• #1

Er hat sich verliebt aber rational gegen mich entscheiden...

Habe über EP im April einen Mann (er 42/ ich 38 ) kennengelernt. Ich habe mich verliebt und er sagt er hätte sich auch in mich verliebt, soweit so schön... Er hat sich zwischenzeitlich bei EP komplett abgemeldet. Nun ist es aber so, dass er befürchtet, wir passen nicht zusammen, da unsere Prägungen und Interessen zu verschieden sein könnten. Was ich nur bedingt nachvollziehen kann. Meine eigentliche Frage ist, wenn tatsächlich auch bei ihm Gefühle für mich da sind (woran ich nicht zweifel), wie kann "Mann" diese rational unterdrücken und sich mit dem Kopf dagegen entscheiden? Er schreibt heute per sms "...wenn ich gestern sehr rational war, dass mußte sein. Auch mir tut das weh..." (Er ist ledig, ungebunden, hat keine Kinder, derzeit berufliche Sorgen) Bitte helft mir zu verstehen, wieso Kopfentscheidungen über die Gefühle gestellt werden... ich könnte das nicht...
 
  • #2
Na ja, das ist doch wohl selbstverständlich!

Es geht nicht um "Kopf ODER Gefühle", sondern um "Kopf UND Gefühle". Sowohl das Herz als auch der Kopf müssen ja sagen, das ist absolut notwendig.

Zur einer erfüllenden Partnerschaft gehört es natürlich, dass die Gefühle stimmen, also Sympathie, Welenlänge, Chemie, Verliebtheit, später Liebe, aber mindestens ebenso wichtig ist Kompatibilität in bezug auf Lebensstil, Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Freizeitverhalten, Gewohnheiten und Vorlieben, Intelligenz, Bildung und Qualifikation, Charakter und Persönlichkeit, Freundeskreis und Familie sowie Lebenszielen wie Kinderwunsch oder Hausbau. Wichtige Facetten der Persönlichkeit sind dabei zum Beispiel die Einstellung zu Distanz vs. Nähe und zu Dominanz vs. Unterordnung.

Sehr viele Beziehungen scheitern, weil Menschen nur auf Gefühle achten und nicht berücksichtigen, ob sie überhaupt zusammen passen und ähnliche Ansichten, Interessen oder Lebensziele haben. In einer Partnerschaft wil man einen Weg zusammen gehen -- da ist es wichtig, dass man denselben Weg gehen will.

Er handelt klug und vernünftig, wenn er den Kopf nicnt ignoriert. Wirf ihm nicht vor, dass er das eine dem anderen Vorzug gibt, sondern begreife, dass beides gleichzeitig erfüllt sein muss.
 
G

Gast

  • #3
Wahrscheinlich muß er für sich die Situation unter Kontrolle bekommen, um emotionale Achterbahnfahrten zu vermeiden.
Vielleicht ist er mit eurer Beziehung zur Zeit überfordert, wenn er zeitgleich berufliche Probleme hat.
 
G

Gast

  • #4
Kopfentscheidungen können sehr leicht über Gefühle gestellt werden, das macht eigentlich jeder Mensch ständig und ist auch notwendig. Das ist letztlich der Grund dafür das wir einen Kopf haben damit wir uns nicht nur von Gefühlen leiten lassen.
Wir schlucken Ärger runter, unterdrücken den Impuls einfach nur das zu tun wonach uns ist und entscheiden uns für das von dem wir überzeugt sind dass es das beste für uns ist.

Ob das bei dem Mann den du kennengelernt hast wirklich der Fall ist kann ich nicht sagen, aber je nachdem wie unterschiedlich ihre seid kann das wirklich eine sinnvolle Entscheidung sein oder eine ziemlich übertriebene Reaktion. Was davon der Fall ist kann man ohne genauere Informationen nicht sagen.
 
