen anziehen wollen, dann sollen sie es machen. Wenn sie ein Kleid anziehen wollen, dann sollen sie es machen. Wenn sie Frisuren wie ein Kerl haben wollen... bitte sehr.
Ich lasse mir aber als Mann nicht einreden, auch nicht von einem lila Pudel, wie ich mich zu verändern hätte. Ich möchte eine richtige Frau, Kumpels habe ich schon genug.
 
  • #96
An die FS: ich schreibe hier und ich fühle mich weder ertappt noch diskriminiert, sondern einfach GENERVT. Deine Selbstbeweihräucherung bei gleichzeitiger Herabwürdigung anderer Menschen und deren Äußeren ist einfach schwer erträglich.

Es soll doch tatsächlich Frauen geben, die lieber in ihr Hirn oder ihre geschickten Hände investieren als in ein Gucci-Täschchen. Und die sich auch noch glatt weigern, letzteres als das Traum aller Frauen anzusehen.
Ich mag Röcke einfach nicht! Darin komme ich mir einfach "nicht angezogen" vor - weil es unten reinweht. Außerdem habe ich zugegebenermaßen nicht die allerschönsten Beine, da paßt eine Hose einfach besser. Man soll es kaum glauben, aber auch davon gibt es hunderttausende Schnitte und Materialien und nicht alle davon sind "ausgebeult" oder ähnliches.
Bist Du noch nie auf die Idee gekommen, daß die Kleidung zum Anlaß zu passen hat?? In der Oper wirst Du sicher mehr Frauen mit Kleid und Rock sehen als auf dem Baumarkt! Oder machst Du eine Bergwanderung auch im Mini mit High-Heels?

(habe schulterlange, kräftige, gesunde Haare und auch Kleider im Schrank)
 
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  • #97
Natürlich stehen die meisten Männer auf der Welt auf das was typisch feminin gilt.

Ob Schiffer, Klum, Hunzinger oder sonstige Top der Promiwelt..

Schaue ich mir Ihre Fotos ...alle lange Haare , meistens sehr weiblich gekleidet..

Klar, privat laufen Sie wahrscheinlich auch eher bequem und legere rum..

Trotzdem strahlen Sie sehr viel Weiblichkeit aus .. Das ist einfach für die Mehrheit der Männer gefragt..
 
  • #98
Hey#78

Das ist mal eine neue Schublade

Als Partnerin kommt für mich darum nur eine Frau in Frage, die Modeströmungen wie Emanzipation und Feminismus kritisch hinterfragt. Und so eine Frau trägt selbstverständlich langes Haar.
Lange Haare als Protest gegen Kampfemanzen und alle die kurz tragen sind solche- darauf muss man erstmal kommen.

Es gibt immer solche und solche, es würde mich doch sehr wundern wenn die Mehrheit der Damen deshalb lang oder kurz trägt. Meiner Erfahrung nach schauen die Damen zumeist drauf was Ihnen steht, so manche nicht-Mähnenträgerin würde schon gerne, hätte Sie denn die Haare oder das Gesicht dafür. Also ich finde ein gekonnter kürzerer Haarschnitt der Fülle verleiht sieht Weiblicher aus als Polanges Dünnhaar, die gebändigte Lockenpracht Fraulicher als das Modell "explodierter Geier".

Ihr tut ja gerade so als wären wir Männer blöde Automaten die nur auf bestimmte Knöpfe reagieren. Natürlich sieht ein Kleid und Lange, dicke gesunde Haare toll aus wenns denn gut gewählt ist. Aber die gut geschnittene Jeans mit entsprechender Bluse halt genauso.

Auch tut Ihr so als gäbs nur die Extreme, also das weibliche Rehlein oder die Outdoor-Kumpelin.

Liebe Damen: schaut Euch doch mal an welche Damen die meisten Männer als Traumfrau sehen (es gibt genügend Treads darüber) Es sind die Sowohl- als- auch Frauen. Die Frau die beim Outdoor-Sport eine genausogute Figur abgibt wie beim Galaauftritt.

Und liebe Mädels- Euch geht's ja nicht anders- es soll doch der Sixpackträger (und der kommt nicht von der Sofa-Nordwand) sein der mit Euch zu Vernissage und Ballett geht. Der Kumpel und Gentleman.

Macht die Schubladen wieder zu und seids einfach Frau. Und zwar so wie Ihr seid und nicht wie ich glaubt (oder hofft) wie Euch "die Männer" haben wollen.
 
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  • #99
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  • #100
Finde ebenso, dass es gerade in Deutschland extrem auffältt, dass die Frauen nicht weiblich lufen, und weiblich, bedeutet z. B. für mich: Im Sommer im luftigen Kleidchen, langes wallendes gesundes Haar. Klar, sehen lange dünne totblondierte Haare nicht schön aus, aber daran sind ja die Frauen selber schuld! Auch für "unschöne Bein", aus welchen Gründen auch sonst, gibt es schöne lange Kleider, die die Siloutte betonen. Nein, ein langes Kleid muss nicht unsexy aussehen und wie ein Kartoffelsack aussehen! IM Ausland legen die Frauen mehr wert auf ihr Äußeres, kleiden sich schmackhafter und sehen WEIBLICH aus.
 
