• #1

Eine Frage der Priorität (Kontakt mit Ex)

Hallo zusammen!
Mein Freund und ich sind seit ca einem Jahr zusammen, davor hatten wir beide lange Beziehungen. Ich lebe mit meinem Kind zusammen, er alleine, mittelfristig würden wir gerne zusammen wohnen,
Seit einigen Wochen stoßen mir Dinge auf, mit denen ich nicht mehr klar komme, z.B. hat er neulich eine Verabredung mit mir unmittelbar abgesagt, um seiner Exfrau (auch alleine, kinderlos) bei etwas Belanglosem zu helfen. Oder er fragt sie (ohne mein Wissen) um Hilfe bei seiner Buchhaltung, anstatt mich darum zu bitten. In Nachrichten schreibt sie ihn mit Kosenamen an (was er nicht verwunderlich findet).

Obwohl sie bei der Trennung (vor 2 Jahren, ging von ihm aus) sehr unkooperativ war und ihn ausgenommen hat, beteuert er, eine gute Beziehung zu ihr zu haben, die ihm auch wichtig ist und er beibehalten möchte.
Angeblich weiß sie von mir durch eine kurze Information seinerseits vor einem Jahr, seitdem werde ich nie erwähnt.
Er beteuert, dass ich seine Priorität bin, er mit ihr völlig abgeschlossen hat, er aber auch als Freund für sie da sein will. Ein Kennenlernen hält er für ausgeschlossen, da er Konflikte vermeiden und sie nicht verletzen will.
Gegen gelegentliche Kontakte habe ich nichts, aber es verletzt mich, wenn ich deswegen "versetzt" oder nicht um Hilfe gebeten werde. Ich werde zunehmend eifersüchtig und fühle mich ausgeschlossen und hilflos, weil er eine grundsätzlich andere Sichtweise darauf hat und davon nicht abrückt.
Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich damit umgehen kann?

P.S. Ich habe auch Kontakt zu meinem Exmann, was sich aber durch das Kind zwangsläufig ergibt und den ich auch offen kommuniziere.
 
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  • #2
Nun, dein Freund kam demzufolge ein Jahr nach seiner Trennung mir dir zusammen. Die Trennung ging von ihm aus, was aber nicht bedeutet das derjenige der geht, nicht darunter leidet und ebenso verarbeiten muss. Das sie den Kontakt hält ist ein wenig nachzuvollziehen, vielleicht hat sie die Hoffnung trotz allem noch nicht aufgegeben. Ob er die Trennung verarbeitet hat nach einem Jahr obwohl die Beziehung lang war wie du schreibst, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen und dich unnötig beunruhigen. Aber auch der Hinweis, dass er nicht möchte dass ihr beiden Frauen aufeinander trifft, weil er "IHR" das nicht antuen möchte klingt etwas Halbseiden.
Vielleicht möchte er das auch nicht, weil du dann bemerken würdest das die beiden im Kopf nie wirklich bei einer Trennung angekommen sind. Hm.....
Würde er ihr diesbezüglich helfen wollen, dann sollte er ihr die Möglichkeit geben Abstand zu bekommen und das geht nun einmal nicht mit ständigem Kontakt. Im Gegenteil es zieht eine Trennungs- Verarbeitungszeit ins Unendliche. Vielleicht auch für ihn.
Und mal Ehrlich, wäre diese Exfrau tatsächlich unkooparativ gewesen und hätte sie ihn ausgenommen, würde er seine Buchführung nicht weiter von ihr machen lassen oder sonstiges.
Wie kann mich als Mann dann eine Frau ausnehmen mit Hilfe von Anwalt und Co. nehme ich an, wenn ihr die Zusprüche nicht auch zugestehen würden? Da rätsel ich immer wieder.
Entweder die Männer sind zu Blöd für einen Ehevertrag, oder wenn sie ihn nie wollten sind sie zu Egoistisch.
Nach meiner langen Ehe musste kein Anwalt weder für meine Frau oder mich etwas aushandeln.
Sie war mehr als 25 Jahre "die" Frau und Mutter meines Sohnes an meiner Seite und deshalb soll es ihr mindestens so gut gehen wie mir, nach der Trennung. Es war doch nicht mehr als 25 Jahre alles kacke. Find ich immer wieder lustig wie die Kerle dann das heulen anfangen. Aber ich schweife ab......
Mir wäre die Trennungsphase zu kurz ehrlich gesagt um nicht meine oben geschriebenen Gedanken im Hinterkopf zu haben.
Ich hoffe es ist nicht so bei Euch.

m47
 
  • #3
Ein Kennenlernen hält er für ausgeschlossen, da er Konflikte vermeiden und sie nicht verletzen will.
Finde ich komisch.
Die Ex meines Partners habe ich relativ kurz nach dem wir zusammen gekommen sind kennen gelernt. Wie sie sich dabei fühlen könnte war nie Thema. Da sie wirklich nur noch Freunde sind, war es aber auch nie ein Problem, dass er mich hat und ich sie kennen lerne.

