• #151
Liebe Fs,

heutzutage ist in der Liebe vieles möglich! Klar, dass du sehr mit Familie eingespannt bist. Dies wird sehr viel Zeit binden, keine Frage! Jedoch gibt es mittelfristig für vieles Lösungen, man muss sie nur finden, bereit sein und sie annehmen.
Man kann sich in jedem Alter und in jeder Lebenslage vormachen, warum es in der Liebe schwierig ist. In manchen Zeiten ist das natürlich real, weil man nur zwischen Familie und Arbeit pendelt, man keine Ambitionen dafür hat und einfach nur k.o. ist.
Das sind aber nur Lebensabschnitte.

Oft hemmen einen die eigenen Glaubenssätze und man lässt sich beeinflussen durch die Denk- und Sichtweise des konservativ bis engstirnig geprägten Umfelds.
Umgib dich bloß nicht mit Menschen, die dir sagen, dass du unattraktiv bist, du eh bald in die Wechseljahre kommst (frech! Was soll das denn heißen?!) und so Sachen. Such dir lieber positive Vorbilder, von denen du dir in Puncto Selbstwertgefühl und Lifestyle noch was abgucken kannst.
So einschränkende bis negative Aussagen erinnern mich sehr an die Nachkriegsgeneration, dieses problemorientierte Weltbild. Da wird alles reingepresst, bis es in das eigene enge Weltbild passt. Selbst Dinge die gut laufen, werden dann solange beäugt bis sich ein Problem finden lässt. Und dass man,wenn man anders darüber denkt, direkt ein Problem hat oder weltfremd ist. Ach ja. :) Viele Postings sagen über den Einzelnen viel, über das Eigentliche Gott sei Dank wenig aus.

Es wird immer Männer geben, natürlich auch gute Männer, die genau dich wollen. Dazu musst du "nur" mit dir ins Reine kommen und es selbst wollen. Steh zu dir. Aber du musst ein Leben voller Möglichkeiten leben, nicht voller Einschränkungen und "Geht-nicht`s".
 
  • #152
Und ja, wenn die Partnerin zu 100% Mutter wird, dann sucht man sich halt wieder eine Partnerin ...
Ja, die Partnerin wird zu 100% eine Mutter, weil sie halt zu 100% eine Mutter ist😂Genau so, wie Du vielleicht zu 100% Prozent ein Vater bist. Den emotionalen Teil spare ich mir😩
 
  • #155
Wow, @Lebens_Lust , dann sucht man sich halt wieder eine Partnerin? Und verliert gerade komplett den Blick dafür, dass diese „Mutti“ gerade den eigenen Nachwuchs, das eigene Kind versorgt? Männer wollen eine „erwachsene Partnerin“? Ja, genau das sind die meisten Frauen in diesem Moment! Eine erwachsene Person, die in der Lage ist, für einen gewissen Zeitraum IHRE Bedürfnisse zurückzuschrauben und auf ein WIR in der Beziehung zu hoffen. Ich bin jetzt raus hier und hoffe sehr, dass die FS ihre Essenzen gezogen hat.
Wir können hin und her diskutieren und hin und her schreiben, Tag und Nacht, wir verändern so nichts! Du siehst einfach die echte Realität nicht, wie das so viele Frauen auch nicht sehen, warum ist das bloß so schwierig, warum schauen Frauen lieber zu, machen nichts, wenn die Männer sie durch eine andere Frau verlassen, warum? Was ist jetzt richtig, so einfach weitermachen, oder besser, dass beide Geschlechter für sich, daraus was positives mitnehmen und daraus was lernen, uns eingestehen, wo die Ursachen liegen, für die bekannte Wirkungen? Und dann beidseitig bereit sein, für konstruktive Verhaltensänderungen!
 
  • #156
Wow, @Lebens_Lust , dann sucht man sich halt wieder eine Partnerin? Und verliert gerade komplett den Blick dafür, dass diese „Mutti“ gerade den eigenen Nachwuchs, das eigene Kind versorgt? Männer wollen eine „erwachsene Partnerin“? Ja, genau das sind die meisten Frauen in diesem Moment! Eine erwachsene Person, die in der Lage ist, für einen gewissen Zeitraum IHRE Bedürfnisse zurückzuschrauben und auf ein WIR in der Beziehung zu hoffen. Ich bin jetzt raus hier und hoffe sehr, dass die FS ihre Essenzen gezogen hat.
Lebenslust hat nicht ganz unrecht. Diese Erläuterung habe ich von einigen Männern schon gehört, die gerade dabei waren, sich von ihrer Frau zu trennen. Meistens dann wenn eine neue Frau auf der Bildfläche erschien.

allerdings ist es natürlich ein leichtes mit dem Finger auf den anderen zu zeigen und dort die Ursache des Dilemmas zu verorten. Denn zu einer Beziehung gehören immer noch zwei Menschen.

wenn die Frau zu sehr in die Mutterrolle rutscht, dann liegt das nicht selten daran, dass der Mann zu wenig Verantwortung übernimmt und vieles an ihr hängen bleibt. Das macht einen Mann nicht gerade attraktiv...beginnt aber meistens schon lange vor dem Kind.

mir macht es den Anschein, dass viele sehr naiv in das Projekt „Familie“ starten. Und dann mit der Realität nicht zurechtkommen.

