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  • #1

Bis zu welchem Alter sollte man Kinder bekommen bzw. das erste?...

...Sowohl als Mann als auch als Frau. Wie ist eure Meinung dazu? Ich habe mal eine grundsätzliche Frage, die mich sehr beschäftigt. Und zwar wie ihr das mit dem Kinder kriegen seht. Also bis zu welchem Alter man Kind(er) bekommen sollte. Und ob ihr euch eine persönliche Deadline setzt... Ich bin 30, habe einen Freund, der 7 Jahre älter ist. Er meinte, dass er schon gerne noch innerhalb der nächsten 3 Jahre Vater werden will, weil er sonst schon zu alt sei...
 
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  • #2
Zu alt ist man, wenn es physisch nicht mehr geht. Alles davor ist in Ordnung. Wohl kein Kind der Welt würde die Wahl treffen, lieber nicht geboren zu werden als alte Eltern zu haben.

Eine Deadline sehe ich von daher nur, soweit die Biologie eine Grenze setzt.
 
  • #3
Na ja, für studierte Frauen dürfte der optimale Zeitrahmen so etwa im Alter 30-38 liegen. Ab 40 sinkt die Fruchtbarkeit signifikant, steigen die Chancen auf Erbdefekte und wird eine Schwangerschaft schwieriger.

Ein Mann kann sicher auch bis 45 noch Vater werden, aber Dein Freund sieht es schon richtig, dass er mit 40 schon recht alt sein wird, im positivster Ausdrucksweise "genau richtig".

Ich finde auch, dass nach einigen Jahren stabiler Beziehung klar sein sollte, ob es nun passt oder nicht. Wenn dann die Verliebtheit in Liebe, die Aufregung in Geborgenheit übergegangen ist, man gemeinsame Lebenspläne hat und das Zusammenwohnen harmonisch und konstruktiv abläuft, dann müsste es eigentlich auch für die Familiengründung passen. Warum dann länger warten? Früher wäre dann sicherlich besser.
 
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  • #4
Dein Freund scheint sehr vernünftig zu sein. Ein Kind in die Welt zu setzen ist die eine Sache. Schule, Pubertät, Ausbildung, Enkelkinder miterleben... die andere.
Nun fühlt sich jeder anders und hat auch andere Gene. Manche sind mit 40 schon sehr alt, während es für andere dann erst richtig losgeht. Nur das biologisch machbare auszuloten, halte ich für falsch. Ausserdem ist ja auch schön an Geschwister zu denken.
 
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  • #5
Für einen Mann so Mitte 20 nach dem Studium würde ich vorschlagen. Man hat dann 20 Jahre lang die volle Breitseite aus Job, Familie, Hausbau und dem ganzen "Etablierungskram", aber mit Mitte 40 sind die Kinder aus dem Haus, Häuschen ist bezahlt, man kann sich wieder seinem eigenen Leben intensiv widmen und wird mit 50 eventuell stolzer Opa. Zwischen 25 und 40 hat der Mann normalerweise Power ohne Ende, wenn er kein Schlaffi ist, das sollte also alles unter einen Hut zu kriegen sein. Aber das ist meine ganz persönliche Ansicht, jeder Jeck ist anders.

Wenn sonst bei Euch alles ok ist, worauf dann noch warten?

So long,
m/42
 
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  • #6
Frage an @4: Was genau meinst du mit "sich seinem eigenen Leben intensiv widmen", was möchtest du dann machen? Würdest du die ganze Zeit davor darauf verzichten, dein eigenes Leben zu leben?
 
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  • #7
@5
Spontan fällt mir ein:
Nachts durchschlafen ohne Geschrei, Zahnschmerzen, "Papa, mir ist schlecht", etc.
Urlaube ausserhalb der Schulferienzeit
Spontanurlaube ohne vorherige Klärung von Betreuungssituationen
Am Wochenende bis 12 schlafen, ohne dass die Blagen nerven
Keine Kombis mehr in der Garage, nur noch Zweisitzer
Keinen Chauffeurservice mehr ( "Papa, holst Du mich um 1 von der Party ab")
Finanzdienstleistungen lassen nach ;)
Keine Schulprobleme, Liebeskummer, Pubertät, etc, etc, mehr

und so weiter und so weiter.
Ich würde behaupten, dass es "normal" ist, sein eigenes Leben während der Aufzucht der Brut etwas hintenanzustellen. Ich habe es jedenfalls gerne und ohne Wimpernzucken gemacht, aber nun bin ich wieder etwas mehr dran. The mission has terminated ;)