Für die Ex versetzt zu werden, könnte ich auch nicht akzeptieren. Wenn es um gemeinsame Kinder gehen würde, ja, aber nicht für Kleinkram..
 
  • #4
Ein Kennenlernen hält er für ausgeschlossen, da er Konflikte vermeiden und sie nicht verletzen will.

Die konfliktfreie Phase ist dann ja offenbar vorbei und dass ihn eine Verletzung bei Dir nicht stört, bei ihr aber schon, ist auch seltsam. Klares Bestehen auf Kennenlernen.

Wie kann mich als Mann dann eine Frau ausnehmen mit Hilfe von Anwalt und Co. nehme ich an, wenn ihr die Zusprüche nicht auch zugestehen würden? Da rätsel ich immer wieder.
Entweder die Männer sind zu Blöd für einen Ehevertrag, oder wenn sie ihn nie wollten sind sie zu Egoistisch.

Wenn Du freiwillig mehr zugestehst, als Du müsstest, ist das ja in Ordnung. Ansonsten sind die rechtlichen Regelungen heute so, dass jemand, der auf eigenen Füßen stehen könnte, nicht auf eigenen Füßen stehen muss, wenn er nicht will. Übrigens auf beiden Seiten. Eheverträge sind weder mit Frauen vor der Ehe so einfach durchsetzbar, noch sind sie nachher nicht anfechtbar. Ich denke, du rätselst da in erster Linie, weil Deine Trennung einfach friedlich ablief.
Als kleines Beispiel kann ich Dir nennen: nach der Trennung steht dem schlechter verdienenden Ehepartner ein Jahr Trennungsunterhalt zu. Durch mehrfache Terminabsage der Scheidung wegen irgendwelcher "Gründe" lässt sich das problemlos auf zwei Jahre hinauszögern. Damit zahlst Du dann ein Jahr länger als nötig und ein Ehevertrag hilft relativ wenig. Frauen wollen ja in der Regel wegen der Romantik geheiratet werden und nicht wegen dem Geld. Bei der Trennung ist es mit der Romantik dann vorbei... (natürlich anders herum in einigen Fällen genauso).
 
  • #5
Er beteuert, dass ich seine Priorität bin, er mit ihr völlig abgeschlossen hat, er aber auch als Freund für sie da sein will.
Kann ja sein. Muss ja nicht sein, dass er zurück will, sondern dass er nur ein schlechtes Gewissen hat, weil er merkt, dass sie noch an ihm hängt. Aber Priorität sieht für mich anders aus.
Dass sie ihm die Buchhaltung macht, kann ja nun auch Gewohnheit sein, und da sie kein Kind hat, hat sie auch Zeit, könnte man interpretieren. Aber dass Du kurz vor einem Treffen versetzt wirst, finde ich schon als ein ziemlich deutliches Zeichen, dass da noch viel Verknüpfung ist zwischen ihnen.

Ein Kennenlernen hält er für ausgeschlossen, da er Konflikte vermeiden und sie nicht verletzen will.
Das sind immer so Aussagen ... Klar, man könnte jetzt sagen "wieso bist du verletzt, wenn du der Ex nicht vorgestellt wirst". Aber wenn ein so intensiver freundschaftlicher Kontakt besteht, würde ich schon denken, dass man dieser innigen Freundin auch mal vorgestellt wird, und wäre meinerseits gekränkt, wenn sie von meiner Existenz verschont bleibt, weil es sie verletzen könnte.
Entweder, man wird irgendwann die Freunde und Bekannten kennenlernen, oder aber die verschwinden aus dem Leben des Menschen. Ansonsten sehe ich nicht, wie das zusammenkommen soll, wenn ständig drauf geachtet werden muss, wann man beim Telefonieren leise zu sein hat, weil die Freunde nicht mitbekommen sollen, dass die böse Partnerin gerade da ist und dann die Stimmung in den Keller geht.

Angeblich weiß sie von mir durch eine kurze Information seinerseits vor einem Jahr, seitdem werde ich nie erwähnt.
Na wie die nun ausgesehen hat, ist ja auch noch die Frage. "Ja, vielleicht, aber ist noch nichts festes, keine Ahnung, was draus wird..." Wenn die Frau zu schonen ist, wird das schon so formuliert gewesen sein, dass sie sich nicht sonstwie beunruhigt. So wie er auch Dir erzählt, dass Du Priorität hast, und dann anders handelt.
 
