• #61
@frei: Ich denke, er ist so furchtbar, besserwisch und und und. Einziges Asset: asexuell. Nichts fordernd. Oder zumindest vorspielend, es sei so,siehe Analog-Thread. Hier verklärt er dich geradezu zur Lichtgestalt.Wohl auch grad nicht das Gelbe vom Ei, was dennu? Oder?
 
  • #62
@kcLydia und @Zoe*69
Das er seiner Frau alles, also Haus, gemeinsames Auto und gemeinsam erwirtschaftet Rücklagen überlässt kommt ja noch dazu. Soll er machen wie er meint. Mit drei Kindern wird sie kaum günstiger eine Wohnung finden und das letzte was ich will ist, das es seinen Kindern nicht gut geht. Daran habe ich keinerlei Interesse! Nicht das mir das wieder als negativ ausgelegt wird weil ich es erwähne!
Aber warum konnten die zum Beispiel sich nicht mit dem Auto abwechseln? Der der die Kinder hat, hat auch das Auto. Und langsam bin ich nicht mehr bereit, das für ihn mit zu finanzieren.
Er überweist seiner Frau zwischen 1200€ und 1400€ im Monat. Plus kindergeld und ihrem Einkommen wird sie sicherlich nicht am Hungertuch nagen. Das Haus in dem seine Kinder leben wird nächstes Jahr Kreditfrei sein.
Noch mal zur Erinnerung, er kam hier an mit seinen Klamotten, seinem Kruscht und zwei Handtüchern.
Hätte ich wirklich alle relevanten Teile im eingangspost erwähnt hätte es deutlich den zugelassenen Anteil an Wörtern gesprengt. Ich dachte es ist verständlich wenn ich schreibe, gemeinsames zahlen wir zusammen, der Rest und was meine Kids angeht zahle ich. Mein Auto, ergo meine Versicherung.
Er hat hier viel Platz zur Verfügung. Musste sich keine Gedanken um Waschmaschine, Küche und Co machen.
Ich bin einen Tag zu Hause um den Haushalt zu schmeißen und einkaufen zu gehen. Er ist keine faule Haut, jedoch den Löwenanteil stemme ich.
Er möchte mir keine Last von den Schultern nehmen, eher sich an dem Leben einer WG orientieren. Also dann bitte, machen wir das so wie er will...
Ich habe hier wenige hilfreiche Tipps erhalten. Und ja da habt ihr wahrscheinlich recht, sein Verhalten vor 1 1/5 Jahren spielt da wohl doch noch mehr mit rein als ich dachte.....
Den Status, jeder hat seine Wohnung, möchte er nicht. Das hatte ich zu Anfang vorgeschlagen. Das wäre nicht so sehr sein Ding, er möchte mit UNS zusammen leben.
Tja, bevor ich mir wahrscheinlich über eine Lösung für unsere Beziehung den Kopf zerbrechen, sollte ich mir überlegen ob das so überhaupt bestand hat....
Danke, auch an die vielen sehr negativen Beiträge. Fast hätte ich an mir gezweifelt und ihm wahrscheinlich noch mehr Zucker in den Hintern geblasen!
Entschuldigt das ich nicht ausführlich genug erläutert habe wie es bei uns läuft. Und dass dadurch viele Missverständnisse aufgetreten sind.
 
  • #63
In Post Nr.17, stehen 2 Beispiele, die mir zu denken geben:

Ich hätte mich von meinem Mann scheiden lassen, wenn er so eine Einstellung und Verhalten an den Tag gelegt hätte.
Der Mann hier scheint tatsächlich lieber eine WG führen zu wollen, statt einer Partnerschaft.

Das zeigt doch, wie der Mann tickt.

Mit so jemandem könnte und wollte ich nicht mehr unter demselben Dach leben.


Stimmt, viele zusätzliche Informationen über den Ausmaß ihrer Beziehung wurden stückweise von der FS preisgegeben.

Sorry FS, kann sein das ich auch nur den Ausgangsthread gelesen habe.

Ok, hört sich nicht mehr nach den "Glückstreffer" von Mann an.

Bei so einen Verlauf der Beziehung würde ich dennoch keine Kaution oder anteilmäßige
Möbelkosten verlangen.
Einfach aus dem Grund, dass die FS ihm bei einer Trennung dann auch nichts zurückerstatten muss! Sie ist ihm dann nichts schuldig!

Wenn ihr Partner so schrecklich ist, wie hier geschildert dann soll sie über lieber über eine Trennung oder LAT Beziehung nachdenken
und keinen Gedanken daran verschwenden
wie sie Kaution und Co. eintreiben könnte!
 
  • #64
So schlecht kann es mir niemals gehen, dass ich freiwillig mit dir in einer Beziehung bleiben würde. Du änderst ständig die Fakten. Ist das in eurer Beziehung auch so. Dann würde mich interessieren. Seine Kinder waren schon vor dir da oder? Hast du das erste mal damals davon erfahren das Väter für diese unterhalt bezahlen müssen. Sorry ich kaufe dir deine Geschichte so nicht ab.
M47
 
  • #65
Hallo liebes Karolinchen,
naja es ist wirklich etwas schwer dich sofort richtig zu verstehen. Du änderst bzw fügst deinen Aussagen immer weitere Infos zu und bist ziemlich schnell ungehalten.

FS, ich denke auch, dass Du ein massives Kommunikationsproblem mit Deinem Partner hast, dem ein Lebensfrust zugrunde liegt, der sich nicht nur aus der Partnerschaft speist. Die kurzzeitige Trennung ist nur ein Teil des Übels.

Wenn Du mit ihm so argumentierst wie hier und sich die Wirklichkeit mehrfach ändert, je nach dem, was Dir grad für ein Wind entgegen weht, dann kann ich sehr gut verstehen, dass ihr auf keinen gemeinsamen Nenner kommt.

Ich habe den Eindruck, euch hält mehr die Not zusammen als Zuneigung zueinander.
 
