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Gast

  • #61
Höchstens mit 40 - das gilt für Männer und für Frauen. Bis dahin hatte man nun wirklich genug Zeit sich einen passenden Partner/Partnerin zu suchen und die Familienplanung abzuschließen.
Sorry, aber das ist grandioser Nonsense!

Auch wenn das ein Eigenlob ist, aber ich habe mein Leben, im Bezug auf meine Partnerschaft, "richtiger" gestaltet, als 99,99999% der Leute, die in diesem Forum und in den diversen Singlebörsen herumschwirren.

Ich bin trotzdem alleine und noch kinderlos, weil meine Frau jung starb!

Sollte ich irgendwann nochmal eine neue Partnerin finden, die noch Kinder haben möchte und bei der das biologisch noch möglich ist, so werden wir noch Kinder haben ...auch, wenn das erst in 10 Jahren sein sollte! (sie wäre dann eben entsprechend jünger als ich)

Dazu kommt, dass die Umgebungsbedingungen für ihre Kinder, meist gerade von den Leuten, die "alte Eltern" kritisieren, eine Frechheit gegenüber dem sind, was ich anbieten könnte.

m43
 
  • #62
Oh, liebe W/40!
Wer Kinder liebt, ärgert sich auch manchmal noch in "unserem Alter" (ok ;-), Ü40) , darüber, dass die entsprechende Chance, auf natürlichem Weg nochmal leicht schwanger zu werden, bald rapide sinken wird....Ich bin mit meinem Kleinen, den ich mit 36 bekam, sowas von glücklich! Die beiden, die ich nach meinem 30. bekam, sind wahrlich nicht schlechter geraten als die beiden aus meinen ganz jungen Jahren.
Meine Tante wurde geboren, als meine Oma in meinem Alter war, eine andere Verwandte wurde mit 48 nochmal schwanger... ich denke, das ist eine ganz persönliche Entscheidung, und maßgeblich ist dabei auch, wie fit man sich fühlt und ob der Nachzügler in älteren Geschwistern ebenfalls viel Familienanschluss finden würde.... (für den Fall der Fälle). Zu meiner Schwester hab ich ein sehr, sehr enges Verhältnis und Geschwister finde ich wichtiger als junge Eltern.
 
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Gast

  • #63
Dein Freund hat schon recht. Früher war es normal mit Anfang 20 Kinder zu bekommen. Hätte ich Kinder im Leben bekommen, ich hätte sie ebenfalls bis höchsten 25 in die Welt gesetzt. Ich würde meinem Kind keine über 30 jährige Mutter antun wollen. Die ist doch dann später doppelt so alt und es ergeben sich zahlreiche Konflikte, weil die Vorstellungen vom Leben um Generationen auseinander liegen (kenne es selber aus dem Familienkreis... schlimm).
 
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Gast

  • #64
Wir redn hier ja davon, welcher Zeitpunkt OPTIMAL wäre, das ERSTE Kind zu bekommen?

Das heißt doch, dass ein anderer Zeitpunkt auch okay sein kann.

Ich finde es schon vernünftig, ü40 zu sein, wenn das Erste Kind kommt. Ud zwar beide, wenn möglich. Das Leben lacht dich natürlich aus, wenn du alles planst. Wenn die Randbedingungen vorher nicht da waren ,geht es halt nicht. Ab wenn alles passt, würde ich nicht warten, bis es nicht mehr geht.

Dass es biologisch gesehen in den Zwanzigern optimal ist, darüber sind wir uns alle einig?

Dass aber auch eine gewisse Vorsorge vorher nicht schlecht ist, liegt auf der Hand.

Und dann ist ja die Frage, wieviele Kinder möchte man? Obeohl ich schon einen Unterschied darin sehe, ob man dasvErste od das Dritte Kind mit 40 bekommt. Ganz einfach, man ist schon in dem Thema drin u d muss sich nicht mehr so umstellen. Und die allergrößten Sorgen hat man sich auch schon gemacht, das Driite läuft dann so mit. Und hat schon große Geschwister, die mit ihmtoben können, wenn es bei den Alten irgendwo knackt. :)

Ich war bei meinen Kindern um die 30 Jahre, würde ich wieder so machen, im Zweifel etwas früher anfangen.
 
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Gast

  • #65
Ich habe mit 27 mein 1. Kind und mit 29 das 2. Kind bekommen....mein Mann war zu dem Zeitpunkt schon Anfang 40.

