• #1

Er (29) will keine Kinder,ich (28) schon. Wird er seine Meinung ändern, wenn sich unser Leben mehr entspannt hat?

Wir sind seit 3 Jahren zusammen (er 29, ich 28). Um eine Beziehung zu haben, muss ich dafür zu ihm ziehen und Deutschland verlassen, eine neue Sprache lernen, neues Umfeld aufbauen, neuen Job finden etc. Wahnsinnig viel Aufwand.
Das würde ich auch gern für uns tun, denn sowohl ich, als auch alle um uns rum finden, dass wir gut zusammen passen.

Allerdings waren wir schon oft verzweifelt über die Kinderfrage. Denn für mich ist klar, dass ich einmal Kinder will. Er stellt es sich schrecklich vor, Kinder zu haben und mochte Kinder noch nie und kann nichts mit ihnen anfangen.
Nur ist er erst 29, beendet noch seine Ausbildung, wohnte immer bei anderen und hat sich nach anderen gerichtet, statt sich um sich selbst zu kümmern. Er hilft eigentlich permanent anderen Menschen und stellt ihre Bedürfnisse über seine. Das macht ihn immer wieder erschöpft und er konnte noch nie so wirklich sich um sich selbst kümmern. Wenn wir erstmal zusammen wohnen würden und er dann weniger für andere zur Verfügung stünde, könnte er sich vllt auch mehr entspannen.

Er will unbedingt mit mir zusammenbleiben und hofft, dass er seine Meinung noch ändern wird. Ich sage ihm schon seit einem Jahr, dass für mich nur eine Beziehung mit Kindern in Frage kommt und er bleibt bei mir und beginnt jetzt auch eine Therapie, um Dinge aus seiner Kindheit klarzustellen, die eventuell für seine Missachtung vor Kindern verantwortlich sein könnten. Er wünscht es sich so sehr, seine Meinung zu ändern, damit unsere Beziehung eine Zukunft hat.

Unsere Hoffnung ist, dass er einen Kinderwunsch entwickelt, sobald er sich im Leben mehr entspannen kann. Durch mehr Geld und Unabhängigkeit nach seiner Ausbildung, durch ein eigenes Heim und mehr Zeit für sich selbst.

Ich hoffe, aus der Schwarmerfahrung dieses Forums schlau zu werden.
Wie stehen die Chancen eurer Meinung nach, dass er sich noch ändert?
Sollte ich diese wunderbare Beziehung hinschmeißen, damit ich mehr Zeit habe um einen Partner mit Kinderwunsch zu finden? Oder sollte ich mit ihm bleiben, alle Hürden auf mich nehmen und hoffen, dass er sich noch ändert? Habt ihr vllt noch Ideen, warum er keine Kinder haben wollen würde?

Hat hier vllt jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir erzählen, wie es ausgegangen ist?
 
  • #2
Zunächst einmal betrifft dieses Thema ausschließlich dich und ihn, sonst niemand, es wird dir kaum weiter helfen, wenn dir Leute eine solche Meinung oder eine solche Warnung sagen, denn du bist du und solltest auf dein Bauchgefühl hören und nach deinem Bauchgefühl handeln, ich glaube nicht dass er seine Meinung ändern wird, übrigens es gibt doch einige Männer die keine Kinder wollen, natürlich gibt es auch Frauen die keine Kinder wollen, und ob dein Umfeld euch beide gut findet, dass ihr gut zusammen passt, hat absolut nichts zu sagen, ich bin der Meinung aufgrund des Textes passt ihr nicht zusammen, das wird sich noch herausstellen, ihr habt extrem verschiedene Meinungen, extrem verschiedene Denkweisen und extrem verschiedene Handlungsweisen, das wird euch den zukünftigen Weg versperren, das ist meine überzeugte Erkenntnis. Und noch etwas ganz Wichtiges, es gibt Männer die lassen sich dennoch auf einen Kinderwunsch ein, nur damit die Frau weiterhin bei ihm bleibt, ich denke dass eine solche Beziehung nicht halten wird!
 
  • #3
Habt ihr vllt noch Ideen, warum er keine Kinder haben wollen würde?
Diese Denkweise von dir ist falsch. Es gibt genug Leute, die keine Kinder möchten, die gab es schon immer (man findet in der Literatur immer Mütter und Väter, die auch in früheren Zeiten deutlich machten, dass sie das nicht gern sind). Dafür braucht man keinen konkreten Grund, genauso wenig wie dafür, Kinder zu wollen. Das ist eben eine Gefühlssache. Für dich scheint es unvorstellbar zu sein, dass jemand kein Kind möchte, sondern es muss krankhaft sein.
Diesen Fall gibt es natürlich, aber die Mehrzahl der Leute, die kein Kind wollen, die können eben mit Kindern einfach nichts anfangen. Ich selbst überlege zwar, aber ich könnte auch gut ohne Kinder, denke ich. Mir gehen die meisten Kinder auch schnell auf den Keks, und schon in meiner Kindheit konnte ich mit Gleichaltrigen nichts anfangen, sondern habe mich immer an Erwachsene gewandt (Kindergärtnerin, Lehrerin usw.), mit denen ich mich "ernsthaft" unterhalten konnte. Ich hatte eine tolle Kindheit und tolle Eltern, also da liegt kein Trauma vor oder so.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du alles für ihn aufgegeben hast, obwohl du wusstest, wie er denkt. Das ist doch eins der Themen, an denen eine Beziehung auf jeden Fall scheitert, wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Das klärt man am Anfang und richtet sich dann danach. Und bisher haben ALLE, die ich kenne, die gewartet haben, damit falsch gelegen. Meist hat der andere seine Meinung nicht geändert (denn mit Mitte, Ende 20 weiß die Mehrzahl, was sie will, wenn sie da eine Meinung hat). Oder aber, derjenige hatte dann nach der Trennung mit einem neuen Partner Kinder, weil es da plötzlich gepasst hat - das denke ich bei dir nicht, sonst würde dein Freund ja nicht dir zuliebe eine Therapie anfangen.

