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  • #1

"Erfahrungsbericht": Alleine im Museum

Heute besuchte ich ganztags den Louvre in Paris. Wie mir aufgefallen ist, war ausser mir kaum jemand alleine auf Entdeckungstour. Ich frage mich, ob Internetpartnerbörsen nicht bald die einzige Möglichkeit sind, jemanden kennenzulernen, wenn das eigene Umfeld am Arbeitsplatz hierfür nicht geeignet ist. In der Freizeit sind Gelegenheiten, zumindest in meinem Fall rar gesäht, wie sich heute beispielhaft zeigte. Wie sieht Ihr das? (w/35)
 
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  • #2
Spannende Frage. Ich (m, 32) habe auch den Eindruck, dass sich die Partnersuche mehr und mehr auf das Internet verlagert. Die Paare scheinen sich dabei nicht nur über Singlebörsen, sondern auch über soziale Netzwerke zu finden. Ich erkenne zwar die Vorteile einer Suche via Internet, schließe diese Option für mich aber absolut aus, weil es mir einfach zu unpersönlich und ... ja ... unromantisch ist. Vermutlich nehme ich mir damit selbst einige Chancen, aber ich kann mich einfach nicht überwinden.

Davon abgesehen ist der Louvre aber auch nicht unbedingt die beste Adresse um Männer aufzureißen. ;-D
 
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  • #3
Bei mir (m/36) ist es ähnlich. Ich habe einen männer dominierten Beruf, und meine Mitarbeiter sind alle Männer, auch bei den Kunden und Geschäftspartnern ist es ähnlich.
Ich komme aus der Dresdner Ecke, Museen gibt es viele. Und wenn man allein hingeht, findet man niemanden der dort auch allein hingeht. Habe ich jedenfalls noch nicht erlebt. Familien und Gruppen auch mal ne Gruppe junger Frauen. Ob da eine dann, wenn ihre Freundin daneben steht, auf männliche Entdeckungstour geht?
In letzter Zeit habe ich eher bein Einkaufen durch Blickkontakt gemerkt, dass da welche sind, die auch alleine Einkaufen. Aber das Kühlregal ist eben sehr unromantisch.....
 
  • #4
Ich gehe gerne und oft alleine ins Museum oder auf andere Kulturveranstaltungen. Ich mache leider die gleiche Erfahrung wie du: Fast niemand außer mir ist dort allein, und wenn, dann haben die Männer trotzdem Eheringe an und die Frau geht derweilen vielleicht shoppen ;-). Ich dachte auch mal, dass das Museum doch DER Ort sein müsste, um interessante, kulturinteressierte Männer kennen zu lernen, aber leider...

Bessere Erfahrungen habe ich übrigens im Café gemacht - wenn ich mich dort ein paar Stunden mit einem Buch alleine hingesetzt und ab und zu mal hochgeschaut habe, bin ich schon häufiger angesprochen worden. Probier das doch mal aus.

Insgesamt kann man sich aber tatsächlich nicht darauf verlassen, dass man bei Unternehmungen alleine Männer kennen lernt. Neben Internet. Arbeitsplatz und Freundeskreis eignen sich Vereine, politische Parteien, Ehrenämter, Sportvereine und Netzwerktreffen ganz gut für die Partnersuche. Also all jene "Vereinigungen", wo Menschen regelmäßig zusammen kommen, um ihr Hobby oder ähnliches auszuüben.
 
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  • #5
Wie sollte man denn in einem Museum überhaupt jemand kennenlernen, auch wenn dieser alleine ist? Ich bin auch oft alleine in Museen und schau mir da halt interessiert die Ausstellungen an, auf die anderen Besucher hab ich da noch nie besonders geachtet und könnte daher gar nicht sagen, ob die alleine, zu zweit oder in Gruppen unterwegs wären.

m.
 
