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  • #1

Frauen - das jammernde Geschlecht?

Ich weiß, der Titel ist etwas provokant, hat aber mit einer Frage zu tun, die sich mir in letzter Zeit immer häufiger aufdrängt.

Ich lese sehr häufig hier im Forum Threads, in denen sich Frauen über diverse Unzulänglichkeiten der Männer beschweren, die ihnen so bei der Partnersuche begegnen. Da wird sich dann pauschal darüber beschwert, dass Männer alltagsuntauglich sind, unfähig Bindungen einzugehen, keine Verantwortung übernehmen können, nicht im Haushalt helfen, etc. pp.
Meistens weisen diese Threads auch die gleiche Struktur auf. Zuerst beschwert sich dann ein Mann über die Einseitigkeit der Themenstellung, gefolgt von einer Frau, die der FS mit ebenso pauschalen Argumenten (Jagdtrieb, Mamasöhnchen, Entwicklungsdefizite, Gene streuen) beipflichtet.

Das seltsame daran ist, dass sich diese Themen so überhaupt nicht mit meiner Lebenswelt und auch nicht mit der meiner Bekanntschaft (männlich wie weiblich) decken. In meiner Welt sind die Schwächen gleichmäßig über die Geschlechter verteilt. Das seltsame ist, dass ich aber noch nie solche Threads gelesen habe, die von Männern verfasst wurden. Deshalb meine Frage: Wie kommt es, dass in diesem Forum so viele Frauen so wahnsinnig viele Probleme mit Männern haben? Ist das Jammern vielleicht doch Teil des weiblichen Rollenverhaltens (ich schreibe bewusst nicht "Natur", an so etwas glaube ich nämlich nicht)? Wie kann es sein, dass so viele Frauen in diesem Forum ein so unglaublich miserables (und sexistisches) Männerbild haben und darüber nicht reflektieren?
 
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  • #2
Stimmt, das ist schon im Wesentlichen so. Allerdings gibt es wohl heutzutage auch einige verweichlichte Männer. Im Großen und Ganzen ist die Rollenteilung entstehungsgeschichtlich zu erklären. Während die Männer auf der Jagd wenig Worte und um so mehr Taten zeigen mussten, fiel den Frauen von je her, das soziale Element der Beziehung zu, sie mussten und konnten sich mit anderen Frauen und ihren Kindern im Stamm austauschen.
 
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  • #3
Gute Frage, und ich weiß wovon du redest, schließlich verfolge ich dieses Forum (jedoch unregelmäßig) bereits seit einigen Jahren.

Ich gebe dir mal zwei Gedankenanreize:

1. Frauen sind mitteilungsbedürftiger. Ist egal ob in gesprochener oder geschriebener Sprache. Tendenziell hörst du in Singleforen (hat ja einen Grund warum man single ist) wie diesen nicht so oft "schöne" Dinge, sondern eher "schlechte" Dinge die den Damen widerfahren sind. Ist ja ähnlich mit Produkten: Über Schlechte zerreist sich die Welt das Maul, über Gute wird deutlich weniger gesprochen und geschrieben.

2. Frauen geben sich weniger mit dem Status quo innerhalb einer schlecht laufenden Beziehung zufrieden. Ich denke tendenziell das Männer hier etwas bequemer sind, sprich: Frauen wissen zwar nicht immer was sie wollen, jedoch wissen sie definitiv nach einer Weile (und Beziehungen) was sie NICHT mehr wollen. Das tun sie dann im Forum auch entsprechend kund (siehe mein Punkt 1) und lässt sie an der ein oder anderen Stelle "jammernd" erscheinen.
 
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  • #4
Ich glaube ebenfalls, dass die Unzulänglichkeiten gleich verteilt sind. Wir gehen nur anders damit um. Männer stecken das weg, oder bei bestimmten Sachen "was weg", wohingegen Frauen schneller über etwas sprechen müssen oder auch schonmal schnell die Koffer packen.
 