Kinder bekommen ist etwas Schönes, aber auch etwas sehr Schweres. Meine Eltern im Freundeskreis sind alle ständig im Stress. Ich stelle es mir sehr schlecht vor, wenn da einer dem anderen zuliebe Ja zu Kindern sagt, dann aber ständig unzufrieden mit diesem nicht sehr leichten Leben ist und dem anderen die Schuld daran gibt, weil der ihn überredet hat. Diese Last würde ich weder auf mich nehmen noch meinen Kindern aufbürden wollen. Muss nicht so kommen, kann aber.

Mein Rat wäre doch die Trennung. Du bist noch jung genug, um jemand anderen kennenzulernen, der Familie im Lebensplan hat. Es sei denn, du könntest auf Kinder verzichten und ihm nicht grollen. Denn wenn die Beziehung so wunderbar ist, dann wäre das auch eine Überlegung, perfekte Partner findet man nicht an jeder Ecke. Die Chance, dass du es später bereust, wenn du einen starken Kinderwunsch hast, ist da aber nicht grad gering. Wenn du dich trennst und jemand Neuen kennenlernst, dann nimm denjenigen mit seiner Meinung ernst und denke nicht, das ändert sich schon noch, oder gar, der hat halt ein psychologisches Problem.

w, 36
 
  • #4
Liebe FS,

in einer Glaskugel lesen, kann keiner von uns.

Nach dem, was Du schreibst, sehe ich aber eher geringe Chancen. Es scheint so zu sein, dass Dein Freund zum einen kindheitsbedingt ein Problem mit Kindern hat - in welcher Form auch immer. Zum anderen scheint er Kinder an sich nicht zu mögen bzw. kein Interesse daran zu haben. Ich denke, dass sind zwei unterschiedliche Dinge. Hat man ein Problem mit Kindern, weil man z.B. als Kind gemobbt wurde oder ein schlimme Kindheit hatte, lässt sich das mit Therapie vermutlich verbessern oder heilen. Hat man kein Interesse an Kindern und findet sie nur anstrengend oder will nicht, dass man sein Leben jahrzehntelang nach Kindern richten muss, ändert da auch keine Therapie etwas. Das ist eine völlig normale Einstellung, wenn auch nicht so verbreitet wie Kinder zu mögen.

Um Kinder muss man sich sehr kümmern. Aber wenn er sich jetzt schon in ungesundem Maß um andere kümmert und selbst vernachlässigt und deshalb schon Probleme hat, ist das keine gute Ausgangslage.

Du kannst es ja im Hinblick auf seine Therapie noch 1-2 Jahre mit ihm versuchen. Aber irgendwie klingt es so, als wolle Dein Freund verzweifelt "lernen" Kinder zu mögen, damit er Dich halten und mit Dir eins bekommen kann. Ein fehlender Kinderwunsch ist aber nicht therapiebedürftig oder therapiefähig. Ich glaube nicht, dass das funktioniert und ihr damit glücklich werdet. Im Zweifel lässt er sich auf ein Kind ein und dann habt ihr ein Problem und werdet Euch sehr wahrscheinlich trennen. Denn auch wenn es Leute gibt, die zunächst kein Kind wollen und dann doch begeistert sind, ist das wohl eher eine Ausnahme, jedenfalls nicht die Regel. Das merkt man schließlich schon daran, wie viele Männer keinen Kontakt zu ihren Kindern haben (wollen). Darauf sollte man es nicht ankommen lassen.

Alles Gute
 
  • #5
Wenn er nicht will, dann will er eben nicht. Was soll da eine Therapie helfen?
Ich sag dir was passiert: Du wirst zu ihm ziehen, alles aufgeben und neu anfangen. Du bist in einem fremden Land. Alleine...ohne Freunde. Dann gibt es immer wieder Streit um dieses Thema. Er will nicht, Du schon. Entweder wirst Du trotzdem schwanger und alles geht ab da den Bach runter oder Du bekommst kein Kind, wirst älter und merkst irgendwann, das es nicht mehr geht und deine Zeit vergeudet war.
Die Chancen stehen gut, dass es genauso kommt. Am Ende verliert ihr beide!
Es bringt doch auch nix, das er es sich so sehr wünscht, dass er seine Meinung ändert...Wenn ein Mensch eine Ablehnung hat, therapiere ich ihn doch nicht so lange, bis er seine Meinung ändert. Das ist unrealistisch. Und falsch.

Ich mag und kann keine Butter essen. Da kommt der Ekel in mir hoch. Da hilft dann auch keine Therapie bei mir...Auch wenn ich mir noch so sehr wünschte, Butter essen zu können.
 
