• #61
Als es dann rauskam, half ich ihm und meiner Schwester mit vielen Gesprächen, die Ehe zu retten; das hätte ich nicht getan, wenn ich der Meinung gewesen wäre, dass er sie nicht liebt, denn meine Schwester und ihr Glück sind mir näher als das seine. Und ich hätte ihr geraten, ihn in den Wind zu schießen.
Tja, und wäre es nicht besser gewesen, VOR den tollen Erlebnissen mit der anderen Frau diese Gespräche mit einer Ehefrau zu führen?!! - Siehe mein Beitrag oben! Aber dazu gehört eben Mut. Vielleicht wäre sie sogar einverstanden gewesen. Alles besser, als angelogen = verar***t zu werden. Ich würde sowas niemals verzeihen. Entweder man verzichtet, oder man redet drüber und findet ne Lösung, oder man trennt sich! Lügen ist SO unfair.
 
  • #62
Der Rest ist die freie Entscheidung eines erwachsenen Mannes.
Das seh ich genauso. Ich weiß nun nicht, inwieweit die Männer sich in Dich verlieben. Ich hätte meine Probleme damit, wenn es nur Sex sein soll, weil ich denken würde, der Mensch fängt an zu leiden. Du schreibst

3. Ist es einfach auch schön, wenn sie sich ein bissel verlieben und mich nicht nur als menschliches Sextoy betrachten.
Ich kann das gerade nicht unterscheiden, was "ein bissel verlieben" ist. Vielleicht, weil ich das nicht könnte. Bei mir ist es entweder-oder.
Aber wenn Du das manipulieren würdest, hättest Du ja keinen Respekt vor deren Empfindungen, würdest Deinen Nutzen daraus ziehen und denken "wenn sie so blöd sind?!". Das wäre ziemlich kalt und berechnend.

Mein Denkansatz ist, wenn jemand so mit den Gefühlen anderer umgehen kann, dann auch gegebenfalls mit denen des Partners, wenn es demjenigen nutzt oder der Partner ihn enttäuscht. Das passt für mich nicht als "Liebe".
 
  • #63
Ich kann das gerade nicht unterscheiden, was "ein bissel verlieben" ist. Vielleicht, weil ich das nicht könnte. Bei mir ist es entweder-oder.
Ja, mir fiel schon öfter auf, dass Du "verlieben" offenbar mit dem Beginn der Liebe gleichsetzt.
Davon spreche ich aber nicht, sondern von verlieben im Sinne von vergucken, verknallen, schwärmen. Nichts Tiefes, nur aufregend.
Diese Gefühle vergehen in der Regel nach etwa 3 Monaten von selbst. (Biochemie) Die erotische Anziehungskraft ist in dieser Zeit sehr hoch, tiefe Gefühle konnten sich noch nicht entwickeln. Bis dahin richtet man keinen wirklichen Schaden an und meist geht man dann mit einem Lächeln und einer gewissen Restzärtlichkeit wieder auseinander.
Hoffnungen auf mehr schliesse ich schon am Anfang klar aus und ich beginne auch rechtzeitig ein sanftes Abklingen der Euphorie zu forcieren.
Aus solchen Begegnungen ziehen normalerweise alle Beteiligten ihren Nutzen und mit Gefühlskälte hat das so gar nichts zu tun.

Das ist einfach nur der Unterschied zwischen Liebe und sexueller Begierde.
Diese Dinge finden auf völlig unterschiedliche Gefühlsebenen statt.
 
  • #64
Bringe Dich mit einem solchen Denken nicht in Schwierigkeiten, mach Dich nicht klein und zeige Selbstbewusstsein. Das ist dann attraktiv für einen Mann, das Gegenteil fördert das, was Du befürchtest. Alles hängt auch vom Alter und Erfahrung des Mannes ab. Je älter, desto weniger Gefahr. Männer und Frauen denken am Tag sehr oft an Sex, 60-200 mal, so die Zahlen, darunter auch 4-5 Leute aus dem direktem Umfeld, was einem so begenet. Das ist aber erstmal nur denken, Reaktion auf biologische Reize. Wir sind immer noch Affen, die diesen Paarungsblick haben, das ist ok. Souverän wäre als Frau zu sagen, ...schau mal, die da drüben sieht klasse aus, geile Figur.... Vergleiche Dich aber nicht und zeige Deine eigenen Werte, mache keine Szene, wenn Du was bemerkst...
 
  • #65
Ja, mir fiel schon öfter auf, dass Du "verlieben" offenbar mit dem Beginn der Liebe gleichsetzt.
Das ist bei mir so. Ich sehe einen Menschen und weiß meist sofort, ob ich ihn lieben kann. Wenn er sich wie ein Idiot verhält, muss ich das abhaken. Was nie passieren kann, ist dass ich nichts fühle und sich daraus eine Liebe entwickelt, weil der Mensch so toll ist. Eine Freundschaft ja, und meinetwegen nenne das auch "Liebe", aber nie eine Partnerschaft.

