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  • #1

Frau mit Hund - ein Problem???

Ich habe einen kleinen, sehr ruhigen Hund, der auch keinesfalls meinen Lebensmittelpunkt bildet und doch glaube ich schön langsam, dass viele Männer eine Frau mit Hund kategorisch ablehnen. Ich bin ehrlich und gebe in meinem Profil an, dass ich einen Hund habe und eines der 3 Fotos zeigt mich auch mit ihm. Die meisten Männer bei EP schreiben zwar, dass sie Hunde "mögen", aber letztendlich fällt mir folgendes auf: Ich nehme Kontakt auf oder einer der Herren kontaktiert mich - es kommt zu 1, 2, 3 Emails-Austausch und in dem Moment, wo ich meinen Hund erwähne (wie z.B. ...... gehe jetzt noch mit meinem Hund spazieren ... ), passiert es, dass die Herren auf mein Profil schauen (wird ja unter Interessenten angezeigt) und sich dann nicht mehr melden. Ich bin jetzt schon am überlegen, ob ich a) das Foto mit Hund auswechsle und b) auch nicht mehr angebe, einen Hund zu besitzen. WAS MEINT IHR? Bin für jede Anregung dankbar. Maya 48w
 
  • #2
Hallo Maya,
ja, an Haustieren scheiden sich die Geister. Grob gesagt, teilt sich die Bevölkerung in ein begeistertes "Ja, sehr gerne" und ein ablehnendes "Auf keinen Fall!". Es gibt also bestimmt viele Männer, die gerne einen Hund hätten und sich auch vorstellen könnten, mit einem Hund im Haushalt zu leben. Es gibt aber mindestens ebenso sehr viele Männer, die sich das eben gerade nicht vorstellen können. Frauen geht es genauso, nebenbei bemerkt.

Wenn Du also feststellst, dass Männer sich aufgrund des Hundes zurückziehen, dann hast Du vielleicht einfach Pech gehabt und besonders viele Männer erwischt, die nicht auf Haustiere stehen. Allerdings enden etliche Mail-Kontakte nach zwei-drei Mails und ob es wirklich jedesmal am Hund lag, kann man hinterher gar nicht mehr sagen. Wir bekommen alle Absagen und wissen nicht genau, an welchem Punkt es lag. Leider!

Zu den Gründen, warum Haustiere, speziell Hunde, eventuell abgelehnt werden:
1) Einschränkung der Freizeit und der Urlaubsgewohnheiten
Beispiel: Wer gerne Auslands- und Fernreisen genießt, dem steht der Hund schon im Weg

2) Lebensgewohnheiten werden nach dem Haustier geordnet
Beispiel: Gassizeiten widersprechen oft der spontanen Abendgestaltung; manche richten gar ihren gesamten Tagesrhythmus nach dem Hund

3) Hygiene und Ästhetik
Beispiel: Viele ekeln sich vor Hundehaaren überall (einschließlich der eigenen Kleidung, nachdem man irgendwo gesessen hat); können sich absolut nicht vorstellen, in eine Badewanne zu steigen, in der auch Hunde baden; ekeln sich vor einem Hund im Bett (was ja bei vielen immer mal vorkommt).

4) Geruch
Beispiel: Fast jeder Nichthundebesitzer kennt den Geruch von Wohnungen nach "Hund". Hundebesitzer merken das effektiv oft nicht mehr, behaupten gar, ihr Hund würde nicht riechen. Das erschwert die Diskussion umso mehr. Von nassen Hunden mal gar nicht zu reden.

5) Angst vor Hunden
Beispiel: Es gibt viele Männer wie Frauen, die einfach Angst vor Hunden haben.

