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  • #31
Man geht davon aus, dass ca. 20 Prozent der Menschen zu den HSP gehören. Ein ähnliches Verhältnis scheinen Tierpopulationen aufzuweisen. Das ist ganz schön viel für mein Verständnis. Elaine Aron hat in den USA die Forschung dazu angestoßen, wie gesagt, man findet viele Bücher von ihr. Fakt ist jedenfalls, dass man die Hochsensibilität wirklich messen kann und es kein esoterischer Humbug ist. Eine HSP (Highly Sensitive Person) hat ein messbar anderes Hörspektrum als eine Non-HSP, z.B., und man kann durch bildgebende Verfahren die dafür typische Gehirnaktivität sichtbar machen, z.B. sind Netzwerke aktiv, die für visuelle Rezeption und Augenbewegungen stehen. Eine HSP hat daher ein sehr tiefes ästhetisches Empfinden und reagiert auch auf alle Arten von Kunst (Literatur etc.) sehr bewegt. Nach neuester Forschung ist die HS genetisch bedingt.
Ebenso kann man bei den Introvertierten die Introversion wissenschaftlich messen: Bei den Introvertierten misst man im Vergleich mit Extravertierten eine höhere elektrische Aktivität im Gehirn (= höhere kortikale Erregung), sowohl in Ruhe als auch beim Lösen von kognitiven Aufgaben. Im Gehirn eines Introvertierten herrscht also ständig ein höheres Erregungslevel, deshalb muss er sich vor Überstimulation durch Reize von außen schützen. Ein Extravertierter hingegen schützt sich durch Kontakt mit anderen Menschen vor Unterstimulation. Man geht davon aus, dass auf einen Introvertierten drei Extravertierte kommen.
Bei HS+Introversion im Paket hat man durch die Introversion ein ständig höheres Erregungslevel im Gehirn+ durch die Hochsensibilität eine tiefere Reizverarbeitung und eine niedrigere Reizschwelle. Es ist wissenschaftlich klar, dass die Hochsensibilität nicht mit Introversion gleichzusetzen ist. Es gibt auch extravertierte Hochsensible.
Danke vielmals! Wirklich was gelernt. Hier wäre ein "Informativ"-Knopf tatsächlich sehr nützlich.
Was den Partner der FS angeht - da wissen wir immer noch nicht mehr. Vielleicht meldet sie sich ja nochmals mit mehr Infos, nach dem sie all die Aspekte hier gelesen hat.
ErwinM, 51
 
  • #32
Vielleicht glaubt der Mann, er sei hochsensibel und ist in Wirklichkeit nur extrem auf sich und seine Bedürfnisse bezogen.
Oder man übersetzt seine (vermeintliche) Sensibilität in "Du störst". Und damit Du dann nicht herumzickst, wird seine Art, Dich abzuwimmeln eben hochbegabt und hochsensibel genannt.
Ich kenne Hochsensible und Hochbegabte. Die machen aber auf sehr nette Art deutlich, wenn sie Rückzug brauchen.
Und selbst im Rückzug schaffen sie es, kurz zu antworten. Und sei es nur "Liebste, ich tanke gerade Ruhe und freue mich danach auf Dich"
 
  • #33
Ich denke, der Mann ist normal und einfach nur nicht kritikfähig. Tagelanges und wochenlanges Ignorieren ist dann die Antwort und Bestrafung, auf ihre Kritik.
Um dann wieder den Fuß bei ihr zu bekommen, wird gejammert und sich wieder eingeschleimt, das sie, die einzige wäre die ihn versteht, beschützt und er hätte niemandem außer sie.
Irgendeine Erkrankung oder Begabung als Persilschein nehmen, für schlechtes Benehmen und verletzendes Verhalten.
Und selbst ein Borderliner, welcher eine schlechte Impulskontrolle besitzt, weiß auch wo Grenzen des guten Geschmacks und sozial-verträglichen Verhaltens liegen. Hochsensible und sensible Menschen sagen kurz was los ist, dass sie Pause brauchen und bevor, sie sich zurück ziehen, halten dennoch Kontakt und lassen niemanden auflaufen; und gerade Menschen, die sensibel sind, verstehen & spüren wie verletzend und schmerzhaft es ist, wenn man ignoriert wird und nicht weiß, was los ist, nichts klären kann, nicht weiß, warum überhaupt und wie lange er abtaucht. Und der quälende Gedanke, ob diesmal, die Beziehung seinerseits damit beendet wäre. Es ist eine Fernbeziehung und sie reibt sich auf, er hätte auch nichts dagegen, wenn sie geht, sehr einfühlsam von ihm ausgedrückt.
 
  • #34
Vorab: Vielen Dank für Eure Meinungen. Ich bin noch nicht mit allen Beiträgen durch und melde mich morgen dazu ausführlicher.
 
  • #35
Hallo Celeste

Ich bin selber hochsensibel und kenne das Problem. Ich nehme an, er ist es sich gewohnt, die Erwartungen der anderen Menschen zu erfüllen. Wenn er das nicht kann, zieht er sich zurück.

Der Fehler den er macht ist, dass er glaubt, seine Mitmenschen wollen nur seine Sonnenseite sehen. Ich für meinen Teil musste erkennen, dass Freunde und Partner diese Erwartung gar nicht haben und man sich ihnen gerade in einem schwachen Moment, bei gemachten Fehlern oder Sorgen anvertrauen kann.

Eventuell hat das Ganze auch nicht direkt mit Dir zu tun, da er scheinbar auch ein Problem mit seinen Sohn und vermutlich auch mit einer gescheiterten Beziehung hat. Ich weiss nicht wie sehr er sich in dieser Sache Dir anvertraut hat. Wenn es Dir gelingt, sich diesbezüglich zu öffnen, könnte das eine Wende in Deiner Beziehung bewirken, es könnte aber auch zu seiner völligen Isolation führen.

Da Du ja drauf und dran bist, die Beziehung zu beenden, würde ich an Deiner Stelle alles auf eine Karte setzen, ankündigen, dass Du ein ernstes Gespräch mit ihm führen willst. Bestehe darauf, dass Du erfährst, was in ihm vorgeht und sei auch bereit, in letzter Konsequenz zu gehen, wenn er nicht darauf eingeht.

Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Was Du machen willst, musst Du aber selber entscheiden. Ich kann Dir keine Garantien geben, dass ich richtig liege. Auf jeden Fall wünsche ich Dir Glück.
 
  • #36
wenn das die Auslöser sind, dann ist er nicht introvertiert, und auch nicht hochsensibel, sondern kann einfach mit Kritik nicht umgehen.
"Hochsensibel" bedeutet schlicht und ergreifend, dass jemand sehr viel wahrnimmt, Stimmungen, Geräusche, Gerüche, Empfindungen anderer (tut er das??) etc....Dein Partner erlebt aber Kritik an seinem Verhalten als Kritik an seiner Person (vielleicht stimmt auch was mit deinem Kritikstil nicht?), und ist dann schlicht und ergreifend beleidigt.