So long,
m/42
 
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  • #8
Liebe FS ich denke mal, biologisch könnten du und dein Partner noch Kinder bekommen, wenn er 50 ist. Aber aus eigener Erfahrung kann ich Euch dazu nicht raten. Erstes Kind, mit 36, zweites mit 41. Meine Frau (5 Jahre jünger) ist vor 2 Jahren gestorben. Jetzt sitze ich alleine mit zwei noch ziemlich kleinen Kindern (bin einer der nichtinteressanten AE); meine Schwiegereltern sind auch schon verstorben und meine Eltern sind auch schon über 80. Nur weil ich finanziell gut da stehe, kann ich meine Kinder gut alleine versorgen mit Haushaltshilfe usw.

Alleinerziehend zu sein ist nicht toll, weder für mich noch für meine Kinder und dieses Risiko steigt auch mit zunehmendem Alter.

m51
 
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  • #9
Also ich würde auch sagen, dass so ab 25 mal ans 1. Kind gedacht werden kann. Zwischen 25 und 35 sollten dann wenn es geht alle Kinder die man wollte da sein. Ab 35 ist man übrigens schon Spätgebärende und es gelten schon besondere Vorsichtsmaßnahmem für die Schwangerschaft und Geburt. Ich finde, man sollte nicht zu jung sein (manche sind es mit 25 auch noch) aber auf keinen Fall über 35. Mit 40 fängt die Kraft echt langsam, gaaaanz langsam an nachzulassen und mit Mitte 50 dann noch pubertierende Kinder im Haus zu haben ist sicher nicht lustig. Wenn es geht, sollten die Kids volljährig sein, wenn man 50 ist. Also allerbester Zeitpunkt bis 32 Jahre.
Habe in der Nachbarschaft einen Mann, der mit 45 Papa geworden ist und einen Sohn hat, der jetzt 12 ist. Er ist jetzt also 57 und sehr oft sehr genrvt und das war vor ein paar Jahren schon genauso. Und nun liegt noch die schwere Zeit vor der Familie. Die Pubertät! Na Prost Mahlzeit.
 
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  • #10
Ich kann @4 resp. 6 nur voll beipflichten, daher war für mich (w) im Vornherein klar, dass, für mich, die Familienplanung mit spätestens 25 abgeschlossen sein wird. Mein Partner war damals 9 1/2 Jahre älter (also 32), als er zum ersten mal Vater wurde. Heute bin ich 40, meine Söhne sind weitgehendst selbständig und ich genieße meine wiedererlangten Freiheiten und mein eigenes, auch finanziell unabhängiges, Leben in vollen Zügen.

Unterm Strich, rückblickend betrachtet, war es genau die richtige Entscheidung, für mich, aber jeder Mensch tickt anders und muss für sich selbst entscheiden, was und wie er es möchte und sein Leben gestaltet.
 
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  • #11
Ich denke so mit spätestens Anfang 30 sollte das letzte Kind geboren sein, auch als Akademiker. Der Staat ist hier gefordert, die Kinderbetreuung noch zu verbessern. Aber es geht auch so, weil zwischen 20 und 30 auch die Großeltern noch jung genug sind mit anzufassen und man selbst wird auch bei den eigenen Enkelkindern noch jung genug sein. So hat es die Natur vorgesehen und ist es auch heute noch sinnvoll. Mit knapp 40 oder älter erst die Familiengründung zu beginnen läuft kräftemäßig dem natürlich Alterungsprozess entgegen. Ich finde es einen unguten Trend, dass das heute scheinbar zunehmend normaler wird. Für die Kinder ist es nicht schön. Es ist gut, wenn man seine Eltern erst verliert, wenn man selber schon recht alt ist.
 
  • #12
Ich als Mann (im Moment 33) habe mir als obere "Deadline" 45 gesetzt. Grund: Ich möchte, dass meine Kinder volljährig werden, bevor ich in Rente gehen - nicht aus irgendwelchen finanziellen Überlegungen, sondern weil ich nicht möchte, dass meine (noch nicht erwachsenen) Kinder einen Rentner als Papa haben.

Damit sage ich freilich nicht, dass ein Mann nicht auch über der 45 Vater werden dürfe oder dass ein "Rentner-Papa" etwas Schlechtes sei.
 