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  • #5
Frauen wünschen sich mehr von einer Liebesbeziehung als ein Mann, dessen Bedürfnisse sehr überschaubar sind. Daher beschwert sich ein Mann eigentlich nur über 1.fehlenden Sex, 2. zu langweiligen Sex oder 3. dass sie weg ist und er versteht gar nicht WARUM AUF EINMAL;))
 
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  • #6
Hallo,
ich finde es gut, daß dieser Thread eröffnet ist, und ich stimme im Wesentlichen mit den Beobachtungen des FS überein, nicht aber mit der Überschrift - jedenfalls in der Pauschalität.
Das beschriebene Verhalten einiger Frauen gegenüber "den Männern" finde ich ebenfalls erschreckend abwertend, rücksichtslos, abgebrüht, materialistisch in Gefühlsdingen und - ja - sexistisch, und ich finde, es ist höchste Zeit, daß das auch mal laut und deutlich gesagt wird. Wie viele Frauen so ein sexistisches Männerbild haben, weiß ich allerdings nicht, in meinem Alltag ist mir so eine noch nicht begegnet. Vielleicht sind es einfach nur ein paar, die sich besonders lautstark und hemmungslos im Schutz der Anonymität hier auskotzen.
Ich möchte nicht alle Frauen über einen Kamm scheren, was mit der Überschrift leider passiert. Ich meine auch nicht, daß Jammern zum Rollenverhalten "der Frau" gehört. Es gehört anscheinend bei einem bestimmten Typ Frau dazu, einem Typ, der mir nicht ins Haus kommt, wen das Gejammer solche Formen annimmt wie hier in manchen Threads..

Ich möchte an der Stelle zu einem differenzierten Umgang miteinander aufrufen. - Ich habe hier eine sehr sehr nette Frau kennengelernt, die nicht jammert, nachdem sie die wohl furchtbarste Frustration eingesteckt hat, die man als junge Mutter erleben kann. Ich bin sehr dankbar dafür, daß ich sie hier getroffen habe, das tut mir unglaublich gut.

Rücksichtslosigkeit, Gefühlskälte, Unreife und Egoismus gibt es bei beiden Geschlechtern - wie auch Fairneß, Ehrlichkeit, Solidarität und Anständigkeit.
m42
 
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  • #7
Liebe(r) FS,
da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich finde es aber schon, dass das etwas mit „Natur“ zu tun hat. Schon in der Schulzeit sind Frauen so gestrickt, dass sie sich gerne mit ihren Freundinnen über ihrem Schwarm austauschen. Und die Älteren ticken da auch nicht anders. Wir sind so gestrickt und dazu noch ein bisschen zickig. :) In den anderen Foren, die über Fahrräder, Autos, Computer oder Sex geht, wirst du meistens nur männliche Mitglieder antreffen. Ich gebe es zu, einen Hang zu Dramatischen verbunden mit einer Portion Neugier zu haben. Ich glaube aber daran nicht, dass die Frauen mehr Leidensgeschichten als die Männer zu erzählen hätten. Wir Frauen reden aber gerne darüber. Außerdem meine ich es zu glauben, dass die Herren hier ein bisschen eingeschüchtert sind. Vor allem wenn es sowieso mit dem Verständnis der Frauen nicht zu rechnen ist, da die Frauen auch ein bisschen rachsüchtig sind. :)
 
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  • #8
Frauen sind die Personen, die Beziehungen und Ehen zusammen halten! Fast immer! Frauen bringen die Harmonie in die Beziehung, die Fürsorge, die Akzeptanz, sie stecken viel zurück, opfern sich auf, nehmen einiges an Leid und Schmerz hin, und verzeihen viel besser als Männer. Diese mütterliche Rolle ist wichtig für eine lange Beziehung. Wäre es nicht so, würde es auch keine Ehen über 30,40,50,60 Jahre geben. Frage doch mal deine eigenen Eltern! Jede Ehefrau wird dir allerlei Stories über ihren Mann erzählen können. Ohe eine gutmütige Frau, gibt es keine lange Ehe!
Es sind vor allem die Frauen, die bei ihren Männern bleiben, wenn sie betrogen, belogen, ausgenommen, geschlagen werden. Sie ertragen alles Leid der Welt, um Harmonie daheim zu wahren. Nicht zuletzt, weil sie auch Kinder aufziehen müssen. Frauen sind von Natur aus stark, nicht gebrechlich.

