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Gast

  • #1

Die "armen" Alleinerziehenden, Ungerechtigkeit bei Unterhalt

Ich, weiblich, in der Dreißigern fasse zusammen:

Eine Frau darf :
ihren Mann betrügen, ein Kind abtreiben, ihren Mann belügen und letzendlich verlassen.
Dann sucht sie sich einen sehr gut verdienenden neuen Mann mit dem sie ständig Party macht und das Kind in der Zeit zu ihrem Ex abschiebt. Dieser muss Unterhalt zahlen, wird höher gestuft in der Tabelle da er Single ist. Nachdem dieser schwer gebeutelte Mann irgendwann die Trennung überwunden hat, sucht er sich eine neue Frau, hat mit dieser dann Kinder. Der Draht zum Sohn ist gut, doch die Mutter intrigiert nun weil sie ne neue Familie gründet, es werden keine Besuchsregelungen eingehalten, der Sohn kommt nur wenn es gerade mal rein passt und wird von der Mutter aufgehetzt. Der Mann fragt nun beim Jugendamt nach, ob man den Unterhalt neu berechnen kann aufgrund der neuen Familiensituation (verheiratet, drei Kinder mit neuer Frau). Antwort: Nein, das darf nur die Exfrau veranlassen, sie sind dieser verpflichtet. Er könnte diese ja mal fragen ob sie das veranlassen will, wir hätten ja sicherlich nen guten Draht, wenn nicht sollen wir dafür sorgen , dass wir nen guten Draht haben. Ansonsten hätten wir Pech gehabt, auf Nachfrage heisst es man müsse die Kinder schützen. Und wer schützt dann die gemeinsamen Kinder die aufgrund des Unterhalts weniger bekommen?

Fazit: Als Mann muss man sich alles gefallen lassen. Das finde ich - weiblich (!!)- unter aller S*!
 
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Gast

  • #2
Die neue Frau wusste aber bei der "Produktion" der neuen drei Kinder bereits um das Vorhandensein des ersten Sohnes! Tut mir leid: dein Egoismus treibt mir die Wut ins Gesicht!
Dein. mann hat sich diese Frau damals ausgesucht und sie geheiratet und ein Kind gezeugt. Dafür muss man eben gerade stehen - wie für alle Entscheidungen im Leben!
Wer sich zu 4 Kindern entschließt, kann hier keine Wertigkeit einführen: alte/neue Kinder! Finanzielle Verhältnisse sind vorher bekannt: also von mir kein Mitleid sondern Fassungslosigkeit und ein Dank daran, dass das Amt sich wirklich um das Kind kümmert und nicht um deine verletzte Eitelkeit!
 
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Gast

  • #3
Liebe FS

ich kann Dich sehr gut verstehen. Den letzten Beitrag hingegen überhaupt nicht. Wenn hier jemand egoistisch denkt, dann wohl der Vorredner. Warum soll denn bei vier Kindern eines gut finanziell gestellt sein und die anderen drei nicht? Wo ist hier die Solidarität? Nach meinem Rechtsempfinden wäre es normal die verfügbaren Unterhaltsmittel für die Kinder gleichmässig zu verteilen. Lediglich eine Stufung aufgrund Alter und somit höherem Bedarf würde ich verstehen. Warum gibt es Kinder 1. und 2. Klasse.
Besten Gruss
 
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  • #4
Die Unterhaltszahlungen der Düsseldorfer Tabelle sind ohnehin ein Witz. Und welcher Mensch setzt munter 4 ! Kinder in die Welt, wenn abzusehen ist, dass er nicht adäquat für sie aufkommen kann? Hauptsache man kann alle staatlichen Vergünstigungen mitnehmen und dann noch versuchen, einem der Kinder den Unterhalt zu prellen. [mod]
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #5
Naja, solche Fälle kann es geben, aber Verallgemeinerungen sind hier, wie immer, fehl am Platz. Nicht jede Frau beutet ihren Ex-Mann aus. Und auch wenn die Unterhaltsregelungen nicht immer wirklich gerecht erscheinen - dem Mann (und auch den Frauen) war vorher klar, worauf sie sich einlassen und natürlich ist ein Vater verpflichtet, für sein Kind zu zahlen. Wobei es richtig ist, dass man sich als Mutter nicht auf den Unterhalt verlassen sollte, sondern selbst schaut, wie man über die Runden kommt.
 
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  • #6
Fazit: Als Mann muss man sich alles gefallen lassen. Das finde ich - weiblich (!!)- unter aller S*!
Sorry, deine Zeilen wirken sehr sehr unangenehm auf mich.

Ich kann nur sagen, jeder ist sein Glückes Schmied und du wusstest, auf was du dich einlässt.

Hier rum zu motzen bringt nichts, wäre besser gewesen, vorher deinen Verstand einzuschalten.

Übrigens, Männer erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Ob die Geschichte mit dem Kind unterjubeln stimmt ist fraglich und wenn es die Wahrheit war, dann ist der Mann ziemlich doof bei der Partnerwahl gewesen, denn zum Kinder machen gehören immer Zwei. Seine Ex hat ihn sicherlich nicht gezwungen, Sex ohne Verhütung zu machen.

