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  • #1

Darf ich als Mann auf Unterstützung hoffen?

Der "Status"-Thread mit seinen mannigfaltigen Antworten geht mir nicht aus dem Kopf: Gut, Frau möchte einen Mann an ihrer Seite, der eine gute Zukunft erwarten lässt (Stärke, Einkommen, der altbekannte Salmon...). O.k.. Doch was, wenn ich, der ich diese Anforderungen heute erfülle, (über)morgen aber z.B. erkranke, ich dieses eben nicht mehr verleugnen oder überspielen kann und mein Status in Folge wackelt? Darf ich in Zeiten der Schwäche als Mann überhaupt auf Beistand (der Partnerin, der Kinder, Nachbarn) hoffen? Oder bleibt dann letztlich nur, "wie ein Mann" erhobenen Hauptes "abzudanken"?
 
  • #2
Selbstverständlich unterstützen sich Partner gegenseitig -- wenn denn die Partnerschaft von langjähriger Liebe, Vertrauen, Nähe und Füreinanderdasein geprägt ist. Das kommt aber nicht nach Monaten, bei manchen selbst nach ein paar Jahren noch nicht. Dazu bedarf es eben des sicheren Gefühl, dass man zusammen den Rest des Lebens führen will. Heutzutage gibt es leider immer mehr oberflächliche Partnerschaften und die berühmten "Lebensabschnitte".

Was aber gar keine Option ist: Heute nur Stärke vorspielen und übermorgen dann schon Unterstützung verlangen. Das wäre Betrug und keine Notlage. Wer weiß, dass er krank werden wird, den Job verlieren wird oder sonstwie nicht mehr das erfüllen wird, was er vorgibt zu sein, der begeht Verrat.
 
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  • #3
Meine Unterstützung hättest Du, lieber Fragesteller. Für mich ist der Status (finde diesen Ausdruck ohnehin furchtbar) nicht wichtig. Bei mir zählen zwischenmenschliche Aspekte.
Zumal in der aktuellen wirtschaftlich ganz schlechten Zeit, haben sehr viele Angst davor, ihre Arbeitsplätze zu verlieren. Dieses Damoklesschwert bedroht Menschen jedes Berufsstandes - vielleicht mit Aussnahme der Top-Manager, denen winkt trotz Firmenpleite meist eine hohe Abfindung und der nächste Manager-Posten.

Also, Kopf hoch, wenn ein Deine Partnerin "von Bord geht" weil Dein Job locker sitzt oder schon verloren gegangen ist - dann war sie einfach nicht die Richtige.
Sarina
 
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  • #4
Hannibal

Hoffen kann man auf vieles im Leben, und leider zeigt sich der wahre Charakter eines Menschen
in Extremsituationen.
Möchte nicht wissen wieviele Partner ihren Partner im Stich lassen würden, wen es Hart auf Hart
kommt.
Da würden sich einige aber wundern in was für einen Frosch sich der vermeitliche Traumpartner
da entwickelt.
Außerdem lebt man nicht um die Erwartungen anderer zu erfüllen.
 
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  • #5
Sich auch in "schweren Zeiten" zu unterstützen sollte eigentlich selbstverständlich sein - ist es aber nicht! Die heutige Konsum-und Spaßgesellschaft verleitet dazu, den anderen auszutauschen, wenn es mal schwierig wird...Das gilt für Männer mit sinkendem Status genauso wie für Frauen mit Brustkrebs, die ihre Brust verlieren, usw....Fast könnte man meinen, eine solche Herausforderung sei ein Geschenk, da trennt sich die Spreu vom Weizen und man/frau muss keinen Tag länger mit solch einem "Partner" zusammensein. Es heißt in guten u n d in schlechten Zeiten - und die wirkliche Liebe trägt das- auch dafür gibt es genügend Beispiele.
 
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  • #6
Leider kann ich mich meinen Vorpostern nur anschließen, es ist alles schon da gewesen. Nachdem man gelernt hat, Niederlagen hinzunehmen, alleine zu bestehen, will man wahrscheinlich irgendwann nur noch seine Ruhe. Mal im Ernst, will heute noch irgendjemand wissen, was "Spreu und Weizen " ist? Wars "Spreu" hilft diese Erkenntnis auch nicht weiter....zumindest demjenigen nicht, der damit alleingelassen wurde.
 