Ich schwärme nie für wen, vielleicht hängt das damit zusammen. Wenn ich ausschließlich Sex mit wem wollen würde (ich glaube nicht, dass ich das derzeit so leben könnte), müssten wir uns nicht beschwärmen und verlieben. Es wäre erotisch und verführerisch und sonstwas, aber halt nur Sex, Befriedigung mit wem, der gut passt in der Hinsicht, also nicht viel drüber reden müsste, sondern erspüren kann, was gut für beide ist. Ansonsten würde ich den Mann nicht weiter als passend empfinden und das wäre weder Verliebtheit noch Beginn von Liebe. Ich hab es schon mal geschrieben, dass ich eine Phase hatte, in der ich es so hätte ausleben können. Aber die ist schon einige Jahre vorbei und ich fand es nicht schlimm, das nicht ausgelebt zu haben.

Aus solchen Begegnungen ziehen normalerweise alle Beteiligten ihren Nutzen und mit Gefühlskälte hat das so gar nichts zu tun.
So hatte ich Dich eigentlich auch verstanden, mich hatte nur die Aussage nachdenklich gemacht, dass Du es schön findest, wenn der Mann ein bisschen verliebt ist. Ich kenne das "bisschen Verliebtsein" so wie Du anscheinend nicht. Entweder heftig und ganz und alles oder ich bin nicht interessiert.

Mit nicht-lieben-können meine ich die Menschen, denen die Gefühle anderer egal sind und die sie ausnutzen. Dazu gehören für mich in jedem Fall Menschen, die ihre Partner anlügen, um einen Vorteil zu haben und den weiter ausleben. Also keine Ausrutscher mit anschließendem schlechten Gewissen und der Überlegung, sowas nie wieder zu tun, sondern "ich will das jetzt, weil ich es brauche, und ich rede da nicht drüber, weil ich in diesem Punkt wieder ein Single bin und das nicht mit dir besprechen muss, auch wenn es die Beziehung betrifft".
 
  • #66
Einer dieser 'bösen, liebesunfähigen' Männer ist mein Schwager, er ist seit 20 Jahren mit meiner Schwester verheiratet, sie haben zwei Kinder. Er liebt sie, ist ein super Familienvater, würde alles für diese Familie tun und hatte doch (heimlich) eine monatelange sexuelle Außenaffäre (eben weil da im Bett was "drin war", was meine Schwester nicht mochte).

Als es dann rauskam, half ich ihm und meiner Schwester mit vielen Gesprächen, die Ehe zu retten; das hätte ich nicht getan, wenn ich der Meinung gewesen wäre, dass er sie nicht liebt, denn meine Schwester und ihr Glück sind mir näher als das seine. Und ich hätte ihr geraten, ihn in den Wind zu schießen.
Lieben heisst auch auf etwas verzichten sprich auf bestimmte sexuelle Praktiken verzichten. Logisch kümmerte er sich rührend um seine Familie aus schlechtem Gewissen. Das tun alle Fremdgeher, um das schlechte Gewissen zu beruhigen und etwas wieder gut zu machen. Sie kaufen plötzlich Blumen, teueren Schmuck oder Parfüms

Der Schwager wusste, dass er seine Frau betrügt und er selbst hätte das sicherlich nie geduldet und wäre ihm das passiv wiederfahren, so hätte er sie vermutlich sofort rausgeworfen.

Ehe retten? Ja, das kann man immer, aber ob das Ehepaar jemals wieder unbeschwert und glücklich miteinander leben kann bezweifle ich stark und auch, ob sie wieder Sex miteinander haben und falls ja wie der Sex ist?
 
  • #67
Hier fragt @Xenia11 worin der Unterschied zwischen sexueller Begierde und Liebe sei und zwar bezogen auf Liebesbeziehungen zwischen einem Mann und einer Frau. Für mich gibt es keinen Unterschied, denn die sexuelle Anziehungskraft und Attraktivität ist doch immer der Anfang des Verliebtseins und der Liebe!

Der Spruch: verliebt, verlobt, verheiratet bringt es doch auf den Punkt!

Ich finde es unverantwortlich und emotional sehr verletzend, wenn jemand - obwohl verheiratet - Sex mit jemand anderem hat und diese Person wegwirft, sobald sie sich verlieben sollte! Das finde ich wie einen Gegenstand gebrauchen und keine Rücksicht auf die Gefühle dieses Menschen nehmen.

Freunde und andere Familienangehörige liebt/begehrt man aber nicht sexuell!
 
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  • #68
Moin,
um mit einem etwas neuen Ansatz wieder ein bisschen näher zur Ausgangsfrage zurück zu kommen:
Ist es wirklich so, dass JEDER Mann andere Frauen sexuell attraktiv findet, auch wenn er seine Frau über alles liebt?
Ich spreche mal nur von mir: ich kann mir mit extrem vielen Frauen - wohl über ein Drittel der im heiratsfähigen Alter Befindlichen, innerhalb einer extrem breiten Altersspanne - gut Sex vorstellen, finde also einen riesigen Anteil aller Frauen "sexuell attraktiv". Natürlich gibt es da Abstufungen, aber unter den richtigen Umständen... Und an dieser grundsätzlichen Einstufung - kommt in Frage, kommt nicht in Frage - ändert auch meine Verliebtheit nichts.