Zu Deinen Fragen:
a) Das Foto mit Hund könnte ausgewechselt werden, muss aber nicht. Prinzipiell finde ich, dass die Fotos einen selbst zeigen sollten und weder Kinder noch Hunde darauf etwas zu suchen haben.

b) Nein, ich würde auf keinen Fall lügen oder verschweigen. Was soll das bringen? Willst Du Männer hereinlegen, die keinen Hund mögen? Wo wäre der Nutzen? Du investierst nur mehr Ressoucen und Zeit und baust noch höhere Erwartungen auf, um dann hinterher doch abgelehnt zu werden wegen des Hundes. -- Na ja, und fair wäre das auch nicht, oder?! Mal ehrlich, wenn ich einen Mann bei einer bewußten Fälschung von Profilangaben ertappe, dann denke ich das mieseste über ihn und sage sofort ab. Auf Lügen und Verschweigen kann man nun wahrlich keine Beziehung aufbauen!
 
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  • #3
@ Frederika:
Alle deine Punkte sind absolut berechtigt und genau diese Punkte habe ich mir sehr wohl überlegt, als ich mir vor 2 1/2 Jahren meinen Hund genommen habe - ich reise nämlich gerne und habe mir daher zuvor ein gutes soziales Netz angelegt, wo ich abwechselnd meinen Hund für ein paar Tage oder auch 1-2 Wochen abgeben kann, mein Hund bleibt auch alleine, wenn ich mal ohne ihn etwas unternehmen möchte, wie z.B. abends ausgehen.
Die Gassizeiten teile ich mir so ein, dass sie für mich komfortabel sind, sprich, möchte ich am WE länger schlafen, dann gehe ich halt abends um 11 Uhr nochmals kurz raus (5 Minuten). Von der Hygiene her bin ich selbst eine absolute Sauberfrau und habe bewusst einen kleinen, sehr pflegeleichten Hund gewählt, der kaum haart und auch nicht riecht (wird mir von anderen bestätigt!) und ins Schlaf- und Badezimmer kommt mir mein Hund so gar nicht.
Aber ich kann das alles doch nicht ins Profil schreiben, um gewisse Männer zu beruhigen, wobei ich an dieser Stelle erwähne, dass ich nur Herren anschreibe, die im Profil stehen haben "mag Hunde".
Natürlich können die "Nicht"-Absagen auch andere Gründe haben, da gebe ich dir vollkommen recht, aber bei 3 bis 4 ist es mir halt richtig aufgefallen, dass sie plötzlich nach Erwähnung meines Hundes nochmals auf´s Profil gegangen sind und dann war sense.
Viele Männer reagieren nur auf das Optische und schauen das Profil offensichtlich gar nicht genau an - das sind so meine Gedanken.
Ich respektiere jede Meinung und wenn jemand keine Haustiere mag, dann ist das völlig ok, aber dann sollen sie es gleich ehrlich ins Profil schreiben bzw. erst gar nicht den Kontakt mit einer Hundebesitzerin aufnehmen. LG
 
  • #4
@#2: OK, Du hast die Sache offensichtlich recht gut durchdacht und im Griff.

Also ganz ehrlich: Spontan habe ich zwar auch gelächelt, als ich in #2 las, "Aber ich kann das alles doch nicht ins Profil schreiben, um gewisse Männer zu beruhigen", aber wenn ich länger drüber nachdenke, dann ist das gar nicht so abwegig, wenn man es knapp fasst!

Mir ist eingefallen, dass es mehrere Männerprofile gibt, in denen tatsächlich steht "aber er darf nicht ins Bett" und ich habe auch schon gelesen "Urlaub ohne Hund möglich". Also, warum solltest nicht auch Du das Profil dafür nutzen? Immerhin gibt es doch das Haustier-Feld mit Freitexteingabe, wo man beliebiges eintragen kann. Warum schreibst Du da nicht so etwas wie "Kleiner Hund, darf nicht in Bett und Bad, Urlaub und Ausgehen auch ohne Hund möglich!". Schaden kann es nicht und wenn es vielleicht sogar nützt...?!
 
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  • #5
Maya @ Frederika:
Danke dir sehr herzlich. Ich persönlich habe noch nie in einem Profil gelesen, "Hund darf nicht ..." udgl., aber das ist wirklich eine reizvolle Idee und ich werde das wohl gleich machen.
 