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  • #7
Hannibal

@#4 Hallo,
Kann dir nur voll und ganz zustimmen.
Wirkliche Liebe wird nichts zerstören können, leider finden sie die meisten Menschen nicht.
 
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  • #8
Wenn Du fleißig an Deinem Status arbeitest, mit "Freunden" und Nachbarn konkurrierst, die Superfrau suchst, um die Dich alle beneiden, schon weil Du von allen um sie beneidet wirst, stehen die Chancen recht gut, dass Du einsam und alleine dastehen wirst, wenn es Dir einmal nicht so gut gehen sollte.
Außerdem verstehe ich Deine Frage nicht. Willst Du getröstet oder bemitleidet werden?
 
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  • #9
Es kommt darauf an, wie Du die Frau an Deiner Seite bisher behandelt hast.
Wenn Du sie nach Jugend und Schönheit ausgesucht hast und alle 7 Jahre gegen ein jüngeres Modell austauschst, kannst Du von der dann aktuellen Dame keine Solidarität erwarten.
Eine langjährige Partnerin sollte aber durch dick und dünn gehen, besonders wenn Ihr eine emotionale, respektvolle Beziehung habt.
 
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  • #10
Ja wenn eine Frau Dich liebt kannst Du sicher sein, dass sie Dir hilft. Nur ganz zu Anfang möchte man eben keine Probleme.
 
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  • #11
@17 Frederika:

"Was aber gar keine Option ist: Heute nur Stärke vorspielen und übermorgen dann schon Unterstützung verlangen. Das wäre Betrug und keine Notlage. Wer weiß, dass er krank werden wird, den Job verlieren wird oder sonst wie nicht mehr das erfüllen wird, was er vorgibt zu sein, der begeht Verrat. "

Das ist ein ziemlich hartes Urteil! Wenn ein Mensch Stärke "vorspielt" dann hat er sicher seinen Grund dafür. Vielleicht wurde er schon zu oft verletzt. Vielleicht ist im Bewusst, dass in dieser oberflächlichen Gesellschaft kein Platz für persönliche Schwächen, Krankheit und Jobverlust ist. In einer "Ellenbogengesellschaft" die unter dem Motto "wie komme ich möglichst schnell zu viel Geld/Macht" vorwärts getrieben wird, werden viele Menschen gegen ihren Willen zu Handlungen getrieben die ihnen sonst eher fremd wären. Wenn mir ein Partner Stärke demonstriert und Tage später vor einem seelischen Zusammenbruch steht dann würde mir dies als Partnerin zu denken geben. Liegt es an mir? Habe ich ihm vielleicht meinerseits unterbewusst signalisiert: Suche Beschützer zum Anlehnen) - Optimal ist es, wenn beide sich gegenseitig aneinander anlehnen dürfen und signalisieren: BIN FÜR DICH DA!

Habe da noch die Trauerfeier von Robert Enke im Gedächtnis: Was ist davon heute übrig geblieben? Dieser Mann wusste genau, dass er von seinen "Anhängern" keine Hilfe hätte erwarten können. WEICHEI, BACKPFEIFE........und auch der Job als Nationaltorhüter wäre futsch gewesen - das ist die Realität.

Sarina
 
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  • #12
Ich stimme @ 8 ganz zu.
Lieber Fragesteller!
Wie man in den Wald hineinschreit, so kommt es auch zurück.

Hast Du deiner Partnerin und deinen Kindern Liebe und Respekt gegeben und vorgelebt, werden sie Dir in schwierigen Zeiten ganz sicher Beistehen!

Mir kommt vor, dass deine Frage entweder nur eine Philosophische These ist, oder Du bist vor dem Standpunkt, eine feste Beziehung einzugehen oder eine Familie zu gründen.
Egal auch wie. Wenn Du viel gibt, bekommst Du auch viel zurück, wie immer im Fluss des Lebens.

Viel Liebe und Glück wünsche ich Dir! Schöne Weihnachten:

Popcorn
 
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  • #13
Natürlich darf MANN auf die Unterstützung der Partnerin hoffen. Wenn dem nicht so wäre, müsste die ganze Beziehung auf den Prüfstand befördert werden.