Ich finde deinen Beitrag unter aller "S".

w, ehem. AE-Mutter
 
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Gast

  • #7
FS, so ist das Leben. Ihr hättet euch vorher informieren müssen, wie die Sachlage ist, bevor man drei Kinder in die Welt setzt.

Kein Wunder, dass der Sohn nicht zu seinem Vater will, bei so einer "Stiefmutter".

Hier wieder eine Diskussion anzuheizen, obwohl das Thema hier im Forum schon zig mal diskutiert wurde, bringt dir übrigens gar nichts, ausser wahrscheinlich nur Häme.

Klug hast du dich jedenfalls nicht bei der Wahl des Vaters deiner Kinder angestellt.

eine AE-Mutter
 
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Gast

  • #8
Moderation: Gast#3
In normalen Kreisen ist es üblich, für seinen Lebensstandard selbst aufzukommen und nicht über seine Verhältnisse zu leben. Wenn man genau weiß, dass das Geld nicht reicht, wieso setzt man dann überhaupt so viele Kinder in die Welt und versucht dem ersten Kind den wahrscheinlich dringend benötigten Unterhalt zu streichen? Und keine seriöse Frau möchte drei Kinder mit einem solchen Mann. Was würde bei einer weiteren Scheidung passieren? Dann müsste der Mann ja Unterhalt für drei weitere Kinder bezahlen. Versucht er diesen dann zu schmälern, indem er weitere Kinder zeugt mit einer dritten Ehefrau? Solche Typen soll es ja tatsächlich geben.
 
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Gast

  • #9
Moderation: Gast#3
Naja, solche Fälle kann es geben, aber Verallgemeinerungen sind hier, wie immer, fehl am Platz. Nicht jede Frau beutet ihren Ex-Mann aus. Und auch wenn die Unterhaltsregelungen nicht immer wirklich gerecht erscheinen - dem Mann (und auch den Frauen) war vorher klar, worauf sie sich einlassen und natürlich ist ein Vater verpflichtet, für sein Kind zu zahlen. Wobei es richtig ist, dass man sich als Mutter nicht auf den Unterhalt verlassen sollte, sondern selbst schaut, wie man über die Runden kommt.
Schau dir die Düsseldorfer Tabelle mal an, eine AE Frau ist natürlich gezwungen neben der Kindererziehung für ihren eigenen Unterhalt möglichst ganztags zu arbeiten. Wer Kinder in die Welt setzt, hat für diese auch finanziell die Verantwortung zu übernehmen. Es ist äußerst traurig, dass es für diese Selbstverständlichkeit überhaupt Gesetze benötigt und das Denken einiger verlassener Männer "Wenn sie mich verlässt, dann soll sie auch schauen wie sie das Kind durchbringt" sind einfach nur Jenseits von Gut und Böse.
 
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Gast

  • #10
Na ja, was heißt schon bei der ersten Frau, der Mann habe sie sich ausgesucht? Gerade bei finanziell orientierten Frauen sind doch meistens diese es, die die Sache klarmachen (lest mal die Ratschläge zu der Frage, wie man an einen Mann an sich binden kann). Außerdem war die erste Frau offensichtlich die falsche Frau, sonst wäre sie nicht nur die Ex. Alle Kinder verdienen den gleichen Schutz. Deshalb muss man schauen, wie viel Geld dem Mann zur Verfügung steht und es auf die Kinder nach dem Alter verteilen. Die Frauen sollten nicht vom Mann, sondern von ihrer Arbeit leben. Das sieht das Gesetz auch so vor, ich empfehle einen Anwalt.
 
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Gast

  • #11
Fazit: Als Mann muss man sich alles gefallen lassen. Das finde ich - weiblich (!!)- unter aller S*!
Sorry, FS, was regst du dich auf? Es hat den besagten Mann keiner gezwungen, bei der Vorgeschichte eine weitere Familie mit dazu noch drei neuen Kindern zu gründen.

Das, was das Gesetz in dem Fall vorgibt, hat er (du dir auch) sich selber eingebrockt. Wenn ich wenig Geld habe, kann ich nicht viele Kinder in die Welt setzen. Ist doch logisch, oder nicht?

Warum sollte das erste Kind dafür bestraft werden, dass sein Vater und dessen neue Frau so ein Dussel ist? Kein Wunder, dass die Mutter von dem Sohn, den Vater "verlassen" hat.

Du musst dir leider eher dein selbstgemachtes Schicksal nun gefallen lassen, aber auch dazu wurdest du nicht gezwungen.

w 39
 
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Gast

  • #12
So mag das Leben sein, aber es sollte nicht so sein. Mich stört der larmoyante Unterton der FS auch, aber einige Punkte, die sie angeführt hat, darf man doch auch nicht außer Acht lassen.

