• #121
Soll jetzt das älteste Kind aus der Vorehe benachteiligt werden bzw weniger bekommen, weil beide anteilsmäßig gleichermaßen finanziell für die Kinder aufkommen? Angenommen, die Frau kann sich keinen teuren Urlaub nach Thailand leisten, diesen möchten aber beide gerne machen, der Mann finanziert ihn gerne für beide plus Kinder. Soll dann das erste Kind Zuhause bleiben (dafür sei er ja als Nichtvater nicht zuständig)? Jetzt mal überspitzt gesagt. Oder bekommen dann die eigenen Kinder Markenklamotten und iPhones, das Stiefkind nicht, weil es die Mutter von ihrem Gehalt nicht leisten könnte?

Tja, da steckt durchaus Brisanz drin. Ich bin mir relativ sicher, dass ich vielleicht eine fremdes Kind annehmen würde und es vielleicht auch mit in einen Urlaub nehmen würde (wobei dann solidarisch Abstriche für alle gemacht werden würde) aber erben würde es von mir nichts.
Ich weiß, ist hart ...
 
  • #122
Wer möchte ernsthaft jemanden daten, der schlecht gelaunt und verbittert durch das Leben läuft, seine Vor-Urteile an einem abreagiert und seinen persönlichen Zufriedens- und Gückszustand von einem abhängig macht?

Niemand möchte das. Da sind wir uns völlig einig. Die ganzen verbitterten Forumsteilnehmer incl. FS dürfen sich nicht wundern wenn niemand mit "Marktwert" sie daten will, weil er oder sie es nicht unbedingt "nötig" hat.
 
  • #123
Soll er ja nicht. Er soll sich die Frau suchen, in die er sich verliebt.

Schon klar, da sind wir uns sicherlich alle einig.

Mir ging es aber darum, dass die hier beschriebene Sorte Frau das weibliche Pendant zum bad boy darstellt. Immerhin lässt die Beziehungsvita der Damen, nämlich eine gescheiterte Ehe und alleinerziehend mit gerade mal Ende 20, nicht unbedingt auf den verlässlichen oder vernünftigen Typ schließen. Eher so Marke Spaßsucherin von der Susi-Sorglos-Fraktion. Dafür spricht ja auch die Männerwahl.

Anstatt dass das Forum kritisch an diese Personengruppe herangeht - schließlich haben ja augenscheinlich einige negative Erfahrungen mit dem männlichen Vertreter sammeln dürfen -, werden dem FS Defizite in Form von Selbstzweifeln, Vorurteilen und einem negativen Frauenbild unterstellt.

Und da frage ich mich, wie kommt das hin? Einerseits wird von der erfolgreichen und sinnvollen Abwendung vom bad boy berichtet, andererseits soll der FS als Mann aber bitte nicht so voreingenommen sein und dem weiblichen Gegenstück eine Chance geben.
 
  • #124
1. Frauen und Männer haben Kinder. Zu jeder AE gibt es ein Pendant, das Geld, Liebe & Aufmerksamkeit in Kinder investiert.
2. Frauen und Männer können großzügig oder knauserig sein, da finden sich ja meisten auch die Passenden. Für dich dann eher die Sparsame, die ihr und dein Geld schont.
3. Eine abwertende Haltung dem anderen Geschlecht gegenüber ist nicht gerade hilfreich, wenn man eine Beziehung/Liebe sucht.
4. Die Frauen und Männer, die auf Geld stehen, haben wahrscheinlich BWL oder Zahnmedizin studiert und brauchen keinen Versorger.
5. Wir sind hier bei Elite, selbst mit Halbtagsjob und Minimalunterhalt kann man gut leben und Kinder erziehen.
Und zu meiner persönlichen Erfahrung: Ich hab mich früher nur mit den tollen Männern getroffen, und treffe mich auch heute nur mit den tollen Männer, ich könnte es nicht ertragen, Minuten, Sekunden meiner Lebenszeit mit einem Mann zu vergeuden, der mich anödet (aber Geld hat). Und immer noch ist es so, dass die tollen Männer darauf bestehen, mich einladen zu dürfen. Sogar noch mehr als früher zu StudieZeiten, als man alles Geld zusammen geworfen hat, um Essen/ins Kino zu gehen .
 
  • #125
Eher so Marke Spaßsucherin von der Susi-Sorglos-Fraktion. Dafür spricht ja auch die Männerwahl.
Hm. Ich denke nicht, dass das alles Spaßsucherinnen sind. Vielleicht hat es sich richtig angefühlt, mit dem Mann ein Kind zu haben und ER hat auf einmal gesagt mit Ende Zwanzig (diese Vor-Midlifecrisis), dass es noch was anderes geben muss. Vielleicht war es auch nicht der Spaßtyp-Halodri, sondern der "ich such ne Mami" Typ, der zu allem "ja" gesag hat, nichts in der Beziehung gemacht hat, die Frau das nicht durchschaut hat, weil sie dachte, das wird noch, bis das Ganze ein Ende fand. Also per se eine Frau in jungen Jahren mit Kind Verantwortungslosigkeit bei der Männerwahl zu unterstellen, finde ich nicht richtig. Jung und an Liebe glaubend, würde ich eher denken.