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  • #6
Sorry, mir gehr gerade die Hutschnur hoch. Ich habe auch einen Hund....und ich entschuldige mich doch nicht schon im Vorfeld im Profil dafür, oder versuche meinem potentiellen Bekannten alle Bedenken zu nehmen.

Wieso auch? Schreiben denn Männer mit Kindern "lebt bei der Mutter", "schläft nachts durch", "bleibt problemlos beim Babysitter während wir Party machen gehen" "du musst keine Windeln wechseln, versprochen!" ?

Mein Hund gehört zu mir. Sie lebt seit vier Jahren mit mir, ist ein ganz normaler Hund, der manchmal riecht (wie auch Menschen, übrigens), NICHT im Bett schläft, meine Urlaube in der Tierpension oder bei meiner Mama verbringt, Gassi geht wenn ich das will, und ansonsten eben mein Haustier ist.

Ich denke, die Tatsache, das du dich für einen Hund entschieden hast, sagt etwas über dich als Person aus. Wer sich auf Grund der bloßen Erwähnend deines Haustiers nicht mehr mit dir abgeben will, hat (so platt das auch klingt) eh keine Chance, mit dir eine harmonische Beziehung/Freundschaft zu pflegen.

Denn: das ist doch ein ständiger Reibungspunkt, wenn man einen Partner hat, der den Hund bloss nicht sehen/riechen/hören will und angenervt ist, wenn du diesem Teil deines Lebens die nötige Aufmerksamkeit schenkst.
 
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  • #7
Maya @5: Genau solche Gedanken habe ich mir anfangs auch gemacht. Meine Hündin gehört nun mal zu mir und mein zukünftiger Partner, muss sie natürlich auch gerne haben. Aber es ist nun mal auch so - das weiß ich aus meinem Bekanntenkreis - dass Hunde zwar grundsätzlich gemocht werden, aber viele eben glauben (weil sie eigentlich keine Ahnung davon haben), dass ein Hund in manchen Bereichen das Leben einschränkt - und seien wir mal ehrlich, es gibt auch genügend Hundebesitzer, die wahrliche Fanatiker sind und sich alles, wirklich alles, nur um den Hund dreht (kenne ich auch persönlich). Und viele Männer (vielleicht haben manche auch schon derartige Erfahrungen gemacht) schreckt dann so etwas von Anfang an ab, obwohl sie grundsätzlich nichts gegen Hunde hätten.
Diesbezüglich habe ich die Idee von @3Frederika aufgenommen und mir gedacht, ja war warum nicht so ein paar Dinge, wie "schläft nicht im Bett, Urlaub auch ohne Hund möglich udgl". kurz ins Profil schreiben - mal sehen, ob es Wirkung zeigt, das kann ich jetzt noch nicht sagen.
LG Maya
 
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  • #8
Kristina
ich habe keinen Hund und bin auch kein großer Hundefreak. Wenn ich einen tollen Mann mit Wauwau kennenlerne, werde ich bestimmt NICHT ein Date oder gar mehr canceln,nur weil in dessem Leben ein Vierbeiner existiert. Solange das Teil nicht im Bett schläft oder übel riecht, wäre das für mich in Ordnung. Schlussendlich sind mir Leute ein bißchen suspekt, die kategorisch jedes Haustier ablehnen. Eigentlich ist es ja was nettes.
Kann dazu selbst eine Story erzählen. Als ich meinen letzten Freund kennenlernte, lebte ich (noch) mit zwei Katzen zusammen, sehr lieben übrigens. Er hat mir gleich am ersten Abend, als er in meiner Wohnung war, kategorisch erklärt, er würde Haustiere prinzipiell ablehnen und ich sollte gar nicht erst erwarten, dass er jemals auch nur eine Hand rühren würde. (hatte ich auch gar nicht, waren schließlich meine Tiere). Was soll ich sagen? Binnen kürzester Zeit stand er sogar frühmorgens auf und fütterte sie. Er betrieb explizit die Fellpflege (und erklärte sich zum absoluten Experten auf diesem Gebiet) und eines Abends erwischte ich ihn dabei, wie meiner Katze, die übrigens auf seinem Schoss thronte, von seinen beruflichen Problemen erzählte. Und das lag nicht daran, dass ich nicht zuhören konnte. :)
Ich würde das Foto ruhig entfernen, ansonsten könnte der Kandidat auf die Idee kommen, dass der kleine Kerl so eine Art Kinderersatzfunktion in deinem Leben hat. Und das mögen die meisten potentiellen Lover nicht so gerne. Aber je weniger Wind du machst, um so besser. Wenn ein Mann dich wirklich mag, dann mag er auch (irgendwann) deinen Hund. Basta.
 
