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  • #1

Einen Partner mit Hauptschulabschluss?

Käme ein Partner für euch in Frage, der einen Hauptschul- oder Realschulabschluss hat (und auch kein Abitur nachholen möchte bzw. keine Zeit und Lust dafür hat) in Frage, oder ist das ein absolutes Ausschlusskriterium?
 
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  • #2
Oh bitte diese Einstellung ist schrecklich!
Hauptsache die Person hat einen Job und sitzt
nicht mit Hartz IV zu Hause.
Dieses oberflächliche Denken ist furchtbar!
W33
 
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  • #3
Welchen Schulabschluss hast Du denn selbst?
 
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  • #4
Da Intelligenz und Bildung bekanntlich zwei Paar Schuhe sind, ist es kein Problem, solange charakterlich alles passt.
 
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  • #5
Ja sicher. Mein Partner ist Handwerker, mit Hauptschulabschluss. Ich selbst hab studiert. Wichtig ist für mich, dass jemand mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht und sich für seine Umwelt interessiert und das hat, was man so schön mit "Herzensbildung" bezeichnet. . Aber das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, ob er die Bildungskarriere von vornherein als Kriterium festlegt.

w48
 
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  • #6
Absolutes Ausschlußkriterium!
Nur Akademiker (Universitätsabschluss), Promotion sehr erwünscht!
5-stelliges Monatsgehalt Voraussetzung, ansonsten würdige ich ihn nicht mal eines Blickes!
 
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  • #7
warum soll das bitte ein Ausschlusskriterium sein???

Die Frage ist umsonst, noch dazu solltest DU wissen, ob es für DICH klar geht oder eben nicht...

was sollen wir dir dazu schreiben??

und trotzdem eine Antwort:

NEIN, ist es nicht. es kommt allein auf den Menschen an!
 
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  • #8
In der Kombination mit einer studierten Frau klappt das fast nie, die Lebenswelten sind einfach zu verschieden und die Geschlechterrollen immer noch zu verfestigt - eine Frau datet normalerweise nach oben oder horizontal, aber fast nie nach unten.
 
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  • #9
Für mich käme NUR ein "Partner" (ist schon so ein schreckliches Wort, würde meine Liebe NIEMALS so betiteln!) in Frage, den ich aufrichtig und von ganzem Herzen und aus tiefster Seele liebe... alles andere wäre für mich ein Ausschlußkriterium!

Ob mein "Partner" nun eine Schule im Kongo besucht hat, Analphabet ist, Legastheniker oder 10 Jahre in Oxford studiert hat, ist mir dabei vollkommen gleichgültig! Ich möchte ja keine Zweckgemeinschaft... aber ich weiß, Liebe ist für die wenigsten Menschen in den Partnerbörsen relevant... (könnte mir nicht mal vorstellen, mit einem Mann, den ich nicht absolut tief liebe, unter einem Dach zu leben oder ihn auch nur flüchtig zu küssen...).

LG, w ü40, in über 20 jähriger glücklicher Beziehung mit der großen Liebe (zufällig Akademiker mit 2 Studienabschlüssen, wäre aber absolut KEIN Muss gewesen!)
 
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  • #10
Für mich ist es ein Ausschlußkriterium. Ich habe jeweils ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches und ein ingenieurswissenschaftliches Studium.

Im Studium hatte ich unbefriedigende Beziehungen mit Männern, die Dauerstudenten waren und hätte daraus lernen sollen, Männer ohne Antrieb sind nichts für mich.

Ich war über 20 Jahre mit einem Hauptschüler verheiratet. Es hat einfach nicht funktioniert. Als es Schwierigkeiten gab, zeigte sich, dass eine differenzierte Kommunikation nicht möglich war, keine partnerschaftliche Aufteilung der komplexeren Familienaufgaben, stattdessen bei ihm Minderwertigkeitsgefuehle, die er durch Abwertung und fremdgehen kompensierte. Er war unfähig und unwillig, sich weiterzuentwickeln.