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  • #101
Sie haben da aber sehr merkwürdige Vorstellungen @ FS!



Nein, Frauen fehlt es nicht an "Weiblichkeit" (anderes Wort für Übergewicht meiner Ansicht nach) und Sie kennen wohl einfach die Falschen oder leben an einem komischen Ort. Frauen sind heutzutage weiblicher als je zuvor.

w 21

Oh je-schon mal gesehen, dass eine Frau schlank und normalgewichtig sein kann und trotzdem und ungeachtet dessen volle Brüste, runden Po und dabei schlanke Beine und keinen Bauchansatz haben kann? Weibliche Figur hat nicht unbedingt was mit Übergewicht zu tun, sondern mit weiblichen Proportionen-sprich schmalle Taille, breiteres Becken, genug Busen etc.-eben das, was sie von Natur aus von einem Mann unterscheidet. Es gibt sehr viele weibliche Frauen mit vollen Brüsten und wohlgeformten Pos-und diese sind schlank oder normalgewichtig-eben von der Natur mit guten Proportionen gesegnet.

Andersrum-es gibt viele übergewichtige Frauen, die keine weibliche Figur haben. Weibliche Proportionen sind genetisch bedingt-bei einer sind sie stärker ausgeprägt, bei einer anderen Frau-weniger stark. Das kann, muss aber gar nichts mit Übergewicht zu tun haben.

Ich schaue mir die Bilder von Frauen aus der Zeit der Marlene Dietrich an etc.- optisch finde ich die Frauen heutzutage nicht weiblicher als damals, keinesfalls.
Mein Partner ist 53 und wir schauen uns gerne Fotos von Paaren aus seiner Verwandtschaft-Eltern, Tante und Onkel, Oma und Opa etc.-entschieden waren diese Frauen viel, viel weiblicher damals als man heute Frauen von diesem Schlag sehen kann. Es mag aber auch daran liegen, dass diese Paare einer Schicht angehörten, wo die Männer erfolgreiche Unternehmer waren und die Frauen nicht 8 Std. am Tag erwerbsmäßig arbeiten mussten (und auch nicht wollten). Sondern den Ehemann im Unternehmen unterstützt haben und Kinder erzogen haben. Diese Frauen verfügten über das Geld (klar waren die Ehemänner die "Sponsor", wie man das heute böse nennen würde) und die Freizeit, sich genug um ihre Optik zu kümmern.

Der optische Wandel der Frau hat auch damit zu tun, dass die meisten Frauen von heute die männnlichen Aufgaben (Geldverdienen, Vollzeit arbeiten, Handwerken etc.) genau so wie ein Mann ausüben wollen und/oder müssen.
Diese Frauen haben einfach nur die Zeit und den Lebensstil mit bequemen Sachen rumzulaufen. Komischerweise arbeiten die Frauen in den Ex-Ostblockländer sofort nach dem Krieg und schon immer in Vollzeit. Die Versorgerehe der deutschen 50-er Jahren kennt keine Ostfrau und keine Kubanerin/Brasilianerin. Dennoch und immer noch ist weibliche Optik dort absolut selbstverständlich-ich komme gerade aus meinem Urlaub in Rio. Es war ein Augenschmaus schöne weibliche einheimische Frauen dort überall zu sehen-und diese sind oft AE, arbeiten ca. 10 Stunden am Tag, um überhaupt über die Runden zu kommen.

w/39
 
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  • #102
Komischerweise arbeiten die Frauen in den Ex-Ostblockländer sofort nach dem Krieg und schon immer in Vollzeit. Die Versorgerehe der deutschen 50-er Jahren kennt keine Ostfrau und keine Kubanerin/Brasilianerin. Dennoch und immer noch ist weibliche Optik dort absolut selbstverständlich-ich komme gerade aus meinem Urlaub in Rio. Es war ein Augenschmaus schöne weibliche einheimische Frauen dort überall zu sehen-und diese sind oft AE, arbeiten ca. 10 Stunden am Tag, um überhaupt über die Runden zu kommen.

w/39
Nur das passt ja nicht ins weltbild der deutschen emanze. In deren Augen sind das ja alles von Männern unterdrückte arme Frauen.
 
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  • #103
Liebe FS, ich persönlich finde Deine Vorstellungen ganz und gar nicht merkwürdig. Auch wenn andere Personen sie merkwürdig finden. Es wird auch in diesem Punkt immer zwei Gruppen geben-die einen, die auf die flotte Kumpelfrau mit Kurzhaarschnitt etc. stehen. Und die anderen, die lieber eine Frau mit langen Haaren, Röcken, vielleicht mit einem Houch von Glamour bevorzugen. Alles ziemlich Geschmackssache, was hier ziemlich polarisiert.

