• #1

Er hat mich (30) wegen meiner Tochter (5) verlassen - Wie komme ich darüber hinweg?

Hallo,
ich lese nun schon sehr lange in Foren mit und dachte, nun trau ich mich mal selbst.

Vor ungefähr zwei Monaten hat mich (30) mein Partner (29) verlassen. Wir waren ein jahr zusammen und sehr verliebt. Er hat mir immer, auch zur Trennung noch, gesagt, dass ich die tollste Frau bin, die er sich wünschen kann. Und wir passen tatsächlich auch sehr gut zusammen (hichsichtlich Wertvorstellungen, Freizeitgestaltung, ...) Ich habe eine Tochter, sie ist knapp fünf. Er hat sich nun getrennt, weil er einfach nicht akzeptieren kann, dass es nicht sein Kind ist. Dass immer noch der Vater mitredet, dass wir also (zB. wegen eines Umzugs etc.) nie komplett allein Entscheidungen treffen können. Ich habe ihm seine Zweifel oft angemerkt und versucht ihn mit aller Kraft zu unterstützen, weil ich dachte, dass man das überwinden könnte, wenn man sich liebt. Meine Tochter und er hatten schon Schwierigkeiten, sie hat ziemliche Revierkämpfe geführt. Dennoch wurde sogar das am Ende eher besser. Wir hatten tolle familienhafte Wochenenden, aber gerade dann hat es ihn irgendwie immer wieder mit der Keule eingeholt, dieses "Sie ist nicht dein Kind!" in seinem Kopf. Schließlich hat er sich getrennt.

Schließlich hat er sich dann von uns getrennt. Wir hatten noch ein bisschen Kontakt, wegen Sachen austauschen und so. Nun gar nicht mehr. Das alles ist zwei Monate her und es tut tierisch weh. Ich vermisse ihn schrecklich und meine Tochter erzählt auch noch oft von ihm...

Ich weiß, mit so einer Einstellung kann es nicht klappen. Ich habe wirklich alles versucht, fühlte mich aber oft zwischen den Stühlen. Auch wenn das natürlich nicht schön ist, vermisse ich die Zeit mit ihm furchtbar und wünsche mir tatsächlich noch immer, dass er zurück kommt.

Nun habe ich gar keine richtige Frage irgendwie... Ich weiß, dass nur jemand der Richtige für uns sein kann, der mit dieser Situation klar kommt. Ich wollte nur mal hören, was ihr dazu sagt. Er vermisst mich auch sehr, dass hat mir eine Freundin von ihm erzählt - sogar meien Tochter vermisst er hin und wieder. Gibt es eine Chance, dass er zurück kommt? Hat jemand vielleicht schon einmal ähnliches erlebt? Wie kommt man über eine Trennung hinweg, wenn sich doch beide lieben. Ich hatte echt schon schlimme Trennungen (die vom Vater zum Beispiel), aber so gelitten habe ich echt noch nie.

Vielen Dank schon einmal und viele Grüße!
 
  • #2
Ob er zurückkommt, kann ich mir nicht zusammenreimen. Ich stimme Dir zu, natürlich ist nur der Mann der Richtige, der mit der Situation klarkommt. Du klingst auch nicht so, als würdest Du Deiner Tochter alles durchgehen lassen und immer zu ihr halten, obwohl Dein Partner recht hat.

Du kannst nichts machen. Es müsste bei ihm der Wunsch entstehen zurückzukommen, weil er merkt, dass seine Ansicht eng ist, dass er nur mit SEINEN Kindern zusammenleben kann. Aber es gibt nunmal auch solche Menschen. Manche wollen sich auch nicht mit Problemen auseinandersetzen, wie diese Revierkämpfe z.B., und wählen gleich einen Kinderlosen. Zumal er noch so jung ist, dass es noch nicht so viele Frauen als potentielle Partnerinnen gibt, die schon ein Kind haben.

Er müsste es in sich erkennen, dass die Trennung viel schlimmer ist als die Revierkämpfe und die "Einmischung" Deines Ex in die Beziehung. Aber das kann man nicht beschleunigen. Und selbst wenn er es erkennt, könnte er lieber Trost woanders suchen.

Wie kommt man über eine Trennung hinweg, wenn sich doch beide lieben
Das ist eine sehr schwere Sache, weil allgemein ja gedacht wird, dass wenn man liebt, alles glattlaufen müsste (manche denken das schon bei Verliebtheit). Eigentlich läuft es auf "es hat nicht sollen sein" hinaus. Liebe allein reicht nicht für eine gute und für alle schöne Beziehung. Manchmal muss man sie opfern, weil der Rest des Lebens nicht stimmig ist für den anderen.

Ihr wart nun auch nur ein Jahr zusammen. Also die richtigen Probleme, die auftreten, wenn man die rosa Wolke ein bisschen verlassen hat, kennt ihr noch gar nicht, denke ich. Ich meine, habt ihr schon zusammengewohnt? Das ist schon für Paare ohne Kinder eine Herausforderung.
Ich habe eine Tochter, sie ist knapp fünf. Er hat sich nun getrennt, weil er einfach nicht akzeptieren kann, dass es nicht sein Kind ist.
Hier z.B. decken sich eure Wertvorstellungen in einem äußerst wichigen Punkt nicht.
 