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  • #6
Ich gehe durchaus alleine in Museen, und mir fallen auch Details auf, über die ich gerne mit jemand reden würde. Ich käme aber nie auf die Idee, eine mir sympathisch erscheinende , attraktive Frau im Museum in ein Gespräch verwickeln zu wollen. Das wäre mir zu aufgesetzt. Der Louvre ist als Balzplatz glaub eher ungeeignet.
 
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  • #7
Als Mitarbeiterin in einem Museum kann ich dir sagen, dass dort eher die ältere Klientel die in Rente einfach auch die Freizeit hat, unterwegs ist. Da dann auch gerne Reisegruppen, die Führungen buchen. Ansonsten eher Frauen und Paare im Urlaub. Studenten die bestimmte Fachrichtungen studieren. Kunstgeschichte ist auch eher ein Frauending. Ein weiterer Teil der Männer die so sehr kulturinteressiert sind, dass es sie alleine in Ausstellungen und Museen treibt, werden dich nicht als Zielgruppe entdecken können ... Ausstellungseröffnungen: Auch oft ein schwieriges und der Norm eher unangepasstes Publikum.
 
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  • #8
Kürzlich fiel mir auf, dass die Senioren so über 70, 80 das noch können und es nicht aufgesetzt finden (warum auch?), einfach mal locker ins Gespräch zu kommen. Und wenn über Medikamente gefachsimpelt wird;) Die sind da viel lockerer als die jüngste Generation, wo man sich beim ersten Kennenlernen in freier Wildbahn-wenn überhaupt-nach dem facebook-account des anderen erkundigt. Wie absurd ist das denn? (Immer wieder beobachtet). Schade und wahnsinnig verklemmt... bloss kein offenes Interesse zeigen.
w.
 
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  • #9
Ich w35 gehe oft alleine ins Museum an sehr unterschiedlichen Orten in Europa. Ich wurde da wirklich noch nie angesprochen. Obwohl ich wirklich selber gerne Ausstellungen besuche. Ich habe aber auch einzelne Personen gesehen. Wobei die Mehrzahl schon gemeinsam Ausstellungen besucht. Selber hätte ich als Frau den Mut nicht dazu ein Mann ansprechen.
 
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  • #10
Ich gehe auch hin und wieder alleine ins Kino, allein in Ausstellungen, fahre alleine in Urlaub und treffe dort sogar manchmal auf die Spezies "Single-Mann" (oder besser gesagt: den "Allein-unterwegs-Mann" - über das Single-Dasein ist damit ja noch nichts gesagt). Es wäre doch vermessen zu glauben, dass man sich allein aufgrund der Tatsache, jeweils allein unterwegs zu sein, zusammen tun müsste. Ich jedenfalls habe selten das Bedürfnis, mich ausgerechnet demjenigen anzuschließen, der im Museum allein unterwegs ist, denn in 9 von 10 Fällen ist der Mann einfach nicht mein Fall. Zu alt, zu intellektuell, zu bieder oder sonstwas. Ich finde es auch grauenvoll, dauernd mit dem Single-Scanner durch die Welt zu laufen. Sobald ich merke, dass ich damit anfange, schalte ich den Scanner wieder aus.
 
  • #11
Liebe FS, das mag in Paris so sein. Geh mal ins Brandhorst in München oder in die Pinakothek der Moderne dort um die Ecke. Da geht sowas von die Post ab...
 
  • #12
kommt doch auf das Museum an.. das Frankfurter Filmmuseum wird wohl mehr Männer anlocken als eine Expressionisten Kunstausstellung.. mal davon abgesehen müsstest du da schon mehrere tage pro Monat hingehen um mal einen Treffer zu landen.. weil meistens gehen Menschen doch eher selten in ein Museum..(und noch seltener die männlichen Menschen)
 
  • #13
Ich besuche Kunstausstellungen und Vernissagen mit tlw. den berühmtesten Bildern und Kunstobjekten dieser Erde. (Dali, Picasso, Monet, Jugendstil, usw. - aber auch die Moderne)

Die meisten Besucher sind Paare von geschätzt ca. 30 - 80 J. alt.
Oder einzelne Frauen, aber gruppenweise. Und intensiv mit sich und ihrer Gruppe beschäftigt. Kein Blick für andere Besucher.
Einzelne Frauen weniger. Die suchen dann Besucher oder Gruppen, die sie bereits kennen.
Das Gleiche dann draußen im Park. Und noch mehr gruppenweise abgeschottet in der anschl. Gastronomie.
Alle auf gehobenem Niveau.

