• #61
Der Knackpunkt jedoch ist, dass der bad boy viel mehr Sexappeal besitzt.

Was einige Frauen erst mit 30 - also am Ende ihres Attraktivitätszenits - begreifen, ist folgendes: Man sitzt nicht ewig am längeren Hebel und der Partylöwe lässt sich nicht in Ketten legen. Angesichts schwindender Chancen, zunehmender Torschlusspanik und der erfahrenen Gewissheit, dass Mr. Womanizer sich nicht binden lässt, weicht man dann eben auf einen weniger begehrten Mann aus. Nicht aus Verliebtheit, sondern um wenigstens den Traum von der festen Beziehung und einer Familie nicht aufgeben zu müssen. Pures Kalkül.

Das ist nicht pures Kalkül - das ist negativ besetzt.
Und lass dir gesagt sein, dass man als Frau auch jenseits der 30 extrem knackige Männer haben kann - die Auswahl ist wesentlich besser als mit 25. Aber das nur am Rande.
Finde deine Ausdrucksweise, dass Frauen mit 30 "am Ende ihres Attraktivitätslevels sind" unverschämt - stimmt auch nicht - finde einige Frauen attraktiver mit Ende 30 als sie es mit 25 waren, weil sie einfach besser wissen, was ihnen steht und sie stilvoller werden.

Wenn Mr. Womanizer sich nicht binden lässt, dann hat frau mit 25 aber noch den Ehrgeiz, ihn doch zu zähmen - später - und auch aus Erfahrung weiß frau, dass man einen Mann nicht ändern kann. Und wenn man dann einen Mann sucht, der eine Familie möchte und der treu sein kann, ist das attraktiver als einer, der jede Woche ne Andere flachlegt - das verliert seinen Reiz.

Ich bin voll bei dem FS, dass er lieber eine Frau ohne Kind will - ich hätte mit 30 auch keinen Mann mit Kind gewollt - ich wollte nicht mal einen Mann, der Freunde hat, die Kinder haben.
Und er muss ja die Frauen mit Kind nicht nehmen.
Aber ich glaube nicht, dass sie in ihm einen Zahlesel sehen, glaube eher, dass sie einfach ernsthaftes Interesse haben an einer echten Beziehung.
Er kann ablehnen, aber ich finde es gemein, über diese Frauen zu reden, als wären sie Menschen zweiter Klasse.
Frau mit Kind geht für Dich nicht - okay - verstehe ich.
Aber die sind nicht verzweifelt und kriegen keinen mehr ab, denn viele Männer stört das nicht (weiß ich jetzt aus eigener Erfahrung).
Also sei nicht so misstrauisch. Ich denke, sie mögen dich einfach. Vielleicht bist du auch einfach reifer, souveräner und beruflich besser gestellt - das macht dich ebenfalls attraktiver.
 
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  • #62
Ich verstehe nicht, warum sich so viele Frauen hier in diesem Forum meinen verteidigen und rechtfertigen zu müssen. Das Problem liegt nicht bei den hier schreibenden Alleinerziehenden Frauen, sondern es liegt im ausgeprägten Negativbild des Fragenstellers, sowohl über sich selbst als auch gegenüber dem anderen Geschlecht.

Es nicht glauben zu können, dass sich jemals auch nur eine Frau für ihn ernsthaft interessieren könnte, und wenn doch, das nur mit feindseligen Argumenten erklären zu wollen, ist SEIN Problem, und daran sollte er arbeiten.

Ich finde es persönlich sehr unattraktiv, wenn ein Mensch so über Frauen spricht. So ein Schubladengedenke, so eine Verbittertheit. Und das als junger Mensch. So einen Miesepeter möchte ich nicht um mich haben. Zu mal die Vorwürfe in meinen Augen völlig haltlos sind. Wenn die Frauen tatsächlich einen "Zahlarsch" wollten, dann würden sie sich auch an so einen wenden, und nicht an einen Studenten, der kaum Geld hat und bei der ersten Begegnung schon Angst um seine (vermeintlichen) Reichtümer hat. Einfach nur peinlich.

Lieber FS, hier haben sich viele Leute Zeit genommen, um dir zu antworten. Warum antwortest DU nicht mehr? Oder habe ich etwas übersehen?

w(28)
 
  • #63
Wer eine Frau will, welche Kinder hat, der bekommt sie nur im Paket. Sie gehören dann eben zur Beziehung, welche ja auch eine Wirtschaftsgemeinschaft ist, dazu.
Ich kann jeden verstehen, der dies nicht will, dann muss er sich eben kinderlose PartnerInnen suchen.
Für mich käme auch kein Papa in Frage, da ich mir von anderer Frauen Kinder das Leben nicht einschränken lassen mag.

Aber was bitteschön soll es, AE's zu daten und sich dann darüber aufzuregen, dass sie einen Partner suchen, der auch, in jeder Hinsicht, für die Kinder mit Verantwortung übernimmt?
 