  • #66
Liebes Karolinchen,

ich denke, dass durch seinen Auszug und die Rückkehr zu seiner Exfrau viel Vertrauen, vielleicht auch Liebe, bei dir verloren gegangen ist. Als er dann mit den Worten...er habe sich geirrt...wieder bei dir angekrochen kam, lag schon so einiges im Argen. Und ehrlich gesagt ich hätte ihn nach dieser Aktion nicht mehr "aufgenommen"!
Überdenke deine Gefühle und wie glücklich und zufrieden du tatsächlich bist. Du kommst schon ziemlich gefrustet rüber. Es spielt auch keine Rolle wie andere Paare sich finanziell arrangieren. Ist die Beziehung glücklich und stabil rechnet man nicht alles gegenseitig auf. Meine Eltern haben mir vor Jahren ihr Haus überschrieben. Mein Freund wohnt bei mir, zahlt keine Miete...beteiligt sich lediglich an den Nebenkosten! Jeder hat sein eigenes Konto und zahlt seine Rechnungen ect. Lediglich für Lebensmittel/ Waschmittel ect legen wir zusammen 50:50. Wir haben aber beide gut bezahlte Jobs, arbeiten gleich viel, keine Kinder.
Vielleicht nimmt dein Partner einiges zu sehr als selbstverständlich hin. Dann rede nochmal in aller Ruhe mit ihm. Bringt es nichts wirst du wohl für dich Konsequenzen ziehen müssen.

Viel Glück
 
  • #67
Hallo Karolinchen,
Ich möchte mich ganz kurz zu deinem Thema äußern. Wenn dir genügend/ausreichend/im Überfluss Geld zur Verfügung stehen würde, hättest du sicherlich diese Frage nicht gestellt. Schade, dass du kaum konkrete Vorschläge erhalten hast, was die Höhe der Miete angeht.
Ich würde deinem Freund etwas weniger berechnen als er für eine Singlewohnung zahlen müsste. Sicherlich weiß er, dass es günstiger ist, bei dir zu wohnen. Du trägst die Verantwortung.
Ich würde ihn nicht weiter finanzieren.
 
  • #68
@frei: Ich denke, er ist so furchtbar, besserwisch und und und. Einziges Asset: asexuell. Nichts fordernd. Oder zumindest vorspielend, es sei so,siehe Analog-Thread. Hier verklärt er dich geradezu zur Lichtgestalt.Wohl auch grad nicht das Gelbe vom Ei, was dennu? Oder?
Beides.
Beides ist richtig und beides nicht ganz so wie du es formulierst.
Ja, er findet das meiste, was ich mache gut bis toll. Er ist stolz auf mich und zeigt das oft und auch vor anderen.
Und ja, er nervt mit seiner Besserwisserei und zwar zunehmend.
Ja, er fordert nichts und gibt ganz viel.
Er ist nicht asexuell, sondern ich sage das von mir und dazu, dass er keinen Sex von mir fordert und mir nicht mal ein schlechtes Gewissen macht.
Ja, er hat einen furchtbaren Humor, oder sagen wir, sein Humor trifft nicht meinen Geschmack.

Also ja, beides ist richtig, wenn ich es auch nicht so stark formulieren würde wie du.

Und ja, er ist inzwischen nicht mehr mein absoluter Traumtyp, ich bin in der Realität angekommen, aber ich weiß, was ich an ihm habe. Er ist trotz der Besserwisserei ( das ist mein Hauptproblem mit ihm ) der beste Mann, die ich je hatte und zur Zeit bin ich wieder vom deutlichen Wunsch, mich zu trennen, weggekommen.
Ich versuche, mit seinen in meinen Augen mali zurechtzukommen, denn die sind gering und einen besseren finde ich nicht.
Die Alternative zu ihm ist, allein zu bleiben, wovor ich mich nicht scheuen würde, wenn sich die Gewichte weiter verschieben.

Er weiß von diesen Gedanken übrigens nichts, denn wenn ich es ihm sagen würde, wäre das der Anfang vom Ende und das riskiere ich nur, wenn ich mich gegen ihn entschieden habe.

w 50

Übrigens: in der Waagschale zu seinen Gunsten liegt noch mehr, wovon ich mangels Kontext nicht so oft erzähle. So finde ich ihn z.B. wunderschön, er ist genau mein Fall, ein Mann, für den ich mir auf der Straße den Hals verrenken würde. Und er ist unglaublich gebildet. Das schärft mich ganz erheblich.
Allerdings waren fast alle meine Freunde richtig attraktiv, ich konnte nie verstehen, wie ich solche Typen abkriegen konnte. Und mein Kindsvater war auch ganz unglaublich intelligent und gebildet.
Beides hat mich aber nie abgehalten, mich zu trennen, wenn die Bilanz mies war und das halte ich immer noch so.
 
  • #69
Liebes Karolinchen,

Weihnachten naht, die meisten haben um diese Zeit ein paar Tage frei und wollen diese genießen, am liebsten mit ihren liebsten (also unabhängig, ob es eine kirchliche Tradition gibt oder nicht).
Magst du nicht mal überlegen, ob dein Freund und du Weihnachten und Silvester getrennt verbringen wollt? Ich halte eigentlich nichts von einer Beziehungspause, aber bei euch könnte es Sinn machen. Er soll ausziehen, vermutlich wird es ihm zu seiner Mutter ziehen oder zu einem Freund oder sonstigen Verwandten.
Dann ist der Druck von dir weg und du hast überhaupt keinen Bedarf ihn zurücknehmen zu müssen.
Falls er nicht will, magst du nicht mal überlegen, ob du dieses Jahr Weihnachten und Silvester sofern du frei hast, bei deiner Mutter unterkommen könntest und ihn bitten die Zeit zu nutzen, sich was eigenes zu suchen?
Ich denke diese Art von Krücke könnte dir behilflich sein.