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  • #13
@7 Das tut mir leid für dich!
Ich persönlich finde schon das Mann unter 45 sein sollte! Meine Mutter bekam mich mit41 und es war nicht lustig. Weder für sie noch für mich! Meine Pupertät überlebten wir irgendwie noch. Sie wurde mit 51 Witwe und es war sehr schwer. Ich würde es keinem empfimden. Erst recht nicht, wenn man auf seine Arbeit angewiesen ist.
 
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  • #14
Hallo FS, ich habe mein erstes Kind mit 36 bekommen, das zweite mit 40 und das dritte mit 41, war alles genau richtig für mich, habe vorher "gelebt", zur Genüge und tu es jetzt wieder mit 62, weil sie aus dem Haus sind (lange Jahre AE). Es war alles für mich stimmig.
 
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  • #15
Biologisch sind die 20er für eine Frau Ideal. Die Fruchtbarkeit ist in dieser Zeit am höchsten, die Risiken für Fehl- und Frühgeburten, Behinderungen und Krankheiten des Kindes sehr gering. Des Weiteren ist man sowohl körperlich als auch psychisch voll belastbar.

[Mod: Wegen Überlänge gekürzt.]
 
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  • #16
Grundsätzlich gehe ich mit Nr. 5 einig, nur gefällt mir seine Ausdrucksweise nicht so:
Spontan fällt mir ein:
....die Blagen nerven....
....die Brut....

sind Wörter, die mir nicht wirklich gefallen.

Ich habe gerne für meinen Sohn gemacht, was ich machen musste, inkl. mir ist schlecht (die doofen Situationen) und Mama, darf ich noch bisschen kuschenl (die guten Situationen)...

Zu sehen, wie sie dann älter werden, langsam ihren Weg alleine gehen und mir die gewisse "Freiheit" zurückgeben, welche ich auch schätze....liebe ich im Moment ohne Ende.

Ich (w,46) mit Kind (m/16)...alleinerziehend: und so langsam steht mir die ganze Bandbreite wieder offen. Bald werde ich hoffentlich mit meinem Partner, den ich vielleicht bald kennenlerne, alleine in in Urlaub fahren und viele viele Annehmlichkeiten, wo ich vergessen habe, wie toll sie waren...Wie ich es liebe, es ist wie ein neues Leben :)

Also finde ich Kinder haben: zwischen Ende 20 bis max. 40 ! Dann eher bleiben lassen ! Wie mir dies auch meine Freundinnen, kinderlos bestätigen !
 
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  • #17
"Der Staat ist hier gefordert, die Kinderbetreuung noch zu verbessern. Aber es geht auch so, weil zwischen 20 und 30 auch die Großeltern noch jung genug sind mit anzufassen und man selbst wird auch bei den eigenen Enkelkindern noch jung genug sein"

Nun, da meine Eltern mich 20 Jahre erzogen haben und nun endlich ihre "Freizeit" wieder genießen, werde ich mich hüten, sie als aktiven Teil in der Erziehung zu sehen. Das ist zumindest bei mir keine Säule, auf die ich mich stützen werde und ich denke, meine Eltern sind mir dankbar. Gerne würden sie ab und zu einspringen - was wegen der Entfernung eh nicht machbar ist - aber das war es auch schon.

Zum Alter: Mit 25 hatte ich gerade mein Studium abgeschlossen. Da war mir nach allem, nur nicht nach Kindern. Jetzt genieße ich gerade meine finanzielle Unabhängigkeit und gönne mir vieles, was ich mir während des Studiums und mit Kindern erst einmal nicht finanzieren kann oder möchte. Kinder während des Studiums kamen ebenfalls nicht in Frage, da ich nicht auf Praktika, Ausland oder Berufserfahrungen verzichten wollten. Ganz zu schweigen vom fehlenden Kinderwunsch.

Lange Rede, kurzer Sinn: Für mich wird das Thema Kinder ab 30 interessant, vorher nicht. Und falls ich zu dem Zeitpunkt keinen Kinderwunsch haben sollte, dann gar nicht.
 
  • #18
Ganz einfach: zwei Jahre nach einer gefestigten Partnerschaft, vorzugsweise Ende zwanzig bis Ende dreißig.

Das Problem: man finde erst mal einen Partner... viele Männer und Frauen würden sicherlich eher zuschlagen, wenn sie einen verlässlichen Partner zum Zeitpunkt X zur Hand hätten. Und das Partner-finden, scheint mir, wird immer schwieriger.
 