  • #9
Ich habe soeben bei meinen Favoriten gestöbert und feststellen müssen, dass einige davon selber einen Hund haben und eigentlich recht viele Hunde zumindest mögen:)
 
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  • #10
Nein, kein Problem. Im Gegenteil.
 
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Berliner30

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  • #11
Ich mag auch keine umgangssprachlichen Haustiere (tätsächliche Käfighaltung + geistige Folter für die Tiere, wenn sie nur eine kleine Wohnung haben und Herrchen/Frauchen nur sehr kurz am Tag sehen) und habe gegen manche eine Allergie und suche eine passende Frau.
Mit sog. Haustier paßt dann nicht. Da im zusammenleben ich das sowieso nicht mitmachen würde, wäre Lügen nur ein kurzer Bringer.
 
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  • #12
Liebe Maya,
Menschen, die keine Tiere mögen, kannst du total vergessen. Diese Weisheit stammt nicht von mir, aber es ist tatsächlich eine Menge dran!
(Ich rede nicht von Allergien!)
Also, entweder die Herren können sich damit anfreunden, oder Du kannst es gleich lassen - es wird Dir viel Ärger ersparen.
Viele Grüße an Deinen Hund :)
 
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  • #13
@ 12: Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich so einen Unsinn lese!
Angela
 
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  • #14
Das ist doch das Ideale an EP: man kann vieles angeben, was dann auch wirklich als Auswahlkriterium den anderen Teilnehmern dient. Wenn jemand ein Haustier hat, soll er/sie es angeben. Es ist Zeitverschwendung, einen Kontakt aufzubauen zu jemandem, der kein Haustier möchte. Dann ist es doch besser, wenn dies relativ schnell geklärt wird (im Profil, in den ersten Emails). Das darf man dann auch nicht persönlich nehmen und man soll es auch nicht werten. Man muss einfach akzeptieren, dass andere Menschen andere Ansichten und Vorstellungen haben.

Dasselbe Problem haben auch die Mitglieder, die Kinder haben und dann nicht zu denen passen, die keine (fremden) Kinder wollen. Wenn ich keine Fernbeziehung will, muss ich mir keine Profile in Hamburg anschauen. Wenn mir bestimmte Hobbies und Berufsgruppen nicht zusagen, dann muss ich auch keinen solchen Kontakt aufbauen, der wird ohnehin wieder einschlafen.

Setz deine Zeit ein, jemanden zu finden, der Hunde mag. Und der dich mag. Und der keine Rechtfertigungen braucht, warum du einen Hund hast und wie genau dies dein Leben beeinflusst. Da wird sich bestimmt jemand finden lassen und Geduld brauchen wir alle :)
 
  • #15
@#12: Wer den Charakter eines Menschen ausschließlich an seiner Tierliebe ausmacht, der hat so einiges noch nicht verstanden. Es gibt die vielfältigsten Gründe, keine Hunde zu wollen. Manche sind in der Kindheit gebissen worden und haben regelrecht Angst. Sind das schlechtere Menschen für Dich?

Solche Verallgemeinerungen helfen weder der Fragestellerin noch dem Verhältnis zu Tieren. Tut mir leid, Dein Kommentar war einfach daneben.
 
