• #1

Feiert eigentlich heute jemand den Geburtstag des Internets?

Am 29.10.1969 wurde das ARPA-Net aktiviert und die ersten Daten sind von A nach B gewandert. Gut, die Menschen unter 30 kennen gar nicht mehr das Leben ohne Internet. Ich(56) habe noch Treffen ohne Internet gekannt und manchmal denke ich, dass manche Menschen Ü25 gar nicht wissen, wie man 1985 oder 1990 ein Date hatte. Außerdem musste ich noch auf der Schreibmaschine schreiben und nicht am Laptop.

Gerade in der Pandemie ist ja das Internet sehr hilfreich. Zum Einkaufen muss ich ja das Haus nicht mehr verlassen. Ist der Kühlschrank leer, dann bestelle ich via Internet die Lebensmittel und bekommt man es nach Hause geliefert. Jeder der einen Partner über Internet bekommen hat, sollte doch heute den Geburtstag besonders feiern oder???
 
  • #2
Also ich würde aufs Internet nicht verzichten wollen, von daher klar, warum nicht dem Jahrestag mal gedenken. Aber die Menschheit ist lange ohne klar gekommen und tut es nach wie vor in so einigen Regionen der Welt. Man braucht es nicht, um einen Partner oder eine Partnerin zu finden. So sehr wie es die Suche erleichtert, erschwert es sie an anderer Stelle auch - Menschen gucken beispielsweise in der Bahn oder im Café, selbst auf der Wiese im Park aufs Smartphone und ins Netz, anstatt einander ins Gesicht. Ich würde aber vielleicht tatsächlich nach deinem Hinweis mehr in Feierlaune sein, wenn ich einen Partner im Netz gefunden hätte - meine Beziehungen haben sich allesamt im RL angebahnt :)
 
  • #3
Jeder der einen Partner über Internet bekommen hat, sollte doch heute den Geburtstag besonders feiern oder???
Ach, nicht nur die. Sonst müssten ja alle heute einen Fluch ausstoßen, die unglücklich wurden durch Internet-Dates.
Ich habe es zugegeben nicht gewusst, dass heute der Geburtstag ist. Für mich auch ohne Partner ein Grund, es zu feiern (virtuell natürlich). Es hat mir schon so viel Erkenntnis, Wissen, Spaß, Freude und schöne Dinge ermöglicht, dass ich es extrem schrecklich fänd, wenn es nicht mehr da wäre. Also - passend zu seinem Wesen -🥂.

manchmal denke ich, dass manche Menschen Ü25 gar nicht wissen, wie man 1985 oder 1990 ein Date hatte.
Sicher nicht, aber müssen sie das, wo ihr Gegenüber auch Internet hat und man sozusagen mit der Zeit gehen muss, wenn man nicht irgendwann relativ allein dastehen will?
Ich denke, sie werden schon damit umgehen lernen, dass sich virtuell "kennengelernt zu haben" nicht bedeutet, auch real zusammenzupassen, und Dates dann auch noch so wie früher abhalten.

An sich muss ich sagen: Ich will mir auch kein Leben ohne Waschmaschine vorstellen, das ohne Geschirrspülmaschine kenne ich noch. Auch das Handy finde ich extrem hilfreich, auch wenn ich es keineswegs so viel nutze, wie es heute üblich ist.
 
  • #4
Menschen gucken beispielsweise in der Bahn oder im Café, selbst auf der Wiese im Park aufs Smartphone und ins Netz,
Und es kann auch sein, dass die Menschen dies auch beruflich so wie es so machen. Jetzt sitze ich im ICE auch schreibe via Smartphone die Antwort hier und vorher habe ich noch ein paar Mails aus Südamerika beantwortet. Vielleicht bin ich auch unfähig beim Autofahren gleichzeitig Mails zu schreiben.:)

Der Vorteil vom Internet ist ja, dass einige schneller gehen kann wie früher.
Vielleicht bin ich auch vorbelastet, weil ich 1984 Informatik studiert habe und somit auch verbunden mit dem Geburtstag bin.

Man sollte auch überlegen, wie viel Umsatz dank der SB und PB im Internet gemacht wird. Hat jeder der jetzt via Internet einen Partner sucht, dies vor 30 Jahren via Kontaktanzeigen in den Zeitungen gesucht.