Ja, die Partnerin wird zu 100% eine Mutter, weil sie halt zu 100% eine Mutter ist😂Genau so, wie Du vielleicht zu 100% Prozent ein Vater bist. Den emotionalen Teil spare ich mir😩
das kann ich nicht bestätigen. Ich war nicht nur Mutter. Es gab eine Beziehung vor dem Kind und diese habe ich nie ganz aufgegeben zu ihm. Wir sind regelmäßig zusammen zum Sport gegangen, haben uns nach der Arbeit im Restaurant zum Essen verabredet, oder waren öfter mit (kinderlosen) Paaren aus.

die Kids brauchen einen nicht 24/7.
Allerdings waren wir nicht nur ein Liebespaar und Eltern, sondern auch sehr gute Freunde.

bei manchen Eltern habe ich mich allerdings immer wieder gefragt, was diese Menschen überhaupt jemals miteinander verbunden hat ? 🤔
Da gab es null Gemeinsamkeiten, außer die Tatsache, dass sie Eltern waren...
 
  • #157
Schuldzuweisungen an andere, erst Recht an andere Gruppen dienen meist der eigenen Selbstvergewisserung und der Projektion eigener Unsicherheiten. Ich finde es bezeichnend aber auch wirklich traurig wie verallgemeinernd und schablonenhaft hier argumentiert wird. Aus diesem Thread könnte man drei Folgen für die Serie 'Ekel Alfred' machen gäbe es sie denn noch!

Wäre der Partner auch nach der Geburt von Nachwuchs die Nummer eins dann wären wir längst ausgestorben. Es schient hier nur schwarz oder weiß zu geben, dass kleine Kinder aufgrund ihrer körperlichen und emotionalen Bedürfnisse die oberste Priorität der Mutter genießen bedeutet nicht das der Mann abgemeldet ist und der partnerschaftliche Teil der Beziehung aufgegeben wird. Aber die Gewichte verschieben sich und die Partnerschaft ist nicht mehr die gleiche wie ohne Kind. Anders bedeutet aber nicht schlechter, es sei denn man sieht eine Partnerschaft als ein statisches Konstrukt, das man einmal aufbaut und sich dann nicht mehr verändern soll. Aber dann hat man auch ohne Kinder irgendwann ein massives Problem!

Wenn Mann eine Familie gründen will, dann sollte er sich genau wie Frau Gedanken darüber machen was das für ihn und die Beziehung bedeutet bevor man zur Tat schreitet. Hinterher der Mutter dann Vernachlässigung des Mannes vorzuwerfen, weil sie die Bedürfnisse des Kleinkindes im Zweifelsfall über die des Mannes stellt ist gelinde gesagt absurd, jeder Mann der sich vorab mit Elternschaft beschäftigt kann das wissen und wenn er es nicht weiß dann hat er seine Hausaufgaben nicht gemacht und soll nicht jammern.

Die FS hat aufgrund ihrer aktuellen Lebenssituation und Lebensphase bestimmte Rahmenbedingungen die für sie bei der Partnersuche gesetzt sind. Rahmenbedingungen gibt es bei jeder Partnersuche, denn niemand lebt ihm rahmenlosen Raum. Diese Bedingungen können sowohl äußerer als auch innerer Natur sein. Manche Rahmenbedingungen sind flexibler als andere und manche werden sich absehbar zeitlich ändern andere dagegen nicht und auf manche hat man keinen Einfluss auf andere mehr oder weniger schon. Bei der FS setzen ihre 3 Kinder einen zur Zeit nur bedingt flexiblen Rahmen, aber so lange sie diesen Rahmen aktiv kommuniziert, gern auch positiv konnotiert, dann ist doch alles ok und Mann kann sich dann entscheiden ob er sich in diesem Rahmen sieht oder nicht. Den Vorschlag erst mal auf eine Beziehung zu verzichten, weil ihr Rahmen eben ist wie er ist finde ich krass. Ich habe noch nicht gehört, dass man einem erfolgreichen Mann mit einem sehr engen zeitlichen Rahmen aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit nahegelegt hätte erst mal auf eine Partnerschaft zu verzichten (es gibt genug Männer bei denen der Rahmen noch enger ist als bei der FS). Aber bei einer AE ist das natürlich etwas ganz anderes, da ist schon der Wunsch/das Ansinnen einer Partnerschaft unter solchen Rahmenbedingungen ein Affront, der hier viele Männer auf die Palme bringt.

Liebe Geschlechtsgenossen, aufgeklärt sein ist anders!
 
  • #158
Das ist lediglich und ausschließlich eine einseitige weibliche Vorwand - Sicht, die männliche Sicht wird dabei überhaupt nicht wahrgenommen!

Du kannst ja einer Frau nicht zur Vorwurf machen, dass sie nicht die männliche Sicht wahrnimmt,wenn du umgekehrt auch nicht die weibliche Sicht wahrnimmst.

Ich lese nur immer (sinngemäß) : Die ALLERMEISTEN Frauen sehen in ihrem Partner einen Kinderwunsch-Erfüllungs-Gehilfen, der in den meisten Fällen in die Ecke gestellt wird, sobald das Kind da ist.

Ist das die weibliche Sicht, die du wahrnimmst? Frau will eh nur das Kind, der Partner tangiert sie im Grunde genommen peripher.