Argumentieren wir doch mal nicht von der juristischen Seite her, sondern unter moralischen Gesichtspunkten:

1. Kein Kind kann etwas für die Familie, in die es hineingeboren wurde. Deswegen sind bei uns die Unterschiede zwischen ehelichen und unehelichen Kindern zum Glück abgeschafft worden. Ähnlich sollte es sich auch bei Kindern aus 1. und 2. Ehe verhalten.

2. Alle Kinder haben deshalb den gleichen Anspruch auf die von ihren Eltern erwirtschafteten Ressourcen, egal ob vom Vater oder von der Mutter.

3. Ändert sich etwas an der Anzahl der Kinder, so muss dies zwingend nach sich ziehen, dass die Ressourcenverteilung entsprechend angepasst wird.

Anmerkung zu Punkt 3: Nehmen wir mal eine Familie von Normalverdienern, glückliche Ehe, alles läuft rund. Dummerweise hat diese Familie gewisse altmodisch Vorstellungen von Verhütung, deshalb wird aus der Normalofamilie bald eine Familie mit 12 Kindern. Nur können sich die Eltern so viele Kinder überhaupt nicht leisten. Was macht unser Staat? Er berechnet entsprechend einen Satz für die Kinder und zahlt ihnen allen staatliche Unterstützung. Es gibt keinerlei Auflagen, dass die Eltern aber das Einkommen nur für die ersten Kinder verwenden dürfen, wohingegen die staatlichen Gelder nur für die letzten Kinder ausgegeben werden sollen. Nein, selbstverständlich sind alle Kinder gleichzubehandeln.


Wenn hier einige AE-Mütter der FS sagen, sie hätte nun eben Pech gehabt und sich den Vater ihrer Kinder gründlicher aussuchen sollen, so ist dies ziemlich durchschaubar. Es geht ihnen um die Verteidigung ihrer Pfründe. Juristisch mögen sie sogar am längeren Hebel sitzen, aber es ist moralisch falsch.
 
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Gast

  • #13
Na ja, was heißt schon bei der ersten Frau, der Mann habe sie sich ausgesucht? Gerade bei finanziell orientierten Frauen sind doch meistens diese es, die die Sache klarmachen (lest mal die Ratschläge zu der Frage, wie man an einen Mann an sich binden kann). Außerdem war die erste Frau offensichtlich die falsche Frau, sonst wäre sie nicht nur die Ex.
Wieder mal diese Verallgemeinerungen. Vielleicht war nicht SIE die falsche Frau sonder ER der falsche Mann.
Die "böse" Frau angelt sich den "armen" Mann. Ja, natürlich - nur DU bist eben keine dieser bösen Frauen.
Alle Kinder verdienen den gleichen Schutz. Deshalb muss man schauen, wie viel Geld dem Mann zur Verfügung steht und es auf die Kinder nach dem Alter verteilen.
Der Mann hat die Frau gewollt und hat ein Kind mit ihr - dieses Kind war da, als er eine 2. Familie gegründet hat. Warum soll dieses 1. Kind darunter leiden, dass der Mann nochmal eine neue Familie zulegt. Wenn das Geld nicht reicht, dann hätten ja auch 2 neue Kinder gereicht.
Die Frauen sollten nicht vom Mann, sondern von ihrer Arbeit leben. Das sieht das Gesetz auch so vor, ich empfehle einen Anwalt.
Also wenn inzwischen schon 3 neue Kinder da sind, dann dürfte das 1. Kind ja auch schon im Schulalter sein. Der Unterhalt ist also garantiert nicht mehr für die Frau sondern für das Kind. Und das Märchen, dass sich eine Frau vom Kinderunterhalt ein Luxusleben leisten kann, kennen wir ja alle. Es wird aber durch Wiederholung nicht wahrer.

Du bist einfach nur frustriert, weil dein Mann auch Verantwortung für sein 1. Kind tragen muss. Das wusstest du aber.
Was wäre denn, wenn er dich verlassen würde und nochmal 3 Kinder mit einer anderen Frau machen würde? Würdest du dann sagen "prima, dann kümmer dich um deine neue Familie, für meine Kinder musst du selbstverständlich nicht mehr zahlen.
 
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Gast

  • #14
Typisches "Zweitfrauenproblem".
Ist hart, aber leider die Realität.
Und da leider sehr viele Ehen den Bach runter gehen, werden immer mehr Erstfrauen dann Zweitfrauen.
Entweder man arrangiert sich damit, oder Frau kann leider keine Kinder mehr bekommen.
Und als Mann ist man langsam wirklich besser beraten, gar keine Kinder mehr in die Welt zu setzen.
Mag zynisch klingen, aber auf solche Gedanken muss ja ein hier Forum lesender Mann zwangsläufig kommen.
 
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Gast

  • #15
Irgendwas ist mir an dem Posting unklar.

Soweit ich weiss:
Es sind doch alle Kinder, alte und "neue", gleichberechtigt, Unterhalt zu bekommen. Kinder gehen doch bei Unterhaltsberechnungen vor und stehen an erster Stelle.