Sei Dir sicher-es gibt für beide Typen von Frauen die männlichen Verehrer. Es sind nur eben nicht die gleichen Männer, die auf den Kumpeltyp Frau stehen und die auf "das Reh mit langen Haaren" stehen. Die Männer, die diese unterschiedliche Geschmäcker und Präferenzen haben, sind auch ganz verschiedene Männertypen, kommen aus ganz unterschiedlichen Schichten, Elternhäusern und bewegen sich auf unterschiedlichen Ebenen des Lebens. Jeder kann seine Ansicht und seinen Geschmack begründen und gut ist. Mach aus Dir so eine Frau optisch und seelisch, wonach es Dir ist.
Lass die Verehrer der sportlichen modernen emanzipierten Frau mit kurzen Haaren und Jeans links liegen-es gibt genug Frauen, bei denen sie fündig werden können. Schau Dich eher nach Männern um, die ähnliche Ansichten und einen ähnlichen Geschmack wie Dich haben. Mein Partner würde nie und niemals eine sportliche Frau mit kurzen Haaren etc. als Partnerin haben wollen. Er hatte auch so eine Partnerin noch nie. Dafür gibt es genug Männer, die genau so eine Frau weiblich und attraktiv finden-jedem das seine.

Ich finde nur schade, dass man per se dem langhaarigen Reh unterstellt, es habe nichts außer weiblicher Optik zu bieten-denn so muss es und ist es auch nicht. Genau so wenig zu denken, dass Frauen mit kurzen Haaren und Hosen automatisch auch noch mehr "zu bieten" hätten. Jede Frau ist anders und eine Frau kann weiblich und mit Glamour sich anziehen und ungeachtet dessen sehr intelligent und beruflich erfolgreich sein. Genau so kann eine Frau mit bequemer Kleidung und kurzen Haaren auf Dauer H4-Bezieherin sein.

Ich wünsche Dir einen Partner zu finden, der Deine Ansichten teilt. Mein Partner ist z.B. so einer. Und ich denke, er ist nicht der einzige Mann in diesem Land, der so denkt.

w/39
 
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  • #104
Was nützt es jetzt eigentlich mir als Frau, wenn ich lange Haare habe und Röcke trage? Gibt es da irgendeinen Vorteil für mich außer, dass eventuell irgendwelche älteren dicken Herren mehr zu glotzen haben?
 
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  • #105
Ich bin eine solche extrem weibliche Frau. In meiner Kleiderschrank befinden sich ca 3 x mehr Röcke und ca. 4 x mal mehr Kleider als Hosen. Ich bin Tänzerin und bewege mich dementsprechend auch elegant im Alltag, hab wann immer es geht elegante schuhe an, habe lange sehr gesunde blonde haare usw usw.

Ja mir sind viele Blicke sicher, aber dabei bleibts dann auch! Zusammen sind die Typen mit der Kumpelfrau in Jeans Hose. Ich kann also nicht bestätigen dass der feminine Look unbedingt ausschlaggebend dafür ist, ob Männer Interesse haben.

W 28

FS

Ich gebe Dir teilweise recht, dass sehr viele Männer mit "Kumpelfrauen" liiert sind, obwohl sich auch viele Frauen im Laufe der Beziehung sich erst optisch dazu ändern und die Männer dies nunmal akzeptieren, aber persönlich kenne ich keinen Mann, der wirklich einen ausrasierten Nacken bei einer Frau schätzt, außer der Friseur - grins.

Auch sind diese Frauen meist die "Macher", die "Eroberer", welche einen Mann zuerst kontaktieren und am Ende die ganze Beziehungsarbeit leisten, da viele Männer bequem sind, lassen sie es sich auch gefallen, träumen allerdings weiterhin von einer Frau wie Dir und wehe sie könnten eine solche auch bekommen, die Kumpelfrau wäre erledigt, denn Kumpels hat ein Mann meistens schon, es sind Männer.

Diese Frauen sind nicht nur optisch Männern gleich, sondern auch im Wesen.
Denn innerliche Einstellung kommt meist durch die Optik zum Erscheinen.

Also ich kenne keine einzige kurzhaarige Dauerhosenträgerin, die auf mich einen weiblich weichen Eindruck macht, sie wirkt wie ein Mann auch in der Art.
(Auch männl. Kollegen haben dies schon festgestellt)

Aber Du hast vollkommen recht als Frau bei Deinem fraulichen Stil treu zu bleiben, denn Du lebst was Du bist eine Frau mit allen weiblichen Facetten, den Facetten, die ein Mann nicht hat und das sind nunmal auch optische modische Merkmale wie Röcke, Kleider, Blusen, Accessoires, Ohrclipse, Schmuck etc. Du unterstreichts Deine feminine Note und glaube mir viele Männer werden sich wohl nicht an Dich herantrauen.

Ich wundere mich auch immer wieder in diesem Thread wie weibliches Auftreten, gerade von Frauen so heruntergemacht wird, als müsste jede Frau, die langes Haar und Kleider trägt, devot, unterwürfig und dem Manne untertan sein, woher stammt dieses feindliche Frauenbild??

Denn wäre es so, dann lebten wir im tiefsten Patriarchat und diese Frauen huldigen der Männerwelt und glauben nur als männlich wirkende Frau in der Gesellschaft bestehen zu können.