An einer sehr ungewöhnlichen und daher interessanten Picasso-Skulptur versuchte ich Gespräche zu beginnen. Aber selbst dafür war kaum Interesse. Sowohl über die Skulptur, als auch Gespräche darüber.
Mir schien, als ob ich der Einzige wäre, mit Kunstinteresse für dieses Objekt ?

Man sollte dabei für die Kunst interessiert sein. Für Kontakte und flirten m.E. wenig geeignet, und schwieriges Terrain. Selbst wenn man sich mit dieser Kunst auskennt, oder sich vorher eingelesen hat, um mitreden zu können.

Mir scheint, die Leute kommen eher, um an dem gesellschaftlichen Ereignis teil zu nehmen, und später darüber mitreden zu können. Die Kunst scheint Nebensache oder gar nur Alibi-Funktion ?

Während des ersten Date u.a. gemeinsam eine alte Kirche besichtigt. Aber die Frau war so sehr mit der Kirche beschäftigt, daß dort kaum unser Gespräch fortgesetzt werden konnte, obwohl ich es mehrmals versuchte. (Natürlich diskret, man ist ja schließlich in einer Kirche).
Das gleiche Ergebnis befürchte ich in Museen. Selbst wenn Beide sich für das Museum interessieren.

In einer TV-Reportage datete ein Mann versch. Frauen auf einem Volksfest. Aber dort gab es soviel Ablenkung, das zum daten selber zuwenig Gelegenheit gab.

Besser, bei den ersten Dates nichts besichtigen, sondern sich auf den Gegenüber konzentrieren.
Höchstens eine nette Umgebung oder schöne Aussicht, während des Dates.
Aber eben vorsicht vor zuviel Ablenkung.
 
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  • #14
Ich m/ 48, gehe oft dann letztendlich doch alleine ins Museum und auf kulturelle Veranstaltungen (Konzert, Theater), weil die Frauen, die ich frage, nicht mit mir mitgehen wollen oder mir im letzten Moment abgesagt haben. Manchmal bleibe ich dann sogar auf der 2. Karte sitzen, die ich ausgelegt habe. Es stimmt, dass Frauen kunstinteressierter sind als Männer, man solte also meinen, es sei eine gute Gelegenheit für einen Single-Mann, Frauen dort anzusprechen, habe ich auch schon probiert. Wird aber meist als Majestätsbeleidigung aufgefasst, wenn man eine attraktive Frau, die auch, etwa in einer Ausstellung, alleine unterwegs ist, anspricht. Holt man(n) sich oft böse Abfuhren.
 
  • #15
Ich gehe oft in London in Museen und staune immer wieder einerseits ganz generell über die vielen Leute und das offenbar sehr grosse Publikumsinteresse, andererseits auch über die nicht wenigen jungen Leute und v.a. auch nicht selten unbegleitete junge Frauen. Eigentlich ein "Paradies" – nur war ich bisher leider immer zu schüchtern, mal eine anzusprechen…
 
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  • #16
Das Louvre ist wahrlich nicht geeignet, um jemanden kenne zu lernen. Viel zu groß und unpersönlich. Konzentriere dich lieber auf kleinere Museen, Veranstaltungsorte etc.
 
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  • #17
Ich gehe auch häufig allein speziell in Kunstmuseen, schon beruflich bedingt. Eine partnerschaftliche Kontaktanbahnung käme mir dort nicht in den Sinn, obwohl ich mit anderen Besuchern, oft auch männlich, durchaus ins Gespräch komme. Es ist schon denkbar, dass Besucher gern mit anderen Besuchern ins Gespräch kommen würden, sich aber nicht trauen, da sie von vornherein zu viel Respekt vor den ausgestellten Kunstwerken und den "heiligen" Ausstellungshallen zeigen. Für meinen Geschmack herrscht im Museum immer noch eine zu ehrfurchtsvolle Atmosphäre.

