• #1

An die Frauen: Misslungene Beziehungsanbahnung denkt ihr noch....

Ich M hätte mal eine Frage an die Frauen:

Ihr hattet eine Beziehungsanbahnung mit ein paar schönen Dates, super Sex, ähnliche Wellenlänge und Romantik und stellt für euch fest, dass es auf dauer wohl nicht passen würde. Ihr beendet die beginnende Beziehung und meine Frage dazu:
Ist das für euch dann mental sofort kpl. erledigt und vergesst ihr das Ganze oder denkt ihr da noch eine Weile darüber nach (wie lange?). Habt ihr dann eine tiefe Trauer in euch?
 
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Gast

  • #2
Ist mir noch nicht passiert. Wenn ich aber das beendet hätte, dann hieße das, dass ich wirklich nicht gewollt habe und dann wäre das wohl auch abgeschlossen für mich.
 
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Gast

  • #3
Wenn das alles wirklich so toll wäre, wie du sagst, dann ist es nicht misslungen und es würde auf Dauer wohl vielleicht auch passen.

Es muss also gravierende Gründe für eine Beendigung geben. Und nach kurzer Zeit der Verarbeitung ist das dann auch schon abgeschlossen. Tiefe Trauer gibts da sicher nicht, eher Erleichterung.
 
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Gast

  • #4
Aus Deiner Fragestellung werde ich (w) nicht ganz schlau.
Hast Du die Beziehungsanbahnung beendet, oder sie?

Wenn ich a) mehrere schöne Dates b) super Sex c) ähnliche Wellenlänge und d) Romantik gehabt hätte, wäre es mir nicht im Traum eingefallen, so etwas zu beenden.
Für denjenigen, der trotzdem alles beendet, muss ja irgendwas Gravierendes nicht gestimmt haben, und dann gibt es wohl auch aus seiner Sicht nichts mehr zu Grübeln.
Wäre ich hingegen die "Verlassene", würde ich dem Ganzen natürlich schon eine Weile nachtrauern.
 
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Gast

  • #5
Ja, ich habe in einem Fall tiefe Trauer empfunden und habe noch mehrere Jahre darüber nachgedacht... Es war mir lange nicht möglich, mich für andere Männer zu interessieren. Nach etwa 1,5 Jahren habe ich mich wieder verliebt, war aber noch nicht bereit für eine Beziehung. Bin gespannt, wie es weitergeht. Jetzt denke ich wenigstens ohne Hass, also neutral bis positiv an ihn. Es verändert sich von Woche zu Woche und wird immer besser.
Aus meiner Sicht hat er es zu früh beendet. Vieles Schöne, was wir hätten leben können und was uns bereichert hätte - auch wenn es nicht der Heiratskandidat war - hat dadurch nicht stattgefunden.
Das hat die Trauer so groß und das Loslassen für mich schwer gemacht.
Schade, dass manche Menschen so absolut zielorientiert sind und nicht genießen wollen.

Ich weiß allerdings nicht, ob er schließlich gefunden hat, was er suchte...
 
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Gast

  • #6
Bevor ich eine Beziehung beende, versuche ich die Reibungspunkte zu thematisieren, ich will etwas an der Situation und an den unpassenden Vorgängen ändern. Ich probiere es eine Weile. Wenn klar ist, daß nichts zu machen ist, wenn meine Gesprächsversuche als "Meckern" eingestuft werden, anstatt als eine Chance, einen verbesserten gemeinsamen Weg einzuschlagen, dann ist schluss. Das ist eine gut überlegte Entscheidung. Was soll ich da für eine tiefe Trauer empfinden? Das war ein unreifer Idiot, der die unzähligen Chancen, die ich ihm gegeben habe, verpasst hat und fertig.

Ich glaube nicht, daß die meisten Frauen "für sich feststellen, daß es nicht passt" und dann wortlos Schluss machen. Die meisten Frauen werden wohl versuchen, die Situation zu verbessern und die Beziehung weiter gedeihen zu lassen. Das Verhalten, was du beschreibst, stufe ich nicht als typisch weiblich ein.
 
