• #1

Darf man(n) zurückschlagen?

Letztens ist es zwischen mir und meinem Partner eskaliert. Ich hätte gern eure Meinungen dazu.

Unser Baby bzw eher Kleinkind ist krank, seit Wochen schläft er nicht durch, ist kaum ins Bett zu kriegen und wacht schreiend auf. Eltern wissen, was das für eine Tortur ist.

Am besagten Tag war ich beinahe 24h auf den Beinen, und habe den Kleinen nach mehr als 2 Stunden schrillendes Geschrei endlich zum Schlafen bekommen. Derweil war mein Partner einen trinken bei seinem Bruder. Ich habe ihm extra geschrieben, er soll ja nicht zu uns hoch kommen! Abschließen war nicht möglich, da wir zu Gast bei seiner Familie waren. Ich höre ihn schon ins Haus torkeln, also versuche ich unten ihn davon abzuhalten, hoch zu gehen. Er hat mich ausgelacht, beiseite geschoben und ist die Treppen hochgerannt. Im Schlafzimmer benahm er sich wie ein Elefant im Porzellanladen, aber am Schlimmsten: er fing an das Kind wachzurütteln, ob "er es hören könnte". Ich habe ihn angefleht es sein zu lassen, aber das hat ihn nur weiter "provoziert". Er lachte und rüttelte weiter am Kind, und nachdem ich ihn da nicht wegbekommen habe, habe ich ihm eine Ohrfeige verpasst. Er hat kurz inne gehalten, dann aber weitergemacht. Ich habe ihm noch Mal eine verpasst und daraufhin hat er recht stark zurückgeschlagen, sodass ich einen blauen Fleck am Auge habe. Ich habe dann unten geschlafen. Am nächsten Tag wacht er fröhlich auf und weiß nix mehr. Es ist schon das 2 Mal, dass solch eine Situation passiert (beim ersten Mal war kein Alkohol involviert). Er ist zu 98 Prozent ein Traumvater, aber dann hat er diese Aussetzer.
Als er nüchtern war, habe ich ihn gefragt, wie ich denn anders hätte reagieren können. Er meinte, er weiß es nicht, einfach ruhig bleiben. Für mich war es halt Notwehr, obwohl ich zuerst angefangen habe. Er meint aber, ich hätte das nie tun dürfen, deshalb hätte ich den Schlag verdient. Zudem hätte er den Kleinen nicht versucht wachzurütteln, wenn ich mich nicht so aufgeregt hätte - er fand das witzig. Entschuldigt hat er sich für die Aktion nicht. Seine Familie hat es mitbekommen, kommt aber auch nicht gegen ihn an. Meine Gefühle sind ziemlich zerrüttet, er ist jetzt wieder lieb zu mir, und ich würde am liebsten eine Pause machen. Bin ich Schuld und sehe das zu eng, oder ist es so respektlos?
 
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  • #2
Liebe FS,

du stellst eine völlig falsche Frage. Die Frage sollte anders lauten.

Du hast instinktiv korrekt gehandelt, denn alkoholisierte Menschen sind nicht berechenbar. Außerdem hast du derartiges schon einmal erlebt.
Diese Geschichte kannst du nicht allein mit dir ausmachen, du brauchst Unterstützung, dein Mann ebenso, denn er hat ein Problem.

Ich rate dir dringend, sofort zu handeln. Da dein Gespräch mit deinem Mann erfolglos war und Erkenntnisse nicht stattgefunden haben, sondern eine Veharmlosung, suche dir Hilfe vorerst allein.
Lasse dich nicht entmutigen und hab Mut, um deines Kindes und deiner Selbstwillen. Alles Liebe dir und viel Kraft.
 
  • #3
habe ich ihm eine Ohrfeige verpasst. Er hat kurz inne gehalten, dann aber weitergemacht. Ich habe ihm noch Mal eine verpasst und daraufhin hat er recht stark zurückgeschlagen, sodass ich einen blauen Fleck am Auge habe.
Er meint aber, ich hätte das nie tun dürfen, deshalb hätte ich den Schlag verdient.
Nein, darf er nicht. Aber du hast die Grenze zur körperlichen Gewalt zuerst überschritten. Für mich würde unter diesen Umständen ohnehin nur die Trennung infrage kommen. Mit einem Säufer der sich derart verhält würe ich nicht mal in einem Raum sein wollen und allgemein eine Beziehung in der die Grenzen zur Gewalt derart gering sind, könnte ich nicht führen. Im Endeffekt passt ihr aber gut zusammen, da ihr ähnlich wenig Hemmungen vor Grenzüberschreitungen habt.
 
  • #4
Mir ist schlecht. Bitte schütze unbedingt dein Kind und auch dich selbst. BITTE!

Zu 98% ein Traumvater? Für mich wäre das zu 100 % ein Albtraumvater und -partner.