  • #3

Sehr unwahrscheinlich. Er hat mit 30 die eigene Familienplanung im Sinn und will eigene Kinder. Das ist legitim und nachvollziehbar. Würdest Du mit 30 einen 30jährigen alleinerziehenden Mann daten und auf eigene Kinder verzichten?

Wenn Du ehrlich zu Dir bist: nein.
Und das ist auch verständlich.

Deshalb nicht persönlich nehmen...es liegt nicht an Dir! Es ist eben seine legitime Lebensplanung.

m, 39
 
  • #4
Ich bin bei so etwas ratlos, weil ich die Argumentation nicht so ganz verstehen kann. Warum meint er Deine Tochter wie ein Vater behandeln zu müssen? Kann er doch gar nicht und kann auch niemand von ihm erwarten.

Wenn Du ihn nicht unterbewußt in eine Papa-Rolle schieben wolltest, warum sollte ihn Deine Tochter stören? Am wahrscheinlichsten ist aber er fand einfach keinen Draht zu ihr, das kennst Du bestimmt selber, es gibt Kinder mit denen kommt man nicht klar. Und gerade wenn er selber noch eigene Kinder haben möchte, wäre das ja so ziemlich das Schlimmste für Deine Tochter. Eine eigene Tochter die er von ganzem Herzen liebt und Deine Ältere als geduldetes Anhängsel.

Auch Deine Tochter wird mit 5 Jahren schon Erwachsene und auch Kinder kennengelernt haben, mit denen sie nicht warm wird und wo sie unbewusst Ablehnung gespürt hat.
 
  • #5
Liebe allein reicht nicht für eine gute und für alle schöne Beziehung.
Dann war es auch keine Liebe. Die Tochter ist ein Teil der Frau, gehört zu ihr. Wenn ich Menschen liebe, dann nehme ich ALLE Aspekte der Persönlichkeit und des Lebens an. Sobald es zum Handel kommt- das mag ich, das nicht, dass will ich und das muss weg wie Hund, Kind, Gewicht, blöde Freunde und und und- dann ist das nur Egobefriedigung, aber keineswegs Liebe. Ja, echte Liebe ist selten, ja glückliche Paare kann man an einer Hand abzählen - aber weil die meisten Menschen noch zu sehr im eigenen Ego verstrickt sind und nicht erkennen ( wollen), dass Liebe in erster Linie Demut und Dienen bedeutet. Hier ist kein Platz für Egospielchen und Egobefriedigung. Kein" ich will", sondern " ich gebe". Nein, kein Geben und Nehmen, sondern tatsächlich nur Geben. Na, wer will sich dem anderen hundertprozentig (er)geben? Eben. Deswegen verharren die meisten in unbefriedigenden Verhältnissen.
 
  • #6
Was ich ganz wichtig finde:
Sag nie, niemals, auch nicht andeutungsweise deiner Tochter, dass er weg ist wegen ihr.
Sieh zu, dass sie es niemals hört, wenn du das anderen sagst.
Wenn sie das hört, könnte sie einen Knacks für's Leben bekommen.

w 51
 
  • #7
Das ist auch eine sehr klassische Situation.
Wenn ein Mann mit einer Frau zusammengeht die bereits Kinder mitbringt, dann ist das in den seltensten Fällen eine Beziehung. Das ist eher eine WG oder Interessengemeinschaft. Ich habe so etwas auch schon hinter mir, nein Danke.
Wenn ich dann noch lese dass der Ex-Mann ständig den Kopf reinhält wegen Kindern, Unterhalt oder was auch immer - da haben die wenigsten Männer Lust drauf.

Das ist auch EIN Grund warum Single Moms lange allein bleiben. Die meisten Männer wollen mit Kindern von anderen Männern nicht in einer "Beziehung" zusammenleben.
Wenn die Kinder noch sehr jung sind (sagen wir maximal 1-2 Jahre) ist das zumidest für die Kinder noch unproblematisch. Ansonsten ist das für alle Beteiligte auf Dauer nicht gerade angenehm und die meisten Männer wollen das einfach nicht.
Und das mit der "Vaterrolle" ist eben ein weiters Problem. Seit Millionen von Jahren hat der Mann in einem "Haushalt" mit Kindern eine gewisse Vaterrolle inne, das hat nix mit wollen zu tun. Natürlich funktioniert das hier regelmässig nicht, da die Evolution mit den modernen Haushalten des 21.Jhdt nicht kompatibel ist.
Lange Rede kurzer Sinn: Mit Single Moms eine Beziehung einzugehen wollen die wenigsten Männer, bei denen die das trotzdem tun halten die wenigsten durch. Auch wenn man(n) die Frau noch so mag, es funktionert nicht. Hart aber wahr.