@1

mit Betrug und Verrat hätte das ja wohl nichts zu tun, wenn ein Partner Stärke "vorspielt" und anschließend Schwäche zeigt. Vielleicht sollte in solch einem Fall erst einmal nachgeforscht werden, weshalb der Liebste sich zuvor nicht in der Lage gesehen hat, Dir seinen tatsächlichen seelischen Zustand zu offenbaren. Angst? Falsche Scham? Oder er hat Dich vielleicht so ganz anders eingeschätzt? Es könnten viele Gründe sein. Man sollte wirklich vorsichtig sein mit solch strengen und aburteilenden Aussagen.

Sarina
 
  • #14
@#10: Nein, Sarina, das sehe ich einfach nicht so. Für mich ist Authentizität eine außerordentlich wichtige Eigenschaft. Wer immer nur Rollen spielt, ist nie er selbst. Das aber erwarte ich von einem richtigen Mann (und von Frauen natürlich auch). Sicherlich hat jeder persönliche Vorlieben, welche Eigenschaften ihm wichtig sind, aber Authentizität, Africhtigkeit und Zuverlässigkeit stehen bei mir besonders hoch im Kurs.

Ich bin überzeugt, dass man sich nicht in "den Menschen" verliebt, denn den kennt man gar nicht. Man verliebt sich letztlich immer in das, was man von ihm mitbekommt: Wie er sich verhält, wie er reagiert, wie er mir gegenüber ist. Wenn das aber nur eine Rolle ist, dann bleibt nach der Offenbarung des wirklichen Ichs nicht viel übrig. Sorry, wir sind nicht im Theater, sondern im Leben.
 
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VirginiaWoolf

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  • #15
Besitze die Stärke, lieber Fragesteller,
von Anfang an ehrlich zu sein. Es gibt auch Frauen, die auf das Statusgehabe nicht viel geben,
sondern einfach einen Mann suchen, der mit seinem Leben zufrieden ist.
Schicksalsschläge wie Firmenruin oder Krankheit können jeden über kurz oder lang treffen, und das sollte die Liebe zu einander aushalten können. Nur Lügen kann ich zum Beispiel nicht aushalten.

Manche sprechen oder schreiben gern von Authentizität, sind selbst jedoch so wenig authentisch, dass es schon lächerlich ist.

Virginia
7E24F3CD
 
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  • #16
Hannibal

@#14

<MODERATOR: Warnung, Hannibal! Wir legen Wert auf Respekt und Höflichkeit. Bitte unterlasse Sticheleien und äußere Dich zum Thema! Vielen Dank für Dein Verständnis!>
 
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  • #17
Hannibal

@#14 Hallo Virginia,
Stimme in allem mit dir überein.
Ganz besonderst mit dem letzten Absatz.
Liebe Grüße
 
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  • #18
@13
Frederika, ich bin mir nicht sicher, ob man sich nicht auch in DEN MENSCHEN verlieben kann. Ich verliebe mich selten (eigentlich nie) auf den ersten Blick. Wenn es einem gelingt, einen Blick hinter die "Fassade" zu werfen und das INNERE des Gegenüber zu ergründen, erkennt man sehr oft Widersprüche im tatsächlichen Handeln.

Wenn mir ein Mensch wirklich wichtig ist verspüre ich den Wunsch, mich von der besten Seite zu präsentieren - den Neukennengelernten ja nicht zu verschrecken. Dabei lasse ich die Leichen im Keller erst mal in Frieden ruhen. Mein Vater hat meiner Mutter lange nichts von seinem Tumor erzählt - sondern weiter den heiteren und fröhlichen starken Mann gegeben. Die ständige Sorge und Nachfrage hätte ihm und meiner Mutter den Rest gegeben. Also ist er, obwohl schon in Pension, täglich ins Geschäft gestiefelt um sich einen Rest Alltäglichkeit zu bewahren. War das nun Betrug? Glaube ich nicht. Es wird immer Situationen im Leben geben, die wir nicht immer unter Kontrolle haben und unseren Liebsten Situationen "vorschaukeln". Dahinter aber immer Betrug, böse Absichten oder mangelnde Authentizität zu vermuten, soweit würde ich niemals gehen.