Was mir auch sehr zu denken gibt, ist sein fehlendes schlechtes Gewissen und dass er sogar dir die Schuld zuschiebt. Ich will ja hier keine psychologischen Diagnosen stellen, aber mir fällt da spontan ein Wort mit P ein.

Entschuldige nicht sein Verhalten und zweifle nicht an deinem! Ich hätte die Beine schon in die Hand genommen, allein meinem Kind zuliebe. Da wäre ich lieber langfristig AE als das.
 
  • #5
Dein Mann ist kein Traummann. Hab noch nie so etwas respektloses erlebt. Was glaubst du, was bei euch los ist, wenn das Kind älter ist und er meint, sich durchsetzen zu müssen, weil er es witzig findet?

Ich rate nie schnell zur Trennung. Bei euch aber schon. Er soll froh sein, dass er den Abend frei hatte und machen konnte, was er wollte. Du kannst dich ja überhaupt nicht gegen ihn wehren, er akzeptiert dich nicht. Gewalt ist überhaupt kein Mittel. Es ist doch klar, dass sich keiner ohne Gegenwehr ohrfeigen lässt. Das kann man nicht mehr zurückdrehen, euren Kampf.
 
  • #6
Liebe FS, nachdem ich nun diesen Beitrag sowie Deine letzten Threads gelesen habe, komme ich zu dem Schluß, dass ich es einfach nur erschreckend finde, wie Ihr sowohl miteinander als auch mit eurem Kind umgeht. Du hast in einem Deiner vorherigen Beiträge erwähnt, dass Du ein sogenanntes "Schreikind" hast, und ehrlich gesagt, wundert mich das inzwischen nicht mehr.
Du behauptest hier ja immer wieder, dein Freund wäre zu 98% ein Traumvater. Dann frage ich mich allerdings, warum Du ihm verbieten musst, dass er zu euch ins Schlafzimmer kommt. Irgendetwas stimmt da bei Deinen Ausführungen nicht. Ist er nun ein Traumvater oder musst Du Angst vor Gewalttätigkeiten gegen Dich oder das Kind haben? Sollte ersteres zutreffen, frage ich mich, wie Du dazu kommst, Deinen Freund körperlich anzugreifen. Dann wäre dies eine bodenlose Unverschämtheit. Trifft allerdings zweite Behauptung zu, verstehe ich nicht, dass Du hier im Forum noch fragst und nicht schon längst Dein Kind und Dich in Sicherheit gebracht und Deine Koffer gepackt hast.
 
  • #7
Um Gottes Willen!!! Pack Deine Sachen, nimm das Kind und verlasse diesen "Traumvater" sofort. Ich hätte Angst, dass er das Kind zu Tode schüttelt, sag mal gehts noch? Das nennst Du Traumvater mit einigen Aussetzern? Dieses Kind ist Ein "Schrei"kind, weil es alles spürt.
Und dann sagt dieser tolle "Mann" auch noch, Du hättest diese Schläge verdient? Was läuft da bei im schief?
Bitte schütze Dein Kind sofort.
 
  • #8
Dein Mann hat eindeutig mit der Gewalt angefangen. Lass dir blos nicht einreden, du hättest angefangen.

Denk doch mal an dein Kind. Es ist krank und leidet selbst auch unter seiner Schlaflosigkeit. Und dann ist es froh, endlich einzuschlafen, um Kraft zu sammeln, damit es am nächsten Tag ausgeschlafen seine Krankheit besser bewältigen kann. Es braucht seinen Schlaf dringend, um nicht mehr als nötig zu leiden.

Es ist überhaupt nicht witzig, in dieser Situation wachgeschüttelt zu werden. Das ist bösartige Quälerei. Du solltest dich wirklich fragen, was für einen Charakter dein Mann hat, um auf solche Ideen zu kommen.

Euch ist klar, dass "Wachschütteln" niemals eine gute Idee ist? Die Grenze zum Todschütteln ist schnell überschritten. Deshalb war es sogar deine Pflicht, dein Kind vor einem Betrunkenen, der es schüttelt, zu verteidigen.
 
  • #9
Nein, darf er nicht. Aber du hast die Grenze zur körperlichen Gewalt zuerst überschritten.
Naja, nicht wirklich, denn er hat an dem schlafenden, kranken Kleinkind rumgerüttelt und sich davon auch nicht abbringen lassen. Für mich ist das Gewalt gegen das Kind. Die Mutter hat versucht, ihr Kind zu schützen. Ich hätte mich auch wie eine Löwin vor mein Kind gestellt und notfalls auch die Krallen ausgefahren. Bei sowas bleibe ich doch nicht tatenlos daneben stehen und bleibe ruhig.

Dazu kommt, dass sie sich schon um das kranke Kind gekümmert hat, während er gemütlich saufen war. Dass sie dann auch mal müde ist und froh ist, wenn der Kleine schläft, ist doch verständlich.
 
  • #10
Hallo liebe FS.