Falls dein Magen, also dein Bauchgefühl sich damit nicht anfreunden können, bist du entweder noch nicht bereit für eine Trennung mit der Krückenhilfe Beziehungspause oder du fühlst dich doch ganz wohl mit ihm.
Ich wiederhole mich aber gerne, bedenke sein Verhalten bzgl. Geld bei eurer ersten Trennung und sein jetziges Geldverhalten und die Einstellung zu dir.

Dass nicht alles in den Eingangspost gepasst hat, ist verständlich und man bemüht sich ja meistens um das wichtigste mitzuteilen aus Angst dass das als wichtig gemeinte, untergeht. Aber wenn es so ist, ist es immer gut, wenn die FS Beiträge nachreicht. Ich sehe kein Problem. Natürlich geben sich die Schreiber (ich auch) Mühe, aber manchmal muss man halt die neuen Infos anpassen bzw. einfließen lassen, wobei ich bei dir da nicht so den Unterschied in der Richtung sehe.
 
  • #70
Das er seiner Frau alles, also Haus, gemeinsames Auto und gemeinsam erwirtschaftet Rücklagen überlässt kommt ja noch dazu.
Er überweist seiner Frau zwischen 1200€ und 1400€ im Monat. Plus kindergeld und ihrem Einkommen wird sie sicherlich nicht am Hungertuch nagen. Das Haus in dem seine Kinder leben wird nächstes Jahr Kreditfrei sein.

Wer auf den Mindestbehalt runtergerechnet wird, macht das sicher nicht aus purem Vergnügen. Letztlich Ressourcenkämpfe unter Frauen. Jede beschwert sich, dass die andere zu viele Ressourcen beansprucht. Solange sie nicht selbst betroffen sind, raten dann doch eine Reihe Frauen dazu, Ansprüche durchzusetzen, so weit es geht. Gibt es hier irgendeinen Mann, der freiwillig selbst 1100 Euro behält, 1200 - 1400 Euro bezahlt und dazu noch den Kredit abträgt? Erwarten nicht auch eine Reihe Frauen hier selbstverständlich, dass sie und die Kinder (die dann als Begründung herhalten müssen) im Haus wohnen bleiben, wenn die Ehe scheitert?
 
  • #71
Ich weiß nicht, irgendwie vermisse ich bei Euch das Gefühl der Gemeinsamkeit, Zuneigung,Liebe , zumindest liest es sich in deinen Postings nicht so, liebe FS.
Wenn mein jetziger Mann bei meinem Einzug ins Haus gesagt hätte (damals waren wir noch nicht verheiratet), ich habe für das Mobiliar einen Anteil zu zahlen wäre mir wohl die Kinnlade heruntergefallen.Bei uns sind auch die Einkommen unterschiedlich , er verdient sehr gut ,muß aber für die KInder aus erster Ehe entsprechend Unterhalt zahlen. Ich arbeite nur stundenweise im Homeoffice , bringe demzufolge weniger Geld ein , kümmere mich aber als "Ausgleich" um Haus , Hof und Kinder. Keiner fühlt sich benachteiligt oder über den Tisch gezogen.
Eure Rechnung , z.B. das Waschmittel anteilig anzurechnen, erscheint mir kleinlich und irgendwie abwegig.
Dein Mann arbeitet viel und da fällt Wäsche an , aber ihm das praktisch in Rechnung zu stellen?
Das größere Problem sehe ich beim Umgang mit den Kindern deines Mannes. Sie gehören zu ihm ,auch wenn pubertierende Kids ein echter Graus sind. Aber ihnen den Zugang zu verweigern finde ich schon sehr hart und eigentlich auch nicht fair, schließlich ist es auch seine Wohnung. Stell dir vor ,er könnte auch sagen , daß die Kinder am WE zu ihm kommen und wenn du sie nicht sehen magst kannst du ja verreisen. Was würdest du dann sagen?
Die großen Tochter meines Mannes mag mich auch nicht besonders , aber wenn sie da ist (selten genug) ist sie eben da , auch wenn die Atmosphäre dann leicht frostig ist.
Da du komplett frustriert wirkst wäre es fast besser ,ihr würdet euch trennen.

w,53
 
  • #72
Das Haus wird ihm sicherlich zu 50%, wenn nicht sogar auf dem Papier zu 100% gehören. Ist doch eine gute Altersabsicherung, besser bei Versteigerung mit Kreditbelastung/Hypothek, also finanziell nimmt er schon das beste mit.
Dass Kinder nicht von Luft und Liebe wachsen, sondern Geld brauchen für Essen, Kleidung usw. dürfte sich auch mal langsam rumsprechen...

Einen Frauenkampf sehe ich hier auch nicht. Die FS hat die Randdaten zur Ex und seinen Kindern doch erwähnt, um uns (eigentlich sich selbst) sein Geldverhalten zu veranschaulichen.
Seine vermeintliche Großzügigkeit ggü der Ex ist meiner Meinung nach vermeintlich, er wird schon auch an sich selbst dabei gedacht haben.

Dass er das kann, zeigt sich in seinem Verhalten bei der Trennung zur FS, er wollte die Hälfte des Geldes der gemeinsamen Möbel, anstatt die FS selber auszuzahlen und mit den Möbeln abzuziehen, vielleicht hat die FS sogar in der Trennungszeit gelitten und ihr wäre es besser gegangen nicht mit den von ihm zusammengekauften Möbeln leben zu müssen, sondern gleich neue mit Geld, dass er ihr hätte geben können anstatt sie ihm.

Generell denke ich auch nicht, dass es Frauen Spaß macht, nach einer Trennung weiter dort mit den Kindern leben zu MÜSSEN, da bei Verkauf des Hauses unter Hypothekenbelastung meist ein sattes minus rauskommt. Sie haben aber den Zwang dort wohnen zu bleiben, weil der Mann alleine dort nicht wohnen wollen würde denke ich mal, Mietwohnung für Frau+(Klein)kinder schlägt mehr ins Geld.
 
  • #73
Liebe Fs,
mich hat Deine Frage an ein eigenes Erlebnis erinnert.