Es hätte also doch jeweils bei Nr. 1,2,3 aus der Zweitehe gleich neue Unterhaltsberechnungen jeweils geben müssen.

Wenn Ex eine neue Beziehung / Familie gründet, ändert sich die Berechnungsgrundlage für sie doch sowieso. Spätestens beim Zusammenziehen mit dem neuen Partner, bei Heirat auch. Es wird ihr Unterhalt gekürzt oder sie muss arbeiten gehen, so das Kind 3 J. alt ist.

Ich bin da nicht so firm, aber das neue Unterhaltsrecht gibt für den Mann doch einiges her.

Und "alte" Kinder zugunsten der "frischen" zu benachteiligen finde ich moralisch höchst verwerflich.
1+3 = 4 Kinder sind eine Menge. Warum wird jetzt gejammert, hat man sich das vorher nicht überlegt.?

W, kinderlos
 
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Gast

  • #16
Doch, dr. mann hat sich die ertse Frau ausgesucht! Wer Sex hat, kann ein Kind bekommen: fertig. Wer dann mit soooo schrecklichen Frauen Sex hat, selbst schuld! Und die neue Frau sollte wohl auch vorher überlegen, ob das Geld für 4 Kinder reicht! Oder wurden da 3 Kinder gezeugt in der Hoffnung, die alte Familie auszulöschen oder zu übertrumpfen? Oder um die Ex und den Sohn finanziell zu benachteiligen?
Es gibt gesetzliche Regelungen und fertig. Darum überlegt man sich solche Dinge VOR dem Kinderkriegen!!! Und jammert nicht nachher über Tatsachen, die vorher bekannt waren!
Wer 4 Kinder will, muss 4 Kinder finanzieren: und nicht grad nur die aktuellen!
 
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Gast

  • #17
Du bist wohl die neue Frau mit den neuen Kindern, oder? Wie auch immer, wenn der Mann der Meinung ist, er zähle zu viel, muss er einen Anwalt aufsuchen und die rechtliche Situation klären. So eine Haltung als neue Frau zur ersten Frau und dem Kind ist sicherlich für eine friedliche Lösung nicht förderlich. Guck doch erstmal was du an deiner Einstellung ändern kannst und wie sich das auch die gesamte Situation positiv auswirkt.
 
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Gast

  • #18
Ja, diese Version ist seit jeher schon bekannt: die Olle war nicht lieb zu mir, also muss ich auch kein Unterhalt zahlen.
ICH hab jetzt ein neues Leben, das alte zählt nicht mehr.
Vertantwortungsbewusstsein = 0

Diese Männer sind leider in ihrer Emanzipation und Entwicklung stehen geblieben. Schade eigentlich, denn die Auswahl für "gereifte" Frauen wird so immer dünner....

Und nur mal am Rande: EINFACH NUR ZAHLEN ist die billigste Version der Kindeserziehung!!
 
  • #19
Schicksal ? Also sorry wenn ich dies hier lese geht mir das Messer in der Tasche auf ... Also hat ein Mann welcher schon einmal eine glückliche Beziehung vielleicht sogar Ehe geführt hat kein Recht wieder glücklich zu werden ? Aber die Mutter hat dieses Recht ? ... Und das Glück eines Kindes hängt nicht von der Höhe des Unterhaltes (welcher vielleicht sogar die Kindesmutter noch quer finanziert - nicht selten der Fall) ab, sondern von den Leben, der Nähe und Geborgenheit welches ein Kind wiederfährt. Und da sollten Erwachsene so erwachsen sein und einen Weg finden dies nicht auf den Rücken von Kindern aus zutragen.

Aber zum Glück kann man auf Abänderung des Titels vor dem Familiengericht klagen, da die Kinder bis auf Alterstufen bei Leiblichkeit oder Adoption gleich zu stellen sind. Und im Ernstfall kommen zu einer Mangelfallberechnung.

Möp ...
 
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Gast

  • #20
Eine Mutter darf per Gesetz überhaupt nicht auf den Unterhalt für ihr Kind verzichten. Was wird denn hier für eine Hetze betrieben?

Und glücklicherweise stehen auch Scheidungs-und nichtehelichen Kindern mittlerweile dieselben Rechte zu wie ehelichen. Das war ja auch lange genug anders. Seine Unterhaltspflicht wird an seinem Einkommen bemessen.

Ich bekomme für meine Große auch Unterhalt vom Kindsvater und es ist doch ein Witz zu glauben eine Frau die ihre Kinder gut ernährt, sie angemessen kleidet und einen Großteil in Bildung investiert, könne sich daran bereichern.

Da kann ich echt nur den Kopf schütteln.
 