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass nach meiner Auffassung jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau, das Recht hat, sich im verhältnismässigen Rahmen zu verteidigen, egal gegen wen.
Denn das Thema wenn Männer Gewalt gegen Frauen einsetzen, oder besser gesagt manchmal müssen, ist sehr komplex, situativ und nicht von vorne herein einseitig zu verurteilen.

Nun zu deinem speziellen Fall.
Geht von seiner Seite aus überhaupt nicht. Er war der Aggressor, du hast nur zum Wohl des Kindes gehandelt. Sein Mangel an Selbstreflexion und Schuldeingeständnis spricht Bände darüber, inwieweit es mit seinem Respekt dir gegenüber, besonders im Angesicht deiner nicht zu verbergenden Verletzung, bestellt ist.
Allerdings hast du diesen anderen Fall erwähnt, wo kein Alkohol im Spiel war. Wobei ging es da? Wer ist zuerst handgreiflich geworden? Das finde ich im grossen Zusammenhang auch relevant.
 
  • #11
Die ersten Hürden sind genommen. Ab jetzt wird das Prügeln zur Gewohnheit werden. Irgendwann ist immer das erste Mal. Es gibt Frauen, die das jahrelang aushalten. Er schlägt, hinterher tut es ihm leid und er will es nie wieder tun. Trotzdem wird der Frau die Schuld gegeben. "Ich habe das nur gemacht, weil du mich provoziert hast" - so und ähnlich "entschuldigen" sich diese Männer bei den Frauen - bis zum nächsten Knall. Er wird auch bei deinem Kind übergriffig werden. Das hat er ja nun schon bewiesen. Und er trinkt - wahrhaftig ein Traummann ...

Wirst du es schaffen, dein Kind und dich vor ihm in Sicherheit zu bringen - oder wirst du dich in die Riege der vielen Frauen einreihen, die jahrelang ertragen, sich und ihr Kind demütigen und schlagen lassen, bis sie es - vielleicht - irgendwann selbst nicht mehr aushalten und gehen? Oder solange warten, bis etwas wirklich Furchtbares passiert ...

Es liegt in deiner Hand.
 
  • #12
Hallo XCXY

Das hört sich ja furchtbar an. Waren Sie mit dem Kind beim Notarzt und haben dort berichtet was vorgefallen ist? Sie müssen sofort zum Notarzt! Ihr Mann stellt eine Gefahr für Sie und Ihr Kind dar. Für solche Menschen reichen Ohrfeigen nicht aus.
 
  • #13
Eure Probleme fangen viel früher an, bevor ihr angefangen habt euch gegenseitig zu schlagen.

Bei normalen Paaren wäre es selbstverständlich, dass man mitbekommt, dass es dem Kind schlecht geht und man das Kind schlafen lässt.
Du hältst es für nötig, ihm zu schreiben, dass er euch nicht stören soll. Ist er deiner Meinung nach ein so schlechter Vater, dass er solche Selbstverständlichkeiten nicht weiß? (Der weitere Verlauf des Abends hat gezeigt, dass dein 98%-Traumvater das wirklich nicht weiß)

In normalen Partnerschaften versucht man nach Kräften den Partner oder die Partnerin zu entlastet.
Dein Mann fühlt sich durch deinen Wunsch, euer Kind schlafen zu lassen provoziert und weckt es um dich zu ärgern. Das ist erstens Respektlos dir gegenüber, weil er dir zusätzlich Arbeit macht. Und zweites Respektlos gegenüber eurem Kind, weil er euer krankes, müdes Kind instrumentalisiert.

Du schreibst, das kam bisher zweimal vor. Ich vermute, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt. Ihr habt euch bisher vielleicht nur zweimal geschlagen. Die Respektlosigkeit und fehlende Rücksichtnahme kommen bei euch aber häufiger vor, sonst hättest du ihm nicht geschrieben, dass er euch nicht stören soll. Du hältst es also für den Normalzustand, dass er sich so verhält.

Den meisten Menschen würde das schon ausreichen, um ihre Beziehung in Frage zu stellen.
Du eröffnest einen Nebenkriegsschauplatz, wer wen zu erst geschlagen hat. Er überzeugt dich, dass du irgendwie Schuld bist und du hast keinen Grund, weshalb du dich trennen müsstest.
 