Ignorieren ist ganz furchtbar, da musste ich auch gerade durch, und es ist viel schlimmer als Streiten. Du solltest dich fragen, ob du das länger mit dir machen lassen willst. Es untergräbt den Selbstwert, weil man immer denkt, man sei Schuld an einem Konflikt, dabei gehören dazu immer zwei. Es ist ein Machtspiel seinerseits, vielleicht nicht bewusst, aber doch konditioniert. Und wenn er sagt, dass er sich damit selber nicht wohlfühlt, dann sollte er dringend lernen, dass zu ändern!
Ich habe auch in Therapie gelernt, wie man in solchen Situationen reagieren kann, anstelle mit Rückzug nämlich mit tiefem Durchatmen und erklären der eigenen Gefühle.
Bravo, dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Sowas ist nicht hochsensibel, so was ist hochgradig kritikunfähig! Das hat mit Sensibilität überhaupt gar nichts zu tun!
Übrigens geht Kritikunfähigkeit wirklich größtenteils einher mit passiv-aggressivem Verhalten (z.B. die so blumig beschrieben Ignoranz, die dieser absolut unreife Mann an den Tag legt). Wieso bleibst du freiwillig mit so jemandem zusammen?!

@Manny Auch deine Beschreibung hat mit Hochsensibilität überhaupt nichts zu tun. Allen gefallen zu wollen ("Everybody´s darling", oftmals leider immer noch positiv betiteltes Verhalten) ist ein eindeutiges Zeichen für zu wenig Selbstbewusstsein und ein schwaches Ego, weil man derartig viel Bestätigung von außen benötigt, dass man ansonsten zerbrechen würde. Solche Menschen sind innerlich schwach, nicht in sich ruhend, sich nicht selbst genug und können meistens schwer "Nein" sagen, haben ein defizitäres Abgrenzungsvermögen. Nix mit hochsensibel.
 
  • #37
Die Frage aller Fragen wäre, ob er tatsächlich hochsensibel ist oder nur unreif und egoistisch und nutzt das als Ausrede, damit er weiter in seinem Modus machen kann.
Als selber hochsensible kann ich sagen,...
Diesen Beitrag finde ich bisher am besten und am hilfreichsten, weil ich kein Psychologe bin und mich auch mit Hochsensibilität nicht wirklich auskenne.

Ich denke, viele "Hochsensible" verstecken hinter der Bezeichnung nichts anderes als Unreife und Egoismus, wie @realwoman das ja auch beschreibt. Sie kreisen offenabr um sich selbst, sind empfindlich, wenn es um sie geht, aber gegenüber anderen fehlt die Empathie eher. Das beschreiben andere Hochsensible hier ja auch so. @Mon Chi Chi schildert ja das klinische Bild ausführlich,
Wikipedia ergänzt das sehr gut. Deutlich erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen, Verhalten bis hin zum Autismus. Für mich beziehungsunfähig.

Hochsensibilität ist für mich das Gegenstück zum Narzissmus. Andere sind Narzissten, man selbst ist hochsensibel. Letztlich eine Ausrede. Hier ist es halt die männliche Dramaqueen, die ab und an ihre Tage hat und nicht ansprechbar ist und dafür eine positiv klingende Begründung braucht.
Auch Hochbegabung ist eine soziale Krankheit, bei der, gerne auch bei Kindern, soziales Fehlverhalten hinter "Hochbegabung" versteckt wird. Dauerstörer schon in der Grundschule, die dann ihr soziales Fehlverhalten mit Langeweile begründen. Die wenigen Hochbegabten, die ich kenne, sind keinesfalls alle so, aber wer sich dauernd als hochbegabt bezeichnet, verdeckt irgendwelche Defizite, so meine Erfahrung. Wer wirklich was in der Birne hat, lässt das nicht dauernd heraushängen.

Ich hab auch mal ein Hochbegabtenstipendium bekommen, habe 2 angefangene Dissertationen zuhause liegen und einen IQ>140, ...
"Hochbegabung", mit der man dann trotzdem nichts fertig bekommt, ist doch eigentlich eine ziemliche "Minderbegabung" an anderer Stelle. Der IQ dient dann als Messwert und Ausrede für die eigenen Unzulänglichkeiten.
Ich bin froh, dass ich weder hochbegabt noch hochsensibel bin. Und vor Menschen, die solche Probleme haben, würde ich mich fernhalten.
FS, Du siehst die deutlichen Defizite ja selbst. Auf Entfernung mag das ja noch erträglich sein, aber für eine Beziehung sind Menschen, die sich als "hochbegabt" und "hochsensibel" sehen, aus meiner Perspektive eher problematisch. Für mich ist der Sinn einer Beziehung nicht, mich dauernd nach den unvorhersehbaren Launen einer Partnerin zu richten. Ich würde mir also an Deiner Stelle lieber einen Partner suchen, der physisch und psychisch bei Dir ist und für eine Beziehung eine Perspektive bietet. Außer, Du möchtest Deinerseits ein Mutter-Teresa-Syndrom ausleben.

 
  • #38
@sunnycelest
Ich würde dir empfehlen, den Tanz um das goldene Kalb jetzt zu beenden. Fokussiere dich in den nächsten 10 Tagen auf deine Stärken und Schwächen. Besinne dich auf deine Sensibilität und deine Talente. Wo bist du begabt? Was kannst du gut? Bitte bleib bei dir selbst und höre auf dich um diesen Menschen zu drehen.Starte eine Weiterbildung für deinen Job, bepflanze deinen Balkon neu, miste deinen Kleiderschrank aus oder mache Yoga. Es ist ungesund in welchem Maße du an diesem Mann klebst und deine Lebenszeit mit ihm verschwendest. Er sendet dir klare Signale! Er will und braucht Abstand zu dir. Er ist genervt von dir und deinem Verhalten. Er möchte keinen so engen Kontakt. Denn er will sich nicht an dich binden. Du bist offensichtlich nicht seine Wunschkandidatin oder Traumfrau. Er sucht weiter und hält dich warm. Lies dich mal ein unter Breadcrumbing. Er macht das bewusst, denn er plant seine Zukunft nicht mit dir. Er ist nicht sooo in dich verliebt wie du in ihn. Zu Deutsch, er will es auslaufen lassen. Also, straffe dein Rückgrat und konzentriere dich wieder auf dein Leben und deine Ziele. Ein Mann in Fernbeziehung, der ständig auf Rückzug ist!? Ja, was bleibt denn da noch an Beziehung? Nichts. Toleriere nicht sein schlechtes Benehmen und Betragen. Er ist lieblos, herzlos, distanziert, unkommunikativ, unfreundlich und gemein, abwertend und beleidigend, Eigenbrötlerisch. Google mal unter Narzissmuss und Schweigebehandlung. Hochsensible Menschen sind liebevoll und empathisch, kein Vergleich! Mal ehrlich, so ein Typ hat zu 100% eine Zweitfrau an seinem Wohnort. Oder glaubst du im Ernst mit 1-2x Sex im Monat ist ein erwachsener Mann zufrieden? Trifft er die Andere, zieht er sich von dir zurück. So einfach! Dazu braucht es kein Psychologiestudium. Rette sich wer kann. Du wirst sehen, der Mann perlt an dir ab wie Wasser auf einem Lotusblatt, wenn du zu dir und deinen Wünschen und Werten stehst. Sei dir mehr wert!
 
  • #39
"Hochbegabung", mit der man dann trotzdem nichts fertig bekommt, ist doch eigentlich eine ziemliche "Minderbegabung" an anderer Stelle. Der IQ dient dann als Messwert und Ausrede für die eigenen Unzulänglichkeiten.​
Du urteilst mich hier ab, ohne mich auch nur im mindesten zu kennen, für dich scheint der Umstand der Hochbegabung bereits ein Makel zu sein. Deine Kritik der Hochbegabung folgt deiner Beschreibung der Hochsensibilität und Begriffe wie Autismus und psychische Erkrankung aus der Wikipedia klingen noch nach.