Daraus folgt, dass es für mich fast schon der Normalfall ist, eine Frau, die ich sehe oder treffe, zumindest ein bisschen sexuell attraktiv zu finden.
Aber gerade diese Alltäglichkeit der sexuellen Attraktion verhindert, dass ich mich in alle diese Frauen auch verliebe. Um sich zu verlieben, muss man sich doch ein bisschen mit demjenigen auseinandersetzen, Gedanken investieren... und da das Kriterium der sexuellen Attraktion soviele Frauen betrifft, würde ich normalerweise keinen zweiten Gedanken an eine Frau hängen, nur weil sie sexuell attraktiv ist...

manchmal
 
  • #69
"Ist es wirklich so, dass JEDER Mann andere Frauen sexuell attraktiv findet, auch wenn er seine Frau über alles liebt?"

versus:

"Muss ich mich also damit abfinden, dass ich einem Mann nie reichen werde?"

Aussage 1.) ist korrekt,. jeder Mann hat da draussen Frauen die er sexuell anziehend findet.. das ist absolut normal und absolut ok.

aber Aussage 2.)ist unzutreffend.. denn andere Frauen sexuell anziehend zu finden bedeutet NICHT das die eigene Frau irgendwie "nicht reicht".. ganz im Gegenteil.. die eigene Frau reicht einem ganz und gar da Mann tatsächlich in den allermeisten Fällen abwägt und einen Mix aus "etwas weniger sexy aber dafür charakterlich einwandfrei" bevorzugt.

es gibt da draussen ein Haufen "Pornoprinzessinnen" die sehr sexuell anziehend sind, aber die man gerne links liegen lässt weil eine Beziehung mit ihnen nicht funktionieren würde. (aus diversen Gründen) und je älter der Mann ist und je mehr sexuelle Erfahrung er bereits mit diesen Frauen gemacht hat , desto weniger wird es sich um sie scheren. ist wie mit einem Lamborghini, sieht wirklich besser aus als mein Auto und ist sicher auch wesentlich besser, und fahren damit macht auch mehr spass als mit einem T5.. aber haben, und unterhalten möchte ich solch einen Wagen nicht..
 
  • #70
Lieben heisst auch auf etwas verzichten sprich auf bestimmte sexuelle Praktiken verzichten.
Liebe Mandoline, Du solltest nicht den Fehler machen und Deine Ansichten als gemeingültig zu werten. Wenn das für Dich so ist...naja, Menschen sind eben verschieden.
Und genau deshalb kann es für andere Menschen ganz anders sein...für mich z.B. bedeutet Liebe den anderen Menschen in seinen Bedürfnisse anzunehmen und ihm die Erlebnisse, die man nicht mit ihm teilen möchte/kann mit anderen Personen zu gönnen und nicht auf gänzlichen Verzicht zu bestehen. Und dies nicht nur, aber eben auch im sexuellen Bereich. Ich will Menschen, die ich liebe, glücklich sehen und nicht, dass sie meinetwegen auf bestimmte Dinge verzichten.
 
  • #71
Ist natürlich immer ein richtiger und auch guter rat -mit der partnerin zu sprechen, wenn es beispielsweise sexuell überhaupt nicht passt zwischen beiden. Freilich gibt es auch Frauen, denen die Dimension des Problems einfach nicht klarzumachen ist. Da sie kein Problem haben (sie wollen ja beispielsweise schlicht keinen Sex), ist es schließlich ja "nur "sein Problem". Soll er sich doch mal nicht so haben und notfalls eben verzichten. Und Männern sei Sex ja ohnehin viel zu wichtig etc. etc. Es ist gar nicht so selten, dass Männer versuchen, diesen Konflikt dann mit sich selbst auszukämpfen, an der Beziehung festhalten wollen (sei es aus Angst, aus Liebe, aus Verzweiflung, aus...) und ihre Sexualität unterdrücken oder per Hilfskonstruktion (z.B. gelegentlicher Bezahlsex. Nicht mittels Affäre - die fällt für mich schon in eine andere kategorie) den Leidensdruck wenigstens etwas abmildern wollen. Was natürlich auf Dauer nicht funktioniert. Es ist schlicht eine andere Art von Sexualität, die man mit einer Partnerin hat oder mit einer Professionellen. Mir geht's nicht darum, hier Generalabsolution zu erheischen für solche Männer, sondern darum, dass Frau es sich allzuoft auch sehr leicht macht mit schnellen Urteilsverkündungen bzw. dem Ausblenden eigener verantwortung. Wenn Mann anfängt, Sex und Liebe in einer Beziehung zu trennen, hat die Partnerin nicht selten einen erheblichen Anteil daran. m44
 
