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Gast

  • #1

Beziehung mit Landwirtin vorstellbar?

Liebes Forum,
ich bin gelernte und studierte Landwirtin und führe einen landwirtschaftlichen Betrieb.
Ich mag meinen Beruf sehr gerne, auch wenn er sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und ich auch am Wochenende arbeite. Das ist aber wohl bei vielen selbstständigen so.
Ich würde gerne mal von euch wissen, ob ihr euch auf eine Landwirtin überhaupt einlassen würdet für eine feste Partnerschaft. Oder ist das ein no go eine Frau in einem Männer-Beruf, ich muss dazu sagen, dass ich überhaupt kein Mannsweib bin.
Also meine Frage, an die Städter und Männer, die im Büro arbeiten kommt für euch eine Landwirtin in Frage?
 
  • #2
Ich würde sicher meinen Beruf weiter ausüben wollen da ich mich wohl nicht so sehr als Landwirt eigne. Aber sonst wüsste ich nicht was gegen eine Partnerschaft sprechen würde.
Das Arbeiten an Wochenenden ist zwar blöd, aber andererseits arbeitest du ja nicht "auswärts", sondern quasi zu Hause :)
 
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Gast

  • #3
Ich bin sehr ländlich aufgewachsen und habe daher meine gesamte Kindheit mit Schweinen, Kühen, Hühnern und dem Einbringen von Getreide verbracht. Vorwiegend auf dem Anhänger eines älteren Landwirtes, der für mich so eine Art Ersatzopa war.

Ich würde eine Beziehung zu einer Landwirtin daher keinesfalls ausschließen und würde mich sogar tatkräftig im Betrieb einbringen wollen - vorausgesetzt natürlich, mein eigener Job würde nicht darunter leiden.

Ich würde auch nicht behaupten, dass die Landwirtschaft eine Männerdomäne ist. Sicher, auf dem Feld sieht man meist die männlichen Vertreter, aber zu einem landwirtschaftlichen Betrieb gehört seit jeher auch die Bäuerin. Und deren Aufgabengebiete beschränken sich keinesfalls nur auf Kochen, Putzen und Waschen.

m, 32
 
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Gast

  • #4
Ich bin selber Landwirtssohn, arbeite aber aber heute im Büro. Ich würde eine Partnerschaft mit einer Landwirtin nicht grundsätzlich ausschließen, es mir aber dreimal überlegen.
Meinen Beruf würde ich weiter ausüben. Um dann auch noch abends im Stall stehen zu müssen, wäre mir meine Lebenszeit zu schade (all das habe ich bis zu meinem 30. LJ gemacht).

Aber selbst in meinem Bekanntenkreis gibt es so viele ledige Bauernsöhne, die dich mit Fußküssen nehmen würden und die sich in dieser Welt wohlfühlen; warum suchst Du nicht bei den Landwirten?

m52
 
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Gast

  • #5
Ich finde es beeindruckend, wenn eine frau anpackt.
Die überstunden sind nicht das problem, da ich selber nichts von "ständig aufeinander hocken" halte. Lieber wenig, dafür aber qualität.
Wichtig ist allerdings, dass sie ihre weiblichkeit behält, wie auch die FS schon thematisiert (kein mannsweib)
Von daher: Klares Ja!
M29
 
  • #6
Haben die Männer, die hier so freundlich-aufgeschlossen antworten auch mal darüber nachgedacht, dass ihre Mithilfe in der Freizeit (selbstverständlich) erwartet wird?