  • #64
Moin,
Und das bedeutet, dass ein Partner immer in zweierlei Hinsicht attraktiv sein muss, nämlich einerseits als attraktives Genmaterial und andererseits als guter Mitaufzieher des Nachwuchses
Das ist pseudowissenschaftliches Gerede. Attraktives "Genmaterial" beinhaltet durchaus auch die Fähigkeit, sich in der Umwelt zu behaupten - also z.B. beruflich erfolgreich zu sein - und nicht nur irgendwelche Äußerlichkeiten. Entsprechend selektieren Frauen auch nicht ganz so aufs Äußerliche fixiert wie Männer.

Meine eigenen Erfahrungen mit AE sind, dass sie häufig "pragmatischer" drauf sind - ja, sie tun sich natürlich schwerer damit, jemanden kennenzulernen, wollen auch mal wieder Sex, sind ein bisschen desillusioniert... alles das macht sie ganz sicher nicht zu schlechteren potentiellen Partnerinnen. Das mit dem Geld... scheint mir eher ein Vorurteil. Man muss doch nicht AE sein, um in finanziellen Engpässen zu stecken... wenn jemand sein Geld nicht zusammenhalten kann und auf Finanzspritzen hofft, wird das recht schnell deutlich. Und das hieße ja auch, dass AE extrem aufs erneute Heiraten aus wären... alles nicht wirklich der Fall.

Für mich wäre wichtig, dass AE Kinder in einem Alter haben, das eine gute Aussicht auf ein harmonisches Miteinander bietet. Nicht so gut vorstellen könnte ich mir das z.B. bei Kindern zwischen 5 und etwa 14 Jahren, also so jung, dass sie eigentlich eine Vaterfigur brauchen, aber vielleicht noch nicht alt genug, um den neuen Freund der Mutter emotional "einordnen" zu können... aber das kommt wohl sehr auf den Einzelfall an. Klar wäre mir, dass die Sympathie, der "Draht" auch zwischen mir und den Kindern passen sollte, sonst würde das eine recht schräge und stressige Geschichte. Es gibt übrigens auch AE, die das eher sekundär finden.... das finde ich dann einen zweifelhaften Ansatz.

manchmal
 
  • #65
Also ich bin alleinerziehend mit 3 Kindern. Vor meinen Kindern hatte ich einen anderen Geschmack an Männern. Jetzt such ich bewusst nach einem Partner der zu mir und den Kindern passt. Dabei achte ich eher auf den Charakter.
Ich bin nicht verzweifelt. War ich nie. Ich habe nur einen Mann für eine Beziehung mit Zukunft gesucht. Dabei spielt das Geld keine Rolle.
Mein jetziger Freund mit dem ich seit 5 Jahrenzusammen bin ,lebte damals noch bei seinen Eltern und war arbeitslos.
Ich habe zwar jetzt weniger Geld aber spätermehr wenn ich Vollzeit arbeite.
Ich würde mich niemals von einem Mann abhängig machen.
Ich finanziere auch jetztalles selbst.
Nicht alle alleinerziehende sind aufs Geld aus oder suchen einen Ernährer. Leider manche schon.
Aber ich würde nicht sagen das alle so sind. Und verzweifelt ist da kaum eine.
Die meisten finden es nicht schlimm allein zu sein und suchen in Ruhe nach dem Mann.
Zum Glück ist mir noch nie einer über den Weg gelaufen der deine Denkweise hat .
Denk mal etwas weiter
 
  • #66
Also ich wurde noch bein jedem Date nach der Höhe und Dauer der Unterhaltsbeiträge gefragt, nach meinem Einkommen und ob ich Wohneigentum besitze. Natürlich nur einfach so ;-) Bei mir erlischt dann gleich jegliches Interesse.
 
  • #67
Ich glaube, hier kommen zwei Sachen zusammen: Einmal der Wunsch, nicht ausgenutzt zu werden, kein "Zahlarsch" zu sein.

Dann aber auch noch etwas verletzter Stolz, dass einen diese Frauen während ihres jugendlichen Attraktivitätsmaximums zu Abizeiten verschmäht haben und erst ankommen, wenn sie in einer wesentlich schwierigere Situation sind. Was wiegt hier schwerer?
 
  • #68
Also ich wurde noch bein jedem Date nach der Höhe und Dauer der Unterhaltsbeiträge gefragt, nach meinem Einkommen und ob ich Wohneigentum besitze.
Huch, na das ist ja seltsam.
Mir ist das noch nie passiert, noch habe ich es je gemacht noch haben meine Freundinnen derartiges erzählt.

Ich hätte schon gedacht, dass das ausreißermäßig mal vorkommt, aber wenn dir das immer passiert, könnte es möglicherweise an dir liegen, wenn ich auch keine Ahnung habe, was das bewirken könnte.

w49
 
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  • #69
Vielleicht hilft es, wenn man sich die ganze Geschichte mit der Attraktivität für das andere Geschlecht einmal möglichst sachlich vor Augen führt.

Sachlich vor Augen führen muss man sich eigentlich nur, dass sich im Leben die Prioritäten ändern, bei Männern und bei Frauen. Und, wie mehrere Frauen hier auch schon geschrieben haben, sie haben ihre Kriterien eben geändert und finden vielleicht den FS z.B. wegen seiner soliden Lebensweise heute interessant.