Wie schlimm muss es für diese Frauen denn sein, als Frau geboren zu werden, wie wär es gleich mit einer Geschlechtsumwandlung??
 
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  • #106
Wie gesagt, das ist nicht die Schuld der gutaussehenden Frauen, sondern der Männer. Weil DIESE nämlich die schönen Mitarbeiterinnen oft bevorzugen, anglotzen, kaum noch klar denken können, sobald diese den Raum betreten usw.. Würden Männer sich nicht so hormongesteuert verhalten, hätte eine schöne Frau im Job null Vorteile. Also nicht immer auf die hübschen Frauen einprügeln.

FS

Mich nerven gewaltig immer dieses Klischees eine schöne Frau inkl. langem Haar im Rock oder Kleid hat im Beruf null Chancen.

Es kommt nicht DARAUF an, das ist mit Verlaub, zu kleingeistig.

Wenn sie sehr selbstbewusst auftritt, kompetent und sachlich debattieren und sich von Männern niemals den Mund verbieten läßt erreicht sie, trotz Weiblichkeit, sehr viel und ich weiß wovon ich da schreibe. Denn ich habe jahrelang in Männerabteilungen gearbeitet und blieb weiterhin Frau in allem.

Eine devote, ängstliche Frau wird im Beruf nichts erreichen, das stimmt, aber auch nicht im männlichen Look und Kurzhaarschnitt. Die innere Einstellung dazu muss passen.

Es ist alleine die Ausstrahlung, die eine Frau im Beruf weiterbringt oder nicht und nicht ihre Frisur oder ihr Kleidungsstil. Wie oberflächlich solche Argumente doch immer wieder sind.

Eine Frau muss sich treu bleiben und sie gewinnt, nur die Frau, die sich manipulieren lässt verliert, auch wenn sie glaubt, mit männlichen Attributen punkten zu können, es ist ein gewaltiger Trugschluß.
 
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  • #107
Für jeden Topf gibt es einen Deckel. Ich habe meinen gefunden (als Hosenträgerin und nur Gelegenheits-Beinfrei-Dame) und kann nur den Kopf schütteln. Und wenn die deutschen Frauen so furchtbar sind, dann geht doch entweder ins Ausland, kauft euch eine Dame oder überzeugt sie anderweitig? Wobei, ich muss gestehen, wenn ich in Asien herumreise und die älteren deutschen Männer mit den jungen Asiatinnen sehe, die sich in der Regel nicht einmal vernünftig unterhalten können, dann schüttelt es mich. Auch da scheint es ja Männer zu geben, die drauf stehen.

Noch zum Thema Kleidung:

Gelegentlich trage ich auf Arbeit mal ein Etui-Kleid oder ein Kostüm. Und ja, ich finde es absolut ätzend, wenn mir meine männlichen Kollegen dann ungeniert auf die Beine starren und die Blicke hochwandern. Bei einem Kollegen habe ich auch stets einen Schal um oder den Blazer geschlossen, weil der nur auf meine Brüste starrt (die im Übrigen nicht übermäßig groß sind, glatter Durchschnitt eher). Meistens sind das aber auch die Typen, die sich dann beschweren, dass Frauen ja ihr Frau-Sein als Vorteil ausspielen sollen. Ja, wie hätten die Herren es nun gerne?

Daher für mich im Job in der Regel Hose und die Männer sollen woanders hingucken.
 
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  • #108
Wenn hier ein Mann sein "Rehlein" sucht, dann mag das ein Einzelfall sein, meine Freunde suchen sowas höchstens mal fürs Bett, aber sicher nicht als Lebenspartnerin.

Schon wieder so eine verallgemeinernde, unzutreffende Aussage. Geschmäcker sind VERSCHIEDEN, deshalb gibt es zum Glück auch viele verschiedene Frauen und Männer. Weder muss jede Frau wie ein "Rehlein" aussehen noch wie ein "Kumpeltyp".
Ich kenne sowohl Männer, die mit süßen, zierlichen, femininen Frauen glücklich sind als auch solche, die mit robusten "Walküren" zusammen und ebenfalls happy mit diesen sind.

Und noch etwas: Überdurchschnittlich attraktive, gestylte, weibliche Frauen haben meistens auch hohe Ansprüche an die Optik der Männer, ein Großteil fällt da sowieso durch. Bevor man sich also brüstet, dass man "so eine ja nur fürs Bett" will, sollte man erstmal in den Spiegel schauen und sich überlegen, ob diese Frau einen überhaupt anschauen bzw. beachten würde? Die Wahrscheinlichkeit ist meistens eher gering.
 
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  • #109
Ich bin nicht sicher, ob die Männer, die hier von weiblichen, modischen , herausgeputzten Frauen schwärmen, wirklich wissen, was es bedeutet, mit solch einer Frau zusammen zu sein?