Gerade wenn ich meine, hier einen zukünftigen Partner ansprechen zu wollen, würde ich es dann überhaupt wagen, etwas zur Kunst zu sagen: es könnte ja daneben gehen, weil der andere besser Bescheid weiß. Smiley
w
 
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  • #18
Ich habe auch den Eindruck. Allerdings gefällt mir das nicht so, weil ich das Kennenlernen über das Internet als ziemlich unromantisch und unpersönlich empfinde. Allerdings steht es ja auch frei, einfach so im Alltag Menschen anzusprechen. Egal, wohin sich die Konvention gerade bewegt. Das kann auch auf der Straße oder im Supermarkt sein.
 
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  • #19
Ich kann zum Kennenlernen ausserhalb des Internets auch sehr Ü30-Partys und Ü30-Discos empfehlen, ich bin dort einige Male mit netten Männern ins Gespräch gekommen (woraus sich auch zwei längere Affären entwickelt hatten), z.B. in der Schlange vor dem Eingang, an der Bar sitzend und auch mitten auf der Tanzfläche. Allerdings nur, wenn ich alleine unterwegs war, nicht mit einer Freundin zusammen, dann ist man mehr auf die Freundin konzentriert.

Und das Kennenlernen über das Internet kann übrigens sehr romantisch sein, mein jetziger Freund und ich hatten uns drei Wochen lang immer persönlicher und romantischer werdende Mails geschrieben, bevor wir uns das erste Mal getroffen hatten.

w 48
 
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  • #20
Ehrlich gesagt geht man für mich mit 35 noch in die Disko, oder meinetwegen eben in ein gehobeneres Abendcafe, oder mal ins Fitnessstudio, oder auf einen Stadtbummel/in den Park oder ins Freibad. Du bist doch jung und keine altbackene Dame. Denn so klingt es fast, oder du liest zuviele Liebesromane.

Den Märchenprinzen in Paris zu finden, ist sowas von höchst unwahrscheinlich, wenn du nicht jedes Wochenende dort dein Zelt aufschlägst.

Und ein Museum ist für mich kein Partytreff.

Wenn man schon einmal im Leben die Gelegenheit hat, ins Louvre zu gehen, dann hätte ich auch lieber für die Kunstgegenstände ein Auge, als für Männer. Außerdem, was soll es dir bringen, wenn du in Paris dann auch noch einen Franzosen kennenlernst? Aufgrund der Entfernung würde es ohnhin nicht klappen.

Realistisch gesehen finden die meisten Leute ihren Partner direkt in unmittelbarer Nähe, in Kreisen, Vereinen, unter Freunden und Bekannten, mit denen sie häufiger verkehren. Dort würde ich mal mein Auge aufschlagen. Alles andere wird sinnlos sein.
 
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  • #21
Ich gehe in ein Kino, weil ich mich für die dortige Kunst interessiere und nicht für irgendwelche Frauen, die dort vielleicht anwesend sein könnten.
Und was soll das bringen, wenn man nicht weißt, ob die jeweilige Frau Single ist und Interesse hat.
 
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  • #22
Es geht auch anders. Eine Freundin erzählte mir mal, dass ein bestimmtes Hamburger Museum sonntags als heimlicher Single-Markt gilt. Eine Kollegin von hat dort sogar ihren jetzigen Mann kennen gelernt. Und auch besagte Freundin wurde von ihrer Tochter darauf aufmerksam gemacht, dass sie im Visier so einiger Männer gewesen sei. Ich glaube, das probiere ich mal aus.
 
