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  • #1

Darf ich als alleinerziehende Mutter bestimmen?

Unser Sohn ist nun 2,5 Jahre alt und er vermisst seinen Vater sehr.

Nun hat der Vater innert 6 Monaten bereits die zweite Freundin und er stellt dem Kleinen jedesmal die Freundin vor und sie verbringen Zeit zusammen.

Dies stört mich sehr, da 1. der Kleine schon genug Mühe hat, die Trennung zu verkraften und 2. ich es nicht gutheisse, wenn der Kleine mit jedem "Flirt" des Vaters konfrontiert wird.

Kann ich als Inhaberin des alleinigen Sorgerechts dem Vater unterbinden, an den Kind-Vater Wochenenden den Kleinen in Kontakt mit irgendwelchen Partnerinnen zu bringen?

Mir ist klar, dass es irgendwann kommt, dass der Vater eine ernste Beziehung mit klaren Zukunftsplänen hat, aber solange es nur so schnell wechselnde Dinge sind....?

Zudem kommt hinzu, dass ich dem Vater nicht mehr vertraue. Er hat mich schon öfters über die Kind-Vater Wochenenden belogen oder Sachen verschwiegen.

Danke für den Rat.
 
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  • #2
Allein die Tatsache, dass ein 2,5 Jahre altes Kind neue Freundinnen deines Ex kennen lernt, ist noch nicht Anlasss zur Sorge. Und bestimmen, mit wem dein Sohn während der Papa WE in Kontakt kommt, kannst du auch nicht. Es sei denn, das Kindeswohl ist gefährdet.

Und da lese ich aus deiner Frage heraus, dass DU deinem EX nicht mehr traust. Und das ist wohl das eigentliche Problem, welches du unbedingt angehen solltest. Natürlich ist es schwer! Aber es gibt in Deutschland wirklich gute Anlaufstellen, die dir helfen können, mit dieser Situation umzugehen.

Mein Sohn war bei der Trennung 1,5 Jahre alt. Ich habe gelernt, dass Kinder auch in diesem Alter schon vieles richtig einordnen können. Sie können sehr gut unterscheiden: die Welt bei Mama und die Welt bei Papa. ICH vertraue vor allem MEINEM KIND. Und das bekommt sowohl mir als auch dem Kind gut. Es hat die Lage total entspannt. Und auch mir gefällt manches nicht, was beim Papa so passiert. Aber das wird vielleicht anders herum auch so sein. Deshalb hat man sich ja auch irgendwann getrennt.Und ein Kind gehört ja niemandem. Das muss (und kann) man allerdings lernen!

Ich wünsche dir das von ganzem Herzen. Denn bis zur Volljährigkeit deines Kindes ist es noch eine verdammt lange Zeit. Diese mit Misstrauen zu verbringen ist nicht erstrebenswert.

Viel Kraft!
w,39
 
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  • #3
Also, wenn Du ihm nicht über den Weg traust, wie willst Du dann wissen, wenn Du den Umgang "verboten" hast, dass er das auch einhält? Ich sehe das genauso wie Du. Ein Mann oder eine Frau sollten den Kindern nur ernsthafte Beziehungen vorstellen und dies weiß man eben nicht direkt am Anfang. Ich weiß leider nicht, ob Du wenn Du alleiniges Sorgerecht hast, Deinem Ex den Umgang mit irgendwelchen Frauen und Kind verbieten darfst
Ich mit gemeinsamen Sorgerecht habe es erst gar nicht versucht. Ich habe versucht mit ihm darüber zu reden, dass er das doch bitte lässt. (In 5 Jahren waren es nun ca. 25 Frauen, die die Kinder kennen lernen mußten - die waren dabei eigentlich immer cool und fanden die Frauchen auch nett, nur jetzt kommt das Problem einer solchen Lebensweise): Meine große, jetzt fast 12 sagt: "Ich möchte mich gar nicht mehr an die Frauen, die Papa hat gewöhnen, denn die sind ja sowieso bald wieder weg!" Vielleicht hilft Dir dieser Satz, Deinen Ex zu überzeugen. Denn auch er möchte sicherlich irgendwann wieder eine feste Partnerschaft und möchte, dass sich die Frau und Euer Kind gut vertragen. Durch dieses ständige hin und her kann er sich das wunderbar kaputt machen.
 