Ich schon, meine Ex war solch ein Fall. Ein Modepüppchen durch und durch, immer von oben bis unten durchgestylt, sah toll aus, ist überall aufgefallen, deshalb fand ich sie zu Beginn ja auch gut, aber im Alltag war das sehr anstrengend und nervig. Sie war permanent mit ihrem Aussehen, ihren Klamotten und Haaren beschäftigt, konnte an keinem Spiegel vorbeigehen, ohne zu schauen, ob sie auch noch schön genug ist usw.. Wenn es geregnet hat, hieß es: "Nein, jetzt will ich nicht raus, bei Regen fallen meine frisch gemachten Wellen raus!" , usw.
Ein riesiger Schrank voller Klamotten, trotzdem ständig neue gekauft und im Internet bestellt, aber nur ca. 30% davon getragen. Hat fast ihr ganzes Geld für Kleidung rausgehauen, sodass sie in der letzten Monatswoche oft kaum noch Kohle für Lebensmittel hatte, trotz Dispo natürlich.

Insgesamt ein sehr schönes, aber auch sehr verwöhntes, elitäres und vor allem selbstverliebtes Mädel, mit nur wenig Substanz dahinter. Hat deshalb auch nicht lange gehalten und nochmal muss ich das nicht mehr haben.
 
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  • #110
Sie haben da aber sehr merkwürdige Vorstellungen @ FS! Nein, Frauen fehlt es nicht an "Weiblichkeit" (anderes Wort für Übergewicht meiner Ansicht nach) und Sie kennen wohl einfach die Falschen oder leben an einem komischen Ort. Frauen sind heutzutage weiblicher als je zuvor. w 21
Das hätte ich jetzt aber auch gerne erklärt. Das sehe ich überhaupt nicht. Weder sind die Frauen heute mit 20+- weiblicher als in den 80ern noch als je zuvor. Bitte ins Museum gehen und gucken was weiblich ist. Übrigens ist auch Marlene Dietrich als eine der ersten Hosenträgerinnen überhaupt immer noch weiblich. Auch der 20er Jahre Bubikopf den es für Europa erst mal neu zu erfinden gab gilt als weiblich. Am Amazonas war er das schon immer. Meine Großmutter ist als Frau in Hosen in der Kriegszeit von der Großstadt evakuiert im Kaff im Westerwald beinahe gesteinigt worden weil sie Hosen trug. Weiblich war da wenn uralte Schachteln Miniröckchen als Tracht trugen. Dennoch war sie weiblich, sie trug nämlich in Kaufhof Mode vor und war Modistin. Ich sehe mengenweise Mädels jeden Morgen zum studieren fahren, die sehen wirklich nicht deswegen weiblich aus weil sie es mit ungekämmtem zusammengefummeltem Knödel und Ponyfrisur auf dem Kopf einem Fetzenkleidchen und Stiefeln versuchen. Weiblich ist eine Sache. Aber weiblicher als je zuvor. Sicher nicht. Irgendwie hat sich auch da nix verändert. Die Männer in dem Alter gucken stur zum Fenster raus und ins Smartphone und die Mädels an den Männern vorbei durchs andere Fenster und in noch hässlichere Smartphones. Endlos rumtelen ist eben auch heut kein Frauenprivileg mehr. Vielleicht sind ja eher Männer heute weiblicher als je zuvor.
 
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  • #111
Ich bin nicht sicher, ob die Männer, die hier von weiblichen, modischen , herausgeputzten Frauen schwärmen, wirklich wissen, was es bedeutet, mit solch einer Frau zusammen zu sein?
Oh doch. Ich habe eine solche Frau zuhause. Meine Frau ist sehr Feminin, hat Russische wurzeln (und nein ich habe sie nicht aus dem Katalog wie immer von Frustrierten deutschen Emanzen vorgeworfen) Ich lernte meine Frau hier in deutschland kennen. Wusste gar nichts über ihre Russischen wurzeln. Eine sogenannte Russlanddeutsche die schon seit 20 Jahren hier lebte. Erst viel später erfuhr ich wo sie eigentlich herkam. Sie fiel mir auf weil sie genau der Typ Frau war wonach ich immer suchte, sehr Feminin,attraktiv, fresch. Typ Pippi Langstrumpf.

Hat fast ihr ganzes Geld für Kleidung rausgehauen, sodass sie in der letzten Monatswoche oft kaum noch Kohle für Lebensmittel hatte, trotz Dispo natürlich.
Ok. Das macht meine Frau nicht. Obwohl sie die möglichkeit hätte, wir haben ein gemeinsames Konto. Und selbst wenn, ich verdiene genug um meiner Frau ihre wünsche zu erfüllen. Es ist nur Geld.

Was mir immer wieder auffällt, ist das einige Männer die hochattraktive Partnerin suchen, aber diese nichts Kosten darf. Sie solle ihr tolles outfit doch bitte selber bezahlen. Jungs so wird das nichts. Bezahlt eurer Freundin ab und an mal den Frisör und geht mit ihnen shoppen. Und ihr habt die attraktivste Frau an eurer seite. Frauen wollen bunte Perlen. Und die die jetzt wieder zetern wollen wir nicht. Ihr dürft weiter die frustrierten AE Mütter sein.
 