Hier also mal ne ganz ehrliche weibliche Sicht:
Das Band zwischen Mutter und Kind geht weit über die partnerschaftliche Liebe hinaus. Eine Frau entwickelt (im besten Fall) tiefe und innige Muttergefühle. Dass sie sich mehr dem Kind als dem Partner widmet, ist also ein natürlicher Vorgang.
Ein Mann, der seine Gefühle in dem Moment reflektiert, kann daran wachsen. Ein Mann, der sich davor verschließt, scheitert und wendet sich der nächsten Frau zu. Das bringt ihn zwar emotional nicht voran, aber nimmt ihm den Leidensdruck.
 
  • #159
So lange die Frauen das nicht verstehen wollen, so lange müssen sie damit leben dass die Beziehungen eben auseinander gehen, Punkt
Nix Punkt.
Es gibt genug Männer, die durchaus sehen, welche Anstrengungen eine Mutter in der Anfangszeit zu bewältigen hat. 24 Stunden, alle drei Stunden Nachts. Alleine die körperliche Leistung, die während der Schwangerschaft, bei Geburt und im ersten halben Jahr nach der Schwangerschaft vollbracht werden muss. Dabei noch Rücksicht nehmen, wenn der Mann früh raus muss, damit wenigstens er durchschlafen kann usw.

Das ist kein "Kinderspiel", sondern das ist Leistung.
Eben nur etwas für erwachsene Menschen.
Wenn der Mann dann so ein Jammerlappen ist, dass er sich in der Zeit vernachlässigt fühlt, anstatt Verständnis und Unterstützung zu leisten, ist es wohl besser, wenn er geht. Denn der hat keinen Taug.
Gsd. gibt es jedoch durchaus Kinderwunsch bei Männern und diese sind Stolz auf ihr Baby und auf die Leistung der Mutter.
Die sind auch zu 100% Väter und zu 100% Partner.
Die halten das mal ne Zeitlang aus, wenn es untenrum bei der Frau noch heilen muss, oder die Mutter völlig übermüdet ist, es eben mal keinen Sex gibt, eine absehbare Zeit lang.

Saudämlich, wenn dann einer sofort ins Bordell rennt, oder meint sich neu verlieben zu müssen. Was sind das für Typen? Sind das Teenager? Mit echter, wahrer, authentischer Liebe hätte dieses Verhalten dann natürlich nichts zu tun. PUNKT!
 
  • #160
Was genau ist denn in diesem Zusammenhang unter "Vernachlässigung" zu verstehen?
Das Wichtigste was ich für mich unter "Vernachlässigung" gelernt habe, ist:
Gegenseitige echte, wahre LIEBE zeigen, Vertrauen haben und geben, Interesse für die Bedürfnisse am Partner zeigen, Wertschätzung geben, gute, zufriedene Kommunikation in Aufrichtigkeit und Authentizität haben, reden, reden und nochmals reden und zuhören, zuhören und nochmals zuhören und das täglich.🤗
Wer ausschließlich nur im Funktionieren nach Außen lebt, lebt am Partner emotional vorbei, höhlt sich innerlich selbst und den Partner aus! Leute sagen dann, sie haben sich auseinander gelebt!
Liebe lebt ausschließlich von Emotionen.
Guter Tipp: erinnern wir uns täglich, wie die Liebe zum Partner entstand, wie glücklich war man, was war einem damals sehr wichtig, wie waren wir damals auf bestimmte Dinge aufmerksam, das sollten wir uns ständig bewusst vor Augen halten!
Ich möchte noch einmal auf Reaktionen von einzelnen Frauen hinweisen, eine emotionale Vernachlässigung des Partners hat mit Baby füttern, mit Eifersucht, mit Geschwisterkind absolut und wirklich nichts zu tun! Leider kommt es in Beziehungen sehr oft zu Spaltungsrhetorik und zum Kampfverhalten, das kann man auch hier im Forum, in der Kommunikation beider Geschlechter deutlich erkennen!
Klar ... damit können viele Männer nicht umgehen.
Manche sind sogar eifersüchtig auf das eigene Kinder, was irgendwie kindisch ist, so als wären sie nicht der Vater, sondern ein älteres Geschwisterkind.
 
  • #161
Wow, @Lebens_Lust , dann sucht man sich halt wieder eine Partnerin? Und verliert gerade komplett den Blick dafür, dass diese „Mutti“ gerade den eigenen Nachwuchs, das eigene Kind versorgt?

Ich habe reagiert auf das Extrem, das @ChaosTheory beschrieben hat. Wenn ich Männer, die Wert auf eine Paarbeziehung legen, als „emotionale Säuglinge“ sehe, dann läuft eh etwas gravierend schief. Wenn die Partnerin zu 100% zur Mutter wird, geht sie als Partnerin verloren.
Das ist es, was ich meine, wenn ich davon schreibe, dass man erst eine stabile Paarbeziehung haben sollte und dann Kinder. Und ich bin sicher, solche Sichtweisen sind genau das Problem, wegen dem Männer dann fremdgehen.
Dass Babys erstmal die Unterstützung beider Eltern brauchen, steht außer Frage. Aber das ist nicht alles im Leben, erst Recht nicht längerfristig.
Und ich denke, das ist den Frauen, denen es nicht nur um „Kinderkriegen“ geht auch klar. So wie Männer als Partner auch unterstützen.
 
  • #162
Lieber @xyz74
Du hast eine sehr charmante Art.
Wenn mir ein Mann mitteilen würde, dass er er wenig Zeit hat und dies gut begründet und ich sehen könnte, dass er in den wenigen Zeitfenstern die er hat, mir Priorität einräumt - wäre das vollkommen in Ordnung. Zuverlässigkeit ist hier das Stichwort. Mehr wundern würde ich mich über jemanden der 7 Tage die Woche Zeit hat aber davon nur 3 für mich.