"Jammerndes Geschlecht", ja... das ist vielleicht der Druckabbau und ein Wink an die Männer, es UNS FRAUEN nicht immer so schwer zu machen!
Wir Frauen schenken euch doch nur Liebe, warum nimmt ihr sie dann nicht an? Muss es alles immer so kompliziert sein? Frauen haben nichts böses im Sinn. Wir wollen doch einfach nur eine friedliche, sichere, schöne, harmonische Gemeinschaft mit euch Männern haben.
 
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  • #9
Aus einer langjährigen Beziehung kommend, bin ich sehr erstaunt, wie im Forum eines Portal für Kontaktanbahnung die Geschlechter oft schonungslos aufeinander losgehen: nicht nur Frauen "jammern" hier:
Jungen Frauen um die 35 Jahre alt wird von Männern ca. gleichen Alters empfohlen bloß einen älteren Mann zu suchen, da sie bei gleichaltrigen Männern null Chancen hätte, oder das Thema alleinerziehende junge Mutter, wo ich den Eindruck erhalte, dass diese junge Mütter bei gleichaltrigen Männern schon fast als "verbrannt" angesehen werden;
oder ältere Männer, die es schon fast als Beleidigung ansehen, wenn gleichaltrige Frauen Kontakt aufnehmen möchten; Frauen, die für kleine Eigenheiten der Männer eine Nulltoleranzgrenze haben. Möchte ein netter Mann seiner neuen Date Partnerin eine kleine Aufmerksamkeit schenken, wird sofort davor gewarnt, auch z. Teil Frauen scheinen dies als ungemäße Annäherung zu empfinden. Da muss Frau sich nicht wundern, wenn Männer aber auch jede Kleinigkeit abwägen.

Im Forum kann man den Eindruck gewinnen, hier wird Ware ge- und verkauft. Ich kann mir das eigentlich nur so erklären, dass Frauen wie auch Männer sich virtuell zu dogmatischen Aussagen hinreißen lassen, die sie im realen Leben so nie benutzen würden. Ich kenne in meinem ganzen Freundes- und Bekanntenkreis keinen so unliebsamen Umgang mit dem anderen Geschlecht.
Möglicherweise ist aber gerade diese verstockte Auffassung von Beziehung der Grund, warum hier so viele mitlesen und schreiben - ich auch.

Und dann interpretiere ich erstaunt, dass die meisten hier virtuell anwesenden sich eine liebevolle Partnerschaft wünschen - mit null Vertrauen in einander wird dieser Wunsch wohl zum Wunschtraum werden.
 
  • #10
Frauen jammern, um Bestätigung zu finden. Männer brauchen keine Bestätigung, die sind von ihrem Standpunkt überzeugt.

Bei Männern bzw. Jungs heißt es schon im Kindesalter:"Stell dich nicht so an" - "Memme" - "Du jammerst ja rum, wie ein Waschweib", usw. = es wird ihnen i.d.R. aberzogen.
Bei Frauen bzw. Mädchen wird im Kindesalter eher nach ihnen geschaut, und deren jammern mit trösten bestätigt. Weil sie das schwächere Geschlecht sind/seien.

Männer hätten m.E. genauso viele Gründe, um über Frauen zu jammern. Aber Denen hört kaum Einer lange zu.
Da heißt es ggf.:"Schmeiss die Frau raus - und das Problem ist erledigt."
Und wer da weiter jammert = "Memme" - "Schwächling" - "Feigling" usw. = die gleichen Muster wie in seiner Kindheit ?
Daher beschwert sich ein Mann eigentlich nur über ...oder 3. dass sie weg ist und er versteht gar nicht WARUM AUF EINMAL;))
z.B. aufgrund mangelhafter Dialogfähigkeit und Einfühlbarkeit des Mannes. Weil ihm das in der Kindheit aberzogen wurde ? (s.o.)

