• #241
Die zweite Frau, die Männer diesbezüglich hier versteht! 🤗
Hier die dritte Frau!

Ich habe NICHT nach einem Partner gesucht, als meine Kinder klein waren - auch weil ich mir sehr gut vorstellen konnte, dass kleine Kinder nicht gerade der Traum eines unabhängigen Mannes sind.
Kehrseite: Ich habe dann später zur Zeit meiner Suche nach einem Mann gesucht, mit dem es wirklich passte.
Und dabei diverse Männlichkeiten aussortiert. Ja. Frech. Auch ehrlich verliebte Männer. Diese mistigen Weiber von Heute. Wenn die nicht taugten, wollte ich sie nicht, auch bei wirklicher Liebe von ihrer Seite, die intensiv an mich hinan getragen wurde. Ich wollte kein drittes Kind, das begöscht und bezärtelt und gepampert werden muss. Nein, danke.
(Immer noch frech) (Unseren zuwendungsbedürftigen IM hätte ich auch nicht gewollt, sorry, mein Lieber) (Da hätte ich lieber noch Jahre lang ganz entspannt die Augen offen gehalten, aber am Liebsten ist es mir, dass ich den Meinigen gefunden habe, der entspannt ist, souverän und gelassen und kein Problem damit hat, für andere Menschen zurück zu treten, wenn sie Hilfe brauchen) (Inzwischen seine Schwiegereltern) (Bestimmt bekäme der Inspi auch die Krise, wenn die Frau sich mal intensiv um ihre Eltern kümmern müsste, dann kämen seine zärtlichen Gespräche ja vielleicht einmal für eine Weile zu kurz) (Frech) (Trennung)
 
  • #242
Ole! Ole! Ich wusste ja , dass es bei der Frage hier wieder rund gehen würde. Mir war sie zu suggestiv gestellt, und ich werde auch jetzt nix zu den "pöhösen" Männern schreiben, die sich nicht um eine Frau bemühen, die ihre "Frau steht", aber wenig Zeit und ein so schon ausgefülltes Leben hat. Aber jeder Tag hat noch immer nur 24 Stunden, auch wenn wir immer mehr reinquetschen.
Liebe braucht Zeit, und Freiheit brauch sie auch. Natürlich gibt es die wunderbaren Konstellationen, wo es auch unter schwierigsten Bedingungen klappt.
Pareto-Prinzip. (80% Regel, 20% Ausnahme)-in diesem Fall, würde ich sagen. Oder sogar noch weniger Ausnahmen. Nicht weil Männer Angst haben, sondern weil genug andere Wege für ein leichteres Leben offen stehen....
Kann ich absolut verstehen.
w46
 
  • #243
Noch im Bett ...

liegend.

Auf der einen Seite raus ins Weiße schauend, auf der anderen Seite Radio und Kaminfeuer lauschend, (im Netz) schlunzen, neben mir duftend der 2. Kaffee ...

Kinder groß, außer Haus, Wochenende, frei

und dann Dein Lebensmodell.

Ich denke auch Männer können entscheiden und tun, was sie wollen.

Es wird bei den meisten nicht passen.

Warum wundert Dich das?

Ich finde Vertrauen, Respekt und Empathie sehr attraktiv. Sich auf andere einlassen und sich nicht selbst als den Nabel der Welt zu sehen.

So findet sich auch die/das Passende.
In meiner Welt.

M52
 
  • #244
Wie schön ist doch das Träumen von der ewigen großen Liebe.
Leider sind die meisten Menschen nur Menschen und keine Götter, die ewig und aufrichtig und authentisch für immer und für alle Zeiten nur diesen einen Menschen lieben
Um in Inspisprache auszudrücken - wer so denkt, der bekommt das auch. Wahre Liebe bedeutet auch unter anderem die Liebe zu sich selbst. Und das bedeutet wiederum, Menschen freizugeben, die weder einen mehr glücklich machen noch man sie glücklich machen kann.
Neverever hat ALLE seine Partnerinen geliebt und bin mir sicher, daß wird er auch bei der nächsten Dame machen. Weil er SICH SELBER liebt und mit Respekt behandelt. Liebesgefühle ist ein komplexes Thema wie Mikrowellenprinzip, aber ich weiss, wozu Mikrowelle gut ist und wie man sie bedient.
Insofern können sich Gefühle ändern oder Menschen ändern und das ist kein Versagen,das ist lediglich Entwicklung. In der Natur stirbt alles regelmäßig ab und wird neu geboren, da sagt aber auch niemand, dass die Natur schlecht ist. Alles hat einen Anfang und ein Ende.
Ein wichtiger Punkt wird hier übersehen - jemanden zu lieben und mit jemandem Beziehung führen zu wollen oder zu können ist nicht eineundasselbe. Man kann zum Beispiel sein Kind lieben und trotzdem kein Kontakt zu ihm haben, weil er Drogen nimmt und einen beklaut oder gewalttätig ist.
 