G

Gast

  • #5
ich kann das auch nicht.
wir sind demnach eher gefühlsmenschen. menschen wie dieser mann, von dem du schreibst, sind eher verstandes-sach bezogene typen. uns fallen also sachliche dinge schwerer und den andern halt die emotionalen.

von daher siegt bei ihm der verstand. er kann im gegenzug nicht so gut nachvollziehen, wie man emotionen über alles stellt.

vorwerfen kann man dies einander nicht, den jeder ist wie er ist und kann kaum aus seiner haut, da diese dinge wohl prägungs-typfrage ist.
ob 2 in diesen bereichen versch. typen zusammen passen, zusammen können, ist individuell.

mir persönlich wäre jemand, der auch eher emotional ist wie ich, lieber, weil ich mich dann verstandener und angenommener fühle. andere wiederrum brauchen vieleicht genau das gegenstück.

es tut mir leid für dich, das tut weh, ich weiss. aber versuche es so zu sehen; da er eher der vernunfttyp ist, ist es am ende vieleicht sogar besser, wenn ihr kein paar geworden seit. denn evtl würdest du dann in ein paar monaten hier schreiben, das du an seiner seite emotional verhungerst. das kanns ja auch nicht sein, oder?
 
G

Gast

  • #6
Er ist ein MANN und handelt entsprechend. Es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als seine Entscheidung zu akzeptieren.
Es geht im Leben NICHT immer darum zu verstehen, hier ist Akzeptanz von deiner Seite aus gefordert.
Verstehen wirst du es nie. Das gibt deine Frage schon her und deine eigene Äußerung, du könntest so nicht handeln. Wobei dies auch nicht die Frage ist. Er kann nicht wie du.
Habe das auch erfahren. Wenn es sich so verhalten hat, wie er mir sagte, dann war es keine Frage der Gefühle, sondern der Situation und der aus seiner Sicht erforderlichen Entscheidung. Und die war nicht pro, sondern contra. - Das einzige Manko ist, dass er zu feige war, mir das auch genau so zu sagen. Da bist du doch im Vorteil. Du weißt von vornherein, da von ihm dir mitgeteilt, genau Bescheid umd somit woran du bist. -
Das ist das Leben, Dinge passieren, ob wir sie (immer) verstehen ist nicht die Frage, sondern wie wir damit umgehen und was wir im Weiteren daraus machen und für uns als Extrakt daraus ziehen.
Fazit - bei mir war - und sollte bei dir sein: Es hat nicht sollen sein.
Finde dich einfach damit ab. Das wird dauern, aber das geht. Du musst es wollen und (ihn) loslassen. Denn unglücklich wirst du eher sein als er, denn er hat seine Entscheidung getroffen und das ist der Ausgangspunkt für sein weiteres Leben. Also, wie gesagt, lass los.
 
G

Gast

  • #7
Stecke selbst gerade auch in so einer Situation. Es ist DIE HÖLLE.

Gefühl: die eine Liebe meines Lebens gefunden, geradezu eine Amour fou.(Beidseits.)
Intuition: sagt zu 66-75%, das kann aber nicht gutgehen; obwohl die Frau sagt, sie will "Purzelbäume machen" für unsere Beziehung.
Ratio: sagt, es ist Wahnsinn.

Ratio:
Lebensziele wirklich kompatibel?
Interessengebiete?
Nähe - Distanz - Problematik (erheblich unterschiedliche Sichtweisen)
nicht vollständiges Vertrauen meinerseits (aufgrund Historie, überwiegend aber eben nicht ausschließlich von vor der Beziehung)
materielle Unausgewogenheit und (!) unterschiedliche Ansprüche diesbezüglich
zwei "Alpha-Tierchen"
schließlich "Altlasten" (beide)
Ergebnis: permanente Achterbahnfahrt und in der Konsequenz Beeinträchtigung in allen Lebensbereichen - wegen weniger aber intensiver Glücksmomente?

Sehr schwierig.