"Hochbegabung" bedeutet, dass jemand hochbegabt ist, nicht mehr und nicht weniger, du jedoch hegst da eine Aversion - warum? - und tust eine ganze Menge, um Stimmung gegen Hochbegabte zu machen. Diese gewollte Begriffsvermischung von Hochbegabung und Hochsensibilität ist ja nur eines deiner Mittel, du führst die gängigen Vorurteile an, die in aller Regel auf dem Misthaufen des Neides gewachsen sind. Die folgenden deiner Sätze haben Seltenheitswert hinsichtlich unfreiwilliger Komik:

Auch Hochbegabung ist eine soziale Krankheit ...

Ich bin froh, dass ich weder hochbegabt noch hochsensibel bin.
Und das hier

Wer wirklich was in der Birne hat, lässt das nicht dauernd heraushängen.
ist der abgedroschenste aller Sprüche gegen Hochbegabung, wird hinsichtlich Einfältigkeit nur noch getoppt von "... das ist schwerer als einen Bleistift zu halten, gelle?!"

Hast du dir schon einmal überlegt, dass viele Hochbegabte die Folgen der Ausgrenzung tragen müssen, die Neidhammel wie du lostreten?
 
  • #40
Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Antworten, möchte aber dennoch noch ein wenig mehr erzählen und erklären.

Ich bin ein sehr positiver Mensch, habe einen großen Freundeskreis, Hobbies, Kinder und auch immer einen ausgefüllten Tag. Es ist richtig, dass ich bei vielen von meinen Freunden oder auch im Beruf immer der erste Ansprechpartner bin sobald es Probleme oder Sorgen gibt. Mir kann man sich anvertrauen und ich versuche zu helfen, höre gern zu und gebe Tipps. Ich bin einfach so erzogen worden und ja vielleicht hätten meine Eltern mir in manchen Situationen mehr Egoismus mitgeben sollen, aber mein Charakter ist nun mal so und ich kann das einfach auch nicht immer abstellen. Zumindest kann ich nun aber schon abwägen und setze mir selbst Grenzen.

Er ist über 10 Jahre älter als ich, sehr introvertiert. Einen sehr kleinen Freundeskreis. Ich finde sogar eher oberflächlich als tiefgreifender. Zumindest vertrauen ihm seine Freunde viele Sachen an, aber er würde niemals seinen Freunden anvertrauen, wie es ihn ihm aussieht. Er macht seit Kindheit alles mit sich selbst aus. Er hat einen erfolgreichen Job, ist geschieden und hat ein volljähriges "Kind". Seine Trennung ist und war ein Rosenkrieg. Er hat so gut wie immer den gleichen Ablauf am Tag nach der Arbeit, meines Erachtens zu eintönig (aus meiner Sicht ;-)), was mich jetzt aber nicht stört. Er hat vor einigen Jahren einen richtigen IQ-Test machen lassen, Ergebnis: 145 und wurde als hochbegabt eingestuft. Das Hochsensible hat er für sich selbst diagnostiziert, ebenso die Diagnose Nice Guy. Er beliest sich viel und ist der Überzeugung, diese "Diagnosen" treffen auf ihn zu.

Ich lernte ihn kennen als sehr aufmerksamen Mann, er hörte mir zu, hatte viel Verständnis, konnte sich oft in mich hineinversetzen und verstand mich einfach. Es hat einfach gepasst zwischen uns. Diese - ich nenne sie mal "Anwandlungen - fingen eigentlich auch ziemlich früh an, nur nicht ganz so ausgeprägt. Sobald doch mal Kritik ins Spiel kam, wurde er ruhiger. Er zog sich zurück. Ich kannte das so nicht und fragte halt nach was los ist. Er sagte mir dann immer, dass er froh ist, dass ich mich melde, aber er nicht wisse wie er reagieren soll und er sich schlecht vorkomme, weil er mich enttäuscht hat.

Weiter geht's im nächsten Beitrag...
 
  • #41
Ich klärte natürlich immer wieder auf, dass das nichts mit Enttäuschung zu tun hat, aber jeder auch mal Kritik einstecken müsste oder sich zumindest verteidigen sollte und man sich doch erklären kann. Ok weiter... Wenn ich einen schlechten Tag hatte oder vielleicht auch mal zickig bin (ich meine so sind wir Frauen eben manchmal - ich denke aber ich bin auf normaler Art zickig und nicht außergewöhnlich ;-)) zog er sich auch zurück. Er zieht das immer auf sich rüber, denkt es liegt an ihm und er enttäuscht mich. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass war totales Neuland für mich.

Nach und nach erzählte er mir mehr von sich, wie seine Kindheit war (nie tiefgreifende Gespräche mit der Mutter - obwohl sie ein sehr gutes Verhältnis haben), immer geordnete Sachen, penibel genau in vielen Bereichen, seine Ehe, immer vor Problemen geflüchtet, keine Gespräche. Er selbst sagt von sich, dass er oft froh ist, wenn er einfach allein ist, unabhängig jetzt von mir, selbst sein Sohn (auch sehr gute Beziehung miteinander). Er tankt dann wohl einfach auf, aber macht sich in dieser Zeit ständig Gedanken über alles. Wir haben Beide sehr tiefe Gespräche auf anderer Ebene, Sinn des Lebens usw. Er macht sich über Sachen gedanken, die er so nicht beeinflussen kann und versucht darin den Sinn zu finden... Nun ja er begann auch zu erzählen, was nach seiner Meinung sein Problem ist, hochbegabung, hochsensibel und nice guy. Also ehrlich ich musste mich darüber erstmal informieren, hab zwar davon gehört, aber mich nie damit befasst.

Ich muss sagen ich kann mich darauf einstellen, sehr gut sogar. Sobald sich aber in dieser Phase ankündigt, dass ich ihn brauche und ich rede jetzt hier nicht von einer schlechten Laune und mal einer Deprilaune, ich rede hier von wirklich ernsteren gesundheitlichen Dingen - dann ist einfach meine Erwartungshaltung, dass ich da mit ihm reden kann, das er mich beruhigt, mir mit Worten hilft. Das reicht manchmal schon. Er ist mein Partner, ich bin immer für ihn da wenn er mich braucht, diese Erwartung habe ich auch an ihn. Leider wurde ich da ziemlich oft enttäuscht. Was ich aber - das hatte ich in einigen Beiträgen auch gelesen - von ihm mit Sicherheit sagen kann ist, dass er sicher keine andere Frau hat. Damit würde er gar nicht klar kommen, das wäre zu viel Stress für ihn im Kopf.

LG sunny
 
  • #42
Du urteilst mich hier ab, ohne mich auch nur im mindesten zu kennen, für dich scheint der Umstand der Hochbegabung bereits ein Makel zu sein.
Ich habe allgemein etwas zum Thema "Menschen, die ihre Hochbegabung und Hochsensibilität hervorheben und als Ausrede nutzen." geschrieben. Aus meiner persönlichen Sicht. Der Makel ist für mich nicht die Hochbegabung, sondern das Sozialverhalten. Manchmal auch die sprachlichen Fähigkeiten.
Ich kenne mehrere "Hochbegabte", die am realen Leben scheitern. Zwei Dissertationen anfangen und herumliegen haben, deutet für mich darauf hin, dass Du die vielen PS nicht auf die Straße bekommst. In der Tat ein Makel, das dann vor sich herzutragen.