Ja ich weiss, viele lügen sich da gerne selbst etwas vor und sagen jetzt dass ich Quatsch erzähle, aber die Welt ist so wie sie ist. Und solche Geschichten wie diese geben mir einfach recht.

M,43
 
  • #8
Hallo liebe FS, ja, Trennungen sind schrecklich und das Leid ist so zermürbend ... Aber bitte überlege gut, ob Du tatsächlich diesen Menschen an Deiner Seite haben möchtest. Meiner Erfahrung nach trennen sich Menschen, wenn nicht genug Gefühl vorhanden ist, um mit allen Widrigkeiten des Lebens/des Alltags fertig zu werden! Nicht wegen der „Existenz“ eines kleinen Mädchens! Dein Partner ist offensichtlich nicht in der Lage gewesen, auch mal zurückzustecken, Verantwortung zu übernehmen usw., das ist in Ordnung für ihn, aber für Dich als Mutter komplett unbrauchbar. Mein Exmann brachte zwei Kinder mit, ich meine Tochter und die Tatsache, dass die Ehe scheiterte, lag an unserem Unvermögen, Probleme konstruktiv zu lösen, jedoch nicht an dem Dasein von Kindern ... schöne Anekdote am Rande: Letztens lernte ich einen Mann hier kennen, zwei süße Mädchen (8,11), meine Tochter ist inzwischen 19 und sehr selbständig, wir schrieben und telefonierten, wollten uns auch treffen. Er entsprach genau meinem „Beuteschema“ und noch dazu sieben Jahre jünger und war sehr interessiert. Beim letzten Telefonat vor unserem Treffen erzählte er mir dann von seinem WE mit den Kindern, dass das so anstrengend gewesen sei und dass er das nicht immer könne/wolle ... so viel zu dem Thema, Mann muss nicht die fremden Kinder akzeptieren, nö, man kommt ja mit den eigenen schon nicht zurecht. Solche Partner braucht kein Mensch bzw. keine Mutter! Die Frage nach dem Date hat sich dann natürlich erübrigt, denn obwohl meine Tochter erwachsen ist, brauche ich einen Menschen an meiner Seite, der nicht beim ersten Wind umfällt. Du kannst sicher sein, dass sich dieses Unvermögen auf viele andere Situationen übertragen lässt. Sei stark, liebe und erziehe Dein Kind zu einem stabilen Menschen, alles andere findet sich, das schreibt Dir eine Mama, die die letzten acht Jahre ihre Tochter alleine großgezogen hat und jetzt erst wieder auf dem Dating-Markt unterwegs ist;))
Viel Glück für Dich!
 
  • #9
@frei genau das wollte ich noch schreiben, hab‘s vergessen!
Wir müssen uns doch alle der Situation stellen, dass aufgrund des Trennungsverhaltens die Situation des Datens eine ganz andere ist, als sie es noch vor einigen Jahren war! Der erste Versuch einer Familiengründung scheitert bei einigen/vielen und dann? Machen sich einige auf in die zweite Runde und das ist auch gut so! Mit Kindern und den Erfahrungen aus der ersten Beziehung sucht man weiter! @Skydiver Du sollst keinen Rollenbildern entsprechen, sondern Rollen mit Leben füllen! Es ist durchaus möglich, mit AE‘s eine erfüllte Partnerschaft zu führen, wenn diese eigenständig und reflektiert und nicht bedürftig leben! By the way, wenn Du an die anderen gerätst, denen, die das noch nicht so hinbekommen, solltest Du mal Dein eigenes „Beuteschema“ überdenken! Vielleicht kannst Du einfach bei den wirklich eloquenten AE‘s einfach noch nicht punkten. Nur mal so, als Gedankenanstoß
Also, meiner Meinung nach bleibt uns gar keine Wahl, als uns in dieses Abenteuer zu stürzen, ansonsten machen wir halt unsere (gedanklichen) Grenzen dicht ... Anlehnung an das politische Geschehen durchaus erwünscht
 
  • #10
Ich denke auch, die Überschrift er hat mich wegen meiner Tochter verlassen führt in die Irre.
Er konnte/wollte es eben nicht! Und ein Leben mit einem Freund der nicht richtig will, ist auch nicht schön.
Deshalb bist weder du noch deine Tochter weniger wert!
 