Versuche, die Beziehung zu beenden, habe ich gemacht. Wir leiden beide darunter wie junge Hunde.

m/45
 
G

Gast

  • #8
Mir ist es auch so mit einigen EP Partnern ergangen. Ich glaube Männer handeln mehr nach ihrem Verstand, als Frauen. Sie haben ein Raster im Kopf und arbeiten beim Kennenlernen der Frau die einzelnen Punkte ab. Die meisten Frauen sind gefühlsbetonter, wenn sie sich in einen Mann verlieben. Der Mann kalkuliert wie schnell er wieder von der Frau gefühlsmäßig weg kommt und kalkuliert, wann er die Nächste aus EP "ausprobieren" kann.

Es werden über die Profile Anspruchshaltungen und Begehrlichkeiten entwickelt. Das hat mit dem wahren Leben nicht sehr viel zu tun.

Da er nun Schluß gemacht hat bzw. andere Dinge/EInstellungen/ Hobbys/ Neigungen wichtiger findet, als mit Dir ein Paar zu bleiben, kannst Du es nur akzeptieren und diesen Mann abhaken. Sein Trennungsschmerz wird jedenfalls sehr bals vorbei sein und dann stürzt er sich auf die Nächste, während Du noch leidest und hoffst.

Werde mal wütend !
 
  • #9
Wann meintet Ihr denn, dass Ihr Euch verliebt habt? April ist ja noch nicht so lange her. So richtig Zeit, Euch kennenzulernen, hattet Ihr ja nicht.
 
  • #10
Du musst es akzeptieren, auch wenn Du es nicht verstehst.....

Es geht wirklich um "Kopf UND Gefühle". Sowohl das Herz als auch der Kopf müssen ja sagen, das ist absolut notwendig.

Ich hatte kürzlich eine 2 jährige Beziehung, die in Sachen Gefühle von beiden Seiten nicht offen gelassen hat. Also der Teil einer erfüllten Partnerschaft, die Gefühle stimmen, also Sympathie, Wellenlänge, Chemie, Verliebtheit, später Liebe, war gegeben. Wir haben aber die ebenso wichtige Kompatibilität in Bezug auf Lebensstil, Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Freizeitverhalten, Gewohnheiten und Vorlieben, Intelligenz, Bildung und Qualifikation, Charakter und Persönlichkeit, Freundeskreis, einfach ignoriert. Mehr und mehr wurde dies zum Problem und wir haben uns getrennt, sind jetzt gute Freunde und haben die Trennungsgründe akzeptiert. Es tat trotzdem sehr weh und tut es manchmal immer noch. Ich bin froh, dass es diese Freundschaft gibt, wir fühlen uns darin beide stark. Wir haben uns mit dem Kopf gegen unsere Partnerschaft und mit dem Herz für eine wunderbare Freundschaft entschieden.
 
G

Gast

  • #11
Ich (w) habe auch schon gleich gehandelt, wie der Mann den Du getroffen hast. Obwohl bei beiden Gefühle da waren. Für mich müssen sowohl Kopf als auch Gefühle ja sagen zu einer Beziehung. So wie es Frederica beschrieben hat.
Und trotzdem bin ich eher ein Gefühlsmensch. ... Ich habe einfach gemerkt, dass man sich nicht "nur" auf die Gefühle verlassen kann.
 
G

Gast

  • #12
Ich (w) kann ihn gut verstehen und stimme Frederika voll zu. Bei mir ist es so, dass mir auch wichtig ist, dass mein Verstand den Gefühlen folgen kann. Oft gibt es sofort eine innere intuitive Verbindung zu einem Menschen, aber wenn man eine Beziehung sucht, dann ist auch der Alltag wichtig. Und da kommt dann die Kompatibilität von Interessen und Lebenszielen etc. ins Spiel.
Wenn das alles vorwiegend nicht passt, gibt es zwei Möglichkeiten:

Beide Partner sind sehr kompromissbereit und arbeiten lange daran, einen gemeinsamen Weg zu finden, um glücklich und zufrieden zu sein und sich gegenseitig zu bereichern.

Oder man trennt sich, weil nach den anfänglichen Verliebtheitsgefühlen eben die Ernüchterung eintritt und es einem oder beiden zu mühsam ist, eine gemeinsame Basis zu schaffen.