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  • #16
Carola
@12 habe die gleiche Meinung .Ein Kriterium bei der Partnerwahl ist für mich die Tierliebe.Natürlich nicht ausschliesslich, liebe Frederika,warum gleich so absolut? Lies mal in der Tierpsychologie nach. Dann wird Dir vieles klarer.
Ich schaue natürlich genau, ob der Herr auch einen Hund hat. Das wäre ideal, wenn sich die beiden riechen können. Allerdings glaube ich auch, dass das schon im Profil stehen sollte.Ein Haustier zu halten erfordert völlig andere Lebensumstände und wer das nicht möchte, hat dann sicher ein Problem. Ich denke, man sollte die Tierhaltung genau wie das Rauchen gleich erwähnen.
Ich finde auch, dass die Fragestellerin keine Kompromisse eingehen sollte. Sie hat sich für den Hund entschieden und sollte auch dazu stehen.Übrigens war bei meinen Kontakten der Hund nie ein Problem. Also, viel Glück!
 
G

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  • #17
@Berliner30:

Was du sagst, ist nicht richtig. Die heutigen Haustiere würden außerhalb der von dir bemängelten Käfighaltung nicht überleben. Das sehe ich immer wieder, wenn ich die ausgesetzten Jammerbilder wieder hochpäppeln muss, die ein "Tierfreund" in die Freiheit entlassen hat.

Im Übrigen ich teile meine 130 qm mit:

- einem großen Hund (der mich tagsüber an die Uni begleitet und von den Kollegen massiv hofiert wird, sie hat sogar einen Platz auf unserer Website, mit Job-Beschreibung und einer eigenen Telefonnumer)

-zwei Kanarienvögeln (frei fliegend im Arbeitszimmer),

-zwei Kaninchen (frei laufend im 40 qm Wohnzimmer)

-zwei Meerschweinchen (Käfig hat die Ausmaße einer kleinen Halle)

-diversen Fischen im Bad.

Alles Tierschutztiere, alt und/oder krank zu mir gekommen. Und die sind ziemlich froh, meine Haustiere zu sein, das kannst du mir glauben.

Ich bin übrigens im Freundeskreis dafür bekannt, in einer tiptop aufgeräumten Möbelausstellung zu leben und dafür, dass man bei mir vom Fussboden essen kann- nicht buchstäblich gemeint. Viele meiner Single-Freundinnen, ohne Kinder und Tiere, können da nicht mithalten.

Und wer keine Tiere mag, ist mir suspekt. Ein gewisser Bezug zu unseren Mitbewohnern auf dieser Erde sollte schon da sein.
 
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  • #18
Maya
Danke jedem Einzelnen von euch für seinen Kommentar. In jedem steckt ein Stück Wahrheit - zumindest die eigene - ich habe meine persönliche Meinung dadurch wieder neu überdenken können und bin letztendlich doch wieder zum Schluss gekommen: Ehrlichkeit währt am längsten - und das möchte ich beibehalten. Ein paar Tipps habe ich bereits in die Tat umgesetzt und freue mich jetzt auf DEN Mann, der mich MIT Hund liebt. - Außerdem durfte ich auch wieder mal erkennen, dass es weitaus schwerwiegendere Probleme gibt (siehe Thread "Habe ich zu wenig Geduld oder zu hohe Ansprüche"), als das meine. In diesem Sinne nochmals DANKE!
 
  • #19
@#16: Liebe Caola, Tierliebe mag EINE Charaktereigenschaft sein und ich kann sogar grob nachvollziehen, dass manchen Menschen diese Eigenschaft wichtig ist. Sie sagt aber nichts über andere Charaktereigenschaften des Menschen aus, z.B. wie gierig, egoistisch, manisch, eifersüchtig, hasserfüllt oder sonstwas ein Mensch ist. Tierlieb ist tierlieb. Punkt. Gerade die Geschichte des Deutschen Reiches zeigt doch krass, dass Tierliebe wahrlich nicht auf den Charakter schließen lässt! Tierliebe ist psychologisch eine weitgehend unabhängige Eigenschaft und sie ist sowohl soziophoben, unangepaßten, sogar autistischen Menschen oftmals genauso möglich wie redegewandten, extrovertierten Menschen -- sie steht einfach in KEINEM Zusammenhang mit einem "besseren Menschen".