  • #6
Ich denke, du rätselst da in erster Linie, weil Deine Trennung einfach friedlich ablief.
Das wird sicherlich so sein. Und ich verstehe wenn einem Mann oder auch Frau die Hälfte genommen wird, dass es sehr hart wird. Bei mir war es so das ich keinen Ehevertrag hatte. Wir hatten nichts vorher und alles war letztendlich Zugewinn. Aber sie hatte nicht vergessen wir sehr sie dagegen immer war das ich mit Biegen und Brechen mehr wollte als die. Sehr viel mehr. Sie hatte alle rechtlichen Ansprüche das sagte sie mir , aber keine welche gefühlt das rechtfertigen würden. Und sie kannte mich zu gut um auch nur eine Sekunde befürchten zu müssen, dass ich sie diesbezüglich je im Regen lassen stehen würde.
Und das ist was ich nicht verstehe, wenn ich lese wie oft sich trennende Paare nie grün gewesen sein können. Ist es der Hass der dann die Gier leitet?
M47
 
  • #7
Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten!
Da sind meine Gefühle ja doch nicht so abwegig...

dass ihn eine Verletzung bei Dir nicht stört, bei ihr aber schon, ist auch seltsam.
Genau darum geht´s mir - wessen Wohl ist hier wichtiger? Werden die Gefühle der Ex ernster genommen als meine?

Wie kann mich als Mann dann eine Frau ausnehmen
Das geht schon.. wenn man manche Dinge leider nicht schriftlich regelt.

Das wird von den beiden leider völlig abgelehnt...

Als intensive Freundschaft würde ich den Kontakt nicht bezeichnen, so oft sehen sie sich nicht (soweit ich weiß), aber die Art und Weise behagt mir nicht.
Ich muss schauen, wie und ob ich damit klar komme...
 
  • #8
Nun ja, wenn er sie nicht belasten will, die Beziehung zu Dir aber schon, dann hat er sich doch indirekt schon entschieden.

Ich war auch mal in einer solchen Beziehung. Die Ex war eine "gute Freundin" und ein "wichtiger Mensch". Sie waren durch die "lange Beziehung sehr verbunden". Sie war nicht wie ich, sondern "brauchte seine Hilfe und hat doch sonst keinen". Ich habe sie nie kennengelernt, weil es sie "zu sehr belastet" hätte. Lustigerweise war der Kontakt dann recht schnell beendet, als sie wieder einen Partner hatte.

Deine Geschichte erinnert mich daran. Ich habe damals falsch gehandelt. Ich war tolerant, hatte Verständnis und dachte, das legt sich. Letztendlich waren unsere Aktivitäten davon abhängig, ob sie interveniert oder nicht. Ich will meine Freizeit aber nicht von seiner Ex abhängig machen.

Letztendlich bist Du in einem Dreiecksverhältnis, auch wenn die beiden keinen Sex haben. Er hat mit einer anderen Frau eine sehr intim Beziehung, von der Du ausgeschlossen bist Punkt

Das kann bei Männern mit unsicherem Bindungsstil eine Möglichkeit sein, um Distanz zu schaffen.

Ich rate Dir, eine Entscheidung zu treffen. Er wird keine ausdrückliche Entscheidung treffen.
Ich rate Dir, Deinem Freund zu sagen, dass Du das Gefühl hast, seine Ex-Beziehung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Er hat viel Kontakt zur Ex. Außerdem schliesst er Dich aus seinem Leben aus, weil Du die ihm wichtigen Menschen nicht kennenlernst. Sag ihm, Du kannst Dich nicht voll auf ihn einlassen, wenn diese Dinge zwischen Euch stehen und nimm dich in der Beziehung zurück.
Es gibt genug Männer, die ohne Ex eine Beziehung mit Dir führen wollen.
 
  • #9
Eine Frage der Priorität?
Ja, aber anders als du in deiner Eifersucht sehen willst ....
Der Mann setzt seine Prioritäten so, dass er dir keine Rechenschaft schuldig ist für seine Angelegenheiten. Er geht mit Menschen so um, wie er und nur er es für richtig hält.
Zicke ihn eifersüchtig an - und er geht. Weil er es sich wert ist. Er hat dazu gelernt. Du nicht.
 
  • #10
Das wird von den beiden leider völlig abgelehnt.
Warum um Himmels willen das denn?? Mit welcher Begründung?!
Sie schnüffelt in seinen Finanzen rum, aber du darfst sie nicht mal kennenlernen?!
Au weia, ich ahne Böses.... bestehe auf ein Kennenlernen oder gehe mit den Worten: "Sie ist deine Priorität, dann suche ich mir einen Mann für den ICH die Priorität bin."
Dein Freund hat offenbar den Schuss nicht gehört, sorry... wie respektlos muss man dich behandeln bis du gehst?
 