Lieber Fragesteller, FRAU möchte keinen Mann der für ihren Lebensunterhalt aufkommt - das kann FRAU heute durchaus selbst - sondern einen Partner auf den sie sich in jeder Lebenssituation verlassen kann - sie wird es aber auch ihrem Liebsten zukommen lassen - im Idealfall.

Sarina
 
  • #19
@#17: Frauen wollen keinen Mann, der für den Lebensunterhalt aufkommen kann? Das sehe ich wirklich anders. Jeder Frau, die noch an Familiengründung denkt und ihr Kind selbst erziehen möchte, ist natürlich daran interessiert, dass ein Gehalt für die ganze Familie reicht.
 
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  • #20
In den seltesten Fällen wird ein Mann die Unterstützung der Frau erfahren - Frauen nehmen das wie selbstverständlich für sich in Anspruch, doch der Mann hat immer Held und Versorger zu sein! Blöde Weltanschauung, aber Realität!
 
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  • #21
siri
#18 frederika
ich bin verwundert.
einerseits wird so gerne die ansicht vertreten, daß eine frau mit kind(ern) für einen mann uniteressant ist, weil er keinen einfluß auf die erziehung schon vorhandener kinder hat, andererseits soll er jetzt auf einmal morgens das haus verlassen um geld für die familie heranzuschaffen.
hinterläßt er im falle von leiblichen kindern morgens eine liste mit den von ihm angestrebten erziehungsprinzipien? und denkt er, daß die mutter diese bei leiblichen! kindern befolgt?

ich denke, daß ein mann, der großen wert auf seinen erziehungsbeitrag legt, nur einen 50%-job machen kann, und wie soll er mit einem halbtagsjob erfolgreich sein?
fragen über fragen....
 
  • #22
@#20: Aber Siri! Natürlich spricht man sich als Eltern über die gemeinsamen Erziehungsprinzipien ab. Du etwa nicht? Darüber sollte man sogar möglichst vorher sprechen und sicher sein, dass man mit seinem Partner Kinder nach GEMEINSAMEN Wertvorstellungen erziehen kann. Manchmal wundere ich mich wirklich.

Ich möchte im übrigen keinen Mann haben, der nur einen Halbtagsjob macht. Warum sollen beide auf Erfolg und Karriere verzichten? Aus falsch verstandener Gerechtigkeit darf keiner von beiden? Ziemlich krasse Ansicht.
 
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  • #23
siri
#20 frederika
sorry, das ist nicht meine krasse ansicht - so sieht es das neue ehescheidungsgesetz vor.
beide! ehegatten tragen 50% zum familieneinkommen und 50% zur kinderbetreuung bei.

deine vorstellung zum thema kindererziehung werden dann, wenn du kinder haben solltest etwas ins wanken geraten. jeder erzieht so gut er es kann und auch du wirst eure kinder kaum im auftrag des kindesvaters großziehen.
erkläre doch einfach mal, was du unter gemeinsamen wertvorstellungen verstehst. ich lese hier einfach nur ein wischiwaschiwort, unter dem sich vermutlich jeder etwas anderes vorstellt.
 
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  • #24
Lieber Fragesteller,

wenn ein Partner den anderen im Problemfall verlässt, dann tut es natürlich einem unheimlich Weh, und man füllt sich leer und verlassen. Gibt es genug solche Fälle im Leben, leider! Andererseits heisst es es war keine echte Liebe da, gibt es sie denn überhaupt noch? das frage ich mich auch ständig. die Männer wollen doch auch eine vorzeige Frau, die selber für sich sorgen kann.
Wieso denn solche Bedenken überhaupt? Sind Sie krank? Das Leben ist nirgendwo sicher, man kann Arbeit verlieren, man kann krank werden, keiner ist abgesichert.
Meiner Meinung nach man muss alles ehrlich von Anfang an auf den Tisch legen und nicht im Nachhinein sagen " ach weiß du was ich habe noch Kinder, oder ach ich bin schwer krank, das habe ich dir verheimlicht!" Denn sowas wird als Verrat empfunden.
Beim Kennnlernen nicht auf das Finanzielle das Gewicht verlagern, sondern auf gegenseitige Sympatie. Die Männer die wegen Ihrem Finanzstatus eine jüngere schöne Frau haben wollen, werden diese mit Sicherheit verlieren sobald was ist. Aber wenn es auf gegenseitigem Vertrauen und Sympatie basiert ohne versteckten Lügen, dann braucht man keine Angst zu haben.
Einfach mal ein Risiko eingehen, aber dabei realistisch bleiben.
Viel Glück noch
Angelika, 33j
 