"Hochbegabung" bedeutet, dass jemand hochbegabt ist, nicht mehr und nicht weniger, ... du führst die gängigen Vorurteile an, die in aller Regel auf dem Misthaufen des Neides gewachsen sind.
Es bedeutet, dass jemand gut in einem IQ-Test war, nicht mehr und nicht weniger. Die Vorurteile, wenn sie denn gängig sind, werden schon ihre Ursachen haben. Und Neid? Worauf? Darauf, dass sich Menschen so verhalten wie der Partner der FS und das dann als "Begabung" ausgeben?

Hast du dir schon einmal überlegt, dass viele Hochbegabte die Folgen der Ausgrenzung tragen müssen, die Neidhammel wie du lostreten?
Nein, habe ich noch nicht überlegt. Es muss ja auch niemand seine Hochbegabung vor sich hertragen und als Ausrede nutzen. Das ist genau, was der FS passiert. Hochbegabung und Hochsensibilität als Ausrede dafür, sich nicht sozial oder partnerschaftlich verhalten zu können. Einzelbegabungen, die mit erheblichen Defiziten in anderen Bereichen einhergehen. Ich bedaure solche Hochbegabten eher als dass ich neidisch wäre.

Mal abgesehen davon, dass die Welt heute überfüllt ist mit Hochbegabten. Das ist letztlich eine Inflation, die man schon bei den Abiturnoten sehen kann. Wo sind eigentlich die ganzen Minderbegabten, denn der IQ-Durchschnitt läge ja nach wie vor bei 100? Schonmal darüber nachgedacht, dass solche Tests trainierbar sind, je nachdem, wo man sie macht?

Die FS leidet hier unter einem Mann, der bestimmte Defizite aufweist und das als Begabung und Sensibilität darstellt. Darauf bin ich eingegangen. Es hat ja niemand nach dem IQ der Forenteilnehmer und der Anzahl ihrer herumliegenden Dissertationen gefragt.
 
  • #43
Wenn Du so einen grooooßen Freundeskreis hast (haben ja hier alle, gelle...), wieso besprichst Du Dich dann nicht dort mit einem Freund, mit einer Freundin?

MIr scheint, Du plapperst alles von ihm nach, ohne nachgeforscht zu haben, ob seine Angaben der Wahrheit entsprechen: Rosenkrieg, kleiner Freundeskreis, introvertiert, Du als einzige Person die ihn kennt...nice guy Gequatsche etc. etc...

Du scheinst sehr gutgläubig, also wahnsinnig naiv zu sein, wie so viele Frauen...aus Bedürftigkeit alles glauben, um nicht allein zu sein, obwohl Du ja mehr als allein bist.
 
  • #44
"Hochbegabung" bedeutet, dass jemand hochbegabt ist, nicht mehr und nicht weniger, du jedoch hegst da eine Aversion - warum? - und tust eine ganze Menge, um Stimmung gegen Hochbegabte zu machen.
Jetzt bin ich jemand, der sich selbst nicht Hochbegabt beschreibt.
Ich find mich einfach normal-
Was ist denn bitte Hochbegabt? Kann man das messen?
Wie macht sich das bemerkbar? Ist der Hochbegabte in allen Bereichen des Lebens "Hochbegabt" , oder nur in Teilbereichen?
Z.B. das er/sie ein Fotographisches Gedächniss hat, sich unendlich viel merken kann oder die Mathematik auf Anhieb versteht?
Ist der bestbezahlte Fussballer der Welt, Ronaldo hochbegabt?
Sind Tiger Woods und Phil Mickelson hochbegabt, weil sie durch ihre Art und die Begabung so Golf zu spielen wie sie es tun, mehr Geld verdient haben, als jeder andere Sportler dieser Erde?
ISt Hochbegabung nicht doch nur ein Stempel für eine Sache die sie besonders gut können.
Und dann frage ich mich, da jeder Mensch irgendetwas besonders gut kann, sind wir nicht alle irgendwo Hochbegabt.
Deshalb frage ich hier und nicht Wikki.
Was ist Hochbegabt und vor allem, was sind die Resultate und der Nutzen aus dieser Gabe?
m49
 
  • #45
Ich finde es alles andere als "nice" innerhalb einer Beziehung tagelang abzutauchen! Ich finde es das schlimmste was man tun kann.
Ich habe keine Probleme mit Kritik, konstruktiver Auseinandersetzung oder wenn einer sagt, er braucht seine Ruhe.
Aber einfach abtauchen, dich auflaufen lassen ist übel.
Ungeachtet irgendwelcher Diagnosen.
Ich hatte einmal eine Beziehungsanbahnung wo der Mann das eben genau so praktiziert hat.
Keine Ahnung ob das böse Absicht war oder Hilflosigkeit. Aber beim leisesten Hauch von Kritik, ein "falscher" Scherz oder sonstwas. Weg war er.
Ich habe es deswegen beendet damals.

Wenn Du Dich nicht trennen willst setze wenigstens Standards: wenn er das weiter macht, ist Schluss. Das würde ich ihm zumindest mitteilen.
 
  • #46
@Lebens_Lust : Puuh. Die Welt ist heute genauso wenig überfüllt mit Hochbegabten, wie sie das schon immer war, das wäre ein Widerspruch in sich selbst, und natürlich ist - fast - jeder "gut" auf einem Gebiet, das muss aber nicht unbedingt bereits in den Bereich von Hochbegabung gehen. Ein IQ-Test ist da allenfalls Begleitmusik und kann den Beweis durch Ausübung dessen, wo sich die Hochbegabung zeigt, nicht ersetzen.

Abitur machen und "studieren" - d.h. sich physisch in den Einrichtungen einer Universität aufhalten -, dass kann heute fast jeder und viele tun es,, ohne ausreichende Fähigkeiten. Meine spezielle Begabung liegt tatsächlich in der Mathematik, in meiner ersten Diss, die ich im Lehrgebiet "Operations Research" eines wirtschaftswissenschaftlichen Lehrgebiets bearbeitet habe, war ich bereits relativ weit, habe auf einem fachlichen Symposion vorgetragen, "mein" Professor hatte bereits meine Diplomarbeit, die sich mit eben diesem Thema befasste, in seinen Veröffentlichungen mehrfach erwähnt, es kam jedoch zum Bruch zwischen uns und die Diss und der Dr,. waren passé. Die 2. Diss, diesmal im Fachbereich Mathematik, konnte ich nicht wirklich beginnen, ich war beruflich sehr eingespannt, es wäre eine externe Promotion gewesen, doch unvorhergesehenerweise kam wenige Wochen nach Themenvergabe ein mehrmonatiger Aufenthalt in Süddeutschland plus ein enormer Arbeitsaufwand auf mich zu, dass ich schweren Herzens die Sache aufkündigen musste.

Auf dem Gymnasium hatte ich einen Diplommathematiker als Mathematiklehrer, ich habe während der gesamten Sekundarstufe 2 nur sehr gut geschrieben in den Klassenarbeiten, während es rings um mich herum die 5er nur so gehagelt hat. Mein Lehrer meinte einmal im persönlichen Gespräch mit mir, ich könne ohne Probleme den Unterricht übernehmen.
 
  • #47
Wenn Du so einen grooooßen Freundeskreis hast (haben ja hier alle, gelle...), wieso besprichst Du Dich dann nicht dort mit einem Freund, mit einer Freundin?

MIr scheint, Du plapperst alles von ihm nach, ohne nachgeforscht zu haben, ob seine Angaben der Wahrheit entsprechen: Rosenkrieg, kleiner Freundeskreis, introvertiert, Du als einzige Person die ihn kennt...nice guy Gequatsche etc. etc...