Beruflich stelle ich auch Kommunikationsprobleme (Differenzierungsdefizite) mit Menschen fest, die eine geringere Ausbildung haben. Ich kann es, aber ich muss mich mehr bemühen, downsizen. Das möchte ich in einer Partnerschaft nicht. Da möchte ich ich sein dürfen.

Ich habe gelernt: für mich geht nur Partnerschaft auf gleicher Ebene, geistig, ethisch, charakterlich.
 
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  • #11
Traurig, wenn man Menschen von im Vorhinein stigmatisiert und sich gar nicht erst die Mühe macht, sie kennen zu lernen.

Ich W40, bin seit 20 Jahren glücklich verheiratet, anfangs mit einem Automechaniker, ich habe "nur" Abitur, mittlerweile hat mein Mann ein Mechatronik/Mikrosystemtechnikstudium absolviert, ist selbständig und sehr erfolgreich dabei und siehe da, er ist genau der gleiche Mensch geblieben.
Das heißt jetzt, er war schon immer intelligent, das Studium hat ihm lediglich Tore geöffnet, durch gegangen ist er selber.Viele studierte Menschen bekommen ihr Leben trotz Doktortitel nicht gebacken.

Aber ja, in der heutigen Zeit ist Denunzierung ja an der Tagesordnung, seien es jetzt ein paar Kilo zu viel auf der Waage oder kein abgeschlossenes Universitätsstudium.
 
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  • #12
stattdessen bei ihm Minderwertigkeitsgefuehle, die er durch Abwertung und fremdgehen kompensierte
Er hat dich nicht betrogen und abgewertet weil du zwei Studienabschlüße hast, sondern weil du ihn von oben herab behandelt hast, du hast ihn spüren lassen "ich bin mehr wert als du, da studium", das garantiere ich dir.
 
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  • #13
Ich war über 20 Jahre mit einem Hauptschüler verheiratet. Es hat einfach nicht funktioniert. Als es Schwierigkeiten gab, zeigte sich, dass eine differenzierte Kommunikation nicht möglich war, keine partnerschaftliche Aufteilung der komplexeren Familienaufgaben, stattdessen bei ihm Minderwertigkeitsgefuehle, die er durch Abwertung und fremdgehen kompensierte. Er war unfähig und unwillig, sich weiterzuentwickeln.

Ich (w 55) habe "nur" Realschulabschluss. Mein Exmann, mit dem ich 22 Jahre verheiratet war, hatte 2 Studiengänge und hat promoviert.
Trotzdem habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie du. Es hat nicht mehr funktioniert, weil eine differenzierte Kommunikation bei ihm nicht möglich war. Auch er hatte Minderwertigkeitskomplexe, weil er trotz seiner höheren (Aus)bildung immer in meinem Schatten stand. Ich bin beruflich erfolgreich, kann mich in jeder Gesellschaft sicher bewegen, habe keinerlei Minderwertigkeitskomplexe wegen meiner Schulbildung. Ich binneugierig, an vielen Dingen interessiert und habe eine sehr gute Allgemeinbildung.

So, und nun sag mit bitte noch einmal, dass ein Mensch mit "nur" Hauptschule nicht zu einem Akademiker passt. Klar, das kann sein. Aber auch 2 Akademiker passen eben oft nicht zusammen.
 
  • #14
Ich hätte auch mit einem Mann ohne Abschluss nicht unbedingt ein Problem, wichtig wäre mir aber, das man interessante Konversationen führen kann, sprich eine vulgäre ausdrucksweise wäre da eher ein KO Kriterium, das hängt ja aber nicht unbedingt von der Bildung ab.

Ein Job wäre aber schon wünschenswert, (fast) egal welcher.

w 28
 
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  • #15
Erst einmal stört es mich nicht, aber bei genauerem Hinsehen dann doch: Unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Horizonte, unterschiedliche Sprache - ja, ich habe festgestellt, dass ich mir dann doch überlege, ob ich ein für mich gängiges Fremdwort verwende oder nicht, wenn ich weiß, dass mein Gegenüber "nur" Hauptschulabschluss hat. Mich stört es. Ich möchte jemanden als Partner, der mir auch in sprachlicher Hinsicht ebenbürtig ist.
w
 
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  • #16
Hier die FS.