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  • #112
Was mir immer wieder auffällt, ist das einige Männer die hochattraktive Partnerin suchen, aber diese nichts Kosten darf. Sie solle ihr tolles outfit doch bitte selber bezahlen. Jungs so wird das nichts. Bezahlt eurer Freundin ab und an mal den Frisör und geht mit ihnen shoppen.

Nein, das war bei meiner Ex nicht so, sie hat ihre vielen teuren Klamotten immer selbst bezahlt und mich nie deswegen angepumpt oder so, sie verdient auch gut.
Ich habe aber gemerkt, dass Frauen vom Typus "Modepüppchen" privat unglaublich anstrengend, selbstverliebt, zickig und hochmütig sind. Weil sie eben merken, dass sie bei ihrer Umwelt gut ankommen, dass die Männer sich nach ihnen den Hals verrenken und die Frauen neidische Blicke schmeißen. Dadurch werden sie dann noch hochnäsiger und halten sich für was Besseres.
Und auf Dauer nervt das einfach, da kann die Hülle noch so schön sein.
 
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  • #113
Vor allem schreibt eine Userin; Top und Hose seien unbeschreiblich weiblich, schön, dass sie das weiblich findet, ein Mann würde diese Meinung evtl. nicht teilen. Also schreiben Frauen über daß was sie selbst als weiblich empfinden, jedoch konträr zu dem wie Männer das sehen.

Es KANN auch weiblich sein, wenn das Gesamtpaket dazu stimmt! Es kommt auch drauf an, welche Farbe, welche Form, welches Material das Top hat, welche Schuhe und welcher Schmuck dazu getragen wird, ob die Jeans eng anliegt, welche Haare man dazu trägt usw.. Schau doch mal in Modezeitschriften, dort sind immer viele Models und Schauspielerinnen mit Top und Hose abgebildet und sehen toll dabei aus - so toll, dass sie sogar in Modezeitschriften abgedruckt werden.
Deine Schlussfolderung, dass man als Frau NUR mit Kleidern und Röcken weiblich aussieht, stimmt so einfach nicht und ein Großteil der Männer wird es ähnlich sehen.
 
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  • #114
Was nützt es jetzt eigentlich mir als Frau, wenn ich lange Haare habe und Röcke trage? Gibt es da irgendeinen Vorteil für mich außer, dass eventuell irgendwelche älteren dicken Herren mehr zu glotzen haben?

Sie sollten schon Sie selbst sein (wollen). Und wenn das impliziert, keine Röcke zu tragen - wunderbar, dass da keine (nein: nicht "irgendwelche") sabbernden übergewichtigen Greise Ihnen hinterher glotzen...

Meine Güte, würde ich alles zum Nennwert nehmen, was hier verzapft wird - und das Ann auch gleich noch verallgemeinern: MEIN Frauenbild wäre für den Rest meiner Tage ruiniert.

Meint ein "älterer" nicht dicklicher M50.
 
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  • #115
Natürlich stehen die meisten Männer auf der Welt auf das was typisch feminin gilt.
Ob Schiffer, Klum, Hunziker oder sonstige Top der Promiwelt..
Schaue ich mir Ihre Fotos an ...alle lange Haare , meistens sehr weiblich gekleidet..
Klar, privat laufen Sie wahrscheinlich auch eher bequem und legere rum..
Trotzdem strahlen Sie sehr viel Weiblichkeit aus .. Das ist einfach für die Mehrheit der Männer gefragt..

Ja, aber diese Männer kennen diese Frauen nur aus dem Fernsehen bzw. von Fotos, sie haben keine Ahnung, wie anstrengend diese Frauen vielleicht privat sind, das würden viele Typen auf Dauer nicht aushalten. Zum Anschauen sind solche Frauen natürlich toll, aber privat bevorzugen die meisten dann doch eher die Kumpelfrauen, weil diese einfach deutlich weniger anstrengend, zickig, fordernd, eitel usw. sind.
Der Ex von Sylvie van der Vaart hat ja auch erzählt, dass sie "immer nur stundenlang vorm Spiegel stand, sich geschminkt und Klamotten rausgelegt hat." Außerdem kann sie wohl überhaupt nicht kochen, hat aus Figurgründen im Restaurant fast nix gegessen und soll wohl insgesamt "sehr ichbezogen" sein. Und am Anfang fand er sie natürlich "sehr schön und soooo feminin." Aber gerade diese sehr femininen Frauen sind oft auch sehr kompliziert.
 
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  • #116
Wenn ich den Beiträgen hier Glauben schenken darf, sollte ich wohl meine Röcke und Kleider, die Strümpfe und die hohen Absätze am besten in den Schrank verbannen, sowie meine langen Haare radikal kürzen, denn offenbar kommunziere ich damit eine Geisteshaltung, die mir absolut fremd ist. Ein wenig ernsthafter: Eine Frau ist nicht automatisch ein "Rehlein", nur weil sie betont feminin gekleidet ist. Ich trage lange Haare in einem weichen Schnitt, kleide mich überwiegend in Kleider und Röcke, und ich setze auch gerne dezent Parfum und Make-up ein. Das bedeutet keinesfalls, dass ich mich damit vom Emanzipationsgedanken distanzieren oder sogar dagegen protestieren will, ich fühle mich diesem ganz im Gegenteil sogar sehr verbunden. Ich kleide mich in dieser Art, weil ich es ästhetisch ansprechend finde, und nicht weil ich mich in alte Rollenbilder einfügen will.