Als Studentin habe ich in einer Beziehung mit einem Mann zusammen gewohnt. Es kriselte bei uns immer wieder schwer. Mich belastete, dass er mit seiner Ex nicht abgeschlossen hatte. Manche seiner Verhaltensweisen trieben mich zur Weissglut, - war ihm aber egal. Ich hatte den Eindruck, dass ich an der Beziehung arbeite und als Paar leben will, er aber einfach weiter sein Ding ohne Rücksicht auf mich durchzog.

Im nachhinein ist mir ganz klar, dass wir überhaupt nicht zusammenpassten, weil wir komplett unterschiedliche Vorstellungen vom Leben und Wertigkeiten im Leben hatten.

Damals merkte ich, dass er mich belastete wie ein schwerer Klotz am Bein, ich wollte einerseits die Trennung, aber war auch froh, dass er da war und ich nicht alleine war und gute Seiten hatte er schließlich auch usw. Es war für mich eine schwierige Zeit aus verschiedenen Gründen außerhalb der Beziehung. Mit ihm fühlte ich mich ein Stück sicherer in einer unsicheren Welt. Zwar war er der unzuverlässigste Menschen und ich konnte nie sicher sein, trotzdem habe ich ihn in meinem damaligen Hirn und Herzen mit "Sicherheit" verbunden. Ich dachte mir auch lange "das wird schon noch" (besser/schöner/harmonischer).

Schließlich benahm er sich in verschiedenen Dingen unmöglich. Ich forderte ihn auf, aus meiner Wohnung auszuziehen.
Mein Ex schlug genau wie Dein Mann ein weiteres Zusammenleben als Wohngemeinschaft vor.

Für mich war sein Vorschlag ein Schlag in mein Gesicht.

Ich wollte keine Wohngemeinschaft. ICH wollte eine Beziehung, eine Partnerschaft und zwar eine harmonische, liebevoll. Das hatte ich 1.000 Mal mit ihm besprochen gehabt. Und anstatt dass er nun auch langsam unsere Beziehungsprobleme angeht, schlug er ein unverbindliches nebeneinander her Leben vor.
Mein Ex hat mit seinem Vorschlag offenbart, was er tatsächlich wollte. Ein unverbindliches, kostengünstiges Zusammenleben. Das was mich vorher schon gestört hatte, was ich genau nicht wollte.

Überlege Dir, ob Du tatsächlich eine WG willst. Du wohnst mit Deinen Kindern in einer Familienwohnung, nicht in einer Studentenwg. Wenn Du keine WG willst, dann ist das so.
Er kann ja mit einem seiner Kumpeln eine WG eröffnen, wenn er auf WG steht.

Möglicherweise geht es auch ums Geld, aber garnicht in erster Linie.
 
  • #74
Die Frage, wie andere das mit den Finanzen in einer Beziehung regeln, will ich auch gerne noch beantworten.
Ich habe 4 Mal mit einem Partner zusammen gewohnt. Mit den anderen Männern hatte ich getrennte Wohnungen, zwei Mal davon in einem Mietshaus bzw. auf einer Straße (was für mich der Idealzustand ist).
Das erste Mal wohnte ich mit meinem Freund 3 Jahre zusammen. Wir waren auch Kommilitonen. Es war seine Mietswohnung und ich war froh damals in Düsseldorf eine preiswerte Bleibe gefunden zu haben. Miete und andere Kosten teilten wir uns. Allerdings hatte er einen Hang zu luxuriösem Essen obwohl wir wenig Geld hatten. Das trug ich dann mit.

Danach wohnte ich 1,5 Jahre mit einem Mann zusammen (6 Jahre waren wir ein Paar). Er verdiente sehr gut, war Prof, ich war Studentin und es war auf sein Betreiben eine teure Wohnung. Er bestand auf ein Drittel Mietanteil. Dafür hatte ich ein Zimmer. Die restl 3 Zimmer der Wohnung wollte er nach seinem Gemack einrichten. Gemeinsames Essen bezahlte überwiegend ich. Ich empfand ihn als geizig, weil er so viel mehr Geld als ich verdiente. Ich hatte ein eigenes Auto. Zum Reisen oder Ausgehen war er zu geizig, so dass auch Einladungen wegfielen.

Dann lebte ich 9 Jahre mit meinem damaligen Ehemann zusammen. Er studierte, ich arbeitete. 5 Jahre finanzierte ich ihn komplett. Essen, Auto, Wohnung, Hunde. Es gab schon mal Streit, weil er in dieser Zeit auf Markenklamotten nicht verzichten wollte. Als er einen Job hatte, nahm ich ein Sabbatjahr. Miete bezahlte er (bescheidene Wohnung), Auto und das meiste Essen finanzierte ich von meinem Ersparten.

Beim vierten und letzten Mal wohnte ich 1,5 Jahre mit einem Mann zusammen. Wir verdienten gleich viel. Er kündigte seine Wohnung und zog bei mir ein, musste aber keine Miete und Strom bei mir bezahlen. Fand ich ok, da es fast alles meine Möbel waren. Wozu soll man Miete zahlen, wenn man nicht das Gefühl hat, dass es "das eigene Zuhause" ist. Essen teilten wir uns, wobei er mehr gegessen hat.

Fazit: die Männer, mit denen ich zusammen war, waren recht sparsam. Egal ob reich oder arm. Meistens hab ich bezahlt, aber so lange ich es finanziell kann, ist es ok. Die Männer selbst haben sich übrigens selbst nicht als sparsam eingeschätzt.
Für Geschenke habe ich auch viel mehr ausgegeben. Aber das soll man nicht aufrechnen. Vielen Männern ist es auch unangenehm teurere Geschenke zu erhalten, weil sie sich dann verpflichtet fühlen. Deshalb schenke ich mittlerweile nur noch Kleinigkeiten.
Zusammenziehen kommt für mich nicht mehr in Frage, auch, weil ich dann immer finanziell schlechter abschneide. Ich bin ein sehr großzügiger Mensch und diese Aufrechnerei kommt für mich nicht in Frage. Entweder kommt Großzügigkeit freiwillig und vom Herzen oder eben nicht.
Das waren alles sehr liebenswerte, hilfsbereite Männer. Solange ich alleine wohne, kann ich gut damit leben. Ich verwöhne und beschenke mich eben selbst und habe in dieser Hinsicht keine Erwartungshaltung an Männer.
 
