• #61
Könntest du dann bitte den Unterschied aus deiner Sicht erläutern.
Das ist eigentlich einfach. Beim verbalen "nein" zu den Besuchen bei den Verwandten z.B. sind beide gleich stark und es kommt drauf an, wie sehr einer nerven kann, wie geschickt er ist beim Kommunizieren hinsichtlich Manipulationen und Erpressung und wie abhängig einer ist.

Beim sexuellen Übergriff, ist, wie die Statistik plus vermutliche Dunkelziffer zeigt (und der Rest, der bei dem Thema auch immer aufklappt: gesellschaftlich, religiös, dass es erst metoo geben musste, ...), ein "nein" der Frau schon mal egal. Der Mann macht trotzdem. Es ist unwichtig, was sie will, denn er hat Bedürfnisse und sie ist zu seiner Befriedigung da.

Wenn er jetzt noch weiter gequengelt hätte und sie sich hätte breitschlagen lassen, wäre ihr "nein" kein "nein" geblieben. Aber er hat ja nicht nur rumdiskutiert, er fing an, sie zu begrabschen. Das ist nunmal der nächste Schritt, der das "nein" überhaupt nicht akzeptiert. Nur, weil er denkt, er kann.
Das findest Du doch nicht bei Überredungstiraden zu Verwandtenbesuchen und ich finde es auch einfach zu sehen, dass einer, der gegen seinen Willen doch mitgegangen ist zum Besuch und somit doch "ja" gesagt hat aus Schwäche, sich ganz anders fühlen wird als ein Vergewaltigungsopfer, dessen "nein" nicht respektiert wurde.

Anscheinend kannst Du Dir das nicht vorstellen. Ich versuche ein blödes Bild: Nimm zwei, die gern miteinander boxen, um sich auszupowern (wir reden hier ja von einem Paar und nicht von irgendeinem Täter).
A kommt gereizt von der Arbeit, weil der Chef doof war, und will boxen, B nicht. A sagt, er will aber doch, zieht sich die schützende Montur an und drischt auf B, der sie nicht angezogen hat, ein. A fühlt sich danach befriedigt, B - nunja.

Sonderfall wertest, wenn es um Sexualität geht.
Es geht auch nicht um Sexualität, denn die Frau hat beim Erleben eines Übergriffes keinen Sex. Sie erlebt körperliche Gewalt.
 
  • #62
Naja, soll ich weinen?
Ich hake das für ihn unter Jugendsünde ab. Andere "Männer" waren da auch keine Heiligen.
Was ich davon halte, ist doch völlig nebensächlich. Ich muss ja nicht mit diesen Personen ins Bett springen.
Es ist peinlich für diese Personen und nicht für mich. Solltest du nicht verwechseln.

Ich hatte übrigens noch nie einen "Blackout". Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das gehen soll.
Vielleicht arbeitet mein Hirn einfach besser, oder die Gehirnzellen starben unter Alkoholeinfluss nicht so schnell ab.

Seien wir mal froh, dass sich der FS nicht ins Auto gesetzt hat und in den nächsten Baum gefahren ist. Das kommt nämlich leider auch viel zu oft vor. Ich weiß auch nicht, was da mit den jungen Männern nicht stimmt.
Ich war ja sicher auch das eine oder andere Mal unvernünftig, aber sooo unvernünftig war ich nie.
Außerdem konnte ich es nicht leiden, wenn mein Hirn durch irgendwas zum Negativen beeinflusst wird. Ich konnte auch Spaß haben ohne das alles.
 
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  • #63
Naja. Im Grunde ist es doch aus mehrern Perspektiven zu betrachten
Einmal aus der persölich-wertenden: @frei, wenn du sexuelle Übergriffigkeit in dieser Form gleichsetzen möchtest mit den von dir genannten Beispielen, dann ist es dir überlassen. Ich persönlich sehe das komplett anders. Meinen Partner wertschätze ich aber auch und möchte ihm nicht dreinreden, wie er zu leben hat, zu etwas zwingen möchte ich ihln schon gar nicht. Am liebsten hätte ich es doch, wenn er sich aus freien Stücken für ein Leben mit mir zusammen entscheidet. Natürlich gibt es dann Reibereien und nicht alles ist Friede und Eierkuchen. Klar.
Da ich aber die Übergriffigkeit und den Rauswurf des Freundes nicht mit den von dir genannten Beispielen gleichsetze, wäre ich persönlich für immer weg, wenn mein Partner so was machen würde. Da man nie nie sagen soll und kann, muss ich das Nie natürlich relativieren. Jedoch bleibt es dabei, dass mich die Sache maximal irritiert und zumindest tendenziell für immer von ihm fortgetrieben hätte. Denn bei aller Freiheit, die ich mir für ihn wünsche, orientiere ich mein eigenes Leben ebenso an dieser. Alles was mich verletzt und dazu zwingt, Verletzungen hinzunehmen, hat das Potential mir meine Freiheit zu nehmen. Und dafür bin ich mir nicht nur zu schade, ehrlich gesagt (und ja, für mich ist das ein Grundsatzding) wüsste ich nichts mehr mit meinem Leben anzufangen, würde ich meine Freiheit bewusst aufgeben.