werden dem FS Defizite in Form von Selbstzweifeln, Vorurteilen und einem negativen Frauenbild unterstellt.
Nunja, er schreibt teilweise schon recht vorbelastet, wobei ich ihm ja recht gebe, was seine Intuition mit Frauen angeht, die auf einmal "zu sehr zu schnell" interessiert sind. Es hat mich auch gewundert, dass hier bei den Frauen eher echtes Interesse gesehen wurde, mein Eindruck war das nicht. Aber ich seh das getrennt von seinen Problemen mit sich selbst.
Einerseits wird von der erfolgreichen und sinnvollen Abwendung vom bad boy berichtet, andererseits soll der FS als Mann aber bitte nicht so voreingenommen sein und dem weiblichen Gegenstück eine Chance geben.
Meiner Ansicht nach nicht, wenn er nicht will. Er soll rausfinden, wie er rausfinden kann, wer echt interessiert an ihm ist. Das ist ja unabhängig von Kind oder nicht Kind, deswegen bin ich dafür, dass er seine Vorurteile checkt. Das muss nicht bedeuten, dass er sich dann für eine Frau mit Kind entscheidet, aber er schließt es dann aus anderen Gründen aus, als den Frauen gleich Materialismus zu unterstellen.
 
  • #126
Ich habe mal den Hinweis auf die Mehrfachanfrage des FS gegoogelt, ich denke, eher da liegt der Hase im Pfeffer. Wer es derartig nötig hat auf allen greifbaren Portalen die exakt gleiche Anfrage zu stellen, hat wirklich andere Probleme als dass er bei Alleinerziehenden ehemaligen Klassenkameraden als "Zahlarsch" glaubt antreten zu sollen. Ich denke doch, dass seine Selbstdiagnose "Dystonie" schon eher zutrifft und da nun ein versierter Therapeut ran müssten.
 
  • #127
Mir kommen gleich die Tränen.

GAR KEINE Möglichkeiten haben nur extrem wenige Menschen. Die meisten Männer und Frauen, die über ihre Chancenarmut jammern, nehmen diverse Möglichkeiten überhaupt nicht wahr

Also, hier muss ich mich wirklich mal aufregen. Ich finde das extrem zynisch, besserwisserisch, empathielos und einfach unanständig, solche Kommentare und Pauschalurteile abzugeben.

Du magst Dir zwar einbilden, hier über eine höhere Einsicht zu verfügen, aber Du hast sie in Wirklichkeit nicht. Du kannst nämlich überhaupt nicht abschätzen, wieviele Leute Chancen haben, die sie nicht wahrnehmen. Es gibt durchaus in deutlich wahrnehmbarer Zahl Leute, die nie von irgendwelchen Angehörigen des anderen Geschlechts angelächelt, angesprochen oder angeflirtet werden. Und wie hoch deren Zahl empfunden wird, ist rein von der zufälligen Zusammensetzung des jeweiligen Bekanntenkreises abhängig. Und was bitte ist "ein Flirt", auf den einzusteigen man sich nicht trauen könnte?

ansprechende Bewegungen und männliche Gesten.
Da ist nichts dabei was man nicht trainieren kann.

Das ist interessant. Was sind aber "ansprechende Bewegungen und männliche Gesten"?
Wer sich selbst * geil* findet (...) Ach ja: tanzen können hilft auch..

Ja, aber wie trainiert man sich das an? Und wir trainiert man sich das nötige Selbstbewusstsein an, um sich zu trauen zu tanzen?

Wir sind hier wieder bei einem Kernproblem angelangt, bei dem immer das gewünschte Ergebnis als die Lösung präsentiert wird: Man braucht mehr Selbstwertgefühl – aber wie kommt man dazu?
 
W

wahlmünchner

  • #128
ABER dass die Frauen "in ihren besten Jahren" viel ungebundenen Spass mit anderen Typen anstatt mit mir hatten....
Klar, du weißt das die Frauen Spaß hatten...ist klar
Vielleicht hatten sie aber auch vor allem liebeskummer?
Mal drüben nachgedacht, das manche Frauen gar nie! ohne sehr verliebt gewesen zu sein Lust auf körperliche Aktivität hatten?
Übrigens gibt und gab es viel weniger Sex als viele denken.
Mehrerer meiner Freundinnen, die mit 14, 15 schon liiert waren...waren trotzdem bis 17,18 Jungfrauen.
 
  • #129
Aber was ist mit dem Charakter der Frau? Ist es nicht viel sinnvoller, sich eine möglicherweise langweilige aber dafür vernunftbegabte Frau zu angeln, statt auf eine auszuweichen, die in jungen Jahren im Zuge ihres Selbstfindungstrips mit bad boys ganze Familien an die Wand gefahren hat?

Warum sollte der unscheinbare Mann die (vermeintlichen) Fehler der Frauen nachahmen, indem er sich auf ein bad girl einlässt? Wäre er damit nicht mindestens genauso dumm, wie besagte Damen es seinerzeit gewesen sein müssen?
DAS ist m.E. ein beachtenswerter Punkt für den FS. Ob AE oder nicht, kann dann allenfalls einen Hinweis liefern, aber eben keinen Beweis.
Alle, die hier AE-Status und ("fremde") Kinder bagatellisieren, sollten sich vielleicht einmal mit dem Elend so mancher Patchwork-Konstellation auseinandersetzen. Das übertrifft alles, was so gerne der traditionellen Ehe und Familie angedichtet wird.
Mir scheint, der FS hat schon in ein Wespennest gestochen bei der einen oder anderen geschätzten Mitforistin.
 
