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Gast

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  • #31
Das Ansinnen der FS ist legitim und klug, daher sollte sie sich nicht beirren lassen und das so kommunizieren.

Gerade beim klassischen Beziehungsmodell mit Kindern ist die Frau später meist die Leidtragende, da sie ihre berufliche Karriere wegen der Familie zurückgestellt hat (es sei denn, sie hat ihre Kinder ganztägig in einen Hort abgeschoben, aber wer will das schon?). Viele Frauen werden nach über 20 bzw. 30 Jahren geschieden, weil sich der männliche Part Viagra & Co. einwirft und noch einmal "neu durchstarten" will, wenn die kids aus dem Haus sind. Dann steht sie da mit geringer Rente bzw. geringem Einkommen dank geänderten Unterhaltsrecht und hadert mit ihrer damaligen Entscheidung zu der ach so "ernsthaften, verbindlichen" Beziehung, die hier als das Optimum von vielen dargestellt wird. Dabei trägt immer die Frau das finanzielle Risiko, und die welche meinen, das passiere nur anderen, sollen mal abwarten bis nach der Silberhochzeit.
 
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  • #32
Das, was der FS vorschwebt, lebe ich mit meinem Liebsten seit 2 1/2 Jahren. Wir sind glücklich, wir lieben uns auch mit unseren schwachen Seiten.

Das, was der FS vorschwebt, hast Du dann, wenn ihr Euch trennt, weil sie sich nicht mehr verliebt genug fühlt und Du das dann immer noch toll findest.

Trauschein und gemeinsame Wohnung schützen nämlich nicht vor dem Auseinanderleben und vor verschwindender Liebe, sie verleiten eher zur Nachlässigkeit in der Beziehung.

Völlig falsche Sichtweise. Einen Trauschein möchte und brauche ich auch nicht - das ist hier m.E. aber auch nicht das Thema. Gemeinsam wohnen möchten die meisten aber doch nicht, um sich "vor dem Auseinanderleben zu schützen", sondern weil man sich liebt! Weil man jeden Morgen neben seinem Partner aufwachen möchte, weil da jemand Vertrautes ist, auf den man sich freut, wenn man nach Hause kommt.
 
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