Ich kann aber auch jenem Schreiber nicht zustimmen, der besonders feminin gekleideten Frauen prinzipiell ein anstrengendes Verhalten zuschreibt. Natürlich braucht es etwas länger, bis ich ausgehfertig bin, als es bei einer Durchschnittsfrau der Fall ist. Schon alleine einen Nahtstrumpf korrekt das Bein hinauf zu rollen und am Strumpfhalter zu befestigen, dauert nun mal ein klein wenig länger, als einfach schnell in die Socken zu schlüpfen. Aber es dauert nun ingesamt auch wieder nicht so lange, als dass ich darüber jemals eine Beschwerde gehört hätte. Man darf mir durchaus durch die Haare wuscheln, "Shopping" taugt in meinen Augen nicht zum Hobby, ich strapaziere dafür auch nicht mein Konto und schon gar nicht erwarte ich von meinem Partner, dass er meinen Kleidungsstil finanziert. Mich verwundert, was man in klassisch feminine Kleidung so alles hinein interpretieren kann.

26, w
 
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  • #117
FS

Ich gebe Dir teilweise recht, dass sehr viele Männer mit "Kumpelfrauen" liiert sind, obwohl sich auch viele Frauen im Laufe der Beziehung sich erst optisch dazu ändern und die Männer dies nunmal akzeptieren, aber persönlich kenne ich keinen Mann, der wirklich einen ausrasierten Nacken bei einer Frau schätzt, außer der Friseur - grins.

Auch sind diese Frauen meist die "Macher", die "Eroberer", welche einen Mann zuerst kontaktieren und am Ende die ganze Beziehungsarbeit leisten, da viele Männer bequem sind, lassen sie es sich auch gefallen, träumen allerdings weiterhin von einer Frau wie Dir und wehe sie könnten eine solche auch bekommen, die Kumpelfrau wäre erledigt, denn Kumpels hat ein Mann meistens schon, es sind Männer.

Nein, liebe FS, dieser Typ vom Mann träumt nicht von einer anderen Frau als von seiner Kumpelfrau. Er bevorzugt die Kumpefrau nicht deswegen, weil er den anderen Typ von Frau nicht haben kann, sondern hat das tiefere Hintergründe. Diesem Typ vom Mann ist es bewusst oder zumindest vermutet er, dass eine weibliche Frau (im Gegensatz zu der Kumpefrau) vielleicht kompliziert sein kann, vielleicht einiges kosten kann, vielleicht auf den Gentlemann und den Umwerber steht-diese Anstrengug wollen diese Männer nicht auf sich nehmen. Sie wollen es so-eine Frau, die finanziell absolut nichts kostet, keine Geschenke vom Mann erwartet (was eine weibliche Diva in deren Vorstellung vielleicht erwarten würde), im Leben alles anpackt-vom Handwerk zu Hause bis zu einem hohen Engagement im Beruf. All das führt dazu, dass der Mann eben sein Ding im Leben machen kann ohne sich um eine Frau zu bemühen-das ist genau das, was diese Männer sich latent wünschen. Sie wünschen sich keine Frau, die traditionell weiblich ist, denn dann müssten sie traditionell männlich sein-das wollen sie aber nicht.

Wenn es mit einer Kumpelfrau zu Ende geht, würden sie nur eine andere Kumpelfrau suchen. Eine Dame wird von ihnen als Diva und Prinzessin verpönnt. Sie stehen schon auf den Kumpelfrau-Typ.

Mein Partner steht auf der Diva/Dame und hatte nur solche Frauen. Sollte unsere Beziehung zu Ende gehen, würde er niemals eine Kumpelfrau suchen-diese reizt ihn nicht. Für ihn ist es aber natürlich und selbstverständlich, sich wie ein Kavalier der alten Schule zu benehmen, die Frau zu umwerben, der Versorger zu sein(bei mir muss er nicht), in seiner Ehe war er das aber und wenn nötig, würde er das problemlos und ohne Widerwillen wieder tun.

Die optische Präferenz der Männer hat auch viel damit zu tun, welche "Arbeit" und welche Aufgaben die Partnerin in der Beziehung übernehmen sollte, bzw. der Mann auch ubernimmt und oder lieber sein lässt.

Natürlich sind das Klischees und eine weibliche Frau muss nicht zickig und anstrengend sein-aber sie nehmen es im Vorfeld an-daher schauen sie sich nur den Kumpeltyp an-quasi als eine "Versicherung" für sich selbst.

w/39
 
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  • #118
Diese Frauen sind nicht nur optisch Männern gleich, sondern auch im Wesen.
Denn innerliche Einstellung kommt meist durch die Optik zum Erscheinen.