Eines habe ich auch hier festgestellt, wie sich die Menschen verändert haben. Jetzt machen manche Ü25 einen Profilcheck und vor 30 Jahren haben die Studenten einen Partner in Mainz im div. Lokalen im Kirschgarten gesucht. Dort waren fast nur Menschen von der UNI anwesend.
 
  • #5
Ich habe es zugegeben nicht gewusst, dass heute der Geburtstag ist.
Dann bin ich ja auch glücklich, dass ich dir virtuell etwas Neues sagen konnte. Nicht alle Informatiker sind automatisch sehr begrenzt denkend. I´m only joking.

Das Leben ohne Geschirrmaschine keine ich indirekt. Meine Mutter hatte in den 70ern keine Geschirrmacher, aber dafür mich. Wenn der Sohn Ü10 ist, dann kann er auch Geschirrspülen. Eine schreckliche Kindheit oder?????

Vielleicht hat sich auch die Zeit im Internet so geändert. Als ich 2013 eine Partnerin via Internet gesucht habe, habe ich zu 80% immer eine Antwort erhalten. Entweder wären damals manche Frauen anders als heute und nicht ich habe meine LG gefunden, sondern sie hat mich als Erstes angeschrieben.
 
  • #6
Ganz sicher wird sich das auch mit der Zeit im Netz geändert haben. Zumal die, die Geld damit machen wollen, ja auch erstmal richtig auf den Trichter kommen mussten, wie man es anstellen kann, um das Angebot entsprechend zu gestalten. Keine Ahnung, wann der erste verheiratete Mann und die erste verheiratete Frau sich dachte, dass sie einfach so tun könnte, als sei sie Single, um sich dann im Netz Bekanntschaften zu suchen zum Egoaufbau.

Ich weiß gerade nicht, seit wann es Smartphones gibt und man quasi so leben kann, dass man keinen Schritt mehr ohne Internet macht. Ich trenne das noch scharf - Zeit am Rechner mit Internet, Zeit ohne.

Diese ewige Erreichbarkeit finde ich heikel, weil ... wie soll man es sagen ... wenn man nicht aufpasst, zerstört es Phasen der Konzentration. Wenn ich weiß, dass mich niemand erreichen kann, ist das für mich was ganz anderes, als wenn ich ständig erreichbar bin, aber niemand mich gerade erreichen will.
Mich würde auch stören, wenn ich mich mit jemandem treffe und der dann ab und an mal kurz woanders ist mit seiner Aktion und in seinen Gedanken vielleicht nie richtig "da", weil ihm das, was er gerade erfahren hat, noch im Kopf rumgeht.
Also diesen Umgang müssen Leute mit Smartphone lernen, während wir früher diese ... Hektik nicht hatten, wo man nur eine analoge Person war. Sonst schleppen sie das in ihre Beziehung, was wohl keiner Verbundenheit guttut.


Das Leben ohne Geschirrmaschine keine ich indirekt. Meine Mutter hatte in den 70ern keine Geschirrmacher, aber dafür mich. Wenn der Sohn Ü10 ist, dann kann er auch Geschirrspülen.
Anscheinend hast Du keine ältere oder nur ein bisschen jüngere Schwester. Was denkst Du, wie es Töchtern ging. Ich musste als Kind auch noch Wäsche schleudern und bügeln. Und dann die ganzen Gartensachen, Bohnen, Möhren, Erbsen ernten und gegebenenfalls schnippeln, Kirschen entsteinen, Gurken schrubben, Birnen bearbeiten, Erdbeeren pflücken, ... (nee, war kein Bauernhof, aber Haus mit großem Garten)
 
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  • #7
Also ... 1969 habe ich sicher noch nichts vom Internet gewusst. Das war die Zeit, als Taschenrechner einige Tausender gekostet haben .....
Heute gelte ich ja als Fossil, da ich noch mit Rechenschieber arbeiten kann. Ich habe einen kleinen mehr als Zierde in meiner Mappe. Ein Mandant war letztes Jahr baff erstaunt, dass ich damit wirklich noch etwas anfangen kann ......
Du siehst also, du kannst die Menschen mit einem Rechenschieber heute mehr beeindrucken als mit dem neuesten Lappy .....
Insofern ... freuen wir uns, nicht mehr auf dem Stand von 1969 zu sein ... obwohl manche Dinge seit damals eher schlechter als besser wurden.
 
  • #8
Das Internet möchte ich nicht mehr missen - aber ständig erreichbar bin ich nicht. Ich bin Internetnutzerin auf die altmodische Art. Ich schreibe E-Mails.