Ich würde nicht sagen, dass er zu alt war...aber im Falle eines 3. Kindes könnte es dann doch zu spät werden.

Aber ich finde die Kombination junge Frau- älterer Mann ideal. Die Frau ist sehr fruchtbar und der Mann schon finanziell gut situiert. In unserem Umfeld werden viele erst Väter ab 40- alle sehr gut verdienend und dementsprechend späte Papas. Allerdings haben nicht alle dieser Männer junge Frauen, sondern auch gleichaltrige gut ausgebildete Partnerinnen, die auch erst mit 40 ihr 1. Kind bekommen, weil vorher die Karriere im Vordergrund stand.

Nachteile bei diesen Frauen im Vergleich zu meinen Schwangerschaften: haben lange gebraucht um überhaupt schwanger zu werden, meist Kaiserschnitt, Kinder bleiben Einzelkinder!

Während ich noch mit jetzt 32 etwas Luft immer noch nach oben hätte aber 35 wäre für mich dann Schluss. Ich finde nichts mental und körperlich anstrengender als das Kleinkindalter...
 
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Gast

  • #66
Frauen Anfang 30-35, Männer bis Ende 30 - 40 fürs erste Kind, denke ich.
Männer über 40 ohne Kinder und feste Beziehung sind - so meine Erfahrung - leider weder familien - noch wirklich beziehungstauglich. Die sind so festgefahren in ihren selbst eingerichteten Singlestrukturen, die sind mit einem Leben als angebundener Familienvater komplett(!) überfordert.
Ich habe schon 2 Kinder und kenne ein normales Familienleben mit allen schönen und weniger schönen Seiten, bin jetzt getrennt seit 2 J. und lerne immer wieder Männer Anfang 40 kennen, die gerne noch Kinder hätten. Aber wenn ich mir dann so ihr Leben anschaue, werde ich skeptisch: Da passt kein Kind rein - die leben so hedonistisch-egoistisch - die Umstellung wäre zu krass! Die wissen gar nicht, was es heißt, ein Kind zu haben. Da mutiert man als Frau ganz schnell zus ständig meckernden unzufriedenen Frau, die zuhause sitzt und auf den Mann, Vater des Kindes wartet, der lieber am WE aufm Rad sitzt, auf den Berg steigt oder mit seinen Kumpels ne Tour macht, als Kinderwagen zu schieben und Windeln zu kaufen und in den Zoo zu gehen.
Das wird nichts. Die Männer über 40 wollen "Kinder" nur auf ihrer To-Do-List des Lebens abhaken, um sich selbst reproduziert zu haben und weil Kinder das Must-Have ihrer Generation sind.
Wirkliche Familienväter wollen sie nur nach außen sein... den ganzen langweiligen Kram drumherum machen die nicht mit! Und wundern sich dann, dass ihre Beziehung nichts wird.
Hände weg von Möchtegernvätern über 40.
Komischerweise sind da jüngere Männer noch flexibler! Und packen mehr an, sind auch nicht so anspruchsvoll, was ihre "Freiheit" angeht und glauben auch nicht, dass es für eine Frau das größte Glück auf Erden ist, 24 Stunden alleine mit nem Säugling zuhause zu sitzen.
So zumindest meine Erfahrung.
 
M

Mooseba

  • #67
Die ist doch dann später doppelt so alt und es ergeben sich zahlreiche Konflikte, weil die Vorstellungen vom Leben um Generationen auseinander liegen (kenne es selber aus dem Familienkreis... schlimm).
Nö, das hat mit dem Alter nichts zu tun. Diese Konflikte gibt es auch, wenn die Eltern nur knapp 23 Jahre älter sind. Das kenne ich selber.
 
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Gast

  • #68
Als Mann bis max. 35 mit einer Frau die max. 30 Jahre alt ist. Denn im Optimalfall möchte ich das Kind in einer Partnerschaft bis mind. zum 15 Lebensjahr GEMEINSAM in EINEM Haushalt aufziehen. Damit dass funktioniert, darf die Frau max. 30 sein, da ich solange gerne eine monogame Beziehung mit Ihr aufrecht erhalten möchte. Damit dass funktioniert, darf sie max. 30 sein, denn mit über 45 nimmt die optische Attraktivität der Frau meistens massiv ab. Das bedeutet dass zufriedenstellender Sex in der Beziehung nicht aufrecht erhalten werden kann (dass ist jetzt sehr hart, aber es ist die Wahrheit). Ohne den kann ein Paar nur sehr schwer im gleichen Haushalt leben ohne dass massive Probleme daraus entstehen, die früher oder später zur Trennung führen. Wenn ichs bis 35 nicht geschafft habe eine Partnerin zu finden, ist der Zug abgefahren und ich werde mich unterbinden lassen.
 