  • #19
Stimme Constanze (#17) zu, was das ideale Alter angeht. Mir scheint Ende 20 bis Ende 30 auch ideal. Mir persönlich wären allerdings Kinder nach erst zwei Jahren Partnerschaft zu früh. Ich möchte mindestens fünf Jahre "unbeschwerte" Zweisamkeit mit der Frau geniessen können, mit der ich später Kinder möchte. Aber das ist sicher individuell sehr verschieden. Wichtig scheint mir einfach, dass man die Kinder auf der Basis einer gefestigten Partnerschaft bekommt.
 
  • #20
Ich denke man solte die Kinder zwischen 25 und 35 bekommen. Ich persönlich wollte bis 30 mein Kind bekommen. Alles über 40 finde ich eigentlich zu alt. Da geht es dann wirklich schon darum, geht man in Rente bevor das Kind auszieht? Es geht ja nicht um 1-2 Jahre aber ich finde bis 30 sollte man das 1. Kind bekommen haben und mit 40 die Familienplanung abgeschlossen sein. Aber wir erleben ja auf vielen Seiten, dass dies anders gehandhabt wird
 
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  • #21
Also, keinesfalls sollte man Kinder bekommen BEVOR man seine Ausbildung abgeschlossen hat.
Aber auch keinesfalls nach dem 35. Geburtstag, als Frau, meine ich.....dieses engt natürlich den Zeitraum heutzutage sehr ein!

Von meinem heutigen Standpunkt aus, finde ich, daß ich mit 30 bereits zu alt für mein 2. Kind war. Ist jedoch meine ganz persönliche Meinung, welche hier in diesem Zusammenhang nicht Gegenstand einer Diskussion sein sollte.

Ganz und gar nicht richtig finde ich, ein Kind jenseits der 40 zu bekommen, von schicksalhaften Ausnahmen mal abgesehen.
 
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  • #22
Der Zeitpunkt ein Kind zu planen sollte meiner Meinung nach NICHT festgelegt werden. Meist passt es nicht oder kommt was dazwischen!!
Ich habe mit 41 Jahren (Kindesvater 46) -nach 14 jähriger Beziehung/Ehe - (ohne Druck bzgl. die Uhr tickt) mein erstes und einziges Kind bekommen. Nach dem Aufbau unseres Unternehmens. Bin nur 57 und könnte mir nichts schöneres vorstellen als im sozusagen fortgeschrittenen Alter - in fertiges Nest -geboren zu haben. Ich war GANZ bei der SACHE, hatte mein Leben mit pi pa po und Party hinter mir und dieses nicht vermisst.Ob Dein Partner sich mit über 37 Jahre als zu alt für ein Kind sieht, kommt auf Eurer beider Lebenseinstellung an.
w/57
 
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  • #23
Kleine Kinder sind sehr, sehr anstrengend. Ein Zweijähriger ist wie eine allerliebste wildgewordene kleine Rakete - man kann ihn nicht aus den Augen lassen.
Ich finde, man sollte Kinder kriegen, solange man jung und vital und nervenstark genug ist.
Eigentlich ist die Menopause eine ganz vernünftige Erfindung ;-)
w49
 
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  • #24
Ich bin sehr dankbar, dass ich mit Anfang 30 meine beiden Kinder bekommen hatte. Beide waren ziemlich eigenwillige, temperamentvolle Kinder- toll, aber wirklich anstrengend und nervenzehrend.

Ich bin fast 50, die Große schon ausgezogen und der "Kleine" sehr selbständig- großartig! Wenn ich mir vorstelle, ich hätte mit meinen mäßigen, aber doch immerhin merklichen Wechseljahr-Beschwerden jetzt noch kleine Kinder- danke schön!

Nein, um 30 herum wird es für eine Frau höchste Zeit- und m.E. sollte der Mann nicht so viel älter sein. 37-42 ist für mich da wirklich schon ziemlich spät, woher soll der arme Kerl die Nerven nehmen? Wenn ich mir kinderlose Männer von Mitte 40 anschaue- sorry, die sind sehr eigenbrötlerisch und daran gewöhnt, nur nach ihren eigenen Interessen zu leben. Bis auf echte Ausnahmen würden die Herren es nicht mehr schaffen, zurückzustecken!
 
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  • #25
#2Frederika
Aha,für studierte Frauen gibt es einen anderen Zeitrahmen Schwanger zu werden und Kinder mit Erbdefekten zu bekommen,als für nicht studierte-na man lernt eben nie aus;-)!

m48
 
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  • #26
Je nach Berufsausbildung ist diese Frage sehr unterschiedlich.
Eine studierte Frau sollte mit 26 - 28 Jahren fertig sein, zwei Jahre Berufserfahrung haben und kann somit zwischen 28 - 32 Jahren ihr erstes Kind zur Welt bringen.
Sollte sie ein zweites oder drittes Kind planen, sollte sie die Schwangerschaft des letzten Kindes spätestens an ihrem 39. Geburtstag gestartet haben.