  • #6
Nein, wird er nicht. Glaub ihm das, was er gesagt hat und verschwende Deine kurzen und wertvollen fruchtbaren Jahre nicht an eine Hoffnung, die sich sehr wahrscheinlich nicht erfüllen wird. Denn Dir rennt Deine fruchtbare Zeit weg, er hat jede Menge davon und er will ja auch gar kein Kind. Zumindest mir Dir nicht.

Deine Fruchtbarkeit nimmt mit jedem Jahr ab, die Risiken steigen. Willst Du mit 35 frustriert feststellen, dass er seine Meinung nicht ändern wird und Dich dann neu auf dem Weg machen: Partnersuche etc pp.?

Falls Du doch bei ihm bleiben solltest, dann lass wenigstens Deine Eizellen einfrieren.

Man könnte ihm dann gar keinen Vorwurf machen. Er war ehrlich. Glaub es ihm.
 
  • #7
Ihr habt eine Fernbeziehung? Wie oft seht ihr Euch tatsächlich? Je weniger umso mehr besteht eure Beziehung aus Wunschprojektion.

Was du weisst ist aber, dass er keine Kinder will, Therapie reif ist, keine eigene Wohnung hat, noch keinen Job, daher kein Einkommen hat und, dass du eine neue Sprache erlernen musst.

Fremd und ohne diese Sprache findest du keinen Job, hast kein Geld und bekommst keinen Anschluss vor Ort. Abhängig von der lokalen Mentalität kommen noch andere Probleme dazu.

Ich würde mal sagen du hast dir unbewusst einen Freund ausgesucht der viel Raum für deine Projektionen, wenig Nähe und wenig Aussicht auf Erfüllung deiner Projektionen/Wünsche bietet. Außerdem bist du noch überzeugt ihn von seinen angeblichen Problemen mitheilen zu können.

Klär mal die Ursachen für dein Verhalten, werde erwachsen und such dir danach einen realen und nahen Freund.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #9
Liebe FS,

wenn du dieses Thema in der Suche eingeben würdest, könntest du unzählige Fragen zu dem Thema finden. Ausnahmslos alle enden damit, dass sie entweder kinderlos bleibt oder sich trennt. Ein Happyend ist für euch daher nahezu ausgeschlossen.
Sorry für die klaren Worte, aber je eher du der Wahrheit ins Auge blickst, umso eher kannst du dein Leben neu ordnen. Mit diesem Mann wirst du keine Kinder haben.

W34
 
  • #10
1. Er stellt es sich schrecklich vor, Kinder zu haben und mochte Kinder noch nie und kann nichts mit ihnen anfangen..... 2. Er will unbedingt mit mir zusammenbleiben...l. Er wünscht es sich so sehr, seine Meinung zu ändern, damit unsere Beziehung eine Zukunft hat..... 3. Sollte ich diese wunderbare Beziehung hinschmeißen, damit ich mehr Zeit habe um einen Partner mit Kinderwunsch zu finden?
Liebe FS,
benutz bitte die Suchfunktion in diesem Forum. Du wirst massenhaft Threads zu dem Thema finden, von Frauen, die zu lange an einem Partner wie Deinem kleben blieben und dann mit 40 ihre ungewollte Kinderlosigkeit bedauerten. Gern kam es in dem Alter zur Trennung und der Mann schwaengerte blitzartig die Nachfolgerin. Lies Dir das alles gut durch.

1. Jemand der sich mit 29. Jahren noch Kinder schrecklich vorstellt, sie nicht mag und mit ihnen nichts anfangen kann, wird das ganz sicher nicht in den nächsten 10 Jahren ablegen. Insbesondere nicht Männer von der Art Deines Partners.
Mal ehrlich: mit 29 immer noch in der Ausbildung, keine eigene Wohnung, nur für andere im Einsatz und chronisch gestresst - der Mann liest sich nicht nach Erfolgsmodell für die Familiengründung.
Wenn er endlich mit der Ausbildung fertig ist, will er jahrelange Therapien machen, um seine Kindheit aufzuarbeiten. Wann will er ein ganz normales Erwachsenenleben beginnen?
Darüber hinaus: bei Therapien weiß man nie was wann rauskommt.

2. Er will Dich zwar als Partnerin behalten, aber ganz sicher will jemand mit der Einstellung "ich mag keine Kinder" diese ändern, um Kinder zu bekommen. Er lügt, damit Du ihn nicht verlässt.

3. Ich würde es tun, wenn Du weißt, dass ein Leben ohne Kinder für Dich nicht vorstellbar ist. Ob der Mann umswitcht ist ungewiß und erst recht wann. Männer sind eine träge Masse. Sie haben es gern bequem.
Du sollst Dein Leben komplett ihm anpassen, alle seine Defizite lösen, während er in der Komfortzone mit seinen Ambivalenzen verharrt - mit ungewissem Ausgang für Deinen Kinderwunsch.
Nutz jetzt Deine besten Jahre für die Suche nach einem Mann mit gleichen Lebensvorstellungen. Wenn es nicht klappt: männliche Sorgefaelle wie ihn, um deren Probleme Du Dich dann kümmern kannst findest Du in 15 Jahren immer noch zuhauf.
 