Was mir auch schon passiert ist: Wenn die Chemie und die Gefühle "ja" sagen, und der Kopf "nein", kann sich das nach einiger Zeit ändern, weil innerlich Arbeit geleistet wird: Man sucht dann nach Lösungen, um die Diskrepanzen doch zu überbrücken. Aber das halten viele Menschen nicht durch, und es fühlt sich dann von anfang an so an, als wäre man schon zig Jahre verheiratet und müsste um eine gemeinsame Verständigungsbasis ringen. Nur reife und opferbereite Menschen schaffen diesen Kompromiss und werfen ihre bisherigen Erwartungen zum großen Teil über Bord. Nur mit bestimmten ethischen oder seelischen Prinzipien würde ich nie brechen. In solchen Partnerschaften lernt man sehr viel über sich selbst und andere und kann darin Glück finden, gemeinsam zu wachsen.

Unmöglich ist also nichts, aber wahre Liebe lässt dem anderen immer die Wahl und drängt zu nichts, ohne sich dabei selbst aufzugeben.

w45
 
G

Gast

  • #13
Für mich sieht die Situation (auch der Fall #6) irgendwie nach fiesen PSYCHO Nähe/Distanz-Spielchen aus. ER hat seine Entsheidung getroffen, und ER weint sich bei der FS aus, dass es IHM weh tut?! Ich würde auch sagen, das ist der richtige Zeitpunkt richtig wütend zu werden und selber die Beziehung konsequent und ohne weitere Erklärungen und Diskussionen (vor allem per sms!) beenden, mit anderem Wort "abhacken". Ich würde min.90% geben dafür dass das Blatt sich wendet. Es mag sein, dass Leute nicht zusammenpassen, aber die Argumentation (auch bei #6) gibt mir einige Bedenken in die Richtung Beziehungsunfähigkeit. Wenn man sich mit dem Kopf gegen Gefühle entscheidet, ist es (wie Frederika schreibt) wirklich klug und vernünftig. ABER dann steht man dazu und leidet nicht wirklich darunter (leidet ja, aber sehr kurz und fühlt sich trotz dem "Leiden" doch irgendwie befreit) Und man duskutiert nicht seine Probleme mit dem partner, den man eh verlassen hat/verlassen möchte!
 
  • #14
Danke für die Antworten...
Heute denke ich, dass seine Gründe (Prägung/Interessen und seine beruflichen Sorgen) vorgeschoben sind. Ich befürchte, er kann sich leider emotional schwer auf andere einlassen. Es geht ihm u.a. wegen seiner beruflichen Situation schlecht, aber er redet mit niemandem darüber, leidet still vor sich hin und "muß das mit sich ausmachen"... Meine Versuche, ihn zu beruhigen, trösten will/kann er gar nicht annehmen. Das tut mir so leid, aber er will keine emotionale Unterstützung annehmen und ich befürchte, er könnte sie auch nicht geben, ginge es mir mal schlecht. Ich mag diesen Mann so sehr und kann ihm aber nicht helfen. Ich finde das so traurig, weil er ein sehr liebenswerter Mensch ist, den ich nun abhaken muß, damit es mir wieder besser geht...
 
G

Gast

  • #15
Nach der Trennung v meiner Frau (nach 17 Jahren) - hatte ich mehrere Affairen , 3-4 Monats Beziehungen . Da war ich emotional auch völlig Kalt - wollte letztendlich nur Abwechslung und Sex....aber keine wirkliche Beziehung (Lebenspartner). Nach 3 J. traf ich die Frau wo alles passte....und dann lernte ich wieder zu lieben , zu kämpfen.......und Vertrauen zuzulassen.
 
  • #16
Beide Partner sind sehr kompromissbereit und arbeiten lange daran, einen gemeinsamen Weg zu finden, um glücklich und zufrieden zu sein und sich gegenseitig zu bereichern.