Ich bin ehemalige Hauptschülerin. Ich wollte nur wissen, warum fast immer so ein großer Hehl daraus gemacht, wenn man kein Abitur hat? Ich dachte, hier sitzt man an der Quelle, unter den ganzen Akademikerin und könnte mal fragen, warum das so ist. Ohne Abitur muss man sich ständig rechtfertigen oder Ausreden einfallen lassen - es ist sehr belastend für mich.

Es würde ja schon genügen, wenn man nicht immer auf Leute zeigen würde, die kein Abitur haben und wie Sonderlinge behandeln würde. Nicht alle ohne Abitur sind in ein Loch gefallen oder dumm. Vielen geht es heute ziemlich gut. Sie haben gelernt, sich durchzuboxen - vielleicht sogar viel mehr als ein Abiturient. Ich hatte es zum Beispiel nie leicht im Leben und musste mich beruflich hochkämpfen. Ich habe aber das Gefühl, ich werde oft verachtet und von Partnern und Freunden nicht ernst genommen oder ausgelacht.
 
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  • #17
[mod]

Gewährleistet ein Abitur irgendetwas im Hinblick auf Partnerschaft oder sagt es heutzutage noch irgendwas aus, außer dass jemand lange genug zur Schule gegangen ist, um den Zettel zu bekommen, der die Hochschulreife bestätigt?

Für mich ist es kein Ausschlusskriterium, trotz Doppelstudium, Promotion und allem möglichen Trallala meinerseits. Für mich ist sogar eher ein auf der Abendschule nachgemachtes Fachabitur ein Ausschlusskriterium, jedenfalls schaue ich bei diesem Typ Frau mittlerweile immer sehr genau hin.

m/46
 
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  • #18
Schulabschluss und Beruf sind für mich bei einer Frau völlig unwichtig.

Wenn sie eine schlanke Figur hat, auch ansonsten gut aussieht und das passende Alter hat (ca. 30-37 Jahre), ist das doch völlig ausreichend. Mehr wünscht man(n) sich doch nicht. Was soll ich mit einer "Karrierefrau", die nie zu Hause ist und wahrscheinlich auch keine Kinder will?

m, Mitte 40, gutsituierter Akademiker
 
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  • #19
Ein altes Thema, aber die Aussage "Schulabschluss und Intelligenz hängen nicht zusammen" stimmt einfach nicht. Oder anders gesagt: Wer diese Meinung vertritt argeumentiert immer anhand des Einzelfalls ohne sich aber über die Empirie Gedanken zu machen.

Bei älteren Semestern, wie z.B. der Generation meiner Eltern (ich bin 30 Jahre alt), war es vielleicht noch etwas anders, aber heute bekommt doch jeder Depp das Abitur nachgeworfen. Selbst ein Studium ist relativ einfach zu machen. Meiner Meinung nach schafft das Abitur heute jeder, außer er ist

a) extrem faul und will grundsätzlich nichts aus seinem Leben machen (das ist für mich per se ein Grund gegen eine Beziehung).

b) er ist wirklich dumm (und dann zieht eben das obige Argument nicht mehr).

Natürlich gibt es immer "Abweicher", bei denen noch andere Faktoren vielleicht eine Rolle gespielt haben, es sind eben Einzelfälle.

Die Frage ist doch auch, was man unter Beziehung versteht. Ich habe promoviert und arbeite an der Universität. Natürlich muss sich meine Partnerin nicht für alles eins zu eins interessieren, sie muss auch nicht alles verstehen, aber sie sollte meinen Gedanken doch intuitiv folgen können. Auf der anderen Seite brauche ich eine Partnerin, die mich geistig antreibt - wenn man nur erklären muss, aber selbst keinen geistigen Input bekommt, dann ist das eben nicht so toll.

Kurz gesagt: Meine Partnerin sollte mindestens einen Universitätsabschluss besitzen.

m,30
 
  • #20
Kommt auf die Person an - nicht dessen Bildungsabschluss.

Mein Bruder hat eine Partnerin mit Hauptschulabschluss und die ist "nur" Bäckerei-Fachverkäuferin. Aber sie bemüht sich enorm. geistig mit ihm mithalten zu können.
Und sie ist ein sehr patenter, und eigenständiger Mensch.