Das Internet ist Segen und Fluch zugleich. Es kommt auch darauf an, wie und wofür man es nutzt. Für schöne Hobbies, Wissenserweiterung (Wikipedia statt Lexikon) - oder für Cyberkriminalität. Kriminalität, die erst durch das Internet möglich wurde.

Beeindruckend allerdings eher mein schwarzes Telefon von 1959 - viele finden es toll, dass ich dem die Treue halte - und somit eben nicht jederzeit erreichbar bin.
 
  • #9
Heute gelte ich ja als Fossil, da ich noch mit Rechenschieber arbeiten kann
Vielleicht bin ich auch schon zu alt, weil ich in der Schule den Umgang mit Rechenschieber gelernt habe.
Auf das Gymnasium wurde zu meiner Zeit auch der Umgang mit Taschenrechner zu den Prüfungen untersagt. Wir konnten vieles schneller im Kopf rechnen als mit den Taschenrechner. Heute müssen ja manche bei 6 x 6 x 6 den Rechner am Smartphone benutzen.

Ich weiß gerade nicht, seit wann es Smartphones gibt
Das 1. Smartphone gab es von Nokia 1996 und es wurde das Büro im Westentaschenformat angepriesen.

Ich hatte mein 1. Smartphone erst 2001 und war als Informatiker spät dran.

Meine Schwester ist ca. 10 Jahre jünger und ich habe auch die Gartenarbeit machen dürfen. Am Ende war ich für die Endlösung der Erdbeeren zuständig. Lieber Erdbeeren essen als Wein oder Bier trinken.

Ach ja: Bei meiner kleinen Schwester(47) habe ich mit 24 schon festgestellt, wie arrogant manche Lehrer sein können. Obwohl ich ja LK in Mathe und Physik hatte, sagten sie, dass meine Schwester viel besser in Mathe sein muss, weil dies ja an ihren Genen liegen müsste. Es ist einfach schlimm, wenn der Bruder besser war als man selber. Vorher habe ich nie Nachhilfe praktiziert und meine Schwester würde meine 1. Nahhilfeschülerin.

Obwohl ich kinderlos bin, unterrichte ich auch andere Kinder gerne mittlerweile. 2016 habe ich die Tochter einer Nachbarin von mir in Mathe geholfen und nach 6 Monaten kam sie von 5 auf 3 und sie war enttäuscht, dass am Ende nur zur 3 reichte.
 
  • #10
Geburtstag des Internets feiern? Nö, warum? Dann könnte man auch den Geburtstag eines jeglichen Haushaltgerätes feiern.
Ich bin auch noch ohne Internet aufgewachsen, es ging mir nicht schlechter als heute. Wenn es das Internet plötzlich nicht mehr gäbe, würde es mich ein paar Tage stören und dann würde ich eben nur noch analog einkaufen und kommunizieren. Spätestens nach einer Woche wäre ich über den Verlust hinweg. Menschen haben auch vor der Zeit des Internets miteinander kommuniziert und Dates gehabt. Die Kommunikation dauerte dann eben länger, war aber bestimmt nicht schlechter, wenn man mal bedenkt, was für Banalitäten so täglich über Whatsapp ausgetauscht werden.
Nervig ist auch, dass alle erwarten, dass man ständig erreichbar ist. Heute gilt man ja schon als Freak, wenn man nur für einige Stunden in die Unerreichbarkeit abtaucht.
Außerdem hat das Internet nicht nur Vorteile, wie es in dem Eingangspost dargestellt wird. Man darf nicht vergessen, dass das Internet ein Tummelplatz für Kriminelle und Terroristen ist. Auch denen erleichtert es die Kommunikation und die dann resultierenden Aktionen.
 
  • #11
Jeder der einen Partner über Internet bekommen hat, sollte doch heute den Geburtstag besonders feiern oder???

Nö, ich feiere auch nicht die Erfindung des Telefons, der Waschmaschine, der Glühbirne oder sonstigem. Die Welt entwickelt sich weiter im Guten und im Schlechtem. Das lässt sich nicht aufhalten.
1985 ist mein Geburtsjahr. Natürlich weiß ich nicht, wie man damals gedatet hat. Eine Schreibmaschine hatten meine Eltern Anfang der 90 noch. Mit DOS, Norton Commander und Spielen wie Commander Keen und Prince of Persia auf Diskette begann meine Computer Karriere. Später Windows 3.1 und AOL mit seinem nervigen Einwahlton, blockierter Telefonleitung und Abrechnung pro Minute.
Die Zeit sehne ich nicht zurück.
 