Zwei Möglichkeiten, zu reagieren:
  1. Die Frau hätte mich vor 20 Jahren nicht angeschaut, jetzt will sie mich sowieso nur wegen meinem Geld, also bin ich nicht mehr interessiert.
  2. Oh prima,offensichtlich bin ich heute auch für die tollen Frauen interessant, die mich vor 20 Jahren nicht gewollt haben. Endlich sind sie vernünftig.
Es ist wie mit den Frauen, bei denen Männer sowieso nur "das Eine" wollen.Wenn das Bild vom anderen Geschlecht erstmal so richtig schlecht ist, dann lässt man es besser gleich bleiben. Das ist das Kernproblem des FS.
Dem FS bleibt, Frauen ohne Kind zu daten (außer, die sind auch alle nur geldgierig).
Wenn aber:

Ich wünschte, Single-Frauen ohne Altlasten (Kinder, Scheidung, usw.) hätten so ein ausgeprägtes Interesse an mir, aber nada: an solchen beiße ich mir die Zähne aus.

passiert, dann sollte der FS mal überdenken,woran das liegen könnte.
  • Es kann sein, dass er einer von der "lieben" Sorte ist, die jüngere Frauen nun mal öfter nicht zu schätzen wissen. Dann: freuen, dass sich das ändert.
  • Es könnte auch sein, dass Frauen mit Familienplanung schlicht kein Interesse an einem "alten" Studenten haben. Ich verstehe auch nicht ganz, wieso der FS Angst um sein Geld hat. Wenn er mit knapp 30 noch studiert, müsste eine AE ziemlich bescheuert sein ihn aus finanziellen Gründen anzugraben.
 
  • #70
Also ich wurde noch bein jedem Date nach der Höhe und Dauer der Unterhaltsbeiträge gefragt,
Das habe ich auch noch nie gehabt, nie gemacht und noch nie gehört. Auch nach Einkommen habe ich noch nie gefragt, kenne auch niemanden, der sowas fragen würde. Wohneigentum deutet höchstens auf suboptimale Flexibilität hin als auf irgendein Vermögen, die meisten zahlen ja erstmal sehr lange Darlehen ab.
Könnte tatsächlich an Dir liegen, wenn Du mit solchen Fragen
immer konfrontiert wirst. Was auch immer das auslösen mag.
W
 
  • #71
Ich glaube, hier kommen zwei Sachen zusammen: Einmal der Wunsch, nicht ausgenutzt zu werden, kein "Zahlarsch" zu sein.

Dann aber auch noch etwas verletzter Stolz, dass einen diese Frauen während ihres jugendlichen Attraktivitätsmaximums zu Abizeiten verschmäht haben und erst ankommen, wenn sie in einer wesentlich schwierigere Situation sind. Was wiegt hier schwerer?

Ich spreche jetzt nur für mich: Punkt 2, der verletzte Stolz, wiegt subjektiv schwerer.

Dass die Frauen alleinerziehend sind, darüber könnte ich noch hinwegsehen, schließlich war meine Mutter zeitweise auch alleinerziehend, ABER dass die Frauen "in ihren besten Jahren" viel ungebundenen Spass mit anderen Typen anstatt mit mir hatten und jetzt wo das Leben mit Pflichten belastet ist und die Zeit des Spasses vorbei ist, ich plötzlich doch in Frage komme.... das wurmt mich. Ich möchte mich nicht zum Notnagel irgendeiner kalkulierenden Frau machen müssen.
 
  • #72
Es nicht glauben zu können, dass sich jemals auch nur eine Frau für ihn ernsthaft interessieren könnte, und wenn doch, das nur mit feindseligen Argumenten erklären zu wollen, ist SEIN Problem, und daran sollte er arbeiten.

Die Feststellung, dass das sein Problem ist, ist zwar ohne Zweifel richtig, erklärt aber gar nichts: Wenn das nicht ein Problem für ihn wäre, dann würde er nicht hier darüber schreiben. Es sind vielmehr seine Erfahrungen, die ihn zu dieser Schlussfolgerung gebracht haben, und nicht irgendwelche Boshaftigkeit. Er ist offenbar attraktiv als Partner, mit dem man schon vorhandene Kinder aufziehen kann - was nicht auschließt, auch noch eigene mit ihm haben zu wollen -, zu einem anderen Schluss kann er ja kaum kommen. Wenn er jetzt "daran arbeitet", indem er sich das ausredet, ist ihm nicht geholfen.

Helfen würde ihm vielmehr, sich darüber klar zu werden, dass er sich zwar wohl abschminken kann, attraktive Frauen wild durch die Gegend beschlafen zu können, dass aber seine Art von Attraktivität auch eine Art von männlicher Attraktivität ist, die nicht weniger Wert ist als die rein biologische.

Das ist pseudowissenschaftliches Gerede. Attraktives "Genmaterial" beinhaltet durchaus auch die Fähigkeit, sich in der Umwelt zu behaupten - also z.B. beruflich erfolgreich zu sein - und nicht nur irgendwelche Äußerlichkeiten.

Ach, von wegen. Zum einen ist das weder wissenschaftlich noch pseudowissenschaftlich, sondern einfach offensichtlich. Frauen suchen sich im Allgemeinen ganz un leugbar Männer, die körperlich attraktiv sind. Unsolide wird es erst, wenn wir anfangen, Eigenschaften rein genetisch erklären zu wollen, die weit über das rein Körperliche hinausgehen, wie zum Beispiel eben beruflichen Erfolg.