W

wahlmünchner

  • #130
Man braucht mehr Selbstwertgefühl – aber wie kommt man dazu?
Indem man seine Komfortzone verlässt.
Dinge tut, die man nicht tuen würde.
Das steigert das Selbstbewusstsein. Ich kann nur beisteuern was ich getan habe und glaub mir, ich dachte oft, jede Schulprüfung war weniger aufregend aber ich will da jetzt durch. Manchmal war mir richtig schlecht vor Aufregung.
Als Teenager war ich stocksteif, ultramager, hab niemanden in die Augen geschaut und wurde von Jungs ignoriert oder fertig gemacht.
Bis ich 17 war änderte sich das schon zum Teil.. Bis Mitte 25 sehr. Ich hab viel dafür gemacht..halte Vorträge wenn deine Arbeit es zulässt und/ oder gebe Fortbildungen, da lernst du im
Mittelpunkt zu stehen und verdienst Geld dabei.
Stärke Deine Muskel, gehe klettern, oder mache Krafttraining... Lerne dich besser kennen. Mache zB
Meditation ( nicht nur die sitzende, sondern auch kundalini Yoga, wo sich geschüttelt und gesungen wird: Achtung sehr esoterisch, nichts für Anfänger...andererseits: wer das machte verliert gut einiges an Schamgefühl- ps: deshalb muss man nicht esoterisch werden oder die Szene toll finden)
Boxen oder andere Kampf- Verteidigungssportarten ( muss ja nicht gleich krav maga sein- macht selbstbewusster, geschmeidiger, männlicher...- war für mich am schlimmsten...größte Überwindung )
Einen Massagekurs belegen. Da merkt man welche Berührungen man selbst mag unabhängig vom Sex ...
Yoga, Tai chi oder anderes was das Thema " Achtsamkeit " in sich trägt.
Tanzen...am schönsten und schwierigsten ist Tango argentino weil man mit dem Partner ganz eng tanzt und auf sich und den anderen achtet...am kopflastigsten Standard Tanz ( viele Schrittfolgen , dafür kommunikativ) am befreiensten Ausdruckstanz. Am besten für die Beckenbeweglichkeit sind Tänze wie Salsa, Samba...
Es hilft sich Videos und Musikvideos ansehen, in denen sich Männer verführerisch oder sexy geben ( bei mir waren es analog Frauen ..) und zu erkennen was ein sexy Mann überhaupt sein soll...schauen wie die Körperhaltung ist und vor dem Spiegel üben. Lachen erlaubt... Geh ruhig auf und ab mit stolzer Haltung und pose etwas breitbeinig.
Stell dir vor, die ganzen fotogeilen Teenager üben das tatsächlich regelmäßig vor dem Spiegel wie ihr Gesicht am besten wirkt, wie sie gehen und drehen um schön auszusehen....wusste i h auch nicht bis ich sie in der Familie hatte..also üben muss jeder.
Gleich mehr...,
 
W

wahlmünchner

  • #131
Man braucht mehr Selbstwertgefühl – aber wie kommt man dazu?

Gehe unter fremde Menschen. Der Vorteil ist: die kennen dich nicht. Also alles auf null. Der erste Eindruck ist noch offen. Spreche deutlich und klar mit fester Stimme, stehe stabil und geerdet. Halte Blickkontakte, lerne dich neu zu erfinden.
Was auch hilft ist andere Kleidung.
Mal ein enges Oberteil, da steht man gerne gerade...mal eine enge Hose ( Frauen schauen auch auf Brust, po, zeige was du hast )
Trage einen Anzug, da macht jeder Mann gleich mehr her...
Es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten.
Das Schöne daran ist, du wirst merken wie viele verschiedene Menschen das es gibt und mit so vielen findet man trotzdem eine gemeinsame Schnittmenge. Manche Dinge machen einem auch wahnsinnig Spaß, bei anderen Sachen lohnt sich die Überwindung weil es besser wird, sich natürlicher anfühlt mit der Zeit

Mod: Bitte kommen Sie zum eigentlichen Thema zurück.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #132
Man braucht mehr Selbstwertgefühl – aber wie kommt man dazu?
Das hast Du schonmal gefragt und dazu hatte ich Dir mal einen Beitrag geschrieben, auf den Du gar nicht eingegangen bist (oder er wurde nicht freigeschaltet).
Was das Tanzen angeht, geh einfach in eine Tanzschule, da herrscht bestimmt Männermangel und es sind alle Anfänger. Treibe Sport für eine männlich definierte Figur, befass Dich mit Kleidungstypen, damit Du rausfindest, was an Dir gut aussieht. Durch das Kümmern um Dein Äußeres stellst Du zumindest schon mal fest, dass man hier bewusst was tun kann (vielleicht machst Du es ja auch schon unbewusst richtig).
Und Jammern in der Art, dass man es schlecht getroffen hat und so viele Männer besser, cooler, männlicher sind, sofort einstellen. Es gibt Menschen, die sind problemorientiert, und andere, die sind lösungsorientiert. Bis die Lösungsorientierten mal zu einer Lösung kommen, kann auch viel Zeit ins Land gehen und die ist erfüllt von Klagen usw. Aber die Problemorientierten lieben ihr Problem unbewusst und wollen es gar nicht lösen. Vielleicht, um wenigstens als "Mensch mit diesem großen Problem" einzigartig zu sein oder, weil sie früher nur beachtet wurden, wenn irgendwas problematisch bei ihnen war (was äußerst traurig ist. Manche Eltern kümmern sich emotional auch nur um ihre Kinder, wenn die sich wehgetan haben. Das gibt auch ein schlechtes Beziehungsmuster später.). Falls das mit dem Einzigartigsein so ist (ich behaupte das nicht über Dich, ich schreibe das nur als Gedankenanregung), bringt es einem viel, daran zu arbeiten, auch wenn man dann wirklich in der Masse verschwindet, weil man dann gefühlt nicht mal mehr dieses Alleinstellungsmerkmal hat. Das andere bedeutet, sich damit zu befassen, dass man nicht bedürftig sein muss, um geliebt zu werden.