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Gast

  • #21
...Der Mann fragt nun beim Jugendamt nach, ob man den Unterhalt neu berechnen kann aufgrund der neuen Familiensituation (verheiratet, drei Kinder mit neuer Frau). Antwort: Nein, das darf nur die Exfrau veranlassen, sie sind dieser verpflichtet...
Das würde ich ja nochmal bei einem Anwalt hinterfragen. Vier Kinder sind vier Kinder, egal von welchen Müttern und wenn er diesen vieren zum Unterhalt verpflichtet ist, dann gleichmäßig. Und selbstbverständlich muss er nicht die Mutter des einen fragen, ob er den Unterhalt neu festlegen darf. Er kann es einfach tun. Dann wird sie ihn verklagen und das Gericht wird eine gerechte Festlegung treffen. Oder er klagt selber darauf, einen Titel nue berechnen zu lassen. Soweit meine Erfahrung als Laie, wie gesagt, schick ihn zum Anwalt!!! Das Jugenamt ist immer parteiisch und vertritt die Meinung, wegen des Kindeswohls müßten eigentlich alle Kinder in Deutschland von Günter Jauch adoptiert werden.

In soweit muss ich der FS als Mann widersprechen: Mann muss sich keineswegs alles gefallen lassen. Mann muss sich aber auch gegen ungerechte Forderungen wehren.
 
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Gast

  • #22
Hier nochmal die FS:
Ihr habt wohl was falsch verstanden. Ich möchte klar stellen:

- Der Sohn war von beiden gewollt, er wurde nicht untergejubelt. Aber die Frau wurde nochmal schwanger unklar ob von der Affaire oder vom Mann

- Ich verstehe mich mit dem Sohn sehr gut aber er ist seit einiger Zeit total komisch zum Papa, die Mutter droht immer dass sie meinen Mann bei ihm schlecht macht, wahrscheinlich kriegt er die Abneigung mit.
Bei mir ist es nicht so, er kommt oft zu mir, spielt mit mir, etc. Mit unseren Kindern versteht er sich toll, freut sich immer wenn er kommt. Aber die Mutter sagt ständig, dass es da und da nicht geht. Es scheint der neid zu sein.

- Wir haben definitiv keine Geldnot, ich bin in der glücklichen Lage, auch gut zum Familieneinkommen beisteuern zu können. Die 3 Kinder können wir uns gut leisten bzw. mit ihm die vier. Ich bin keine böse Stiefmutter, ich gebe viel für meinen "Steifsohn" aus, vor allem Kleidung, denn die Kindsmutter schickt die allerletzten löchrigen Hosen und Pullis mit. Das ist eigentlich der Hauptpunkt der uns aufregt, dass das Geld nicht anzukommen scheint obwohl sie soviel Geld kriegt. Vielleicht will sie uns damit auchärgern.Darum wollen wir den Unterhalt so wie er sich gehört und lieber selbst was kaufen für ihn. Die Mutter ist wie schon erwähnt wohlhabend und hat einen Topverdiener als neuen Mann!!!

Mir tut mein Mann leid, er ist ein herzensguter Mensch und toller Vater, ich bereue nicht, ihn geheiratet zu haben.
Ich wollte hier nur auch mal ne andere seite der Medallie zeigen. Nicht immer sind es die armen alleinerziehenden! Wie gesagt mein Mann wurde belogen und betrogen von dieser Frau und sie macht uns echt das Leben schwer.
 
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Gast

  • #23
Der Mann fragt nun beim Jugendamt nach, ob man den Unterhalt neu berechnen kann aufgrund der neuen Familiensituation (verheiratet, drei Kinder mit neuer Frau). Antwort: Nein, das darf nur die Exfrau veranlassen, sie sind dieser verpflichtet.
Ich bin kein Jurist, aber ich glaube, die Auskunft des Jugendamtes ist falsch. Im Jugendamt sitzen vor allem Sozialpädagogen, die keine Fachleute für Unterhaltsrecht sind. Die Änderung der Titulierungsurkunde des Barunterhalts (sog. Jugendamtsurkunde) kann natürlich erstmal nur die frühere Frau veranlassen. Das hat das Jugendamt mit der Antwort gemeint. Darum geht es ja aber nur im Ergebnis der Prüfung des Sachverhalts.

Rein rechtlich sind die Kinder aus der früheren Ehe den neuen Kindern gleichgestellt und durch eine höhere Anzahl Unterhaltsberechtigter kann eine andere Einstufung in der Düsseldorfer Tabelle erfolgen (siehe Anmerkung 1 zur offiziellen Düsseldorfer Tabelle). Die Tabelle gibt ja auch nur den Unterhalt für ein Kind an. Entscheidend ist das Einkommen des Unterhaltspflichtigen. Wenn aufgrund der Unterhaltspflichten für die neuen Kinder das Einkommen nicht mehr reicht, um alle (vier) Kinder gleichmäßig zu versorgen, kann man schon versuchen, den Unterhalt für das Kind aus der früheren Beziehung anpassen zu lassen.

Das geht nicht so einfach und kostet bestimmt einiges an Anwaltskosten. Insofern hat die FS mit ihrem Eingangspost natürlich recht: Ja, erstmal ist das so. Und auch das Jugendamt hat Recht, wenn es sagt: Einigen sie sich mit der ex-Frau. Das wäre natürlich am einfachsten.