Und daneben gibt es natürlich nen übergeordneten Kontext. Was sagen die Gesetze z.B. Und alles was zu reformieren ist, ist Politik. Also wäre dann die zweite Frage hier, was das Gesetz sagen sollte (im Vergleich zur aktuellen Situation).

Was ich zusammenfassend also sagen möchte. Man kann das Thema multiperspektivisch betrachten. Meine persönliche Sicht wäre eindeutig und ist auch der Exfreundin natürlich nicht vorenthalten. @frei, du interpretierst das für dich quasi ganz anders, was natürlich absolut okay ist. Wirklich Recht hat am Ende hier sowieso keiner, weil jeder sein Glück selbst suchen muss.

Er war sexuelle übergriffig (sexuelle Berührungen, ungewollt aufseiten der Frau), was rechtlich möglicherweise trotz Alkoholkonsum heikel ist. Das weiß ich nicht. Ich bin keine Juristin. Aber er sollte sich darüber vielleicht auch noch Gedanken machen, also ob er ein Verhalten an den Tag gelegt hat, das in einem Maß rechtswidrig war, das er bei sich selbst nicht sehen möchte. So wie ich das verstanden habe, versuchte er ja schon sich damit auseinanderzusetzen. Und dann muss er nunmal künftig entsprechend vorsichtig mit Alkohol sein.
 
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  • #64
So wie ich das verstanden habe, versuchte er ja schon sich damit auseinanderzusetzen. Und dann muss er nunmal künftig entsprechend vorsichtig mit Alkohol sein.
Das macht er ja. Ich habe ja seinen Text bereits zitiert. Was erwartest du noch von ihm? Was soll er noch tun?

Und juristisch- Vergewaltigung ist es nicht. Ich bin keine Juristin.
Vielleicht sexuelle Nötigung. Und vor Gericht gibt es nur ihre Aussage, weil er keine Erinnerung hat. Dann wird es schwierig.
Schluss machen und vor die Tür setzen sind keine Straftaten.
 
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  • #65
Aber er sollte sich darüber vielleicht auch noch Gedanken machen, also ob er ein Verhalten an den Tag gelegt hat, das in einem Maß rechtswidrig war
Ja, man kann alles künstlich aufblasen und damit nur erreichen, dass irgendwann jeder für sich in der Bude hockt aus Angst, verklagt zu werden.

Ich war viele Jahre im Nachtleben tätig - wenn jede kleinste Entgleisung juristische Folgen hätte, wäre die eine Hälfte der Bevölkerung im Knast und die andere würde sie bewachen.
Wieviele betrunkene Mädels hängen an einem mehr oder weniger gelangweilten Mann? Wieviele Mädels trinken sich Mut an und langen den Jungs an den Po oder unters Hemd ? Klappt übrigens auch nüchtern ......

Na und ? Den Männern ist das manchmal lästig oder unangenehm ..... aber es gehört zur allgemeinen Folklore. Sollte ein Neuling sich beschweren, bekommt er den Tip : "Lehne sie irgendwo dagegen und verschwinde in Richtung Toilette ..."
Kein Mann will, dass Frauen vergewaltigt werden. Wollen die Frauen, dass sie demnächst erst einen Vertrag unterschreiben müssen, damit ein Mann sie überhaupt anspricht ?
 
  • #66
Das macht er ja. Ich habe ja seinen Text bereits zitiert. Was erwartest du noch von ihm? Was soll er noch tun?
Das habe ich doch bereits geschrieben. Künftig sollte er mit Alkohol vorsichtig sein. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir inzwischen nicht längst aneinander vorbeireden. Du liest hier nach einer Forderung an den jungen Mann heraus, während andere die Situation bewerten. Mein Beitrag sollte der Einordnung dienen.

Was willst du mir denn sagen? Ich kann's grad nicht mehr nachvollziehen.