  • #14
Liebe FS
Wenn der Vorfall sich so zugetragen hat, wie du beschreibst, dann bist du in einer schwer missbräuchlichen Beziehung gelandet.
Und wenn dem so ist, wird dein Selbstwert vermutlich so tief unten sein, dass du das noch mehrere Monate lang nicht einsehen wirst, sondern dich herumschubsen und beschuldigen lassen wirst.
er fing an das Kind wachzurütteln, ob "er es hören könnte". Ich habe ihn angefleht es sein zu lassen, aber das hat ihn nur weiter "provoziert". Er lachte und rüttelte weiter am Kind, und nachdem ich ihn da nicht wegbekommen habe, habe ich ihm eine Ohrfeige verpasst. Er hat kurz inne gehalten, dann aber weitergemacht.
Da gefriert mir das Blut in den Adern. Das nach fast 24h Kinderfürsorge, 2h Babygeschrei.. Und dass er sich noch nicht mal entschuldigt, wenn er dein blaues Auge sieht! Sondern DIR noch die Schuld gibt.. es ist nur schrecklich.
Ich weiss nicht, was ich sagen könnte, um dir die Augen zu öffnen. Ich weiss nicht, wie dein Lebensweg bisher ausgesehen hat, dass du so etwas geschehen lässt, ohne sofort den Schlussstrich zu ziehen. Ich hoffe einfach, irgend jemand findet Zugang zu dir, kann dir aufzeigen, dass du ein liebenswerter Mensch bist und dieses Dasein nicht verdient hast.
Naja, nicht wirklich, denn er hat an dem schlafenden, kranken Kleinkind rumgerüttelt und sich davon auch nicht abbringen lassen. Für mich ist das Gewalt gegen das Kind. Die Mutter hat versucht, ihr Kind zu schützen.
Das sehe ich auch so. Und wer keine Hemmungen hat, sein eigenes, krankes Kind aus dem Schlaf zu rütteln.. wer weiss, wozu er noch fähig ist.
 
  • #15
S
Naja, nicht wirklich, denn er hat an dem schlafenden, kranken Kleinkind rumgerüttelt und sich davon auch nicht abbringen lassen. Für mich ist das Gewalt gegen das Kind. Die Mutter hat versucht, ihr Kind zu schützen.
Und eine Ohrfeige macht es besser, bzw. ändert was an der Situation? Wie man gesehen hat, war das nicht der Fall, im Gegenteil. Da geht es im Endeffekt auch nicht drum wessen Tätlichkeit gerechtfertigt oder schlimmer ist, sondern darum, dass ein Mann der sich so aufführt überhaupt die Option bekommt betrunken nach Hause zu kommen. Die FS wusste ja wie er ist, sonst wäre sie ja nicht schon am Eingang runtergerannt um ihn abzuhalten. Das einzig richtige wäre gewesen entweder nicht alleine zu sein (also ein Familienmitglied zum "abfangen" dazu) oder sich selbst samt Kind komplett zu entziehen. Oder noch besser: Die Beziehung nur unter dem Aspekt weiter zu führen, dass Man(n) die Finger vom Alkohol lässt. Sorry, aber nun zu diskutieren ob er zurückschlagen darf oder nicht ist in dem Fall unerheblich, da das Problem ganz woanders liegt.
 
  • #16
Hier die FS.

Ich glaube ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Er hat das Kind nicht geschüttelt, damit es nicht mehr schreit oder Ähnliches. Er wollte mir damit eher zeigen, dass ich übertreibe, und das Kind nicht wach wird. Ergo, er war sich selbst sicher und hat mit meinen Ängsten gespielt. Für mich war das wie Gewalt.

Als Säufer würde ich ihn auch nicht bezeichnen. Er trinkt selten, dadurch verträgt er wenig, wenn er es mal tut. Ansonsten hat er sich auch schon wochenlang ums Kind gekümmert, als ich KO war. Und das ist glaube ich der Knackpunkt. Er hat Vollzeit gearbeitet, und dann kam er noch nach Hause, hat teils den Haushalt gemacht, sich noch zusätzlich um den Kleinen gekümmert, als ich lange krank war (körperlich, habe unfreiwillig extrem angenommen, war sehr schwach, kränklich und konnte schwer zunehmen). Inzwischen ist es bei mir besser, aber nicht ganz weg. So ist bei mir der Eindruck entstanden, dass er mit meiner Schwäche und der Gesamtsituation nicht fertig wird und richtig unzufrieden mit seinem Leben ist. Jedoch ist all das immer noch kein Grund so respektlos zu werden. Wenn ich gehen wollen würde, dürfte ich wegen meiner derzeitigen Kondition nicht das Kind mitnehmen, weil bei ihm die besseren Voraussetzungen gegeben sind - was ich auch einsehe. Ich war bei Beratungsstellen und zur Paarberatung konnte ich ihn auch schon überreden. Nur wenn ich bleibe, und die Situation weiter so bleibt, schaffe ich es kaum wieder gesund zu werden. Ohne mein Kind gehen will ich auch nicht. Eigentlich lief es in letzter Zeit wieder besser, sogar sehr gut, und jetzt kam wieder so ein Aussetzer. Nach jedem Aussetzer wird das Verhalten danach besser, aber derweil ist viel Vertrauen zerstört. Unser Glück ist, dass beide Familien sowohl unterstützend, als auch neutral sind. Leider sind sie weit weg.
Wäre ich fit, würde ich "einfach gehen" und zumindest temporär Abstand nehmen. Doch dann geht es unserem Sohn schlecht, der Trennungsängste hat. Ich fühle mich in einer Sackgasse. Wir arbeiten beide an uns, nur befürchte ich, dass es irgendwann zu spät sein wird.
 