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  • #11
Der Mann setzt seine Prioritäten so, dass er dir keine Rechenschaft schuldig ist für seine Angelegenheiten.
Das kann er machen, wie er will. Nur soll er sich nicht wundern, dass seine Freundin irgendwann mal anfängt, ihre Prioritäten so zu setzen und ihm keine Rechenschaft schuldig zu sein. Lionne, glaube ich, hat neulich in einem Tread geschrieben, ein Wir ist ein Du und Ich, und kein Ich und Du fügst dich, damit Du ein Wir erleben " darfst".
Die FS hat nichts gegen Kontakt mit Ex, nur einzig die Art stört sie. Das ist übrigens der Grund, warum für die meisten die Exen ein Dorn im Auge sind. Wer sich klar zum eigenen Partner bekennt und zwar nicht so sehr äusserlich, sondern mit innerer Haltung, der hat komischerweise kein Stress deswegen. In anderern Fällen spürt der Partner innere Distanz und Ambivalenz, die auch oft durch Verhalten zum Ausdruck kommt, und ist zu Rech erbost. Es geht nicht um Kontakt zu Ex, sondern um permanente Lügen diesbezüglich. Keiner hat es gern, sich als Depp zu fühlen.
 
  • #12
Schwieriges Thema. Ich persönlich würde das nicht mitmachen.
Wenn gemeinsame Kinder da sind, ist ein weiterführender Kontakt zum Expartner sinnig und notwendig. Ist dem nicht so, würde ich erwarten, dass mein Partner nach spätestens einem jalben Jahr abgenabelt ist.

Letztlich musst Du ihm Deine persönlichen Grenzen aufzeigen. Du bist seine Partnerin und hast Prio.
 
  • #13
er hat sie darum gebeten, weil er so viel um die Ohren hat und sie das gerne macht! Kein Thema, dass ICH ihm vielleicht auch helfen könnte... ich habe es rein zufällig herausgefunden.

Ich rate Dir, Deinem Freund zu sagen, dass Du das Gefühl hast, seine Ex-Beziehung ist noch nicht ganz abgeschlossen.
Das habe ich. Verwunderung auf seiner Seite mit Behauptung, dass da gar NICHTS mehr sei. Außer einem guten Verhältnis.
Er sei auch froh, wenn sie endlich einen neuen Partner hätte, da wäre dann vieles einfacher. Wahrscheinlich müsste er dann keine Schuldgefühle haben... ?

Der Mann setzt seine Prioritäten so, dass er dir keine Rechenschaft schuldig ist für seine Angelegenheiten. Er geht mit Menschen so um, wie er und nur er es für richtig hält
Ja, ich glaube, so sieht er das tatsächlich. Aus seiner Sicht ist alles ok. Er will vor allem es jedem Recht machen.
Ich bin jedoch nicht (mehr) so tolerant, alles akzeptieren zu können - zu dieser Haltung gehört uneingeschränktes Vertrauen. Das ist aber heftig am Bröckeln.

Zicke ihn eifersüchtig an - und er geht. Weil er es sich wert ist. Er hat dazu gelernt. Du nicht.
Interessante Sicht. Ich habe mit ihm darüber geredet, dass es mich verletzt. Vielleicht kam es zickig rüber. Für ihn hat es jedoch ein Fass aufgemacht mit vielem was sich bei ihm angestaut, er aber nie darüber geredet hat.
Ich habe es lange tolerant mitgemacht - nun ist aber genug. Und das bin ich MIR auch Wert.
 
  • #14
Irgendetwas ist schief an diesem Zitat...

Aber,
Grundsätzlich braucht es dir eine Partnerschaft ein spürbaren Wir - eine Verbundenheit, eine Priorität.
Wenn es um Prioritäten ginge, wäre es für mich - gleichrangig (!)
meine Kinder - ich - ein Partner.

Dass jeder sein Ich hat, und haben soll, ist auch in einer Partnerschaft wichtig, und dazu gehören Beziehungen zu anderen Menschen, ganz pauschal.

Aber - außen vor bleiben, diese anderen Menschen nicht kennen lernen dürfen? Gerade, wenn viel Kontakt gegeben ist?
Die Aussage, ein Kennenlernen darf ich der anderen nicht zumuten?
Wo ist da die Priorität? Das zu mir stehen?
Es geht nicht darum, dass man dann immer dabei sein möchte, sondern nur um ein Vorstellen.
Bei Freunden wollte ich auch immer, dass mich die Partnerin kennen lernt, einfach damit sie weiß, es gibt mich, ich bin harmlos, ich will nichts von ihrem Partner.

Für mich ist so ein Satz eine gern genutzt Ausrede, die einer benutzt um sich selbst zu schützen - ER mag nicht, für IHN wird es unbequem - und er schiebt feige andere vor.

Das andere hier bei dieser Geschichte
Es beschwert sich einer, das er finanziell ausgenommen wurde (@neverever hat dazu die richtige Randbemerkung verfasst) - und dann darf dieser jemand die Buchhaltung machen?
Sorry, wie blöde ist denn diese Geschichte? Buchhaltung =Finanzen =Vertrauen?
Und die Partnerin darf nicht mal hinein schauen?