Mod: Bitte kommen Sie zum eigentlichen Thema zurück.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #133
Ich muss mich da @frei anschließen:
du bist mit 28 Student: welche Zahlungskraft genau könnten die Frauen da bitte sehen? Dein Master ist noch nicht mal fertig!
Ich unterschreibe Anfang kommenden Monats einen Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen, bei dem ich aktuell meine Masterarbeit schreibe. (IG Tarifvertrag, großes international agierendes Unternehmen). Ich finde das ganz OK so.

Du bist vom Weltbild deiner Mutter geprägt - wo war denn dein Vater? Ist er seinen Zahlungsverpflichtungen für euch nicht nachgekommen?
Vater war im Ausland.
Nein.

Ist das Problem nicht eher, dass du erfolglos bei den Frauen bist, die du gern hättest? Und dich selbst vom Marktwert her gern über einer AE sehen würdest - Singlefrauen ohne Kinder beißen aber nicht an?
Wie ist denn der Marktwert einer AE?
 
  • #134
Das ist der Begriff, der in Männerforen verwendet wird.

Das ist das Problem. Aus Deinem Unbehagen über die Kontingenz des Partnermarktes hast Du Dir eine Ideologie der Ungerechtigkeit der bösen jungen Frauen zusammen gebastelt, die Dich entlastet. Männerforen sind voll von diesem Unsinn: Frauen, die nur abzocken, sich von bad boys schwängern lassen, mit ihrem Kinderwunsch erpressen etc... Dort findest Du Idioten mit großem Sendungsbewusstsein, die ein elendes Leben in Thailand fristen, um in Deutschland nicht 400€ Unterhalt für ihre eigenen Kinder zahlen zu müssen. Die deutsche Unrechtssprechung, bla bla.

Dieses ideologische Geschwafel ist sogar so verführerisch, dass selbst Männer wie Du (andere haben es schon bemerkt: älterer Student mit wahrscheinlich geringem Einkommen) sich daran klammern, obschon es nur allzu abwegig ist. Es ist die perfekte Denkungsart für verbitterte Menschen: Mann = bedauernswertes Opfer der Emanzipation. Komme aus Deiner ideologischen Verblendung und gehe vorurteilsfrei und aufgeschlossen auf Menschen zu. Dabei musst Du nicht naiv stellen, sondern kannst schon auf Deinen Verstand und Bauchgefühl hören! Das ist in jedem Fall sinnvoller als seltsamen Verschwörungstheorien zu folgen.

Übrigens: ich fand bad boys und Schaumschläger schon immer ätzend und so geht und ging es sicherlich vielen Frauen. Vergiss Deine Theorie, dass die bösen jungen Frauen sich allesamt von bad boys schwängern lassen wollen, um Dich dann als Ernährer zu betaisieren.

Noch was pragmatisches. Wer wirklich wenig Geld hat, wie eine teilzeitarbeitende AE, der muss sich ein striktes Konzept zurecht basteln (für Miete, Kinder, Freizeit, Mobilität, begrenzt Rücklagen für außergewöhnliche Vorkommnisse). Die paar Piepen, die ein verbitterter Mann rüber schiebt, sind es einer Frau nicht Wert, jeden Monat Ängste auszustehen ihre Fixkosten nicht bestreiten zu können. Keine dieser Frauen ist auf Dich angewiesen, das redest Du Dir ein, um Dich mächtig zu fühlen. Irgendwie bedauernswert. Möchtest Du nicht eher lieben und geliebt werden?
 
  • #136
Ich unterschreibe Anfang kommenden Monats einen Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen, bei dem ich aktuell meine Masterarbeit schreibe. (IG Tarifvertrag, großes international agierendes Unternehmen).

Studium mit Ende 20 gerade beendet, noch nicht mal angefangen zu arbeiten. Ich verstehe nach wie vor nicht, warum da die Frauen wegen "Reichtum" gelaufen kommen sollten.

Ist das nicht eher Wunschdenken?
 
  • #137
Was ich damit sagen wollte: Mein Vater ist seinen Verpflichtungen (Unterhalt, Beziehung zu Kindern usw.) nicht nachgekommen, aber das wundert mich nicht, denn mein Vater war und ist geistig selbst heute noch ein großes Kind geblieben. Er ist nie richtig erwachsen geworden. Zugegeben ein sehr attraktives großes Kind (Hat optisch 'ne gewisse Ähnlichkeit mit Sean Connery), aber kein zuverlässiger Ernährer.

Ich habe meine Mutter mal gefragt, warum sie sich in meinen Vater verliebt hat. Antwort: "Er war ja so groß und athletisch, hatte dieses verschmitzte Lächeln. Damals dachte ich noch, er würde sich für mich ändern!"
 
  • #138
Studium mit Ende 20 gerade beendet, noch nicht mal angefangen zu arbeiten. Ich verstehe nach wie vor nicht, warum da die Frauen wegen "Reichtum" gelaufen kommen sollten.

Also meiner Erfahrung nach finden Frauen schon während des Studiums Jura- und Medizinstudenten reizvoller als bspw. einen angehenden Sozialpädagogen oder Historiker. Da macht alleine die Aussicht auf einen Partner, der später einmal mit prestigeträchtigem Job und gutem Einkommen aufwarten kann, den Unterschied.