Von selbst oder "von Amts wegen" wird da nichts geändert. Man kann es aber versuchen.
Also: Die Auskunft des Jugendamtes so nehmen wie sie ist bzw. ignorieren und erstmal richtig recherchieren im Internet. Die Fakten mal richtig zusammenfassen: Einkommen, Selbstbehalt, Anzahl der Kinder etc. Evtl. mit der Mutter des Kindes aus der früheren Beziehung in Verhandlung treten ohne Vorwürfe wg. Betreuungszeiten etc. und eine Erstberatung bei einem Anwalt einholen. Kostet ca. 170 Euro für eine Stunde. Gut vorbereiten, nicht herumjammern wie doof wer ist und wann irgendeine Absprache mal wieder nicht funktioniert hat oder wie moralisch verwerflich man ein gewisses Verhalten findet oder lange Vorgeschichten darlegen, sondern sich auf die reinen geldmäßigen Fakten beschränken und dann mal schauen, was der Anwalt sagt, das ein paar Tage auf sich wirken lassen und dann entscheiden.

m
 
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Gast

  • #24
Liebe FS,
so ist das, wenn frau einen gebrauchten Mann nimmt, mit ihm noch beliebig viele Kinder in die Welt setztund dann feststellt, dass das Geld knapp wird. Dann müsst ihr heiraten und prompt hat er die günstige Steuerklasse. Er will Dich aber nicht heiraten, weil schon mal unangenehm geschieden. Deswegen bist Du frustriert und aetzt hier rum.

Der Mann ist gegenüber seinem ersten Kind unterhaltspflichtig, nach DD-Tabelle, ist er es gegenüber allen anderen auch, soweit er leistungsfähig ist. Du bist gegenüber Deinen Kindern aber auch unterhaltspflichtig, auch wenn ihr in einem Haushalt lebt darfst eben nicht die Hausfrau geben und er ist der alleinige Zahlemann. Für Dich wird ein fiktives Einkommen angenommen aus dem Du den Unterhalt Eurer Kinder bestreitet. Das ist das Schicksal der Zweitfrauen, muss frau wissen, bevor frau Zweitfrau wird.

Dass der neue Mann der Ex ein Gutverdiener ist, ist nicht Euer Vorteil. Er hat gegenüber dem Kind keine Unterhaltsverpflichtung, die hat nur der leibliche Vater oder Adoptivvater - so einfach ist das. Im Endeffekt bist Du neidisch, dass es der Ex so gut geht.

Anhand der Tonart Deines Posts kann ich sehr gut erkennen, dass es bei Euch Probleme in der Kommunikation mit der Ex gibt und daran bist Du garantiert nicht unschuldig.

Ich hatte einige Anbahnungsversuchen mit scheidungsgepluenderten und unterhaltspflichtigen Maennern - sind allesamt nichts geworden, wegen der chronisch schlechten Stimmung der Maenner und natürlich der Geldknappheit. Mit denen konnte man nichts Gemeinsames mehr aufbauen.
In der Anbahnungsphase unterstütze ich keinen Mann finanziell. Da will ich erst mal wissen, ob es ihm um mich geht oder um finanzielle Bequemlichkeit. Wenn man vielleicht nach 2 Jahren zusammenzieht, dann wäre das vielleicht anders, kam aber nie so weit.
w, kinderlos
 
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Gast

  • #25
...- Wir haben definitiv keine Geldnot, ich bin in der glücklichen Lage, auch gut zum Familieneinkommen beisteuern zu können. Die 3 Kinder können wir uns gut leisten bzw. mit ihm die vier.
Ich bin keine böse Stiefmutter, ich gebe viel für meinen "Steifsohn" aus, vor allem Kleidung.... Das ist eigentlich der Hauptpunkt der uns aufregt, dass das Geld nicht anzukommen scheint....
.Darum wollen wir den Unterhalt so wie er sich gehört und lieber selbst was kaufen für ihn.

Mir tut mein Mann leid.....ich bereue nicht, ihn geheiratet zu haben.
Liebe FS,
das ist mal wieder ein Thread: "ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt."
Im Eröffnungspost schreibst Du er wird in der Tabelle höher gestuft (Du meinst vermutlich die Steuerklasse), weil er Single ist und nun ist er verheiratet, ja da hat er doch keine Steuerklasse1 mehr. Seine Unterhaltsverpflichtung macht er steuerlich geltend.
Du schreibst, dass Eure 3 Kinder sich einschränken müssen, weil er für sein erstes Kind Unterhalt zahlen muss und jetzt habt ihr genug Geld.

Wenn Dir die Kleidung des Kindes nicht gefällt kannst Du ihm gern andere kaufen, das berechtigt Dich nicht, den Unterhalt zu kürzen oder ihn als Sachleistung zu erbringen. Die Mutter hat das Verfügungsrecht über den Unterhalt, nicht Ihr. Zu Deinem Leidwesen könnt ihr sie in ihren Einkaufentscheidungen nicht entmündigen. Sie erbringt den größten Teil ihres Unterhalts gegenüber ihrem Kind als Sachleistung. Ihr gutverdienender Mann spielt in der Unterhaltspflicht Deines Mannes keine Rolle.