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Gast

  • #69
Während ich noch mit jetzt 32 etwas Luft immer noch nach oben hätte aber 35 wäre für mich dann Schluss. Ich finde nichts mental und körperlich anstrengender als das Kleinkindalter...
Und jetzt hast Du den total alten Mann an Deiner Seite und musst für den Rest Deines Lebens ein "altes" Leben führen.
Nicht sehr verlockend!
Hast Du nicht das Gefühl des "solls das jetzt gewesen sein?"
Ich finde einen älteren Mann schlimm an der Seite. Hatte ich auch - er war 8 Jahre älter und ich habs irgendwann nicht mehr ausgehalten mit den ganzen alten Freunden, die so alt waren wie er und den ganzen alten Frauen - alle 8-10 Jahre älter.
Ich fand das für nen Abend mal ok, aber ich finde es besser, wenn der Altersunterschied nicht so groß ist. Mich hat das gestört. Gott sei Dank sind wir auch nicht mehr zusammen. Sonst würde ich mich jetzt wie 50 fühlen dürfen.
w,39
 
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Gast

  • #70
Wichtig ist, dass man solche Fragen nicht anderen stellen sollte! Man muss auf sich hören, auf die Lebensumstände schauen. Nicht für jeden passt es jung ein Kind zu bekommen. Ich bin froh nicht auf andere gehört zu haben. Kann ich jedem empfehlen. Es macht sehr frei. Wenn mir andere mit 35 gesagt haben, man wäre in dem Alter viel zu alt fürs erste Kind, musste ich immer schmunzeln. In der Tat waren "die" zu alt dafür und hatten so schrecklich fixe Vorstellungen. Ich aber nicht. Das kommt doch immer ganz individuell darauf an und kann nie verallgemeinert werden. Man kann das Leben nicht planen, nach dem Motto "mit 25 den richtigen Partner finden, mit 28 heiraten und mit 31 das erste Kind". Manchmal spielt das Leben anders, und das ist doch so wunderschön. Ich bin wirklich dankbar, nicht auf fiese Kommentare meiner Nachbarn/Verwandten gehört zu haben.
 
  • #71
Da ich selber ein Nachzügler bin hatte ich mir vorgenommen mit 35 das Kinderbekommen abgeschlossen zu haben. Mit 34 war ich durch. Älter als 40 sollte man/frau nicht sein. w52
 
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Gast

  • #72
Ich hatte das besondere Glück, zwei Kinder mit Anfang 20 zu bekommen und unser Nachkömmling mit 42. Warum das Glück ist? Ganz einfach, wir sind eine glückliche Familie, so wie es ist. Nur eins noch, es ist völlig anders, ob mit 20 oder mit 42 Kinder in das Leben zu begleiten, einfach nur anders.
w52
 
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Gast

  • #73
Anfang/Mitte/Ende 20, um ein "normales" Familiengeflecht aufzuziehen. Und dann ist man später als Mutter immer noch alt.

Ich sehe es zum Schutz des Kindes. Es ist furchtbar anstrengend, sehr alte Eltern zu haben, die mit den eigenen modernen Wertvorstellungen irgendwie nicht mehr mithalten können und immer irgendwie "anders" denken. Was anderes ist es, wenn eine Frau 4, 5, 6 Kinder bis Mitte 40 in die Welt setzt. Aber das erste Kind mit 40 oder später in die Welt setzen zu wollen, finde ich reichlich verschoben und nachteilig für das Kind. Wenn das Kind dann noch in der Schule oder Studium ist, muss es schon an die Pflege für die Eltern denken.

Ich finde mich (Anfang 30) schon viel zu alt für Kinder. Ich packe es gesundheitlich, körperlich und geistig nicht mehr.

Für Männer sehe ich das ähnlich. Ich finde es furchtbar, wenn Männer sich so lange Zeit lassen wollen. Das sind doch total verschobene Kerle, die auch in Beziehung und Familie keinen Plan haben und nichts taugen. Außerdem könnte es eines Tages auch wirklich zu spät sein. Die Traumfrau (sofern MÄnner überhaupt noch welche haben) wartet nicht so lange.

w
 
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Gast

  • #74
Das Alter ist doch egal. Ich (m,33) habe im Moment noch keinerlei Interesse an Familiengründung. Meine Freundin (19) auch noch nicht. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass das in 10 Jahren anders aussieht. Mit 43 würde ich mich da keineswegs für zu alt halten.
 