Schon dort wird mit Wahrscheinlichkeiten jongliert und nach dem Wunsch auf Partizipation selektiert.
 
  • #139
Zitat von Lebens_Lust:↑

Vielleicht schaust Du ja auch nicht nur nach der Figur wie mit 20?
Zugegeben: Figur steht bei mir definitiv sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste und das wird sich auch nicht mehr ändern. Ich vermute, dass es bei den meisten Männern ähnlich ist. Das Alter ist für mich unproblematisch, denn wir alle werden alt, aber ich finde, dass jeder Mensch bestmöglichst auf seinen Körper achten sollte. Es gibt Frauen, die bis ins hohe Alter sehr körperbewusst leben und eine bessere Figur haben als so manche 30-jährige heutzutage... und DAS schockiert mich! (kaum auszudenken, was in Zukunft an Kosten auf die Krankenkassen zukommt)

Ob eine Frau promoviert hat bzw. allgemein hohe Bildung hat, ist für mich ohne Bedeutung. Das ist kein Attraktivitätskriterium für mich.

Zitat von Lebens_Lust:↑

Im Grunde hast Du das Problem als Mann doch relativ häufig. Viele Frauen möchten "up-daten". Eigentlich gibt es relativ wenige Frauen, die finanziell "auf Augenhöhe" daten.
Wie passt das denn in das emanzipatorische Selbstbild der meisten Frauen? Ich ging immer davon aus, dass das klassische Patriarchat im Zuge der emanzipatorischen Bewegung beseitigt werden müsse...!? Ich finde es immer verwirrend, wenn Frauen einerseits wegen jeder noch so harmlosen männlichen Attitüde einen #Aufschrei initiieren, dann aber sich freiwillig in Rollenverhältnisse des 19. Jahrhunderts begeben. Das verwirrt mich.

Zitat von Lebens_Lust:↑

Abgesehen davon bleibt es Dir doch auch überlassen, ob Du auf den Deal "Geld gegen Attraktivität" eingehst.
Ich bin diesen Deal bisher noch nie eingegangen und werde den Deal in Zukunft sicherlich nicht eingehen. Attraktivität/Sex gegen Geld ist nicht mein Ding, auch wenn viele Männer damit scheinbar kein Problem haben. Ich hatte mal die Gelegenheit an meinem 18. Geburtstag, aber habe es sein lassen.
 
W

wahlmünchner

  • #140
Oh alles klar.
Die Frau soll eine ideale Figur haben, sich darauf einstellen, das alles schön gleichberechtigt gehandhabt wird und dir am besten auch noch das Gefühl vermitteln, das du für sie der tollste Mann überhaupt bist auch wenn du sie gerade angesprochen hast, oder wie stellst du dir das vor? Warum sollte sie das eigentlich? Was für angenehme verlockende Züge hast du denn an dir?
Ich kann dir sagen, das ich mich mit dir vermutlich keine 2 mal getroffen hätte. Denn dieses analytische Herumgeeieere von Männern macht einfach keine Lust auf sie. Vor allem nicht wenn alles so negativ ist und die Dame erstmal aus dem nichts begeistert sein soll. Denn wenn sich jemand für dich interessiert, ist sie natürlich nur auf dein Geld aus.
Ich hoffe für dich du hast eine gute Figur und irgendwo auch noch Humor, denn was soll denn die Frau an dir lieben lernen, so auf die Schnelle von 1-3 Dates ?
Wer geliebt werden will, sollte in Vorleistung gehen und ja, ich habe das bei ausreichendem Interesse auch getan.
Interesse zeigen, Geschenke machen in Form von Unterhaltungswert, Einladungen, Komplimenten, etc.
Was ich an meinem Partner liebe:
- seinen Humor, seine liebevolle und fürsorgliche Art, seine Zurückhaltung, seinen klugen Kopf und seine dazugehörige Bescheidenheit, seine Bereitschaft mit mir durch dick und dünn zu gehen, seinen schönen Körper...
Was ich biete: siehe oben aber streiche Zurückhaltung.
Und was dein Verweis auf das frühere Daten soll, weiß ich auch nicht.
Da hast du die erste Frau die dir gefallen hat am besten noch vor dem ersten Sex heiraten müssen und für sie gesorg, sowie für die Kinder bis zum bitteren Ende. Was das mit dem heutigen Leben noch gemein haben soll, frage ich mich schon. Das in den gleichen Branchen Frauen oft weniger verdienen sollte dir bekannt sein.
Und wenn dir Bildung und Beruf eh nicht wichtig ist, warum ist die dann nicht klar, das viele Frauen weniger haben werden als du?
Ps ( w, 35, sehr schlank, sportlich, groß mit viel Oberweite nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen weil ich mich über deine Ansprüche in Punkto Figur aufrege)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #141
Alleinerziehende können genauso wirtschaftlich selbständig, attraktiv, beziehungsfähig, lebensfroh, unabhängig und auf der kompromisslosen Suche nach der "großen Liebe" sein.
Meines Wissens sind 50% aller alleinerziehenden Mütter auf Hartz 4 angewiesen?

Dann frage doch ´mal den Stiefvater, wie er die Sache sieht. War er der Zahlmeister bzw. hat er das so gesehen?

Mein Stiefvater war ein Choleriker
Er hat meiner Mutter das ein oder andere mal vorgeworfen, sie wäre eine Prinzessin. (Was meine Mutter definitiv nicht war. Sie hat immer gearbeitet)

Mein Stiefvater hat seine erste Scheidung niemals überwunden. Seine erste Frau hat ihn damals für einen Multi-Millionär verlassen. Das hat er nie richtig verarbeitet.