Und, dass ich mich hier im Forum wenig attraktiv darstelle, habe ich natürlich forciert. In den Gesprächen mit Männern tue ich das so nicht. Aber trotzdem danke, ich habe ja schon aufgeschnappt hier und etwas geschickter zu formulieren. Kann ja nie schaden, gell?

LG
Amanda

Keine Ahnung ob die folgenden Ideen hier schon erörtert wurden oder überhaupt passen.

Etablierte Single ohne Kinder haben in der Regel viele Hobbies und einen Bekanntenkreis. Das strukturieren sie für ein Kennenlernen nicht um denn sie wissen ja nicht wohin das Kennenlernen führt.

Auch in einer dann gesetzten Beziehung wäre es falsch wenn sie ihre gesamte Zeitplanung an eine den Rhythmus einer AE mit wenig Zeit für sie anpassen würden, denn diese AE wird den eigentlich geplanten Takt jederzeit spontan an akute Bedürfnisse ihrer Kinder anpassen. Wenn man dann seine Alternativen zu sehr vernachlässigt hat steht man irgendwann ohne seine Alternativen da.

Die geringe freie Zeit einer AE reduziert die Zeit die dem "Bewerber" für Werbung zur Verfügung steht. Er muss daher zu einer langen Anbahnungsphase bereit sein. Ist er das nicht fährt er vielleicht parallel.

Kommt die AE einem "Bewerber" z.B. mit schnelleren Sex entgegen zieht das eigentlich bindungsunwillige Vögel an. Trauerthreads dazu gibt es hier häufig.

Überhaupt ist eine AE mit wenig Zeit aber schnellen zur Sache kommen ideal für Sex orientierte Parallelfahrer. Diese haben durch diese Konstellation reichlich Freiraum für ihr "Hobby".

Ist die AE aber mit der Gewährung von Intimität vorsichtig und will dies erst nach einem hinreichenden Kennenlernen scheitert dies daran, dass die AE ohne Einbindung des "Bewerbers" in ihr relativ unflexibel Leben ihn nicht richtig kennenlernt.

Dieser lässt sich aber nicht ohne wenigstens schnellen Sex dafür zu bekommen auf so ein Mitarbeiten in der Familie der AE zu Recht nicht ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #163
Ich habe reagiert auf das Extrem, das @ChaosTheory beschrieben hat. Wenn ich Männer, die Wert auf eine Paarbeziehung legen, als „emotionale Säuglinge“ sehe, dann läuft eh etwas gravierend schief.
Das hast du leider vollkommen falsch aufgefasst. Mir geht's um jene Männer, die nicht in der Lage sind ihre Bedürfnisse (zumindest für eine gewisse Zeit) zurückzustellen. Die "eifersüchtig" darauf reagieren, dass das Baby mehr Zuwendung bekommt als sie. Ja, das sind emotionale Säuglinge für mich.
 
  • #164
Auch in einer dann gesetzten Beziehung wäre es falsch wenn sie ihre gesamte Zeitplanung an eine den Rhythmus einer AE mit wenig Zeit für sie anpassen würden, denn diese AE wird den eigentlich geplanten Takt jederzeit spontan an akute Bedürfnisse ihrer Kinder anpassen.

Ich sehe das nicht so dramatisch. Aber als Mann möchte ich natürlich eine Frau kennenlernen - dafür passe ich mich an, wenn sie interessant ist. Aber es muss eben klares Interesse auch von ihrer Seite erkennbar sein.
Es ist logisch, dass Kinder Zeit beanspruchen und vorgehen. Aber der Gesamtrahmen muss eben passen. Letztlich läuft es ja auch da auf eine Beziehung mit Zusammenwohnen und entsprechender Einbindung und Anpassung hinaus. Wer die prinzipiell nicht möchte, für den ist eine AE die falsche Partnerin.
 
  • #165
Das hast du leider vollkommen falsch aufgefasst. Mir geht's um jene Männer, die nicht in der Lage sind ihre Bedürfnisse (zumindest für eine gewisse Zeit) zurückzustellen. Die "eifersüchtig" darauf reagieren, dass das Baby mehr Zuwendung bekommt als sie. Ja, das sind emotionale Säuglinge für mich.

Ja, genau das meine ich mit "Extrem". Die normale Reaktion eines Vaters ist das sicher nicht, denn es ist vollkommen klar, dass ein Baby Aufmerksamkeit benötigt. Genauso klar ist aber, dass ein Kind nicht dauerhaft 100% Aufmerksamkeit beanspruchen kann. Im Normalfall sollte sich das eben irgendwann einspielen.
 
  • #166
Ich sehe das nicht so dramatisch. Aber als Mann möchte ich natürlich eine Frau kennenlernen - dafür passe ich mich an, wenn sie interessant ist. Aber es muss eben klares Interesse auch von ihrer Seite erkennbar sein.
Es ist logisch, dass Kinder Zeit beanspruchen und vorgehen. Aber der Gesamtrahmen muss eben passen. Letztlich läuft es ja auch da auf eine Beziehung mit Zusammenwohnen und entsprechender Einbindung und Anpassung hinaus. Wer die prinzipiell nicht möchte, für den ist eine AE die falsche Partnerin.
Ja stimmt schon. Ich habe die Beziehungsfindungsebene eben auf einen Handel reduziert. Ich gebe dir das und bekomme dafür das.