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  • #72
Liebe Mandoline, Du solltest nicht den Fehler machen und Deine Ansichten als gemeingültig zu werten. Wenn das für Dich so ist...naja, Menschen sind eben verschieden.
Und genau deshalb kann es für andere Menschen ganz anders sein...für mich z.B. bedeutet Liebe den anderen Menschen in seinen Bedürfnisse anzunehmen und ihm die Erlebnisse, die man nicht mit ihm teilen möchte/kann mit anderen Personen zu gönnen und nicht auf gänzlichen Verzicht zu bestehen. Und dies nicht nur, aber eben auch im sexuellen Bereich. Ich will Menschen, die ich liebe, glücklich sehen und nicht, dass sie meinetwegen auf bestimmte Dinge verzichten.
Aber wo ist das Problem über die eigenen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse mit dem eigenen Partner zu sprechen? Das sollte doch selbstverständlich und normal sein unter Paaren oder etwa nicht? "ich habe den dringenden Wunsch einmal diese Praktik mit dir auszuprobieren." Warum sind die Paare nur so feige über ihre innersten Wünsche zu sprechen? Stattdessen wimmelt es von verheirateten und gebundenen Männern auf online Seiten, die heimlich nach Sex suchen.

In diesem Punkt bin ich mit @Darling einig! Ihre Lösung ist vorbildlich, weil sie mit ihrem Partner über die Öffnung der Beziehung offen und ehrlich geredet hat statt heimlich fremd zu gehen. Das ist wirklich eine vorbildliche Lösung und kann relativ harmlos sein, wenn sich dabei niemand fremd verliebt.

Entweder miteinander offen und ehrlich über die eigenen Bedürfnisse sprechen oder auf bestimmte Praktiken verzichten. Ansonsten soll sich der Fremdgeher nicht wundern, wenn er seine Beziehung und Ehe dadurch selbst zerbrochen hat, weil der Partner sich trennt oder die Scheidung einreichen.
 
  • #73
ich habe den dringenden Wunsch einmal diese Praktik mit dir auszuprobieren." Warum sind die Paare nur so feige über ihre innersten Wünsche zu sprechen?
Es geht doch nicht immer nur um irgendwelche Praktiken, sondern oft einfach darum, eine gewisse Abwechslung zu haben. Bsp. wenn mein Partner mal Lust auf eine kleine, knabenhaft gebaute Asiatin oder auch mal auf eine korpulente Dame hätte - wir könnten noch soviel darüber sprechen - das könnte ich einfach nicht erfüllen. Aber ganz ehrlich, warum sollte ich es auch versuchen wollen? Oder warum sollte er drauf verzichten? Die Notwendigkeit erschließt sich mir nicht.

In meinen Augen soll eine Beziehung bereichern und nicht einschränken.

Und ich bin auch eher der ehrliche Typ. Aber ich habe aber auch das große Glück, einen Mann zu haben, der die Ehrlichkeit verträgt.

Aber viele Menschen leben mit einem Partner zusammen, der Ehrlichkeit nicht verträgt, den es kränken würde, falls sie ihm sagen, dass sie trotz aller Liebe auch mal wieder gern jemand anders im Bett (oder wo auch immer) hätten.
Genau dieses Befürchtung quält ja hier die FS.
Und dann bleibt die Wahl zwischen Verzicht mit Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse oder Kränkung d. Partners mit eventueller nicht gewollter Trennung und oder Heimlichkeiten mit dem Versuch, beide Dinge (Sex mit anderen und die gute Beziehung) zu bekommen.

Und weil Menschen oft einfach den einfachsten Weg gehen, versuchen es viele mit den Heimlichkeiten. Auf Dauer ist es wohl leichter einen anderen Menschen zu betrügen als sich selbst.

Mod: Bitte an alle. Zurück zum Ausgangsthema. Vielen Dank.
 
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W

wahlmünchner

  • #74
Natürlich ist an dem Reiz mit einem anderen Menschen Sex haben zu wollen erstmal nichts bedenkliches.
Allerdings ist es schwierig festzulegen ob es nur bei Sex bleibt oder einer mehr empfinden wird.
Da unser ganzes sozialen Gefüge jedes Mal einen Hieb bekommt wenn sich Paare trennen...und auch andere ( Kinder) dabei zu Schaden kommen... Ist es einfach sinnvoller sich in Beherrschung zu üben.
Ich habe an manchen Tagen extrem Lust auf Sex und Männer spüren das oft unbewusst und Flirten
Dann weiß ich das es an der Zeit ist zu flüchten.
Man muss nicht jedem Impuls nachgehen.
 
  • #75
Das Bindungshormon.. das sorgt dafür das man so etwas wie Liebe verspürt und das die "Verliebtheit", die anderen Regeln folgt dahin mündet.. Erst "Attraktion" , Adrenalin, dann "Verliebtheit", Endorphin.. zum schluss, wenn alles gut geht : "Liebe" Oxytocin.. .. warum ist das bei Frauen anders? weil sie, wenn sie zu viel von der Phase 1 haben wohl dauerhaft schwanger von Menschen wären die nicht bei ihnen Bleiben.. und die Männer hätten auch nichts um ihre Gene auszusortieren und um die Gunst der Frau zu kämpfen.. bitte niemals vergessen:

WIR SIND TIERE... wir können nur elaboriert darüber reden , das ist das Einzige was uns von den Tieren unterscheidet.. die Gefühlswelt ist immer noch identisch...
 
