• #1

Der Partner als Statussymbol - müssen sich die Ansprüche ändern?

Karrierefrauen und -männer haben es oft schwer den richtigen Partner zu finden. Gerade sehr erfolgreiche Frauen möchten zu Ihrem Partner aufschauen. Sie haben einen gewissen Anspruchskatalog, den der Traummann erfüllen sollte. Hier spielen dann sowohl die Optik, der Status als auch soziale Fähigkeiten eine Rolle. Kompromisse sind in diesem Konzept nicht vorgesehen, dann bleibt man lieber allein. Haben Sie schon einmal positive Erfahrungen im Bezug auf eine neue Partnerschaft oder Beziehung gesammelt, die so fernab Ihres ursprünglichen Ideals war. Welche Tipps können Sie Partnersuchenden geben?
 
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  • #2
Ich habe bei der Wahl meiner Partnerinnen immer auf das für mich Wesentliche geachtet - (neben der gegenseitigen Anziehung) auf Persönlichkeit, Ehrlichkeit, Wärme, Verlässlichkeit. Der Status war und ist mir nahezu egal, solange der Kern passt. Damit bin ich nie wirklich enttäuscht worden.

Jeder nach seiner Fasson ... aber ich glaube, Menschen, die zu wenig kompromissfähig sind und vor allem zu sehr auf Äußerlichkeiten abheben, machen sich selbst das Leben schwer. Ich kann über solche Wehklagen in Zusammenhang mit Karrieremenschen nur lächeln.
 
  • #4
In der Regel ist es doch auch so, dass in jeder Part bestimmte Begabungen/Talente in eine Beziehung mitbringt, die beim Gegenüber weniger ausgeprägt sind. Jeder hat andere Strärken, die sich ergänzen. Ich z.B. lerne gerade jemanden kennen, der sehr rational und strategisch geprägt ist und bestimmte Situationen im Leben damit gut meistern kann. Bei mir ist Emotionalität, Intuition und der zwischenmenschliche Bereich sehr ausgeprägt, dafür fehlt mir die Rationalität.

Aber generell einen Mann, zu dem ich nur aufschaue möchte ich nicht.
 
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  • #5
Doch, es ist mir (w) wichtig, meinen Partner bewundern zu können. Und ja, das ist schwierig, wenn man selbst erfolgreich ist. Früher glaubte ich, Altersunterschiede könnten das ausgleichen – aber das muss zwangsläufig scheitern, denn schließlich entwickelt man sich selbst auch noch weiter. Was jedoch tatsächlich hilft, sind ganz unterschiedliche (Arbeits-)Bereiche, sodass (noch nicht einmal unterbewusst) verglichen werden kann.
 
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  • #6
Das ist doch Unsinn. Ich will nicht zu einem Mann aufschauen, sondern ihn anschauen. Ich kenne auch keine erfolgreichen Frauen, die jemanden zum AUFschauen suchen.

nun, ich bin so eine beschriebene frau und ich suchte einen mann zu dem ich aufschauen kann. jedoch ich liess mich nicht von äusserlichkeiten ablenken. ich blieb mir, meiner intuition und vorstellung treu. und war erfolgreich!

mein tip an die frauen, die wissen was sie wollen: sich nicht von oberflächlichkeiten täuschen lassen, seinem herzen folgen.
 
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  • #7
Ich hatte , da ich vor nicht langer Zeit 50 Jahre wurde, eine Art Bilanz/Rückschau meiner Beziehungen . Seit her denke ich häufig an einen bestimmten Freund.
In jungen Jahren war ich 1 Jahr mit einem Jungen befreundet, der eine Gärtnerlehre machte.
Er hat mich seinen Eltern vorgestellt, mir gesagt wie sehr er mich mag.Wir haben eine Reise nach England gemeinsam gemacht. Er hatte es nie deutlich ausgesprochen, aber er wollte sein Leben mit mir teilen,das weiss ich heute. Er war ruhig, und als ich mich neu verliebte und ging, war er traurig....gab auf nach kurzer Zeit.Gewählt hatte ich einen sehr ehrgeizigen Intellektuellen.Es hielt nicht.......
An den Gärtner denke ich mit Sehnsucht und grosser Wärme zurück!
w51
 
  • #8
Seit her denke ich häufig an einen bestimmten Freund.