Es gelingt aber der FS nicht im Jungle der Optionen den Richtigen zu finden. Ich skeptisch ob ihr gelingen kann jemanden zu finden der sich ausreichend anpasst und vorleistet. Vielleicht ein zeugungsunfähiger Mann der gerne Kinder hätte?
 
  • #167
Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass erwachsene Menschen sich auseinander entwickeln. Das ist natürlich schade, wenn Kinder da sind. Heute lassen sich Frauen nicht mehr so viel gefallen. Wenn sie ihr eigenes Geld verdienen, gibt es überhaupt keinen Grund mehr sich unsoziales Verhalten seitens des Partners gefallen zu lassen.
Gerade weil Kinder da sind, ist oft der Mann für die Frau nicht mehr so wichtig, (sie hat ihr Ziel erreicht!) deshalb geht es auseinander!😮
Partnermarkt ist ein Markt, wo 2 Personen sich dann "handelseinig" miteinander werden, wenn beide dem jeweiligen anderen etwas bieten können, was dieser sich wünscht und als mindestens ausreichend für seine eigenes Angebot betrachtet. Glaubt man hingegen, woanders für sein eigenes Angebot etwas Besseres bekommen zu können, dann muss der Gegenüber entweder mehr leisten oder aber der andere wird weiter suchen.
Finde ich furchtbar, eine zukünftige Liebesbeziehung als einen Markt zu bezeichnen, das ist ja wie ein Viehmarkt! 😮
Wenn mir ein Mann mitteilen würde, dass er er wenig Zeit hat und dies gut begründet und ich sehen könnte, dass er in den wenigen Zeitfenstern die er hat, mir Priorität einräumt - wäre das vollkommen in Ordnung.
Das ist doch super, für jeden Mann, der gerne mit parallel Frauen unterwegs sein möchte!🤗
Und, dass ich mich hier im Forum wenig attraktiv darstelle, habe ich natürlich forciert. In den Gesprächen mit Männern tue ich das so nicht.
Dss glaubst du wirklich, ich nicht!🤗
Menschen , die immer sagen , die Kinder stehen an erster Stelle , sind enttäuscht und verletzt . Eltern, die ihre Kinder für einen neuen Partner opfern finde ich schrecklich . Kinder müssen verstehen , dass die Mutter das Recht hat glücklich zu sein und einen Partner zu haben . Ein Partner muss den Stellenwert der Kinder im Leben einer Mutter verstehen und sollte nicht eifersüchtig sein .
Die Realität der meisten Frauen/Mütter läuft anders! 😮
Es kommt ganz darauf an, wie sich der »neue Partner« gegenüber den »mitgebrachten« Kindern verhält.
Nein so geht das nicht, so läuft das nicht! 😮
 
  • #168
Da wird und ist ein sozialer Vater umso mehr geliebt/beliebt, wenn dieser auch Vater ist/sein will sowie seine Verlass-Qualitäten unter Beweis gestellt hat.
Du wirst das so in der Praxis, kaum erleben! 😮
Kein Autoverkäufer würde sagen: die Karre springt öfters nicht an, aber sie ist toll !
Ja warum denn?
Er würde die Vorzüge präsentieren und darauf seine Werbung aufbauen und dir noch eine ADAC Mitgliedschaft verkaufen.
Super, toll, Beziehungsfindung mit Autoverkäufer und mit ADAC Mitgliedschaft zu vergleichen ...😮
Gutes Marketing ist alles 😉
Richte den Fokus darauf, was dein Traummann wollen könnte und wie du das erfüllen kannst, statt zu erklären, was alles nicht geht.
Mit dieser Einstellung, mangelt es an Aufrichtigkeit und Authentizität und an den "S" Werten! 😮
aber vielleicht gibt es einen Kerl der damit umgehen kann.
Vielleicht, vielleicht auch nicht! 🤗
Ich kann ja schließlich nicht meinem vor Hunger brüllenden Säugling oder Kleinkind sagen es solle warten bis ich mit dem
Das Grundthema nicht verstanden, hier fehlt die richtige Partner-Einstellung! 😮
Viele Frauen opfern sich aber über Jahre völlig auf und missbrauchen es, treten mit ihm in Symbiose, besprechen Probleme mit dem Kind, quasi als Partnerersatz, am Tisch maßregelt der Sohn den Vater usw... Da kann ich mir schon vorstellen, dass der Mann sich überflüssig/vernachlässigt/verarscht vorkommt.
So läuft das oft in der Praxis ab! 😮
Dieses Hin- und Hergeschiebe von Schuld- und Fehlerzuweisungen zwischen den Geschlechtern zeigt sehr deutlich, warum viele Beziehungen scheitern. Weil sehr viele Erwachsene letztlich emotionale Kinder bleiben und anstatt das Leben zu genießen und Verantwortung zu übernehmen lieber schmollen. Wenig zielführend.
Liebe Amanda, ich hoffe, du nimmst dir das alles nicht zu Herzen.
Das betrifft Frauen genauso, nicht nur Männer, liebe Amanda, auch du sollst das zu Herzen nehmen!🤗
AE bzw. "alleinerziehend" erst einmal nicht für ein attraktives Qualitätsmerkmal zu halten und diesbezüglich wenig Erstrebenswertes für sich zu erkennen.
So ist das! 👍
 
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  • #169
Keine Ahnung ob die folgenden Ideen hier schon erörtert wurden oder überhaupt passen.
Ich hatte ein paar Beiträge vorher meine Situation beschrieben und mein Interesse an @Amanda123 bekundet.
Dann habe ich meine Fragen an @Amanda123 vergessen (Ist das schon die beginnende Senilität?) Nun reiche ich die Fragen nach:

1. @Amanda123 käme für dich auch ein wesentlich älterer Mann (mehr als 10 Jahre) in Betracht. Auch wenn du weisst, dass er dich zum Teil als Schmuckstück betrachtet.