  • #11
Ach, und bevor ich wieder hier einen Schreikrampf bekomme, was ist denn mit den ganzen Single-Dads? Wo sollen wir denn die unterbekommen und wer will die denn? Oder sind das dann die „Restpfosten“ für die aussortierten Single-Moms, die keiner möchte? Ganz ehrlich, schön, dass ich 52 Jahre alt bin und ab und zu den Kopf schütteln darf
 
  • #12
@Nikita09
Also hier geht es nicht um mich und mein Beuteschema, ich lasse ausserdem ganz schön die Finger von Single Moms :)
Mein Beuteschema ist ein anderes und das funktioniert so weit noch ziemlich gut BTW.
Aber so wie das aussieht bin ich da wohl kein Einzelfall, da das "Problem" sehr weit verbreitet ist und das komischerweise in allen westlichen Industrie- und Wohlstandsstaaten. Also muss da ja was dran sein ;-)
"Es ist durchaus möglich mit AE's....."
Ja Ja Ja, es ist durchaus möglich. Es ist auch möglich im Lotto zu gewinnen oder Pudding an die Wand zu nageln. Das ändert aber nichts an der Tatsache dass das in den allermeisten Fällen aber eben NIX wird. Und das ist eigentlich auch logisch, aber jetzt komme mal einigen Leuten mit Logik :)

M,43
 
  • #13
Vielen Dank. Ich finde eure Antworten sehr wertvoll. In eine Rolle gedrängt habe ich ihn nie. Ich habe ihn immer bestärkt seine eigenen Grenzen zu setzen. Meiner Tochter habe ich natürlich nicht gesagt, dass es an ihr liegt. Ich denke auch nicht, dass es so ist, sie kann nichts dafür, sie war immer da mit ihrer eigenen Persönlichkeit und dazu gehören bei Kindern in dem Alter vielleicht auch diese Revierkämpfe. Vielleicht hat sie auch gemerkt, dass er ihr gegenüber verhalten auftritt. Was hier Aktion und was Reaktion war, kann ich im Nachhinein gar nicht mehr sagen. Nein, es liegt an ihm. Er wollte nicht so selbstlos sein, sich auf diese Konstellation einzulassen, sondern verfolgt lieber seinen Lebensplan (eigene Kinder, Unabhängigkeit etc.). Das werfe ich ihm nicht vor. Was ich ihm vorwerfe ist nur, dass er das erst nach einem Jahr feststellte, als wir alle schon sehr tief drin hingen. Das schmerzt natürlich. Zudem hat er sich äußerst ambivalent verhalten. Er war es, der immer von zusammenziehen anfing und sich dann selbst davon distanziert hat, wieder anfing usw. Das zeigt mir schon, wie sehr er auch an mir hing. Leider eben nur an mir - und das reicht nicht. Zu mir gehört eben noch jemand.
 
  • #14
Mit 29 hat er noch die Chance eine Frau ohne Kinder zu finden und generell ist es in seinem Alter noch leicht überhaupt eine Partnerin zu finden. In nur fünf Jahren sieht das schon ganz anders aus.
Es tut weh, aber es bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dich damit abzufinden. Er war immerhin ein Jahr mit Dir zusammen, wird also versucht haben sich damit zu arrangieren und abzufinden.
Sieh nach vorn und stell bei den nächsten Männern gleich am Anfang klar, ob es für sie ein Problem ist oder nicht.
 
  • #15
Er müsste es in sich erkennen, dass die Trennung viel schlimmer ist als die Revierkämpfe und die "Einmischung" Deines Ex in die Beziehung.
Männer mit einem mittleren bis schwachen Selbstbewusstsein haben mit dem Kontakt zum Ex der Freundin aber ein großes Problem, emotional, nicht rational, auch nicht steuerbar.
Zudem hat er sich äußerst ambivalent verhalten. Er war es, der immer von zusammenziehen anfing und sich dann selbst davon distanziert hat, wieder anfing usw.
Sehr unreif und menschlich unverantwortlich- da kann man nur hoffen, dass auch er diesen Fehler nicht zweimal macht.
Und gerade wenn er selber noch eigene Kinder haben möchte, wäre das ja so ziemlich das Schlimmste für Deine Tochter. Eine eigene Tochter die er von ganzem Herzen liebt und Deine Ältere als geduldetes Anhängsel.
Das sehe ich auch so.
Es ist durchaus möglich mit AE's....."
Ja Ja Ja, es ist durchaus möglich. Es ist auch möglich im Lotto zu gewinnen oder Pudding an die Wand zu nageln.
AE- Gebashe, vergleich zweier Ereignisse mit unglaublich unterschiedlicher Eintreffenswahrscheinlichkeit - alle AEs, die ich kenne, und die auf Partnersuche waren, haben inzwischen wieder Partner. Geht es dir auch so gut, Skydiver?

Alle anderen Ex AEs, die ich kenne, wohnen auch zusammen- ich bin da die Ausnahme, mein Partner und ich haben getrennte Wohnungen im gleichen Haus, unmittelbar übereinander, mit nur von uns zu nutzender Hintertreppe, also Maisonette- artig. So eine Wohnlösung kommt auch sehr eigenständigen Menschen beiderlei Geschlechts und den Kindern aus der Vorbeziehung zugute,- das kann ich nur empfehlen.

Ansonsten: das war einfach der falsche Mann.
Sei umarmt! Du triffst schon noch den Richtigen.
Versuche es mal mit Männern, die auch Kind(er) haben.
 
  • #16
Hatte auch mal sowas erlebt. Das ganze Theater ging ne Woche, danach ergriff ich die Flucht von Haus und Hof und verschwand komplett aus dem Dunstkreis dieses alleinerziehenden Vaters.