Und zum anderen ist die Quelle von Eigenschaften, die Männer als Partner für die Aufzucht von Nachwuchs attraktiv machen, hier auch gar nicht der Kern der Sache, sondern vollkommen egal. Wichtig ist, DASS diese Attraktivität da ist und nicht weniger wert ist, und dass sie eben nicht weniger männlich oder weniger wert ist als rein körperliche Attraktivität – also kein Grund für allzu starke Selbstwerteinschränkungen.
 
  • #73
Ich spreche jetzt nur für mich: Punkt 2, der verletzte Stolz, wiegt subjektiv schwerer.

Was genau bringt Dir "verletzter Stolz"? Bei einer konkreten Frau, die Dich früher mal abgelehnt hat, würde ich das verstehen. Bei irgendeiner Frau, zu der Du früher keinen konkreten Kontakt hattest, ist das sinnlos.

Und explizit nochmal die Frage: Du bist Student und Ende 20? Was bringt Dich auf den Gedanken, dass Frauen Dich gezielt ansprechen weil sie sich finanzielle Vorteile versprechen?
 
  • #74
Ach herrje, was hier alles hinein-interpretiert wird...jetzt haben mal zwei Frauen ein bisschen mit dir geflirtet - zufällig alleinerziehende Mütter - und du interpretierst dass sie dich zum Zahlarsch wollen.

Wer sagt denn dass sie überhaupt ein tiefergehendes Interesse an dir gehabt hätten - Flirten macht nämlich manchmal einfach nur SPASS, ohne dass man den anderen gleich heiraten oder ausnutzen will.

Also einfach mal locker bleiben, oder?
 
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  • #75
ABER dass die Frauen "in ihren besten Jahren" viel ungebundenen Spass mit anderen Typen anstatt mit mir hatten und jetzt wo das Leben mit Pflichten belastet ist und die Zeit des Spasses vorbei ist, ich plötzlich doch in Frage komme.... das wurmt mich. Ich möchte mich nicht zum Notnagel irgendeiner kalkulierenden Frau machen müssen.
Na hier schwingt aber mit, dass Du Dich minderwertig fühlst. Ich meine, das weißt Du doch gar nicht, ob alle Frauen mit Kind sich sonstwie mit "Schönlingen" ausgetobt haben. Vielleicht dachten sie auch, sie hätten die große Liebe gefunden.
Deine Position ist wichtig, nicht, was die Frauen vielleicht gemacht haben oder nicht. Es klingt auch wie Neid, als hättest Du Dich nicht austoben können. Da würde ich mal ansetzen, vielleicht willst Du gar keine Beziehung, sondern Erfahrungen sammeln. Dann würde ich mich auf meine Persönlichkeit und wie man flirtet, konzentrieren, um mich hier quasi geschliffener und selbstsicherer präsentieren zu können. Man kann ja den anderen nicht vorwerfen, dass sie sich nicht für einen interessieren, sondern nur gucken, wie man sich selber ändern könnte in Sachen Charme und Charisma. Das soll nicht heißen, lügen zu lernen, sondern eine gefestigtere Persönlichkeit und eine ausstrahlende männliche Identität zu kriegen.

Solange Du sauer auf Frauen allgemein bist, falls Du das sein solltest, klappt das nicht. Soll heißen, auch wenn Dich eine Frau mit Kind unverhohlen als Bezahldeppen sehen will, musst Du das bei IHR lassen und nicht Dich selbst degradiert und angegriffen fühlen, was sie in Dir sehen könnte. Man kann drüber nachdenken, wieso man in diese Rolle kommt, aber dann bist Du wieder bei dem Thema, das Dich betrifft bzgl. Ausstrahlung und Persönlichkeit, statt über "böse Frauen" nachzudenken. Die gibt es, aber die wirst Du nicht ändern, indem Du Deine Zeit damit verbringst, sie böse zu finden.
 
  • #76
Ich spreche jetzt nur für mich: Punkt 2, der verletzte Stolz, wiegt subjektiv schwerer.

Dass die Frauen alleinerziehend sind, darüber könnte ich noch hinwegsehen, schließlich war meine Mutter zeitweise auch alleinerziehend, ABER dass die Frauen "in ihren besten Jahren" viel ungebundenen Spass mit anderen Typen anstatt mit mir hatten und jetzt wo das Leben mit Pflichten belastet ist und die Zeit des Spasses vorbei ist, ich plötzlich doch in Frage komme.... das wurmt mich. Ich möchte mich nicht zum Notnagel irgendeiner kalkulierenden Frau machen müssen.

Ok, da spricht jetzt purer Neid. Das ist Klartext.

Warum hast Du Deine Jahre nicht genossen, warum tust es jetzt nicht?

Prognose. - Du wirst es sich in Zukunft nicht.

Ich möchte einen Partner mit dem ich mich am Leben freuen kann, genießen...
Die Pflichten werden trotzdem nicht vernachlässigt, das schließt sich überhaupt nicht aus.
 