Kein Mann will, dass Frauen vergewaltigt werden.
Gut. Dann wäre das Problem ja für alle Mal gelöst. Leider gibt es Vergewaltigungen aber noch. Warum? Kannst du das erklären?
Ja, man kann alles künstlich aufblasen und damit nur erreichen, dass irgendwann jeder für sich in der Bude hockt aus Angst, verklagt zu werden.
@Tom26, das ist deine persönliche Meinung. Es gibt einen haushohen Unterschied zwischen einer persönlichen Meinung und der Gesetzeslage: Letztere ist das, was sich mittel- und langfristig durchgesetzt hat und unsere Gesellschaft will. Einiges davon "lebt" schon wesentlich länger als du selbst. Du kannst dich dagegen auflehnen oder Gesetze nicht beachten, aber Gesetze sind ja keine Sache, der man moralisch zustimmen kann oder auch nicht und dann einfach legal handelt oder auch nicht. Man hat dann ja durchaus auch mit den gesetzlichen Konsequenzen zu leben.
Ich verstehe deine Aussage hier nicht wirklich, denn: Willst du mir unsere Gesetzeslage jetzt vorwerfen? Ich habe sie nicht gemacht, ich kann sie wie du nur zitieren bzw. wie hier gemacht die Gesetzeslage als weitere Perspektive auf die Sache nur in Erinnerung rufen. Und ob du Gesetzen mit deiner Privatmeinung zustimmst oder nicht, muss mir in einem demokratischen Staat wiederum egal sein. Ist es mir tatsächlich auch. Jeder muss halt dann mit den Konsequenzen leben. Verstehst du: Es sind verschiedene Betrachtungswinkel - persönliche Meinung ist das eine, das andere ist die die Gesetzeslage, das ist - rein als Sachlage betrachtet - nicht subjektiv. Genauso könnte man daran erinnern, dass das ABC mit dem A beginnt. Dann kannst du sagen, du findest das A so hässlich und ich solle es doch nicht so hervorheben. Aber hey. Das Alphabet beginnt mit dem A.
 
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  • #67
Was willst du mir denn sagen? Ich kann's grad nicht mehr nachvollziehen.
Ich will dir sagen, dass der junge Mann bereits in seinem Eingangstext schildert, dass er die Situation bereut und reflektiert.
In einigen weiteren Posts kommt nun wiederholt die Ermahnung, dass er nun bitte an sich arbeiten soll.
Tut er bereits- deshalb meine Frage, was soll er noch machen. Jetzt verständlich?
 
  • #68
An dem Abend hab ich dann im Suff auch Schluss gemacht und sie rausgeworfen.
Insgesamt völlig daneben benommen mit entsprechenden Konsequenzen.
Ich bereue nicht Schluss gemacht zu haben sondern schäme mich jetzt so dazustehen als hätte ich es nötig eine Frau zum Sex zu drängen.
Für mich ist das größere Problem, dass Du offenbar unter Alkohol insgesamt die Kontrolle völlig verlierst. Wenn Du der Gentleman bist, als der Du Dich hier deklarierst, dann weisst Du jetzt: Vorsicht mit zu viel Alkohol.

Du hast einen Fehler gemacht und scheinst zu erkennen, dass es ein Fehler war. Da könnte man darüber nachdenken, sich selbst diesen Fehler zu verzeihen und daraus zu lernen.
... aber war am nächsten Tag schon wieder auf Tinder aktiv. Ca. eineinhalb Wochen später hatte sie den nächsten...
Was stört Dich denn nun eigentlich? Dass Du Dich daneben benommen hast oder dass sie schnell wieder einen anderen hat?
Oder versteht ihr das Verhalten meiner Ex voll und ganz?
Irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht. Du wirst im Vollsuff handgreiflich und beendest die Beziehung. Das hast Du am nächsten Tag wohl nicht mehr geraderücken können (wollen?) und Du scheinst das Beenden der Beziehung ja auch nicht zu bereuen. Hätte sie Dich anflehen sollen, dass Du die Beziehung nicht beendest?

Wenn man eine Beziehung beendet, ist sie beendet, mit allen Konsequenzen.
 
  • #69
Ich will dir sagen, dass der junge Mann bereits in seinem Eingangstext schildert, dass er die Situation bereut und reflektiert.
In einigen weiteren Posts kommt nun wiederholt die Ermahnung, dass er nun bitte an sich arbeiten soll.
Tut er bereits- deshalb meine Frage, was soll er noch machen. Jetzt verständlich?
Danke.
Hatte er oben nicht auch noch die Hoffnung, sich bei ihr entschuldigen zu können?
Da kann er ihre Entscheidung nur noch hinnehmen (also wenn sie sich mit ihm z.B. gar nicht mehr befassen möchte).
Mehr gibt es auch gar nicht mehr (abgesehen eben von der Warnung vor übertriebenem Alkoholkonsum).

Ich hatte den Eindruck, dass es hier jedoch auch um die persönliche Bewertung und Einordnung der Situation ging. Der FS hat sich weiter ja auch nicht mehr gemeldet. Hat sich die Diskussion inzwischen da nicht eher verselbstständigt bzw. von Ratschlägen gegenüber dem jungen Mann weg hin zur Einschätzung auf der Metaebene entwickelt?
 