Du scheinst sehr gutgläubig, also wahnsinnig naiv zu sein, wie so viele Frauen...aus Bedürftigkeit alles glauben, um nicht allein zu sein, obwohl Du ja mehr als allein bist.
Natürlich bespreche ich das mit meinen engsten Freunden und sie versuchen mir da Tipps zu geben, aber allen fehlt hier leider auch die Erfahrung bzw. kennen wir keinen, der hochsensibel/hochbegabt ist. Ich habe nicht einfach so hier einen Beitrag in die Welt gerufen. Hintergrund ist, dass ich Erfahrungswerte von hochsensiblen Mitmenschen sammeln möchte, dass sie mir erklären ob es tatsächlich so ist, wie ihre Verhaltensweisen sind, wie sie denken usw und sofort... Ich bin jeder einzelnen HSP hier dankbar zu kommentieren.

Ich quatsche hier auch nichts nach wie Du meinst. Ich weiß sehr wohl was gerade passiert, da wir uns noch mittendrin in seinen Problemen, die er vor mir hatte, befinden und ich es selbst schon miterlebt hatte. Ich glaube nach 3 Jahren weiß man wie der Partner tickt, nach so einer Zeit kann keiner einem mehr was vormachen.

Es hat absolut auch rein gar nichts mit Naivität zu tun. Solange man für einen Menschen Gefühle hat, möchte man diesem Menschen auch irgendwie helfen und das geht nicht nur mir so, viele andere "ticken" auch so. Wenn man aber selbst merkt, dass einem das nicht gut tut, muss man die letzte Konsequenz daraus ziehen, das ist mir klar. Wahrscheinlich habe ich aber noch nicht aufgegeben ...
 
  • #48
Ich finde es alles andere als "nice" innerhalb einer Beziehung tagelang abzutauchen! Ich finde es das schlimmste was man tun kann.
Ich habe keine Probleme mit Kritik, konstruktiver Auseinandersetzung oder wenn einer sagt, er braucht seine Ruhe.
Aber einfach abtauchen, dich auflaufen lassen ist übel.
Ungeachtet irgendwelcher Diagnosen.
Ich hatte einmal eine Beziehungsanbahnung wo der Mann das eben genau so praktiziert hat.
Keine Ahnung ob das böse Absicht war oder Hilflosigkeit. Aber beim leisesten Hauch von Kritik, ein "falscher" Scherz oder sonstwas. Weg war er.
Ich habe es deswegen beendet damals.

Wenn Du Dich nicht trennen willst setze wenigstens Standards: wenn er das weiter macht, ist Schluss. Das würde ich ihm zumindest mitteilen.
Ja so ähnlich verhält es sich bei mir auch, aber es gibt auch wirklich tolle Zeiten. Wir hatten schöne gemeinsame Tage letzte Woche, unter anderem auch tiefgründige Gespräche. Ich habe ihm klar und deutlich gesagt, wie die Standards sein sollten und das ich diejenige bin für die es ein nächstes Mal nicht mehr geben wird.
 
  • #49
Meine spezielle Begabung liegt tatsächlich in der Mathematik, in meiner ersten Diss, die ich im Lehrgebiet "Operations Research" eines wirtschaftswissenschaftlichen Lehrgebiets bearbeitet habe, ...
Ja, ich hatte tatsächlich schon im Kopf, eine Bewerbung zu schreiben, als zum letzten Mal ein Bundespräsident gesucht wurde. Dann hatte der Drucker kein Papier und schon wäre die Bewerbung zu spät raus gewesen, weil die Post schon zu hatte und ich keine Briefmarken mehr zu Hause hatte.

Ich finde reichlich lächerlich, sich mit irgendwelchen "Leistungen" zu brüsten, die einfach nicht vorhanden sind und die man irgendwann mal irgendwo hätte machen können, wenn es denn funktioniert hätte. Natürlich sind dann immer die anderen schuld, die das eigene Genie verkennen oder was weiß ich. Vielleicht ist es gerade die soziale Unverträglichkeit, die das Projekt zum Scheitern gebracht hat? Ich hänge hier ja auch nicht meine Literaturliste an. Erst recht nicht, wenn sie kurz ist, das wirkt irgendwie unpassend.

Und die FS beklagt sich ja völlig zu Recht über ihren hochbegabten und hochsensiblen Partner, der in der Beziehung neben seiner zeitweiligen "Aufmerksamkeit" wohl eher Defizite vorzuweisen hat. So wie sie das beschreibt, sind die "Hochbegabung" und "Hochsensibilität" klare Störfaktoren. Und was daran "sensibel" sein soll, wenn er nie da ist, wenn sie ihn braucht, erschließt sich mir auch nicht. Das ist nichts weiter als ungesunde Sensibilität nur für die eigenen Probleme. Aus meiner Sicht ist so jemand aufgrund seiner Defizite beziehungsuntauglich, weil nicht in der Lage, eine echte Beziehung aufzubauen.

Wenn Du einen höheren Bildungsabschluss nachweisen möchtest, dann schließe ihn halt ab. Ich habe auch irgendwann mal Wirtschaftswissenschaften studiert. Der mathematische Anspruch ist da nicht irgendwie bewundernswert. Du hast Recht: Abitur machen und BWL studieren kann heute jeder.
Eine mathematische Begabung wäre wohl eher erkennbar mit einer Dissertation, in paar Dutzend reviewten Papern und Preisen im Bereich Mathematik. So bleibst Du halt ein verkanntes Genie...

Wir haben hier einige Forumsteilnehmer, die auch konkret genügend vorzuweisen haben. Glaubst Du wirklich, es beeindruckt irgendjemanden, wo Du gescheitert bist? Was soll daran "Hochbegabung" belegen? Von mir aus bist Du auf irgendeinem Gebiet hochbegabt. Und dann? Jeder Mensch hat irgendwelche Begabungen, nur würde kein Handwerker seine praktischen Fähigkeiten als Hochbegabung titulieren.
 
  • #50
Eins habe ich immer noch nicht ganz verstanden, (oder überlesen; wenn ja, dann entschuldige ich mich hiermit): Wer hat denn überhaupt die Diagnose "Hochbegabung" gestellt? Ist dein Partner mal getestet worden? Oder ist das eine Selbstdiagnose?

Die Diagnose "Hochbegabung" und Hochsenibilität" war mal eine zeitlang sehr "modern". Eine befreundete Grundschullehrerin erzählte mir, dass vor einigen Jahren die Mehrzahl der Eltern glaubte, ein hochbegabtes Kind zu haben. Rückmeldungen über Tests hat sie nie erhalten, obwohl sie die Eltern darin bestärkt hat, das jeweilige Kind extern testen zu lassen.
Fast alle Eltern glaubten auch, ein hochsensibles Kind zu haben. Das waren aber alles Leute, die ihr eigenes Kind nie im Umgang mit anderen Kindern erlebt haben. Wer so unsensibel, rücksichtlos, z,.T. sogar zur Gewalt neigend mit seinen Mitmenschen umgeht, wie einige dieser Kinder, der ist nie im Leben selbst hochsensibel.
Inzwischen hat diese "Modeerscheinung" nachgelassen.
 