Den Hinweis auf die Tierpsychologie habe ich nicht verstanden. Natürlich haben Tiere ein psychologisches Eigenleben und einen eigenen Charakter. Das bestreitet doch niemand. Niemand will den Tieren hier ans Leder! Nur was das mit der Partnersuche und Profilgestaltung zu tun hat, geht mir nicht ein.

Das Profil soll so aussagekräftig wie möglich sein und Haustiere sind schon eine wirklich wichtige Information. Maya hat bestimmt eine faire und kluge Entscheidung getroffen, wenn sie meinem Rat gefolgt ist und entsprechende Hinweise aufgenommen hat.
 
  • #20
Frauen mit hund sind meist auch etwas eigen, viele schmusen mit dem hund und lassen sich ihr gesicht abschlecken 10 minuten später wollen sie mich küssen... na mahlzeit.
Wenn man einen hund streichelt, stinken die hände, mit selbigen fährt sie dann wohlmöglich mir ins gesicht.
Hunde sind immer eifersüchtig auf den neuen partner und drängen sich dazwischen wenn man mit der frau kuschelt oder knutscht, manche bellen auch. Auch ein hund der beim sex stört ist nicht sexy, sei es dürch winseln vor der tür, kratzen oder weil er neben dem bett steht und fasziniert zusieht.
Viele behandeln ihre hunde auch wie kleine kinder oder barbypuppen, erst unlängst hab ich davon erfahren, das ein regelrecht bekleidungsmode für hunde gibt.

Ih mag hunde wirklich aber ein hund hat im bett nichts verloren und kleine schoßhunde kann ich von grund her nicht ausstehen, soll sie sich eine katze zulegen.
Ich hätte auch gar nichts dagegen mit meiner zukünftigen frau einen hund auszusuchen der in der beziehung aufwächst und dementsprechen erzogen ist.

Aber eine frau die einen hund gleich zu beginn... da muss der blitz wirklich heftig einschalgen.
 
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  • #21
Maya @ 20: Genau solche Männer wie du, sind diejenigen, auf welche Frau mit Hund wartet. Keine Ahnung haben, alle Hundebesitzer über einen Kamm scherren - hättest du die obigen und auch meine Kommentare unter Nr.2+5 gelesen, wüsstest du, dass das genau das bzw. mein Problem ist, warum man überhaupt auf solche Gedanken kommt, dass es ev. besser sein könnte, im Profil nicht anzugeben, dass man Hundebesitzer ist. Nicht alle Hundebesitzer vergöttern ihren Hund, sondern sehen ihn als einen Freund und nicht als Ersatzpartner oder LebensMITTELpunkt. Und wie ich unter Pkt.2+5 klar gelegt habe, gibt es bei mir ganz klare, strenge Regeln, die mein Hund auch nicht überschreitet - das ist eben Erziehungssache. Es gibt eben solche und solche Hundebesitzer - und überleg dir mal Thomas - vielleicht entgeht dir deine Traumfrau, nur weil du sie wegen eines Hundes wegdrückst?
 