Die Tochter war da 11 Jahre alt. Sie unternahm alles in der Woche, mich zu vergraulen. Sie schlief bei Papi im Bett. Ihre langen schwarzen Haare sah man dann auf dem Laken am nächsten Morgen. Wüßte man nicht, daß die von der Tochter waren, würde man denken, der Typ hätte ne schwarzlanghaarige Freundin.
Sie stand tuschelnd mit Papi irgendwo in der Ecke, grüßte nicht, die Situation wurde immer skurriler.

Ich sprach ihn darauf an, daß das nicht geht. Eigentlich dauerte es nur von Mo-Fr. Am Freitagabend haute ich schon ab mit meinen Sachen und verließ das Anwesen in Bayern.
Der Mann selbst war nicht in der Lage, die Tochter in die Schranken zu weisen.
Dorfbewohner erzählten mir später, ich solle mir nichts daraus machen, er habe sonst niemanden.

Tja, der wird bis heute keine Frau gefunden haben....ha ha.
 
  • #17
it etc.). Das werfe ich ihm nicht vor. Was ich ihm vorwerfe ist nur, dass er das erst nach einem Jahr feststellte, als wir alle schon sehr tief drin hingen. Das schmerzt natürlich. Zudem hat er sich äußerst ambivalent verhalten. Er war es, der immer von zusammenziehen anfing und sich dann selbst davon distanziert hat, wieder anfing u
Tja, warum hast DU seine Ambivalenz zugelassen? Ich glaube nie im Leben, dass Menschen erst nach gewisser Zeit " plötzlich" anders sind. Anzeichen gibt es immer und zwar von Anfang an. Wenn man aufhört, sofort ins Bett zu springen und eine Beziehung zu spielen, stattdessen sich wirklich Zeit nimmt, den Menschen kennenzulernen, den man ins eigene Leben holt, das gilt VOR ALLEM für AEs beider Geschlechter, dann ist das zwar keine Garantie, aber auf jeden Fall eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine gelungene langjährige Beziehung.
 
  • #18
Das ist auch EIN Grund warum Single Moms lange allein bleiben. Die meisten Männer wollen mit Kindern von anderen Männern nicht in einer "Beziehung" zusammenleben.

Völlig richtig und nachvollziehbar. Und andersherum ist es genauso, eine Frau um die 30 würde sich ebenfalls nicht mit einem gleichaltrigen alleinerziehenden Mann einlassen, das passt einfach nicht:

Hatte auch mal sowas erlebt. Das ganze Theater ging ne Woche, danach ergriff ich die Flucht von Haus und Hof und verschwand komplett aus dem Dunstkreis dieses alleinerziehenden Vaters.

Ebenfalls richtig gehandelt.

Das werfe ich ihm nicht vor. Was ich ihm vorwerfe ist nur, dass er das erst nach einem Jahr feststellte, als wir alle schon sehr tief drin hingen.

Ihr habt euch ineinander verliebt, da denkt man in jungen Jahren nicht alle Facetten durch. Insofern würde ich weder Dir noch ihm einen Vorwurf machen.

Schau nach vorne, Du bist jung, attraktiv und kannst für Dich passende Männer kennen lernen. Dabei solltest Du auf keinen Fall Deine Ansprüche runterschrauben, sondern eben pragmatisch denken. Es gibt auch alleinerziehende Väter Anfang Mitte 30 die mit Dir sicherlich eine bereichernde Beziehung führen wollen.

m, 39
 
  • #19
Ich denke es ist für Dich nur schwerer zu greifen als vorherige Trennungen...weil es keine bösen Streits gab, keine Entfremdung, nichts was die "bekannten" Gründe sind.

Das es "nur " am Kind liegt, welches man liebt= liebenswert ist und nicht weil Du doof, schwierig oder zickig bist.

Ich habe selbst länger gebraucht zu verstehen, warum ich früher gewollt und gleichzeitig als AE nicht gewollt war.
Vorallem nicht, wo ich selbst unkompliziert mit übernommen wurde und später adoptiert.
Ok der biologische Vater glänzte auch durch Abwesenheit.

Aber uns gibt es nun mal nicht allein und auch bei mir hängt immer noch ein Exmann und Vater dran.

Letztendlich aber hat die Mutter in mir über "das Weib" gesiegt.
Und ich finde das es mit die ehrlichsten und verständlichsten Gründe zur Trennung sind.
Ich möchte Dich aber die Kinder nicht und natürlich ein, ich lieb Dich nicht.

Bei mir war es damals ein Blick auf meine Jungs, während wir pottdreckig aus dem Wald kamen.
Ein Mann der mein Herz berührt hatte, meinte den Abend vorher, dass er nicht wüsste ob er das ganze Paket will.
Ich schaute in die lachenden Gesichter meiner Söhne, nahm mein Handy und schrieb ihm:
Sind wir zuviel, bist Du zuwenig!