  • #12
Warum sollte ich das feiern. Natürlich möchte ich nicht darauf verzichten. Trotzdem muss man das doch nicht feiern. Ich kann mich noch an meinen ersten Internetanschluss erinnern. Es war ein analoges Modem. Wenn man im Internet war konnte man nicht telefonieren. Ich weiß nicht ob das noch jemand kennt. Wenn sich das Modem eingewählt hat hat man das gehört. Trotzdem ist Internet nicht schlecht und möchte nicht darauf verzichten.
 
  • #13
Ich bin 34 Jahre, meine Geschwister sind noch jünger. Wir kennen sehr wohl noch die Zeiten ohne Internet.

Da das Internet in meinen Augen und durch die Erfahrung mit meinen Patienten mehr Nach- als Vorteile hat (rein bezogen auf die Menschlichkeit, die Kommunikationsart und die Beziehungsgestaltung untereinander), käme mir nicht in den Sinn das zu feiern.
Ich würde eher den Geburtstag des Telefons feiern. DAS war eine eindeutige Bereicherung! ;)
 
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  • #14
Hallo @Magnus 😅, das wusste ich ja gar nicht, dass es was zu feiern gab. Aber meine "Zeit" waren die 70 ziger und 80ziger, da ich 1954 ziger Jahrgang bin. Ich weiß nicht, ob hier jemand vielleicht aus Berlin den TIP oder HOBO noch kennt. Da haben wir Mädchen auf Kontaktanzeigen geantwortet...auweia! Unsere Mutter hatte noch die "Oberaufsicht" und fieberte mit und wollte alles wissen. Waren das Zeiten. Wenn ungewollte "Verehrer" anriefen (Festnetz), konnte man eine ganze Weile nicht ans Telefon gehen, bis dieser es aufgab. Falls wir doch quatschen wollten, in aller Ruhe, zog sich das Telefonkabel quer durch den Korridor unserer großen Altbauwohnung in Friedenau und die ganze Familie höre irgendwie mit..;), war dat schön.
Jetzt möchte ich das Internet wirklich nicht mehr missen, aber ich nutze es auch eher sparsam, wie @Cassel schon so schön schreibt.
Um uns zu informieren lasen wir Zeitung und hörten Radio. Ich war so 40/41 als ich mit einem ordentlichen Computer, Floppis und Disketten anfing...
 
  • #15
Ach Heide, das gute alte Festnetz. In Österreich hat zu 90% kein Festnetz mehr und wenn ist das Festnetz nur noch bei den Firmen vorhanden. Das Radio war auch in meiner Unizeit sehr wichtig. Wir hatten damals(1985) im Rheinmaingebiet sogar 4 Programme( HR3, SWR 3, BR3 und AFN).

Heute informiert man sich durch das Internet und früher durch die Zeitung. Die neuste Zeitung war schon um 6.00 h in meinen Briefkasten.

1985 hatte ich Dates durch die Mensa oder durch div. Musikkonzerte. Man sprach direkt und dies ohne Apps.
Eine Frau, die man bei den Stones, Queen, Pur usw. getroffen hat har ok, aber eine Frau die lieber Heino, Roy Black usw. hört, war nicht so ok für mich.

Ja und die Computer mit Floppis waren sehr speichersparsam. Für Windows 3.1 reichten 5 MB und Windows 10 will über 200 MB und nach oben ist der Weg frei.

Vielleicht erkennt man auch beim Wort Disketten wie alt man ist. Frage ich jetzt meine Nichte(13) nach einer Diskette, dann schaut sie mich wahrscheinlich sehr komisch an. Disketten waren ja damals sehr neu und man benutzte die Magnetbänder nicht nur für den Walkmen, sondern auch für Computerdaten.

Ach, ja die Preise für die Computer sind ja auch sehr gesunken. Mein 1. PC hat ca. 2500 DM gekostet und einen Laptop bekommt man schon für 400 €.
2020 kommt man durch WLAN kabellos ist Netz und 1990 nur durch Kabel.

BTW: Man feiert ja nicht nur Geburtstag für das Internet, sondern auch den Geburtstag für die Waschmaschine, Fernsehen, Flugzeug, usw.
 