  • #4
Das Beste, was Du für Dein Kind tun kannst, ist, über Deinen Schatten zu springen und niemals den Kontakt zum Vater zu erschweren, in Frage zu stellen, zu verhindern oder schlecht zu machen. Niemals!. Wie kann er Dich über sei Wochenenden belügen, eigentlich solltst du ihn gar nicht danach fragen! Zeig deinem Kind, dass es ok ist, wenn es seinen Vater liebt und gern sieht und ansonsten solltest Du Dich möglichst weit zurück halten.
Natürlich wird er Dinge tun, die dir nicht passen. Ihr habt Euch schließlich getrennt und damit is klar, dass er eh alles falsch macht, ein Depp ist und überhaupt völlig unmötglich... Aber das ist nur Deine Sicht. Er sieht die Welt mit seinen Augen. Und dein Kind sowieso. Als verusch, Deine Beziehung mit ihm von der deines Kindes mit ihm zu trennen!

Oder möchtest du eine von den Raben-Müttern sein, die dem Kind den Vater entziehen?
 
  • #5
Das Beste, was Du für Dein Kind tun kannst, ist, über Deinen Schatten zu springen und niemals den Kontakt zum Vater zu erschweren
Pauschale Aussagen sind immer dazu verdammt, falsch zu sein, so auch diese. Natürlich gibt es sehr gute Gründe, den Kontakt zum Vater zu erschweren oder vielleicht nur in Anwesenheit zu gestatten. Es gibt mehr als genug Fälle, in denen kein Kontakt besser wäre als ein schädlicher Kontakt. Man muss auch mal die Wahrheit und die Wirklichkeit sehen wollen. Natürlich ist es prinzipiell für Kinder besser, Vaterkontakt zu haben.

Man denke nur an Kerle, die alkoholkrank sind, Drogen nehmen, in einem kriminellen Umfeld oder unter grob unhygienischen Umständen leben -- das alles sind 100%ige Ausschlussgründe für Kindskontakt. In all diesen Fällen würde der Kontakt ganz erheblich mehr schaden und gefährden als nützen.

Auch Väter, die ein krass unmoralischen Lebenswandel haben oder beim besten Willen nach allgemein anerkannten Maßstäben keine Vorbildfunktion ausüben können, schaden mehr als sie nützen. Wenn ein Vater einen derart fragwürdigen Lebenswandel hat, dass er dem Kind alle paar Wochen eine andere Frau vorstellt, gar noch als Pseudo-Bezugsperson, dann kann das die kindliche Seele in der Tat schädigen, denn Kinder leiden an jedem Verlust einer Bezugsperson und Kinder sollen auch nicht wahllos jeder neu vorgestellten Person einfach so vertrauen, sondern nur wenigen, ausgewählten Personen.

Selbstverständlich sind auch einheitlich Erziehungsmaßstäbe extrem wichtig, auf die sich Eltern einigen müssen, auch wenn sie getrennt leben. Man kann nicht Kindern einerseits integer erziehen wollen und der andere boykottiert dies durch völlige Wahlfreiheit oder Ignoranz oder Unvermögen zu erziehen. Das geht doch gar nicht. Wie soll da ein Kind unter klaren Regeln heranwachsen und seinen Weg finden?

Oder möchtest du eine von den Raben-Müttern sein, die dem Kind den Vater entziehen?
Das hat rein gar nichts mit Rabenmutter zu tun. ganz oft wäre es das Beste für das Kind, wenn dies in Deutschland umfassender möglich wäre. Lieber eine gute Erziehung als zwei vermurkste.
 