Ich mag nicht misstrauisch sein, aber sorry, die ganze Geschichte ist mehr als faul.
Am Ende sind die Beiden gar nicht getrennt.

Es wäre zumindest der Zeitpunkt für ein klärendes Gespräch.
 
  • #15
Lionne, glaube ich, hat neulich in einem Tread geschrieben, ein Wir ist ein Du und Ich, und kein Ich und Du fügst dich, damit Du ein Wir erleben " darfst".
Wow! Diesen weisen Satz klemme ich mir hinter den Spiegel.
Ich denke auch, dass wir unserem Bauchgefühl schon sehr vertrauen können, auch wenn es uns nicht immer gelingt es in Worte zu fassen. Oder es wird vom Partner als übertrieben dargestellt oder man ist eifersüchtig ...
Nein, heute sehe ich das anders. Man kann und sollte seinem Gefühl vertrauen.
Hier spricht einiges dafür, dass er seine Prioritäten sehr eindeutig setzt und zwar gegen Eure Beziehung. Das klingt ja fast so, als wärst Du seine heimliche Geliebte.
Ich glaube, es wäre eine gute Zeit deutlich Grenzen zu setzen und ein klares Wort zu sprechen. Dir gefällt die Art des Umgangs der beiden miteinander nicht. Du kannst ihm natürlich nicht verbieten mit seiner Exfrau Umgang zu haben. Aber Du kannst für Dich entscheiden, wie Du damit umgehen möchtest und welche Prioritäten Du setzen möchtest.
Mir hat diese Überlegung immer sehr geholfen.
Achso und ich finde es besser, wenn man nach der Trennung keinen erstmal Kontakt hat. So kann man die Trennung verarbeiten und sich auch davon erholen. Später mit Abstand kann man bei Notwendigkeit darüber nachdenken, welche Art des Umganges sinnvoll ist.
 
  • #16
Ich glaube, dass Männer manchmal in solchen Situationen wirklich anders " denken". Und vorallem öfters die Hälfte wichtiger Infos vergessen.

Mein Exmann hat sich ähnlich verhalten und der Partner meiner Freundin auch.
Wenn ich auch zwei Unterschiede sehe: Kinder vorhanden und die "Neue" ist/war der Grund der Trennung.

Mein Exmann hat mir seine Freundschaft damals gerade zu aufgedrängt. Kontakt musste natürlich sein wegen der Kinder aber ich musste ihn immer wieder abblocken, weil ich mehr Kontakt nicht wollte.
Ok die neue kennenlernen wollte ich lange nicht und hier fand ich: es ist mein Recht, selbst zu entscheiden wen ich wann kennenlerne.
Wegen des Betrugs hatte ich auch ehrlich ein Feindbild...später war das völlig ok.
Ähnlich bei meiner Freundin, nur hier war sie Geliebte und er hilft andauernd der Ex.
Von beiden Herren gab es die Aussage...zusammen gefasst: Du hast mich doch und deshalb geht es Dir viel besser.
Wer verlässt fühlt sich oft schuldig und manche haben den Drang, so durch " Verantwortung " Schuld zu mindern.

Dazu kommt, dass ich oft merke: informieren ist nicht die größte Stärke.
Nicht nur innerhalb einer Beziehung, dass erlebe ich auch bei meinem besten Freund.
Du ich kann heute nicht, muss da und da hin.
Weiß er seit Tagen aber die frühe Info emfand er gar nicht so wichtig.
Ich denke also liebe FS.
Die ex möchte dich nicht kennenlernen, weil sie noch traurig ist.
Das muss er sogar respektieren.
Er wird es wahrscheinlich auch nie mehr ansprechen, von wegen ein Mann ein Wort.
Helfen tut er wegen seines schlechten Gewissens, dass " hilflose " Weib im Stich gelassen zu haben.
Nur frühzeitig informieren und ggf schon vorher mit Dir Stress zu haben, vermeidet er...oder vergisst er.
Und die Steuer sind direkt 2 Fliegen mit einer Klappe: sie sieht direkt, dass er bezüglich Unterhalt und Co korrekte Angaben gemacht hat und nicht mehr zu holen ist.
Da Männer oft überhaupt nicht eifersüchtig auf Vorgänger sind, kann er Dich wahrscheinlich nicht mal verstehen.
Er hat sich entschieden und Du hast ihn doch....Dir muss also gut gehen.
Und gebetsmühlenartig über die ex zu diskutieren ist ihm zu müssig

Ich kann dich als Frau völlig verstehen und komm schon so nicht klar mit den halben bis keinen frühen Informationen
Meinem besten Freund hab ich auch schon mal gesagt: ich find es fast feige
Weiter gekommen bin ich da nur, in dem ich es unabhängig von einem Thema gemacht habe.
Rede früh mit mir, damit ich die Chance habe selbst zu planen, so fühle ich mich versetzt.