  • #11
Er hilft eigentlich permanent anderen Menschen und stellt ihre Bedürfnisse über seine. Das macht ihn immer wieder erschöpft und er konnte noch nie so wirklich sich um sich selbst kümmern. Wenn wir erstmal zusammen wohnen würden und er dann weniger für andere zur Verfügung stünde, könnte er sich vllt auch mehr entspannen.
Genau, vor allem, wenn dann Kinder da sind! FS, in welcher seltsamen Welt lebst Du?
Unsere Hoffnung ist, dass er einen Kinderwunsch entwickelt, sobald er sich im Leben mehr entspannen kann. Durch mehr Geld und Unabhängigkeit nach seiner Ausbildung, durch ein eigenes Heim und mehr Zeit für sich selbst.
So etwas krudes habe ich in der Form noch nie gelesen. Echt unsere Hoffnung? Was meint er wirklich dazu? Ich denke, das ist nur Gesülze von ihm, um Dich warm zu halten. Wahrscheinlich bist Du eine gute Gesellschafterin und Sex-Partnerin, deshalb tischt er Dir diese Geschichte auf, um Dich noch eine Zeit lang zu halten.
Mein Tipp: Lauf so schnell Du kannst, wenn Du Dir wirklich Kinder in einer intakten Familie wünscht. Mit diesem Mann wirst Du es nicht erreichen!
ErwinM, 51
 
  • #12
Kinder bedeuten doch in vielen Fällen, dass sich die Entspannung im Leben erstmal erledigt. Von daher würde ich an Deiner Stelle davon ausgehen, dass er seine Sicht nicht ändert.
So ist es.
Entspannt war ich vor meiner heutigen Beziehung.
Heute habe ich Kinder und das ist Stress (auch viel positiver Stress) aber von Entspannung ist da keine Spur.
Wahrschein weiß Dein Freund das aus, oder er ahnt es schon.

Es kann schon durchaus sein, dass er seine Meinung nochmal ändert, aber verlassen kannst Du Dich darauf nicht.

Wenn er nun in eine berufliche Phase eintritt, welche ihm privat mehr Ruhe bringt (wird das überhaupt passieren ?) , wird er diese auch erstmal auskosten wollen.
Kinder erzeugen das Gegeneteil von Ruhe.


Sorry für die klaren Worte, aber je eher du der Wahrheit ins Auge blickst, umso eher kannst du dein Leben neu ordnen. Mit diesem Mann wirst du keine Kinder haben.
Das ist Quatsch!!
Wenn die FS es so macht wie die Frau im Nachbarthread hat sie schneller eine Kind, als er gucken kann.

Die Möglichkeit des "Kind-Unterschiebens" haben Frauen eigentlich immer, selbst bei der Verwendung von Kondomen. Wer da Nachhilfe braucht, wie sowas geht, kann sich das in der Serie "doctor's diary" anschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Immerhin ist er ehrlich und eiert nicht rum wie so viel Männer. Daher nimm ihn beim Wort und trenn dich. Dann hast du genügend Zeit über eure Beziehung hinwegzukommen und einen anderen Mann kennenzulernen.
Ganz ehrlich, wenn mir ein Mann früher gesagt hätte, dass er keine Kinder (mit mir) will, dann wäre ich erst gar keine Beziehung mit ihm eingegangen. Wozu auch? Das ist doch verplemperte Lebenszeit, wenn man selber Kinder möchte. Dann passt es eben nicht.
 
  • #14
Um eine Beziehung zu haben, muss ich dafür zu ihm ziehen und Deutschland verlassen, eine neue Sprache lernen, neues Umfeld aufbauen, neuen Job finden etc.
Kurze Nachfrage an dieser Stelle: Warum musst du das? Ist das bereits ausgehandelt, dass es der beste Weg für euch beide ist? Gibt es triftige Gründe, weshalb dein Freund mittelfristig nicht zu dir ziehen kann oder ihr euch nicht gemeinsam woanders nieder lässt?
Unsere Hoffnung ist, dass er einen Kinderwunsch entwickelt, sobald er sich im Leben mehr entspannen kann. Durch mehr Geld und Unabhängigkeit nach seiner Ausbildung, durch ein eigenes Heim und mehr Zeit für sich selbst.
Interessante Hoffnung, leuchtet mir nicht ein. Der Mann ist bereits ohne Kind fast ausgebrannt und setzt keine Grenzen. Er hat negative Kindheitserfahrungen usw. Nun möchte er endlich einmal Entspannung erleben. Woher soll da der aufrichtige Wunsch kommen, sein Geld und seine Zeit in ein Kind zu investieren? Und wäre es nicht eher mal eine gesunde Grenze, dass er sich dir gegenüber durch setzt und zu seinem Wort steht? Anstatt einen Therapeuten aufzusuchen, damit er nun auch noch deinen Ansprüchen genügen kann und sich etwas zu wünschen beginnt, was er sich nicht wünscht?
Man weiss nicht, wie es zwischen euch ausgeht. Aber ich würde nicht meinen Job aufgeben und in ein fremdes Land ziehen, bevor nicht geklärt ist, ob die Sache eine Zukunft hat und ihr beide am gleichen Strang zieht. Damit würdest du auch ihn stark unter Druck setzen, dein "Opfer" des Zu-Ihm-Ziehens nun auszugleichen und somit würde er vielleicht auch etwas tun, was er später bereut.
 