  • #17
Ich glaube ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Er hat das Kind nicht geschüttelt, damit es nicht mehr schreit oder Ähnliches......Für mich war das wie Gewalt.
Wie in meinem ersten Post bereits vermutet, scheinst Du nicht wirklich in der Lage zu sein, eine Situation angemessen zu schildern bzw. zu beurteilen.
Warum der Kindsvater nicht zu Dir und eurem gemeinsamen Sohn kommen darf, wenn er nach einem Besuch bei seinem Bruders nach Hause kommt, hast Du leider immer noch nicht schlüssig erklärt. Ich glaube eher, dass Du grundsätzlich gefrustet bist und ihn indirekt "bestrafen" wolltest.
Für Deine körperliche Attacke ihm gegenüber sehe ich deshalb immer noch keinerlei Grund und finde es bedenklich, dass Du Dich sowenig unter Kontrolle hast.
 
  • #18
Du hast dich doch 24 Stunden nonstop um dein krankes Kind gekümmert. Er war betrunken und hat sich aufgespielt. Wieso solltest du das Kind bei ihm lassen müssen im Falle einer Trennung? Bei gesundheitlichen Problemen wird sich Unterstützung finden lassen, aber bei einem Vater, der es "triezt" um dich zu ärgern, ist es garantiert nicht besser aufgehoben.

Mein Ex hat ähnlichen Mist gemacht, es beim Stillen von meiner Brust weggezogen usw, gefährliche Spiele, als unser Kind noch viel zu klein war, und er war auch nüchtern unbelehrbar. Bei mir sowieso, aber auch bei seinen Eltern, meinen Eltern, der nachsorgenden Hebamme... Und betrunken war er höchst aggressiv. Familienberatung hat nichts gebracht, da er dort einsichtig war, sich daheim aber nichts änderte.

Da du aber schreibst dass er sonst nicht trinkt, wäre das evtl eine Möglichkeit.

Und selbst auf die Gefahr hin dass man mich steinigt - ich habe mir oft gedacht, dass ich meinem Mann in dieser oder jener Situation eine hätte verpassen sollen.

Ich bin aber der Ansicht, dass so ungute Fahrwasser nicht mehr verlassen werden können.
 
  • #19
Kinder schütteln, kann ernsthafte Schäden verursachen bis zum Tod. Schon mal "Schütteltrauma" gehört?

Deine Ohrfeige ist in meinen Augen eine Affekthandlung und ich finde sie an sich nicht richtig. Aber Du wolltest das Kind schützen, deswegen versteh ich es, dass Du es als letzten Ausweg gesehen hast.

? Dann reichen wohl die zwei, um dem Kind vielleicht einen Dauerschaden zu verpassen.
Du machst das, was alle Frauen tun, die mit so einem Mann zusammen sind: Sie spalten ihn in den Guten und in den Schlechten, der er nur mal so unter Alkohol ist. Es ist KEIN guter Vater, wenn er unter Suff so handelt und dann mit den Schultern zuckt nach seiner Tat. Statt sich über sein Verhalten zu erschrecken und NIE WIEDER einen Tropfen Alkohol anzurühren, weil er vor sich selbst Angst hat und dem, was er seinem Kind antun könnte. Anscheinend findet er seinen sorglosen Umgang mit dem Kind, als sei es ein Kissen, ja okay.

Und das Kind weiterschütteln lassen. Klar. Es liegt nur an Dir, dass er so handeln musste, er selbst ist nicht dafür verantwortlich, was er tut.
Er meint aber, ich hätte das nie tun dürfen, deshalb hätte ich den Schlag verdient
Daran siehst Du, dass er es nochmal machen wird, wenn Du es seiner Meinung nach verdient hast. Und wenn er das Kind schütteln will, hast Du das gefälligst zu akzeptieren.
Zudem hätte er den Kleinen nicht versucht wachzurütteln, wenn ich mich nicht so aufgeregt hätte
Und deswegen benutzt er das Kind und schüttelt es, um Dir was zu beweisen, dass er recht hat. Und wieder bist Du schuld.
Entschuldigt hat er sich für die Aktion nicht
Er hat in seinen Augen alles richtig gemacht. in Deinen nicht. In meinen auch nicht. Du sollst schuld sein daran, wie er handelte.
Wie sieht das LIEB denn aus nach so einer Sache? Reicht Dir das, um das alles zu vergessen?
Der Mann übernimmt keine Veranwortung für sein Handeln. Du bist an allem schuld und wenn das Kind runtergefallen wäre beim Schütteln, wärst Du auch schuld.

Wenn ich gehen wollen würde, dürfte ich wegen meiner derzeitigen Kondition nicht das Kind mitnehmen, weil bei ihm die besseren Voraussetzungen gegeben sind
Nach der Schüttelaktion habe ich einen anderen Eindruck und kann mir nicht vorstellen, dass Menschen, die das zu beurteilen haben, das Kind bei dem Vater lassen würden, der es wie ein Ding benutzt und behandelt, um zu zeigen, dass er recht hat.