Also denkst du erst seit knapp einem Jahr mehr an ihn zurück. Wenn du nicht gegangen wärst, wer sagt, dass es für immer gehalten hätte? Ich bin fast 20 Jahre jünger als du und wenn ich die Uhr zurückdrehen könnte, dann würde ich ein paar Sachen auch anders machen aber es gibt keine Garantie dafür, dass ich jetzt glücklicher wäre oder es mir besser gehen würde.

Ich finde den Film Butterfly Effect gut und er beschreibt das auch gut. Es gibt keine optimale Lösung und man kann nur für hier und jetzt entscheiden. Damals war die Entscheidung gegen den Gärtner richtig und heute ist sie auch nicht falsch.

Die Ansprüche die ich an mein Leben und meine Partnerwahl habe, die sind meine und die lass ich mir nicht nehmen. Den Preis, den ich dafür zahle, den zahle auch ich, wenn am Ende ich nicht das bekomme, was ich mir vorstelle. Gut hier geistern ein paar Männer rum, die sagen; sie zahlen den Preis, weil die Frauen nicht alle Tassen im Schrank haben und nach den Sternen greifen und dann auf die Nase fliegen, weil es so einen Mann wie sie ihn haben wollen, nicht gibt.

So wie ich mich und mein Leben kenne, ist es für mich leichter, das zu ertragen, als mich notgedrungen mit etwas abzufinden und einen nur halbherzig zunehmen, weil keiner sonnst da ist. Denn das würde mich Innerlich sterben lassen (denke ich mir).

Ich denke, jeder sollte selber entscheiden, wie weit er da geht und wie hoch die Messlatte ist. Wenn das für jemanden lächerlich ist, dann ist es nicht mein Problem. Ich finde, es gibt kaum was schlimmeres als sich mit etwas abzufinden.
 
  • #9
Ich wurde selbst gern als "Statusymbol" gesehen.
Von jungen Jahren an.
Ich bin in einer Berufsgruppe,die das so mit sich mitbringt.
Ich finde die Ausführungen von Belladonna heute sehr treffend.
Lieber bin ich alleine als eine 2.Wahl zu treffen.
Finde mich jedoch mit dem Alleinsein ab.
So it goes.
 
  • #10
Jetzt gehe ich mit meinem Ralph Lauren Schlafanzug(er ist auch noch rosa)mit mir selbst ins Bett.
Ich fühle mich trotzdem ziemlich einsam.
Hätte ja gerne Diskussionen auf Augenhöhe.
 
  • #11
Karrierefrauen und -männer haben es oft schwer den richtigen Partner zu finden. Gerade sehr erfolgreiche Frauen möchten zu Ihrem Partner aufschauen. Sie haben einen gewissen Anspruchskatalog, den der Traummann erfüllen sollte. Hier spielen dann sowohl die Optik, der Status als auch soziale Fähigkeiten eine Rolle. Kompromisse sind in diesem Konzept nicht vorgesehen, dann bleibt man lieber allein. Haben Sie schon einmal positive Erfahrungen im Bezug auf eine neue Partnerschaft oder Beziehung gesammelt, die so fernab Ihres ursprünglichen Ideals war. Welche Tipps können Sie Partnersuchenden geben?

Das ist aber eher ein Frauenproblem: Der Chefarzt hat i.a. keine Probleme damit die Krankenschwester zu heiraten - umgekehrt jedochw ird sich niemals eine Chefärztin auf einen Krankenpfleger einlassen - sie sucht dann lieber den Universitätsklinik-Professor

Dieses "Hochheiraten" ist ein Frauenproblem, weil auch die größte Karrierefrau nicht ihre natürlichen Instinkte verleugnen kann, die ihr sagen einen über ihr stehenden Mann als Versorger zu suchen
 
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  • #12
Dieses "Hochheiraten" ist ein Frauenproblem, weil auch die größte Karrierefrau nicht ihre natürlichen Instinkte verleugnen kann, die ihr sagen einen über ihr stehenden Mann als Versorger zu suchen