  • #15
Es tut mir Leid für euch, aber ich sehe da auch eher schwarz. Wenn es nur an den derzeit gegebenen Umständen liegen sollte, dass er keine Kinder will, wäre es natürlich möglich, dass sich das durch mehr Geld, eigenes Heim, Zeit und Unabhängigkeit irgendwann ändern könnte. Wohlgemerkt: Irgendwann. Denn wenn er derzeit noch in Ausbildung ist, wird das alles auf jeden Fall noch ein paar Jahre brauchen, und dann wärt ihr schon Mitte/Ende 30. Das K.O.-Kriterium meiner Ansicht nach ist aber:

Er stellt es sich schrecklich vor, Kinder zu haben und mochte Kinder noch nie und kann nichts mit ihnen anfangen.
Das sind selten klare Aussagen, die nicht von den äußeren Umständen herrühren, sondern aus ihm selbst kommen und scheinbar schon immer so waren. Seine Worte klingen nach so tiefen Überzeugungen, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie die sich durch ein paar Jahre "endlich Zeit für sich" in einen aktiven Kinderwunsch umkehren sollten.

Eine Therapie kann zwar hilfreich sein, um den Ursprung von gewissen Denk- und Verhaltensmustern zu verstehen, in diesem Fall seine krasse Ablehnung von Kindern. Nur, durch solche Erkenntnisse werden tiefgreifende, emotional gefärbte Prägungen nicht automatisch verschwinden. Ich weiß, u.a. durch jahrelange Therapie, zum Beispiel auch ganz gut Bescheid, woher mein nicht-Kinderwunsch rührt. Ein paar Gründe, die vielleicht auch auf deinen Freund zutreffen:

- Weil ich als Scheidungskind das Konzept "glückliche Familie" nie kennengelernt habe. Schon als kleines Mädchen habe ich nicht verstanden, was ich mit Puppen spielen soll.

- Weil wir Kinder der Grund waren, warum mein Vater sich verpflichtet gefühlt hat, viele Jahre in gescheiterter Ehe und ungeliebtem Beruf zu verharren und ich so gelernt habe: Kinder = Fessel an ein unglückliches Leben.

- Weil uns meine Mutter oft vorgejammert hat, wieviel sie für uns aufgegeben hat und wieviel Geld wir kosten würden.

- Weil wir nie Geld für Urlaubsreisen und ähnliches hatten und ich das Gefühl habe, jetzt, endlich unabhängig, noch soviel "eigenes Leben" nachholen zu müssen.

- Weil ich selbst genug mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte und mich noch immer nicht stabil genug fühle, um für die Entwicklung eines anderen Menschen verantwortlich zu sein.

- Weil ich zum ersten Mal in meinem Leben eine gesunde Liebesbeziehung führe und diese Partnerschaft sich für mich soviel schöner und erstrebenswerter anfühlt als das, was ich als Familie kenne.

Ich weiß also rational, woher das alles kommt, und auch, dass mit einer eigenen Familie alles anders und besser laufen könnte. Trotzdem: Ich vermisse ich nichts, fühle nichts, und wünsche ich mir nichts beim Gedanken an Kinder. Aber ich fühle sehr viel für den Mann an meiner Seite. Daher würde ich jederzeit die wunderbare Beziehung wählen. Aber deine Entscheidung kannst natürlich nur du treffen, nach den für dich gewichtigsten Faktoren.


W, 27
 
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  • #16
Ich verstehe nicht, warum Menschen den Kinderwunsch immer über die intakte und glückliche Partnerschaft stellen. Ich würde Kinder nicht um jeden Preis, sondern nur mit der Liebe meines Lebens haben wollen, mit dem Mann, mit dem ich auch dauerhaft leben möchte. Die Frage ist: Ist er das für dich? Für einen Mann alles aufzugeben und auszuwandern, ist ein großer Schritt. Liebst du ihn stark genug dafür? Echte Liebe ist bedingungslos, also falls du ihn wirklich liebst, dann müsstest du ihn auch dann noch lieben, wenn das mit den Kindern nichts werden sollte. Bei Männern kommt der Kinderwunsch oft etwas später als bei Frauen, und ich kann schon verstehen, dass man erst fest im Leben stehen und sich ausgetobt haben will davor. Aber eine Garantie gibt es nicht, und du kannst und solltest ihn nicht dazu zwingen/überreden. Wenn du ihn nun deswegen verlässt, gibt es aber auch keine Garantie, dass du je wieder (oder rechtzeitig) wieder einen Mann findest, den du so liebst und der dich so liebt und "geeignet" ist, das würde ich auch bedenken!
 
  • #17
Er hilft eigentlich permanent anderen Menschen und stellt ihre Bedürfnisse über seine. Das macht ihn immer wieder erschöpft und er konnte noch nie so wirklich sich um sich selbst kümmern.
Ich denke mal, hier liegt der Schlüssel. Das wird er auch als Kind gemacht haben, z.B. für jüngere Geschwister oder weil Elternteile ihn dazu "brauchten". Wenn er Kinder hat, weiß er, dass er gar nicht mehr raus kommt aus dem Kümmern und Sich-selbst-zurück-Stellen.
Kinder sind hochbedürftig und natürlich auch mal anstrengend.

Er wünscht es sich so sehr, seine Meinung zu ändern, damit unsere Beziehung eine Zukunft hat.
Das finde ich schräg, dass er meint, ein Therapeut könnte ihn dazu bringen, seine Meinung zu ändern. Seinen eigenen Willen hat man doch selbst, man wird nicht dazu gebracht, was anderes zu wollen.
Er macht seine Therapie dann mE auch aus falschen Gründen: Um mit Dir zusammen zu sein, und nicht, weil es ihm komisch vorkommt, Kinder nicht zu mögen.