Welche Frau/Partnerin ist wirklich kritikfähig ? Oder weicht genau Diesem durch jammern -> Bestätigung aus ?

Frauen, das mehrheitlich jammernde Geschlecht ? Aber eigentlich kann man es ihnen nicht übel nehmen. Denn sie sind darauf erzogen = programmiert.
Und so manche starke Frau, die nicht jammert sondern handelt, wird als "Mannweib" o.ä. betrachtet ?
Weil sie ein eigentlich typisch männliches Verhaltensmuster benutzt ?
 
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  • #11
Es sind vor allem die Frauen, die bei ihren Männern bleiben, wenn sie betrogen, belogen, ausgenommen, geschlagen werden. Sie ertragen alles Leid der Welt, um Harmonie daheim zu wahren. Nicht zuletzt, weil sie auch Kinder aufziehen müssen.
Oje, genau davon spricht der Fragesteller. In deiner Aussage steckt so viel Frustration, Abwertung und Verachtung für "die Männer". In nur zwei Sätzen machst du dein gesamtes eigenes Geschlecht zu armen leidenden Opfern, meines zu teuflischen Monstern. Mit der von dir erwähnten Liebe, mit Respekt und Partnerschaft hat dies nichts zu tun. Nicht die Männer machen es dir schwer, sondern du selbst.

m 46
 
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  • #12
Bei der Online-Partnersuche prallen zwei verhärtete Fronten aufeinander:
Männer, die aus gescheiterten Beziehungen kommen, wollen oft nur bequemen Sex. Frauen wollen genau das nicht. Natürlich gilt es nicht für alle! leider treffen sich die Ausnahmen nicht.
 
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  • #13
das liegt im Forum daran dass (mit ihren Lebensumständen unzufriedene?) Frauen in der Überzahl sind. Im realen Leben jammern diejenigen die alles haben - Frauen wie Männer, bestenfalls verbeamter oder finanziell bis in alle Tage abgesichert - am lautesten. In "armen " Wohngegenden, Klinken für schwer oder chronsich Kranke, überhaupt dort wo Männer wie Frauen wirklich kämpfen müssen, wird man kaum auf einen Psychologen treffen. Da wo verwöhnte Männer wie Frauen sich aufhalten wimmelt es dagegen davon. In vielen Familienn bekommen Frauen - wie schon oben ausgeführt - zudem schon in der frühesten Kindheit vermittelt dass sich Jammern lohnt. Letzteres beweisen auch unzählige Lehrstühle und Themen zum Gender-Thema: sie nutzen meist nur Frauen aus der oberen Mittel- oder Oberschicht. m
 
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  • #14
Das was #9 sagt ist sicherlich nicht völlig falsch, ich denke auch, dass es etwas mit Erziehung zu tun hat, aber nicht nur.
Was nicht vergessen werden sollte, die Gehirne von Männern sind eher rational "verkabelt", die von Frauen "emotional". D.h. bei allem was Frau tut, sagt, denkt spielen Emotionen eine viel größere Rolle als bei Männern. Ist Frau dann von einem Mann enttäuscht - warum auch immer - so ist die Reaktion darauf entsprechend heftiger, was sicherlich auch zu dem häufiger wahrgenommenen Gejammere führt.
 
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  • #15
Danke, #10 - ich hab kurz gedacht, über diese schreckliche Aussage wird komplett hinweggelesen...Alles in allem wundern mich viele der Stereotypen hier. Für ein Forum für "Akademiker & Singles mit Niveau" gibt es hier eine Menge Menschen, die fast ausschließlich in Schubladen denken...
 