Die Damen sehen gut aus? Sie zeigen Interesse? Es kann dir doch egal sein, ob sie eine feste Beziehung wollen. Doch noch Sex mit den Schulschönheiten, die einen damals mindestens ignorierten? Solche Chancen kommen nie wieder.
Das waren schon damals keine Schulschönheiten.
Es sind durchschnittliche Frauen, nicht hässlich, aber auch keine hotten Schönheiten.

Wie wäre es denn, wenn Du Dich auf eine Annäherung einließest aber von vornherein klarstellst, dass es das klassische Zusammenleben als Paar nicht geben wird?

D.h. unter allen Umständen getrennte Konten und eigene Finanzierung des Lebensstils, kein Zusammenwohnen, keine Übernahme von väterlichen Pflichten und so oft wie irgend möglich Unternehmungen ohne Kinder.

Das wäre natürlich eine Möglichkeit, auch wenn ich glaube, dass keine Frau auf so einen Kompromis eingehen wird. Ich bin auch ein großer Gegner dieser gesellschaftlichen Entwicklung, die dazu geführt hat, dass sich heutzutage gefühlt alle Menschen früher oder später scheiden lassen und dann diesen Patchwork-Mist leben. Das schlimmste ist, dass es von den Medien & Politik auch noch hochgejubelt wird. Wenn ich mich auf diesen Patchwork-Mist jetzt auch einlasse, dann würde ich dieses Lebensmodell stärken anstatt es zu bekämpfen. Ich finde es katastrophal, dass das klassische System (Familie, leibliche Eltern, Kinder, bis der Tod und scheidet) absichtlich von Politik & Wirtschaftsgrößen demontiert worden ist.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #142
Mit jedem weiteren deiner Beiträge frage ich mich, warum sich überhaupt eine Frau für dich interessiert!
Ich habe deinen Beitrag und deine Antworten jetzt mal in 3 anderen Foren durchgelesen: grauenhaft!
Dir ist die Figur bei Frauen so wichtig? Sei dir unbenommen - mir war die Größe wichtig: unter 1,90 ging gar nicht!
Und jetzt bin ich mit einem 1,93 großen Triathleten mit vollem dunklen Haar (auch jetzt mit Anfang 30) verheiratet, der - genau wie ich - seinen ersten Studiengang mit 24 abgeschlossen hatte und - genau wie ich - einen zweiten neben einem Vollzeitjob durchgezogen hat. Hättest du gegen ihn eine Chance gehabt?
Möchtest du deinen eigenen Marktwert noch mal überdenken?
Glaubst du deiner ist höher als der einer attraktiven AE?
Meinetwegen kannst du gern weiter auf die kinderlose, superattraktive Frau warten, die dich sexuell begehrt: aber mach es dir während der Wartezeit mal vorsichtshalber bequem! Du schätzt dich selbst völlig falsch ein: die Arroganz deiner Beiträge ist schon wieder witzig!
 
  • #143
Für die Frauen ist eben nur eine achelzuckender Satz:" Damals stand ich eher auf die älteren, heute sind mir bei den Männern anderen Werte auch wichtig und ich sehe vieles anders".
Was sollen die Frauen denn sonst machen? Die Männer ändern sich und ihre Meinung auch im Verlauf ihres Lebens ohne sich dafür zu rechtfertigen.
Es ist wünschenswert, daß Menschen sich weiterentwickeln und aufgrund ihrer Lebenserfahrung verändern.

Sie können nicht nachvollziehen, wie bitter es sich ausgerechnet in den Jahren , wo der Testosteron am höchsten steht, die Männer wenigsten Chancen haben.
Frauen sind nicht die Caritas für die Männerwelt. Ihr Mitleid ist daher begrenzt. Frauen suchen in dem Alter Zuwendung und Zuneigung und bekommen sie von den Männern auch nicht.
Um das Triebproblem der Männer abzufedern gibt es seit Jahrtausenden Prosituierte.

Wenn Männer zum Zeitpunkt, wenn ihr Testosteronstand am höchsten ist auf einem niedrigenStand snd, was das begehrenswert Sein für Frauen angeht, dann müssen sie was tun, um begehrenswerter zu werden statt still vor sich hinzuleiden.

Wenn ich vom FS lese, dass er rumzickt, weil ausgerechnet diese beiden Frauen, die ihn nun anflirten nicht bereits bei seinem Anblick als 16-jährige hin und weg waren, frage ich mich, ob er noch ganz bei Verstand ist. Da hilft dann auch die Eliteuni nichts. Er beschreibt sich bis heute als kein optisch begehrenswertes Exemplar, findet bei Singlefrauen null Resonsanz. Da wird er mit 16 nicht begehrenswerter gewesen sein.

Liebe puberttätsgebeutelte Männer, heult nicht Euer Leben lang über die Qualen der Pubertät rum. Versucht es mit Selbstreflexion: ihr hattet Pickel, ihr hattet uncoole Klamotten. Ihr habt Euch verhalten wie die letzten Trottel, wart ungeschickt, unselbstständig usw. Ihr wart keine Konkurrenz für ein ein paar Jahre älteren Männer, die bekommen haben, was sie wollten.
Und nun ist gut, jetzt ist eine andere Lebensphase und aus der kann man das Beste machen, statt sein vermeintliches Lebenstrauma ("keine wollte Sex mit mir") zu hegen und zu pflegen.