  • #77
Helfen würde ihm vielmehr, sich darüber klar zu werden, dass er sich zwar wohl abschminken kann, attraktive Frauen wild durch die Gegend beschlafen zu können, dass aber seine Art von Attraktivität auch eine Art von männlicher Attraktivität ist, die nicht weniger Wert ist als die rein biologische.

Woran definiert sich der "Wert" von männlicher Attraktivität? Eine Frau mag hier sagen: Wenn beides ("biologische Attraktivität" + Versorger) wichtig ist, ist beides wertvoll.

Aus Sicht eines Mannes ist das aber ganz anders.

- Für "biologische Attraktivität" oder kurz Sexappeal bekommt ein Mann unkompliziert und kostenlos Sex mit verschiedenen schönen Frauen im besten Alter. Und zwar ohne weitere größere Gegenleistung seinerseits.

- Bei "Versorgerqualitäten" ist es dagegen lediglich ein Tauschgeschäft. Der biologisch unattraktive Mann muss liefern: mit Unterhalt, mit Sorge um ihre Kinder etc.. . Dafür bekommt er dann auch nocht weniger zurück, nämlich nur eine gealterte Frau, die ihre jugendlichen Jahre hinter sich hat und mit Pflichten, Arbeit und Stress belastet ist.

So gesehen bekommt Mann für seine biologische Attraktivität weit mehr "Gegenleistung" als für Versorgerqualitäten.
 
  • #78
Geld kann zwar ein Faktor sein. Aber zu glauben, dass es immer nur darum ginge, ist die falsche Herangehensweise... (gekürzt)
m37

habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Nur in dem Geldpunkt stimme ich mit Dir nicht überein. Ich habe es mehrfach so erlebt, dass die Frau quasi erwartet, dass man die Ernährerrolle übernimmt und das oftmals ganz unbewusst. Da ist mal hier eine Rechnung die nicht beglichen werden kann, da braucht das Kind hier mal Taschengeld für eine Klassenfahrt welches die Mutter nicht hat, etc... Das Ganze umschreiben Mütter dann meist mit "Mich gibt es nur mit meinen Kindern"
Meine Erfahrung (auch in Austausch mit anderen "Ersatzvätern") ist die Folgende, dass Frau sehr wohl erwartet das man sich an der Erziehung und an den Kosten beteiligt.
Habe mich an der Erziehung auch sehr gerne beteiligt, schließlich hat ein Mann welcher regelmäßig im Haushalt ist auch eine Vorbildfunktion, grade bei Jungen die bei den Müttern aufwachsen. Ich habe festgestellt, diese Jungen blühen dann regelrecht auf wenn wieder ein Mann im Haus ist mit dem sie so typisch "mänliche" Dinge wie Autoschrauben, etc. machen können.
Kostenmäßig habe ich mich allerdings nie beteiligt (außer anteilig für Essen, etc) oder als Leihgabe wenn das Geld wirklich knapp wurde. Allerdings sehe ich es nicht ein, finanzielle Verantwortung für fremde Kinder zu übernehmen und da mische ich mich auch nicht ein. Hatte auch mal eine Dame welche dann meinte ich müsse ihr und ihren zwei Kindern einen 14-tägigen Urlaub bezahlen...
Es sind ihre Kinder, also ist sie für diese finanziell auch verantwortlich. Wenn es nicht reicht dann muss Frau das mit dem Vater der Kinder ausmachen oder zur Not mit dem Amt, aber auf keinen Fall mit mir.
 
  • #80
Da würde ich mal ansetzen, vielleicht willst Du gar keine Beziehung, sondern Erfahrungen sammeln. Dann würde ich mich auf meine Persönlichkeit und wie man flirtet, konzentrieren, um mich hier quasi geschliffener und selbstsicherer präsentieren zu können. Man kann ja den anderen nicht vorwerfen, dass sie sich nicht für einen interessieren, sondern nur gucken, wie man sich selber ändern könnte in Sachen Charme und Charisma.

Guter Rat für den FS.
Die meisten Männer kommen auch so drauf.

Wie schon gesagt, hat es einfach letzlich biologische und soziologische Gründe warum ein junger Mann zunächst lange Zeit verschmäht wird.

Lieber FS:
Nimm das so hin! Daran sind die Frauen in diesem Sinne nicht "schuld"; sie spielen halt nur ihr internes, vorgegebenes Programm ab.

Deine Zeit kommt eben jetzt, wenn die (meisten) Frauen älter werden und sehen müssen, wen sie auf dem Partnermarkt für Ehe, Partnerschaft und Kinder bekommen können.

Das sind noch viele Jahre in denen auch Du nun Erfahrungen sammeln kannst und Erlebnisse. Wenn Du willst auch mit heute Zwanzigjährigen.
So ist das eben.....
 
  • #81
Für "biologische Attraktivität" oder kurz Sexappeal bekommt ein Mann unkompliziert und kostenlos Sex mit verschiedenen schönen Frauen im besten Alter. Und zwar ohne weitere größere Gegenleistung seinerseits.

- Bei "Versorgerqualitäten" ist es dagegen lediglich ein Tauschgeschäft.