  • #70
Es gibt einen haushohen Unterschied zwischen einer persönlichen Meinung und der Gesetzeslage
Allerdings. Nicht jedes Fehlverhalten wird mit Freiheits- oder Geldstrafe bestraft. Das wäre ohnehin nur der Fall, wenn die Ex-Freundin eine Verfolgung dieses Vorfalls beantragt und der FS tatsächlich wegen seiner Avancen gegenüber seiner Freundin verurteilt würde.
Solang sie das nicht macht, er nicht für irgendwas verurteilt wird, woran er sich nicht erinnern kann, hat er auch niemanden sexuell belästigt. Ob jemand sexuell belästigt wurde, beurteilen auch nicht irgendwelche außenstehenden Personen, sondern maximal "das Opfer".
 
  • #71
Ob jemand sexuell belästigt wurde, beurteilen auch nicht irgendwelche außenstehenden Personen,
Naja, angenommen jemand beobachtet eine Vergewaltigung.
Manchmal werden die ja vom Opfer gar nicht angezeigt.
Wenn aber der Beobachter das anzeigt, das zum Beispiel über Videoaufnahmen bewiesen werden kann, muss die Staatsanwaltschaft das weiterverfolgen. So wie ich das verstanden habe.
 
  • #73
dann nehmen wir sexuelle Belästigung, mit Überwachunskamera gefilmt und erkennbar gegen den Willen der Frau. An einem öffentlichen Platz, Verkehrsmittel o.ä.
Dem muss die Staatsanwaltschaft möglicherweise von Amts wegen nachgehen, wenn das jemand zur Anzeige bringt. Müsste ein Jurist sagen können.
Was ich damit sagen will- es muss nicht zwangsläufig im Ermessen des Opfers liegen oder von der Anzeige des Opfers abhängen, ob eine Straftat vorliegt.
 
  • #74
Ich war viele Jahre im Nachtleben tätig - wenn jede kleinste Entgleisung juristische Folgen hätte, wäre die eine Hälfte der Bevölkerung im Knast und die andere würde sie bewachen.
Wieviele betrunkene Mädels hängen an einem mehr oder weniger gelangweilten Mann? Wieviele Mädels trinken sich Mut an und langen den Jungs an den Po oder unters Hemd ? Klappt übrigens auch nüchtern ......
Ich finde beides nicht okay. Ich habe diverse Erfahrungen gemacht mit Männern, die mich angefasst haben - in der Kindheit von einem ältesten Jugendlichen, später alte Säcke am helllichten Tag, auf dem Bahnhof zB. Ich denke immernoch mit Ekel und Aggression daran und dieses Ohnmachtsgefühl können viele Männer nicht so nachvollziehen - weil sie im Endeffekt fast immer stärker sind und ich denke, dass Frauen wegen der Gefahr der Schwangerschaft durch einen ungewollten Partner da wahrscheinlich auch biologisch noch krasser reagieren. Sorry, aber gelangweilte Männer mit an ihnen hängenden Frauen im Club zu vergleichen mit einer Frau, die nein sagt und von ihrem Freund zuhause bedrängt wird und körperlich unterlegen ist, ist unverschämt in meinen Augen. Ich würde wahrscheinlich auch nicht zur Polizei gehen, aber „nicht so schlimm“ wäre es für mich niemals. Ich kenne fast nur Frauen, die nachts Angst haben auf dem Weg nach Hause und die Hälfte hat schlechte Erfahrungen gemacht - bei Männern ist das deutlich seltener, dass sie in einer Situation mit einer zudringlichen Frau auch wirklich Angst hatten - wobei ich das wie gesagt auch überhaupt nicht okay finde.
 
  • #75
Willst du mir unsere Gesetzeslage jetzt vorwerfen?
Nein, gar nicht notwendig.
Ein bissel am T Shirt rumziehen und etwas von Versöhnungssex lallen erfüllt nicht den Straftatbestand der Vergewaltigung. Ich habe oben die Paragraphen bereits benannt - bitte dort und in Kommentaren von Juristen nachlesen.
Verstehst du: Es sind verschiedene Betrachtungswinkel - persönliche Meinung ist das eine, das andere ist die die Gesetzeslage, das ist - rein als Sachlage betrachtet - nicht subjektiv.
Ich habe verstanden ..... und du ?
 