Wie stehen die Chancen eurer Meinung nach, dass er sich noch ändert?
Ich denke, das wird noch viele Jahre dauern, wenn überhaupt, weil er seine Kindheit, wo sich um ihn hätte gekümmert werden müssen, nicht nachholen kann, das erstmal erkennen muss, dann eine Zeitlang damit hadern wird, bis er sich locker macht und überhaupt erstmal Kinder und damit sich als Kind und abhängiges Wesen mögen kann, das von den Eltern nicht das bekommen hat, was es gebraucht hätte.

Vielleicht stimmt es aber doch, dass er erstmal seine Ausbildung zu Ende machen und Geld verdienen muss. Das ändert ja die Situation.
Ich denke allerdings auch, je mehr Du ihm damit in den Ohren liegst und damit Stress erzeugst, umso mehr wird er sich innerlich dagegen wehren. Sollte er es nur wegen Dir dann auch wollen, ist er emotional total abhängig von Dir und eurer Beziehung, und das wird Dir wahrscheinlich irgendwann zum Verhängnis.
 
  • #18
Ich denke, er könnte sich - falls diese "wundersame Entspannung", von der Ihr beide ja anscheinend wie bessesen seid und redet, wirklich eintreten wird - von Dir dazu überreden lassen, ein Kind zu zeugen. Ich denke aber auch, DANACH wird es mehr als schwierig in Eurer Beziehung werden. Denn mit einem Kind kommen bestimmt Stress, schlaflose Nächste und Meinungsverschiedenheiten in den Alltag.

Was bitte ist ein junger Mann in den besten, fittesten und fidelsten Jahren bitteschön sooooooooo gestresst?!?!

Ich denke, sein Stress wird mit den Jahren von ganz alleine - auch ohne Kinder - zunehmen. Der Körper ist ab 40, 50 nicht mehr so fidel und alleine das macht schon fitten Menschen oft zu schaffen.

Tut mir leid, Dir keine rosige Prognose geben zu könne, auf die Du hoffst!
 
  • #19
Ich denke, dir wird es ergehen wie vielen Frauen, die alles für einen Mann aufgeben: sie werden am Ende enttäuscht.

Ich weiß nicht, warum man sich das Leben so schwer machen muss.

Es passt doch im Prinzip nichts für dich ausser 'die Liiieebe'.*romantisch geflötet* :rolleyes:

Er wohnt nicht nur weit weg, sondern gleich in einem anderen Land, dessen Sprache du nicht sprichst. Er hat nicht mal ne Wohnung, wo ihr schonmal länger zusammen wart, sondern lebt in einer WG.
Kinder will er auch nicht, das sagt er nicht sicher, sondern lässt dir Raum für Hoffnung.
All das weiß er auch, will aber unbedingt, dass du die Welt für ihn bewegst. Und was tut er für dich?


Sorry, aber schalte doch mal deinen Verstand ein.
Wozu so ein Aufwand? Du willst alles aufgeben und dabei wird nichtmal dein Wunschon erfüllt - ob es klappen würde, steht doch auf einem anderen Blatt.

Es gibt überall nette Männer, auch welche mit Kinderwunsch. Sicher auch in deiner Stadt. Da muss es doch nicht der eine sein, wo absolut nichts passt.

Und wenn einer keine Kinder mag, nichts damit anfangen kann, dann kann man das auch nicht wegtherapieren.
 
  • #20
Das ist Quatsch!!
Wenn die FS es so macht wie die Frau im Nachbarthread hat sie schneller eine Kind, als er gucken kann.
Naja, haben wir ja in diesem Forum auch schon zig mal diskutiert, was die meisten von dieser Taktik hakten. Nämlich nichts. Ich gehe daher davon aus, dass auch die FS dies nicht vorhat. Ich halte es auch nicht für klug, denn die Reaktion des Freundes KANN, muss aber nicht positiv sein. Mit ihren 28 Jahren hat die FS noch genug Zeit, sich einen reinen Samenspender zu suchen, bis dahin kann sie es mit einer (vertrauensvollen) Beziehung versuchen.
 
  • #21
was machst Du da für einen Krampf? Land verlassen, alles aufgeben und er will keine Kinder. Warum, ist doch egal. Er will nicht, Du schon. Es wird nichts mit euch. Wach auf. Beende es jetzt, denn sonst wirst Du einige Jahre wegwerfen, die immer wieder das gleiche Thema haben und am Ende hast Du Deine fruchtbare Zeit hinter Dir und dann war es das.
 
  • #22
Ich gehöre auch zu den Menschen, die nie Kinder wollten, und das hat sich auch nicht entwickelt, wie viele gesagt haben. Ich habe es mit 16 Jahren gesagt und sag es 20 Jahre später immernoch.
Meine Partner wussten das auch immer und wussten woran sie sind.
Ich denke manche haben den Wunsch einfach nicht, was andere wiederum nicht verstehen können, da Kinder für sie das größte sind.
Dein Freund hat es dir auch gesagt, von daher musst du entscheiden. Wenn du unbedingt Kinder möchtest, dann ist er wohl der Falsche. Aber wie du geschrieben hast, passt es wohl auch an anderer Stelle nicht.
 