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  • #76
Zwei Freunde von mir haben mir gestern erklärt, wie Männer so ticken und ich möchte gerne mehr darüber erfahren. In der Hoffnung auf ganz ehrliche Antworten richte ich mich daher an euch liebe Männer:
Ist Treue dann nicht immer ein echter Kraftaufwand?

Wenn das alles so ist, dann weiss ich nicht wie ich jemals mit einem Mann glücklich werden soll. Ich werde doch nie genügen...

Bitte erklärt mir das. Ich bin langsam am Verzweifeln.
Hochspannende Frage !
Zunächst ein paar Weisheiten:
Einen hübschen Menschen hat man nie ganz für sich alleine !
Frauen ticken sexuell nicht viel anders als Männer !
Sex ist animalisches Begehren (Berfriedigung)
Liebe ist die Verbindung zwischen Begehren und Partnerschaft.

Wenn also jemand einem anderen Menschen sexuell attraktiv ist, entstammt das animalischen Trieben. Das hat nichts mit Liebe zu tun - Treue schon ! Wenn Liebe besteht, wird man diese Triebe von sich aus eindämmen. Je stärker die Liebe bindet, desto weniger wirkt die sexuelle Attraktivität.

Das ist, nach meinen Erfahrungen bei Frauen nicht anders, lediglich die kultivierteren Exemplare dieser Gattung lassen diese Empfindung nicht nach außen deutlich werden.
Also prüfe dich doch einfach selber - es ist völlig normal, wenn andere Männer auf dich attraktiv wirken, entscheidend ist, wie du mit dieser Wirkung umgehst.
Die "Leistung" Treue ist nicht anstrengend, wichtig ist der tägliche "Kampf" zur Liebe. Wie sagt die Tante Happe Kerkelin ? Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit ....
LG Johannes
 
  • #77
Ich verstehe nicht, warum jede attraktive Frau eine Bedrohung für eine Beziehung sein soll?

Ich habe schon oft Sex mit attraktiven Frauen abgelehnt. Ich habe auch Sex mehrfach mit attraktiven Frauen abgelehnt, die aus einem Beziehungsversuch eine Affaire machen, wollten und dergleichen mehr.

Wenn ich mich von einer Frau entliebt habe und keine Veränderung erwarte, dann beende ich die Beziehung und gut ist. Damit tut man beiden einen Gefallen.

Warum sollte ein Mann bei einer funktionierenden Beziehung Interesse am Fremdgehen haben? Die ganzen Probleme ist das doch am Ende nicht wert. Und rauskommen wird das doch eh früher oder später... Und dann hat Mann für nix anderes mehr Zeit...

Als Frau braucht man das doch eh nur als Bedrohung zu empfinden, wenn in der Beziehung vorne und hinten der Wurm drin ist oder wenn der Partner die Beziehung nicht aus romantischen Gefühlen eingegangen ist, sondern nur weil er nichts besseres bekommen konnte. Aber das wäre sicher auch am Verhalten des Partners nach einiger Zeit abzulesen.
 
  • #78
Das ist schon schwer
Ich glaube das beide immer an ihrer Beziehung arbeiten müssen um darin auch zu wachsen .
Ich habe mich darauf verlassen das meine exfrau mich liebt , das warscheinlich fehler
Im Grunde waren wir ein gutes Team doch keiner ist sexuel auf den anderen eingegangen und
Sie hat meine Wünsche ignoriert oder wollte sich nicht drauf einlassen hat aber auch nicht formuliert was sie gerne möchte und hat es sich dann woanders geholt - ich war treu -
Ich glaube das es aus Sicht eines Mannes eben wichtig ist das sie sich auch mal sexy zeigt um
Auch die Begierde neu entfachen den das langt
Um das Feuer wieder neu zu ...
 
  • #79
Hallo, um auf die Anfangsfrage zurückzukommen: So habe ich das als Frau noch nie gesehen und erlebt. Eher im Gegenteil: Es war bei mir so, dass ich oft in einer Partnerschaft nicht all das gefunden habe, was ich mir gewünscht hätte. So blieben meine sex. Begierden eben oft unbefriedigt, ein Seitensprung war mir dann doch zu kritisch... Aber Angst und Bedenken, dem Partner nicht zu genügen, das kannte ich nie und ich glaube auch zu wissen, dass das nie der Fall war.
Ist wohl von Frau zu Frau und von Beziehung zu Beziehung unterschiedlich.
Hängt viell. auch vom Selbstwertgefühl ab?
 