  • #51
Mit diesen nicht vorhandenen Abschlüssen "brüste" ich mich ja nur, weil du mich wegen der nicht abgeschlossenen Dissertationen auf die asoziale Schiene schieben wolltest. Und warum die nicht abgeschlossen sind, das habe ich belegt, jedenfalls liegt das nicht daran, dass ich die Leistung nicht gebracht hätte oder mir das Thema zu schwer gewesen wäre. Wenn da ein fachkundiges Auditorium sitzt und sich meine Ausführungen anhört, allein schon die Einladung zu einem solchen Event und der Umstand, dass sich Leute einfinden, um mich zu hören, und zwar Leute, die in der Fachwelt bekannt sind, ist erwähnens- und vorzeigenswert, das erfährt nicht jeder und es ist schlicht Ignoranz, das dann "nichts" zu nennen.

Du erwähnst reviewte papers und Preise, warum nicht gleich die Fieldsmedaille, wusstest du übrigens, dass eines der größten Mathematikgenies, die je gelebt haben, nämlich der indische Mathematker Ramanujan, den Abschluss in Mathematik nicht geschafft hat? Wer oder was ist der in deiner Terminologie? Und warum hat er es nicht geschafft, er bekam dann trotz fehlenden Abschlusses eine Chance an einer Londoner Universität und hat in den folgenden paar Jahren - er ist jung gestorben - eine Anzahl bis dahin unbekannter Reihenentwicklungen unter anderem für die Zahl pi gefunden.

Und wie habe ich es eigentlich geschafft, in den Genuss dieses Hochbegabtenstipendiums zu gelangen, wenn ich doch nur ein Blender oder ein eingebildeter Hochbegabter bin?

Du schwingst dich hier zum Beurteiler auf, natürlich ist einiges schief gelaufen in meinem Leben, aber mein Manko ist jedenfalls nicht die fehlende Begabung.

Ich finde reichlich lächerlich, sich mit irgendwelchen "Leistungen" zu brüsten, die einfach nicht vorhanden sind und die man irgendwann mal irgendwo hätte machen können, wenn es denn funktioniert hätte. Natürlich sind dann immer die anderen schuld, die das eigene Genie verkennen oder was weiß ich. Vielleicht ist es gerade die soziale Unverträglichkeit, die das Projekt zum Scheitern gebracht hat? Ich hänge hier ja auch nicht meine Literaturliste an. Erst recht nicht, wenn sie kurz ist, das wirkt irgendwie unpassend.
Ich finde reichlich lächerlich, mit welchem Eifer du mich hier förmlich verfolgst, wenn das alles der Rede nicht wert ist, warum stört es dich dann so. Und welche Literaturliste meinst du?

Und noch einmal, hast du was gegen Eliten?? Und hast du einen Abschluss in BWL?
 
  • #52
Mit diesen nicht vorhandenen Abschlüssen "brüste" ich mich ja nur, weil du mich wegen der nicht abgeschlossenen Dissertationen auf die asoziale Schiene schieben wolltest.
Hat mit "asozial" nichts zu tun, das habe ich auch nicht geschrieben, erst recht habe ich keine "Brüstung" erbeten. Mathematische Höchstleistungen bringen eben sprachlich gar nichts und das Thema scheint Dich irgendwie zu triggern.

...es ist schlicht Ignoranz, das dann "nichts" zu nennen.
Nein, es ist schlicht die Aussage, dass "Hochbegabung" und "Hochsensibilität" Bezeichnungen für Eigenschaften sind, die im realen Leben erstmal keinen Nutzen haben. Das merkt die FS ja gerade deutlich. Ich habe hier auch keine Lust, ein Wettrennen über die Anzahl von Vorträgen vor Fachpublikum zu veranstalten. Eine nicht bestandene Prüfung ist eine nicht bestandene Prüfung. Und ein Vortrag vor Fachpublikum alleine keine irgendwie bemerkenswerte Glanzleistung, für die Hochbegabung notwendig wäre.

Warum sollte ich etwas gegen "Eliten" haben? Dann hätte ich mir ein anderes Forum gesucht. Ich habe höchstens was gegen Menschen, die meinen, mit elitärem Gehabe angeben zu müssen.

Im Grunde zeigt Deine Reaktion nur genau das, wovor ich die FS warnen möchte. Die Diagnose "hochbegabt" oder "hochsensibel" an sich sagt nichts über einen Menschen aus. Weder über wissenschaftliche Leistungsfähigkeit noch über irgend etwas anderes. Schlicht etwas über das Ergebnis von irgendeinem IQ-Test. Ich kenne eine Reihe solcher Preisträger. Viele sind im alltäglichen Umgang eher schwierig.
Wer sein Verhalten aber damit entschuldigt, versteht nicht, dass das nichts nützt. Viele "Hochbegabte" oder "Hochsensible" gebrauchen das schlicht als Ausrede für Defizite, die die Partnerin oder der Partner dann hinnehmen sollen. Der Partner der FS ist genau dann hochsensibel, wenn es um die Wahrnehmung eigener Interessen geht. Und das wird dann noch mit "ich bin schlauer als Du, weil ich hochbegabt bin" untermauert. Ein perfides Spiel.

Die FS sollte sich ansehen, was der Mann in die Beziehung einbringt und danach entscheiden, ob er für sie der richtige Partner ist.
 
  • #53
allen fehlt hier leider auch die Erfahrung bzw. kennen wir keinen, der hochsensibel/hochbegabt ist.
Vielleicht hilft es, mal von diesem Label wegzukommen, weil ich den Eindruck habe, dass Hochbegabte ganz unterschiedlich sind. Also unter dieser Überschrift lässt sich gar kein "Behandlungsmuster" erstellen.

Was in einer Beziehung wichtig ist, ist ja, die Besonderheiten des anderen (BEIDER!), seine Schwächen und Eigenheiten, die man nicht selbst hat, zu respektieren und vielleicht auch drauf eingehen zu können. Also das auch zu können, ohne dass man sich verbiegt oder leidet. Nicht drüber weg walzen mit "so ist man nicht" oder "wie blöd bist du denn", meine ich mit respektieren.
Und hier finde ich wichtig, auch Grenzen setzen zu können, wenn einem die Eigenheiten zusetzen:
Ich habe ihm klar und deutlich gesagt, wie die Standards sein sollten und das ich diejenige bin für die es ein nächstes Mal nicht mehr geben wird.
Genau. Und wenn Du hier nicht einfach irgendwelche Standards genommen hast, sondern nur die, bei denen Du selbst wirklich Probleme hast, wenn sie nicht erfüllt werden (dieses Abtauchen finde ich auch nicht in Ordnung), dann sollte er sich auch bemühen, nicht immer nur nach seinen Bedürfnissen zu handeln, sondern hier auch auf Deine zuzugehen. Er macht es ja aus bestimmten Gründen, und Du leidest aus bestimmten Gründen drunter. Wenn ihr euch erklärt habt, warum dies und das, kann eigentlich keiner mehr das Verhalten auf sich beziehen in der Art, dass er dem anderen was "in den Mund legt" sozusagen. Also z.B. er sich abgelehnt fühlt, obwohl Du gar nicht IHN ablehnst, sondern mit seiner Verhaltensweise irgendwas verbindest, das Dich belastet.

Solange man für einen Menschen Gefühle hat, möchte man diesem Menschen auch irgendwie helfen
Ja, aber das ist keine gute Basis für eine Beziehung, finde ich. HELFEN in einer Beziehung ALS BASIS hat immer einen, den Helfer, der zurücksteckt, um sich Treue und Anhänglichkeit zu besorgen.
Das heißt natürlich nicht, dass man sich nicht gegenseitig hilft in einer Beziehung, mir geht es nur darum, ob das das Fundament sein soll, auf dem die Beziehung entsteht. Der Helfer sieht seine eigene Abhängigkeit nicht in dem Spiel. Und für den, dem geholfen wird, ist es natürlich auch doof, so unter der Augenhöhe sein UND BLEIBEN zu müssen, wenn die Bez. bestehen soll.

