• #1

Der dunkelste Winter seit 43 Jahren?

Der dunkelste Winter seit 43 Jahren. Seit Dezember haben wir nur rund 100 Sonnenstunden abbekommen (normal wären etwa 160). Leiden Sie unter dem anhaltenden trüben Wetter? Oder wie vertreiben Sie sich den Blues?
 
G

Gast

  • #3
Falsch - der dunkelste Winter seit über - 60 - Jahren!

Ich nutze die dunkle Zeit für Dinge, die mir Spass machen: Wellness, Lesen, Musik hören, Gemütlichkeit bei einem Glas Wein - und siehe da, der Winter ist fast vorbei.
 
G

Gast

  • #5
Wohne in Südtirol und wir hatten glaube ich etwas mehr Sonne :) Aber ansonsten versuche ich so viel wie möglich Zeit mit anderen Menschen zu verbringen, die mir gut tun. Bewegung in den Bergen - Schnee strahlt ja mehr Licht ab - weiß nicht ob das hilft, aber die frische Luft, die Bewegung allemal.
 
G

Gast

  • #7
Habe ich auch gar nicht so wahrgenommen - der weiße Schnee strahlte so schön.
Habe das Fitnessstudio neu für mich entdeckt und war viel dort, außerdem gab es jede Menge Arbeit, die Spaß gemacht hat und hie und da mal ein nettes Date und eine kleine Affäre ;-)

w Ü40
 
G

Gast

  • #8
Ein Phänomen bei mir:
Ich kriege keinen Blues in der dunklen Jahreszeit, weil man sich so herrlich zurück ziehen kann.
Schön ins Bettchen kuscheln, Fernsehen gucken.
Aber da ich einen Hund habe, muss ich auch im Winter 3x täglich raus. Da bekommt man Licht ab :)
Ich habe sogar im Winter mit meinem Freund Schluss gemacht.
Mein Blues kommt jetzt wieder in der hellen Jahreszeit, es wird lauter draussen, man hat das Gefühl unbedingt etwas Dolles machen zu müssen, und da stehe ich unter Zugzwang.
Ich kanns kaum erwarten bis es wieder Herbst wird und ich in meine Höhle kriechen kann und meine Ruhe habe.
 
  • #9
Was? So eine Frage jetzt, wo es sowieso schon länger hell bleibt?
Ich kann mir Winterblues nicht vorstellen, leider. Weil ich immer was zu tun habe und weil ich mich den Jahreszeiten ganz gut anpassen kann.
 
  • #10
U. a. mit Lesen, Musik hören, gelegentlich Fernsehen, mit Kuscheldecken und Kissen auf der Couch. Dazu Ostfriesentee und Kerzenlicht. Nach langen Spaziergängen mit dem Hund, weiß man das wirklich zu schätzen.

Winterblues gibt es für mich nicht. Es gibt nur einen Albtraum - dass die Heizung ausfallen könnte... ;-)
 
  • #11
Als Student konnte ich über den Winter viel zu Hause arbeiten, und konnte mir die Arbeitszeit selbst einteilen.

Den Blues habe ich mir mit Joggen am frühen Nachmittag vertrieben.

Und am Wochenende geht es raus aus dem Hochnebel ab in die Berge!
Die stehen einem in der Schweiz zum Glück gleich vor der Nase.

m42
 
  • #12
Heute in der Jachenau: Blauer Himmel und ein Kaiserwetter, wies nicht schöner geht. Die ersten Vögel zwitschern den Frühling herbei, der Schnee wird langsam weich, Kalenderbilder für alle, die dort waren. Diese Pracht, keine Stunde südlich vom dunstvernebelten, trüben München.

Wie ich mir den Blues vertreibe? Ich war dort! Als Notlösung wäre so ein Saxophon spielender Nachbar auch nicht schlecht...
 
G

Gast

  • #13
Normalerweise liebe ich den Winter, habe auch viel 'ablenkende' Interessen. Mag auch Dunkelheit, Kerzen, Wärme Getränken und Schnee!

Aber jetzt hat mich den Blues hart angepackt. Habe die Sonne vermisst obwohl ich oft mit Hund rausgehe. Habe auch soziale Kontakten vernachlassigt. Es ging wie eine Spirale nach unten.
Jetzt aber geht es mir wieder besser, mache wieder Sport, unternehme mehr... Vielleicht hat jeder mal so eine Periode und hängt es nicht nur mit die grauen Winter zusammen. Ein Art von Verarbeitungsprozess.
 
G

Gast

  • #14
is mir nicht aufgefallen :) geh wenns dunkel zur arbeit und komm wenns wieder dunkel zurueck. dacht das waer normal :D
 
  • #15
Ab ins Togggenburg (Ostschweiz) zum Skifahren - hier scheint die Sonne ;-) und der Hochnebel kann sonst wo bleiben...einfach herrlich nach all den trüben Wochen...
 
  • #16
Ich (m,51) bin so intensiv beschäftigt (auch als Single), daß mir das gar nicht aufgefallen ist.

Verschneite Landschaften gefallen mir sehr. Solange der Schnee nicht auf der Straße liegt, und ich fahren muß. Diesen Winter wurde es mir zuviel Schnee.

Wenn es draußen ungemütlich ist, macht man es sich halt drinnen gemütlich.
Es wurde bereits das elektrische Licht und die Heizung erfunden.
Die wärmenden Kuscheldecken, das romantische Kerzenlicht, Kaffee oder Tee, CD-Player etc. (f. Musik)
TV oder DVD-Player zur Ablenkung, usw.

Und endlich Zeit für die Bücher, die man im vergangenen Sommer lesen wollte, aber nicht dazu kam.
 
G

Gast

  • #17
Bei uns hier war so wenig Sonne wie noch sie seit Messbeginn ...

Ich (M55) habe mich in meinem Iglu eingeigelt und daran gedacht, wie schön es bald im Sommer in der Hitze sein wird, wenn alle jammern und ich mich wohlfühle.

Blues liebe ich, den bekomme ich nicht.
 
G

Gast

  • #18
Heute nachmittag nicht - die Sonne schien, alle Leute lächelten und die Elbphilharmonie funkelte wie ein Diamant. Der Winter ist vorbei
 
G

Gast

  • #19
Ich habe schon davon gehört,aber es hat mich überhaupt nicht gestört. Das ist doch die perfekte Ausrede um in seiner Wohnung zu bleiben, Kerzen anzuzünden, etwas leckeres zu Essen (mhh die Waage hats gezeigt, +3kg... ich finds glaube ich doch nicht mehr so gut.) usw.
Als Single finde ich den Sommer manchmal schrecklicher, denn da hat man die Wahl zw. Wohnung und draußen sein. Draußen sieht man all die Verliebten und Menschen mit vielen Freunden, in seiner Wohnung denkt man ständig, man verpasst etwas.
Ich mag den dunklen Winter. Jetzt sitze ich auf meiner Couch und schreibe hier. Wäre es warm und sonnig hätte ich ein schlechtes Gewissen.