  • #76
Dem muss die Staatsanwaltschaft möglicherweise von Amts wegen nachgehen
Nur wenn ein öffentliches Interesse besteht.
Zur Anzeige kann das nur das Opfer bringen. Nicht irgendwer, der nicht geschädigt wurde. Was meinst, was los wäre, wenn jeder das könnte.
Insgesamt ist das rechtliche Thema in diesem Fall mMn irrelevant.
Der FS hat sich auch mit einem Blumenstrauß für sein Fehlverhalten entschuldigt.
Mehr kann er momentan nicht tun. Die Beziehung wäre vermutlich auch ohne die Trunkenheit vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #77
Zur Anzeige kann das nur das Opfer bringen. Nicht irgendwer, der nicht geschädigt wurde. Was meinst, was los wäre, wenn jeder das könnte.
Insgesamt ist das rechtliche Thema in diesem Fall mMn irrelevant.
Nein. Ich habe eben mal gegoogelt. Auch Zeugen einer Straftat können diese zur Anzeige bringen.
Wenn der Zeuge den Täter nicht namentlich kennt, erfolgt Anzeige gegen unbekannt.
 
B

Blume94

Gast
  • #79
Du hast Null Ahnung, wie sich die Frau fühlte,...
Wenn das alles so passiert ist (er hat es so erzählt bekommen was andere mitbekommen haben) dann hatte sie vermutlich Angst, war hilflos und überfordert, wütend wegen des Streits.

Wenn man noch sehr jung ist dann ist man manchmal nicht in der Lage genau das zu sagen oder so zu handeln wie man es möchte. Das ist eine sehr schwierige, neue, schlimme Situation für sie gewesen.
Mit so etwas rechnet man nicht und ist vllt für einen kurzen Moment hilflos. Sie wollte ihm klar machen, lass mich in Ruhe/ fass mich nicht an, doch er hat es nicht verstanden.

Als ich mal in einer solchen Situation war, es fällt mir noch immer schwer davon zu sprechen/schreiben, ging es mir genauso. Ich habe damit nicht gerechnet, war fassungslos, erstarrt, überfordert, hilflos. Bis ich ihn dann weggeschubst hab und weggerannt bin.. er kam aber hinterher...

Man ist hilflos möchte schreien, doch kann es nicht, es ist als würde man ersticken.

Es gibt natürlich verschiedene sagen wir mal „Ausprägungsformen/Stufen“ wie weit bei einem Übergriff gegangen wurde, bis hin zur Vergewaltigung.

Ich finde auch Grabscher übergriffig. Nur wenn zwischen beiden alles „geklärt“ ist wie weit man gehen kann ist es ok, weil es beide wollen, wenn einer von beiden so etwas nicht möchte ist das absolut schlimm ind übergriffig, das wird nichts mehr! - was die Freundin auch gezeigt hat (zieht Shirt runter- ich finde das ist eindeutig). Hätte sie sonst nicht mit gemacht? Ihn geküsst zb wenn sie es auch gewollt hätte?

Junge lass den Alkohol weg, wer weiß was du sonst noch besoffen anstellst. Betrunken sein ist nicht cool.

W 26
 
  • #80
Nur wenn ein öffentliches Interesse besteht.
Zur Anzeige kann das nur das Opfer bringen. Nicht irgendwer, der nicht geschädigt wurde. Was meinst, was los wäre, wenn jeder das könnte.
Insgesamt ist das rechtliche Thema in diesem Fall mMn irrelevant.
Der FS hat sich auch mit einem Blumenstrauß für sein Fehlverhalten entschuldigt.
Mehr kann er momentan nicht tun. Die Beziehung wäre vermutlich auch ohne die Trunkenheit vorbei.
Das meinte ich oben - nur mit anderer Schlussfolgerung. Ungünstig für ihn ist sein Filmriss. Jedoch ist für ihn auch mit Fimlriss relevant, ob sein Verhalten bei einer Anzeige tatsächlich als strafrechtlich relenavt eingestuft würde. Jeder geht damit anders um. Es gibt sicher so abgebrühte Leute, die sich gar nichts dabei denken, wenn ein Verhalten durch sie vor einem Gericht angeklagt werden könnte und die fühlen sich dann einfach solange gut, wie sie nicht juristisch bestraft werden. Andere haben eben kein gutes Gefühl dabei, ebensolche Grenzen überschritten zu haben, ob im Suff oder nicht.


Soweit ich Gerichte und die dort stattfindende juristische Aufarbeitung sexueller Belästigung kenne, ist das ein wirklich grausam penibles Unterfangen: die "Opfer" müssen sich dem aussetzen, mehrfach den Übergriff und alle dorthin stattfindenden Umstände peinlich genau zu schildern und gegebenfalls wird der Konkretion halber noch einmal genau nachgehakt. Wenn jemand so klar sagen kann, dass es sich nicht um sexuelle Belästigung gehandelt hat, wo quasi nur die Aussage des Freundes, der einen Filmriss hatte, in einem Internetforum vorhanden ist, grenzt das schon an juristische Genialität.