  • #23
Das ist doch verplemperte Lebenszeit, wenn man selber Kinder möchte. Dann passt es eben nicht.
So ist es. Auch wenn ich als Mann froh bin, dass das Thema Kinder sich erledigt hat. Ich hätte gerne Kinder gehabt. Wenn ich aber hier die Beiträge vieler Frauen lese, dann geht es viel zu sehr um Kinder und viel zu wenig um die Beziehung. Für mich wären Kinder immer die "Krönung" einer guten Beziehung gewesen. Bei doch erschreckend vielen Frauen hier reicht es anscheinend, den Mann irgendwie dazu zu bringen, sie zu schwängern und dann mal zu schauen, wie es weitergeht. Für mich ist das kein Lebensmodell.
Vielleicht liegt es auch daran, dass manche Männer keine Kinder wollen: sie merken instinktiv, dass sie nur Mittel zum Zweck sind und zum nebensächlichen Einkommensbeschaffter und Müllrausbringer werden, sobald die Kinder da sind. Und auch hier ist ja für die FS vorrangig, dass sie irgendwie ihren Kinderwunsch erfüllt bekommt und nachrangig, dass Zweifel an seiner Eignung als Vater durchaus berechtigt wären...
 
  • #24
Wenn Du erst zu ihm ziehst,
Wenn Du ihm sein Leben sortierst,
Wenn Du ihn bei der Therapie unterstützt...

DANN wird er am Ende auch noch lernen, dass Kinder toll sind.
Denn schließlich ist er ja ERST 29.
Du baust Luftschlösser, Dein Text ist voller, wenn - dann, würde, könnte.

Fakt ist
Du willst Kinder unbedingt,
Er
stellt es sich schrecklich vor, Kinder zu haben und mochte Kinder noch nie und kann nichts mit ihnen anfangen.
Das sind die Fakten.

Meine Glaskugel - Du wirst mit/zu ihm gehen.
Damit setzt Du ihn unter Druck. Schließlich gibst Du für ihn alles auf.
Also bringst Du ihn am Ende auch dazu, ein Kind zu bekommen, oder wirst versehentlich schwanger..
Happy End gibt nicht, entweder wird es eine der vielen Irgendwie Funktionierende Wohngemeinschaftsbeziehungen, wo man sich im besten Fall nichts zu sagen hast oder Du wirst AE.

Oder, letzte Alternative, Du gehst zwar mit ihm, aber die Erfüllung des Kinderwunsches gibt es nicht.

Dieser Einschätzung stimme ich zu.
Ich würde mal sagen du hast dir unbewusst einen Freund ausgesucht der viel Raum für deine Projektionen, wenig Nähe und wenig Aussicht auf Erfüllung deiner Projektionen/Wünsche bietet. Außerdem bist du noch überzeugt ihn von seinen angeblichen Problemen mitheilen zu können.

Klär mal die Ursachen für dein Verhalten, werde erwachsen und such dir danach einen realen und nahen Freund.
W, 50
 
  • #25
Bei Männern kommt der Kinderwunsch oft etwas später als bei Frauen, und ich kann schon verstehen, dass man erst fest im Leben stehen und sich ausgetobt haben will davor.
Das denke ich ist eher selten der Fall. Dass Männer es oft gern auf später verschieben (weil es die es können), das kenn ich auch. Aber jemand, der mit 29 (nicht 21!) ganz konkret sagt, dass er mit Kindern nur negatives verbindet, also eine wirkliche Meinung dazu hat, das ist schon ziemlich unwahrscheinlich, dass sich da was ändert. Alle meine männlichen Freunde und Kollegen wussten, sie wollen schon irgendwann mal Familie mit der richtigen Frau (es würde auch ohne Kinder gehen, aber so der Grundgedanke war da). Manchmal hat die Frau dann aus Altersgründen gedrängelt. Manche Männer waren indifferent bis Ende 20. Aber ich kenne bisher noch keinen, der ganz deutlich gesagt hat "ich möchte überhaupt nie Kinder haben, die nerven mich nur" und dann plötzlich fünf Jahre später doch unbedingt wollte. Manche wurden Vater, ohne das gewollt zu haben, und waren dann doch ganz angetan, aber jemandem ein Kind gegen seinen Willen anzuhängen wäre für mich das letzte und auch ziemlich offensichtlich, wenn man vorher darüber schon ausgiebig geredet hat. Mein Ex wollte mit Anfang 20 auf keinen Fall Kinder, mit Mitte 20, Ende 20 und jetzt mit fast Mitte 30 immernoch auf gar keinen Fall. Jede Freundin nach mir hat aber gedacht, der ändert sich da schon noch. Und jede ist damit auf die Nase gefallen. Ich finde es daher sehr gefährlich, jemandem sowas zu empfehlen, also das Warten. Menschen ändern sich, aber selten sehr extrem.
 