Dabei ist es bis heute geblieben.
Deshalb meine ich, dass Du auch umdenken solltest.
Dein Traummann kann nur sein, der sich für Dich ohne Zweifel traumhaft verhält und ein solcher geht eben nicht.
 
  • #20
... was ist denn mit den ganzen Single-Dads? Wo sollen wir denn die unterbekommen und wer will die denn?

Na, da gibt es doch tolle Statistiken.

Alleinerziehende Männer sollen demnach wesentlich begehrter sein, als alleinerziehende Frauen. Es soll sogar Frauen geben, die sich regelrecht auf solche Männer stürzen!?

Ich habe mich schon oft gefragt, warum das so ist.

Es muss wohl daran liegen, dass Frauen im allgemeinen opferbereiter und leidensfähiger sind ... und natürlich Kinder mögen. In seltenen Fällen soll es allerdings auch Frauen geben die sagen: Männer mit Kindern, nein danke.
 
  • #21
Alleinerziehende Männer sollen demnach wesentlich begehrter sein, als alleinerziehende Frauen. Es soll sogar Frauen geben, die sich regelrecht auf solche Männer stürzen!?
Ich habe mich schon oft gefragt, warum das so ist.
Als ich schwanger war, hat sich mein Kindeserzeuger davon gemacht ( später ist er dann wieder aufgetaucht, leider... )
Ich hatte mich schnell gefangen, nach vorn geblickt und dann u.a. versucht, andere Frauen in ähnlicher Situation zu finden, z.B. um ein Netzwerk zu weben.
Ich gab eine Anzeige in der Zeitung auf, ganz knapp gehalten, kostete ja Geld: "Schwanger, dritter Monat, Mann abgehauen. Wem geht's ähnlich ?" Nur das, mehr nicht.
Da meldeten sich tatsächlich zwei Frauen, mit denen ich dann auch Kontakt bekam und außerdem etwa 50 Männer, die mich kennenlernen wollten.
Obwohl sie null von mir wussten, nicht mal mein Alter.
Nur dass ich ein Kind bekam und es keinen Mann dazu gab.

Fand ich auch sehr seltsam.
Offenbar fanden sie es toll, Papa spielen zu dürfen.
Aber warum mit einem fremden Kind ? Warum zeugten sie kein eigenes ?
Nun, vielleicht weil sie mit einem schon vorhandenen keine Verpflichtungen eingegangen wären, keinen Unterhalt hätten bezahlen müssen.
Was anderes fällt mir nicht ein.
Pädophilie schließe ich mal aus, diese Männer würden sich dann sicher lieber eine Frau suche, deren Kind schon ein paar Jahre alt ist.

Ich schließe mich an, es gab offenbar Männer, die sich gezielt auf eine Frau stürzten, die ein Kind bekam.
Viele. Ihr müsst bedenken, dass das in Prä-Internetzeiten war.
Die Anzeige erschien in der Tageszeitung meiner geradeso-Großstadt ( 140.000 EW ).


w 51
 
  • #22
Was ich ihm vorwerfe ist nur, dass er das erst nach einem Jahr feststellte, als wir alle schon sehr tief drin hingen.
Das würde ich ihm auch nicht vorwerfen. Ich denke, er war sehr verliebt und wär selbst gern anders und mit der Situation klargekommen. Er leidet sicher jetzt auch noch drunter, dass ihr getrennt seid.
Ich vermute, er hat es gewollt und probiert, und am Ende stellte sich raus, dass seine Lebensvorstellung stärker ist als seine Gefühle.
Wenn man sich geschädigt und verletzt fühlt von einem anderen, denkt man gern schnell, dass er irgendwas hätte tun können, damit es jetzt nicht so schlimm wäre. Aber dabei wird immer vergessen, dass das kein Vorsatz und kaltes Berechnen war.

Ansonsten finde ich es super, wie Du mit der Situation umgehst. Du klingst sehr reflektiert.

Männer mit einem mittleren bis schwachen Selbstbewusstsein haben mit dem Kontakt zum Ex der Freundin aber ein großes Problem, emotional, nicht rational, auch nicht steuerbar.
Ja, aber auch die KÖNNTEN ja eine Erkenntnis haben. Es wird sich zeigen, ob er die haben wird. Ich glaube es nicht, dass einer so schnell so einen großen Entwicklungsschritt macht, aber es ist die einzige Möglichkeit.

Ich habe mich schon oft gefragt, warum das so ist.
Ich glaube, diese Männer wirken treu und umsorgefähig, vielleicht auch so, dass sie weibliche Hilfe brauchen könnten und dankbar sind. Wenn man hier im Forum manche Erfahrungsberichte liest, denkt man das aber nicht mehr so klischeemäßig.
 
  • #23
Alleinerziehende Männer sollen demnach wesentlich begehrter sein, als alleinerziehende Frauen. Es soll sogar Frauen geben, die sich regelrecht auf solche Männer stürzen!?