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  • #16
Frauen die jammern? Das kann nur von einem Mann kommen, denn Männer kennen eben keine Männer in Beziehungen. Sie kennen Männer nur als prahlende, starke Männer, die alles im Griff haben.
Aber wer in Beziehungen hineinschaut, der sieht bald, dass es die Männer sind, die ständig am Jammern sind. Sie jammern über den Chef, über die Kollegen, über den allgemeinen Stress. Sie jammern, wenn sie krank sind und wenn der HSV verliert. Aber sie jammern eben nur bei Frauen, nicht bei Männern.
Ich bin die gute Freundin von ein paar Männern - was glaubt ihr, was mir diese Männer über ihre Frauen und die Beziehung vorjammern.
Und dann lest doch hier mal genau, was Männer schreiben. Sie jammern in einer Tour über ihre Exfrauen, die so böse sind. Aber anscheinend ist das für manche Männer nur die Wahrheit und kein Jammern. Wenn aber eine Frau schreibt, dass ihr Mann fremdgeht, dann ist das gejammert.
Also, lieber FS: jammer hier nicht rum....
 
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  • #17
Liebe #7,

in was für einer Welt und welcher Zeit lebst Du eigentlich? Die 50er Jahre sind lange vorbei. Deine Beschreibung passt vielleicht gut zu dieser Generation. Heute, im Jahr 2013! gibt kein Schwarz oder Weiß. Nichts Böses im Sinn? Hast Du schon mal einen Rosenkrieg beobachten dürfen? Wo es manche Frau gibt, die den Mann bis aufs letzte ausbluten lässt. Oder die Prinzessinen da draußen, die die Männer nach Strich und Faden verarschen?
Wir sind alle MENSCHEN, alle mit Stärken und Schwächen. Es gibt viele liebevolle Frauen und Männer genau wie es egoistische Frauen und Männer gibt.
Aber es ist natürlich immer leichter und bequemer die Schuld dem anderen Geschlecht zuzuweisen.
Nutze die Chance und denke mal darüber nach!

MfG, m
 
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  • #18
Aber wer in Beziehungen hineinschaut, der sieht bald, dass es die Männer sind, die ständig am Jammern sind. Sie jammern über den Chef, über die Kollegen, über den allgemeinen Stress. Sie jammern, wenn sie krank sind und wenn der HSV verliert. Aber sie jammern eben nur bei Frauen, nicht bei Männern.
Ich bin die gute Freundin von ein paar Männern - was glaubt ihr, was mir diese Männer über ihre Frauen und die Beziehung vorjammern.
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Einspruch! Ich habe mir vin meiner EX stundenlang ihe Probleme auf Arbeit angehört. Wenn ich dann was über Meine erzählen wollte, hies es es: ach lass mich mit Deiner Arbeit in Ruhe
Im übrigen: Wenn "gejammert" wird, dann nur deswegen, um Euren Mutterinstinkt zu wecken. Wenn wir gut gepflegt werden, sind wir auch wieder zu neuen Heldentaten (mal vom Kinderzeugen abgesehen) bereit.

Aber was ist denn, wenn man in Eure Domäne eindringt: Baby wickeln, Bügeln z. B.. Da heisst es dann: Du machst das nicht richtig; Du tust dem Kind weh; Hier, die Falte ist an der Falschen stelle oder Es ist noch alles knittrig oder DU hast die Handtücher falsch gefalltet. Nimmt Mann sich dann auf Grund der Meckerei zurück, heißt es: Du machst überhaupt nichts mehr.

Also bitte schön: wie denn jetzt?

Da finde ich den Spruch eines Freundes gut, des sagte, bei ihm sei es so in der Beziehung: Wer macht, der bestimmt.

In dem Sinne: Ich glaube wie immer liegt die Wahrheit dazwischen.
 