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Gast

  • #75
Wenn ältere Eltern einen echten Nachteil haben, dann, dass sie perfektionistische Kinder großziehen, die nie gelernt haben mit einem Provisorium glücklich zu werden, weil alles immer im Voraus geplant oder im unplanbaren Fall unterlassen wurde. Das ist mir schon mehrmals aufgefallen.

Andererseits ist eine Konsequenz der meist bewussten Entscheidung und großen Freude am Nachwuchs auch eine überdurchschnittliche Förderung der Kinder und damit verbundener Leistungsfähigkeit der Kinder im schulischen Bereich.

Aus eigener Anschauung: Solange man sich fit fühlt, solange man dem Kind keine frühzeitig einsetzenden finanziellen Verpflichtungen zumutet, weil man selbst ausreichend besitzt, solange sollten die Vor-und Nachteile später Elternschaft sich ausgleichen.

Viele Wege führen zum Glück, man muss sie nur zulassen.
 
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Gast

  • #76
Ich bekam alle meine 5 Kinder bis meinem 30-sten Lebensjahr, heute mit 46 ist mein Ältester 25, der Jüngste 16, habe auch schon 2 Enkelkinder und für mich war es perfekt so. Ich wollte schon immer eine junge Mama sein und jetzt bin ich "frei"! Ich bin flott, immer noch jung, vital, gesund, im Kopf jugendlich geblieben und kann mich jetzt wunderbar auf mich und meine Wünsche und Bedürfnisse konzentrieren, fange studiere im 2.Semester , bilde mich weiter, habe einen Oma-Enkelkinder-Tag in der Woche und genieße mein noch junges Leben. Ich liebe meine Kinder , bin jetzt aber auch mit meiner wiedergewonnenen Unabhängigkeit glücklich und vor allem, dass ich nicht 66 bin..., sondern erst 46...für mich fängt jetzt ein anderes Lebensabschnitt nochmal an. Und ich kann auch mit meinen Enkelkindern mithalten, wenn sie denn soweit sind, mit mir als Oma Rad-, oder Schwimmwetten zu veranstalten...was die Fitness anbetrifft, fühle ich mich besser denn je..., denn jetzt habe ich auch Zeit mich wirklich auch um mich zu kümmern...und nicht erst mit 66...
 
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Gast

  • #77
Es kommt darauf an, welchen Start die Eltern ihrem Kind ins Leben ermöglichen wollen.
Und wann sie planen in den beruflichen Ruhestand zu gehen.

1. Wer seinem Kind Abitur und später Studium möglichst sorgen- und stressfrei ermöglichen möchte muß natürlich deutlich jünger sein als jemand, der denkt ein Realschulabschluß und eine 3jährige Berufsausbildung muß reichen für das Kind, danach muß es dann auf sich alleine gestellt sein, bzw. damit leben können, dass die Eltern inzwischen das Rentenalter erreichen, finanziell das Kind dann vermutlich nicht mehr unterstützen können und außerdem allmählich kränker und gebrechlicher werden, das Kind also eher brauchen werden als es weiterhin unterstützen zu können.

2. Außerdem ist es natürlich relevant, ob man sich nur ein Kind wünscht, oder ob es mehrere Kinder werden sollen. Bei mehr als einem Kind muß man sich überlegen, wie alt darf man höchstens bei der Geburt des letzten Kind sein, um noch erfüllen zu können, was man sich unter 1. überlegt hat.

Entsprechend des sich daraus ergebenden Höchstalters für das letzte Kind und unter Berücksichtigung der Anzahl der Kinder die man sich wünscht kann sich dann jeder ausrechnen, welches Höchstalter er beim ersten Kind haben sollte.
 
  • #78
@76: Dein erster Punkt orientiert sich nicht an der Tatsache, dass gerade Akademiker in der Regel
- später Kinder bekommen, im Segment Ü40 stark überproportional vertreten sind
- und finanziell auch kostspielige Ausbildungen ihres Kindes finanzieren können.

Der Abschluss der Kinder orientiert sich in Deutschland meist am Abschluss der Eltern oder darüber.
Das muss eingeplant sein, sollte aber eher seltener das Problem derjenigen sein, die sich Ü40 noch für Kinder entscheiden. Da weiß man doch schon, womit man noch finanziell rechnen kann.
 
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