  • #75
Liebe FS, Du grummelst herum wegen Geld, weil Du Dich tief im Bauchgefühl nicht angekommen fühlst. Es geht nicht um Deine einzelnen Kritikpunkte, sondern um das Große und Ganze.

Ich würde DEFINITIV nicht bei einem Mann bleiben, bei dem ich fürchten müsste, dass er jederzeit wieder weg sein könnte. Never ever. Aber Du musst selbst wissen, ob Deine Selbstachtung das zulässt - es geht Dir nicht gut damit.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #76
Wovon soll der arme Mann denn der FS noch die ganzen teuren Möbel ausbezahlen liebe @kcLydia? Von den 200€ die ihm vielleicht noch zum Leben bleiben?
Manche Vorschläge sind echt witzig.

Ich rate dir wirklich zur Trennung liebe FS. Ziehe mit deinen Kindern in eine kleinere günstige Wohnung und gut ist.
Kein Ärger mehr mit Männern, kein Ärger mehr um Geld. Jeder zahlt seins, und man trifft sich nur noch für schöne Stunden.
 
  • #77
Liebe FS,

ich denke ihr habt eine Menge Probleme und das Finanzielle ist nur die Stelle, an der es sich entlädt.

Arbeitet er Gleitzeit? Dann kann ich es nicht nachvollziehen, warum es nicht möglich ist, eine Stunde früher auf Arbeit zu erscheinen und wieder zu gehen. Allerdings würde ich an seiner Stelle ebenfalls ablehnen statt 40 nur noch 35 Stunden zu arbeiten. Rechnet sich häufig nicht, da man trotzdem 40 Stunden (oder mehr) arbeitet und der Arbeitgeber sieht es villeicht auch nicht gerne.
Dass er deine Kinder nicht zu Bett bringt, verstehe ich ebenfalls nicht, wenn er doch im Übrigen ein guter Ersatzpapa für deine Kleinen ist.
Redet darüber, wo das Problem ist. Will er wirklich nur nicht den Hausmann spielen? Mit so einer Einstellung wäre er für mich der falsche Partner. Vielleicht hat das aber auch was damit zu tun, dass du SEINE Kinder ablehnst und dich nicht um sie kümmerst. Frag ihn.

Beim Auto finde ich schon, dass er es mal betanken könnte. So kenne ich es eigentlich.
Mit den Möbeln widerrum: zahlt er dir nichts dazu, sind es eben deine. Zieht er aus, kann er nichts davon mitnehmen.
Ihm zusätzlich zur Miete anteilig eine Miete für die Möbel abzuziehen, sowas kenne ich nicht. Ziehen zwei Menschen zusammen, gehört das was schon da war entweder von nun an beiden oder man schafft sich gemeinsam neue Möbel an. Wenn überhaupt, dann würde ich die 200 Euro nur als Ratenzahlung verlangen, bis er seinen Anteil an den Möbeln abgezahlt hat.
Mein Freund und ich haben jeder getrennte Wohnungen. Am Wochenende haben wir für seine Wohnung eine neue Couch gekauft. Ich werde diese Couch mitnutzen und hatte ein Mitspracherecht bei der Auswahl, auch wenn es letzen Endes seine Wahl war (wir haben glücklicherweise den gleichen Geschmack). Bezahlt hat er, da es SEINE Couch ist. Wenn wir irgendwann zusammenziehen, werden wir uns entscheiden, ob wir seine oder die Couch in meiner Wohnung behalten werden oder eine neue Couch kaufen.

Einkaufen oder andere Ausgaben: Mal bezahle ich, mal er. Die größeren Summen übernimmt häufig er, da er mehr verdient. Wer genau welchen Anteil an den Ausgaben nun insgesamt bezahlt hat, rechnen wir nicht aus. Wir verdienen aber auch beide ganz gut und wenn ich mehr vedienen würde als er, hätte ich auch kein Problem damit, den größeren Anteil zu übernehmen.

Als Paar sollte man nicht mehr alles gegeneinander aufrechnen. Vielleicht ist genau das euer Problem. Du bezeichnest euch als WG, statt euch als Paar zu sehen. Ihm geht es offenbar genauso. Ihr solltet lernen zusammenzuwachsen und euch als (Patchwork-)familie zu sehen. Bisher sehe ich das bei euch nicht, sondern jeder lebt für sich einzeln, bis auf das ihr gezwungenermaßen eine Zweck-WG bildet.
 
  • #78
Ich staune, dass du mit 50% Miete, NK und Haushaltsgeld noch immer nicht zufrieden bist. Hat er wenigstens ein eigenes Zimmer?

In einer guten Partnerschaft geht jeder dem anderen entgegen. Da wird gerecht geteilt und wer mehr hat, teilt sogar großzügig. Bei euch finde ich das nicht gerecht. Rein rechnerisch müsste er bei vier Personen im Haushalt nur ein Viertel zahlen. Wenn man die Kinder als "halbe Personen" ansetzt, wäre es ein Drittel. Das macht bei einer Warmmiete inklusive Strom von ca. 1200 Euro monatlich immerhin 200 bis 300 Euro aus, die er monatlich bei dir zuviel zahlt. Dafür kann man ganz schön oft tanken fahren und in fünf Jahren eine ganze Menge Haushaltsgegenstände und Mobiliar anschaffen. Eine moderne, kleine Waschmaschine oder ein passables (Schlaf)sofa gibt es schon ab 300 Euro. Wenn er sich eine kleine Wohnung in der Nähe seiner Arbeit bzw. seiner Kinder sucht, kommt er sicher nicht schlechter weg.