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  • #22
@20, Thomas: Du hast da etwas angesprochen, was Hundebesitzer selbst gar nicht mehr registrieren, die Hygiene! Nur ein Beispiel:
Meine nette Nachbarin hat einen relativ großen Hund, den sie sehr liebt. Mich mag sie auch und deshalb lud sie mich zur Weihnachtszeit zu einem Kaffeeklatsch ein.Bei meinem Besuch ließ sie sich erstmal vom Hund das Gesicht abschlecken, danach kraulte sie ihm liebevoll das Fell und schaute mich dabei Beifall heischend an. Gleich darauf nahm sie mit den ungewaschenen Händen den Stollen und schnitt mir liebevoll ein Stück davon ab. Ich täuschte Magenbeschwerden vor... !
Ich kann mir gut vorstellen, dass einem Mann in dieser Situation das Küssen vergeht!
Angela
 
  • #23
#21 du hast gefragt, ich hab die eine ehrliche antwort gegeben. Dabei kratze ich ja nur die spitze eines eisberges an.
Normal lade ich frauen auch in meine wohnung ein, in meiner wohnung dulde ich aber keinen hund, ich hab keine lust auf hundehaare, saber, angekaute stellen oder abdruck von hundepfoten oder feuchten hundenasen an den dingen in bodennähe ganz zu schweigen von den bedenken die ich wegen meiner bodenpflanzen habe, meine wohnung ist einfach nicht hundesicher für beide seiten hund u. wohnung.
Meine Traumfrau entspringt ja meinen Träumen und ist daher maximal eine katzenliebhaberin *g* die mit dem hund muss von einem anderen sein.
Such dir halt einfach einen mann mit hund, dann bist du schon mal sicher, das er ein hundeliebhaber ist und deinen hund als selbsverständlich ansieht.
 
  • #24
@#22: Oh Gott,das ist ja ekelhaft. Dein Beitrag sollte rot hervorgehoben werden... als Lehrgang für alle Hundehalter und Warnung für alle Gäste bei Hundehaltern.

Ich finde auch, Hände, die ein Tier angefaßt haben, kann man niemandem zur Begrüßung reichen und man kann keine Lebensmittel oder Geschirr damit anfassen. Leider machen die meisten Hundehalter das dennoch.
 
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  • #25
Maya @ 22
Das ist wirklich ekelig und ich muss dir und auch @20 in diesem Punkt vollkommen Recht geben. Leider ist es wirklich so, dass viele - vielleicht sogar die meisten - Hundebesitzer auf gewisse hygienische Maßnahmen und Regeln zu achten. Bei würde es so etwas nie und nimmer geben, weil mir selbst ekeln würde und bzgl. sabbern - ich habe mir extra eine Rasse (und die Größe des Hundes ist dabei auch wichtig) gewählt, die nicht sabbert, denn das ist wirklich ein Punkt, den ich nur schwer verdauen könnte. Pfotenabdrücke - ja sieht man ab und zu, weil ich meinem Hund, wenn wir draußen waren jedes Mal die Pfoten mit einem nassen Tuch abwische und wenn ich sie danach nicht ordentlich abtrockne, sieht man die Abdrücke am Parkett. Anknabbern tut mein Hund prinzipiell nichts, weil ich ihm das von klein an sofort ausgetrieben habe. Also nochmals, es gibt solche und solche Hundebesitzer - und das ist der Punkt, wo ich mich ärgern könnte, weil wir dann alle über einen Kamm gescherrt werde. Viele meiner Bekannten bewundern jedes Mal, wenn sie bei mir sind, dass es so sauber ist - und das trotz Hund. Ich wollte @20 Thomas auch nicht persönlich angreifen, es ist nur so, dass es eben auch Hundebesitzer gibt, die sehr wohl, auf Hygiene achten - und seien wir doch mal ehrlich, es gibt genügend Leute, die auch OHNE Hund, ekelig sind - sprich z.B. kein Händewaschen nach Toilettengang udgl.
 
  • #26
@#25: Ja, Maya, Deinen Ärger kann ich gut verstehen -- leider ist es so, dass fast jeder schon eklige Hundehaushalt erlebt hat und die bleiben natürlich in Erinnerung, genau wie schelcht erzogene Hunde. Die netten nimmt man halt weniger wahr...

Das ärgert mich aber bei vielen Dingen im Leben, dass schlechte Beispiele es letztlich allen verderben!
 