Ihr müsst bei Wind und Wetter raus. Es stinkt zum Teil gotterbärmlich und setzt sich sofort in den Kleidern fest. Es ist harte, körperliche Arbeit - nicht alles macht der GPSgesteuerte Traktor von alleine. Vermutlich irrsinnig viel Papierkram um Subventionen zu bekommen (weiss ich nicht genau), Kontrollen vom Veterinäramt, Auflagen einhalten, Viehfutter wird immer teurer wenn man zukaufen muss weil man für den Gesamtbedarf nicht genügend Fläche zum Eigenanbau hat und viel zu viele Flächen für Biogasmais und Photovoltaikanlagen verschwendet werden? "Wachse oder weiche" - der Betrieb muss ständig investieren und sich vergrössern um genügend Ertrag abzuwerfen und wird trotzdem subventioniert. Viele sehr grosse Betriebe bestimmen den Markt und die regionalen kleinen können nicht dagegenan kalkulieren und mit den Discounterpreisen mithalten.

Ausserdem: Bringt ihr es fertig, noch Hühner zu essen aus der eigenen Legebatterie? Oder ein Kotlett vom Schwein, was bei euch im Stall gelaufen ist? Oder eine ausgediente Milchkuh nach 3 - 5 Jahren als Rentnerin in den Schlachthof zu verabschieden obwohl sie noch einige Jahre leben könnte? Es gibt soviel zu überlegen, denn: Einmal mit dabei, wird auch erwartet, dass es so bleibt. Da kann man sich nicht wieder nach 8 wochen verabschieden.

Wenn ja, liegt euch die Landwirtschaft wirklich und ihr solltet überlegen, ganz in den Betrieb miteinzusteigen. Wenn nein: überlegt euch das zweimal und zwar gut.

Ich würde keine Landwirt oder sonst einen mit grünen Beruf haben wollen. Alles draussen im Grünen soll für mich Freizeitvergnügen und Ausgleich zur Arbeit sein.
 
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Gast

  • #7
Bin zwar eine Frau, aber an deiner Stelle würde ich mir da keine Gedanken machen. Der Job ist sicherlich sehr interessant und es gibt eine Menge Männer, die das genauso sehen.
Lass den No-Go-Kram, jeder hat doch irgendetwas, von dem er glaubt, dass es abschreckend ist. Wenn dein Job dir gefällt, dann strahlst du das auch aus und das macht dich sympathisch und anziehend.
 
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Gast

  • #8
Ausserdem: Bringt ihr es fertig, noch Hühner zu essen aus der eigenen Legebatterie? Oder ein Kotlett vom Schwein, was bei euch im Stall gelaufen ist?
Selbstverständlich esse ich meine eigenen Tiere! Und eben gerade deswegen, weil ich weiß, dass ihnen nicht sinnlos Antibiotika oder andere Medikamente gespritzt wurde, weil ich weiß, woher sie kommen, wie sie aufwuchsen und lebten! Ich liebe meine Tiere und viele schütteln den Kopf, wenn sie mich so reden hören. Für mich ist es selbstverständlich und ich weigere mich anonymes Fleisch/Wurst/Milch/Käse zu essen, wo ich null drüber weiß! Man sieht ja immer wieder, wieviel da vertuscht wird, wie den Menschen mit bunten Bildern die heile Welt suggeriert wird...Wie es wirklich hinter den Kulissen der konventionellen Großbetriebe aussieht, will sich doch auch lieber niemand vorstellen. Hauptsache es gibt jeden Tag die gute Wurst oder das Steak auf den Tisch. Woher das kommt? Mir doch egal!


Ich arbeite selber in der Landwirtschaft (w,31) und das schon seit vielen Jahren. Bin als Quereinsteiger dazu gekommen und war einfach nur begeistert. Ich liebe meine Arbeit, auch wenn sie körperlich manchmal recht anstrengend ist. Ich habe einen Partner gefunden (aus der Medienbranche), der absolut begeistert war, dass ich so strahle, wenn ich über meinen Beruf spreche. Und als er mich dann auf dem Hof besuchte, die Tiere sah und mich, wie ich all das lebte, da mochte er mich gleich noch mehr. Er arbietet nicht mt, ist aber sehr interessiert.Es ist egal, was Du machst, solange Du es mit Herz machst. Begeisterungsfähigkeit ist das A undd O.Wenn Du das aussendest, dass Du zufrieden bist, dann findest Du auch den Richtigen!