Was ich oben meinte: Der FS sollte sich lieber mal damit auseinandersetzen, dass sein Verhalten evt. eine Anzeige wegen sexueller Belästigung hätte nach sich ziehen können, die von einem Gericht ernst genommen wird, anstatt dass er - falls er das wollte - ihr Verhalten moralisch verurteilt. Letzteres kann ich nicht wirklich beurteilen, weil er sich nicht mehr meldet. Und das einzige was da hilft ist mehr Vorsicht beim Alkoholkonsum

@Tom26 Ich weiß nicht, warum du mich ständig provozieren willst. So viel Aufmerksamkeit von jemand wie dir habe ich gar nicht verdient. Für so großartig halte ich mich nicht.
 
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  • #81
Die hier dargestellt wird, als wäre sie im Endeffekt schuld an SEINER Aktion.
Victimblaming nennt man das wohl auf Neudeutsch, DAS wollte ich nicht so stehen lassen.
Aber nicht vom FS, dem ist sein Verhalten abgrundtief peinlich, weil er ein ganz anderes Selbstbild von sich hat.
Man muss genauer gucken, wem man wie antwortet.


Aber sie hatte ja sofort wieder einen neuen. Das ist doch der springende Punkt.
Der FS schreibt:
war am nächsten Tag schon wieder auf Tinder aktiv. Ca. eineinhalb Wochen später hatte sie den nächsten
Die junge Frau ist 20 Jahre alt und war vorher schon auf Kurs weg vom FS.
Was meinst Du denn, wie lange sie in dem Alter einem Mann nachtrauern soll, an dem das Interesse bereits im erlöschen ist und der dann noch hochgradig alkoholisiert sexuell übergriffig wird, sowie Schluss macht und sie nachts rauschmeißt.
Sie hat einfach angenommen, was von ihm ausging - er hat Schluß gemacht und sie hat am nächsten Tag auf Tinder nach einem Nachfolger gesucht und ist binnen Wochenfrist fündig geworden.

Ich weiß nicht was nach seinem Verhalten daran zu kritisieren ist und ich halte ihn für keinen substanziell schlechten Typen, denn sein Verhalten ist ihm peinlich.
Ich halte es aber auch für absolut richtig, dass sie keinerlei Kompromiss eingeht, damit er garnicht erst dem Irrglauben aufsitzen kann, dass sein Verhalten doch ok sein könnte. Dann gibt es garantiert ein nächstes Mal. Mit ihr geht es nun nicht mehr und bei der nächsten Frau denkt er nach der Erfahrung vielleicht etwas mehr vor statt nach.

Er ist NICHT über sie hergefallen und das war keine Sache, die kurz vor einer Vergewaltigung kommt.
Alles nur Mutmaßungen, weißt Du nicht und vor allen Dingen nicht, was mit etwas weniger Alkohol passiert wäre - Hemmschwelle auf der Nulllinie, aber körperlich noch etwas einsatzfähiger.
Er war derartig alkoholisiert, dass er einen kompletten Filmriss hatte. Vermutlich hat er deswegen keinen hochbekommen und blieb so "handzahm"/gering aggressiv - für mehr reichte es nicht mehr.

Ich denke, er hat eine wichtige Erfahrung gesammelt und hoffentlich denkt sie auch etwas mehr vor, was sie tut und besucht zukünftig nachts keinen volltrunkenen Mann mehr, den sie unmittelbar vorher ziemlich verprellt hat - nicht weil sie in irgendeiner Weise Schuld am geschehen ist, sondern aus reinem Selbstschutz.

Hatte er oben nicht auch noch die Hoffnung, sich bei ihr entschuldigen zu können?
Er hat sich entschuldigt und wundert sich noch, dass auch das ihre Meinung zum Theme "Schluss" nicht verändert, sondern dass er für sie leicht ersetzbar ist.
Aus einer Entschuldigung kann man kein Recht ableiten, als wäre nichts geschehen.
 
  • #82
Andere haben eben kein gutes Gefühl dabei, ebensolche Grenzen überschritten zu haben, ob im Suff oder nicht.
Ich denke ich verstehe was du meinst.
Der Fragesteller selbst schreibt aber, dass er bisher, also vor diesem Abend, noch nie eine Frau zum Sex genötigt hat. Umkehrschluss: in diesem Fall er zumindest damit begonnen, was er selbst so sieht,und ich vermute, dass ihm klar ist, dass sein Verhalten nicht nur ethisch, sondern auch strafrechtlich nicht einwandfrei war.
Trotzdem: er hat aufgehört, er hat ihr nicht nachgesetzt, sie an einer Flucht gehindert, sie festgehalten, geschlagen, etc. Das würde ich schon berücksichtigen, abgesehen davon, dass er im Vollrausch war und nicht bewusst und vorsätzlich gehandelt hatte.
Deswegen mag ich auch nach wie vor nicht, wenn er als Vergewaltiger und Sex- Monster dargestellt wird.
Und selbst wenn er wegen Suff keinen hochbekommen hat , gäbe es andere Möglichkeiten ihr Schaden zuzufügen.
Diese Möglichkeiten hat er allesamt nicht genutzt. Er hat sie vor die Tür gesetzt- nicht nett. Aber so konnte er wenigstens keinen weiteren Schaden anrichten.
 