  • #6
Pauschale Aussagen sind immer dazu verdammt, falsch zu sein, so auch diese. Natürlich gibt es sehr gute Gründe, den Kontakt zum Vater zu erschweren oder vielleicht nur in Anwesenheit zu gestatten.

Pasuchale Aussagen sind angreifbar, weil sie keine Extermfälle beschreiben sondern nur "das normale Leben". Wenn jemand dann sofort angreift, dann geht die Diskussion nicht mehr über die Mehrheit der "Normalfälle", sondern über Extreme. Oder sie wird losgetreten um des Widerspruchs willen...

Du hast schon Recht, aber die Frage ist, wer entscheidet, wann diese Gründe vorliegen? Die Mutter, die den Exmann haßt und sowieso nur das schlechte an ihm sieht? Meine Rede geht nicht um die Extermfälle wie Drogen, Alkohol etcpp, sondern darum, dass normalerweise ein Vater genau so gut oder schlecht für das Kind ist, wie die Mutter und dass die Mutter zum Wohle des Kindes ein bisschen Zuückhaltung üben sollt damit, dem Vater beim kleinsten Anlass das Kind bzw. - und das wird gern verdrängt im Rosenkrieg - dem Kind den Vater vorzuenthalten!

Liebe FS, wenn Du es schaffst, mit ihm zu reden, ihm klar zu machen, dass Du Dir Sorgen machst wegen seiner Freundinnen und wenn Du ihn in der Beziehung um etwas Zürckhaltung bittest, dann bin ich sicher, dass es nicht nötig sein wird, deinem Kind den Vater verg zu nehmen! Die Eltern haben es in der Hand, wenn sie ans Kindeswohl denken.
 
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  • #7
Ich sehe es wie #3 Pepé le Moko. Wer will bestimmen, was eine gute Erziehung ist? Außerdem glaube ich auch, dass ein Kind durchaus in der Lage ist, diese wechselnd auftauchenden Frauen richtig einzuordnen. Kinder lieben ihre Eltern, egal wie moralisch oder unmoralisch sie sind, und sie müssen das Recht haben, diese Eltern - in diesem Fall den Vater - zu sehen.

Ich kenne eine Frau, deren Mutter Alkoholikern war. Trotzdem ist aus dieser Frau ein ganz toller Mensch geworden. Die meisten Menschen auf dieser Welt wachsen unter Bedingungen auf, die alles andere als ideal sind, und dennoch meistern sie ihr Leben.
 
  • #8
Du hast schon Recht, aber die Frage ist, wer entscheidet, wann diese Gründe vorliegen? [...] Meine Rede geht nicht um die Extermfälle wie Drogen [...] sondern darum, dass normalerweise ein Vater genau so gut oder schlecht für das Kind ist, wie die Mutter und dass die Mutter zum Wohle des Kindes ein bisschen Zuückhaltung üben sollt damit, dem Vater beim kleinsten Anlass das Kind [...] vorzuenthalten!
Ja, da sind wir uns ja einig. Genau das ist das Problem -- nämlich wann das schlechte Betragen des Vaters den Kindesentzug n icht nur rechtfertigt, sondern regelrecht notwendig werden lässt; oder wann es eben nur Ausrede ist, um sich am Vater zu rächen.

Aber ein Vater, der herumhurt oder alle paar Wochen eine neue Schlampe an seiner Seite hat, ist eben keine geeignete Bezugsperson, wenn er nicht die innere Stärke hat, seine Vaterrolle von seinem Singledasein zu trennen. Es wäre ja kein Problem, alle 14 Tage mal ein Wochenende dem Kind zu widmen und eben nicht gleich jedesmal eine wildfremde Frau vorzustellen oder das Kind mit neuen Kontaken zu belasten. Einfach mal ein Wochenende nur für das Kind, mit tollen Unternehmungen, mit voller Konzentration auf das Kind und die Vaterrolle. Was er dann die anderen 12 Tage treibt, geht die Mutter und das Kind natürlich nichts an. Aber wenn er das Kind hat, dann muss er eben auch mal die Vaterrolle ausfüllen!