Viel Schlimmer finde ich das Missverhältnis beim Umgang mit den Kindern. Während er aufmerksam und höflich mit deinen Kindern umgeht, grenzt du seine Kinder aus. Hast du mal überlegt, warum seine Kinder nicht zu dir wollen? Warum sie dich nicht mögen und angeblich sogar hassen? Du schilderst sie als boshaft und Schwächere mobbend, dabei ist das sehr wahrscheinlich nur das Echo aus dem Wald.
 
  • #79
Liebes Karolinchen. Ich schlage vor, Du meldest Dich mal in einer Singlebörse an und testest, wie hoch Dein Marktwert in der beschriebenen Konstellation ist. Schau doch mal, wieviele Männer bereit wären, sich derart bei Dir in Deinem Haushalt unter den gegebenen Bedingungen einzubringen, wie es Dein jetziger Partner tut.

Eine andere Möglichkeit wäre auch, mal dankbar für einen solchen Partner zu sein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er auch woanders gut unterkommen könnte.
 
  • #80
Du möchtest es ihm heimzahlen, das ist es, was ich denke. Du hast ihm nicht verziehen, dass er damals zu seiner Frau zurück gegangen ist und du hast es ihm auch nicht verziehen, dass seine Kinder deine Kinder angegriffen haben, und er quasi tatenlos zusah und du mit dem Problem allein warst. Du schriebst ja selbst, dass er das Gespräch darüber mit seinen Kindern nicht führen wollte.

Ich finde ehrlich gesagt dass dein Wunsch nach Sühne vielleicht irgendwo verständlich ist. Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist dass eine erwachsene Frau so destruktiv argumentiert und nicht in der Lage ist, mal inne zu halten und zum Kern des Problems vor zu dringen. Wenn du das Übel nicht an der Wurzel packst, wirst du jede Beziehung vor die Wand fahren.

w(30)
 
  • #81
Also ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist wegen der Sache vor anderthalb Jahren mit dem Aus- und wieder Einziehen. Aber sowas passiert nunmal und ist nun ja auch schon einige Zeit her. Habt ihr darüber ´mal geredet? Also hast du ihm gesagt, dass du dich dadurch verletzt fühltest? Oder hat er dich um Entschuldigung gebeten?
Habt ihr bei all den Kindern und der Bewältigung des Alltags mit den finanziellen Sorgen überhaupt genug Zeit für Euch beide? Vielleicht mal ein Wochenende nur für euch alleine ohne Kinder wo ihr darüber reden könnt, was euch auf dem Herzen liegt? Seid ihr schonmal zusammen im Urlaub gewesen?

Ich finde man kann aus deiner Schilderung der Situation nicht lesen, dass er dich ausnutzt. So wie du ihn beschreibst ist er ganz schön fleißig, verantwortungsbewusst und kümmert sich um alle 5 Kinder, auch wenn er deine beiden nicht ins Bett bringt. Ich finde das "Kind ins Bett bringen" eine sehr intime Angelegenheit und kann verstehen, dass er das lieber dir bzw. deiner Mutter überlässt; übrigens nebenbei bemerkt: weil es einen auch an das frühere Familienleben erinnert, das es nun nicht mehr gibt.

Zu deinem Thema mit der einen Stunde wg. der Arbeitszeit: Soll das so eine Art Liebesbeweis sein? Scheint so, wie du mit dem Thema umgehst. Grundsätzlich ist es so, dass Leute, die teilzeit arbeiten flexibler sind als Leute die vollzeit arbeiten. Kannst du nicht bei deiner Arbeit durchsetzen, dass das mit der einen Stunde in deinem Sinne geregelt wird. Wenn er - wie du schreibst - eh schon Überstunden macht, von denen er persönlich, finanziell nichts hat, weil ihm nur der Selbstbehalt bleibt, dann wird er auf der Arbeit wahrscheinlich auch etwas unter Druck stehen.

Dass er gesagt hat, dann wärd ihr halt nur WG ist natürlich auch verletzend. Aber du scheinst daran auch deinen Anteil zu haben. Könntest du ihm vielleicht etwas mehr Vertrauen gegenüber bringen? Sowas wie "er nutzt bei mir alle Elektronikgeräte und soll dafür bezahlen" ist etwas komisch. Eine Frau erzählte mir ´mal, sie habe ihrem Freund 50 Cent pro Duschen abgenommen, weil er immer bei ihr war und sie es nicht einsehe, dass sie die ganzen Wasserkosten bezahle.
 
  • #82
Da ich fast zu 70-80% einkaufen gehen, an meinem freien Tag oder nach der Arbeit wenn meine Mutter die Kinder hat, wäre das ein ganz schönes Missverhältnis auf Dauer, wenn halt der zahlt der eben mal einkaufen geht. Die Wochenenden möchte ich frei haben und nicht noch mit stundenlangem einkaufen vergeuden. Ich lass oft die kleinen Rechnungen vom Müller und Co unter den Tisch fallen, er nimmt sogar die Rechnung vom Bäcker mit.
Seine große hat mich als „f... Sch.....“ bezeichnet als mein Freund und ich gemeinsam nachts um halb drei den Router abgeschaltet haben. Da hängen dann nämlich alle drei nur noch vor dem Handy, und ich finde es unverantwortlich einer damals noch 14 jährigen, einer 11 jährigen und einem 9 jährigen unbegrenzten Zugriff auf's Internet zu erlauben. Er war der selben Meinung. Zu Hause dürfen sie das wohl... Ergo die große hat beschlossen hier nie wieder her zu kommen. Das die zwei älteren vorher meine zwei schon gemobbt haben, hatte ich bereits erwähnt. Die hatten hier ein eigenes Zimmer für das ICH Möbel bestellt hatte. Da er ja kurz darauf gegangen ist, habe ich die Bestellung zum Glück stornieren können. Das muss wirklich ER ins Rollen bringen!
Er hat hier eine echt gut ausgestattete Werkstatt! Das meiste von mir! Und glaubt ihr etwa solche Maschinen ersetzen sich von selbst sollte eine kaputt gehen? Er geht dort auch seinem Hobby nach und repariert und baut für seine Kumpels.
Ja wir müssen definitiv reden und einiges klären.
Und ja er könnte die eine Stunde an einem anderen Tag problemlos dran hängen. Ich möchte definitiv nicht das er seine Arbeitszeit verkürzt.
Ich sehe das so, wenn ich die Woche fünf h mehr arbeiten kann, dann kann ich Rücklagen für kommende höhere Ausgaben bilden, die nunmal irgendwann kommen werden und dass weiß hier jeder.
Und nochmals, ich weiß ja wirklich nicht ob er bleibt. Er hat es mir zwar versprochen, versichert und was weiß ich nicht noch alles....
Aber der Gedanke Sitz wohl doch noch ganz schön im Nacken....
Vielleicht wäre es sinnvoll gemeinsam was auf die Seite zu packen.
Und aus dem Mietvertrag kommen wir nicht raus. Der ist auf eine bestimmte Zeit festgesetzt. Andere im Haus haben es versucht und sind vor Gericht gelandet, dann kann ich die Kohle gleich aus dem Fenster schmeißen....
 