  • #246
Ich glaube, jeder hat unbewusst so seine idealen Vorstellungen, wie seine große Liebe beginnen soll. Und ich glaube auch, das hat vielleicht oft noch was mit Teenie-Vorstellungen zu tun, als man noch keine Verpflichtungen fürs eigene Leben hatte. Es soll leicht sein, es soll kribbeln, es soll xyz. Das wird schwer im Alter, wenn man schon ein Vorleben hatte, wenn es Verbindungen mit Exen gibt, die nicht gekappt werden können oder sollen und die den nächsten Partner dann stören, wenn es Verpflichtungen gibt, die danach aussehen, dass sie den neuen möglichen Partner abhalten vom unbeschwerten Glück auf Wolke Sieben.
Und vielleicht laufen auch noch Menschen rum, die im Partner keinen Partner suchen, sondern was Elternteilmäßiges. Den Papa, der finanziell unter die Arme greifen kann, die Mama, die alles hinnimmt und immer verständnisvoll reagiert, alles aus reiner Liebe.

Vielleicht muss man sich das aufdröseln. Kann man noch Schmetterlinge wie mit 17 haben und zulassen, ohne dann enttäuscht zu sein, wenn das Vorleben des neuen Partners reinfunkt in die Traumvorstellung.
Oder man muss sich im Alter anders als damals verlieben, mehr realistischer.

Schlussendlich darf ja jeder wollen, was er will, und auch ablehnen, was er meint, das nicht zu ihm passt.
Und ich finde auch, dass wenn man sehr ausgelastet ist mit seinem eigenen Leben, wirklich die Frage ist, ob man den Partner nicht nur reinschieben will/kann. Ja, einen ähnlich beschäftigten Menschen könnte man als gut passend empfinden, aber der muss ja auch gerade dann seine Zeitlücken haben, wenn man sie selbst hat. Es sei denn, man kann die Zeiten, in denen man mit seinem eigenen Leben befasst ist, irgendwie mit denen des anderen verbinden, so dass die eigentliche "Fremdzeit" auch eine gemeinsame werden kann.

Ich würde sagen, gerade beim Online-Dating sind die Erwartungen oft besonders hoch und die Liste der Ablehn-Punkte ist lang, weil man denkt, da ist ein ganzer Süßigkeitenladen, wo bestimmt irgendwo das 100%ige zu finden ist, mit dem das große Kino passieren könnte.

Heute finde ich, das war eine der größten Frechheiten, die mir je jemand gesagt hat.
Seh ich auch so. Und das als Therapeut, urgs.
 
  • #247
Ich habe mal gelesen, dass man nur zur Liebe fähig ist, wenn man alle Menschen liebt.
Es ist nicht damit gemeint, dass du sie "liebst", sondern dass du jedem mit Respekt und Achtung gegenüber trittst und sie akzeptierst, so wie sie sind. Zugegeben, bei manchen Menschen ist es extrem schwierig bzw. fast gar nicht möglich. Aber stell dir Dalai Lama vor - der würde mit jedem Menschen ein Gespräch führen können, ohne zu werten oder Nase zu rümpfen.
 
  • #249
Es ist nicht damit gemeint, dass du sie "liebst", sondern dass du jedem mit Respekt und Achtung gegenüber trittst und sie akzeptierst, so wie sie sind. Zugegeben, bei manchen Menschen ist es extrem schwierig bzw. fast gar nicht möglich. Aber stell dir Dalai Lama vor - der würde mit jedem Menschen ein Gespräch führen können, ohne zu werten oder Nase zu rümpfen.
Es heißt ja schon in der Bibel: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Und Nächstenliebe ist ja auch eine Form der Liebe. Da geht es eben nicht nur um Achtung und Respekt. Es geht darum, alles was man tut, aus Liebe heraus zu tun. Es geht darum sich seiner Verantwortung anderen gegenüber bewusst zu sein und nicht nur jenen gegenüber, die einem nahe stehen.
Es sagt niemand, dass das leicht ist. Ergibt aber trotzdem irgendwie Sinn. Und ich glaube in der Hinsicht können wir noch alle etwas lernen. Ich für meinen Teil bin noch weit davon entfernt alle meine Mitmenschen zu "lieben". 😅
 