So richtig ein Bild machen kann ich mir nicht. Ich kann Dir nur eins sagen: Du bist verantwortlich dafür, dass Dein Kind nicht unter gewalttätigen Erwachsenen aufwachsen muss und nicht körperlich versehrt wird.
 
  • #20
Du musst dich von ihm trennen. Das was du gemacht hast war Notwehr. Ein kleines Kind oder noch schlimmer ein Baby zu schütteln kann lebensgefährlich sein.
Jetzt komme ich aber mal zu dem eigentlichen Problem zu sprechen. Ich habe ja geschrieben, dass es hier in Ordnung war, dass du ihm eine geknallt hast. Nur wo ich richtig wütend werde ist wenn man sagt, dass es ist in Ordnung ist wenn eine Frau einen Mann schlägt. Aber anders rum ist es ein no go. Es darf keinen Unterschied geben. Ein Mann hat seine Frau nicht zu schlagen. Andererseits hat eine Frau auch nicht ihren Mann zu schlagen.
 
  • #21
Die Schilderungen des Vorfalls seitens der FS stimmen nicht überein.

Was, wenn der Mann sich Sorgen gemacht hat, dass sein Kind zu ruhig ist? Und es daher wecken wollte? Es gibt nämlich auch überforderte Mütter. Es gibt sogar Mütter, die ihrem Kind Schaden zufügen. Nicht immer ist der Mann der Böse.

Und zur Frage - du hast ihn 2 mal geschlagen - und nur eine zurückbekommen. Sei glücklich und zufrieden - und lerne, dass frau nicht auf Männer losgehen sollte.
 
  • #22
Liebe XCXY,

deinen Beitrag zu lesen, stimmt einen traurig - denn du tust momentan schon unheimlich viel, um diese sehr ungesunde Beziehung am Laufen zu halten, siehe Eheberatung und Co.

Es hilft nur ein Ultimatum für deinen Partner - Finger weg vom Alkohol, wenn ihm seine Beziehung zu dir und eurem Kind wichtig ist. Sonst kannst du nur deine Schlüsse ziehen und eine Trennung einleiten.

Was ich in deinem Fall für besonders wichtig erachte: Dokumentiere deine Verletzungen. Mach unbedingt Fotos von deinem blauen Auge. Führe ein Tagebuch / Protokoll über seine Aussetzer gegenüber dir und deinem Kind. Geh - so unangenehm es auch für dich sein mag - zu deinem Hausarzt und lass dein Auge durchchecken. Wichtig ist, dass dieses blaue Auge dokumentiert wird von deinem Arzt und in seinen Unterlagen fest gehalten wird.

All das wirst du später brauchen, wenn es um die Trennung und das Sorgerecht eures Kindes geht. Die Verletzungen beweisen, dass er nicht das Kind für sich bekommen sollte.
Dokumentiere von nun an jeden Übergriff, aber lass es deinen Partner lieber nicht wissen. Bereite dich auf den Ausstieg aus dieser Beziehung vor.

Ich wünsche dir alle Kraft dieser Erde - auch um zu erkennen, welche Schritte nun wichtig sind. Du bist wichtig. Dein Kind ist wichtig. Euer Seelenfrieden ist wichtig. Rettet euch. Ermögliche deinem kleinen Schatz einen guten Start in sein Leben, gib ihm ein sicheres Zuhause, schütze ihn. Das ist alles, was zählt.

Alles Gute für Euch
w36
 
  • #23
Er meint aber, ich hätte das nie tun dürfen, deshalb hätte ich den Schlag verdient.
Wenn ich ihm überhaupt noch eine Chance geben würde (würde ich nicht tun), dann wäre beim nächsten Aussetzer mit klarer Ansage vorher sofort die Trennung vollzogen. Gewalt in einer Beziehung geht überhaupt nicht (übrigens halte ich eine Ohrfeige von Deiner Seite ebenfalls für unangemessen und für sehr gefährlich, weil er als Reaktion gerade betrunken auch zurückschlagen könnte). Wer so viel trinkt, dass er anschließend Komplettaussetzer hat, macht etwas grundlegend falsch. Da solltest Du wenigstens Dein Kind schützen...
 
  • #24
Ich habe alle deine Threads und Posts gelesen und mach's kurz:
Du wurdest nicht mit Ex2 erwachsen, sondern du musst jetzt deinem Kind zuliebe!!! erwachsen werden. Verstecke dich nicht hinter Krankheit und Ausreden, sondern komm auf die Beine, pack dein Kind und fahre zu deiner Familie. Dein Kind braucht m.M.n. dringendst ein ruhige, enstpannte, psychisch stabile Umgebung. Und du Abstand mit unbedingt begleitender Einzeltherapie.
 