Es gab' ohne Ende Mädchen im gleichen Alter denen es ganz genauso ging, die kein Junge wollte, auch ihr nicht. Sie haben genauso wie ihr darunter gelitten, dass niemand sich in sie verliebt hat.
Ok, ihr Leid war eher seelischer als körperlicher Art, immerhin konntet ihr Hand anlegen.
 
  • #144
Wenn Männer zum Zeitpunkt, wenn ihr Testosteronstand am höchsten ist auf einem niedrigenStand snd, was das begehrenswert Sein für Frauen angeht, dann müssen sie was tun, um begehrenswerter zu werden statt still vor sich hinzuleiden.
Ich mache keine Vorwürfe. Du versuchst irgendwelche Folgerungen oder Konsequenzen aus meiner These darzustellen und (natütrlich) sofort zu negieren. Das ist Quatsch. Da stimme ich Dir zu.

Es gibt eben nur eines, was hilft:
Die richtige Aufklärung der Kinder / jungen Erwachsenen .

Das was in meiner Generation dazu gelehrt wurde, ist einfach nur lachhaft (letztliche nur das äußerliche).
Keine Vorbereitung auf das Leben. So konnte ich die Mädchen nie verstehen, denn ich fühlte eben wesentlich anders.

Diejenigen, die von den Eltern vernünftig vorbereitet worden sind oder ältere Schwestern, hatten (wie ich heute weiß) große Vorteile und einen wesentlichen besseren Selbstwert, da sie zumindest eine Ahnung davon hatten, wie anders das andere Geschlecht tickt, und was dessen Bedüfnisse (im Groben) sind.

Frauen suchen in dem Alter Zuwendung und Zuneigung und bekommen sie von den Männern auch nicht.
Ja genau, sowas zum Bespiel

Ich gebe zu :
So richtig bin ich durch meine heutige Partnerin und das Forum aufgeklärt worden. Das ist aber zu spät.
 
  • #145
Was sollen die Frauen denn sonst machen?
...
Ihr habt Euch verhalten wie die letzten Trottel, wart ungeschickt, unselbstständig usw. Ihr wart keine Konkurrenz für ein ein paar Jahre älteren Männer, die bekommen haben, was sie wollten.
Und nun ist gut, jetzt ist eine andere Lebensphase
... immerhin konntet ihr Hand anlegen.
Lieber FS, ich stimme Vikky zu, dass es infantil klingt, wenn Du schreibst, dieselben Damen hätten Dich früher verschmäht. Das ist nun tatsächlich eine mögliche Interpretation Deiner Beiträge hier.

Freilich nicht die einzige.

Deshalb lohnt es schon einen etwas genaueren Blick auf die Umstände, die zur individuellen AE-Situation geführt haben.

Immerhin bekommst Du mit einer AE:
  • fremde Kinder (und [Mit]Verantwortung für Gene, so Dir daran liegt - was bei den meisten Männern ein mehr oder weniger ausgeprägtes Unbehangen hervorruft);
  • einen Ex und Kindsvater, der bei der Erziehung mehr oder weniger mitmischt (ich gehe hier bei Ex und Vater mal vom Singular aus...);
  • eine Familie, in der Du im Zweifel die geringsten Rechte von allen haben wirst - dafür aber in Mitverantwortung genommen werden dürftest;
  • im Falle einer Trennung: nichts.

Dazu kommt die Frage nach dem Eigenanteil der AE an ihrer Situation. Das ist der Punkt, der am meisten variieren dürfte.

Hatte sie "Pech" (war es wirklich nur Pech?) und wurde übel sitzengelassen, musst Du obendrein mit der Möglichkeit rechnen, dass sie von ihrer Erfahrung mit diesem Mann (wieder benutze ich bewusst den Singular) geschädigt ist - dann darfst Du diese Suppe auch noch auslöffeln.

Bei alledem habe ich noch keinen Satz dafür verschwendet, die Wahrscheinlichkeit zu diskutieren, dass sich bestimmte Grundeinstellungen wirklich nachhaltig geändert haben.

Wenn Du das alles bedenkst, wirst Du vorsichtig agieren - völlig zu Recht. Was Du aber besser nicht machen solltest; aus so manchem Beitrag hier, der dekouvriert, wie berechnend sich manche (eben nicht alle!) Frauen in Partnerschaften verhalten (können), zu verallgemeinern. Sonst könnte es sein, dass Du freiwillig und wissentlich alleine bleibst - und dann könntest Du viel Schönes verpassen, nur weil Du Angst vor dem möglichen Schlimmen hattest.

Das nennt man manchmal auch Selbstmord aus Angst vor dem Tod. ;-)
 
  • #146
Zitat von frei:↑

Du bist ja mit 28 noch nicht mal mit dem Studium fertig, was ich spät finde. Ok, du warst Soldat ( was deine Attraktivität nicht gerade steigert ), aber nur zwei Jahre. Also ein Überflieger bist du offenkundig nicht.
Mit 19 Abi gemacht, danach knapp ein Jahr Grundwehrdienst.
Danach zwei Jahre Zeitsoldat.

Ich habe für mein MINT-Studium 12 Semester gebraucht. Ich finde das nicht viel. Durchschnitt für Bachelor und Master sind an unserer Uni 13,6 Semester, zu Diplomzeiten hat es noch länger gedauert...

Und warum sollte das Soldatendasein meine Attraktivität mindern?

Zitat von Lionne69:↑

Ich war AE, habe nie einen Zahlarsch gesucht und gebraucht - auch wenn der Erzeuger sich erfolgreich vor den Unterhaltszahlungen drückte. Übrigens, auch typisch?