Und Du siehst ja, es gibt auch hier Männer, die sich das gut vorstellen können. Dann wirst auch Du den Richtigen noch finden! Viel Glück!
 
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  • #9
Oder ist das ein no go eine Frau in einem Männer-Beruf, ich muss dazu sagen, dass ich überhaupt kein Mannsweib bin.
Ich dachte immer Landwirtschaft wäre ein Beruf für die ganze Familie, nicht nur für den Mann. Wenn es einen Beruf gibt, in dem schon immer Frauen und Männer gleichermaßen beschäftigt waren, dann ist es doch die Landwirtschaft.

Ihr müsst bei Wind und Wetter raus. Es stinkt zum Teil gotterbärmlich und setzt sich sofort in den Kleidern fest. Es ist harte, körperliche Arbeit - nicht alles macht der GPSgesteuerte Traktor von alleine. Vermutlich irrsinnig viel Papierkram um Subventionen zu bekommen (weiss ich nicht genau), Kontrollen vom Veterinäramt, Auflagen einhalten, [...]
Aaalso, die FS schreibt, dass sie Landwirtin ist, nicht dass man das auch werden muss. Mithilfe auf dem Hof ist klar, aber den Betrieb führen wird sie ja wohl selbst. Für mich stinken vor allem Städte gotterbärmlich. Ansonsten stinkt es in der Landwirtschaft nur, wenn es nicht sauber zugeht oder bei einigen wenigen speziellen Wetterlagen. Auch das mit der Kleidung lässt sich durch gewissenhaften Umgang und Reinlichkeit im Griff halten. Das weiß ich aus Erfahrung.

Ausserdem: Bringt ihr es fertig, noch Hühner zu essen aus der eigenen Legebatterie? Oder ein Kotlett vom Schwein, was bei euch im Stall gelaufen ist?
Das ist mir allemal lieber als den Müll zu fressen, der bei uns manchmal in den Supermärkten verkauft wird. Ja, ich war schon dabei wie Tiere geschlachtet wurden und habe sie selbst zerlegt. Das ist nicht unbedingt immer ein schöner Anblick. Aber lieber mit Respekt und Ehrfurcht vor dem Leben als industriell gefertigt im Supermarkt.

Liebe FS, ich könnte mir das gut vorstellen, auch inklusive aktiver Mitarbeit, denn das macht mir Spaß. Allerdings würde ich nicht gerne voll mit einsteigen, das wäre mir dann doch zu viel. Außerdem plagt mich von Zeit zu Zeit das Fernweh, ich weiß dass das mit Landwirtschaft immer ein kleines Problem ist. Wenn du in dieser Hinsicht flexibel bist, also auch mal deinen Partner ziehen lassen kannst, damit er die Welt entdeckt, wäre ich dein Mann ........ wäre ich nicht schon glücklich vergeben. ;-)

m,31
 
  • #10
Selbstverständlich esse ich meine eigenen Tiere! Und eben gerade deswegen, weil ich weiß, dass ihnen nicht sinnlos Antibiotika oder andere Medikamente gespritzt wurde, weil ich weiß, woher sie kommen, wie sie aufwuchsen und lebten! Ich liebe meine Tiere und viele schütteln den Kopf, wenn sie mich so reden hören. Für mich ist es selbstverständlich und ich weigere mich anonymes Fleisch/Wurst/Milch/Käse zu essen, wo ich null drüber weiß! Man sieht ja immer wieder, wieviel da vertuscht wird, wie den Menschen mit bunten Bildern die heile Welt suggeriert wird...Wie es wirklich hinter den Kulissen der konventionellen Großbetriebe aussieht, will sich doch auch lieber niemand vorstellen. Hauptsache es gibt jeden Tag die gute Wurst oder das Steak auf den Tisch. Woher das kommt? Mir doch egal!!
Da hast du völlig Recht. Aber da tu ich mir als Vegetarierin eben grundsätzlich schwer ;)