Dir rate ich, dass mal ruhig zu klären und sozusagen das Pferd von hinten aufzuzäumen.

Dir fehlen Infos
So bekommst Du es plötzlich um die Ohren gehauen
Und nur deshalb fühlt es sich an, als ob alles andere wichtiger ist...was sich verstärkt, wenn es " zufällig " die Exfrau ist.

Wie gesagt, ich fühle mit dir und verstehe dich völlig.
Nur wenn Du das klären möchtest, dann vermeide eine Kommunikation, in der er schon am Anfang dicht macht.
 
  • #17
Genau darum geht´s mir - wessen Wohl ist hier wichtiger? Werden die Gefühle der Ex ernster genommen als meine?

Entscheidend ist doch nicht, wie es objektiv ist, sondern wie Du es empfindest. Damit sollte er Deine Gefühle ernst nehmen. Tut er das nicht, solltest Du Deinerseits überlegen, ob er der richtige Partner ist.

Das wird von den beiden leider völlig abgelehnt...

Dann kannst Du Dir eigentlich nur überlegen, ob Du Dein Leben deswegen unangenehm gestaltest. Die Entscheidung nimmt Dir niemand ab. Sobald der Leidensdruck groß genug ist, wirst Du
spätestens eine Entscheidung treffen.
 
  • #18
Der Mann setzt seine Prioritäten so, dass er dir keine Rechenschaft schuldig ist für seine Angelegenheiten. Er geht mit Menschen so um, wie er und nur er es für richtig hält.
Wenn seine Mitmenschen, in dem Fall seine Partnerin, sich mit seiner Art mit Menschen, bzw mit ihr umzugehen nicht wohl fühlt, dann wäre es mMn angebracht sich Gedanken darüber zu machen. (Sofern er diese Menschen langfristig in seinem Leben behalten möchte.)

Klar kann man immer meinen "Das sind meine Angelegenheiten, ich kann machen was ich will & bin dir keine Rechenschaft schuldig", aber ein Mann, der die negativen Gefühle seiner Partnerin nicht ernst nimmt & nicht an einer gemeinsamen Lösung interessiert ist, weil es sie nichts angeht, ist für mich kein Partner.
Kann natürlich jeder machen was er will, aber wenn mir mein/e Partner/in wichtig ist, ignoriere ich sein/ihr Unwohlsein im Normalfall nicht einfach.
Die Gefühle der Ex werden geschont, während die der Partnerin irgendwie egal zu sein scheinen..
 
  • #19
Er beteuert, dass ich seine Priorität bin, er mit ihr völlig abgeschlossen hat, er aber auch als Freund für sie da sein will. Ein Kennenlernen hält er für ausgeschlossen, da er Konflikte vermeiden und sie nicht verletzen will.

Tja, und weshalb machst du das alles mit? Wenn du keine Lust auf eine "Beziehung zu dritt" hast, dann solltest du das klar kommunizieren und dann danach handeln. Solange du mit falschem Verständnis herumeierst, wird er sich durchlavieren. Gib ihm ganz klar die Perspektive, dass er künftig noch viel mehr Zeit für die Ex haben könnte.
 
  • #20
Ich mag nicht misstrauisch sein, aber sorry, die ganze Geschichte ist mehr als faul.
Am Ende sind die Beiden gar nicht getrennt.
Ich mag misstrauisch sein.
Na ok, ich mag es vielleicht nicht, aber ich bin es.

Und das ist genau das, was ich mit meinem, ja vielleicht übertriebenen Misstrauen schon die ganze Zeit denke: sie sind gar nicht getrennt.
Wie oft seht ihr euch ?
Kannst du ihn jederzeit anrufen ?
Jederzeit besuchen ?
Ist er zu spontanen Treffen bereit ?
Wie oft bist du in seiner Wohnung ? ( dass er die hat, ist kein Beweis, dass er keine Partnerin hat )
Gibt es in seiner Wohnung deutliche Hinweise auf dich, z.B. dass du deine Sachen dort offen liegen lassen kannst ?
Kennst du seine Freunde und Familie ? Wie oft seid ihr mit ihnen zusammen und wie gehen sie mit dir um ?

Er hat seiner Ex einmal von dir erzählt. Woher weißt du das ? Von ihm ?
Seine Ex will dich nicht kennenlernen. Woher weißt du das ? Von ihm ?

Sage ihm, dass gerade ein Stachel in dir wächst und dass er sicher ein Interesse daran hat, den schnell rauszuziehen.
Dazu brauchst du dieses eine Gespräch mit der Ex. Warum sollte es sie verletzen, dich einmal zu treffen, wenn sie wirklich getrennt sind ? Dich verletzt es, wenn ihr euch nicht trefft.
Sie wird ihm diesen kleinen Gefallen sicher tun, wenn er sie ehrlich darum bittet.