Ernsthaft, man hat schon einen Bonus als AE, weil die mütterliche Frau denkt, das arme Kind wurde von seiner Rabenmutter verlassen. Ein Mann kann wenn eh nur seine Vaterrolle, wie mit dem Kind Fußball spielen, Pizza bestellen und eine Hörspiel CD einlegen und Kinderlieder singen ist eh unmännlich. Das Kind kann nur gerettet werden von einer Frau. Endlich kommt es pünktlich mit gewaschenen Ohren ins Bett, der Vater kriegt endlich mal wieder eine richtige Mahlzeit und die Frau anschließend auch was sie braucht.
Leider klaffen die Vorstellungen vom Zusammenleben dann oft total auseinander. Von beiden Seiten.

TE,
sich zu entlieben tut weh und dauert auch manchmal lang. Ich hab erst da mit dem Boxtraining abgefangen und mir hat es geholfen und was hatte ich manchmal für eine große Wut und Frust in mir. Du wirst das auch schaffen.
 
  • #24
Als 29 jähriger Mann kann ich eine kinderlose Frau von Anfang-Mitte 20 haben, die in 5 Jahren mit mir eine Famiie mit eigenen Kindern gründet!

Dein Zielmann ist hingegen Mitte 30 und daran interessiert, mit Dir eine Familie mit 1-2 weiteren gemeinsamen Kindern zu gründen. Deine vorhandene Tochter wird ist diese neue Kernfamilien hineinintegriert und nicht umgekehrt der Mann als Patch an Dich und Deine Tochter "angelagert".

Fakt ist übrigens, dass die Jugendämter dem genetischen Vater bei Umzugfragen keine Wahl lassen, wenn die Kernfamilie aus Vater-Mutter und zwei gemeinsamen Kindern (auch weit weg) umziehen möchte. Ganz anders, als wenn die Mutter weit weg mit ihrem "Freund/Lebensgefährten" umziehen möchte! Man bekommt, in echter Familienkonstellation, sogar eine Einbenennung, gegen den Willen des gen. Vaters, durchgedrückt!

Such Dir einen Mann, der mit Dir Nägel mit Köpfen machen will!

V.m48
 
  • #25
Hallo Ewa
Nun, es ist schade wenn eine Beziehung zu Ende geht aber es passiert nun mal.
Das einzige, was ich mich frage: Seine Ambivalenz - hat er diese auch während der Beziehung ausgedrückt? Falls ja, hast du es nicht sehen wollen und somit auch teils schuld am scheitern denn wegschauen löst keine Probleme.
Logisch gibt es AE mit neuen, guten Partnerschaften oder SIngles ohne Kinder mit grausligen Partnerschaften, hier pauschal auszuholen ist dämlich.

Ich bin z.B. kinderlos und für mich käme ein Mann mit kleinen Kindern gar nicht erst in Frage - leider gibt es sehr viele Männer in meinem Alter mit kleinen Kindern, finde ich teils schon mehr als seltsam.
Wenn die Kinder gross und aus dem Haus sind, schaue ich mir den Mann genauer an aber bei Kleinkindern und permanenten Besuchen, WE die sich komplett nach Kindern richten und allem bin ich weg.
Das muss niemand richtig finden ausser mir selber - und genau einmal hatte ich mich darauf doch eingelassen, Es klappte nicht und dann kamen auch Vorwürfe dass ich die Kleinen im Stich gelassen hätte usw. Das ich von Anfang an genau deswegen keine Beziehung wollte und dies immer wieder betont hatte, hat er ignoriert. Ich hatte mich in einem schwachen Moment einlullen lassen und es fast permanent bereut. Vielleicht ging es deinem Ex auch so.
 
  • #26
Ansonsten finde ich es super, wie Du mit der Situation umgehst. Du klingst sehr reflektiert.

Ich mag deine Antworten. Du bist beschwichtigend und emphatisch - beiden Seiten gegenüber. Ich bin das durchaus auch, habe großes Verständnis für ihn und bin tatsächlich sehr reflektiert... Im Kopf funktioniert das gut, im Herzen mag das nicht so recht ankommen, da tuts halt noch immer weh. Und die Vorstellung, dass er sich kurz schüttelt, nach vorn guckt und weitermacht - ungebunden und frei, sticht natürlich sehr.
 
  • #27
Es muss wohl daran liegen, dass Frauen im allgemeinen opferbereiter und leidensfähiger sind ...
Nope.