  • #7
Wenn ich a) mehrere schöne Dates b) super Sex c) ähnliche Wellenlänge und d) Romantik gehabt hätte, wäre es mir nicht im Traum eingefallen, so etwas zu beenden.
Für denjenigen, der trotzdem alles beendet, muss ja irgendwas Gravierendes nicht gestimmt haben,
Nichts Gravierendes und deshalb meine Zweifel. Ich denke ... so, wie es gepasst hat und klappt trotzdem nicht? hmm... dann wohl doch lieber alleine bleiben und viele traurige Momente ersparen, denn das ist es ja, was am Ende bleibt (mir geht so etwas leider emotional sehr nahe). Das ist nicht die Flinte ins Korn schmeißen, sondern einfach realistisch gedacht.
 
G

Gast

  • #8
Doch, tiefe Trauer habe ich schon. Gerade beim letzten Mann. Super Sex, netter Kerl, hatte Glatze, fand ich total klasse, wir haben uns wirklich gut verstanden,aber.... er hat eine zu enge Bindung zu seiner Mutter und die Ex schwirt noch in seinem Kopf rum. Er macht jetzt eine Therapie.

Schade, aber so ist das Leben.

w
 
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Gast

  • #9
In meinem Fall war dies so:
Beginnende Beziehungsanbahnung aus einer Affaire heraus."Dummerweise" ;) war nicht nur der Sex einzigartig. Wir stellten fest, dass sich daraus viel mehr entwickelte (entwickeln hätte können). Wir harmonierten, ergänzten und bereicherten uns auf nahezu "beängstigende" Weise, was nicht geplant war.
"Vernünftigerweise" beendeten wir das Ganze, da wir beide gebunden waren (sind).
Ich bereue es von ganzem Herzen. Vergessen kann ich ihn nicht, die Erinnerung verblasst höchstens ein wenig. Ich habe meine Beziehung mittlerweile beendet und verarbeite nun alles in Ruhe. Wie es ihm geht dabei geht kann ich gar nicht genau sagen, da wir so gut wie keinen Kontakt mehr haben.
w 41
 
G

Gast

  • #10
Das kommt darauf an, wie lange es insgesamt gedauert hat, was nicht gepasst hat, wie gravierend das war, und was mit mir selbst in der Situation gerade los war. War ich noch nicht bereit für eine Beziehung oder hat er Dinge getan/gesagt, die für mich einfach nicht gehen? Hab ich ihn schon geliebt oder war das noch offen, entwickelte sich die Liebe einfach nicht?

Falls ich noch nicht bereit war, denke ich vielleicht länger darüber nach, warum ich dem nicht doch eine Chance gegeben habe, ob ich später noch einmal anknüpfen kann o.Ä. Falls es an ihm lag und ich ihn (vielleicht wegen der Dinge, die nicht passten) einfach nicht geliebt habe (und noch nicht mal in ihn verliebt war), ist das Bedauern vermutlich nur kurz und Trauer findet gar nicht statt. Direkt vergessen tue ich persönlich aber gar nichts, was mit einem Mann stattgefunden hat.

Aber war es wirklich alles so toll, auch aus Sicht der Frau, wie du schreibst - oder ist das vielleicht nur die Beschreibung dessen, wie du dir wünschst, dass sie empfunden hätte? ;-)
 
  • #11
@FS Da passt was nicht an Deiner Beschreibung... oder Du bist wirklich an ein bindungsscheues Exemplar geraten, aber die gibt es auf beiden Seiten. Deshalb den Wunsch nach inniger Zweisamkeit begraben, auf so viele der intensivsten Erfahrungen verzichten, die wir Menschen machen können? Nee, wirklich nicht!

- Dann schau Dir die Frau, mit der Dir das passierte, nochmal genauer an: Ist das bei ihr ein Muster? Hat sie generell Bindungsängste? Sprich: Musst Du es schlicht nicht persönlich nehmen, weil es ihr Problem ist? Steigerung: Mitleid zu haben mit jemandem, der einem weh getan hat, hilft einem selbst am meisten, aber nur dann, wenn es aufrichtig gemeint ist und nicht zur Eigenhilfe instrumentalisiert wird.