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  • #80
Also ich habe mit meinem Mann auch schon öfters darüber gesprochen und ich kann mit seiner Einstellung sehr gut leben:
Er findet natürlich auch fremde Frauen attraktiv und auch sexuell attraktiv. Er schaut sie auch gerne an - ein schöner Busen, Po, Beine, eine glatt rasierte Vagina usw. ist für ihn wie eine schöne Landschaft, die er gerne sieht. Im Gegensatz dazu ist dies natürlich auch sexuell animierend. (Er ist und bleibt ein Mann - auch wenn wir ein Paar sind.) Ich muss natürlich auch sagen, dass ich bei einem schönen durchtrainierten Mann - vielleicht in der Sauna - auch nicht wegschaue. Das alles betrifft aber nur den ästhetischen, sexuell animierenden Aspekt. Was wir als Paar haben, ist, dass wir uns geistig als ganze Person lieben und dies für uns auch beim Sex ausschlaggebend ist. Ein schöner Busen, Po, ein schöner Penis kann damit nicht konkurrieren. Es ist bei uns sogar so, dass, wenn z.B. mein Mann beim Fkk eine schönen Busen oder Po sieht, er mir das erzählt. Es stört mich nicht. Ich kann ihm dafür auch erzählen, dass ich die Form eines fremden Penis schön finde.
Wenn alles nur nach der Optik ginge, könnte ja eine Beziehung nicht halten: wir beide werden älter und obwohl wir beide sportlich sind, sieht man das. Mein Busen hängt 10 cm tiefer, seine Hoden waren auch schon straffer. Wenn nur die Optik da wäre, müssten wir uns jetzt trennen und einen Pornostar heiraten. Doch da ist jedenfalls mehr zwischen uns.
 
  • #81
Er findet natürlich auch fremde Frauen attraktiv und auch sexuell attraktiv. Er schaut sie auch gerne an - ein schöner Busen, Po, Beine, eine glatt rasierte Vagina usw. ist für ihn wie eine schöne Landschaft, die er gerne sieht.
Sehe ich auch so und nur so. Ich würde das aber einer Partnerin gegenüber nie so äußern. Ich denke, viele Frauen haben ein Problem mit ihrer Figur an Stellen, wo uns Männern das überhaupt nicht auffällt. Und irgendwie ist das dann mit Problemen im Selbstwert verknüpft und das ist wohl das eigentliche Problem.
Ich fände es äußerst seltsam, wenn ich andere Frauen nicht mehr sexuell attraktiv fände, genauso, wenn das bei meiner Partnerin umgekehrt so wäre.
 
  • #82
ein schöner Busen, Po, Beine, eine glatt rasierte Vagina usw. ist für ihn wie eine schöne Landschaft, die er gerne sieht. Im Gegensatz dazu ist dies natürlich auch sexuell animierend. (Er ist und bleibt ein Mann - auch wenn wir ein Paar sind.)
Zum einen kann man nicht alle Männer über einen Kamm scheren – mein Schlüsselreiz ist z.B. das natürliche Haarkleid an der bewußten Stelle. Zum anderen gibt es unterschiedliche Reaktionen auf den Reiz: der eine stellt sich Sex mit der Frau vor, die er da gerade anschaut, der andere projiziert die Phantasie auf seine eigene Intimpartnerin.
 
  • #83
Hallo Ihr Lieben,

Treue halte ich für sehr wichtig. Und zwar Treue zu mir selber: Zu meinen Werten, meiner Lebensaufgabe, zu allen in meinem sozialen Umfeld. Auch zu meiner Lust und Liebe.

Sexualität - nicht nur mit einer Person - ist für mich ganz zentral. Das Lebenselixier überhaupt.

Natürlich sind für mich manchmal andere Frauen als die, mit denen ich lebe, sexuell attraktiv, oder auch seelisch stärker berührend.

Und natürlich habe ich das Begehren nach sexueller Vereinigung auch mit diesen Frauen. Dies lässt sich leider meistens nicht verwirklichen - weil dafür Zeit und Energie nicht reichen. Und gegenwärtig zudem nicht wegen der CoVid-Bedrohung und auch wegen der Gefahr anderer Infektionen.

Konkret: ich lebe seit Jahren mit zwei engen Freundinnen und seit einer Weile mit einem Freund. Alle drei sind für mich sexuell attraktiv - jede, jeder auf verschiedene Art und auch so, dass die Art - sozusagen die Tonfarbe - sich immer wieder ändern kann. Mit anderen Worten: Wir entdecken immer wieder Neues aneinander.

Ich leide nicht an der Schnapsidee, der sexuell Attraktivste sein zu müssen. (Einmal wird auch ich alt und schäbig. Es ist schon ein riesiges Geschenk, überhaupt geliebt und begehrt zu werden.

Dafür bin ich dankbar. Und das wollen wir feiern.

Alles Liebe,
Quinquin
 
  • #84
Muss ich mich also damit abfinden, dass ich einem Mann nie reichen werde? Muss ich damit leben, dass jede attraktive Frau da draussen eine Bedrohung für mich sein könnte? Dass (m)ein Mann immer andere Frauen seäxuell anziehender findet als mich? Wie kann er mich dann lieben? Was bedeutet es für euch eine Frau zu lieben und gleichzeitig andere Frauen schön und sexuell anziehend zu finden? Ist Treue dann nicht immer ein echter Kraftaufwand?
Ja, das wird sich nie auflösen.
Aus deiner Schilderung kann ich entnehmen, daß Du Dir einen Mann wünscht, der mit dem Augeblick des Beziehungsbeginns mit Dir plötzlich eine Art Gehirndefekt erleidet, der ihn unempfänglich macht für die Schönheit, Eleganz und Ausstrahlung anderer Frauen oder zu deutsch: Er soll nicht mehr männlich sein.