Das wird er nicht.
Er wird rumeiern.
Und vielleicht wird er sogar aggressiv, unterstellt dir, du würdest ihm Druck machen und seist misstrauisch und so könne man doch keine Beziehung führen und wo sei denn dein Vertrauen.
Sowas sagen Leute, die etwas zu verbergen haben.
Antworte dann ganz ruhig, ja, du seist misstrauisch und dein Vertrauen wanke und er sei sicher daran interessiert, das Vertrauen wieder herzustellen.
Beharre darauf.

Sage uns bitte, wie es weiterging.
Ich nehme Wetten an und sage: er wird sich mit Zähnen und Krallen dagegen wehren, dass es zum Kontakt kommt, er wird dir den schwarzen Peter, du setzt die Beziehung auf's Spiel, zuschieben.
Ich tippe, sie sind nicht getrennt und sie weiß nichts von dir.

w 51
 
  • #21
Einfach mal ein paar andere Denkanstöße.

Gewissenhafte Buchhaltung ist nicht jedermanns Sache, vielleicht traut er Dir das nicht zu oder er gibt ihr Geld dafür, weil sie es gut gebrauchen kann.

Du hast nachvollziehbare Gründe warum Du weiter Kontakt hast, wegen der Kinder. Das ist ein Konstrukt, wo er nie reinkommen wird, was er aber dulden muss. Vielleicht hält er sich mit seiner Ex auch so eine Vergangenheit in die Du nicht reinkommst.

Dann das mit den Kosenamen, es gibt wirklich Menschen, die sind da total befreit. Die reden jeden mit "Schätzeken" an oder "Süßer". Wie kommt es das Du das liest, zeigt er Dir die Nachrichten?

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich damit umgehen kann?
Ganz ehrlich ich möchte keine Beziehung in der ein Ex-Partner eine große Rolle spielt.
 
  • #22
Meine Antworten werden immer sehr zeitversetzt freigeschaltet - da kommt das dann ein bisschen durcheinander ;)

Wie kommt es das Du das liest, zeigt er Dir die Nachrichten?
Nein, da lag eine Nachricht in Papierform offen rum. Und es war ein individueller Kosenamen, kein "Schatz" o.ä. (...und selbst DAS!)
Daher weiß ich auch das mit der Buchhaltung. Hätte er mir sonst nicht erzählt, da er Stress vermeiden wollte!
Ich glaube tatsächlich nicht, dass da was läuft. Sie ist ja auch aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und sie sehen sich nicht oft.


Ich habe schon mehrmals angesprochen, dass ich sie kennenlernen möchte, einfach nur, damit ich "irgendwie präsent" bin.
Da hat er allerdings kein Verständnis und fragt, was das bringen soll, da sie absolut kein Interesse daran hat, da zu verletzt und wahrscheinlich sehr "unfreundlich" zu mir werden würde. Und den Stress möchte er allen ersparen.

Wie schon geschrieben, hat die Diskussion darüber ein Fass aufgemacht. Es hat einiges an ihm angetriggert und er sieht einige scheinbar unlösbare Probleme. Er hat in den letzten Wochen Dinge mit sich selbst ausgemacht, über Probleme nachgedacht, von denen ich bisher nicht wusste, dass sie existieren. Während ich meistens über alles rede, macht er die Dinge mit sich selbst aus, interpretiert mein Verhalten, bildet sich seine Meinung, die sich dann so manifestiert, bis es für ihn nicht mehr geht und er mir dann das geschnürte Paket vor die Füße wirft.
 
  • #23
Und das ist was ich nicht verstehe, wenn ich lese wie oft sich trennende Paare nie grün gewesen sein können. Ist es der Hass der dann die Gier leitet?
M47
Die Missgunst, angestaute negative Gefühle, würde ich sagen.

Ich habe es öfter erlebt, dass Paarteilnehmer plötzlich Gehässiges über ihren Partner sagten, wobei deutlich zu merken war für mich, dass da tiefer sitzende Verletzungen die Feder führen. Dass sich ein Mann mal halb im Spaß, halb im Ernst lustig macht über irrationale Ängste der Frau, kommt ja häufiger vor, andersrum auch. (Ja, auch Männer sind seltsam und nicht rationaler als Frauen.)
Aber wenn man dann merkt, dass das Nettsein zueinander nur eine vorübergehende entspannte Phase ist, und ansonsten wirklich üble Verletzungen passieren, die den anderen auch treffen sollen und treffen, dann ist ja ersichtlich, dass sobald das ganze aufbricht und sich keiner mehr zusammennimmt "wegen der Beziehung, wegen der Kinder" oder warum auch immer, also bei der Trennung, jeder dem anderen größtmöglichen Schaden/ für sich das größtmögliche rausschlagen will. Rächen für das, was man meinte, erdulden zu müssen.