  • #83
vergleichen mit einer Frau, die nein sagt und von ihrem Freund zuhause bedrängt wird und körperlich unterlegen ist, ist unverschämt in meinen Augen.
Ok, es ist ja sein Zuhause - nicht ihres.
Und die Verhaltensbiologie zeigt doch, dass entweder der Fluchtreflex oder die Selbstverteidigung einsetzt, wenn eine Situation unangenehm wird.
Hier beschreibt das Mädel aber selbst, dass er sie vor die Türe setzen musste .........
Bezieht man das mit ein ist meine Ansicht vielleicht doch nicht mehr ganz so unverschämt.
 
  • #84
Und die Verhaltensbiologie zeigt doch, dass entweder der Fluchtreflex oder die Selbstverteidigung einsetzt, wenn eine Situation unangenehm wird.
Das Modell ist um eine dritte Variante erweitert worden: den Totstellreflex.
Fight, Flight, Freeze.
Mir ist auch nicht klar, warum sie nicht die Flucht ergriffen hat.
Aber: sie hat einen Übergriff einer ihr bis dato vertrauten Person erlebt.
Sie hat geweint. Es ist nicht bekannt, wie schnell sich das alles abgespielt hat. Es könnte also gut sein, dass sie zu Flucht oder Kampf gar nicht in der Lage war. Sie kann auch in einer Schocksituation gewesen sein, wo man alles erst hinterher realisiert.
Und es macht einen Unterschied ob man von einer Person angegriffen wird, der man bis dahin vertraut hat oder einem Unbekannten.
Hier wurde auch das Vertrauen gebrochen.
 
  • #85
Ok, es ist ja sein Zuhause - nicht ihres.
Und die Verhaltensbiologie zeigt doch, dass entweder der Fluchtreflex oder die Selbstverteidigung einsetzt, wenn eine Situation unangenehm wird.
Hier beschreibt das Mädel aber selbst, dass er sie vor die Türe setzen musste .........
Bezieht man das mit ein ist meine Ansicht vielleicht doch nicht mehr ganz so unverschämt.
Mit zuhause meine ich, dass keine anderen Leute in der Nähe sind, die helfen können, wie in einer Disco. Im übrigen stimmt deine Aussage nicht: es ist meist „freeze“, was bei Frauen geschieht - das ist ja grad das Problem. Dass viele eben nichts tun. Das ist der überlebenswichtige Instinkt in der Situation, der häufig den Frauen vorgeworfen wird: wieso hast du dich nicht gewehrt oder bist gegangen. Es ist aber sicherer fürs überleben, sich nicht zu wehren und nicht versuchen zu fliehen. Die Frauen frieren ein. Selbst erlebt. Ich sag jetzt nicht, dass das in diesem konkreten Fall so war, ich hielte jetzt hier eine Anzeige auch für überzogen. Ich möchte nur nicht, dass sexuelle Übergriffe so abgetan werden. Ich hab das selber erlebt und man fühlt sich einfach auf eine bestimmte Art bedroht, hilflos und schmutzig danach.
 
  • #86
sie hat einen Übergriff einer ihr bis dato vertrauten Person erlebt.
Sie hat geweint.
Hat sie das ja?
Sie hat geweint, als er Schluss gemacht hat. (lt. FS)
Dass sie wegen nachgesagtem "Übergriff" geweint hätte, gibt der Beitrag des FS nicht her.

Mir geht es hier sicher nicht um eine Relativierung irgendwelcher tatsächlichen Belästigungen oder gewaltsamen Übergriffe. Jedoch finde ich es auch nicht gut, wie hier versucht wird, mehr in die Situation hineinzuinterpretieren, als es der FS in seinem Beitrag schildert.
Auch da schlägt mein Gerechtigkeitssinn an. Denn hier werden übelste Vorwürfe gemacht, von sexueller Belästigung bis Vergewaltigung.

Fakt ist, das was tatsächlich war, kann hier keiner so genau beurteilen.
 