Ich arbeite selber in der Landwirtschaft (w,31) und das schon seit vielen Jahren. Bin als Quereinsteiger dazu gekommen und war einfach nur begeistert. Ich liebe meine Arbeit, auch wenn sie körperlich manchmal recht anstrengend ist. Ich habe einen Partner gefunden (aus der Medienbranche), der absolut begeistert war, dass ich so strahle, wenn ich über meinen Beruf spreche. Und als er mich dann auf dem Hof besuchte, die Tiere sah und mich, wie ich all das lebte, da mochte er mich gleich noch mehr. Er arbietet nicht mt, ist aber sehr interessiert.Es ist egal, was Du machst, solange Du es mit Herz machst. Begeisterungsfähigkeit ist das A undd O.Wenn Du das aussendest, dass Du zufrieden bist, dann findest Du auch den Richtigen! !
Natürlich soll jeder der Tätigkeit nachgehen, die ihm am meisten Spaß macht. Und du hast es gut getroffen, wenn du darin so aufgehst. Für mich wäre es trotzdem nichts, ich liebe meinen Beruf, der mit Landwirtschaft nun so gar nichts zu tun hat.

Und Du siehst ja, es gibt auch hier Männer, die sich das gut vorstellen können. Dann wirst auch Du den Richtigen noch finden! Viel Glück!
Das ist sicher an die Fragestellerin gerichtet - von mir auch viel Glück ;)
Hast du es übrigens mal in speziellen Börsen versucht? Die gibt es mit Sicherheit, vielleicht findest du welche. Oder irgend ein Spezial-Fach-Blatt mit Anzeigenteil?
 
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Gast

  • #11
Ihr müsst bei Wind und Wetter raus. Es stinkt zum Teil gotterbärmlich und setzt sich sofort in den Kleidern fest. Es ist harte, körperliche Arbeit - nicht alles macht der GPSgesteuerte Traktor von alleine. Vermutlich irrsinnig viel Papierkram um Subventionen zu bekommen
Na, da haben wir mal wieder die typischen Pauschalierungen und Vorurteile.
Die FS hat noch nicht einmal geschrieben, welche Art von Betrieb sie hat, aber du weißt schon, dass es da stinkt und dass sie wahrscheinlich wirtschaftlich nicht mithalten kann.

Ich kenne einige Landwirtschaftsbetriebe, das sind keine kleinen Klitschen mehr sondern richtige Unternehmen, mit mehreren Angestellten, hochtechnisierte Betriebe, die ihre Leute sehr gut ernähren (auch ohne Subventionen). Die Landwirte haben eine geregelte Arbeit, wenn auch saisonabhängig.
Eine Schweinemästerei stinkt sicher mehr als ein Gemüse- oder Kartoffelbaubetrieb, ein Winzer ist ebenso Landwirt wie ein Pferdewirt oder ein Hopfenbauer. Es gibt also sehr große Unterschiede und genau die wären mir bei der Partnersuche wichtig.
Ein Milchbauer kann nur schlecht Urlaub machen, ein Hopfenbauer hat im Winter viel Zeit, er hat im Frühjahr und Herbst dafür extrem viel zu tun.

Ausserdem: Bringt ihr es fertig, noch Hühner zu essen aus der eigenen Legebatterie? Oder ein Kotlett vom Schwein, was bei euch im Stall gelaufen ist? Oder eine ausgediente Milchkuh nach 3 - 5 Jahren als Rentnerin in den Schlachthof zu verabschieden obwohl sie noch einige Jahre leben könnte?
Nein, das könnte ich nie, ich könnte doch kein Huhn essen, das den ganzen Tag froh und munter Körner und Würmer vom Rasen aufpickt, kein Schwein, das sich voller Übermut bei mir im Garten in der Pfütze suhlt, keine Kuh namens Resi, die von mir seit Jahren liebevoll gestreichelt wurde.
Nein, da geh ich lieber zu Lidl und kaufe mir Eier von anonymen Hennen, die in einer Legebatterie waren, die ich nie zu Gesicht bekommen habe und ich esse lieber ein Schnitzel von einem Schwein, das ich nicht kenne und ich daher auch nicht weiß, wieviel Antibiotika und Beruhigungsmittel es bekommen hat. Und die Kuh, die bei mir zum Sauerbraten wird, hatte doch hoffentlich keinen Namen.