Elternschaft ist eben mit Verantwortung, mit Zugeständnissen, mit Einschränkungen verbunden. Auch für den Vater, wenn er diese Rolle möchte.
 
  • #9
...Aber ein Vater, der herumhurt oder alle paar Wochen eine neue Schlampe an seiner Seite hat, ist eben keine geeignete Bezugsperson, wenn er nicht die innere Stärke hat, seine Vaterrolle von seinem Singledasein zu trennen. Es wäre ja kein Problem, alle 14 Tage mal ein Wochenende dem Kind zu widmen und eben nicht gleich jedesmal eine wildfremde Frau vorzustellen oder das Kind mit neuen Kontaken zu belasten. Einfach mal ein Wochenende nur für das Kind, mit tollen Unternehmungen, mit voller Konzentration auf das Kind und die Vaterrolle. Was er dann die anderen 12 Tage treibt, geht die Mutter und das Kind natürlich nichts an. Aber wenn er das Kind hat, dann muss er eben auch mal die Vaterrolle ausfüllen!

Elternschaft ist eben mit Verantwortung, mit Zugeständnissen, mit Einschränkungen verbunden. Auch für den Vater, wenn er diese Rolle möchte.

Ich sags nur ungern :), aber da hast jetzt Du wieder Recht!
 
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  • #10
Hallo zusammen, ich bin die FS.

Hier wird ein wenig zuviel rein intepretiert... Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dem KV das Kind zu entziehen. Er als Vater sieht ihn genug oft und auch ausserterminlich kann er ihn besuchen wenn er will und wenn wir zu Hause sind. Ich achte meinerseits auch sehr darauf, dass das Kind zb. die anderen Grosseltern wöchentlich sieht und einen ganzen Tag bei ihnen verbringen kann.

Es ärgert mich einfach, dass er sich dem Kleinen gegenüber oft "ignorant" verhâlt. Er kann ihn ausser an jedem zweiten Wochenende auch jeden Mittwoch sehen (offiziell). Und wenn das Wochenende mir gehört, dann hört man vom KV von Mittwoch bis Mittwoch gar nichts. Der Kleine vermisdt ihn dann sehr. Er nimmt dann immer ein Foto von ihm und trägt es den ganzen Tag mit sich rum und findet "oh, lieber Papa", "jonas hat mama und papa gern", "mit mama zu papa gehen" etc. Solche Szenen brechen mir das Herz, wenn ich sehe, wieviel Mühe der Kleine hat, dass Mama und Papa getrennt sind. Einfach fürs Verständnis: wir haben keinen Streit oder so".

Zudem kommt dazu, dass alle im Umkreis immer bestens informiert sind über seine Partnerinnen, nur die, welche es wohl als erstes wissen sollte (ich als KM), steht da wie ein Esel am Berg und muss solche Dinge immer um 7 Ecken erfahren. Schliesslich will ich wissen, bei wem sich der Junior am WE aufhält und wer an den Vater-Weekends allenfalls auch eine gewisse Verpflichtung und Aufsicht hat.

Ich habe ihn auch dieses Mal gebeten, es zu unterlassen, dem Kleinen irgendwelche Freundinnen zu präsentieren, wenn der KV nicht mal selbst weiss obs von Dauer ist.
Es geht mir auch darum, dass sich der kleine nicht immer an irgendwelche Freundinnen gewöhnt und sich in sie "verliebt" und nach einem Monat ist sie dann wieder weg. Ich merke, dass der Kleine Trennungen nur schwer verkraftet.

Im übrigen finde ich es eine bodenlose Frechheit, Personen als Rabenmutter resp potenzielle Rabenmutter zu betiteln.