Das wird nicht eintreten, da der Mensch (also beide biologischen Geschlechter) eben neben der Ratio auch instinkt- und hormongesteuert ist.

Sicher ist der Wunsch verständlich, der eigene Partner würde nur noch einen selbst wahrnehmen und die Umwelt ausblenden bzw. so betrachten wie ein Gehörloser eine Sinfonie. Dann wäre endlich Schluß mit den Überlegungen, was man dem Partner Gutes tun könne, weil - "egal er bleibt ja eh bei mir weil er keine Alternativen mehr sehen kann."

BTW: darf der/dein Mann Äquivalentes auch von dir verlangen - also daß vom Beziehungsbeginn alle anderen Männer nur noch graue Wesen für diech sind? Ich frage für einen Freund, weil aktuelle Umfragen ergeben haben, daß 50% aller Frauen in Ehe und/oder Beziehung einen Backup-Mann haben.


mMenschÜ50
 
  • #85
Ist es wirklich so, dass JEDER Mann andere Frauen sexuell attraktiv findet, auch wenn er seine Frau über alles liebt?
Kann ich Dir nicht sagen, ob das bei jedem Mann so ist. Bei mir schon. Ich finde viele Frauen sexuell attraktiv. Warum sollte sich mein Geschmack ändern, wenn ich eine Partnerin habe?


Muss ich mich also damit abfinden, dass ich einem Mann nie reichen werde? Muss ich damit leben, dass jede attraktive Frau da draussen eine Bedrohung für mich sein könnte?
Warum solltest Du nicht reichen? Dass ich auch andere Frauen attraktiv finde, schließt doch Treue nicht aus? Gehst Du mit jedem ins Bett, den Du begehrenswert findest? Ich nicht. Ich finde Deinen Gedankengang völlig verdreht. Meine Partnerin finde ich natürlich attraktiv, aber warum sollte sie die einzige sein, die ich attraktiv finde. Liebe hat mit Attraktivität erstmal nix zu tun. Jedenfalls nicht so, dass ich mich in jede attraktive Frau sofort verliebe und sie so zur Konkurrenz wird. Schräge Idee...
 
  • #86
Zwei Freunde von mir haben mir gestern erklärt, wie Männer so ticken und ich möchte gerne mehr darüber erfahren. In der Hoffnung auf ganz ehrliche Antworten richte ich mich daher an euch liebe Männer:

Ist es wirklich so, dass JEDER Mann andere Frauen sexuell attraktiv findet, auch wenn er seine Frau über alles liebt?

Muss ich mich also damit abfinden, dass ich einem Mann nie reichen werde? Muss ich damit leben, dass jede attraktive Frau da draussen eine Bedrohung für mich sein könnte? Dass (m)ein Mann immer andere Frauen seäxuell anziehender findet als mich? Wie kann er mich dann lieben? Was bedeutet es für euch eine Frau zu lieben und gleichzeitig andere Frauen schön und sexuell anziehend zu finden? Ist Treue dann nicht immer ein echter Kraftaufwand?

Wenn das alles so ist, dann weiss ich nicht wie ich jemals mit einem Mann glücklich werden soll. Ich werde doch nie genügen...

Bitte erklärt mir das. Ich bin langsam am Verzweifeln.
Ich finde deine Frage sehr gut! Frage mich das sehr oft, vor allem in der heutigen Zeit, wo immer alles offener und noch reizvoller wird und Frauen noch sexyer unterwegs sind. Es muss ja schwer sein für die Männer, denke ich oft. Denke dabei dann auch an den Islam bzw. den Koran, der die Verhüllung der Frau propagiert. Hat insofern auch was Gutes an sich.
 
  • #88
Denke dabei dann auch an den Islam bzw. den Koran, der die Verhüllung der Frau propagiert. Hat insofern auch was Gutes an sich.
Ich weiß gar nicht, was ich zu so einer bescheu... Aussage sagen soll. Grund für die Verhüllung ist der Willen der Männer, ursprünglich mal Schutz bei Raub von Frauen bei Beduinenvölkern, Kriegsbeute usw. Nicht der der Ehefrau, die nicht möchte, dass ihr Mann anderen Frauen anschaut. Denn früher - jetzt noch in manchen Ländern - durfte der Mann ja vier Frauen haben, und da hat die Frau nicht zu mucken. Sklavinnen, die nicht bedeckt waren, gab es ja noch obendrauf. Wie kann man das als Frau als was gutes sehen?
Im Übrigen wird in muslimischen Ländern genauso viel fremdgegangen und heimlich gemunkelt wie überall sonst. Halt viel heimlicher. Und dann ist halt nicht der Busen erregend, sondern schon der Knöchel, weil man sonst ja nicht so viel sieht. Sexuelle Belästigung ist trotz Verschleierung sogar in vielen Ländern (Ägypten) noch viel schlimmer als hier im offenherzigen Westen.