Ich denke, das ist immer so bei verletzten Seelen, dass die einen Rundumschlag starten, sobald sie es ohne Verluste können. Es gibt keine Grenzen, wenn erstmal "die Legitimation" da ist, endlich alles rauszulassen, also es auf nichts mehr ankommt in Sachen Fassadenwahrung.

Ich denke, es ist ein Zeichen, wie gut die Beziehung vorher war bzw. wie fähig zu guter Beziehung die Menschen selbst waren, die sich zusammengefunden haben. Und sie nehmen sich beide nichts. Denn nicht zu gehen und einen Partner "zu ertragen" bzw. es ihm immer nur so weit zurückzuzahlen, wie es "erlaubt" ist, ist ja keine gute Beziehungsführung. Mit "so weit es erlaubt ist" meine ich, dass die geäußerte Gemeinheit der verletzenden Person nicht selbst Schaden zufügt in Form von Geldverlust oder Verlust von gesellschaftlichem Ansehen oder was auch immer, wenn der Partner aufgrund der Gemeinheit die Beziehung dann wirklich auflösen will.
Es testet sich am Anfang der Beziehung aus, wie wenig Respekt solche Leute dem Partner entgegenbringen müssen, damit der Partner nicht geht oder seinerseits Macht ausspielt und damit in die allgemeine Machtposition gerät. Mit allg. Machtposition meine ich: Wer ist am ehesten bereit, die Beziehung zu beenden?
Für die gilt nicht "love is a battlefield", sondern "relationship is a battlefield".

Keine Ahnung, ob es Menschen gibt, die lieben können und trotzdem gehässig sein können. Für mich geht das nicht zusammen. Wenn so ein Mensch was Liebes für einen anderen tut, denke ich nicht, dass Liebe der Grund dafür war, sondern auch Berechnung oder weil er sich selbst toll findet in seiner Gute und dann was dafür erwartet, z.B. dass man seine Verletzungen toleriert oder nach seiner Pfeife springt, wenn er es gerade haben will.
 
  • #24
@Sinja
Ihr kennt Euch erst ein Jahr, das ist so gut wie nix! Er hat offensichtlich noch kein Vertrauen zu dir, um dir Einblicke in seine Finanzen zu gewähren. Oder er traut es dir nicht zu und nimmt dich nicht für voll. Alles wenig schmeichelhaft für dich und kein Zeichen von Vertrauen. Und er hat dir in einem Jahr 1x abgesagt wegen der Ex? Na ja, darüber könnte ich hinwegsehen, oder? Solange er die Wochenenden mit dir verbringt und Ihr wirklich frisch verliebt seid? Wie oft habt Ihr Sex zusammen? Seltsam finde ich das mit den Kosenamen? Fährt er etwa parallel? Also, überprüfe wieviel Zeit Ihr real miteinander verbringt und ob er aufmerksam ist, z.B. im Bett, und dir Geschenke macht. Verreist Ihr zusammen in Urlaub? Geht er abends oder frühmorgens ans Telefon, wenn du anrufst? Ist er verrückt mach dir? Das Gesamtbild Eurer Partnerschaft ist wichtig, um die Lage zu beurteilen. Dann ist deine Eifersucht zurecht oder zu Unrecht. Und spätestens nach dem Zusammenziehen wird die Ex von dir erfahren... Bis dahin zeige dich cool und gelassen. Die Neue meines Ex-Freund würde ich übrigens auch nicht kennenlernen wollen... Ich würde ihr die Augen auskratzen, eine Szene machen und sie überall schlechtreden, sie ihm madig machen ... Sei froh! Und am besten triffst du dich auch noch parallel mit weiteren interessierten Kandidaten!
 
  • #25
Wie schon geschrieben, hat die Diskussion darüber ein Fass aufgemacht. Es hat einiges an ihm angetriggert und er sieht einige scheinbar unlösbare Probleme. Er hat in den letzten Wochen Dinge mit sich selbst ausgemacht, über Probleme nachgedacht, von denen ich bisher nicht wusste, dass sie existieren. Während ich meistens über alles rede, macht er die Dinge mit sich selbst aus, interpretiert mein Verhalten, bildet sich seine Meinung, die sich dann so manifestiert, bis es für ihn nicht mehr geht und er mir dann das geschnürte Paket vor die Füße wirft.

Dann ist die Sache mit der Ex nur der Gipfel?
Schweigen, Interpretationen - und Vorwürfe?
Wie ist sonst Euer Umgang?

Eure Kommunikation ist auf jeden Fall unterirdisch - dazu dann die Situation mit der Ex, das Spüren, dass ich weder (richtig) wahrgenommen werde, noch einen wirklichen Stellenwert habe, wichtiger als eine Ex mag ich nach einem Jahr Partnerschaft schon sein?

Ich würde für mich gut überlegen, meine Bilanz ziehen, und dann die Konsequenz ziehen.
In diesem Fall würde ich wohl kein klärendes Gespräch mehr suchen. Das wäre für mich Energieverschwendung.
 
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