Nach meiner persönlichen Erfahrung wird Schwangerschaft mit erfolgreicher Geburt ab 40 ziemlich unwahrscheinlich.
Ich kenne auf jedes gesunde, lebend geborene Baby einer Frau über 40 mindestens 15 Frauen, bei denen es nicht geklappt hat, bzw. die 3 - 5 Abgänge und Fehlgeburten hatten und dann aufgegeben haben.

Wenn eine Frau kein jahrelanges Studium absolviert, kann sie bereits ab 21 Jahren ihr erstes Kind bekommen. Ob sie und ihr Partner reif dafür sind, kann nur das Paar selbst beurteilen.

Manche nicht-studierten Paare sind mit 25 Jahren vorbildliche Eltern mit gut erzogenen Kindern. Manche spätgebärende Akademiker sind überhaupt nicht zur Kindererziehung geeignet. Für eigene Kinder gibt es keine vorgeschriebene Ausbildung.
 
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  • #27
Der Zeitpunkt ist doch unabhängig von der Beziehungsdauer. Bei mir wars nach einem Mißgeschick nach 1 Monat Kennenlernen soweit. Geplant war da nichts. Leider hats nicht geklappt. Nun, nach 1,5 Jahren sind wir verheiratet und bekommen bald unser 1. Kind (sie 27, ich 32) und es werden hoffentlich noch viele folgen, solange uns die Natur läßt. Für mich ist es jetzt der beste Zeitpunkt (Ausbildung abgeschlossen, Beruflich etabliert und gefestigt, gutes Einkommen und großer Wissensschatz). Andererseits mit der Traumfrau etwas früher wäre auch eine zeitigere Partnerschaft sinnvoll gewesen, da man eben nicht alle Dinge mit Geld bezahlen kann und abgelaufene Zeit niemals zurück gegeben werden kann.
 
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  • #28
Erfahrungswert: ich war 27 (beim 1. Kind), sie 32 (beide Akademiker). Junior #2 kam dann 4 Jahre später, aber jetzt reicht's - meine Frau hat jetzt u.a. mit dem "üblichen" Gewichtsabbau nach der Schwangerschaft zu kämpfen, und das ist mit 37 einfach mühsam...

Und meine Söhne genießen die (vergleichsweise) jungen Eltern und, ja, insbesondere den "jungen" Vater.

Versetze dich doch auch mal in die Rolle deiner (zukünftigen) Kinder: Ein Vater mit Bierbauch und Glatze ist sicher weniger cool als einer, der noch den Typen in der Fernsehwerbung ähnelt (Anmerkung: den Bierbauch hab ich schon...)

Ein Freund von mir (grad über 40) bekommt jetzt sein 1. Kind - aber hochgerechnet, wenn dieses Wesen 18 ist, bekommt er seine dritten Zähne...

Fazit: Je früher desto gut!!
 
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  • #29
Man sollte dann Kinder bekommen, wenn es sich für sich selbst STIMMIG anfühlt. Das kann beim einen mit 20 sein, beim anderen mit 40. Dieses ,,man darf, man soll, man muss..." halte ich für Unsinn.
 
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  • #30
Ich habe mir nie wirklich Gedanken gemacht darüber...wollte mit 30 als Frau meine Familienplanung abgeschlossen haben...es kommt aber immer anders, als man denkt...mit 25 bekam ich meine Tochter...dann leider 2 Jahre später die Trennung von ihrem Vater....ne lange Zeit allein gelebt und nun bin ich wieder seit einem Jahr und 3 Monaten liiert! Heute bin ich 30 und mein Freund feierte am Wochenende seinen 40! Er hat schon eine große Tochter von 16 Jahren! Er wünscht sich noch sehnlichst ein Kind und auch ich möchte noch eins haben...wir kennen uns aber noch nicht so lange und da ich alleinerziehend war zuvor, will ich einfach noch warten, um dann nicht mit zwei Kindern vielleicht allein da zu sitzen! Er sieht es natürlich schon anders, zumal er nun 40 ist und eigentlich ein "Rentnervater" sein möchte! Also wie man sieht, man kann so etwas nicht planen und es wird auch sicher nie zu 100 % passen...Abstriche muss man immer machen...
 
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