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  • #19
Die Annahme des FS kann ich, w nur bestätigen. Die gegenseitige Abwertung der Geschlechter hier ist extrem und deckt sich nicht mit meinen Lebenserfahrungen (ü50). Im echten Leben begegnen mir so grauenvolle Männer nicht, wie es hier beschrieben wird, diese real existierenden Männer sind aber in langfristigen Beziehungen gebunden ;-))
Das hat wohl etwas mit der Onlinesuche, dem abchecken nach Nützlichkeitskriterien, Auswahlverfahren wie beim einkaufen oder der Jobsuche zu tun - Verfahren, die mit Partnerschaft, Liebe usw. nichts zu tun haben.
Wie oben schon gesagt wurde, Frauen sind leidensfähig, halten lange aus und wenn sie dann neu starten oder zum Neustart gezwungen werden, fordern sie alles das, was vorher gefehlt hat - oft sehr unflexibel. So häufen sich Negativerfahrungen an und verursachen Gefühle von Verbitterung, die in Aggressionen umschlagen. Jetzt auf der Stelle soll der Traummann kommen, der diese Eigenschaften hat: ..... Das kann natürlich nichts werden. Nicht nur die 1a-Männer sind weg, sondern auch die 1a-Frauen. Wer sich hier trifft, ist übriggeblieben, muss Kompromisse machen, Status quo gegen Entwicklungsfähigkeit prüfen (Beziehungsarbeit) oder es eben bleiben lassen. Diese Einsicht fehlt den meisten.

Ich hatte als Premiummitglied 3 relevante Kontakte, die zum "lass-es-bleiben" geführt haben:
1. Mann will sich aus halber Strecke auf der Autobahn treffen, weil es so das billigste für beide ist. Billig, für was eigentlich? Hallo??? Ich wollte nicht billig, zweckmässig o.ä., ich suche ernsthafte Partnerschaft und kann Anfahrt, Übernachtungskosten selber bezahlen. Ich brauchte 3 Ansätze, um den Sparfuchs los zu werden. Tja, nicht überall, wo Elite drauf steht ist Elite drin.
2. Klares Auftreten wurde mit sexueller Orientierung (Dominanz) verwechselt. Tja, wenn Mann zu dämlich ist, das richtige Portal zu finden und versucht, den Umweg über Beziehungsgeraffel zu gehen, kann das nichts werden.
3. Interessant, leider ca 20 Jahre zu alt. Ich will noch Partnerschaft erleben, in der über Jahre die Basis für die weniger guten Zeiten gewachsen ist. Jetzt bbin ichleider zu alt dafür.
4. diverse Kontaktaufnahmen viel zu alter Männer, die außerdem nichts zu bieten haben - hey, ich habe einen gut bezahlten Job, bin selber in fortgeschrittenem Alter und will keinen Hugh Hefner II, sondern einen Partner auf Augenhöhe.

Fazit: ich jammer' nicht über das schlechte Angebot, halte mich nicht mehr mit der Suche im "Restpostensortiment" auf. Natrürlich bin ich selber ein Retsposten, weil ich als junge Frau nicht genug Selbstbewusstsein hatte, mir einen von den tollen Typen zu schnappen, sondern glaubte, meine vermuteten Defizite durch Erfolg im Job kompensieren zu müssen.
Lieber führe ich ein komfortables Single-Leben und plane mit meinen ähnlich gestrickten Single-Freundinnen eine Senioren-WG in einem In-Viertel in Berlin. Niemand von uns hat Lust, im Alter Männer zu versorgen, die uns in den besten Jahren als Partnerinnen nicht wollten.
 
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  • #20
Zu dem Thema gibt es ein schönes Buch von Astrid von Friesen: "Schuld sind immer die anderen".
 
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  • #21
Lieber führe ich ein komfortables Single-Leben und plane mit meinen ähnlich gestrickten Single-Freundinnen eine Senioren-WG in einem In-Viertel in Berlin. Niemand von uns hat Lust, im Alter Männer zu versorgen, die uns in den besten Jahren als Partnerinnen nicht wollten.
M40
Also ich komme auch gut allein zu recht. Bei euch Frauen klingt es als ob ihr euch nur die guten Seiten des Lebens holen wollt, gut dann bleibt alleine. Wenn euch kein Mann wollte, dann scheint generell etwas schief gelaufen zu sein. Es gibt genügend anständige Männer da draußen, aber wahrscheinlich habt ihr die weggeschickt, weil euch irgendeine Nichtigkeit gestört hat. Vielleicht mal etwas gelassener mit den kleinen Unzulänglichkeiten des Lebens umgehen, dann klappt auch mit dem Partner. Zuviele suchen nach Mr.100% und suchen dann halt ewig.
 