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  • #23
Wenn Du Dir aber auch ausgerechnet den Louvre erkörst. Als ob es keine besseren Möglichkeiten gäbe, in einer Ausstellung mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen! Also, ich würde als männlicher Single eine Frau, die gerade ein Bild z.B. von Otto Müller betrachtet, sofort fragen, ob sie sich auch so würde malen lassen. Oder ob sie schon mal in der Südsee war. Oder Hund, oder Katz'.
 
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  • #24
Ich (w) gehe häufig in Museen... manchmal alleine, manchmal mit Freundinnen und/oder Freunden. Ich gehe dorthin, weil mich die Ausstellungen interessieren und habe noch nie auf die anderen Besucher geachtet. Ich denke nicht, dass man unbedingt im Internet nach einem Partner suchen muss. Das habe ich noch nie getan. Es ist sehr wohl möglich, im RL neue Leute kennenzulernen. Aber das Museum ist meiner Ansicht nach der falsche Ort dafür.
 
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  • #25
Ich erkenne zwar die Vorteile einer Suche via Internet, schließe diese Option für mich aber absolut aus, weil es mir einfach zu unpersönlich und ... ja ... unromantisch ist. Vermutlich nehme ich mir damit selbst einige Chancen, aber ich kann mich einfach nicht überwinden.
Wie schade für dich!
Ich habe vor ein paar Jahren meinen Mann so kennen gelernt, und ich kenne viele andere glückliche Paare, die sich via Internet gefunden haben. Es war weder unpersönlich noch unromantisch, in keinem einzigen Fall.
 
  • #26
Grins

sorry liebe FS
In der Freizeit sind Gelegenheiten, zumindest in meinem Fall rar gesäht, wie sich heute beispielhaft zeigte.
Aber ein Kunstmuseum ist nun wirlich kein idealer Ort Männer kennenzulernen. Das war auch in unserer Elterngeneration nicht anders.
Klar kannst Du in der Freizeit Männer kennenlernen- beim gemeinsamen Hobby- am besten in einem Verein. Laut Statistik immer noch die beste Partnerbörse, noch vor dem Netz und dem Studium (Arbeitsplatz liegt nur deshalb so weit vorne weils Studium eingerechnet wird). Geh Tanzen, Sporteln, Musizieren....
Ich hab in den Vereinen die meisten Paare sich finden sehen, am Arbeitsplatz nur einmal.

Und sooo schlecht ist das Netz nun auch wieder nicht, meine Liebste hätt ich in der Freiziet nie kennengelernt...
 
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  • #27
Der Thread ist spannend. Manchmal ändert sich jetzt ja auch die Perspektive, mit der Frau etwas betrachtet. Ich komme auch gelegentlich mit Männern in einem bestimmten Museum ins Gespräch, mir ist aber noch nie aufgefallen, dass sich hier verstärkt Single aufhalten, es steht ja nicht dran. Und da ich eigentlich nur an die Kunstwerke denke, die ich vor mir sehe, schätze ich Gespräche darüber evtl. nicht ganz korrekt ein. Tipps sind immer willkommen, besonders wenn es sich um Kunst handelt.
 
  • #29
Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Museumsbesuch oder den Besuch anderer Veranstaltungen. Die Hauptsache ist, es macht Freude und man geht nicht hin, um jemanden kennenzulernen sondern in erster Linie, weil man selber interessiert an der eigentlichen Veranstaltung ist.

Ich finde das sehr abstossend und unhöflich, jemand einfach so plump anzusprechen!

m.
Das empfindet der eine so - der andere so. Auch hier muss ein Exempel statuiert werden.
 
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  • #30
Ich finde das sehr abstossend und unhöflich, jemand einfach so plump anzusprechen!
Ja, klar, jemanden phantasievoll anzusprechen ist plump, dreist und unhöflich. Und für das, was einer attraktiven Frau tagtäglich auf der Straße begegnet und ausschließlich auf niedere Instinkte abzielt, hat die deutsche Sprache vermutlich überhaupt keine Vokabeln mehr zu bieten, weil plump und unhöflich ja schon für Ansätze gemeinschaftlicher Kunstbetrachtung vergeben sind.