  • #83
Mir erscheint die Situation nach Deinen ganzen Posts ziemlich verfahren. Und für mich klingt es nicht so, als seiest Du wirklich diskussions- oder gar kompromissbereit, sondern wärest ziemlich verletzt, weswegen auch immer (die Trennung? Finanzen? Mangelnde Unterstützung? Die Situation seiner Exfrau?), und fühltest Dich ziemlich benachteiligt. Ob berechtigt oder nicht, teilweise oder ganz, ist von außen schwer zu beurteilen, konstruktiv klingt für mich aber wenig. Wenn Du ihm das, was Du hier so äußerst, auch direkt vorwirfst, dann kann die Konsequenz fast nur die Trennung sein.

Wenn Du Dich so ausgenutzt fühlst, warum trennst Du Dich dann nicht konsequenterweise? Was ist es, das Dich davon abhält? Du bist ja nicht darauf angewiesen, ihn durchzufüttern, so wie Du es darstellst. Suchst Du hier eine Bestätigung für Deine Sichtweise? Du merkst ja selbst, dass nicht alles für alle nachvollziehbar ist. 1100 Euro sind auch nicht viel, um 50% der Kosten zu tragen, die eine 4-köpfige Familie verursacht. Mir erscheint das alles etwas seltsam.
 
  • #84
Und aus dem Mietvertrag kommen wir nicht raus. Der ist auf eine bestimmte Zeit festgesetzt.
Klar kann man da raus, wenn man will und ohne zu klagen.
Mann besorgt sich 3 mögliche Nachmieter und stellt diese dem Vermieter vor. Wenn er sich weigert diese als neue Mieter zu nehmen, holst du dir die Erlaubnis von ihm, die Wohnung für die verbleibende Zeit unterzuvermieten. Wenn er die Erlaubnis unberechtigt (ohne Grund) verweigert, darfst du erst dann außerordentlich, unter Einhaltung der gesetzlichen Frist kündigen…
Jedenfalls habe ich das so gehört.
 
  • #85
Seine große hat mich als „f... Sch.....“ bezeichnet als mein Freund und ich gemeinsam nachts um halb drei den Router abgeschaltet haben. Da hängen dann nämlich alle drei nur noch vor dem Handy, und ich finde es unverantwortlich einer damals noch 14 jährigen, einer 11 jährigen und einem 9 jährigen unbegrenzten Zugriff auf's Internet zu erlauben.

O.k., ich habe verstanden, dass du Südeuropäerin mit gewissem Temperament bist. Was ich nicht verstehe: Wo ist das Problem bei dem Teenager-Verhalten? Meine Teenager-Tochter finde ich auch anstrengend.
Kannst du da nicht irgendwie drüber stehen? Deine "kleinen Mäuse" werden später auch so. Deine Eltern fanden dich in der Pubertät vielleicht auch nicht so toll. So ist das nunmal.
 
  • #86
Klar kann man da raus, wenn man will und ohne zu klagen.
Mann besorgt sich 3 mögliche Nachmieter und stellt diese dem Vermieter vor. Wenn er sich weigert diese als neue Mieter zu nehmen, holst du dir die Erlaubnis von ihm, die Wohnung für die verbleibende Zeit unterzuvermieten. Wenn er die Erlaubnis unberechtigt (ohne Grund) verweigert, darfst du erst dann außerordentlich, unter Einhaltung der gesetzlichen Frist kündigen…
Jedenfalls habe ich das so gehört.
Hörensagen.

Leider eine hartnäckige Mär.
Bei einem zeitlich festgelegten Mietvertrag vorzeitig heraus zu kommen,
Ist ganz, ganz schwierig und nur unter ganz besonderen Umständen. Da reicht nicht mal ein Jobwechsel.

Diese Regel mit den 3 Nachmietern hält sich hartnäckig, es muss sich darauf aber kein Vermieter einlassen.

Deswegen, generell, nur unbefristete Verträge, die sind normal kündbar.

Da hat die FS recht.
 
F

Frau29

Gast
  • #87
Ich habe den Eindruck alle unsere Argument, dass er eigentlich ziemlich viel bezahlt, und eher du die bist die hier profitiert, vollkommen an dir vorübergegangen sind.

Überlege doch einmal wie es nun tatsächlich wäre, wenn er gehen würde und ein anderer fremder Mitbewohner in die WG einziehen würde.

Er würde NUR seine Lebensmittel bezahlen, eine Umlage wie dies im Moment der Fall ist, gäbe es nicht mehr.
Er würde Miete für sein Zimmer bezahlen, aber garantiert nicht für die Zimmer DEINER Kinder.
Er würde Heizung/Strom/Wasser für EINE Person bezahlen.
Er würde ganz sicher nicht eine Stunde früher mit der Arbeit aufhören um dann nicht etwa Freizeit zu haben, sondern um noch einige Stunden auf DEINE Kinder aufzupassen, ohne Entlohnung.
Er würde seine Freunde/Kinder mitbringen und du könntest es ihm NICHT verbieten.