Generell finde ich bei dem Thema: Es gibt wahrscheinlich im Durchschnitt da einfach einen Unterschied zwischen Frauen und Männern, sicher biologisch. Männer fahren mehr ab auf Reize, Frauen finden fremde Männer vielleicht attraktiv, aber nur ein geringerer Prozentsatz denkt dann sofort an Sex als bei Männern. Ich habe in Beziehungen erst dann Interesse an Sex mit anderen (also merke, dass ich jemanden sexuell anziehend finde), wenn die Beziehung quasi hinüber ist. Oder jedenfalls war das bisher so. Vorher hatte ich da gar kein Interesse. Das attraktiv anderer Männer war daher irgendwie asexuell. Ich denke, das ist bei Männern hormonell einfach anders. Aber mir wäre schon wichtig, dass mein Partner mich als Gesamtpaket für die tollste Partnerin für IHN hält, wenn er mit mir zusammen ist. Wie hier mal gesagt wurde, wenn er andere Eigenschaften, optisch oder geistig, bei anderen toll findet, aber trotzdem mit meiner Mischung am zufriedensten ist. Mir ist auch klar, ich bin nicht die Allerschönste auf der Welt, und das sieht mein Partner sicher auch. Er sagt es aber trotzdem zu mir, ich sei es für ihn, und die Lüge verzeih ich ihm gern :D Wenn man allerdings die sexuelle Treue als Opfer der Liebe sieht, wie hier auch gesagt wurde, möchte ich diesen Mann nicht haben. Denn als Opfer seh ich das nun wirklich nicht, das klingt so, als wär es ein schmerzvoller Verzicht. Ich denke, da gibt es genug Männer, die das nicht als so total schrecklich empfinden.

w, 36
 
  • #89
Frage mich das sehr oft, vor allem in der heutigen Zeit, wo immer alles offener und noch reizvoller wird und Frauen noch sexyer unterwegs sind. Es muss ja schwer sein für die Männer, denke ich oft.
Ich glaube, da ist es dann schon so normal, dass es reizlos wird. Heute braucht man doch auch nur das Internet "aufzuschlagen" und bekommt alles mögliche.

Ich finde es aber auch interessant, dass Damen in alten Serien, wenn sie sexy rüberkommen sollen, normale schicke oder sportliche Sachen tragen, auch weite Kleidung. Eine Serie von heute ist kleidungsmäßig "hauteng" dagegen. Dafür wurden damals schon mal keine BHs getragen, wogegen heute die Dame in noch so zartem Fummel aussieht, als wäre ihre Brust unter dem Stoff glatt wie aus Plastik. Es ist ja sogar ein NoGo derzeit, dass sich ein normaler BH abzeichnet oder farblich abhebt unter Shirt oder Bluse. Ergo kann man, wenn nichts sichtbar ist, auf Sanitätshausunterwäsche in Hautton oder diese klebenden Silikonteile schließen (was für mich als Mann ein Grund wäre, das ganze wieder gar nicht sexy zu finden). WENN das Darunter sichtbar sein darf heutzutage, ist es aus Spitze (aber natürlich "clean", also die Brust sieht wiederum aus wie aus Plastik), was ich nun wieder optisch ziemlich billig finde, es sei denn, man trifft sich zu Hause mit einem Mann, den man verführen will. Der das dann auch gleich sieht.

Also irgendwie ist das alles heute unnatürlich, es soll so freizügig wie möglich aussehen, aber die Hauptsache ist, dass sich auf der Brust sich nichts abzeichnet.

Denke dabei dann auch an den Islam bzw. den Koran, der die Verhüllung der Frau propagiert. Hat insofern auch was Gutes an sich.
Nee, ich finde es daneben, wenn davon ausgegangen wird, dass Männer hirnlose Idioten sind, die sich nicht beherrschen können, und alle Frauen Sexobjekte sein sollen, die als einzigen Ausweg haben, sich zu verhüllen, wenn sie nicht zum Opfer sexualisierter Gewalt werden wollen.

In Bezug auf das Thema der Threaderstellerin geht es ja dabei anscheinend nur um Eifersucht. Deswegen alle Frauen verhüllen zu wollen - da würde ich lieber sagen: Arbeite an Deinem Ego und such Dir gegebenenfalls einen Mann, bei dem es nicht aussetzt, wenn er eine attraktive Frau sieht.

Die Schlüsselreize wird es immer geben, aber m.E. sind das eben nur Reize und kein echtes Begehren. Ein Mann, der mal kurz in einen schicken Ausschnitt gucken darf, weil die Frau sich gerade vorbeugt, wird doch nicht SIE deswegen begehren, auch wenn ihn der Anblick anmacht. Der wird wenndann nur sexuell schlüsselreizerregt. Passiert bei Frauen genauso mit anderen Reizen.