2. @Amanda123 käme für dich ein Mann mit schwierigen Arbeitszeiten in Betracht? In meinen Fall, nur alle 6 Wochen ein gemeinsames kinderfreies Wochenende. Mir fallen noch weitere Nichtstandard Arbeitszeiten ein: Seemann, Arbeiter auf einer Ölplattform, Pilot oder Musikkünstler mit langen Tourneen.

3. Wie wünscht du dir das Verhältnis des Mannes zu deinen Kindern? Soll er eine Art Ersatzvater werden oder soll er wenn möglich gar keinen Kontakt zu den Kindern haben? Ich habe jetzt die Extreme aufgeführt.

Ich hoffe mal, dass @Amanda123 noch mitliest. Der Thread ist ja ziemlich abgedriftet.
 
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  • #170
...welche Anstrengungen eine Mutter...zu bewältigen hat. ...24 Stunden ... Das ist kein "Kinderspiel", sondern das ist Leistung. ...Eben nur etwas für erwachsene Menschen.

Dann beschreibst Du ja gut, warum Menschen offenbar völlig zu Recht an AE kein besonderes Interesse haben bzw. warum man kein besonderes Interesse an Personen hat, die quasi Fulltime mit Wichtigeren beschäftigt sind und das als schwierigste Herkulesaufgabe darzustellen versuchen.

Warum bitte sollte beim Dating irgendjemand, der für die Lage der Mutter keine Verantwortung trägt, auch nur ansatzweise ein Interesse daran haben, die offenbar gigantischen dramatischen Konsequenzen von Kindern mit hinzunehmen?

Wenn ein Mann in der frühen Kennenlernphase klarstellen würde, dass er bei seinen pflegebedürftigen Eltern lebt, diese quasi Fulltime pflegt und versorgt und etwaige Lebenspartner allenfalls im Rahmen eines straffen unflexiblen Zeitplans mal Platz finden können, der sich voll den vorrangigen Eltern unterzuordnen habe, dann mag dieser Mann vielleicht ein sehr ehenvoller, verantwortungsvoller und pflichtbewusster Familienmensch sein. Gleichwohl werden sich potentielle Datepartner fragen, warum sie ein Interesse an so einer Beziehung mit einem so stark drittgebundenen Menschen haben sollten. Hier im Forum kann man da doch schon lesen, dass selbst Menschen die lediglich in einer Einliegerwohnung der Eltern leben (ohne sie besonders pflegen zu müssen) schon grundsätzlich aus dem Datingrennen sind, weil man lediglich zu viel Einfluss der Eltern befürchtet und kaum jemand Lust auf zu viel Dritteinfluss hat. Erst recht müsste es dann doch für jeden nachvollziehbar sein, weshalb man es dann erst recht nicht für erstrebenswert hält, wenn der Dritteinfluss wie bei Kindern nicht nur befürchtet, sondern als ganz selbstverständlich hinzunehmen sein soll.

Und da bringen dann auch die üblichen abwertenden Shamingstrategien ("Jammerlappen", keine "echte, wahre, authentische Liebe") wenig. Denn, wer nicht alleine bleiben möchte, muss selber andere von sich überzeugen bzw. dass man etwas Erstrebenswertes für dessen Leben wäre. Mit Abwertungen, nur weil andere wenig Interesse an starken Drittbeeinflussungen haben, für die man keine Verantwortung trägt, überzeugt man garantiert kaum einen davon, nun aber die Folgen der starken Drittbeeinflussungen aus "Liebe" und Berreichung für das eigene Leben mittragen zu wollen.

Genauso wie es keine Verpflichtung gibt, sich für Menschen auf dem Datingmarkt zu interessieren, die unter einem starken Einfluss ihrer Eltern stehen, ist auch verständlich, dass man sich auch weniger für Menschen interessiert, die ihr Leben mitleidig als eine Herkules-Aufopferung für andere beschreiben, wo neue Partner wie selbstverständlich mit den Krümmeln vorlieb nehmen sollen. Warum sollte das irgendwer für sein Leben wollen?
 
  • #171
Finde ich furchtbar, eine zukünftige Liebesbeziehung als einen Markt zu bezeichnen, das ist ja wie ein Viehmarkt!

Super, toll, Beziehungsfindung mit Autoverkäufer und mit ADAC Mitgliedschaft zu vergleichen ...
Sorry, aber Beziehungsfindung ist in unserer Gesellschaft nun einmal ein Markt und eine Partnerschaft ein Handel den man eingeht. Du würdest doch auch keine Frau nehmen, die nicht deinen Ansprüchen entspräche oder?
Gerade Online-Dating-Profile sind ja quasi wie ein Schaufenster an dem man in der Fußgängerzone vorbeischlendert. Sieht man etwas das einem gefällt, möchte man es näher betrachten und am Ende kaufen. Alles Andere, was nicht gefällt, wird aussortiert.