Meistens ergeht es mir wie #9. Hauptschulabsolventen sind nicht meine Welt.
Ich habe es auch mit ihnen versucht, aber dabei zuviele Abstriche und Kompromisse eingehen müssen. Und was mich interessiert, ist für sie langweilig bis unbekannt.

Schon mit der Sprache muß ich vereinfachen. Das mache ich inzwischen wie automatisch fast überall. Aber damit verleugne ich mein geistiges Potential.

Am deutlichsten wird es mir bei meinen Eltern. Mein Vater mit Abitur, und meine Mutter mit Hauptschulabschluss. Mit meiner Mutter kann ich mich höchstens über die Nachrichten-Schlagzeilen des Tages unterhalten. Und selbst dort sind tiefere Diskussionen darüber mit ihr nicht möglich (z.B. Hintergründe). Und fehlendes Wissen z.B. durch persönliche Vorurteile ersetzt.

Denn eigentlich....
 
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  • #21
Ist für mich leider ein Ausschlusskriterium. Warum: weil solche Beziehungen oft (nicht immer!) nicht funktionieren. Aus meiner Erfahrung kann ich das nur bestätigen. Nach einer 5-jährigen Beziehung mit einem Bauarbeiter war ich ein Haufen Elend, weil mein Selbstwertgefühl kaputt war. Er war kompromisslos, kommunikationsunfähig, hat sich für nichts interessiert, hat jede Situation nur einseitig betrachtet. Alle Themen, für die ich mich interessiert habe, hat er abgewertet und als "Blödsinn" betitelt. Ich habe mich ständig nur ihm angepasst. Danach habe ich mehrere Männer, mit akademischer Ausbildung kennen gelernt (das aber keinesfalls bewusst). Und das war für mich wie ein frischer Atemzug! Auf einmal habe ich festgestellt, dass man miteinander auch kommunizieren kann. Und nicht nur über gemeinsame Freunde und Fernsehsendungen, sondern auch über Wirtschaft, Politik, Astrologie UND (was wichtig ist) über uns. Man kann also alle Missverständnisse durch Reden klären. Vielleicht war das eine Ausnahme, die Kommunikationsunteschiede sind aber auch bei mir immer noch deutlich spürbar, wenn ich Menschen z.B. mit dem Hauptschulabschluss treffe. Ich bin zwar sehr anpassungsfähig und kann mit diesen Menschen gemeinsame Sprache finden, aber für eine dauerhafte Beziehung wäre ich nicht bereit, weil mich die Kommunikation mit Ihnen auf Dauer nicht befriedigt. Und noch eine Anmerkung von mir: andersrum funktioniert es oft - ein Mann mit einer akademischen Ausbildung und eine nicht studierte Frau können oft sehr glückliche Beziehung haben.
 
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  • #22
Besser als die #8 kann man es nicht ausdrücken, ich stimme ihr vollkommen zu!

Ich bin übrigens w/53, MKG-Chirurgin und seit 32 Jahren in einer glücklichen Beziehung mit einem Kfz-Meister mit Hauptschulabschluss. Und für keinen von uns hat der Schulabschluss des anderen jemals eine Rolle gespielt. Wenn man liebt, dann sind solche Dinge vollkommen unwichtig.... was übrigens auch für Gewicht, Haarfarbe, chronische Krankheiten, Hautunreinheiten, berufliche Position, Haustiere, eine schiefe Nase und sonstige Dinge gilt, die in Partnerbörsen so gerne als "No Go" bezeichnet werden. Never judge a book by its cover.

[mod]
 
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  • #23
Bin selbst kein Akademiker, mag aber auch keine Frauen, die zu simpel gestrickt sind.

Belesene und weitgereiste Typen finde ich schon ziemlich interessant.

Wenn sich ein Aufhänger findet, wie man über Gott und die Welt reden kann, stellt sich vielleicht sogar etwas Erotik ein.

Aber für eine Ehe muss das Einkommen stimmen!

Liebe Leute-macht euch da nichts vor.
 