Vielleicht redet dein Freund auch deshalb von WG, weil die Erwartungen, welche du hast für eine WG vollkommen unangemessen sind!
 
  • #88
Liebes @Karolinchen, wieviele Euros bleiben denn deinem Freund nach Abzug aller Kosten bei dir von seinem Selbstbehalt von 1.100€ übrig? Für seinen persönlichen Bedarf wie Hobby oder Frisör oder Kneipe?
Weißt du das überhaupt?

Wenn nicht dann frag ihn doch. Vielleicht ist es so lächerlich wenig, dass er einfach nicht mehr zahlen kann.

Bitte frag ihn mal und teile es uns mit. Dann sehen wir ob er zu geizig ist mal tanken zu gehen oder es nach all den vielen Ausgaben für zwei! Familien einfach NICHT KANN.
 
  • #89
Seine große hat mich als „f... Sch.....“ bezeichnet als mein Freund und ich gemeinsam nachts um halb drei den Router abgeschaltet haben. Da hängen dann nämlich alle drei nur noch vor dem Handy, und ich finde es unverantwortlich einer damals noch 14 jährigen, einer 11 jährigen und einem 9 jährigen unbegrenzten Zugriff auf's Internet zu erlauben. Er war der selben Meinung.
Nun ja hätte ich meinem Sohn damals das Kabel seiner Zockerkonsole einfach herausgezogen, ohne mit ihm meine Bedenken erst mal auf einfacher Weise mitzuteilen, wäre er auch ziemlich genervt gewesen von mir.
Ja wir müssen definitiv reden und einiges klären.
Verzeih wenn ich das so schreibe. Aber deine ganze Art und Weise wie du die Situation beschreibst, jegliche Fehler von dir weist und deine ganzen Ausführungen über "deinen" Besitz, lassen mich echt frieren. Seine Kinder mobben, er ist geizig und nimmt gar keine
Rücksicht auf dich u.s.w.. Wenn du so leidest und dich so sehr ungerecht behandelt fühlst, warum trennst du dich nicht von solchen Monstern (Ironie)?
Du zerfließt hier in Selbstmitleid und tauchst in eine Opferrolle ein ohne in nur einem Wort dich selbst einmal zu betrachten.
Und nochmals, ich weiß ja wirklich nicht ob er bleibt.
Das ist doch der Kern der Sache! Du will einfach nicht gutes Geld, schlechtem hinterher werfen.
Ihr habt NULL Beziehung zueinander. Die Kinder sind verfeindet "weil" IHR es nicht auf die Reihe bekommt mit ihnen Gemeinsam an eine Gemeinschaft zu arbeiten. Da ist die böse Ex die ja alles steuert, der dumme Mann der sich gegen die Ex nicht durchsetzt und dann noch das viele Geld was du "freiwillig" bereit warst auszugeben. Wer hat dich denn gezwungen? Anstatt ständig als nörgelnde Partnerin durch die Welt zu laufen, solltest du mal besser darüber nachdenken, ob du nicht mit deinen Mäusen besser alleine bleibst, anstatt dich mit solchen Unmenschen abzugeben.
Danke, auch an die vielen sehr negativen Beiträge. Fast hätte ich an mir gezweifelt und ihm wahrscheinlich noch mehr Zucker in den Hintern geblasen!
Du stehst wirklich über allem? Dein unangebrachter Sarkasmus, sowie die klingende Arroganz, dass er eigentlich nicht den Dreck unter deinen Nägeln Wert ist.
Jetzt komm mal wieder runter und setz dich mit ihm hin und "erkläre" ihm wie du das siehst. Der Ton macht "immer"die Musik.
m47
 
  • #90
Ich finde, wir drehen uns im Kreis.
Ohne noch mal auf die Details einzugehen, steht wohl außer Frage, dass du nicht mehr in der Lage oder willens bist, dem Mann entgegenzukommen, obwohl dir hier vielfach dazu geraten wird.
Ich kenne selbst solche Situationen, in denen der Hals einfach viel zu dick ist, als dass man logischen Argumenten noch zugänglich wäre.
Das ist der 'ja-aber-trotzdem-Effekt'.
Ich fürchte, ihr kommt da nicht mehr raus, die Situation ist zu verfahren und es wird sicher früher oder später zumindest auf die räumliche Trennung rauslaufen.

Inzwischen verstehe ich dich so, dass du finanziell doch nicht so gut aufgestellt bist, dass du ohne weiteres allein in der Wohnung bleiben könntest.
Das längerfristige Ziel sollte demnach sein, eine billigere Wohnung zu mieten. Leider geht das, wenn ich dich richtig verstehe, nicht so schnell. Nun, dann wirst du in dieser Zeit ( wie lange ? fünf Jahre ? ) den Gürtel enger schnallen.

Was du dir in der Zwischenzeit reiflich überlegen solltest, ist, welche Forderungen du an den Mann stellst.
Ist es dir wichtig, dass er so lange bei dir wohnen bleibt, solange du nicht aus dem Mietvertrag rauskommst ?
Habt ihr beide unterschrieben ? Das wird dir nichts nützen, wenn er auszieht und einfach nicht weiter bezahlt. Der Vermieter holt sich das Geld trotzdem bei dir. Willst du deinen Freund dann verklagen ? Und was machst du mit dem Titel, den du dann sicher vom Gericht erhältst ? Den kannst du dir einrahmen, denn einem nackten Mann kann man nicht die Taschen fassen.

Drohe ihm nichts an, was du nicht auch bereit bist zu tragen.
Das ist eine universelle Lebensregel.
Wenn du immer mehr forderst, ist das eine Drohung.
Ihm könnte der Kragen platzen, er könnte weggehen mit seinen Klamotten und den zwei Handtüchern, innerhalb von fünf Minuten.
Dann stehst du da und bezahlst alles allein.
Und für die eine Stunde in der Woche brauchst du dann immer noch einen Babysitter.

w 50
 
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