Erich Fromm hat dazu Folgendes geschrieben:

**Das Glück des modernen Menschen liegt in dem Vergnügen, sich Schaufenster anzusehen und das zu kaufen, was er zu kaufen sich leisten kann [...]

Er oder sie sieht sich die Mitmenschen in ganz ähnlicher Weise an[...]

Attraktiv bedeutet gewöhnlich ein nettes Bündel von Eigenschaften, die beliebt und auf dem Persönlichkeitsmarkt im Augenblick gefragt sind[...]

Jedenfalls entwickelt sich das Gefühl des Verliebens gewöhnlich nur im Hinblick auf jene menschlichen Artikel, die innerhalb der eigenen Tauschmöglichkeiten liegen. Ich will einen Handel vornehmen; [...]

Zwei Personen verlieben sich also ineinander, wenn sie das Gefühl haben, das Geeigneteste auf dem Markt verfügbare Objekt gefunden zu haben. [...]

In einer Kultur in der der kaufmännische Sinn vorherrscht[...] gibt es eigentlich keinen Grund, davon überrascht zu sein, dass die menschlichen Liebesbeziehungen den gleichen Grundzügen folgen, die den Waren- und Arbeitsmarkt beherrschen.**

Niemand verliebt sich in einen Menschen, den er/sie nicht in irgendeiner Form "abgecheckt" hätte. Sei es nun das Äußere oder die persönlichen Einstellungen einer Person. Du hast es ja ganz gut beschrieben in deinem Thread. Erst schreibst du mit jemandem, um dir anzuschauen ob überhaupt ein "Handel" statt finden könnte, dann triffst du dich ne Stunde mit der Frau für den ersten Live-Eindruck. Wenn dir eines von beidem nicht zusagt sortierst du aus.
 
  • #172
Also ich finde jetzt sollte dieses Mütter-Bashing an dieser Stelle aufhören.

Für mich als Mutter und Frau und Partnerin ist es unerträglich dass Frauen mit Kindern, vor allem Alleinerziehende hier solche Unterstellungen und negative Pauschalurteile abbekommen.
 
  • #173
Also ich finde jetzt sollte dieses Mütter-Bashing an dieser Stelle aufhören.

Für mich als Mutter und Frau und Partnerin ist es unerträglich dass Frauen mit Kindern, vor allem Alleinerziehende hier solche Unterstellungen und negative Pauschalurteile abbekommen.

Nenn es wie Du willst Süsse65,

aber einen auf dem Markt wirklich begehrten Partner,
einen mit so richtig aktiven "S" Werten, also
-Six-Pack,
-Schotter,
-Segelyacht
-Sportwagen und
-Sechststelligem Gehalt
wird sich die durchschnittliche AE mit Kids im betreuungsintesivem Alter wohl eher abschminken müssen.
Aber es kommt sowieso viel mehr auf den Charakter an.

Schöne Grüße
Euer Neo (m39)
 
  • #174
Für mich als Mutter und Frau und Partnerin ist es unerträglich dass Frauen mit Kindern, vor allem Alleinerziehende hier solche Unterstellungen und negative Pauschalurteile abbekommen.
Ich als Nicht-Mutter finde das auch unerträglich und frage mich dann wirklich, ob diese Männer, die hier quasi eine Geburt in einer Beziehung nur negativ betrachten (für SICH) und alleinerziehende Mütter natürlich total ablehnen wirklich selbst Kinder haben. Ich kenne keinen Mann, der so denkt, die wollten alle selbst Kinder und sind nicht von der Frau "benutzt" worden um "ihr Ziel zu erreichen" (wie eine Gottesanbeterin, die danach das Männchen auffrisst :D ). Es gibt alles mögliche auf der Welt, von Frauen, die nach der Geburt den Mann links liegen lassen bis zu lebensuntüchtigen AEs, aber hier wird das alles so pauschalisierst mit einer sehr schrägen Haltung zu Kindern. Nachwuchs ist nicht für jeden was, aber ist ja eigentlich das normalste der Welt, da ohne Nachwuchs die Menschheit in 100 Jahren ausgestorben wäre. In anderen Ländern wird das auch ganz anders gesehen, ich hab das Gefühl, Kinder sind in Deutschland echt so eine Art böses Übel. Sage ich als jemand, der nie unbedingt Kinder wollte und auch jeden verstehen kann, der keine möchte! Ich denke aber nie so negativ über Menschen mit Kindern?
 
  • #175
Warum bitte sollte beim Dating irgendjemand, der für die Lage der Mutter keine Verantwortung trägt, auch nur ansatzweise ein Interesse daran haben, die offenbar gigantischen dramatischen Konsequenzen von Kindern mit hinzunehmen?
Du solltest schon versuchen auf den Kontext zu achten. Denn ich habe auf eine Darstellung von INSPI reagiert.
Darin ging es um Männer, die ihre Frauen verlassen, nachdem Kinder da sind, weil diese Männer vernachlässigt würden.

Wenn du mal durch den Thread schaust, habe ich auch auf die FS reagiert, indem ich ihr sagte, sie solle beim Date nicht die Alltagsprobleme ausbreiten und sich vorher überlegen, wie sie eine Partnerschaft ermöglichen will. Sie hat ja auch keine Kleinkinder mehr, nicht wahr?
Ich hoffe du siehst jetzt klarer.
 