...Wenn die Chemie und die Gefühle "ja" sagen, und der Kopf "nein", kann sich das nach einiger Zeit ändern, weil innerlich Arbeit geleistet wird: Man sucht dann nach Lösungen, um die Diskrepanzen doch zu überbrücken. Aber das halten viele Menschen nicht durch, und es fühlt sich dann von anfang an so an, als wäre man schon zig Jahre verheiratet und müsste um eine gemeinsame Verständigungsbasis ringen. Nur reife und opferbereite Menschen schaffen diesen Kompromiss und werfen ihre bisherigen Erwartungen zum großen Teil über Bord. Nur mit bestimmten ethischen oder seelischen Prinzipien würde ich nie brechen. In solchen Partnerschaften lernt man sehr viel über sich selbst und andere und kann darin Glück finden, gemeinsam zu wachsen.
w45
Sehr schön geschrieben. Darin liegt auch die Erkenntnis, dass die Vorstellung wie ein Partner und die Beziehung sein sollte nur eine Vorstellung ist und sie (die Vorstellung) häufig in diesem oder jenem Punkt von der Realität abweicht. Ich denke, erst wenn man sich mit dieser schmerzhaften Einsicht auseinander gesetzt hat, kann jeder Partner sich gegenseitig so sehen, wie er ist und sich mit seinen starken und schwachen Seiten anfreunden, mit kleineren Unstimmigkeiten und Inkompatibilitäten konstruktiv und nicht destruktiv umzugehen lernt. Es ist wahrlich ein schmerzhafter Prozess, sich von der Idealvorstellung des Partners und der zu führenden Partnerschaft definitiv zu verabschieden. Ein Prozess, der nicht ohne Ernüchterung und Enttäuschung verläuft, wie wir das wohl alle mindestens einmal erfahren haben.

Denn gibt man die Beziehung auf und geht bald eine neue ein, "erkauft" man sich zugleich stets die selbe Problematik, die nach der Verliebtheitsphase sich so richtig manifestiert: nur der Akteur ist jemand anders. Der neue Partner wird - wenn nicht in den gleichen Bereichen - doch in anderen Inkompatibilitäten vorweisen, der dritte und vierte ebenfalls...
 
G

Gast

  • #17
Wie Du schreibst, ist er ein Mann, der nicht fähig ist, sich auf andere einzulassen. Er ist nicht imstande, mit einem Partner durch dick und dünn zu gehen. Dafür reicht ihm er selbst. Ich kenn das, mein Ex ist vom selben Schlag. Das Zwischenmenschliche ist ihm fremd.

Es bleibt nichts anderes übrig, als sich genauso rational gegen so einen Partner zu entscheiden, denn als solcher taugt er nichts, trotz vorhandener Gefühle unserereseits.
 
G

Gast

  • #18
...ach na ja, wenn ich von mir ausgehe und ehrlich bin, dann weiss ich nicht, ob es bei solchen vermeintlich rationalen Entscheidungen mit der Vernunft immer so weit her ist. Sich seiner Sache nicht sicher sein ist etwas anderes... Ich meine, wenn man womöglich die Liebe seines Lebens, seinen Seelenverwandten oder für sich einen besonderen Menschen gefunden hat, den man nicht mehr bekommt, gibt man so etwas doch nicht leichtfertig her... Psychospielchen? Möglich, muss aber nicht unbedingt der Fall sein. Mir ist es auch einmal so ergangen; das war eine Zeit, in der ich nicht sehr stabil, ausserdem noch dazu arbeitslos war und an einem gewissen Punkt in diesem Augenblick nicht mehr sonderlich erwünscht vorkam. Also habe ich den Kontakt abgebrochen, nur um später dann doch festzustellen, dass ich auf das Gefühl der Resignation hereingefallen bin und es nicht mehr rückgängig machen konnte. Ich bin mir darüberhinaus vorgekommen, als hätte ich online jemanden "aus Vernunft" erschlagen... So kann's auch gehen; jedenfalls habe ich später nie mehr ein Profil gelöscht ;)

m(45)