  • #26
Dein Partner kann ein liebenswerter Mensch sein, belastbar scheint er jedoch nicht zu sein. Es wird im Leben nie zur Entspannung kommen,das Leben wird immer komplexer, komplizierter und anstrengender. Daher ist auf Entspannung warten eine Ilusion. Wenn du in sein Land ziehst bist du auf ihn angewiesen und das ist auch anstrengend für ihn. Bis dieser Mann sich gefunden hat ist er vielleicht Mitte 40, dann ist es für dich aber zu spät. Oder du sitzt mit Kindern in einem fremden Land und musst alles alleine stemmen weil er sich ja früher so viel um andere kümmern musste und keine Ressourcen hat. Ob da noch viel Romantik bleibt . Wir hören uns sicher furchtbar abgeklärt an aber setz mal die rosa Brille ab und versuche, rational alles durch zu denken. Andererseits findet man im Leben nur selten einen Menschen, den man lieben kann und von dem man aufrichtig zurück geliebt wird. Auch zu bedenken. Ich verstehe dein Dilemma und kann nicht viel raten. Nur aus eigener Erfahrung, mit dem falschen Mann Kinder zu haben schmälert nicht die Freude an den Kindern,ist aber sehr , sehr anstrengend. Mit einem guten Mann, der gerne Vater ist und der Verantwortung übernehmen kann, ist alles nur halb so schwer. Alles Gute!
 
  • #27
Wenn die FS es so macht wie die Frau im Nachbarthread hat sie schneller eine Kind, als er gucken kann.
Was für einen Tipp?!? Wenn mir eine Frau ein Kind unterjubeln würde ist für mich die ganze Sache gegessen, sowohl für sie als auch für das Kind, ich möchte keinen Kontakt mehr haben, weder zur Frau noch zum Kind, das ist die Konsequenz daraus!
Um eine Beziehung zu haben, muss ich dafür zu ihm ziehen und Deutschland verlassen, eine neue Sprache lernen, neues Umfeld aufbauen, neuen Job finden etc. Wahnsinnig viel Aufwand.
Das würde ich auch gern für uns tun, denn sowohl ich, als auch alle um uns rum finden, dass wir gut zusammen passen.
Du musst schon mal gar nichts, Deutschland verlassen, würde heißen in ein Land gehen, wo es noch besser zu lebrn ist, ist das wirklich so? Dazu wird es auch nicht kommen, dass es nicht pass, dürfte dir inzwischen klar geworden sein, das Umfeld zählt nicht!!
 
  • #28
Aber jemand, der mit 29 (nicht 21!) ganz konkret sagt, dass er mit Kindern nur negatives verbindet, also eine wirkliche Meinung dazu hat, das ist schon ziemlich unwahrscheinlich, dass sich da was ändert.
Da hat wieder mal eine Frau einen Mann geangelt, der ihren Vorstellung von Familienvater entspricht, der ihr gefällt, vielleicht passende Ressourcen bietet, vielleicht fehlt ihr auch die Alternative und die Uhr tickt. Also muss der jetzt so verbogen und überzeugt werden, Kinder zu bekommen, dass ihr Wunsch erfüllt wird. In drei Jahren beklagt sie sich dann, dass er sich nicht kümmert, die Beziehung nicht mehr funktioniert und fragt hier, ob sie sich trennen und als eine der vielen AE durchs Leben gehen soll. Natürlich ist dann der Mann schuld an der Misere.
 
  • #29
Mein ehemaliger Kollege war 29, verheiratet und mit 27 Papa geworden. Er hat gemeint, dass im Nachhinein er früher mit dem Kinderkriegen angefangen hätte, weil in dem Alter es einfacher und leichter geht und später kann man sich auf Karriere konzentrieren und Kinder schon relativ gross sind. Er wusste was er will und hat das auch durchgezogen. Insofern ist es nicht nur so, dass Männer auf passende Frau warten, sie müssen auch innerlich reif sein. Manche sind das nicht mal mit 40.
Da die Frau diejenige ist, die die ganzen Strapazen der Schwangerschaft und Geburt auf sich nimmt und deren Leben sich grundlegend verändert, soll sie diejenige sein, due entscheidet, wann sie Kinder bekommt. Es bedeutet nicht, dass sie über den Mann hinweg ihr Ding egoistisch durchsetzen soll, aber letztendlich soll sie das letzte Wort haben. Da die meisten Frauen sich Kinder wünschen, sollen die Männer nicht meckern, dass man ihnen Kinder andreht, sondern nur mit denen Frauen Sex haben, mit denen sie sich auch Kinder vorstellen wollen, ansonsten klar sagen, dass sie nur Sex suchen.
FS, du willst Kinder, dann sag das dem Freund klar, dass sobald du zu ihm ziehst, wirst du die Verhütung absetzen. Dann wirst du sehen, wie er reagiert. Ausserdem würde ich nicht einfach so in anderes Land wegziehen, sondern auf einer Heirat bestehen, dass du dort wenigstens abgesichert bist. Emanzipation ist schön und gut, aber führt mittlerweile dazu, dass Frau alles alleine managt und packt und Mann nur "da" ist. Du gibst komplett hier deine Existenz auf und wirst eventuell im fremden Land das Kind gross ziehen. Wo ist das Engagement deines Freundes, was täte ER für euch? Will er überhaupt, dass du zu ihm ziehst oder gehst DU davon aus?
 
  • #30
Stimme # 28 zu 100% zu, es bringt das voll auf den Punkt, so äuft es in der Regel bei sehr vielen, nur weil Frau ihr Kinderwunsch einseitig durchdrücken möchte und auch durchdrückt, später ist sie dann zurecht AE, am wichtigsten war ihr die "Realisierung Kind" nicht der Partner, der Partner wurde nur dazu gebraucht, viele Männer fragen sich dann, für was habe ich überhaupt eine Beziehung mit so einer Frau, nur um den Kinderwunsch der Frau umzusetzen, das ist reines, einseitiges EGO verhalten!!