- Was hast Du, das unvorhergesehene Ende mal ausgeblendet, dabei an Positivem mitgenommen?
Beispiel von mir: Mein Dauer-Brieffreund und definitiv bindungsunfähiger Poly- Romantiker hat mir eine Therapie wegen einer Schreibblockade erspart (momentan kippe ich eher ins Gegenteil) und mir abseits meiner geraden Wege etwas Leichtigkeit gelehrt.... Man findet nicht immer das, was man sucht, aber mit etwas Willen sicher auch etwas Positives?!?

Könntest Du mit der Einstellung nicht noch mal Mut fassen?
 
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Gast

  • #12
Ich denke ... so, wie es gepasst hat und klappt trotzdem nicht? hmm... dann wohl doch lieber alleine bleiben und viele traurige Momente ersparen..

... realistisch gedacht.
Realistisch gedacht heißt es aus meiner Sicht abzuwägen: Was ist trauriger: Das unperfekte vorübergehende Zusammenbleiben oder der schnelle schmerzhafte Schlussstrich?
Das kann man sicher pauschal so nicht beantworten. In manchen Fällen muss ein Partner sich vor Verletzungen schützen und sich zurückziehen, in anderen sind es unterschiedliche Vorstellungen oder unerfüllte Anspruchshaltungen, die zum Rückzug bewegen.
Meist fragt sich der/die Zurückgewiesene - zu Recht? - ob es nicht auch andere Möglichkeiten gegeben hätte, und manchmal fragt es sich im Nachhinein vielleicht auch der "Schlussmacher".
Realismus ist nicht die schlechteste Geisteshaltung für kluge Entscheidungen. Dahinter stehen Fragen an sich selbst und den Partner: Was will ich für mich, von meinem Partner, was erwarte ich mir von einem gemeinsamen Weg?
Es ist immer eine Gratwanderung, erste Gefühle nicht in zu viel rationale Überlegungen einzubetonieren oder ihnen so viel freien Lauf zu lassen, dass ihre Flut Schäden anrichtet.
Mit manchen klappt das überraschenderweise ganz leicht und man muss gar nicht darüber nachdenken, wie viel Gefühl oder Verstand jetzt angebracht wäre. So fingen bisher meine längsten Beziehung an.
Immer, wenn es hakt und Widerstände gibt, sollte man sich selbst genau hinterfragen, ob man in der ganzen Entwicklung nicht am einen oder anderen Entscheidungspunkt in Zukunft anders vorgehen könnte. Für ein bisschen weniger Traurigkeit oder auch mehr Glück...
 
G

Gast

  • #13
Wenn Frauen in einen Mann einmal verliebt waren, vergessen sie ihn nie wirklich. Sogar, wenn sie die Beziehung beenden und alles dafür spricht, dass sie keine neue Beziehung mit diesem Mann wollen, wurmt und stört es sie, wenn er dann etwas mit einer anderen Frau beginnt. Sie fragen sich, ob er diese Frau besser findet, als er sie gefunden hat.

Eifersucht, Neid, Mißgunst, Mißtrauen, Eitelkeit etc, all das empfinden auch Männer, Frauen allerdings zehnmal so stark. Sie sind dem so sehr ausgeliefert, dass sie den Realitätsbezug verlieren und "unsinnige Dinge" tun. Ist eine Frau einmal angep..., dann dauert es Jahre, bis sie sich wieder einkriegt. Sie brechen jeden Kontakt zu dem Mann ab und machen eine Wiederaufnahme unmöglich, obwohl sie sich das eigentlich wünschen. Später sind sie dann noch zusätzlich eingeschnappt, dass keine Beziehung zustande gekommen ist.

Da muss natürlich erst einmal eine persönliche Beziehung entstanden sein, bis dieser level erreicht ist. Wann der "point of no return" erreicht ist, muss man spüren.

m 50
 
G

Gast

  • #14
Wenn ich die Beziehung beende, dann ist sie für mich mental erledigt und bleibt als schöne Erinnerung zurück. Darüber nachdenken findet vorher statt, weil man möglicherweise auch hin und her gerissen ist zwischen den guten und weniger guten Seiten einer sich anbahnenden Beziehung und man vor Beendigung abwägt, ob es gut gehen kann oder nicht.

Falls der Partner Schluss macht, dann ist man selber sicher traurig, wenn es für einen selbst gestimmt hätte. Aber da in deinem Fall die Beziehung erst am Anfang statt, würde ich es abhaken und mich anderen Dingen zuwenden.
 