Also mein Rat ist, dieses Label unbedingt wegzulassen und zu gucken, wie der Mensch als Partner ist. Dann geistern Dir nicht mehr Definitionen und Behandlungsrezeptsuche durch den Kopf, sondern "was tut mir gut, was tut ihm gut, wie ist er und kann ich damit umgehen". Wenn letzteres nicht, dann reden und ansonsten die Beziehung eben wie jede andere Beziehung, die einem nicht guttut, beenden.
 
  • #54
Wir haben hier einige Forumsteilnehmer, die auch konkret genügend vorzuweisen haben. Glaubst Du wirklich, es beeindruckt irgendjemanden, wo Du gescheitert bist? Was soll daran "Hochbegabung" belegen? Von mir aus bist Du auf irgendeinem Gebiet hochbegabt. Und dann? Jeder Mensch hat irgendwelche Begabungen, nur würde kein Handwerker seine praktischen Fähigkeiten als Hochbegabung titulieren.
Es gibt auch genug, was ich an Aktiva vorzuweisen habe, allein schon dieser Satz: "Glaubst Du wirklich, es beeindruckt irgendjemanden, wo Du gescheitert bist?", nein, natürlch glaube ich das nicht, warum ich es erwähnt habe, das habe ich geschildert, dass "auch so" ausreichend Leistung dahinter steckt, ist einzusehen, ich hatte vorzweigenswerte Ergebnisse, und glaubst du eigentlich, dass jeder die Möglichkeit zur Promotion bekommt?

Du gehst nicht wirklich minutiös auf Vorgebrachtes ein, dein einziges Ziel ist es, den anderen platt zu machen. Oft geschieht das in der Weise, dass du dir irgendeine Bemerkung herauspickst, zu Beginn eine Bemerkung machst, die zumindest den Anschein von Evidenz erweckt und dann den oft von dumpfen Vorurteilen genährten Hammer bringst. Da fehlt jedes Maß und auch, abgesehen von einem gewissen demagogischen Geschick, jede Intelligenz.

Hast du einen Abschluss in BWL, und wenn ja, welchen? Und was hast du gegen Eliten?

Wer sind denn diese Forenteilnehmer, die du erwähnst, meinst du dabei dieses "Diskussionsforum", da würde ich dann erhebliche Zweifel anmelden, oder die "Partnerbörse" EP, dass es die da gibt, das weiß ich, ich habe auch schon Anfragen von entsprechenden Personen bekommen.
 
  • #55
Unter #16 schrieb ich bereits, dass ich mich zum Thema HSP lieber zurückhalte. Warum: man sieht es auch wieder hier. Wir sind hier ein anonymes Forum, viele von uns schreiben hier jahrelang. Man muss sich trauen dürfen, auch mal etwas Persönlicheres von sich preiszugeben, ohne dass es von anderen Foristen in Zweifel gezogen wird. Es kann auch verletzend sein, wenn einem nicht geglaubt wird oder Worte ins Lächerliche gezogen werden. Wir alle kennen uns doch selbst am besten.

Was das Thema HSP angeht, bin ich nicht mal von selbst drauf gekommen. Sensibel - das wusste ich schon seit meiner Kindheit. Hochsensibel - da hat mich eine fremde Frau angesprochen, mit der ich über eine Woche ein Krankenzimmer teilte. Ich habe ihr in dieser Zeit meine Gedanken mitgeteilt. Sie lernte mich in Gesprächen kennen, und zwar in einer für mich sehr schweren Zeit. Und wenn ich hier schreibe, dass HSP auf mich zutrifft, möge man das bitte so stehen lassen.

Bezüglich des Freundes der FS habe ich gewisse Zweifel. Die FS kann sich zum Thema einlesen. Es gibt auch Online-Tests und einige seriöse Seiten.

Zum Thema Hochbegabung kann ich nichts beitragen. Ach nein - das bin ich ganz und gar ganz sicher nicht. Aber auch das gibt es natürlich. Und ich bin sicher, der eine oder andere Hochintelligente schreibt hier mit. Das Forum lebt doch von unserer Individualität. Und wir geben hier nur unsere Erfahrungen wieder.
 
  • #56
Und warum die nicht abgeschlossen sind, das habe ich belegt, jedenfalls liegt das nicht daran, dass ich die Leistung nicht gebracht hätte oder mir das Thema zu schwer gewesen wäre.
Empirath, was haben Deine ausführlichen Darlegungen auch nur im Ansatz mit der Frage zu tun?
Vielleicht bist Du hochbegabt, ok, und vielleicht gibt es Gründe, warum dies oder jenes in Deinem Leben nicht gelaufen ist.
Momentan zeigst Du nur eine weit überdurchschnittliche Empfindlichkeit, und nimmst mit Deiner Geschichte einen Raum ein, der höchstens genau nachvollziehen lässt, warum manche (!) Hochbegabte im Leben eher schwierig sind.

Deshalb frage ich hier und nicht Wikki.
Was ist Hochbegabt und vor allem, was sind die Resultate und der Nutzen aus dieser Gabe?
Lieber @neverever - es geht bei Hochbegabung nur um den IQ, plus 130, das erfüllen 2% der Bevölkerung.
Dafür gibt es Testverfahren, die teilweise kritisch zu hinterfragen sind, weil man diese Fragen üben kann.

Die wenigsten wirklich Hochbegabten lassen es sich anmerken - man nutzt diese Kapazität und gut ist es. Schnellere Aufnahmefähigkeit, schnelleres Denken, etc.
Oft ist es allerdings bei Kindern so, dass wo eine Seite ausgeprägter ist, eine andere Seite dafür fehlt, wie z.B. Emotionale Intelligenz, Empathie.
Das macht es dann für Andere im Umgang schwierig und auch für die Betroffenen.
Es gibt für wirklich hochbegabte Kinder Förderprogramme, die aber auch nicht alle benötigen, weil nicht jede*r Defizite hat.
Für diejenigen mit Defiziten ist es die Lernaufgabe, duese auszugleichen und wer wirklich so intelligent ist, kann das lernen.

Aber es war mal eine Modediagnose - jedes schwierige Kind war hochbegabt.

Heute ist es hochsensibel, und ohne Frage, es gibt hochsensible Menschen. Auch Hochsensiblität hat individuelle Ausprägungen und ich finde nach wie vor, jede*m ist zumutbar eine gewisse soziale Kompetenz zu erwerben.

Sunnycelest, ich würde noch mal mit ihm reden, zu einem Zeitpunkt, den er bestimmen kann und offen dafür ist.
Der Umgang zwischen Euch muss beidseitig erträglich werden, es kann nicht sein, dass nur Du Dich anpassen musst, auch er muss.
Im gemeinsamen Gespräch würde ich versuchen mit ihm Wege zu finden, wie es auch für Dich passen kann.

Mir wäre es trotzdem zu anstrengend.

W,50
 
  • #57
...glaubst du eigentlich, dass jeder die Möglichkeit zur Promotion bekommt?
Ja, fast jeder. Einer mit Hochbegabung sowieso. Glaube ich nicht, weiß ich.

Da fehlt jedes Maß und auch, abgesehen von einem gewissen demagogischen Geschick, jede Intelligenz.
Danke. In Diskussionen über Hochbegabung ist das sicher ein Lob. Wenigstens ein wenig Geschick gestehst Du mir zu.