  • #25
Er ist zu 98 Prozent ein Traumvater, aber dann hat er diese Aussetzer. ... - er fand das witzig. Entschuldigt hat er sich für die Aktion nicht. Seine Familie hat es mitbekommen, kommt aber auch nicht gegen ihn an. Meine Gefühle sind ziemlich zerrüttet, er ist jetzt wieder lieb zu mir, und ich würde am liebsten eine Pause machen. Bin ich Schuld und sehe das zu eng, oder ist es so respektlos?
Liebe FS,

wie kann ein Mann, der nachts in volltrunkenem Zustand ein Kleinkind mit Gewalt wachrüttelt und dich schlägt, zu 98 Prozent ein Traumvater sein?
Der ist doch wohl eher ein Alptraum.

Was ich nicht verstehen kann, ist: Wieso du nicht sofort dein Kind und deine sieben Sachen gepackt hast und gegangen bist. Worauf wartest du? Hoffst du, dass er sich ändert?

Das wird nicht passieren. Du schreibst, dass nicht mal seine Familie gegen ihn ankommt. Wie willst du also gegen ihn ankommen? Wie dein Kind oder dich schützen? Denk mal darüber nach.

Wenn du nicht weißt, wohin du gehen sollst, suche dir professionelle Hilfe bei staatlichen Stellen. Diese Hilfe gibt es und du kannst sie in Anspruch nehmen.

Nur: Warte nicht damit, bis es für dich und dein Kind zu spät ist.
 
  • #26
Oh, mein Gott!

Euer Sohn bringt mit seinem Schreien und krank sein, die kranke Familiensituation bei Euch zum Ausdruck.

Ich denke, Du und Dein Mann, Ihr seid beide instabil, kommt schon mit Euch selbst nicht klar und seid dann, verständlicherweise, mit einem Kind überfordert!

"Einfach gehen" traust Du Dich nicht! Ich denke, Du nutzt Dein "unfit" sein als willkommenen Grund, nicht gehen, sprich: alleine sein!, zu müssen.

Doch dann geht es unserem Sohn schlecht, der Trennungsängste hat.
NEIN! Nicht Euer Sohn hat Trennungsängste, sondern DU! Und Du projiziert das auf Euren Kleinen!
 
  • #27
Wäre ich fit, würde ich "einfach gehen" und zumindest temporär Abstand nehmen. Doch dann geht es unserem Sohn schlecht, der Trennungsängste hat. Ich fühle mich in einer Sackgasse. Wir arbeiten beide an uns, nur befürchte ich, dass es irgendwann zu spät sein wird.
Liebe FS
Meiner Ansicht nach seid ihr, gemäss deinen Posts zu urteilen, beide am Limit. Du bist krank und verängstigt und mit Schreikind am Ende, er ist unglücklich und scheint dich geradezu zu verachten ab und zu. Ihr seid wenigstens so weit einsichtig, dass ihr in Beratung geht.
Eine Trennung will gut vorbereitet und durchdacht sein, ich finde du musst das jetzt nicht gleich entscheiden. Aber zumindest mal mit dem Kleinen ein Wochenende lang zu deinen Eltern fahren und etwas Pause machen von allem? Der Kleine wird diese Trennungsängste überstehen, wenn du ihm das zutraust und mit elterlicher Festigkeit und Zuversicht diesen kurzen Urlaub antrittst.
 
  • #28
Ich kenne auch deine frühreren Threads und auch da gab es Differenzen mit dem Kindsvater wegen Erziehung:

"Er ist Ingenieur und meist in jedem Bereich überdurchschnittlich gut. Er hasst es Hilfe annehmen zu müssen und Probleme vor anderen auszubreiten. Außerdem ist er ein Mann der Taten und redet ungern über Beziehungskram. Das meiste ist Hausfrauenpsychologie für ihn. Er lässt sich ungern was von anderen sagen. Wenn ihn was kränkt, dann mauert er. Wenn ihn was stört, sagt er es nur einmal so kurz, dass ich es kaum mitkriege. Gibt es dann überhaupt eine Hoffnung für diese Beziehung? Wir lieben uns, aber er ist manchmal so autoritär, dass ich einfach nur noch ratlos bin. Ich bin auch alles andere als ein Engel, aber ich bemühe mich für ihn und uns. "

Das ist ein Zitat aus deinem ersten Thread. -In dieser Situation wollt er wohl mal wieder beweisen, wo der Hammer hängt. Ein Mann, der sich ständig beweisen muss, mit Kritik nicht umgehen kann, etc. kann ein Alptraum für eine Beziehung werden. Sein Verhalten, an dem Kind zu rühren um etwas zu beweisen ist eine Instrumentalisierung des Kindes.
 
  • #29
habe ich ihm eine Ohrfeige verpasst..... ihm noch Mal eine verpasst und daraufhin hat er recht stark zurückgeschlage
Liebe FS,
klar darf er zurückschlagen, wenn Du ihn schlägst.