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  • #27
#Carola
Hier wird allgemein darüber gesprochen, wie verschiedene Hundehalter ihre Hunde in der Wohnung halten. Sicher macht so ein Tier Schmutz und es bedarf einer besonderen Pflege und Erziehung.
Ich lehne es auch ab, wenn gewisse Damen ihre Hunde vermenschlichen und das geht ja mitunter so weit, dass diese meist überdimensioniert wohlhabenden Personen nicht mehr wissen, was sie noch so veranstalten sollen und fangen an, ihr Tier zum Modepüppchen zu verunstalten (Parfüm, spezielle Kleidung, roter Krallenlack- entsetzlich). Da kann man wohl von artgerechter Haltung nicht mehr sprechen.
Am besten ist es, wenn so ein Tier Auslauf in einem Garten hat und da komme ich auf den Punkt.Ich habe einmal selbst unfreiwillig einen Wurf der Schäferhundin meines Sohnes für drei Monate betreuen müssen(Der Rüde kam über den Zaun).Das war richtig Stress und hat doch so viel Freude gemacht. Ich habe aber jeden Welpen nur an Personen mit einem Grundstück verkauft. Das war nochmal Stress, denn viele wollten ihr zukünftiges Tier- das ja in diesem Fall gross werden würde, in einer Wohnung halten.Das ist´einfach nicht artgerecht.
Das Revier meines Hundes ist das Grundstück und da hat er einen anstrengenden Job! Das weiss er ganz genau. Wenn er ins Haus kommt, hat er einen Korb und nur dort legt er sich hin.Er wird gebadet oder geduscht, haart nicht und hat seine eigene Hundewäsche.
Ein Grundstück ist wesentlich sicherer, wenn ein Hund wacht aber er muss auch wissen, was er darf oder nicht.Reine Haltung in der Wohnung kann problematisch sein. Da sind Katzen doch reinlicher.

Liebe Frederika, Deine Frage zu beantworten, würde hier zu weit führen. Es gibt dazu einschlägige Literatur.

Liebe Maya, Du hast es gut formuliert. Es gibt auch verwahrloste Menschen und Haushalte.Ein gepflegter Hund kann da doch sehr viel angenehmer sein.

Liebe Grüsse
 
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  • #28
Ich möchte hier keine Vorurteile schüren aber mir ist durchaus aufgefallen, dass Frauen mit Hund (besonders mit großen Hund) oft ein "verschüttetes" Problem haben oder eine traumatische Erfahrung hinter sich. Es sind oft Frauen die vordergründig als "Powerfrauen" oder sehr selbstbewusste Frauen wahrgenommen werden. Das kann auf manche Männer durchaus ehr abschreckend wirken. Aufgrund meiner Erfahrungen, schaue ich bei Frauen mit ausgeprägter Hundeliebe daher immer etwas genauer hin.
 
  • #29
Ein Hund ist halt schon extrem, das ist vielen Haltern mMn gar nicht bewusst. Hunde machen viel Arbeit und nehmen viel Zeit in Anspruch, sind völlig unpraktisch ausgenommen von wenigen Berufsfeldern bei denen sie Arbeitstiere darstellen. Man kann einem Hund auch nicht wirklich ausweichen da sie extrem abhängig, anhänglich und unmittelbar in den Lebensbereich eingebunden sind. Es ist also per se eine schwarz-weiß Situation, entweder man ist bereit mit einem Hund zusammen zu leben oder nicht.

Ich finde da ein Pferd unter Umständen sogar noch weniger extrem, wenn dieses mit einem guten Arrangement untergestellt ist kann man es zumindest auch einmal leicht fremdbetreuen und man lebt eher nicht unmittelbar damit zusammen.

Fische, Vögel und kleine Käfigtiere finde ich relativ unproblematisch, Katzen sind ok wenn sie zur Lebenssituation passen, Pferde auch wenn auf ein zeitlich und finanziell normales Maß beschränkt. Hunde sind dagegen ein No-Go und von den üblichen Haustieren mit Abstand das Schlimmste.
 
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