  • #176

Sagst du. Ich weiß aber, dass das so stimmt, weil ich von meinen persönlichen Erfahrungen spreche. Von daher: Wurscht, was du sagst, Gottes Garten ist bunt und da existiert jede Variation, auch wenn du noch so sehr deine Augen verschließt.

Egal, wie auch immer: Die Frau wird ihren passenden Deckel früher oder später finden, solange sie nicht aufgibt und bei sich bleibt, egal ob sie AE ist oder nicht.

Noch was schmeiß ich hinterher: Mütter kümmern sich um Säuglinge, weil diese abhängig und ohne Erwachsene, die um es kümmern, nicht lebensfähig sind. Mit der Zeit gleicht sich das eh wieder aus, je selbstständiger und größer die Kinder werden. Da ist dann auch wieder Zeit für Zweisamkeit. Wenn das beide auch wollen, passiert das auch. Sich Zeiten freischaufeln geht immer. Man muss nur wollen und Wege finden.
 
  • #177
Für mich als Mutter und Frau und Partnerin ist es unerträglich dass Frauen mit Kindern, vor allem Alleinerziehende hier solche Unterstellungen und negative Pauschalurteile abbekommen.

Es ist inakzeptabel, aber
Viele Mütter sind für dieses Bild mit verantwortlich.

Wenn ich mein Muttersein und die dazugehörigen Aufgaben als Pflichten, mühselig, anstrengend, Full Time Job beschreibe, manchmal fallen noch Worte wie aufopfern - dann muss ich mich nicht wundern, wenn an diesem Leben niemand von außen hinein gezogen werden möchte.
Eine Partnerschaft soll einem ja das Leben bereichern, nicht erschweren.

Ja, Kind(er) sind manchmal anstrengend, es ist manchmal ermüdend, das weiß jede*r - und es ist auch wunderbar und hat sehr viele schöne bereichernde Komponenten.
Ich habe mich bewusst für sie entschieden, mein 2. Ehemann entschied sich bewusst für eine AE, die Bindung, die er immer noch zu den Kindern hat, spricht für sich. Wahlpapa.
Mein Partner ist ein toller Papa für seine Kinder...

Ich habe mein Leben nie als durch meine Kinder eingeschränkt gesehen, es war und ist mein Leben, in dem auch anderes außer Kinder genug Raum fand und findet.
Je nach den Prioritäten, die ich oder der entsprechende Partner und ich setzte.

Gerade hier gilt es - Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege.

W, 51
 
  • #178
@Süsse65 .... ach lass sie doch...wer gescheit ist, schmunzelt über dieser "Männer" 😉
Weißt du, ich habe hier viele tolle Antworten auf meine Frage erhalten und ich bin mehr als zufrieden damit.


@godot bitte verstehe, dass ich diesen Threat nicht dazu benutze persönliche Gespräche zu führen. Das mache ich wirklich lieber persönlich😃
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #179
@godot bitte verstehe, dass ich diesen Threat nicht dazu benutze persönliche Gespräche zu führen. Das mache ich wirklich lieber persönlich😃
Also ich finde seine Fragen nicht persönlicher als deine Ausgangsfrage.

In der fragst du ja warum keinen Mann findest und beschreibst deine Situation.

Eine Möglichkeit warum man niemanden findet ist immer die eigene Anspruchshaltung oder Kompromissfähigkeit. Genau das fragt @godot indirekt ab.

Er präsentiert sich ja nur als eine Art Platzhalter bzw. Variable mit extremeren Eckdaten. Sie sind nach meiner Meinung zwar anders aber nicht extremer als die Beschränkungen deiner Flexibilität.
 
  • #180
Also ich persönlich habe, da ich selbst Kinder habe, bei der Partnersuche Alleinerziehende nie ausgeschlossen, geschweige denn dass ich "Angst" gehabt hätte.

Meine (zufällig grad ganz neue) Freundin hat selbst 4 Kinder (davon sind 3 allerdings bereits aus dem Haus, das relativiert sich also wieder). Man kann mir also glaub wirklich nicht vorwerfen ich sei da nicht aufgeschlossen.

Aber, das muss man ehrlicherweise schon auch dazusagen, nach den Erfahrungen die ich seit der Trennung von meiner Ex-Frau mit Alleinerziehenden gemacht habe kann man als Grundsatz in etwa sagen:
Wenn Kontakt zum Kindsvater besteht und dieser die Kinder auch regelmäßig betreut, funktioniert es. Wenn zum Vater kein Kontakt besteht, dieser die Kinder nie betreut und auch keine (Groß)eltern, Verwandten o.ä. dafür zur Verfügung stehen, also wenn nur selten oder fast nie Paarzeit OHNE Kinder möglich ist, funktioniert es nicht. Bei mir sind auch schon Kurzzeitbeziehungen daran gescheitert, weshalb ich diesen Punkt beim Kennenlernen auch immer anspreche.
Man darf hier natürlich von der zeitlichen Verfügbarkeit nicht zu viel erwarten, aber der Mann hat ja bestimmt selbst auch einiges um die Ohren und auch nicht immer Zeit.

So wie Du es geschildert hast hast Du derzeit donnerstags und jedes 2. WE Samstagabend/Sonntag "kinderfrei". Das finde ich persönlich schon ganz schön gut (andere würden das vielleicht anders sehen) und damit könnte ich persönlich mich bestimmt arrangieren. Und von daher denke ich es gibt bestimmt noch andere Männer denen es da ähnlich geht wie mir.
 
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