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  • #24
in einer Ehe sollte das soziale Gefüge stimmen. Hier wird hingegen Sozialromantik betrieben. Offenbar hat noch kein Mann einen Beitrag geschrieben, der mit einer "Hauptschülerin" verheiratet ist bzw. war.

Es sind auch nicht die akademischen Partner, die offensichtlich Schwiergkeiten mit dem Bildungsgefälle haben, sondern die nichtakademischen. Schon die Frage der FS weist auf das Problem hin, wie sonst käme sie auf die Idee, sich "ständig rechtfertigen zu müssen". Dieser vermeintliche Zwang zur Rechtfertigung, kommt wohl kaum vom akademischen Partner.

Andererseits ist es doch auch legitim, wenn ein Akademiker auch gern eine akademisch gebildete Partnerin sucht. Das allein scheint ja schon eine Abwertung für nicht Akademiker zu sein, die zwar nicht wissen, warum Akademiker "so hochnäsig" sind, es aber für eine Selbstbestätigung halten, einen Akademiker zum Partner zu haben, denn sonst könnte ihnen ja egal sein, welchen Bildungsgrad Akademiker bei der Partnerwahl bevorzugen.

Man müsste auch noch eine Altersunterscheidung vornehmen: Für Menschen 50+ war eine höhere Schulbildung nicht üblich, für diese Personengruppe galt ein Hauptschulabschluss noch als Durchschnittsbildung, mit der man sehr viele Berufe erlernen konnte, die heutigen Hauptschülern verschlossen bleiben. Wer heute einen Hauptschulabschluss macht, ist im Bildungsbetrieb irgenwie unten hängen geblieben.

Ich finde diese Thema mühselig, weil es immer wieder von den Personen mit unteren Bildungsgraden angetrieben wird, die es offenbar "wurmt" keinen akademischen Abschluss vorweisen zu können, obwohl sie doch der festen Überzeugung sind, dass man für das Leben allgemein gar keinen akademischen Abschluss benötigt, die aber dennoch gern "nach oben däten" möchten. Hier liegt ein Widerspruch in der Argumentation.
Ich frage gar nicht nach der Schulbildung!
w (mit akademischen Abschluss)
 
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  • #25
Ist diese Frage Ihr Ernst?!
Ihr potentieller Partner sollte eher Fragen: Ist ein Mensch(!!!) der solch eine Frage stellt ein Ausschlusskriterium an sich?
Ich hoffe ich habe meinen Standpunkt in der höflichsten Weise, wie ich Ihn mir auf eine solche Frage vorstellen kann, klar gemacht.
 
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  • #26
Toll, über welche Themen sich manche Gedanken machen!

Es gibt Solch'ne und Solch'ne und zwar in jeder Gesellschaftsschicht, mit jedem Bildungsgrad, mit jeder Religion und jeder politischen Einstellung, mit Geld und ohne, mit Magerwahn und ohne, sportlich und unsportlich, lange Haare, kurze Haare, geliftet aber nicht gebotoxt, gerührt aber nicht geschüttelt, erfolgreicher oder erfolgloser Steuerhinterzieher. (Obwohl: Schließlich sind sie alle erfolglos - in diesem Punkt jedenfalls...)

Was wollt ihr noch alles vorher planen?
Wo es doch heute gar nicht mehr so selbstverständlich ist, trotz Internet überhaupt jemanden zu treffen?
Es sei denn, man legt weniger Wert auf "Mindesthaltbarkeitsdatum" der Beziehung - andere nennen es auch "Halbwertszeit", was ja schon wieder eine einseitige Bewertung der Beziehung wäre...

Moment. Da war doch was - ach ja, verlieben sollte man sich auch noch, optimalerweise.

Wie heisst es so schön: Jeden Tag eine neue Herausforderung.
Mein Geheimtip: Ganz klein anfangen und sich erst mal die Haare waschen. Vielleicht geht's dann besser mit dem Partnercasting. Mit zu vielen gleichzeitig ist man gern mal überfordert.
Und lernen, sich für jemanden zu entscheiden, wenn der Rahmenbedingungen wenigstens in den wesentlichen Punkten stimmen: Energie, Humor, Ausdrucksweise, Benehmen, Herzensbildung. Das hängt nicht immer von der Schulbildung ab.
Na gut, meinetwegen auch noch Aussehen nach dem persönlichen Geschmack.
Alles andere ist Getändel.
 