Es liegt daran, wie hier schon häufiger im Forum festgestellt wurde, daß Frauen bei einem alleinerziehenden Vater anhand der gelebten Realität davon ausgehen daß:
1. er gut mit Kindern umgehen kann, weil er es ja schließlich täglich macht
2. er besser als seine Ex mit Kindern kann, da er die Kinder überwiegend betreut in einer Gesellschaft, wo zu über 95% die Kinder der Mutter zugesprochen werden/bei der Mutter bleiben - er es also "draufhaben" muß
3. er aufgrund seiner Eignung im Umgang mit Kindern (Pkt 1 und 2) sehr wahrscheinlich auch mit den vorhandenen/kommenden Kindern der Frau gut umgehen kann
4. ein alleinstehender Vater mit Kindern prinzipiell ein "Macher" und kein "Erdulder" ist
5. er anhand der Zeugung seiner Kinder bewiesen hat, daß er körperlich dazu in der Lage ist
6. er psychisch und physisch so belastbar ist, daß er Berufstätigkeit eigene Kinder und Hobbys klaglos(!) unter einen Hut bringt (- denn Klagen über ihr schweres Los habe ich bis jetzt IMMER nur von alleinerziehenden Frauen, nie Männern gehört/gelesen)


mMensch50 (und nebenbei rein rechlich ebenfalls AE-Vater durch 8/6 Regelung)
 
  • #28
Klagen über ihr schweres Los habe ich bis jetzt IMMER nur von alleinerziehenden Frauen, nie Männern gehört/gelesen
Stimmt, in diesem Forum nicht, aber hier gibt es, glaube ich, auch kaum Männer, deren Kinder wirklich relevant bei ihnen leben.

Ich kenne aus dem RL genau zwei Männer, die man als AE bezeichnen könnte und beide jammer(te)n sehr.

1. Mein Vater. Nicht wirklich AE, denn obwohl mein Bruder und ich, wir waren drei und vier, in Vollzeit bei ihm lebten, erzog er uns nicht. Betreute uns nicht. Wir waren den ganzen Nachmittag allein zuhause, mein Vater fuhr schnell ins Büro, nachdem er eine Dose Linsensuppe warm gemacht hatte.
Am Abend saß er entweder in seinem Arbeitszimmer oder ging auf Frauenpirsch, wir waren dann auch in der Nacht allein.
Er duschte und kämmte uns nicht und wir mussten uns nicht die Zähne putzen.
Ihm war alles zu viel.
Er wollte uns nicht, nahm uns aber unserer Mutter weg, einzig um sich an ihr zu rächen.
Und an uns, deswegen ließ er uns und alle wissen, wie schwer er es mit uns hat und dass seine Karriere nicht richtig läuft wegen uns.
Dies hat mir kürzlich meine Stiefmutter ( sie kam zu uns, als ich neun war ) wieder gesagt, sie glaubt das wirklich und bis heute.
Ich erinnere mich an Strumpfhosen, die zu klein waren, was unangenehm war und die ich trotzdem trug, weil ich mich nicht traute, ihm zu sagen, dass ich neue brauchte, denn dann bekam ich was von 'ständig fordern' zu hören.
Hundert andere Beispiele.

2. Mein Bruder. Auch nicht wirklich AE, weil seine Frau noch da ist, aber wegen Depressionen komplett ausfällt. Auch nicht wirklich AE, weil er seine Tochter ebenfalls nicht wirklich erzieht.
Auch hier kein Kämmen ( ich nahm sie mit zwei Jahren mit zum Friseur, der ihr die Nester rausschnitt, sie hatte dann einen Meckihaarschnitt ), kein Duschen ( ich bin es, die ihr schonend beibrachte, dass man mit 12 zu müffeln beginnt ), ebenfalls hundert andere Beispiele und ebenfalls keine Zuwendung am Nachmittag, das gleiche Verschwinden im Arbeitszimmer, wenn er, der Lehrer am Nachmittag zuhause ist. Das Kind hat schon vor dem Kindergarten die ganze Zeit allein vor dem Fernseher verbracht.
Mein Bruder jammert und klagt wie verrückt über sein hartes Los, weswegen meine beiden Mütter da immer wieder zum putzen hinfahren und ihm außerdem mit Geld aushelfen, denn er meint, er könne nicht mehr als Teilzeit arbeiten.
Wohlgemerkt, in der verbleibenden Zeit kümmert er sich wenig ums Kind und um den Haushalt.

Ja, sicher Extremfälle, aber dein
ist definitiv nicht richtig.
Übrigens: ich finde es toll, dass du dich richtig um dein Kind kümmerst, Hut ab ! Andererseits sollte das genauso selbstverständlich sein, wie man es bei Frauen findet.
So weit ist unsere Gesellschaft wohl noch nicht.

w 51
 
  • #29
Alleinerziehende Frauen stellen für einen Mann meist nur einen Zeitvertreib da. Die damit verbundenen Probleme wie mangelnde Verfügbarkeit fehlende Flexibilität etc lassen diese Beziehungen meist scheitern. Der deutliche Hinweis das man ein zweisitziges Cabrio fährt, gleich zu Anfang spart unliebsame Überraschungen.
 
  • #30
Wir hatten tolle familienhafte Wochenenden, aber gerade dann hat es ihn irgendwie immer wieder mit der Keule eingeholt, dieses "Sie ist nicht dein Kind!" in seinem Kopf.
Was spielt das denn für eine Rolle, wer das Kind damals (als Ihr Euch noch nicht kanntet) gezeugt hat? Familie ist Familie. Wenn alle übrigen Mitglieder ihn als den Vater in dieser Familie akzeptieren, dann ist er es auch. Und zwar völlig unabhängig von den Genen.
 
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