@Frederika wie recht du hast.

Ich habe schon oft mit dem KV darüber gesprochen und ihm auch mitgeteilt, welche Mühe
 
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  • #11
Der Junior hat.
Den "Spruch die Mutter muss sich zum Wohle des Kindes zurücknehmen" kann ich nicht mehr hören. Ich für meinen Teil nehme mich die ganze Zeit zurück, beruflich, finanziell, persönlich, in der Liebe etc.. Mein Leben dreht sich 24/7 ums Wohl des Kindes, während es den KV nicht zu interessieren scheint, wie es dem Kleinen geht, wenn er nicht bei ihm ist.
 
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  • #12
Liebe Fs,
bitte spreche mal mit Leuten von Beratungsstellen.
Es gibt spezielle Mediatoren für getrennte Eltern. Selbstverständlich sollte das Wohl des Kindes an erster Stelle stehen. Ich habe beim Kindsvater den Eindruck, dass er keinerlei Reife hat sondern sich nur darüber definiert, wie viele Frauen er ins Bett bekommt.
Es ist völlig richtig, dass diese Gespielinnen nichts im Leben des Sohnes zu suchen haben.

Er sollte seinen Sohn würdigen und ihm gerecht werden, indem er zu zweit mit dem Sohn auf einen Spielplatz geht, in den Zoo oder zuhause mit ihm etwas kocht und Dreirad mit ihm fährt.

Der Sohn hat das Recht, den Vater zu sehen. Es geht nicht darum, was der Vater will.
Diesen Ansatz haben die Mediatoren.
Diese Gespräche sind für die Eltern kostenlos und helfen enorm weiter.

Im Falle Deines pubertierenden Ex vermute ich, dass er Dir eine reinwürgen will, weil du dich gemeinerweise von ihm getrennt hast.
Ein reifer Mensch würde sich, die Frauen und ein Kind nie so behandeln wie er es tut.
 
  • #13
Wir haben uns getrennt, als meine ( ich sage nie 'unsere', läßt tief blicken,ne ? ) Tochter 2,5 war. Sie hat auch immer die Freundinnen ihres Vaters erlebt. Daß die gewechselt haben, war nie das Problem, eher schon, daß da überhaupt eine war, sie also ihren Papa nicht für sich allein hatte.
Sie fand die ganze Situation aber normal, kannte sie ja nicht anders.

Hmmm, etwas ist vielleicht doch zurückgeblieben, sie ( jetzt 16 ) will nicht heiraten. Naja, das sagen andere Mädchen vielleicht auch... außerdem: wenn sie da echt sowas wie einen 'Schaden' hat, liegt das eher an meinem Vorbild. 1. Sie sieht, daß man als Frau sehr gut allein durch den Alltag kommt und 2. hab ich wohl leider ein bißchen zu direkt erzählt, wie doof sowas sein kann, wenn ich Liebeskummer hatte z.B.
Paß auf, daß du ein positives Bild von Frauen und Beziehungen vermittelst, sonst wird dein Sohn vielleicht ein Mann, der Frauen verarscht.

Übrigens: ich kann schief liegen, aber es kommt mir so vor, als hättest du noch nicht richtig abgeschlossen. Da schwingt so ein bißchen Eifersucht mit...
Das solltest du vor deinem Sohn verbergen. Der wird seinen Papa lieben, auch wenn du findest, daß er ein Arsch ist. Laß zu, daß er seinen Vater liebt, guck nicht verkniffen, wenn er dir was erzählt, mach keine spitzen Bemerkungen.
 
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  • #14
Hier die FS.

Er muss sich nicht bei mir melden, mir ist es persönlich herzlich egal ob er das tut.
Mir tut der Junior leid, da er den Vater sehr vermisst. Der KV kann doch mal anrufen und sich mit dem Sohn unterhalten. Ein wenig mehr Interesse dem Kleinen gegenüber zeigen. Aus den Augen, aus dem Sinn, aber Zeitgleich rumjammern, wie sehr er ihn vermisse.