Ach, bei dem schnellen, unkomplizierten und unverbindlichen Sex ist es doch auch nichts anderes als ein Tauschgeschäft! Aber für diesen Geschäftsbereich ist der FS nunmal anscheinend nicht ausreichend wettbewerbsfähig, damit muss er sich eben abfinden, wenn er seinen Marktwert nicht steigern kann, punktum.

Was Du implizierst, ist aber, dass das zweite Tauschgeschäft, für den Mann ein schlechtes Geschäft sei, weil er da nur gebe, aber kaum etwas zurückbekomme. Ist es das aber wirklich?

Ja, wenn der Mann keinen Wert darin sieht, eine körperlich nicht mehr ganz jugendlich-frische Partnerin zu bekommen, mit der er sein Leben - mit allem Drum und Dran, mit Zuneigung, seelischer Unterstützung, wenn er sie braucht, und auch inklusive Sex und eigenen Kindern - verbringen kann, dann ist es in der Tat ein schlechtes Geschäft für ihn. Meinetwegen, aber wenn er daran nicht interessiert ist, dann muss er sich ja nicht darauf einlassen.

Es sind zwei unterschiedliche Geschäfte, um die es hier geht. Bei dem einen hat der FS keine Chancen, aber das Junktim zwischen beiden ist falsch: Wenn ihn Frauen als Partner fürs Erwachsenenleben nicht interessant fänden (und ich wette, dass früher oder später auch eine kinderlose erwachsene Frau kommt, die da Interesse hat), dann hätte er davon immer noch keinen heißen Sex mit wechselnden jungen Wildfängen.
 
  • #82
Schon witzig, wie hier einige das Frauenbild des TE kritisieren, um dann selber von "Erzeugern" oder "arbeitsscheuen Zahlungsverweigerern" zu sprechen. Warum sollte der "Erzeuger" auch gerne zahlen, wenn man ihn ohnehin nur auf eine Funktion abwertet. Und oft sind es genau dieselben Frauen, die aufgrund ihres Männerbildes auch kein Problem darin sehen, dass Frauen sich abzusichern versuchen, dass der Mann nicht nur an Sex bei ihr interessiert ist.

Es ist halt so, wie es ist. Nicht wenige Frauen gucken nun einmal auf Status bzw. Versorgerqualitäten. Und, wenn der Markt es hergeben würde und Frauen danach ausgewählt werden könnten, würden es Männer bei Frauen vermutlich genauso tun. Der Markt ist nun einmal so wie er ist und jeder nutzt seine Möglichkeiten.

Und so muss man halt in der Kennlernphase herausfinden, ob der Gegenüber nur die Funktionen, oder auch den Menschen liebt.

Für den TE bedeutet das, dass er es herausfinden muss, ob er nur als Funktionsträger begehrt wird oder auch als Mensch. Und das gilt halt nicht nur gegenüber AE, sondern ganz allgemein. So wie Frauen herausfinden wollen, ob der Mann mehr als nur sexuelle Interessen hat, müssen Männer halt prüfen, ob die Frau vorrangig finanzielle Interessen verfolgt.

Warnlampen sollten halt immer dann angehen, wenn ein Partner über die Rechte des anderen zu bestimmen versucht; z.B. seine sexuelle oder finanzielle Verfügbarkeit als selbstverständlich einfordert bzw. ansonsten ungemütlich wird.

Und das bekommt man halt nur heraus, indem man stets nur das gibt, was man auch selber gerne gibt und dann beobachtet, wie der Gegenüber reagiert. Wenn man einen Menschen mag, gibt man ja durchaus gerne und man ist gerne großzügig, doch sollte man immer aufpassen, dass es auf Gegenseitigkeit beruht und man nicht ausgenutzt wird. Wenn z.B. vom Besserverdienenden eingefordert wird, dass er anteilig mehr Kosten tragen soll, dann ist das dann in Ordnung, wenn der
Schlechterverdienende es für genauso selbstverständlich hält, dass umgekehrt in anderen Bereichen genauso Mehrleistungen von ihm eingefordert werden dürfen (z.B. Haushalt, Sex, ...). Und, wenn der Schlechterverdienende hier nicht um eigene Großzügigkeiten bemüht ist, braucht auch der Besserverdienende keine Großzügigkeit zu zeigen. Und, wenn das Probleme gibt, dann weiß man, dass der Partner nur die Funktionen liebt und selber nicht gerne gibt.
 
  • #83
Also ich bin alleinerziehend mit 3 Kindern. Vor meinen Kindern hatte ich einen anderen Geschmack an Männern. Jetzt such ich bewusst nach einem Partner der zu mir und den Kindern passt. Dabei achte ich eher auf den Charakter.
(...)
Denk mal etwas weiter

Genau das tut er ja, das weiter denken. Und dabei kommt er auf die Frage, was er von dem von dir eingangs beschriebenen Phänomen des veränderten Männergeschmacks halten soll bzw. warum "die Frauen" erst dann ihren Männergeschmack "vernünftiger" ausrichten, wenn sie schon einmal eine Bruchlandung hingelegt haben.

Dann würde ich mich auf meine Persönlichkeit und wie man flirtet, konzentrieren, um mich hier quasi geschliffener und selbstsicherer präsentieren zu können. Man kann ja den anderen nicht vorwerfen, dass sie sich nicht für einen interessieren, sondern nur gucken, wie man sich selber ändern könnte in Sachen Charme und Charisma. Das soll nicht heißen, lügen zu lernen, sondern eine gefestigtere Persönlichkeit und eine ausstrahlende männliche Identität zu kriegen.