  • #87
Und die Verhaltensbiologie zeigt doch, dass entweder der Fluchtreflex oder die Selbstverteidigung einsetzt, wenn eine Situation unangenehm wird.
Ich glaube viele Männer unterschätzen das Gefühl von Wehr- und Hilflosigkeit wenn man dem Angreifer körperlich unterlegen ist. Ich weiß ich bin als Frau kleiner, leichter, schwächer und langsamer. Fliehen oder angreifen kann tödlich für mich ausgehen. Er kann mich töten wenn er will. Was tue ich? Schockstarre und hoffen, dass ich es überlebe. Es ist ja nicht so dass hier ein Mann einen gleich starkes Gegenüber angreift, dass eine reelle Chance hätte sich zu behaupten
 
L

Lionne69

Gast
  • #88
Mit zuhause meine ich, dass keine anderen Leute in der Nähe sind, die helfen können, wie in einer Disco. Im übrigen stimmt deine Aussage nicht: es ist meist „freeze“, was bei Frauen geschieht - das ist ja grad das Problem. Dass viele eben nichts tun. Das ist der überlebenswichtige Instinkt in der Situation, der häufig den Frauen vorgeworfen wird: wieso hast du dich nicht gewehrt oder bist gegangen. Es ist aber sicherer fürs überleben, sich nicht zu wehren und nicht versuchen zu fliehen. Die Frauen frieren ein. Selbst erlebt. Ich sag jetzt nicht, dass das in diesem konkreten Fall so war, ich hielte jetzt hier eine Anzeige auch für überzogen. Ich möchte nur nicht, dass sexuelle Übergriffe so abgetan werden. Ich hab das selber erlebt und man fühlt sich einfach auf eine bestimmte Art bedroht, hilflos und schmutzig danach.

Da bin ich schon aus dem Selbsterleben ganz und gar dabei.
Sowohl Freeze, zumindest verzögert, und dann das Gefühl hinterher...

Im Übrigen ging es ja bei der Frage darum, ob Frauen so ein Verhalten verzeihen können...
Das sind die Antworten von Frauen.

Und da gibt es dann Bandbreiten, manch eine findet es irgendwie verzeihbar - und für viele Frauen wäre es durch.
Angemerkt, es ist seine Darstellung, aufgrund die Beurteilung erfolgr, die Geschichte kommt hier nicht von der Frau.

W, 51
 
  • #89
Auch da schlägt mein Gerechtigkeitssinn an. Denn hier werden übelste Vorwürfe gemacht, von sexueller Belästigung bis Vergewaltigung.
Nun, ich habe den FS wiederholt in Schutz genommen vor dem Vorwurf der Vergewaltigung.
Inweit sein wiederholtes Antatschen gegen den erkennbaren Willen seiner Freundin einen straftechtlich relevanten sexuellen Übergriff darstellt, kann ich nicht beurteilen, würde ich aber auch nicht ausschließen. Und auf deine Expertise würde ich mich dabei gar nicht verlassen.
Denn deine Behauptung, dass eine Straftat grundsätzlich nur durch das Opfer zur Anzeige gebracht werden kann, ist komplett falsch, auch die Darstellung, dass es sich bei einer Straftat generell um eine Privatangelegenheit handelt.
Fakt ist, das was tatsächlich war, kann hier keiner so genau beurteilen
Genau. Deshalb würde ich auch nicht ausschließe, dass sie nach seinem Getatsche und anschliessenden Schlussmachen durch den Wind war. Ein Beziehungsgespräch sieht wohl anders aus.
 
  • #90
Zum Subthema:
Naja du kannst den Mann auch töten, wenn du wölltest.
Die Größe und das Kampfgewicht spielen da nicht zwingend eine Rolle. Ich denke aber, dass hier keiner den Anderen töten wollte.
Von daher....
Diese Schockstarre wirkt vor allem deshalb, weil Frauen die Handlung in dem Moment nicht realisieren/wahrhaben wollen.
Zudem haben sie nicht trainiert, wie sie sich verhalten sollten, in solch einer Situation.
Damit meine ich vor allem die mentale Vorbereitung auf den Fall der Fälle. So wie Verkaufspersonal trainiert wird, im Falle des Raubüberfalles dem Täter alles zu geben, was dieser Verlangt. Die "Dont be a Hero" -Regelung. Damit sind sie mental auf sowas vorbereitet und müssen sich in der Situation nicht lange fragen, was sie am besten tun. Wie dann in der betreffenden Situation tatsächlich reagiert wird, ist wieder eine andere Sache.

Ich denke, bei vorliegendem Fall die Todesgefahr zu vermuten, nur weil der Partner am T-Shirt rumfummelt, wäre doch etwas übertrieben.

Gibt genug Frauen, die dem Mann auch eine knallen würden, wenn er zu weit geht.
Ich denke, wir haben es beim FS nicht mit einem bösartigen Menschen zu tun, der keine Grenzen kennt. Vielmehr geht es um einen reflektierenden und eigentlich anständigen Menschen, dem seine Betrunkenheit peinlich ist.
Die Ex-Freundin hat ihn ja auch offenbar erfolgreich" abgewiesen" bei seinen Annäherungsversuchen.
Er ist kein Wildfremder für sie gewesen, der ihr versucht hätte in den Schritt zu langen, oder dergleichen.
 
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