Wer sind denn diese Forenteilnehmer, die du erwähnst, meinst du dabei dieses "Diskussionsforum", da würde ich dann erhebliche Zweifel anmelden,....
Die verfolgen jetzt gerade amüsiert unseren Schriftwechsel :)

Menschen mit Hochbegabung, die FS kann ein Lied davon singen, brauchen es, sich über andere zu erheben mit irgendwelchen nutzlosen Testergebnissen. Es gibt sogar Handwerker, ohne jede "Hochbegabung", die einen wertvollen Platz im Leben haben und auch hier wertvolle Beiträge liefern. Die haben Herzensbildung und Persönlichkeit. Und reichlich Menschen mit Studium oder Promotion in allen möglichen Bereichen. Verschiedenartigkeit bereichert ein Forum. Wir leben nicht mehr in einer Gesellschaft, in der jegliche Form von "Adel", sei es der unnütze meist verarmte oder der MENSA-Adel alleine aufgrund seines "Status" oder irgendwelcher Testergebnisse mit anderen Menschen umgehen kann, wie er möchte.

Die FS hat doch eine Frage zum Umgang mit "Hochbegabten" und "Hochsensiblen" gestellt. Was ist Dein Beitrag? Du scheinst Dich doch mit dem Problem auszukennen. Meiner ist, dass dies öfter mal schwierige Menschen sind und man sich von ihnen nicht überfahren lassen sollte.
 
  • #58
Ja, ich hatte tatsächlich schon im Kopf, eine Bewerbung zu schreiben, als zum letzten Mal ein Bundespräsident gesucht wurde. Dann hatte der Drucker kein Papier und schon wäre die Bewerbung zu spät raus gewesen, weil die Post schon zu hatte und ich keine Briefmarken mehr zu Hause hatte.
Eigentlich schade. Ich hätte es als zum brüllen komisch empfunden, wenn "Philosoph" Habeck sich mit dir angelegt hätte. Naja, kann ja noch werden ....
Mich persönlich nerven manche Hochbegabten, andere empfinde ich als angenehm.
Schlimm sind für mich die "eingebildeten Hochbegabten" - soll heissen die sich ihre Hochbegabung einbilden und noch nicht einmal Normalstandard auf dem Gebiet ihrer "Begabung" erreichen. Aber gegen die in ihrer Einbildung ein Einstein der letzte Bauerndepp ist. Derzeit prominente Beispiele: Precht oder Habeck
Mir persönlich angenehm aufgefallen sind bisher die Hochbegabten, die ihre Fähigkeiten nutzen um ein angenehmes Leben zu führen.
Die Hochbegabten, die ihre Fähigkeiten für Höchstleistungen nutzen können sehr unangenehm sein, wenn sie sich als Normalniveau empfinden. Und sehr angenehm, wenn sie durch ihren Genius andere besser machen .....
Und muss der IQ nicht bei über 140 liegen @Lionne69 ? Dennoch, egal ob allgemein ein hoher IQ oder der Genius in einer bestimmten Richtung ..... man diagnostiziert das nicht selbst. Und sensibel muss man dazu sowieso nicht sein.
Komischerweise diagnostiziert sich fast jeder nervende Versager als hochsensibel. Daher wird die Welt auch von den "Hochsensiblen" überschwemmt. Die wenigen Echten sind oftmals gar nicht so schlimm.
Zur Hochbegabug des Partner der FS lässt sich also nichts sagen .... seine "Hochsensibilität" dagegen scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Diagnose seiner eigenen Einbildung zu sein. Möglicherweise ist er krank - wahrscheinlicher ist bei diesem Verhalten, dass er völlig zugedröhnt oder strunzbetrunken im Eck liegt. Meine absolut unsensible Einschätzung
 
  • #59
Mich persönlich nerven manche Hochbegabten, andere empfinde ich als angenehm.
Schlimm sind für mich die "eingebildeten Hochbegabten" - soll heissen die sich ihre Hochbegabung einbilden und noch nicht einmal Normalstandard auf dem Gebiet ihrer "Begabung" erreichen.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde: pauschalisieren würde ich das natürlich nicht. Ich habe mich jetzt eher auf die "Hochbegabten" bezogen, die das bei jeder Gelegenheit raushängen lassen.
Vermutlich merkt man bei vielen "echten" Hochbegabten auch öfter gar nicht, dass sie es sind. Sie leben einfach ihr Leben und nutzen ihre Begabungen. So, wie wir das ja letztlich alle tun...
 
  • #60
Es gibt auch genug, was ich an Aktiva vorzuweisen habe, allein schon dieser Satz: "Glaubst Du wirklich, es beeindruckt irgendjemanden, wo Du gescheitert bist?", nein, natürlch glaube ich das nicht, warum ich es erwähnt habe, das habe ich geschildert, dass "auch so" ausreichend Leistung dahinter steckt, ist einzusehen, ich hatte vorzweigenswerte Ergebnisse, und glaubst du eigentlich, dass jeder die Möglichkeit zur Promotion bekommt?

Du gehst nicht wirklich minutiös auf Vorgebrachtes ein, dein einziges Ziel ist es, den anderen platt zu machen. Oft geschieht das in der Weise, dass du dir irgendeine Bemerkung herauspickst, zu Beginn eine Bemerkung machst, die zumindest den Anschein von Evidenz erweckt und dann den oft von dumpfen Vorurteilen genährten Hammer bringst. Da fehlt jedes Maß und auch, abgesehen von einem gewissen demagogischen Geschick, jede Intelligenz.

Hast du einen Abschluss in BWL, und wenn ja, welchen? Und was hast du gegen Eliten?

Wer sind denn diese Forenteilnehmer, die du erwähnst, meinst du dabei dieses "Diskussionsforum", da würde ich dann erhebliche Zweifel anmelden, oder die "Partnerbörse" EP, dass es die da gibt, das weiß ich, ich habe auch schon Anfragen von entsprechenden Personen bekommen.
Blabla. Ich hab angeblich auch so einen Einstein-IQ, klinisch getestet mit 15, da leistungsverweigernd und verhaltensauffällig, aber schwer erfolgreich in einzelnen Gegenständen ohne etwas tun zu müssen (Mutter psychisch krank, Vater Alkoholiker)
Tatsache ist, er hat mir im Leben nichts gebracht außer einigen Einsichten und dem ewigen Drang mich weiterzubilden. Ja,
2 Studien abgeschlossen und dann weitergemacht, na, und?

Heute würde ich den IQ-Test, der Hochbegabung, damals noch Hoch-Intelligenz genannt und mit keinerlei weiteren Verpflichtungen verbunden, bemisst, nie mehr zusammenbekommen, weil er hauptsächlich auf Schul-Intelligenz abzielte. Und die hat, gelinde gesagt, jeder, der es irgendwie zum Abi schafft. Und wer ein Abi schafft, kann ein Studium schaffen, wenn er Sitzfleisch und liquide Eltern hat. Wen diese darüber hinaus sponsern oder wenn jemand ein Stipendium erhält, kann jeder jederzeit promovieren, wenn er sozial und fachlich nicht ganz blöd ist, und sich mit seinem Doktorvater anlegt.
Vielleicht solltest du eher von Insel- als von Hochbegabung sprechen, soziale Intelligenz scheint nicht deines zu sein.

Ich verstehe das Drama nicht, das du hier aufführst, deine aggressiven Versuche, irgendwas in deiner Biographie zu rechtfertigen.
Du hast es halt nicht hingekriegt, so what?

w, 53
 
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