G

Griet

  • #15
(Super) Sex habe ich erst, nachdem ich bereits mehrere schöne Dates mit IHM hatte, dabei eine ähliche Wellenlänge feststelle, Romantik fühle - sprich mich verliebe - dabei nicht vergesse zu erkennen und spüren, ob ihm das genau so geht, und etwas Alltag, wie gemeinsames Kochen zB, getestet habe. Wenn dieser (der Sex) dann tatsächlich auch noch super ist, dann haben wir doch tatsächlich Zukunft.
Potentielle Partner, die bei/an mir während der Kennenlernphase scheitern, mit denen ich also noch nicht intim war, lösen ganz sicher keine tiefe Trauer in mir aus. Es hätte nämlich nicht gepasst. Dann interessiert mich auch Intimität herzlich wenig - und erst durch diese öffne ich mich einem Mann voll und ganz.

Zu dir FS: was hat denn nicht gepasst, wo doch scheinbar alles passt?
 
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Gast

  • #16
Für mich wäre der Mann nach dieser Ansage völlig "unten durch". Natürlich leidet man darunter, wenn man sich selbst eine Beziehung gewünscht hat (in schlimmeren Fällen dauert es sehr lange). Ich würde mich sofort distanzieren und mich nach einer gewissen Zeit wieder anderweitig umsehen. Ich würde diesem Mann keine Chance mehr geben.
 
  • #17
Zu dir FS: was hat denn nicht gepasst, wo doch scheinbar alles passt?
FS
Danke euch erstmal für die Antworten!
@Griet Ich war ihr im Alltag zu ruhig, habe meine Gedanken für mich behalten, woran ich auch arbeite, da ich nicht immer so war. Ich hatte aber letztendlich nicht genug Zeit, da auch wirklich überzeugend sein zu können. Da ist es für mich nicht so toll, jemandem Verbindlichkeit und Exclusivität zu geben aber so bin ich halt. Da wäre es einfacher, wenn ich das machen könnte, wie ein bekannter, der sagt ...na und? ... Date fünf, dann stört es nicht ... die Nächste Bitte. Dann würde ich mich aber nicht wirklich auf eine Frau einlassen können und nie die Richtige finden.
 
  • #18
Wenn ich a) mehrere schöne Dates b) super Sex c) ähnliche Wellenlänge und d) Romantik gehabt hätte, wäre es mir nicht im Traum eingefallen, so etwas zu beenden.
Geht mir genau so. In aller Regel bin ich spätestens nach dem Sex verliebt - mit Männern, bei denen sich dieses Gefühl nicht anbahnt, habe ich erst gar keinen Sex.

Da muss für die Frau etwas ganz erhebliches nicht gestimmt haben oder ihr Ex ist wieder aufgetaucht.

Daher denke ich, dass sie der Sache nicht hinterher trauert, sondern da raus wollte und jetzt erleichtert ist.

Ich habe noch nie, nie, niemals eine sich anbahnende Beziehung, bei der "alles toll" war, beendet. Der Mann schon eher, nachdem er Sex bekommen hatte.
 
G

Gast

  • #19
Also du hast keine emotionelle Nähe aufgebaut (keine Gedanken ausgetauscht), du hast sie in der Ecke sitzen lassen (du warst ihr zu ruhig) und du hattest nicht genug Zeit, ihr Verbindlichkeit und Exklusivität zu geben (?!?), also praktisch gesehen, du hast sie auf Distanz gehalten und du hoffst heute, daß sie bereut, gegangen zu sein? Wenn sie weder Selbstachtung noch Seblstwertgefühl hat und masochistisch veranlagt ist, kann sein, daß sie zurück kommt, ja.

Was man so liest in einer gewissen Männerliteratur, kurz "behandle die Frauen mies, sei du der Preis, dann kommen sie angekrochen" ist grundlegen falsch. Vielleicht kommen sie aber bleiben tun sie nicht.
 