Ich finde schon, dass ich das Recht dazu habe, als erste zu erfahren, wenn er wieder jemanden hat. Vorallem wenn sie dann das ganze Wochenende zusammen verbringen. Ich môchte gerne wissen, wer sonst noch die Verantwortung trägt. Für mich hat der neue Partner (egal ob vom KV oder KM) auch eine gewisse Verantwortung/Verpflichtung in dieser Zeit. Zb wenn ich etwas erledigen muss und mein Partner auf den kleinen aufpassen soll für 1-2 Stunden (dies nur als Beispiel) oder in sonstigen Situationen.

Was der KV die Woche durch mit nach Hause nimmt ist mir genau so herzlich egal.

Ich befürworte nicht die reisserische Wortwahl, aber dem Sinn des Beitrags von Frederika stimme ich voll und ganz zu.
 
  • #15
@16: Neeeeiiiin, hahaha, DAS nun nicht, hahahaha.
Seine Gene hat sie definitiv. 1. sieht man's, zweitens war ich treu.

Ich meinte, zwischen dem Vater und mir gibt es kein 'uns' mehr. Am allerliebsten wäre mir, wenn's nur um mich ginge, daß er aus unserem Leben verschwinden würde. Ich weiß natürlich, daß das unrealistisch ist. Und ich weiß auch, daß er für meine Tochter der andere wichtige Mensch ist ( ihr Paßwort besteht aus unseren beiden Namen ! schmeichelhaft, ne ? ). Diese Kröte habe ich längst geschluckt.
 
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  • #16
.... Am allerliebsten wäre mir, wenn's nur um mich ginge, daß er aus unserem Leben verschwinden würde. ...

Genau das ist es, was mich als entsorgten Vater immer wieder aufregt. "Bezahle und Verschwinde".
Der Wunsch ist ja fast noch nachvollziebar, schlimm nur, dass die herrschende Unrechtsprechung das zumindest im klassischen Falle - Vater zahlt, Mutter entzieht - unterstützt.

Für mich klingt dieser Wunsch auch bei der FS durch. Hier gehts zwar erstmal nur ums (alleinige) Bestimmen, aber wenn er sich dem widersetzt, wird auch die Keule der Umgangsverweigerung herausgeholt werden.

Liebe FS, überlege Dir doch einfach einmal wie es mit umgekehrten Vorzeichen wäre: Dein Ex würde Dir vorschreiben wer bei Dir ein- und ausgeht und wen Du Eurem Kind vorstellen dürftetest. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Dir ein solcher Eingriff in Deine Entscheidungsfreiheit gefallen würde.

(m/44)
 
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  • #18
Hier hat das Kind kein Problem, sondern die FS selbst. Ihr passt das Verhalten ihres Ex nicht und sie schiebt deshalb - da sie dort inzwischen nichts mehr mitzureden hat - die moralische Keule des ángeblichen Kindeswohls vor.

Und aus dem Leben der FS wird er nicht verschwinden - er ist nämlich der Vater. Auch wenn die FS (und nichts das Kind) unter der Anwesenheit der Ex leidet.

Wenn die FS tatsächlich dem Ex das Kind entziehen will, wird er vermutlich seine Unterhaltszahlungen einstellen. Dann hat die FS den schönsten Rosenkrieg - unter dem das Kind dann mit Sicherheit mehr leidet, als jetzt.

Es ist daher grundfalsch, der FS Recht zu geben. Sie muss sich vielmehr zurücknehmen und die gegebene Situation akzeptieren. Schließlich wird niemand zur Trennung gezwungen. Und ob sie dem Kindsvater mißtraut, ist völlig gleichgültig. Es interessiert nämlich auch niemanden, ob der Kindsvater der FS noch vertraut, oder?
 
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