  • #16
Danke für die Erinnerung, Magnus.
Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge. Gespannt wie ein Flitzebogen saß ich vor dem Computer und tippte eine URL , der Rechner rödelte ewig bis sich dann gaaanz langsam eine Seite aufbaute. Und wie hab ich mich gefreut, als es klappte. Ich mache ein Piccolöchen auf. Prost!
 
  • #17
Danke für die Erinnerung.... ich kann mich noch gut an meinen ersten Basic-Computerkurs erinnern. :oops:🤓

Ich finde das Internet ist die großartigste Erfindung unserer Zeit.

Happy Birthday W.W.W.🥳
 
  • #18
Da das Internet in meinen Augen und durch die Erfahrung mit meinen Patienten mehr Nach- als Vorteile hat (rein bezogen auf die Menschlichkeit, die Kommunikationsart und die Beziehungsgestaltung untereinander), käme mir nicht in den Sinn das zu feiern.

Das wäre aber die Lernaufgabe.
Wie kommuniziere ich im anonymen Raum, wie gestalte ich die Netikette mit?

Am Ende des Internets steht immer noch die Mensch - sein Kommunikationsverhalten, sein Bindungsverhalten, Konsumverhalten, etc.

Der/die User*in entscheidet selbst, wie man sich verhalten möchte.
Vielleicht zeigt das Internet Mängel auf, die früher nur verborgener waren?

Ich muss nicht erreichbar sein, ich kann meine Werte selbst gestalten... Und ich entscheide, wie ich das Internet nutze.

Ich finde es gerade als Informationsquelle faszinierend - selbstverständlich sind die Informationen zu hinterfragen, zu prüfen - aber trotzdem so umfangreich Wissen zu erlangen, war früher nicht möglich.
Breite Diskussionen, Vernetzung von Menschen mit bestimmten Interessen - die Welt ist vielfältigee, bunter geworden.

Oder anderes Beispiel - Ich benötige ein spezielles Ersatzteil, ein bestimmtes Produkt. In den Weiten des Netzes werde ich fündig. Mich freut das.

Dass die Möglichkeiten des Internets einen fordern und teilweise überfordern, ist klar, nur - damit zum Anfang, wir müssen lernen, damit in einem Maß umzugehen,, wie es für uns richtig ist.
Ich muss auch im Internet nichts, ich kann.

W, 51
 
  • #19
Ich “muss“ gar nichts, sondern ich “darf“ etwas.
Wenn jetzt 5 oder 10 neue Freuen im Internet sind, dann muss ich sie auch nicht anschreiben, sondern ich darf sie anschreiben.

Durch das Internet sind auch andere Möglichkeiten vorhanden. Wenn jetzt ein Makler ein Haus oder Wohnung verkaufen möchte, dann kann der Makler ja auch das Objekt per Video im Internet schon präsentieren und anbieten.
Dann sehe ich als Kunde, ob mir das Objekt zusagt oder ob ich es überhaupt in natura sehen möchte.

Anderes Beispiel: Durch das Internet wissen wir ja, dass es kein Auto made by Germany mehr gibt, sondern nur developed by Germany. Nehme ich jetzt BMW, MB, VW usw. auseinander, dann weiß ja der Benützer, dass sein Auto nicht in Deutschland zu 100 % hergestellt wurde. Manches in Frankreich oder in Tschechin und manches außerhalb von Europa. Solange 75% in D hergestellt wurde, dann ist es noch in deutsches Produkt. Das gilt auch für die Produkte von Bosch. Der neue Kühlschrank von Bosch muss nicht automatisch zu 100 % D sein. Darüber hat vor dem Internet keine Zeitung geschrieben. Wenn ich etwas von Miele kaufe, dann war automatisch deutsch.
 
  • #20
ich kann mich noch gut an meinen ersten Basic-Computerkurs erinnern
Oh, danke, Joggerin. Von einem Basis-Computerkurs wusste ich auch noch nichts. Basic hatten wir damals auf dem Gymnasium. Vielleicht waren ja auch nur 3 oder 4 junge Frauen beim LK Mathe im Kurs. Wenn ich ein Treffen mit den jungen Frauen wollte, dann ging zu Real und programmierte eine Endlosschleife und die jungen Frauen waren noch schlimmer wie ich. Da lasten sie über den Verkäufer, weil er nach wusste, warum der Computer ihren Namen endlos am PC runterleiert. Man konnte auch nette Dates im Supermarkt haben und brauchte kein Internet.:)
 
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