Merkst du was? Schnitzel wachsen nicht auf Bäumen und lieber weiß ich wo das Fleisch herkommt und weiß, dass das Tier ein gutes Leben hatte.

Ich finde den Beruf des Landwirts gut und würde jederzeit einen Landwirt heiraten, wenn er gebildet ist, ein sicheres Einkommen hat und sonst auch alles stimmt.
 
  • #12
Bei allen Argumenten dafür oder dagegen. Kennt ihr einen Landwirt/in, die Urlaub gemacht hat ?
Ich nicht ! Und ich wohnte auf dem Land. Jedes vierte Haus war früher ein Bauernhof.

Für den Rest meines Lebens nie mehr verreisen - immer nur den Hof + Umgebung, ggf. Landkreis.
Vielleicht sonntags -gemeinsam- für ein paar Stunden frei.
Nein - für mich zuwenig.

Ein Landwirt in meinem Alter (50+) schilderte mir, wie er ein einziges Mal versuchte, Urlaub zu machen. (Mit seiner Familie)
Nach drei Tagen bekam er Anrufe. Am fünften Tag mußte er selber den Urlaub abbrechen, und zu seinem Hof zurück.
Den er von Geburt an kannte = elterlicher Hof übernommen. Landwirtschaftsausbildung + Abschluss.
Also kein Quereinsteiger.

Meine Mitschüler vom Land sind damit aufgewachsen. In den Sommerferien mußten sie jeden Tag auf dem Hof mitarbeiten. Kein Schwimmbad, keine Rucksack- oder Fahrradtouren, relativ wenig Freizeit.
Mit einem Jungen konnte ich zelten. Direkt neben ihrem Bauernhof.

Es gibt Leute, Denen gefällt das so leidenschaftlich wie der FS.
Dann braucht es Partner, die das auch so leidenschaftlich lieben. Egal ob sie (Vollzeit) mitarbeiten, oder tagsüber ihrem eigenen Job nachgehen.
 
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  • #13
Bei allen Argumenten dafür oder dagegen. Kennt ihr einen Landwirt/in, die Urlaub gemacht hat ?
Äh, ja! Natürlich ist das möglich! Man kann vielleicht nicht 3 oder 4 Wochen am Stück weg, aber möglich ist das wohl. Aber sicherlich hängt das auch von der Art des Betriebes ab. Wir haben zum Beispiel eine saisonbedingte Ruhepause (in der es zwar Arbeit gibt, die dann aber auch Freunde erledigen können), in der Urlaub gemacht werden kann. Ein Milchabgebender Betrieb hat da sicher weniger Spielraum. Da wir aber selber verarbeiten stehen da mehr Möglichkeiten offen.
Gute Freunde, die Interesse und Spaß am Bauernhofleben haben,unterstützen uns jährlich, wenn es in den Familienurlaub geht. Sie machen dann eben "Urlaub" auf dem Bauernhof mit ihrer Familie.Und natürlich ist auch absoluter Verlass auf unsere Mitarbeiterin, die im hohen Maße verantwortungsbewusst in dieser Zeit für alles sorgt.