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Gast

  • #20
Wenn ich a) mehrere schöne Dates b) super Sex c) ähnliche Wellenlänge und d) Romantik gehabt hätte, wäre es mir nicht im Traum eingefallen, so etwas zu beenden.
Für denjenigen, der trotzdem alles beendet, muss ja irgendwas Gravierendes nicht gestimmt haben, und dann gibt es wohl auch aus seiner Sicht nichts mehr zu Grübeln.
Oh, das sehe ich aber etwas anders. Manchmal stellt sich das Gravierende, das nicht stimmte, nämlich als Trugschluß heraus, und man merkt viel zu spät, daß man durch eine falsche Unterstellung alles verbockt hat ("Es geht nicht mit dir, du bist nicht treu, eine Freundin von mir hat dich gestern mit einer anderen Frau gesehen." - "Stimmt, ich habe meine Schwester vom Bahnhof abgeholt."). Und dann dreht sich der Mann, mit dem alles stimmte - Wellenlänge, Romantik, Hobbys, Sex - auf dem Absatz um und geht.

Wirklich kein Grund zum Grübeln?
 
  • #21
Also du hast keine emotionelle Nähe aufgebaut (keine Gedanken ausgetauscht), du hast sie in der Ecke sitzen lassen (du warst ihr zu ruhig) und du hattest nicht genug Zeit, ihr Verbindlichkeit und Exklusivität zu geben (?!?), also praktisch gesehen, du hast sie auf Distanz gehalten und du hoffst heute, daß sie bereut, gegangen zu sein?.
Nein!
Für mich ist in einer solchen Situation Exclusivität und Verbindlichkeit selbstverständlich! Und es gab kein "In der Ecke sitzen lassen" und mies behandeln schon gar nicht. Ich meinte nur, dass es die Leute, die da nicht so viel Emotionen investieren einfacher haben. Sie wird auch nicht zurück wollen, da sie nun erst mal nicht mehr an einer Beziehung interessiert ist, weil es halt trotz der vielen Gemeinsamkeiten nicht ging und das ist ihr gutes Recht. Mich hat nur interessiert, was im Nachhinein Frauen darüber denken.
 
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Gast

  • #22
Lieber FS,

wenn ich (w41) es beende, in solch einer Phase, dann hat es einen trifftigen Grund, und damit gut. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, d. h. aber im Umkehrschluss auch, wenn ich einen solchen Entschluss gefasst habe, bin ich damit im Reinen und schaue nach vorne und nicht zurück :)
 
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Gast

  • #23
new-future, ich denke da als Frau nichts. Wenn ich eine Sache beende, weil sie mir nicht das gibt, was ich haben will oder brauche, dann ist es gegessen und gut. Wenn ich in einen Mann verliebt bin oder mir doch noch Hoffnungen auf mehr mache, dann beende ich das nicht.

Ich glaube nicht, dass sie große Gefühle für dich hatte oder sie zugelassen hat.
 
G

Gast

  • #24
Nichts Gravierendes ... ? Vielleicht hast du einfach zu enge Vorstellungen von deiner Traumpartnerin? Wie soll sie sein, damit sie deinen Ansprüchen genügt? Manche Menschen haben unrealistische Vorstellungen von einer Partnerschaft und dem Partner überhaupt. Das mit 40 noch knackige Ex-Modell mit Universitätsabschluss, Doktortitel und Traumgehalt ist eher selten zu finden.
 
G

Gast

  • #25
Naja, wenn es beiden richtig leid tut, weil sie merken, vorschnell gehandelt zu haben, kann es schon wieder was werden. Man kann sich entschuldigen und erklären.
Dann braucht es nur noch eine gemeinsame, realisierbare Zukunftsvision...

Das scheint bei Euch, FS, nicht wirklich in Aussicht zu stehen.
Zugegeben, es gibt auch Trennungen, über die man/frau traurig ist, und trotzdem wünsche ich mir keinen Neuanfang.

Wie auch immer: Bleib heiter... es warten neue Erfahrungen auf Dich!
 
G

Gast

  • #26
Du wolltest keine Emotionen investieren und dir dein Leben erleichtern, um nicht später mal zu scheitern, aber die Tatsache, dass du nun darüber nachdenkst, wie es ihr oder generell Frauen in ihrer Lage geht, zeigt, dass du so ganz doch nicht damit abgeschlossen hast.