Sehe ich genauso. Es bringt nichts, sich zu beschweren, dass Frauen in jungen Jahren auf die "bad boys" standen und dann nach der "Bruchlandung" auf die "nice guys". Um ´mal so im Klischee zu bleiben.
Ich als eher der Streber-Typ z.B. war zur Abi-Zeit in eine Freundin aus meiner Stufe verknallt und hätte ausflippen können, als die mit einem 15 Jahre älteren, verheirateten Mann zusammen gekommen ist, der ihr Vorgesetzer im Nebenjob war und nach einem Jahr Affaire kam der Typ ins Gefängnis (bad boy mit schickem Auto und teuren Geschenken) und ich als guter Freund durfte mir ihren Liebeskummer anhören. Das war in den 90ern und es gab noch kein Internet und ich hatte keine Ahnung von "Friendzone", Flirten etc. Meine Eltern hatten mir nichts mit auf den Weg gegeben.

Was den nice guys fehlt ist der Mut und das Draufgängertum und auch der Charme und Erfolgserlebnisse und eine Art "scheissegal-Haltung" gegenüber Körben. Das kann Mann sich aneignen und dann ist Mann für die AE-Mütter nicht mehr so attraktiv und das Problem ist gelöst.
 
  • #84
und jetzt wo das Leben mit Pflichten belastet ist und die Zeit des Spasses vorbei ist, ich plötzlich doch in Frage komme.... das wurmt mich. Ich möchte mich nicht zum Notnagel irgendeiner kalkulierenden Frau machen müssen.

Ja, leider ist die Partnersuche nicht selbstlos. Wir ALLE schauen nach dem, was uns gefällt. Das tust Du auch. UND: wir bekommen es eben nicht immer.

Ich könnte auch beleidigt sein, denn ich habe sehr sehr viel abgenommen und auf einmal haben mich Männer beachtet, die mich vorher nicht einmal wahrgenommen haben. Ich bin mir auch sehr sicher, dass mein jetziger Freund mich im damaligen Zustand nicht genommen hätte. Ja, ist leider so........

Und dann dachte ich: okay, wenn das so ist, dann suche ich jetzt aus. Und das habe ich getan. Wenn ich dann noch angepisst gewesen wäre, hätte ich gar nichts abbekommen. Also schau zu, dass Du Dir nicht noch selbst ein Bein stellst.

Nicht einmal Quasimodo ist selbstlos, denn der schwärmt für die schöne Esmeralda und nicht für eine alte Marktfrau.......

Und auch Du Fragesteller bist nicht selbstlos, denn Du würdest auch nicht jede Frau nehmen....
 
  • #85
Warum hast Du Deine Jahre nicht genossen, warum tust es jetzt nicht?

Für einen Mann, der in der Jugend unfreiwilliger Dauersingle war - es vielleicht immer noch ist - ist diese Frage ein Schlag ins Gesicht. Es gibt Leute (viele Männer, wenige Frauen) die bleiben einfach mal übrig. Da ist nichts mit Jugend genießen, ausleben, Erfahrungen machen.

Die "Durchschnittsfrau", die sich vielleicht schwertut, den "Richtigen" zu finden, aber zumindest jederzeit Sex haben kann, kann sich da nicht ansatzweise reinversetzen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, in den "besten Jahren" unsichtbar zu sein, da ich selbst bis weit Ü20 von Männern nicht wahrgenommen wurde, nicht mal für Sex. Und wenn jetzt mal ein Mann Interesse zeigt, ist es i.d.R. einer von der unromantisch-pragmatischen Sorte, der nicht Liebe, Lust und Leidenschaft sucht, sondern eine "ädaquate, alltagskompatible Partnerin für eine bodenständige Beziehung, Familiengründung nicht ausgeschlossen". Nein danke. Ist mir zu dröge.

Deshalb kann ich die Männer in diesem Punkt verstehen, auch wenn es als Frau nicht schön ist, diesen Thread zu verfolgen (besonders erschreckend finde ich, dass eine Frau mit Ende 20 scheinbar schon als "verbraucht" angesehen wird).

Wobei ich nicht mal denke, dass es den AE-Frauen vorrangig um Geld geht. Es wurde ja auch bereits darauf hingewiesen, dass sie sich dann wohl kaum einen Noch-Studenten aussuchen würden. Ich denke, sie suchen v.a. einen "soliden Mann mit bodenständiger Ausstrahlung". M.a.W.: einen, der nicht zu attraktiv ist, damit ihm nicht andere Frauen auf die Pelle rücken; der brav seine Haushaltspflichten übernimmt und auf heile Familie macht. Den brauchen sie jetzt, wo das "Projekt Familie" gewuppt werden muss.
 