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  • #27
Für mich käme NUR ein "Partner" (ist schon so ein schreckliches Wort, würde meine Liebe NIEMALS so betiteln!) in Frage, den ich aufrichtig und von ganzem Herzen und aus tiefster Seele liebe... alles andere wäre für mich ein Ausschlußkriterium!

Ob mein "Partner" nun eine Schule im Kongo besucht hat, Analphabet ist, Legastheniker oder 10 Jahre in Oxford studiert hat, ist mir dabei vollkommen gleichgültig! Ich möchte ja keine Zweckgemeinschaft... aber ich weiß, Liebe ist für die wenigsten Menschen in den Partnerbörsen relevant... (könnte mir nicht mal vorstellen, mit einem Mann, den ich nicht absolut tief liebe, unter einem Dach zu leben oder ihn auch nur flüchtig zu küssen...).

LG, w ü40, in über 20 jähriger glücklicher Beziehung mit der großen Liebe (zufällig Akademiker mit 2 Studienabschlüssen, wäre aber absolut KEIN Muss gewesen!)

BRAVO! Bei der Einstellung ist mir auch klar, warum dein Partner sich mal in dich verliebt hat und ihr noch immer glücklich vereint seid.

Sollten sich viele hier im Forum mal zum Beispiel nehmen. Hier wird über alles bis ins Kleinste diskutiert und gestritten, um Liebe geht es allerdings fast nie.

Wünsche euch noch ganz viele schöne gemeinsame Jahre! :)
 
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  • #28
Hallo FS

Ich bin so ein Hauptschulabschluss Kandidat und ich finde deine Frage völlig berechtigt..

Und ich finde die Wünsche mancher Damen hier wie Gast 9 die ein wirtschaftswissenschaftliches und ein ingenieurswissenschaftliches Studium hat völlig in Ordnung das sie mich nicht als Partner haben wollten..

Ich sie nämlich auch nicht...

Allerdings lege ich solche Tanten hin und wieder mal Flach .. Dafür stört Sie mein Bildungsgrad aber nicht.-:)

M
 
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  • #29
Für mich kommt nur ein Akademiker in Frage, schließlich diskutiere ich gerne und auf hohem Niveau.

Der Wissensmangel, die logikbefreiten Argumentationsketten sowie die primitiven Stammtischprolen, die sich so häufig bei Nichtakademikern finden, wären mir unerträglich.

Als Beispiel sei ein Originalzitat eines Handwerkers zum Thema externe Effekte tierischer Nahrungsmittel angeführt: "Aber wenn alle Pflanzenfresser werden, dann gibt es ja gar nicht mehr genug zu Essen auf der Welt". Das hat der Herr übrigens ernst gemeint! Das Konzept der Internalisierung war ihm darüber hinaus zu abstrakt!

Und dieser Herr war keine unrühmliche Ausnahme, sondern exemplarisch für die Bildungsunterschicht.

Und wer jetzt wieder mantraartig behauptet, dass formale Bildung und Bildungsniveau nicht miteinander korrelieren, macht sich lächerlich.

Hauptschüler, die im Diskurs mit einer promovierten Akademikerin bestehen können, sind so häufig wie rosa Elefanten.

Wer meint, so einen finden zu müssen, dem wünsche ich viel Spaß bei der Suche - schließlich bleibt so mehr effektive Auswahl für mich übrig.
 
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  • #30
Es ist nicht politisch korrekt, ich weiß. Ich habe aber noch nie wirklich starke Gefühle für eine Frau entwickeln können, die wenig Tiefe hatte. Die Frauen mit geringem Schulabschluss, die ich in den letzten Jahrzehnten kennengelernt hatten, und es waren durch meinen Beruf viele, hätte ich mir nicht an meiner Seite vorstellen mögen. Mich reizen Bildung, gute Gespräche und eine interessante Partnerin an der Seite mehr als nur eine hübsche Hülle.
 
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