  • #250
Es ist nicht damit gemeint, dass du sie "liebst", sondern dass du jedem mit Respekt und Achtung gegenüber trittst und sie akzeptierst, so wie sie sind.
Ich hab überlegt, wie das zusammengeht mit dieser "alle Menschen lieben"-Aussage und erst dann lieben können. Ich würde sagen, wenn man sich selbst liebt und für sich Respekt wünscht, kann man es auch bei anderen, und damit auch bei jedem. (Was natürlich nicht heißt, dass man alle Leute toll findet und dass keine Kritik geübt werden darf am Verhalten.)
Und sich selbst zu lieben, ist ja die Voraussetzung, einen anderen lieben zu können. Nicht nur seine eigenen Macken tolerabel finden und Toleranz fordern, sondern auch "geben" in der Hinsicht.

Es geht darum, alles was man tut, aus Liebe heraus zu tun.
DAS ist echt schwer. Ich kenne niemanden, der für sein Handeln stets nur edle Motive hat. Ein Fortschritt ist ja schon, wenn man das über sich weiß, statt zu behaupten, man sei stets lieb und gut, und sich selbst merkt, wenn man anfängt, aus "bösen" Motiven zu handeln.
 
  • #251
Ich würde sagen, wenn man sich selbst liebt und für sich Respekt wünscht, kann man es auch bei anderen, und damit auch bei jedem. (Was natürlich nicht heißt, dass man alle Leute toll findet und dass keine Kritik geübt werden darf am Verhalten.)
Und sich selbst zu lieben, ist ja die Voraussetzung, einen anderen lieben zu können. Nicht nur seine eigenen Macken tolerabel finden und Toleranz fordern, sondern auch "geben" in der Hinsicht.

Dem widerspreche ich nicht.
Natürlich ist ein gesundes Maß an Selbstliebe ein wichtiger Faktor bei dem Ganzen. Auch wenn die Grenzen zur Selbstsucht mMn schwimmend sind.
 
  • #252
In einer Kultur in der der kaufmännische Sinn vorherrscht[...] gibt es eigentlich keinen Grund, davon überrascht zu sein, dass die menschlichen Liebesbeziehungen den gleichen Grundzügen folgen, die den Waren- und Arbeitsmarkt beherrschen.**
Nun ja, Fromm wollte damit aufzeigen, dass unsere Gesellschaft krank sei, weil unfähig zur Liebe.

Schon die meisten Eltern Kind Beziehungen sind von einem Tauschhandel betroffen.

„Ich liebe dich, wenn du meinen Erwartungen entsprichst, ansonsten bin ich „enttäuscht“ von dir.“ Die Message dahinter ist ja verheerend ( für alle weiteren Liebesbeziehungen) weil es diesen Menschen dann an Selbstakzeptanz und Selbstliebe mangelt und sie dementsprechend auch wenig an Akzeptanz und Liebe zu geben haben.
Natürlich ist ein gesundes Maß an Selbstliebe ein wichtiger Faktor bei dem Ganzen. Auch wenn die Grenzen zur Selbstsucht mMn schwimmend sind.
Selbstsucht ist ja ein Phänomen des Mangels und kein Anzeichen für „zu viel Selbstliebe“.

Ein Säugling ist selbstsüchtig, weil sein Überleben von anderen abhängig ist.
Ich habe mal gelesen, dass man nur zur Liebe fähig ist, wenn man alle Menschen liebt.
Zumindest war Fromm der Meinung, dass eine Liebe, die sich lediglich auf eine Zweierbeziehung bezieht, keine ist. Wo man dann eben wieder beim Tauschhandel wäre.

Sich selbst an erste Stelle zu setzen, ist wichtig und kein Egoismus. Wo man selbst ausgezehrt ist, hat man anderen auch wenig zu geben.

Ein Liebender bleibt ja aber dennoch in erster Linie ein Gebender.

Menschen, die erstmal mit einer Liste an Erfüllungswünschen an mich herantreten, wären daher in meinen Augen ungeeignet für eine Liebesbeziehung.

Denen geht es primär um ihre eigenen Bedürfnisse, woran nichts verkehrt ist, aber dann sollten sie doch erstmal lernen, emotional für sich selbst zu sorgen und dies nicht ( wie ein Kleinkind ) von einem anderen Menschen zu erwarten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Top