Wenn ihr 3 weitere Kinder habt, kann man daraus ableiten, dass der Junge älter als 2 Jahre ist. Sorry, ich habe viel Umgang mit Kindern und weiß ganz genau, dass die sich spätestens mit 4 nichts mehr anziehen lassen, was sie nicht anziehen wollen und wenn sie Lieblingskleidung haben, dann tragen sie die auch mit Löchern. Manche Löcher in Kleidung sind auch teuer bezahltes Design. Ich bin auch nie sicher: muss ich Mitleid haben oder ist das Mode.

Wenn ihr nicht für alle Kinder durch die Unterhaltszahlung nicht gleich viel Geld habt, dann könnt ihr den Unterhalt neu vom Gericht berechnen lassen. Du musst allerdings bedenken, Du bist Euren Kindern gegenüber auch unterhaltspflichtig und ebenso Deinem Mann gegenüber, somit mittelbar auch gegenüber seinem Sohn aus erster Ehe.
So ist das bei Zweitehen. Der Mann darf wieder glücklich werden, leider verhindert das oft die Zweitfrau. Mit der Rechtslage braucht man nicht zu hadern und den Mann bemitleiden. Das verdirbt einem selber nur die Stimmung und schadet in der eigenen Familie. Das ist es, was bei Euch die Probleme macht, Dein Gehader, die Verdrehung der Fakten, wie es grad passt. Das merkt das Kind und wird "komisch".
 
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Gast

  • #26
Schon klar, alle Foristen verstehen Deinen Beitrag falsch, aber Dein Beitrag ist nicht von Dir falsch formuliert. (Achtung: Ironie)

Ich glaube sofort, dass die Mutter Euch ärgert.

Das Jugendamt vertritt die Interessen des Kindes. Meinst Du, das sagt: Zahl weniger für das Kind? (kopfschüttel)

Mutter und Vater müssen natürlich für den Unterhalt der Kinder aufkommen und wenn der Vater nicht Naturalunterhalt leisten will, gut, dann muss er eben zahlen - und zwar in bar Unterhalt für sein Kind. Was ist an dieser Wertung schwer zu verstehen oder nicht nachvollziehbar? Erst wollen die Väter die Kinder nicht im eigenen Haushalt aufnehmen. Kindererziehung als alleinerziehender Mann ist ihnen doch zu mühsam und zu verbindlich, wenn es aber ums Zahlen geht, jammern sie auch!

Die Mutter darf nicht auf die Unterhaltszahlung für das Kind verzichten! Wie kommst Du auf die Idee?! Und selbstverständlich sind die Kinder gleich gestellt. Merkwürdiger Aufreger!

Vielleicht nehmt ihr mal Euer großes Familieneinkommen und lasst Euch ordentlich beraten vom Juristen und nicht dem Sozialpädagogen vom Jugendamt.
 
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Gast

  • #27
Hallo FS,

nach Deinem zweiten Posting sieht die Sache schon anders aus.

Geht zum Anwalt, laßt den Unterhalt korrekt neu berechnen, notfalls per Gericht.

Dass manche Mütter ihre Kinder extra mit schäbiger oder unpassender Kleidung ins Vaterwochenende schicken, habe ich schon öfter gelesen.

In dem Falle wurden vom Vater neue Sachen/Schuhe gekauft, im Vaterwochenende getragen, aber das Kind in der alten Kleidung wieder zurückgeschickt. Die "Vaterklamotten" blieben dann beim Vater, weil das Kind, trotz neu gekaufter Kleidung, immer wieder in schäbiger Kleidung zum Papa geschickt wurde. So hätte das Kaufen (und die "Rache) sonst nie ein Ende gehabt. Gilt auch für Elektronik, z.B. Handy und so Spielzeug.

Was das Schlechtmachen des Vaters betrifft: Ich glaube, das nennt man PAS.
Einfach, ja "einfach" mit ruhigem, gutem Benehmen dagegen halten und bloß nicht über die Mutter schimpfen, auch wenn es einem auf der Zunge liegt. Das Kind wird älter und sich sein eigenes Urteil bilden.

Umgangsverweigerungen schriftlich mit Datum und Uhrzeit notieren. Notfalls Anwalt einschalten.
Mails und SMS speichern, ausdrucken, aufbewahren. Telefonate aufzeichnen (ist nicht gesetzlich gestattet, wenn der Anrufer es nicht weiss, aber ihr macht es ja nur, um ein wortgenaues Telefonprotokoll zu erstellen, nicht wahr).

Kind nicht belasten. Notfalls Tagebuch anlegen, alles notieren, und wenn das später erwachsene Kind Vorwürfe macht, Tagebuch und Beweise vorlegen.

Das habe ich mir dazu angelesen.