Das sehe ich auch so. Und als Mann sollte man von daher tunlichst vermeiden, hier noch Öl ins Feuer zu gießen und die Damenwelt bei ihrer Wahl nicht noch unterstützen.
Deshalb hat auch die jeweilige Frau an meiner Seite das Recht, selbst arbeiten zu gehen und für ihr eigenes Auskommen zu sorgen. Dafür teilen wir auch die Hausarbeit und andere Dinge, welche man als Mann ja häufiger gerne mal komplett der Frau übrig lässt.
Bei mir erhält jede Partnerin also die absolute Gleichberechtigung. Und bei einigen stellt sich dadurch ziemlich schnell heraus, dass sie dies dann doch nicht so gerne möchten....komisch, oder?^^
 
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  • #13
ja die Gleichberechtigung....der uralte Traum.Ich war in so vielen verschiedenen Lebensumständen, Wohngemeinschaften, Partnerschaft ohne Trauschein, Ehe, Single...allein erziehende Mutter, mit älterem Freund.Partner mit hohem Status, Partner mit sehr niedrigem Status.Immer habe ich nach Gleichberechtigung gesucht, und sie in unterschiedlichem Umfang erreicht, je nach den Gegebenheiten.es war o.k.-hat immer eine Grenze erreicht-wo es nicht mehr passte.
Und das ist eben so in meinem Leben , in der heutigen Zeit.
Darüber ewig traurig zu sein, bringt nichts.
Ich schaue jetzt lieber wieder in die Zukunft!Der neue Lebensabschnitt heisst für mich, Reife, aus der Summe des bisher erlebten, das momentan beste zu machen.
w51
 
  • #14
Ich denke, jeder sollte selber entscheiden, wie weit er da geht und wie hoch die Messlatte ist. Wenn das für jemanden lächerlich ist, dann ist es nicht mein Problem. Ich finde, es gibt kaum was schlimmeres als sich mit etwas abzufinden.
Die Entscheidung für einen Mann oder gegen ihn, ist niemals eine rationale Entscheidung, also ist deine Ausführung insofern auch überflüssig, da es sich von selbst versteht, dass die Partnerwahl weniger nach rationalen als nach emotionalen Kriterien erfolgt. Damit meine ich starke Anziehung, Sympathie, Wärme, Zuneigung, pausenlos an jemanden denken etc. Wenn Schmetterlinge im Bauch flattern. Sie wird schon ehe intuitiv getroffen und die Ratio gibt dazu nur grünes Licht.
Lieber bin ich alleine als eine 2.Wahl zu treffen.
Finde mich jedoch mit dem Alleinsein ab.
Das was du 2. Wahl nennst, ist keine 2. Wahl in dem Sinne, sondern es ist einfach eine Frau, für die du keine Gefühle hast. Hättest du für die sog. 2. Wahl Liebesgefühle entwickelt, würde alles anders aussehen. Da du offensichtlich z.Zt. in keine Frau verliebt zu sein scheinst, musst du dich mit dem Alleinsein abfinden. Die Hoffnung stirbt zuletzt - wie es so schön heisst.
 
  • #15
Och wissen Sie Herr Bleibtreu,

im Grunde genommen isses doch ganz einfach- am Ende entscheided kein Anforderungskatalog, kein Pflichenheft. Wenn die richtige vor einem steht gilt das alles eh nicht mehr. Haar zu kurz, das falsche Auto... was auch immer.

Klar, niemals zweite Wahl- und das entscheidet für mich schlichtweg der Bauch. Auf den sollten wir hören. Das Unterbewusstsein macht eh was es will und wählt einen Partner gemäss mancher Kriterien die uns gar nicht wirklich bewusst sind.

Eine Partnerbörse kann da natürlich sehr irreführen weil man eben so viel vom anderen weiss bevor der erste Schritt gemacht wird. Daher halte ich es eben auch für wichtig die NoGo Liste kleinstmöglich zu halten- und auszublenden was wohl die Nachbarn sagen würden. Das ist mein Leben, nicht Ihres.

Einen Partner unter dem Gesichtspunkt eines Statussyboles auszuwählen ist das idiotischste was ich mir vorstellen kann. Das ist so ziemlich das unwichtigste Überhaupt.
 
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