Richtig, die innere Einstellung kommt meistens durch die Optik, das betrifft Frauen und Männer. Ich finde es als Frau auch schade, dass viele Frauen so wenig auf sich achten und ihre weiblichen Formen so ungeschickt präsentieren, das bedeutet nicht den ganzen Tag in High Heels rumzulaufen.

Allerdings wollen oft Männer, die selber ihre innere Einstellung zu sich selbst, die sich durch Ungepflegtheit, Babyface, Übergewicht, Schwabblichkeit usw. zeigen, gerade dann solche weiblich angezogenen Frauen wollen, aber nicht bekommen, weil diese Frauen natürlich einen sportlich trainierten, schlanken und männlich aussehenden Mann wollen.

Vielleicht zählt der FS ja auch zu den dicklichen, schwabblichen Männern.

FS
 
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  • #119
Liebe FS, ich vermute, Du bist Deutsche-also, man muss damit hierzulande leben, dass es so ist wie es ist-die Kumpelfrau mit kurzen Haaren und Sneakers gehört zu der Kultur und der Mentalität dieses Landes. Jede Nation bildet sein Verständnis von typisch weibliche-typisch männlich so aus, wie es der Mehrheit der dieser Nation angehörenden Individuen gefällt. Wenn es eine breite Masse Männer und Frauen gibt, die mit diesem Kumpeltyp vom Frau gut leben und Freude daran haben,.es ist nun mal so. Das hat wirklich mit landestypischen Präferenzen und der landestypischen Mentalität zu tun. Wenn man sich entschieden hat, hierzulande zu leben oder hier geboren ist, erlebt man halt das vorherrschende Meinungsbild, was die Mehrheit hier vertritt.

Die Welt ist groß und weit und in jedem Land ist die vorherrschende Einstellung zu diesem Thema landestypisch geprägt. So wie Kalle sich zu diesem Thema äußert, scheint er mir ein Repräsentant des heutigen hiesigen Meinungsbild zu sein. Man kann nicht die Mehrheit ändern (es sei denn, Du wanderst nach Südeuropa oder Lateinamerika aus, wo den von Dir favorisierten weiblichen Look automatisch und ohne darüber nachzudenken gelebt wird).

Verlier keine Energie in Deutschland gegen die Meinung der Mehrheit anzukämpfen-es ist hier so wie es ist-denn dies ist wirklich verlorene Mühe.

Wenn sich Frauen Typ Kumpel selber damit wohlfühlen und es genug Männer gibt, die diese erotisch und weiblich finden-sei denen das gegönnt. Du wirst das Meinungsbild dieser Personen nicht ändern können und dürfen:

Jeder soll so leben, wie er sich wohlfüht. Und glücklich der, der Gleichgesinnte findet. Ich bin eine Frau, die Dein Frauenbild als postiv empfindet-mir ist aber klar, dass Personen, die Dein Frauenbild nicht favorisieren, so bleiben möchten und werden, wie sie sind. Leben und leben lassen.

Ich reise viel und bin Südeuropäerin-die Problematik, die Du ansprichst, ist fast überall in der Welt durch die vielen deutschen Touristen bekannt. Mittlerweile weiß man, wie das vorherrschende Bild der deutschen Frau ist und keiner will sich in den Reiseländern mehr damit befassen-es ist eben so, wie ist es. Halt landestypisches Verständnis und Mentalität. Ich bewerte das auch schon lange nicht mehr, habe es einfach akzeptiert und störe mich nicht mehr daran (denn meine Energie ist mir zu kostbar dafür). In diesem Sinne-machen wir uns beide die langen Haaren schön, ziehen wir uns unsere Blusen und Röcken an und gönnen jedem seinen Geschmack. Die Kumpelfrau und die weibliche "Dame" werden sowieso selten beste Freundinnen.

w/39
 
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  • #120
Liebe FS, wenn ich auch so quer im Forum Meinungen von Männern lese, die eine weiblich angezogen Frau so betrachten-sie würde das deswegen tun, um beruflich weiter zu kommen, um "die Frau von" zu werden, um ihre Umsätze zu steigern, falls sie Beraterin ist etc. Dann wird mir klar, was viele Männer von der weiblich gekleideten Frau halten-sie würde es nur deswegen tun, um Profit daraus zu schlagen. Und diese Männer kommen überhaupt nicht auf die Idee, dass sie es nur deswegen tut, weil es ihr Freude macht und keine Hintergedanken hat.
Sie unterstellen einer Frau, sie würde die "Strapazen" auf sich nehmen (lange Haare, Blusen, enge Rücke, hohe Schuhe), um das "bezahlt" von Männern zu bekommen. Dann wird es Dir klar, wie viele Deine Frage sehen.
Hinzukommt, dass auch viele Frauen diese weibliche Kleidungsweise als anstrengend empfinden-so passen Männer und Frauen von diesem Schlag supergut zueinender. Tja, und nun möchterst Du dich in einer Gesellschaft zurechtfinden, die in der Mehrheit anders denkt und empfindet als Du!
 
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