Ich finde es furchtbar, wie manche Menschen, Mütter und Väter, ihre persönlichen Rachegelüste gegen den Ex-Partner auf dem Rücken der Kinder austragen und diese als Mittel benutzen.

Ohne Jacke und in Sandalen im Winter zum Vater schicken, damit er auch gewiss neue Schuhe und Jacke kauft, die dann später wieder verschwinden, ebenso wie ein PC oder Handy, die dann bei einer E-Bay Versteigerung entdeckt wurden. Weil man ihm finanziell schaden will.

Um jeden Euro Unterhalt fürs Kind feilschen, für die Mutter sowieso, Mutter und Kind "knapp und kurz" halten und mit der neuen Partnerin auf die Malediven fliegen, Schlemmerwochenende in Frankreich mit Leberpastete, Reisen, tolles Auto, "die Familie muss kurz gehalten werden" befindet die neue Dame (Beispiel aus Bekanntenkreis).

Das sind Mütter/Väter, die ich nur verachten kann.

Hoffe, einige Informationen sind hilfreich.

Alles Gute, W., kinderlos.
 
G

Gast

  • #28
Also Männer sind zwar wirklich manchmal bescheiden dran, weil ich finde, dass es einen Unterscheid macht, ob ein Mann seine Frau mit Baby hat sitzen lassen und mit ner Neuen durchbrennt oder ob es so ist wie in dem obigen Fall der FS.
Aber es gilt ja nicht mehr das Schuldprinzip.
Allerdings ist es schon so, dass alle EIGENEN Kinder des Vaters gleichgestellt werden und die Mutter nicht mehr unterhaltsberechtigt ist, wenn sie einen neuen Lebenspartner hat, mit dem sie zusammenlebt. Die Kinder erhalten natürlich immer Unterhalt laut Tabelle, aber das ist ja nicht so viel im Monat, also irgendwas zwischen 400 und 700€ - WENIG!

Was zahlt denn der Vater? Er zahlt doch gar keinen Unterhalt an die Frau, wenn ich das richtig verstehe. Unterhalt fürs Kind? Naja, da geht natürlich auch einiges an Miete anteilig weg, wenn er dann noch Sport macht, wirds schon knapp.
Also ich lebe in einer Großstadt und brauche locker 4000€ im Monat, die Miete kostet schon 1800€ Und wir leben NICHT im Luxus. So gesehen frage ich mich, was für dich viel Unterhalt ist?
Also wenn du nur die DD-Tabelle meinst: Da kann es schon sein, dass die Mutter auf dem letzten Loch pfeift.
 
G

Gast

  • #29
Liebe FS,

mit deinem zweiten Posting hast du vieles geradegerückt. Dein erster Beitrag ist wohl in Rage verfasst und deshalb kommst du nicht sympathisch rüber.

Wenn ich dich recht verstehe, geht es nicht um Geld. Beide Familien haben genug. Aber am Geld wird der ganze Frust festgemacht. Das Geld ist das Ventil.

Ich bin in einer vergleichbaren Situation. Den Unterhalt, den mein Mann an seine Kinder (sie studieren) UND an seine Ex-Frau zahlt, spüren wir nicht. Und trotzdem ärgere ich mich über den Posten (für die Ex-Frau) auf unserem Kontoauszug. Weil sie eine verbitterte Frau ist, die ihren Kindern und uns das Leben schwermacht. Sie stürzt die Kinder in Loyalitätskonflikte. Sie erpresst emotional. Sie jammert und jammert und will nichts ändern. Sie spricht von "meinem Mann", trägt ihren Ehering noch, hat im Haus nichts verändert (seit 12 Jahren!), arbeitet nicht, ...

Wenn ich klar bin, weiß ich, dass seine Ex-Frau trotz Unterhalt "arm dran" ist. Leider sind meine Gefühle oft immun gegen logische Argumente.
 
G

Gast

  • #30
Wenn ich klar bin, weiß ich, dass seine Ex-Frau trotz Unterhalt "arm dran" ist. Leider sind meine Gefühle oft immun gegen logische Argumente.
Diese Frau macht dir aber nicht deine ärgerlichen Gefühle, die macht man sich selbst. Das ist die Wahrheit, die man sich eingestehen sollte. Der Ärger gehört vielleicht nicht an die Adresse dieser "armen" Frau, die es nicht geschafft hat, erwachsen zu werden, sondern vielleicht ist es Ärger auf sich selbst, weil man inzwischen gescheckt hat, was man für einen Mann geheiratet hat, der damals nicht aufgepasst hat, eine taffe Frau zu heiraten und die Next nun seine Gefühle des Ärgers in sich aufnimmt.

Ärger macht alt, kann krank machen, deswegen bin ich nie so eine Next geworden und werde es auch nicht werden, dazu habe ich immer gearbeitet und trotz AE-Status, nur Kindesunterhalt bekommen.

Wenn man vorausschauend denken kann, muss man halt überlegen, ob man sich langfristig Ärger welcher Art und Weise, ins Haus holt oder ihn vermeidet, im Interesse vieler Menschen.

w