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VirginiaWoolf

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  • #25
Eine Frau muss heute in der Ehe und mit ein oder mehreren Kindern so früh wie möglich wieder arbeiten gehen, wenn sie nach dem neuen Recht im Falle einer Trennung / Scheidung nicht zum Sozialfall werden will.
Ansonste in einer Ehe oder langjährigen Partnerschaft bewältigt man nach besten Kräften und Möglichkeiten alles gemeinsam (wie Siri geschrieben hat), in sofern unterstützt man sich auch gegenseitig.

<>

Frederika, ich frage mich desöfteren, was Du eigentlich sagen willst, einerseits betonst Du, dass Du die selbstbewusste moderen Frau bist, andererseits argumentiertst Du ständig mit dieser Ernährer- und Beschützerrolle des Mannes.

Virginia
7E24F3CD
 
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  • #26
@18:
zumindest ich suche keinen Mann, der für meinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Wenn er es dennoch tut -a) weil ich meinen Job verloren habe, -b)Krankheit / Kind
werde ich es nicht ablehnen - aber es ist für mich keine Bedingung. Abgesehen möchte ich eh keine Kinder.

Sarina
 
  • #27
@#23: Liebe Virginia! Natürlich möchte ich als moderne Frau selbständig sein. Das schließt für mich aber nicht aus, im Falle der Familiengründung für einige Jahre meine eigenen Kinder selbst zu erziehen. Das finde ich eigentlich selbstverständlich und auch typisch weiblich. Das aber wird nur gehen, wenn mein Partner und ich uns einig sind und er die Familie unterhalten kann. Sicherlich werde ich nach einigen Jahren wieder sehr gerne arbeiten wollen. Wo ist das Problem, sowohl seine Arbeit zu mögen als auch sich eine eigene Familie zu wünschen?

Die "Ernährer- und Beschützerrolle" erwähne ich im übrigen nur im Zusammenhang mit evolutiven Hintergründen, denn da ist dieses alte Schema einfach gültig und es schwingt auch nach wie vor ins uns modernen Menschen unbewusst mit. Davon bin ich überzeugt -- genau wie Evolutionsbiologen und Soziologen auch.
 
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  • #28
Die Frage (#22) von siri an Frederika nach den gemeinsamen Wertevorstellungen ist
noch offen, doch der Mann und Vater darf/kann Erfolg haben und Karriere machen,
F. steckt zurück (#20).

Das Problem, Frederika, ("Wo ist das Problem, sowohl seine Arbeit zu mögen als auch
sich eine eigene Familie zu wünschen?") ist, dass sich Arbeitgeber nicht gerade um
Frauen mit Kind(ern) reißen, Kinder könnten nämlich krank werden,
Du bist also im Endeffekt Deinem Arbeitgeber nicht zuverlässig genug.
Es ginge am Thema vorbei, jetzt weiter "was wäre, wenn ... " zu diskutieren.

Zu einer (untergeordneten) Frage des Fragestellers: "Darf ich in Zeiten der Schwäche
als Mann überhaupt auf Beistand (der Partnerin, der Kinder, Nachbarn) hoffen?

Was sind Zeiten der Schwäche?
Welchen Beistand erwartest Du?
Gewisse Problemfälle können vorher bzw. sind automatisch juristisch geregelt (bzg. Ehepartnerin,
leiblicher Kinder, ggf. gemeinsam mit nicht verwandten Dritten wie z. B. Vorsorgevollmacht)
Ansonsten Du kannst, Du darfst hoffen, wenn die Liebe Deiner Partnerin, Deiner Kinder
sowie die Nächstenliebe Deiner Mitmenschen und Nachbarn groß und stark ist.
Und ich erinnere an einen wunderschönen Liedtext von H.v.Veen "Lüg mich bitte nicht an,
nicht über was Großes, nicht über was Andres, ..."

Danke Hannibal,(#16)
schön, wieder einen Gleichgesinnten zu treffen.

Virginia
7E24F3CD
 
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