Für mich war es halt Notwehr, obwohl ich zuerst angefangen habe. Er meint ....deshalb hätte ich den Schlag verdient......Bin ich Schuld und sehe das zu eng, oder ist es so respektlos?
Du warst nicht in Notwehr und daher bist Du Schuld. In Notwehr bist Du, wenn er Dich massiv angreift.
Immerhin war er trotz hoher Alkoholdosis noch so kontrolliert, dass er sich bei der ersten Ohrfeige zurückgehalten hat, vermutlich weil noch wirkte "Mann(n) schlägt keine Frauen". Seine impulskontrollle wirkte also noch.
Deine 2. Ohrfeige war dann aber deutlich zuviel und er hat dem Ganzen zu recht eine Grenze gesetzt.
Was hast du Dir denn gedacht? Du prügelst auf ihn ein und er lässt sich das wehrlos gefallen?

Die ersten Hürden sind genommen. Ab jetzt wird das Prügeln zur Gewohnheit werden. Irgendwann ist immer das erste Mal.
Irrtum. Wenn die FS ihre Lektion gelernt hat, dass ihr Partner sich nicht von ihr schlagen lässt und das zukünftig unterlässt, dann hat er keinen Grund zurückzuschlagen.

Er hat nicht versucht das Kind in ein Schädel-Hirn-Trauma zu schütteln, sondern versucht, das liegende Kind wachzurütteln - wie die FS schreibt.
Natürlich ist das eine Unverschämtheit bei einem kranken, grad schlafendem Kind - keine Frage, aber auch kein Grund, auf den Partner einzuprügeln.

Soso, Traumvater, Traummann zu 98 % - bei den Vorfällen. Wovon träumst Du denn sonst so?
Normalerweise würde ich auch sagen: zumindest räumliche Trennung zugunsten des Kindes.
Aber Du scheinst selber garnicht in der Lage zu sein, das Kind zu versorgen, d.h. da stecken bei euch noch andere Probleme dahinter, warum die Situation eskaliert ist. Beratungsstellen sind bereits eingeschaltet, beide Familiien unterstützen, trotzdem laufen die Dinge aus dem Ruder.
Ergo, er war sich selbst sicher und hat mit meinen Ängsten gespielt. Für mich war das wie Gewalt..... dürfte ich wegen meiner derzeitigen Kondition nicht das Kind mitnehmen, weil bei ihm die besseren Voraussetzungen gegeben sind.
Du kannst Dich nicht trennen, weil das Kind bei ihm besser aufgehoben ist - das ist ja merkwürdig, obwohl er ausflippt.
Bringst Du ihn zum ausflippen? Beim Vater zu sein muss keine schlechte Lösung seinr. Wer den Partner schlägt, schlägt auch das Kind wenn es ihm zuviel wird.

Mit "Ängsten spielen" und recht freie Definition, was Du als Gewalt erlebst, das alles zeigt, dass Du ein echtes Problem hast.
 
  • #30
Für Deine körperliche Attacke ihm gegenüber sehe ich deshalb immer noch keinerlei Grund und finde es bedenklich, dass Du Dich sowenig unter Kontrolle hast.
Sehe ich auch so und ich verstehe nicht so ganz, warum in dieser Manier auf den Partner eingedroschen wird. Er durfte nicht ins Schlafzimmer, Du hast Dich in den Weg gestellt. Okay, das Kind schlief gerade und ein Betrunkener ist nicht immer in der Lage, die Situation angemessen zu meistern.
Aber einen Partner zu schlagen, das setzt schon negative Energien voraus. Und Du hast zuerst geschlagen. Und fragst ernsthaft jetzt, ob er zurückschlagen darf? Nein, darf er natürlich nicht, aber Du auch nicht. Völlig egal, wie Du die Situation empfunden hast, auch für Frauen gilt, dass sie sich unter Kontrolle haben müssen und nicht schlagen dürfen.
Bisher steht auch nichts davon, was den zweiten "Ausraster" ausgelöst hat, unter Umständen fühlte er sich da auch von Dir provoziert und/oder wurde von Dir geschlagen?
Für mich war es halt Notwehr, obwohl ich zuerst angefangen habe.
Und für ihn gilt das nicht? Er hat unangemessen reagiert in seinem betrunkenen Kopf, kann man sich drüber ärgern, klar, würde ich auch machen, wenn ich mit dem Kind vorher 2 Stunden schreiend verbringen mußte.
Aber sich ärgern und zuschlagen sind schon zwei paar Schuhe.
Wenn ich gehen wollen würde, dürfte ich wegen meiner derzeitigen Kondition nicht das Kind mitnehmen, weil bei ihm die besseren Voraussetzungen gegeben sind
Scheint ja schon irgendwie geprüft worden zu sein. Haben wohl alle anderen überlesen. Vielleicht liegt das Problem an sich ja auch bei Dir? Man müßte mehr wissen. Aber für mich klingt es so. Du beschreibst es hier sehr einseitig, auch hier wäre es mal spannend, die andere Seite zu hören bzw. zu lesen.
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