Viele Bauern wollen aber auch gar nicht weg. Spätestens nach drei Tagen zieht es sie wieder gen Heimat in den Stall/aufs Feld. Sie werden dann unruhig. Alles schon erlebt :)
 
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  • #14
Ja, kommt in Frage. Wahrscheinlich würde ich mich aus Interesse bald in den technischen Support und die Instandsetzung des Maschinenparks/der Anlagen einmischen wollen. Jeder das, was er kann und mag. Die anderen Dinge im Betrieb/auf dem Hof lernt man nebenbei
 
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Gast

  • #16
Bin w, daher muss ich mich auf die männlichen Landwirte beziehen:
Ich bin selbst eine Bauerntochter, arbeite aber auf einer Bank.
Würde ich einen Landwirt kennen lernen so wäre das eher ein Pluspunkt. Ich arbeite in einer Bank und ich empfinde viele männliche Kolllegen als Weicheier, ich mag einfach Männer welche zupacken können. Daher lieber ein Landwirt wie so ein geschlecktes Äffchen.
ABER:
Es gibt solche und solche Landwirte:
Ich kenne Bauernhöfe mit kleinen Bestand, die Eltern arbeiten voll mit, der Sohn natürlich auch und für eine Familie, die der Sohn mal gründen will reicht es kaum.
Dazu kommt dass die Zukünftige voll mitarbeiten muss (evtl. nach der eigentlichen Arbeit im Büro z.B.), abends Schiegereltern mit am Tisch hat und es nie reicht, Urlaub ist ganz und gar unmöglich da es den Eltern zuviel ist und so weiter - das geht nicht.
Aber ich kenne auch Betriebe ind enen z.B. der Vater und 2 Söhne den Hof führen - entsprechend gross, Technisch hightech, Bio - die Söhne sind verheiratet, beide Frauen arbeiten normal in ihrem Beruf, die Kinder gehen zur Schule und sind nachmittags nicht alleine da die 3 Häuser der Familie relativ nah beieinander liegen, auf dem Hof sind Lehrlinge und jeder hat ganz normal Urlaub - natürlich nicht zur Erntezeit, aber sie fliegen weg und kennen die Welt.
Das wäre mein Traum, ich würde gerne von meinem langweiligen Rock/Bluse/Pumps-Job kürzer treten und mal wieder richtig arbeiten und dann stinkt es halt mal, das ist nicht schlimm.
Mein Büronachbar duscht nicht und kämmt sich morgens die Haare mit Wasser zu einer Schleimfrisur, der stinkt wirklich und das ist widerlich.
Daher, ja-pro Landwirt und ich weiss, wovon ich rede.
w, 41
(Miene Eltern haben die Landwirtschaft vor 12 Jahren aufgegeben da es bei uns nie für ein Kind, evtl. mit Familie und der Versorgung der Eltern gereicht hätte. Wir Kinder waren alle gut in der Schule, alle sind beruflich erfolgreich aber mit dem Wissen, was ich heute habe hätte ich früher den Hof retten können. Damals habe ich es gehasst und wollte unbedingt einen Bürojob mit schicken Kleidern und geregelten urlaub, heute bereue ich es, ich empfinde nach wie vor Bürohocker als keine richtigen Männer).
 
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Gast

  • #17
KLar. Warum nicht? Allerdings solltest du schon ab und an Duschen. Aus dem Kuhstall direkt ins Bett wäre nicht so mein Ding. Aber da ist nichts was nicht eine Dusche beheben könnte.
Jemand der auf persönliche Hygiene achtet, der wird das sicherlich machen. Sonst könnte man ja auch gleich im Stall übernachten.

Ich bin zwar eine Frau, und die Frage war auch nicht an mich gerichtet. Ich selbst bin in einer Landwirtschaft aufgewachsen (allerdings Obstanbau und kein Vieh) und in dem Fall scheidet sich das ganze mit Gestank und nie Urlaub sowieso. Ich fuhr jedes Jahr mit meinen Eltern in den Urlaub. Klar war man zeitlich nicht immer flexibel. Also Herbst war tabu aber man hatte immer Zeit für die Familie. Ich hatte sogar meine Eltern mehr um mich als meine Mitschüler, dessen Eltern in einem Büro arbeitetn und manchmal auch verschwitzt nach Hause kamen und nach einer Dusche ins Bett gingen ;)
 
  • #18
Hey ich würde sehr gerne mit einer Landwirtin zusammen sein, weil ich das gleiche mag wie du ♥
 
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