Überlege mal, ob zur Liebe nicht auch Mut und Risikobereitschaft gehören. Wenn man nichts wagt, gewinnt man auch nichts, das Prinzip ist ganz einfach. Du kannst bis an dein Lebensende allein sein und denken, dass Beziehungen zu schwierig, zu zeitintensiv oder was auch immer sind, aber wirklich gelebt haben wirst du dann nicht. Der emotionale Bereich wird verkümmern und du wirst immer egozentrischer. Liebe gehört nunmal zu einem glücklichen Leben dazu. Es scheint viele Baustellen in deinem Leben zu geben (Kommunikationsfähigkeit, Liebesfähigkeit, Risikobereitschaft etc.). Viel Erfolg!
 
G

Gast

  • #27
Als Frau würde ich sagen, dass eine sich anbahnende Beziehung, die trotz vieler schöner Erlebnisse und vieler Gemeinsamkeiten dann doch unerwarteterweise in die Brüche geht, noch sehr lange schmerzt.
Es tut besonders weh, wenn der Mann zunächst vorgibt, großes Interesse zu haben, aber wenn es ernst wird (man sich längst regelmäßig verabredet, man schon Sex gehabt hat), einen Rückzieher macht und plötzlich aus unerfindlichen Gründen zurückrudert. Das ist sehr übel.
Ganz schrecklich ist es, wenn der Betreffende nicht einmal sagen kann oder will, warum genau er sich so verhält oder was denn aus seiner Sicht falsch gelaufen ist. Dann hat man nicht nur den Trennungsschmerz zu verkraften, sondern kann sich auch noch den Kopf zerbrechen über mögliche Ursachen.
 
G

Gast

  • #28
Mal die Frage, warum hast Du es beendet und wieso meinst Du, dass es nicht passt? Wenn das wirklich alles so ist, warum denkst Du dann überhaupt darüber nach?
Hört sich eher so an, als ob da doch mehr war.
Sprich doch mit ihr und frag nicht hier ;-)
Hier kann Dir niemand die richtige Loesung geben!
Niemand kennt diese Frau und Eure "Beziehung"!
Für mich hört es sich aber so an, als das da dich etwas mehr war!
Sonst wuerdest Du hier gar nicht erst diese Fragen stellen!
Für eine Beziehung muss man sich viel Zeit geben und man muss auch durch doofe Situationen durch.
Wieso glaubst Du passt es nicht auf Dauer? Woran machst Du das fest?
Sind Deine Gefühle nicht vielleicht doch etwas groesser, wenn Du hier schon extra schreibst?
 
G

Gast

  • #29
Wenn Du gegangen bist und noch nachdenkst, dann war da dich mehr und dann solltest Du schleunigst mit ihr reden.
Wenn sie ging und Du noch nachdenkst, dann tut es Die weh, weil SIE ging, aber vielleicht auch, weil es eben dich mehr war. Dann kommt es darauf an, ob sie noch will.
Du machst Dir Gedanken - also war es nicht so ohne Zukunft, wie Du hier angibst.
Ich wuerde so etwas nicht einfach beenden! Stress gibt's überall mal, das muss man schon aushalten koennen! Sonst scheitert man immer wieder!
Du findest nicht an jeder Ecke etwas passendes!
Ruf sie an - ich glaube, da gibt's noch ne Chance - nutze sie und schmeiße nicht direkt alles weg!
Alles braucht Zeit - auch Beziehungsaufbau!
Du hast viel zu früh aufgegeben! Man schmeißt nicht wegen jeder Lapalie alles direkt weg!
Ich wuerde unbedingt noch mal auf sie zugehen..
 
  • #30
Du hast viel zu früh aufgegeben! Man schmeißt nicht wegen jeder Lapalie alles direkt weg!
Ich wuerde unbedingt noch mal auf sie zugehen.
FS
Da war schon mehr, als ein paar Dates (es ging ja schließlich um Beziehungsanbahnung) und z.B. das 2te Date ging über 12h ohne Langweile. Leider war sie der Meinung, dass es nicht funktioniert und sie war noch nicht bereit für eine Beziehung und ich ihr halt zu ruhig. Es tut mir wirklich sehr leid und hat eigentlich gut gepasst, ohne Stress oder Missverständnisse aber ich muss das akzeptieren und weitersuchen oder es sein lassen.