Das ist ein kompliziertes Thema.
Ich weiß aber, dass 75% der unterhaltspflichtigen Frauen sich vor den Zahlungen drücken. Dazu gab es doch vor einigen Jahren eine vom Bundesministerium in Auftrag gegebene Studie.

In dieser Hinsicht nehmen sich Frauen und Männer nicht viel.
 
  • #147
Selbst wenn dem so wäre, dass Du nun aufgrund solider "Versorgerqualitäten" und "Ersatzpapi-Rolle" Chancen bei Frauen bekämst, die sonst außerhalb Deiner Liga wären, kannst Du ja immerhin über eine neue Option nachdenken.
Wenn Dich das stört- was ich verstehen kann-, dann bleiben ja noch die in Deinen Augen mäßig attraktiven, kinderlosen Frauen mit solidem finanziellen Fundament.
Du kannst die Damen ja auch mal darauf ansprechen, ganz charmant : "Ich bin sehr angenehm überrascht, wie es jetzt zwischen uns prickelt. Ich war doch früher gar nicht Dein Typ?"- und dann sehen, ob langatmige, schwammige Sätze kommen oder ein spontanes Kompliment.
Eine Frage, die Du unabhängig von Deinen Befürchtungen klären musst, ist die, ob Du Dich auf ein Leben als Familie einlassen kannst.
Ich gehe naiverweise davon aus, dass dort, wo sich Menschen verlieben, Kinder, Haustiere und auch weniger Karriere nicht Ausschlusskriterien sind.
Wer mit knallharter Checkliste auf die Pirsch geht,sollte dann eine Tabelle aufstellen: eine Seite mit Vorteilen, eine mit Nachteilen des möglichen Partners. Und dann abwägen.
 
  • #148
Ich bin auch ein großer Gegner dieser gesellschaftlichen Entwicklung, die dazu geführt hat, dass sich heutzutage gefühlt alle Menschen früher oder später scheiden lassen und dann diesen Patchwork-Mist leben. Das schlimmste ist, dass es von den Medien & Politik auch noch hochgejubelt wird. Wenn ich mich auf diesen Patchwork-Mist jetzt auch einlasse, dann würde ich dieses Lebensmodell stärken anstatt es zu bekämpfen. Ich finde es katastrophal, dass das klassische System (Familie, leibliche Eltern, Kinder, bis der Tod und scheidet) absichtlich von Politik & Wirtschaftsgrößen demontiert worden ist.
Was ist denn das für eine Verschwörungstheorie?
Du möchtest also keine Partnerin mit Kind, weil du dadurch das von Medien, Politik und Wirtschaft propagierte Patchwork-Mist-Lebensmodell unterstützen würdest?
 
  • #149
Also der Bildungsstandart Deiner zukünftigen Frau ist Dir egal?
Das würde bedeuten, dass Du bereit bist down zu daten....interessant.
Und die Figur ist Dir sehr wichtig.
Eine Kombination, die auch ohne Kinder für zukünftige Threads von Dir sehr interessant ist.

41% alleinerziehenden Personen beziehen Hartz4 Leistungen.
Ich hoffe das kommt nicht in Deiner Diplomarbeit vor.
Daraus 50% alleinerziehende Mütter zu machen, die von Hartz4 leben....Wäre in der Empirik schon kaum ausreichend.

Ansonsten arbeite ich seit fast 20Jahren für einen internationalen Konzern, der hier einen IG-Metallvertrag zugrunde liegenden hat.
Und es ist immer interessant unsere Bachelors und frisch Diplomierten zu formen und sie als Vorgesetzte zu unterstützen.
Mit Vorgesetzte meine ich nicht nur mich auch neben und über mir, sind einige AEs.
Aber keine Angst, auch die jüngeren von uns meiden engere Kontakte.
Die Gefahr das wir als Zahlärsche ausgenutzt werden ist uns zu groß.
 
E

endrana

  • #150
Was ist denn das für eine Verschwörungstheorie?
(...) das von Medien, Politik und Wirtschaft propagierte Patchwork-Mist-Lebensmodell

Das mit der Verschwörungstheorie finde ich auch irgendwie interessant (bzw. amüsant). Was wäre denn die Alternative zum Patchwork-Mist? Entweder gescheiterte Ehe mit Kindern und dann allein bleiben auf ewig oder mindestens bis die Kinder aus dem Haus sind, oder künstlich aufrechterhaltene Ehen, wo eigentlich einer seit Jahren massiv unglücklich ist; es muss ja nicht nur entlieben sein oder fehlender Sex, was bei dir vielleicht kein legitimer Grund wäre (nur nebenbei: eine in die Breite gegangene Figur der Frau, gerade nach mehreren Schwangerschaften wäre es nochmal deutlich weniger), es könnten auch "handfestere" Gründe, die für eine Trennung sprechen vorliegen. Gewalttätigkeit oder psychische Manipulation bzw Belastung durch einen der beiden, Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Spielsucht als die krassesten Beispiele. Aber auch, wenn eine(r) sich mit Kindern und Haushalt völlig allein gelassen fühlt, obwohl beide Vollzeit arbeiten. Wenn keinerlei Wertschätzung füreinander mehr da ist und ständig nur am anderen rumgemeckert wird, wenn fremdgegangen wurde und der andere das absolut im Kopf nicht aushält.

Stünde ich vor der Entscheidung, würde ich da das Patchworkmistmodell vorziehen. (Und komm mir nicht mit Partnerwahl, Menschen können sich auch verändern über die Jahre.) Eventuell auch eher das Alleinsein zunächst und sollte sich etwas ergeben, dann Patchwork.
 
Top