E

Elissa

  • #86
Der Fs gibt hier den Frauen (allgemein) die Schuld für etwas, das sie nicht verursacht haben. Was hätten die Mädchen denn machen sollen? Ihn aus Mitleid mal ranlassen, damit er auch mal eine abkriegt? So selbstlos sind Frauen nicht (und junge Mädchen schon mal gar nicht). Natürlich wollen sie sich verlieben und eine Beziehung haben. Und die meisten haben das dann ja auch. Wenn diese Beziehungen nicht ewig halten, heißt das auch nicht automatisch, dass die Frauen schlecht gewählt haben. Menschen leben sich nun mal auseinander und befinden sich wieder auf dem Partnermarkt. "Bis das der Tod euch scheidet" kommt heute doch nur noch selten vor. Und bei den Paaren, wo es zutrifft, war wahrscheinlich auch nicht immer alles Gold, was glänzte.
Wenn er als Teenie keine Chancen bei den Mädchen hatte, warum hat er dann seine Zeit als Student (immerhin ist er ja jetzt fast 30) nicht ausgenutzt. An der Uni wimmelt es doch nur so von attraktiven jungen Frauen, die auch meisten noch ohne Kinder sind.
 
  • #87
Ich stell mir das mal vor..ich verliebe mich und dann kommen mir solche Gedanken: mag er mich nur weil er Sex will. .. soll ich Ersatzmama für seine Kinder spielen. . Er darf nicht denken ich würde Geld von ihm wollen. .. woist die Leichtigkeit? Solche Gedanken verderben alles. Und wenn man auf den Richtigen trifft sollten sie nicht aufkommen...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #88
Finde deine Ausdrucksweise, dass Frauen mit 30 "am Ende ihres Attraktivitätslevels sind" unverschämt [...]

Bitte richtig lesen! Ich schrieb, dass sich Frauen mit Ende 20 / Anfang 30 am Ende des Zenites ihrer (körperlichen) Attraktivität befänden. Das ist ein Unterschied, nicht unverschämt und auch kein Angriff, sondern eine simple Tatsache. Männer haben ebenfalls einen Attraktivitätsgipfel, jedoch ist dieser zeitlich um 10 Jahre verschoben.

Natürlich mag es auch Frauen (und Männer) geben, deren Hoch vom Durchschnitt abweicht. Die nennt man dann "seltene Ausnahmen". Klingt komisch, ist aber so.

Neben dem Status der Alleinerziehenden ist das eben ein nicht unwesentlicher Aspekt, der die Partnersuche durch abnehmende Chancen erheblich beeinflusst (... es ist kein Zufall, dass die Partnersuche maßgeblich im Alter < 30 Jahren stattfindet).

Interessiert sich die vermeintliche Schönheitskönigin von anno dazumal plötzlich für den zielstrebigen aber eher unscheinbaren Akademiker, als, wie in früheren Jahren, für den draufgängerischen Machoman, darf man(n) ruhig skeptisch werden ...
 
  • #89
Sie können nicht nachvollziehen, wie bitter es sich ausgerechnet in den Jahren anfühlt, wo der Testosteron am höchsten steht, die Männer die wenigsten Chancen haben.

Die Erinnerung daran bleibt.
Da ging mir auch so. Letztendlich lässt sich der so angerichtete Schaden später kaum mehr reparieren und beschert einem eine lebenslange Wachsamkeit gegenüber dem anderen Geschlecht. Aber aus Erfahrungen kann man lernen, und aus schlechten besonders. Ich wäre bei der neu erwachten Begeisterung der AE extrem vorsichtig. Schon ein eigenes Kind kann dich bei deinem vermuteten MINT-Einkommen 25 Jahre lang monatlich mindestens 400 Euro kosten, dazu kommt noch der Betreuungsunterhalt für die Kindesmutter. Hast du zwei Kinder, macht dich die damit verbundene finanzielle Belastung vollends unattraktiv für eine ernstzunehmende Partnersuche.

PS: Wie ich sehe, hast du deine Frage auch bei das-maennermagazin.com, Brigitte, Lovetalk und vielen anderen Foren gestellt("Haarstatus NW3 diffus" liefert als Googleanfrage derartige Treffer), soll das hier ein Test der Beratungsqualität werden?
 
  • #90
Und so muss man halt in der Kennlernphase herausfinden, ob der Gegenüber nur die Funktionen, oder auch den Menschen liebt..

Die Frage ist halt, wie? Ich habe es in meiner kurzen online-Dating-Phase so gehalten, dass ich im Laufe der Unterhaltung gefragt habe, was die Frau von Camping hält. Ich persönlich finde Hotel auch besser, aber ich finde, man kann auch einen Wochenend-Trip ans Meer machen und zelten, ist doch eigentlich ganz romantisch. Bis auf eine hat keine Frau den "Test" bestanden. Ist ja auch nicht der Job der Frauen, Tests zu bestehen, läuft es doch andersherum.

Oder die Frage "wer zahlt beim ersten Date". Da wurden hier schon Abhandlungen über hunderte von Seiten geschrieben, dass der Mann "natürlich" beim ersten Date zahlt, andernfalls gilt er als geizig oder desinteressiert.

Die Rollenverteilung ist so, dass Mann sich bemüht und Frau schaut, ob es passt. Es gibt jede Menge Männer, die Frauen alles Mögliche versprechen und damit auch zunächst Erfolg haben. Blödes Spiel. Wenn man das Spiel nicht mitspielen möchte, hat Mann schlechte Karten.
 
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