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  • #22
mögliche Gründe:

1. Frauen haben einen viel stärkeren Drang zu kommunizieren - egal was...
2. der Anteil der weiblichen User hier im Forum dürfte, allgemein bei EP dürfte weitaus höher liegen als der der männlichen User.
 
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  • #23
Einspruch! Ich habe mir vin meiner EX stundenlang ihe Probleme auf Arbeit angehört. Wenn ich dann was über Meine erzählen wollte, hies es es: ach lass mich mit Deiner Arbeit in Ruhe
Im übrigen: Wenn "gejammert" wird, dann nur deswegen, um Euren Mutterinstinkt zu wecken. Wenn wir gut gepflegt werden, sind wir auch wieder zu neuen Heldentaten (mal vom Kinderzeugen abgesehen) bereit.

Aber was ist denn, wenn man in Eure Domäne eindringt: Baby wickeln, Bügeln z. B.. Da heisst es dann: Du machst das nicht richtig; Du tust dem Kind weh; Hier, die Falte ist an der Falschen stelle oder Es ist noch alles knittrig oder DU hast die Handtücher falsch gefalltet. Nimmt Mann sich dann auf Grund der Meckerei zurück, heißt es: Du machst überhaupt nichts mehr.

Also bitte schön: wie denn jetzt?

Da finde ich den Spruch eines Freundes gut, des sagte, bei ihm sei es so in der Beziehung: Wer macht, der bestimmt.

In dem Sinne: Ich glaube wie immer liegt die Wahrheit dazwischen.
Merkst du, was du gerade machst? Du jammerst über das Verhalten deiner Ex - genau das ist es doch, was ich meine. Du nimmst es nicht einfach hin und überlegst, wo sie vielleicht mal recht hatte mit ihrer Kritik und wo es nur ein Meckern war. Nein, du jammerst und hier schon wieder etwas vor. Ach, du armer, armer Mann. Wenn ich mal Zeit habe, bedauere ich dich.
 
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  • #24
Bei einer derart pauschalisierenden und dennoch offenen Fragestellung kann es nur zu einer Reihe von emotional besetzten und mit persönlichen Erfahrungen durchzogenen Antworten kommen.

Das in einem Partnerforum, in dem hauptsächlich Probleme diskutiert werden, jetzt vor allem negative Themen angesprochen werden, ist doch nicht verwunderlich.
Das die weiblichen Forumsteilnehmer ein negatives MÄNNERBILD ( im Unterschied zu neg. Erfahrungen mit Männern) haben, eine mutige Behauptung.
Ebenso, dass es im "normalen Leben" weniger Missmut gibt.
Es ist ev. einfach keine Situation da, in der die entsprechenden Menschen sich mit ihren Problemen offenbaren wollen.
Nicht umsonst gibt es ja überhaupt einen Bedarf nach einem anonymes Forum.
Und offensichtlich ist der FS weiblich, denn diese Fragestellung empfinde ich als Jammern und Schimpfen über die ungnädige Frau im allgemeinen. Was bringt es dem Fragesteller herauszufinden ob Frauen mehr jammern?
 
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  • #25
Frau nutzen "ihre soziale " kompetenz, um ihre Ziele zu erreichen.

Was bewirkt jammern und nörgeln?
Druck auf die soziale Umgebung der Frau ausüben.
Das Modell , aus Sicht der Frau.
Sie will es oder etwas mag sie nicht.
Was tun?
Einfach so lange rum jammern und nörgeln, bis die Umgebung sich an die Wünsche der Frau angepasst hat.

Wenn man es so sieht, könnten Singlefrauen sehr einsam und frustiert sein.
Den idealpartner/Traummann kann frau nicht herbei jammern und mit anderen Frauen sich zusammen tun nützt auch nicht, die jammern gegen an.

Fazit: Frauen brauchen schon deshalb Beziehungen zu Männer,
damit ihr Gejammer etwas bewirken kann.
Macht als Single Frau doch keinen Sinn...